Sharp Electronics GmbH

Nagelsweg 33, 20097 Hamburg, DEU

Master Data

Registry
Register court Hamburg HRB 125894
Registered
10/4/2012
Industry
Manufacture of consumer electronicsWholesale of audio and video equipmentWholesale of electrical household appliances
Purpose
Gegenstand des Unternehmens ist der Import und Export von technischen Produkten aller Art, mit Ausnahme von Komponenten und Teilerzeugnissen, sowie Marktforschung auf diesem Gebiet.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Shigenobu Nagao
since 11/21/2024
Managing Director
Yoichi Tomота
since 7/16/2021
Managing Director
Dirk Hennings
since 5/8/2018
Procura
Peter Thiele
since 11/6/2014
Procura
Frank Forstreuter
since 5/2/2013
Procura

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Sharp Electronics GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

I. Grundlagen der Gesellschaft

Hauptgeschäftstätigkeit der SHARP Electronics GmbH (SEG) ist der Vertrieb von Photovoltaik-Produkten, dabei waren im Geschäftsjahr Deutschland, Chile und Italien die Hauptabsatzmärkte.

Des Weiteren erbringt die Sharp Electronics GmbH (SEG) IT-interne Dienstleistungen für die europäischen Sharp-Gesellschaften sowie Leistungen zu Produktkonformität und Umwelt-Compliance. Des Weiteren wird für alle europäischen Sharp-Gesellschaften der operative Betrieb der Ersatzteillogistik durchgeführt.

Mit der SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H., Hamburg (SEEG), als herrschendem Unternehmen ist am 1. März 2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen worden.

Die aus dem Bereich der IT-internen und sonstigen erbrachten Dienstleistungen anfallenden Aufwendungen sind vertragsgemäß vollständig - unter Berücksichtigung von Fremdvergleichsgrundsätzen - an die jeweiligen Empfänger berechnet worden. An Konzerngesellschaften durchzureichende externe Aufwendungen sind ohne einen Aufschlag weiterbelastet worden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im vergangenen Kalenderjahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Hauptgründe für die eingetrübte Konjunktur waren die hohe Inflation, steigende Zinsen und geringere in- und ausländische Nachfrage (Quelle: Statistisches Bundesamt). In der EU erhöhte sich die wirtschaftliche Leistung um 0,4 % (Quelle: Statistisches Bundesamt). In der Prognose zur globalen Konjunkturentwicklung für 2024 geht der IWF davon aus, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaftsleistung mit 3,2 % und die europäische Wirtschaftsleistung mit 0,7% verlangsamen werde. In Deutschland soll die Wirtschaft demnach im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 0,2% wachsen.

Die Rahmenbedingungen für den Bereich Solar stellen sich wie folgt dar:

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland um die 14,7 GW neu installiert. Das stellt nahezu eine Verdopplung des Marktes gegenüber 2022 dar. Der europäische Markt hat sich auf ca. 60 GW in 2023 weiterentwickelt. Das stellt ein Wachstum von ca. 44% gegenüber 2022 dar.

Die Gründe für das Wachstum sind sicherlich in der Coronazeit in 2022 begründet. Mit deren Ende konnte mit Beginn des Jahres 2023 die Installationstätigkeit ohne Einschränkung wieder aufgenommen werden. Der Ukrainekrieg führt bei Endverbrauchern zu stärkerem Bewusstsein für erneuerbare Energien.

Ebenso hat die Ampelkoalition durch politische Maßnahmen und das übergeordnete Interesse Erleichterungen im administrativen Bereich in Deutschland geschaffen.

Die coronabedingte Lieferkettenthematik hat sich beruhigt und die Logistikpreise sind auf Vor-Corona-Niveau gesunken.

Der Großteil der PV-Module wird in China hergestellt. Hier hat das Ende der Coronaeinschränkungen dazu geführt, dass die dortigen Hersteller den Europäischen Markt mit Modulen überschwemmt haben. Diese konnten trotz Marktwachstum nicht verbaut werden, sodass sich hoher Lagerbestand in Häfen und bei Händlern gebildet hat.

Hochrechnungen gehen von einem Lagerbestand aus, der dem doppelten jährlichen europäischen Bedarf entspricht. Dieser konnte durch beschleunigte Maßnahmen und Umverteilung in andere Teile der Welt zwar reduziert werden, aber die Auswirkungen reichen noch weit in 2024 hinein. Als Konsequenz kam der Marktpreis für PV-Module extrem stark unter Druck. Branchenteilnehmer sprechen von einem Preisverfall um 65%, was sich auch auf den Gesamtumsatz und den Ertrag bei allen Marktteilnehmern auswirkt. Ansässige Hersteller wie Meyer-Burger, Solarwatt und Heckert haben daraufhin in Deutschland Ihre lokale Produktion eingestellt.

Die Rahmenbedingungen für die Bereiche "IT-interne Dienstleistungen" sowie "Leistungen zu Produktkonformität und Umwelt-Compliance" sind aufgrund relativ konstanter Zusammensetzung der europäischen Sharp-Gesellschaften nahezu unverändert geblieben.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

a. Ertragslage

Im Verlauf des Geschäftsjahres konnte der Bereich "Solar-Photovoltaik" seine Umsätze mit EUR 49,4 Mio. (i. Vj. EUR 119,2 Mio.) nicht steigern und lag damit sehr deutlich unter den Erwartungen des Vorjahres von ca. EUR 130 Mio.

Durch den Preisverfall im Markt und ebenfalls aufgelaufenen Lagerbeständen ist die Ertragslage des Solarbereichs unter Druck geraten und der geplante Umsatz konnte nicht erreicht werden.

Durch kontrollierte Preisgestaltung, Kostenkontrolle und Nachverhandlungen mit unseren Lieferanten konnte dennoch der unterjährig angepasste Mindest-Monatsumsatz stets erreicht werden. In 2024 konnte somit am Geschäftsjahresende ein kleiner positiver operativer Profit erreicht werden.

Weiterer Umsatz in Höhe von EUR 16,7 Mio. (i. Vj. EUR 15,9 Mio.) resultiert aus den IT-Weiterbelastungen und weiteren konzerninternen Weiterberechnungen für erbrachte Leistungen zu Produktkonformität, Umwelt-Compliance und Logistikdienstleitungen und lag damit sehr nah an der Prognose des Vorjahres. Die IT-Weiterbelastungen an andere europäische Sharp-Einheiten steigerten sich leicht aufgrund mehrerer Projekte.

In Relation zu den Umsatzerlösen lag die Materialaufwandsquote mit 76,4 % (i. Vj. 83,7%) auf einem deutlich niedrigeren Niveau als im Vorjahr, da der Anteil des Solargeschäftes an den Gesamtumsätzen stark abnahm. Das Solargeschäft ist hierbei mit einer zum Vorjahr leicht gesunkenen Materialaufwandsquote von 85 % (Vorjahr 87 %) inkludiert.

Die Personalaufwandsquote ist mit 13,7% (i. Vj. 6,9%) deutlich höher, da die Solarumsätze stark zurückgegangen sind. Die Personalaufwendungen insgesamt sind gegenüber dem Vorjahr wie auch die Mitarbeiterzahl konstant geblieben.

Im Berichtsjahr wurde eine Abschreibung des Umlaufvermögens auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 1.120 vorgenommen. Ursächlich ist der im Jahresverlauf stark gesunkene Verkaufspreis für PV-Module.

Aus Fremdwährungstransaktionen haben sich Kursverluste in Höhe von TEUR 134 (i. Vj. TEUR 13) sowie Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 122 (i. Vj. TEUR 20) ergeben. Das Solargeschäft wird vornehmlich in Euro und zu einem kleinen Teil in US-Dollar abgewickelt.

Die Sharp Electronics GmbH erzielte ein negatives Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR 0,3 Mio. (i. Vj. negatives Ergebnis von EUR 1,1 Mio.). Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags zwischen der SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H., Hamburg, als herrschendem Unternehmen und der Sharp Electronics GmbH, Hamburg, wird ein Jahresergebnis von EUR 0 ausgewiesen. Das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis nach Steuern in einer Höhe zwischen EUR 1,0 Mio. bis EUR 2,0 Mio. wurde mit EUR -0,3 Mio. um über eine Million Euro verfehlt. Grund ist der bereits erwähnte, nicht vorhersehbare Preisverfall im Solarmarkt.

Die Geschäftsführung sieht daher eine nicht zufriedenstellende Entwicklung des Geschäftsverlaufes. Mitte April verzeichnet die Gesellschaft einen offenen Auftragsbestand im Solarbereich in Höhe von EUR 3,5 Mio.

b. Vermögens- und Finanzlage

Das bilanzielle Gesamtvermögen der Sharp Electronics GmbH beträgt EUR 21,7 Mio. Im Vorjahr betrug das Gesamtvermögen EUR 27,8 Mio.

Der Vorratsbestand ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,8 Mio. aufgrund des gesunkenen Solar-Geschäftsumfanges und aufgrund der Abwertung gesunken.

Auf der Aktivseite haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 4,3 Mio. auf EUR 7,7 Mio. zum Stichtag verringert. Wesentlicher Grund hierfür ist der Umsatzrückgang des Solargeschäftes.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (EUR 1,8 Mio.) resultieren hauptsächlich aus erbrachten IT-Dienstleistungen und der Forderung gegen die Gesellschafterin SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H. aus der Verlustübernahme gemäß Ergebnisabführungsvertrag.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen in Höhe von EUR 1,0 Mio. Forderungen gegenüber einem Lieferanten für Solarmodule und in Höhe von EUR 0,5 Mio. Anzahlungen an einen Service-Dienstleister ausgewiesen.

Wesentliche Passivposten sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die mit EUR 13,3 Mio. deutlich gestiegen sind sowie die sonstigen Rückstellungen, die um EUR 4,1 Mio. gesunken sind. Wesentlicher Grund hierfür ist, dass zum diesjährigen Stichtag für Projekte nach dem Bilanzstichtag große Lieferungen von Solarmodulen erfolgten sowie Veränderungen bei dem Logistikdienstleister, wofür geringere Rückstellungen gebildet werden mussten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 5,4 Mio.), die hauptsächlich gegenüber der SEEG bestehen und sich aus Verbindlichkeiten aus kurzfristiger Finanzierung des laufenden Geschäfts zusammensetzen, verringerten sich im Berichtszeitraum um EUR 4,3 Mio., was im Wesentlichen am geringeren Geschäftsumfang des Solar-Bereiches lag.

Die Liquidität wird durch die Einbindung in das Cash-Pooling der Sharp-Gruppe gewährleistet. Durch eine mit der SEEG geschlossene Zins- und Kreditvereinbarung ist die SEG jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Liquidität der SEEG ist durch die Muttergesellschaft SHARP Corporation, Osaka/Japan, gesichert.

Das Eigenkapital beläuft sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags auf TEUR 25 und stellt damit 0,1 % der Bilanzsumme dar (Vorjahr: 0,1 %).

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wesentlichen Kennzahlen des Unternehmens sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis nach Steuern. Wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung wurden durch die Geschäftsführung nicht festgelegt.

III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

1. Chancenbericht

Die nicht zu übersehende, weltweite Klimakrise hat das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Erneuerbaren Energien weiter bestärkt.

Weitere politische Maßnahmen wie das Solarpaket 1 werden Genehmigungsprozesse beschleunigen können und insbesondere im Gebäudebereich zu zusätzlicher Nachfrage führen. Im europäischen Umfeld sind Spanien, Polen, Italien, Frankreich und die Niederlande weiter die stärksten Märkte. Investoren schauen verstärkt auf die ESG-Position der Lieferanten. Sharp hat durch ein Ecovadis-Label, sehr positives MSCI-Indexrating und eine gute Konzernposition hier gute Argumente.

Der Bereich TechService wird weiterhin als Dienstleister für alle europäischen Sharp-Gesellschaften die technische Konformität der Produkte und den operativen Betrieb der Ersatzteillogistik verantworten. Ebenso werden alle Dienstleistungen für die Konformität hinsichtlich gesetzlicher Vorgaben aus dem Umweltrecht erbracht.

Ab dem Geschäftsjahr 2025 fällt die gesamte Sharp-Unternehmensgruppe unter die Berichtspflichten der europäischen Berichterstattung für Nachhaltigkeit (CSRD). Hierfür muss ein komplettes Berichtswesen für alle Gesellschaften entwickelt und umgesetzt werden. Der Bereich TechService wird die Umsetzung verantwortlich steuern und die Gesellschaften in der Zukunft bei der kontinuierlichen Erfassung der Daten unterstützen. Hieraus ergibt sich eine neue Service-Dienstleistung für den Bereich.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die SEG in ihren Tätigkeitsbereichen ausreichend Chancen für weiteres Wachstum besitzt, das sich positiv vor allem auf die Finanz- und Ertragslage auswirken kann.

2. Risikobericht

a. Risikomanagementsystem

Ein durchgängiges Risikobewusstsein in allen Unternehmensbereichen ist die zwingende Voraussetzung für eine frühzeitige Erkennung, Bewertung und einen konsequenten Umgang mit Risiken. Sämtliche Führungskräfte sind als Risikoverantwortliche sensibilisiert, Risiken im Geschäftsalltag zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung oder -beherrschung einzuleiten. Zusätzlich zum bestehenden Controllingsystem sorgt ein transparentes Berichtswesen dafür, dass Abweichungen bei wesentlichen Eckdaten frühzeitig erkannt werden, um notwendige Maßnahmen einzuleiten. Darüber hinaus wird jede SHARP-Gesellschaft in regelmäßigen zeitlichen Abständen einer internen Revision unterzogen, die darüber hinaus auch auf Handlungsmissbrauch prüft. Mit einer regelmäßigen Berichterstattung an die Geschäftsführung wird sichergestellt, dass die Entscheidungsträger umfassend über Zielerreichung sowie Veränderungen in Markt- und Absatzgegebenheiten informiert werden, die die Unternehmensentwicklung maßgeblich beeinflussen können.

b. Risiken

Als zurzeit größtes Risiko werden von der Geschäftsleitung das Überangebot an weltweit produzierten Photovoltaik-Modulen gesehen, was die Verkaufspreise weiter unter Druck setzt. Es zeichnet sich für 2024 eine Bodenbildung ab und es besteht noch ein überschaubarer Restbestand an Lagerware, der bis Mitte des Jahres abgebaut werden soll.

Aufgrund nachlassender Energiepreise und gestiegener Zinsen ist eine gewisse Zurückhaltung bei Investitionen durch Endverbraucher zu spüren. Dieses stellt ebenfalls ein hohes Risiko für die Geschäftstätigkeit dar.

Das gehobene Zinsniveau und gestiegene Pachterwartungen führen dazu, dass bestimmte Freifeld-Projekte nicht den Erwartungen der Investoren entsprechen können und abgesagt oder verschoben werden. Dieses wird als mittleres Risiko eingestuft.

Die Angriffe durch Huthi-Rebellen auf Containerschiffe am Horn von Afrika hat in jüngerer Zeit zu längeren Routen und Lieferzeiten geführt. Die Logistikkosten sind somit ebenfalls wieder angestiegen.

Um bereits geplante Projekte oder Lieferungen nicht zu verlieren, wird der Solarbereich bei den Kunden verstärkt Anzahlungen einfordern.

Eventuellen Forderungsausfallrisiken gegen Dritte tritt die Gesellschaft durch verstärktes Forderungsmanagement entgegen.

Zudem sind Kundenforderungen durch einen Kreditversicherungsvertrag weitestgehend abgedeckt und daher wird das generelle Ausfallrisiko als gering eingestuft.

Aus dem gegenwärtigen Ukraine-Krieg sieht die SEG derzeit keine wesentlichen Risiken mit direkter Auswirkung auf ihre Geschäftsfelder zukommen.

Die Risiken für die übrigen (Service-)Bereiche sind derzeit limitiert. Es gibt nur noch geringe Risiken, da die Gesellschaft hauptsächlich als Service-Dienstleister konzernintern agiert.

Dank erfolgreicher Besetzung der offenen Stellen ist gegenwärtig der Fachkräftemangel kein nennenswertes Risiko mehr in der IT. Die fast vollständige personelle Besetzung ist nötig, um das erhöhte Projektpensum der IT zu bewältigen.

Der Fortbestand der Gesellschaft ist von der Finanzierung der Muttergesellschaft Sharp Electronics (Europe) G.m.b.H. abhängig. Der Fortbestand der Sharp Electronics (Europe) G.m.b.H. ist von der künftigen Aufrechterhaltung der Finanzierung durch die Kreditinstitute abhängig. Die gesetzlichen Vertreter gehen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Notwendigkeit einer weiteren Finanzierung nicht gegeben sein wird. In der Folge wird das Risiko daher als gering erachtet.

Durch den Ergebnisabführungsvertrag wird das Ergebnis letztlich auf EUR 0 ausgeglichen.

Die Gesellschaft wird sich weiterhin über die SHARP-Gruppe finanzieren.

3. Prognosebericht

Der Krieg in der Ukraine hat das Bewusstsein für erneuerbare Energien neben dem Klimawandel weiter verstärkt.

Der Bundesverband Solarwirtschaft rechnet für das Jahr 2024 mit einem Anstieg der Installationen in Deutschland auf bis zu 16 GW.

Das Geschäft des Solarbereichs konzentriert sich eher auf Dach-Segmente bei Endverbrauchern und Firmendächern.

Ersteres ist aufgrund der Zurückhaltung der Endkunden bei Investitionen eher stagnierend, während die Nachfrage nach Firmendächern auch aufgrund verbesserter Rahmenbedingungen anziehen sollte. Bei großen Freiflächenanlagen wird das Geschäft stärker wachsen, da unser Produktsortiment und die Preisgestaltung hier nun auch Glass-Glass-Module mit höheren Leistungen vorsehen. Wir haben mit der japanischen Geschäftsleitung die Umsatzziele für das Jahr 2024 auf ein marktgerechtes Niveau zurückgeführt, sodass wir erwarten, diese Ziele dann auch zu erreichen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 strebt die Solargeschäftseinheit einen ähnlichen Umsatz von EUR 45 bis 50 Mio. an. Die Profitabilität wird sich weiterhin auf dem jetzigen Niveau bewegen.

Die Erbringung von konzerninternen IT-Dienstleistungen wird neben dem Solarbereich das Gros des Geschäftes der SEG sein. Die Nutzerbasis der IT ist momentan konstant, verspricht aber durch Konzernwachstum leicht zu steigen. Dank höherem Projektaufwand ist insbesondere für das erste Halbjahr des kommenden Geschäftsjahres ein kleines Wachstum des IT-Umsatzes anzunehmen.

Für die gesamte SEG wird für das kommende Geschäftsjahr ein gegenüber dem Berichtsjahr deutlich verbessertes, positives Nachsteuerergebnis in Höhe von EUR 1,0 Mio. bis EUR 2,0 Mio. erwartet.

 

Hamburg, den 31. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Yoichi Tomota

Seitaro Nomura

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.03.2024
31.03.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 2.778,00 6.257,00
2.778,00 6.257,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.511,00 309.701,00
188.511,00 309.701,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 23.526,58 23.526,58
23.526,58 23.526,58
214.815,58 339.484,58
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 8.379.095,73 10.192.681,76
8.379.095,73 10.192.681,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.703.252,34 11.984.767,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.785.105,80 2.715.223,09
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.975.581,99 1.618.849,99
11.463.940,13 16.318.841,06
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 761.411,82 377.676,33
761.411,82 377.676,33
20.604.447,68 26.889.199,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 848.993,07 594.939,06
21.668.256,33 27.823.622,79

Passiva

31.03.2024
31.03.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 2.692.191,84 6.801.473,91
2.692.191,84 6.801.473,91
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.313.017,66 10.629.247,85
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.406.883,36 9.674.552,52
3. Sonstige Verbindlichkeiten 231.163,47 693.348,51
(davon aus Steuern T€ 132; Vorjahr T€ 126)
18.951.064,49 20.997.148,88
21.668.256,33 27.823.622,79

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024
2022/2023
1. Umsatzerlöse 67.073.054,55 135.185.119,56
2. Sonstige betriebliche Erträge 535.892,38 41.274,78
67.608.946,93 135.226.394,34
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -41.828.592,64 -104.027.627,27
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -9.397.212,64 -9.098.506,37
-51.225.805,28 -113.126.133,64
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.913.156,33 -8.014.199,33
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.300.782,57 -1.290.087,70
(davon für Altersversorgung T€ 70; Vorjahr T€ 72)
-9.213.938,90 -9.304.287,03
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -156.489,09 -207.519,63
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -1.120.324,03 -3.627.607,04
-1.276.813,12 -3.835.126,67
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.768.307,16 -9.862.206,25
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -435.249,42 -198.153,96
(davon an verbundene Unternehmen T€ 435; Vorjahr T€ 198)
8. Ergebnis nach Steuern -311.166,95 -1.099.513,21
9. Sonstige Steuern -8.199,74 -10.612,15
10. Ertrag aus Ergebnisabführung 319.366,69 1.110.125,36
11. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Sharp Electronics GmbH (im Folgenden "Gesellschaft" oder "SEG") hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRB 125894). Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 Abs. 3 und Abs. 4 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss der SEG erfasst das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024.

Die Gesellschaft folgt den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Mit der SHARP Electronics (Europe) G.m.b.H., Hamburg (SEEG), als herrschendem Unternehmen, ist am 25. Februar 2013 mit Wirkung zum 1. März 2013 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen worden.

Der Fortbestand der Gesellschaft ist bei einem weiteren Liquiditätsbedarf von der Finanzierung der Muttergesellschaft Sharp Electronics (Europe) G.m.b.H., Hamburg, abhängig. Der Fortbestand der Sharp Electronics (Europe) G.m.b.H., Hamburg, ist darüber hinaus von der künftigen Aufrechterhaltung der Finanzierung durch die Kreditinstitute abhängig. Die gesetzlichen Vertreter gehen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Notwendigkeit einer weiteren Finanzierung nicht gegeben sein wird.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden linear über eine Nutzungsdauer von zwei bis drei Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird linear abgeschrieben. Bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt die Nutzungsdauer drei bis 14 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften mit Anschaffungskosten bis EUR 250 sofort abgeschrieben, für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 erfolgt eine Erfassung in einem Sammelposten. Dieser Sammelposten wird jährlich in Höhe von 20 % aufgelöst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Vorräte (Handelswaren) werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Dabei werden die Anschaffungskosten nach der gleitenden Durchschnittswertmethode ermittelt.

Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt und , soweit sie zweifelhaft oder uneinbringlich sind, unter Abzug des gegen das Ausfallrisiko versicherten Anteils einzelwertberichtigt.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der SHARP Corporation, Osaka/Japan, als oberstem Mutterunternehmen des SHARP-Konzerns, und gegenüber deren Tochtergesellschaften werden als Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben/Einnahmen gebildet, denen Aufwendungen/Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag gegenüberstehen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in EURO umgerechnet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Anlageposten ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen solche aus Lieferungen und Leistungen (IT-Service Leistungen sowie Leistungen zur Produktkonformität für europäische Konzerngesellschaften). Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.976 (i. Vj. TEUR 1.619) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr und bestehen im Wesentlichen aus debitorischen Kreditoren.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 und ist voll eingezahlt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.692 (i. Vj. TEUR 6.801) wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.580 (i. Vj. TEUR 5.695) und im Bereich der personalbezogenen Verpflichtungen (Abfindungen, Urlaub, Altersteilzeitverpflichtung, etc.) in Höhe von TEUR 703 (i. Vj. TEUR 687) gebildet.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR
Gesamtsumme
EUR
Davon durch Pfandrechte u.ä. Rechte gesichert
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13.313.017,66 0,00 0,00 13.313.017,66 0,00
(im Vorjahr) (10.629.247,85) 0,00 0,00 (10.629.247,85) 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.406.883,36 0,00 0,00 5.406.883,36 0,00
(im Vorjahr) (9.674.552,52) 0,00 0,00 (9.674.552,52) 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 231.163,47 0,00 0,00 231.163,47 0,00
(im Vorjahr) (693.348,51) 0,00 0,00 (693.348,51) 0,00
- davon aus Steuern EUR EUR 125.952,95 (im Vorjahr TEUR 129)
Summe 18.951.064,49 0,00 0,00 18.951.064,49 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 5.407 (i. Vj. TEUR 9.675) bestehen im Wesentlichen gegenüber der alleinigen Gesellschafterin SEEG. Die Verbindlichkeiten resultieren aus der kurzfristigen Finanzierung laufender Kosten in Höhe von TEUR 4.844 (i. Vj. TEUR 8.297). Zudem enthalten sie Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 140 (i. Vj. Forderung von TEUR 743).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

2023 / 2024
TEUR
2022 / 2023
TEUR
Solargeschäft 49.386 119.177
IT-Service & weitere Dienstleistungen 16.702 15.933
Ersatzteile und übrige Erlöse 984 75
Summe 67.073 135.185

Die Umsatzerlöse aus dem Solargeschäft gliedern sich nach folgenden geografisch bestimmten Märkten:

2023 / 2024
TEUR
2022 / 2023
TEUR
Europa 43.422 118.281
Amerika 5.525 0
Asien 439 896
Summe 49.386 119.177

Sonstige betriebliche Erträge

2023 / 2024
TEUR
2022 / 2023
TEUR
Periodenfremde Erträge 412 20
Währungsgewinne 122 20
Sonstige Erträge 2 1
Summe 536 41

Aufwendungen für bezogene Waren

2023 / 2024
TEUR
2022 / 2023
TEUR
Solarmodule 41.824 104.021
Consumer Electronics Geschäft 5 7
Summe 41.829 104.028

Aufwendungen für bezogene Leistungen

2023 / 2024
TEUR
2022 / 2023
TEUR
IT-Fremdleistungen 7.182 6.944
Lizenzgebühren 1.597 1.233
Wartungsaufwand Server Software / Hardware 571 815
Leasinggebühren 5 35
Übrige Aufwendungen 42 71
Summe 9.397 9.098

Abschreibungen

Im Berichtszeitraum ist eine Abschreibung bei den Vorräten auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 1.120 vorgenommen worden. Im Vorjahr betrafen die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 3.628 die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 / 2024
TEUR
2022 / 2023
TEUR
Vertriebsbezogene Aufwendungen 3.320 7.694
Mieten, Büroausstattung und EDV 793 759
Werbung 520 491
Rechts- und Beratungskosten 224 225
Übrige Aufwendungen 219 218
KFZ-Kosten 158 156
Währungsumrechnung 134 13
Weiterbildung und Einstellung 123 99
Instandhaltung von Gebäuden und Anlagen 91 82
Reisekosten, Bewirtung, Geschenke 91 81
Fremdleistungen 73 21
freiwillige soziale Leistungen 22 12
Zeitarbeitskräfte 0 11
Summe 5.768 9.862

E. Sonstige Angaben

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, betrifft folgende Dienstleistungen:

2023 / 2024
TEUR
2022 / 2023
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 35 35

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am 31. März 2024 bestanden die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen für die nächsten drei Geschäftsjahre:

2024/2025
TEUR
2025/2026
TEUR
2026/2027
TEUR
Summe
TEUR
Büroräume, Parkplätze 504 378 0 882
Kraftfahrzeuge 72 41 30 143
Summe 576 419 30 1.025

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für Büroräume und Parkplätze bestehen in Höhe von TEUR 882 (i. Vj. TEUR 1.470) gegenüber der Gesellschafterin.

Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter gliederte sich wie folgt auf:

2023 / 2024 2022 / 2023
Vertrieb 22 19
Verwaltung 48 48
Service 25 27
Summe 95 94

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Sharp Electronics GmbH gehörten im Geschäftsjahr 2023/2024 folgende Personen an:

Yoichi Tomota, Geschäftsführer Sharp Electronics (Europe) Ltd., London/Großbritannien

Seitaro Nomura, Geschäftsführer Sharp Electronics (Europe) Ltd., London/Großbritannien

Die Geschäftsführer erhalten ihre Bezüge von verbundenen Unternehmen, bei denen diese ein Anstellungsverhältnis haben.

Konzernabschluss

Das oberste Mutterunternehmen der Gesellschaft, SHARP Corporation, hat seinen Sitz in Osaka/Japan. Die SHARP Corporation erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von verbundenen Unternehmen nach IFRS, in den die Sharp Electronics GmbH, Hamburg, einbezogen wird. Dieser Abschluss wird in Osaka über EDINET veröffentlicht und ist über deren Internetseite abrufbar.

Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Hamburg, den 31. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Yoichi Tomota

Seitaro Nomura

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.04.2023
Zugänge
Abgänge
31.03.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 453.766,41 0,00 89.109,51 364.656,90
453.766,41 0,00 89.109,51 364.656,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.257,17 0,00 0,00 8.257,17
2. Technische Anlagen u. Maschinen 103.960,18 0,00 0,00 103.960,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.609.102,11 31.861,09 704.377,53 1.936.585,67
2.721.319,46 31.861,09 704.377,53 2.048.803,02
III. Finanzanlagen
Sonstige Finanzanlagen 23.526,58 0,00 0,00 23.526,58
23.526,58 0,00 0,00 23.526,58
3.198.612,45 31.861,09 793.487,04 2.436.986,50
Abschreibungen
01.04.2023
Zugänge
Abgänge
31.03.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 447.509,41 3.479,00 89.109,51 361.878,90
447.509,41 3.479,00 89.109,51 361.878,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.257,17 0,00 0,00 8.257,17
2. Technische Anlagen u. Maschinen 103.960,18 0,00 0,00 103.960,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.299.401,11 153.010,09 704.336,53 1.748.074,67
2.411.618,46 153.010,09 704.336,53 1.860.292,02
III. Finanzanlagen
Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.859.127,87 156.489,09 793.446,04 2.222.170,92
Restbuchwerte
31.03.2024
31.03.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.778,00 6.257,00
2.778,00 6.257,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 0,00
2. Technische Anlagen u. Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.511,00 309.701,00
188.511,00 309.701,00
III. Finanzanlagen
Sonstige Finanzanlagen 23.526,58 23.526,58
23.526,58 23.526,58
214.815,58 339.484,58

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sharp Electronics GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sharp Electronics GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sharp Electronics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 13. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer

ppa. Charlotte Meky, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde am 17. Juni 2024 festgestellt.

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