PZ Dortmund Immobilien GmbH
Same addressManagement of non-residential real estate on a fee or contract basis
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Maximilian Mergenthaler since 12/17/2024 | Managing Director |
Michael Webels since 5/17/2021 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% | |
| 7.69% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Hülpert GmbHDortmundKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2020 bis zum 30.09.2021KonzernlageberichtI. Allgemeines / Grundlagen des Konzerns Unter dem Namen Hülpert werden seit weit über 100 Jahren hochwertige Automobile im Ruhrgebiet und Umgebung verkauft. Gegenstand des Konzerns ist heute der Verkauf von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sowie der Service von Kraftfahrzeugen der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Seat, Cupra, Porsche und koda an den Standorten in Dortmund, Unna, Soest, Recklinghausen und Bergkamen. Zu den in den Konzernabschluss der Hülpert GmbH als Mutterunternehmen einbezogenen Tochter- bzw. Enkelunternehmen (unmittelbar bzw. mittelbar zu 100%) gehören:
Um der gewachsenen Größe der Hülpert Unternehmensgruppe Rechnung zu tragen, wurde die Führungsstruktur der Hülpert Gruppe in den vergangenen Jahren umstrukturiert. Der Schwerpunkt der Gesamtgeschäftsführung liegt zukünftig auf der strategischen Ausrichtung der Unternehmensgruppe. Die operative Verantwortung obliegt im Rahmen einer Markenzuordnung den jeweiligen Geschäftsführern der Hülpert VZ GmbH und Hülpert SK GmbH, der Hülpert AZ GmbH und den Geschäftsführern der Porsche Zentren. Das interne Kontrollsystem der Gruppe wird kontinuierlich an den Anforderungen der operativen Einheiten weiterentwickelt. Die Tätigkeit der Konzernmutter Hülpert GmbH hat nach der Umstrukturierung die Funktion einer Finanzholding. Die Management-Holdingfunktionen wurden in die neu gegründeten Tochterunternehmen übertragen. Dabei erfolgt die betriebswirtschaftliche Steuerung durch die bei diesen Gesellschaften angesiedelte Geschäftsführung, insbesondere durch Benchmark-Systeme (monatlich), Analyse der Warenbestände (wöchentlich) sowie der Überwachung von Auftragseingängen und der freien Liquidität (täglich) (finanzielle Leistungsindikatoren). II. Ziele und Strategien Die Geschäftstätigkeit fokussiert sich weiterhin auf das regionale Umfeld Dortmund und östliches Ruhrgebiet, in dem das Marktgebiet abgesichert und weiterentwickelt werden soll. Dies trifft insbesondere auf die Volumenmarken Audi, koda, Seat, Cupra und Volkswagen zu, bei denen die intensive Marktbearbeitung im Bereich Großkunden und Gewerbetreibende erfolgt. Die intensive vertriebsseitige Arbeit soll dann nach den Fahrzeugauslieferungen in eine stabile Auslastung im After Sales Bereich münden. Ziel ist es, die Marktanteile in den einzelnen Marken und Bereichen weiter zu stabilisieren bzw. auszubauen. In den Bereichen Sales sowie After Sales wird weiterhin auf eine professionelle, moderne, persönliche wie auch auf eine digitale Beratung und Betreuung der Kunden gesetzt, um eine nachhaltige Kundenbindung zu erreichen. Dabei werden die aktuellen Trends und die Entwicklung in den jeweiligen Arbeitsbereichen berücksichtigt. Hierzu gehören neben einer umfassenden Beratung beim Fahrzeugverkauf auch die intensive Betreuung im Folgegeschäft. Eine Ausschöpfung des Marktgebietes wird zunächst aus organischem Wachstum angestrebt. Sofern sich jedoch im Marktgebiet angrenzend Akquisitionschancen ergeben, werden diese auf ihre strategische Vorteilhaftigkeit überprüft und gegebenenfalls in Sinne der Hülpert- Unternehmensgruppe weiterverfolgt. Insbesondere im letzten Geschäftsjahr konnten die weiteren baulichen Maßnahmen zur Ausrichtung der Zukunft umgesetzt werden. Nach den verschiedenen baulichen Investitionen der Vergangenheit wurde der Bau des Porsche Zentrums Dortmund in Holzwickede im Dezember 2020 fertiggestellt und feierlich eingeweiht. Es entstand nach den neusten CI-Vorgaben des Herstellers weltweit die erste "Destination" von Porsche mit einem Investitionsvolumen von ca. TEUR 19.500. Der Einzug in das neue Porsche-Zentrum erfolgte am 23. November 2020. Auch aufgrund der neuerlichen Pandemiephase hat sich die Digitalisierung noch rasanter weiterentwickelt und wir konnten sämtliche Prozesse und Abläufe im internen Kontrollsystem valider aufstellen. Unsere Controlling Software Jedox wurde inzwischen an sämtliche operativen Programme angeschlossen. Im Bereich Personal werden aufgrund der abzusehenden demografischen Entwicklung verstärkt Investitionen (u.a. Mitarbeiterbefragung, Potentialidentifizierungssystem) vorgenommen, um zum einen die vorhandenen Mitarbeiter zu binden und um zum anderen die Unternehmen der Hülpert Gruppe im Wettbewerb um gute Mitarbeiter als attraktiven Arbeitgeber zu etablieren. Des Weiteren wurde ein System zur frühzeitigeren Rekrutierung von Auszubildenden eingerichtet. Hierdurch soll der zukünftige Arbeitskräftebedarf überwiegend aus dem eigenen, selbst ausgebildeten Bestand abgedeckt werden. Zudem werden wir im kommenden Jahr das Personalentwicklungsprogramm Hülpert Talents etablieren, welches dazu dient, Führungskräfte der nächsten Generation zu fördern und aufzubauen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern kann im abgelaufenen Geschäftsjahr im Konzernverbund als gut bezeichnet werden. Nichtsdestotrotz muss die Eigenkapitalquote weiter verbessert werden. III. Darstellung des Geschäftsverlaufs Bis zum Bilanzstichtag 30. September 2021 wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 in der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 2.017.561 (VJ. 2,51) Millionen Personenkraftwagen (PKW) neu für den Straßenverkehr zugelassen. Das entspricht einer Abnahme von 25,7% im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum. Die Entwicklung der von Hülpert vertriebenen Marken stellt sich wie folgt dar:
Genau wie der Gesamtmarkt, waren auch die von uns vertreten Marken mit Ausnahme der Marken Porsche sowie SEAT (Großkunden) in der Jahresbetrachtung rückläufig. Insbesondere der Absatz der Marke Porsche konnte entgegen dem Trend um 57 Einheiten (6,3%) gesteigert werden. Im Gebrauchtwagengeschäft wurden bundesweit in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 5,242 Mio. (-4,37% im Vergleich zum Vorjahr) Besitzumschreibungen verzeichnet. Im Gesamtjahr 2021 waren es 7.021 Mio. Fahrzeuge (-2,48% zum Vorjahr). Der Privatanteil an den Besitzumschreibungen liegt unverändert auf einem hohen Niveau. Der unverändert hohe Privatanteil ist im Wesentlichen auf die starke Präsenz von Internet- Marktplätzen zurückzuführen, wodurch private Käufer und Verkäufer ohne Zwischenschaltung des Automobilhandels zueinander finden. Entsprechend der allgemeinen Entwicklung verzeichnete die Hülpert-Gruppe einen (unterproportionalen) Rückgang im Gebrauchtwagenabsatz von 2,5%. Der Umsatz im After Sales konnte weiter ausgebaut werden. Durch die Corona Pandemie erfolgte eine noch größere Fokussierung auf das Online-Geschäft. Auch mit der Unterstützung der Hersteller führte dies wieder zu steigender Nachfrage sowohl im Neuwagen als auch im Gebrauchtwagenbereich. Die teilweise Stilllegung der Produktion der Hersteller aufgrund der Pandemie führte allerdings zur Verschiebung der Liefertermine und zu einem weiteren Aufbau des Auftragsbestandes durch die starke Nachfrage im Neu- als auch im Gebrauchtwagenbereich. Trotz der schwierigen Marktbedingungen - bedingt durch die Corona-Pandemie - kann das abgelaufene Geschäftsjahr als erfolgreich bezeichnet werden. Aufgrund des Rückganges des Neuwagenangebotes durch Lieferschwierigkeiten der Hersteller, konnten deutliche Margensteigerungen im Neu- und auch Gebrauchtwagengeschäft realisiert werden, so dass der mengenmäßige Rückgang durch eine wesentliche Margenerhöhung kompensiert werden konnte. Insgesamt ergibt sich für das Geschäftsjahr hierdurch eine Umsatzsteigerung von EUR 14,7 Mio. (3%) und eine Erhöhung der Rohertragsmarge um 1,3%-Punkte. Aus diesem Grund konnte das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis (Niveau des Geschäftsjahres 2018/2019 in Höhe von TEUR 2.913) deutlich übertroffen werden. IV. Lage des Konzerns und Entwicklung Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich im Geschäftsjahr um TEUR 14.764 auf TEUR 155.598 vermindert. Das langfristig gebundene Vermögen im Konzern besteht aus immateriellen Vermögensgegenständen, Sach- und Finanzanlagen und beträgt zum Bilanzstichtag 43,7% (VJ. 39,5%) der Konzernbilanzsumme. Wesentliche Investitionen im Sachanlagevermögen betrafen den Neubau des neuen Porschezentrum Dortmund (Destination) in Holzwickede. Dagegen wurden zwei nicht betriebsnotwendige Grundstücke veräußert. Die Investitionen in das Anlagevermögen (ohne Vorführwagen) im Geschäftsjahr 2020/2021 betrugen TEUR 2.937 (VJ. TEUR 13.370). Der Bestand an Vorführ-, Geschäfts- und Mietfahrzeugen wurde im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.187 erhöht. Der kurzfristige Vermögensbereich wird durch die Vorräte (Neu- und Gebrauchtfahrzeuge und Ersatzteile) geprägt, welche am Bilanzstichtag 36,3% (VJ. 37,0%) der Konzernbilanzsumme ausmachen und sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.561 Mio. auf TEUR 56.462 verringert haben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken stichtagsbedingt um TEUR 7.330. Die sonstigen Vermögensgegenstände sanken gleichfalls um TEUR 2.123 im Wesentlichen aus der Verminderung bzw. Abschreibung von Bonusforderungen. Aufgrund des erzielten Konzernjahresüberschusses von TEUR 6.520 konnte das Konzerneigenkapital unter Berücksichtigung einer Gewinnausschüttung von TEUR 1.500 zum Bilanzstichtag auf TEUR 34.522 (VJ. TEUR 29.502) erhöht werden. Die Konzerneigenkapitalquote konnte auch aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme gesteigert werden. Die Eigenkapitalquote stieg um 4,8%-Punkte auf 22,2% (VJ. 17,4 %). Die Pensionsverpflichtungen haben sich um TEUR 17 erhöht. Obwohl darin ausschließlich laufende Pensionen beinhaltet sind, ergibt sich aufgrund des andauernden Niedrigzinsniveaus eine stetige Erhöhung des versicherungsmathematischen Teilwerts. Aufgrund der Umstellung des für die Abzinsung zu verwendenden Diskontierungszinssatzes vom Siebenjahresdurchschnittszinssatzes auf den Zehnjahresdurchschnittszinssatz ergibt sich im Geschäftsjahr ein Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 241. Die Erhöhung der Steuerrückstellungen um TEUR 921 ist durch die Ergebnisse der einzelnen Konzernunternehmen verursacht. Die um TEUR 926 gestiegenen sonstigen Rückstellungen ergeben sich im Wesentlichen aus der Verbuchung von Drohverlustrückstellungen, sowie den erfolgsabhängigen Vergütungsbestandteilen der leitenden Mitarbeiter. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren) haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 2.733 erhöht und betragen TEUR 17.589 (VJ. TEUR 14.856). Sie beinhalten die Refinanzierungen langfristiger Investitionen. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag TEUR 54.822 (VJ. TEUR 74.794) und haben sich aufgrund des gesunkenen finanzierten Fahrzeugbestandes um TEUR 19.972 im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 15.966 (VJ. TEUR 22.065) enthalten zum Großteil valutierte Fahrzeugkäufe. Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 1.293 (VJ. TEUR 1.890) nicht kurzfristig, d.h. innerhalb eines Jahres, fällig. Sie betreffen Verbindlichkeiten aus der Rücknahmeverpflichtung für Leasingfahrzeuge. 2. Finanzlage Die Finanzlage ist aufgrund der nachhaltig positiven Ertragslage und der uneingeschränkten Verfügung über ausreichende Finanzierungslinien bei den jeweiligen Geschäftsbanken unter Berücksichtigung der vorhandenen Vermögenswerte als sehr gut zu bezeichnen. Von den insgesamt verfügbaren (kurzfristigen) Kreditlinien in Höhe von TEUR 165.000 wurden zum Bilanzstichtag TEUR 35.821 in Anspruch genommen. Anzumerken ist, dass neben den Vorräten auch die im Sachanlagevermögen ausgewiesenen Vorführ-, Miet- und Geschäftsfahrzeuge branchenüblich kurzfristig finanziert werden. Wesentliche Investitionen im Sachanlagevermögen wurden im Geschäftsjahr durch langfristige Bankdarlehen finanziert. Das langfristig zur Verfügung stehende Kapital (Eigenkapital, Pensionsrückstellungen und langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) beträgt rd. 43,7% der Bilanzsumme, Vj. 35,5%). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit nach DRS 21 beträgt TEUR 7.735. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Finanzierung der Vorführwagen innerhalb des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit berücksichtigt wird, während die korrespondierende Veränderung im Anlagevermögen im Cashflow aus der Investitionstätigkeit enthalten ist. Dieser beträgt TEUR -5.315. Zusammen mit dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -416 ergibt sich eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um TEUR 2.003 auf TEUR 1.869 (Kassenbestände, täglich verfügbare Bankguthaben und jederzeit fällige Kontokorrentverbindlichkeiten) des Konzerns zum Bilanzstichtag. Dabei wurden unter Berücksichtigung der branchentypischen Besonderheiten die Verbindlichkeiten aus der Fahrzeugfinanzierung aus Gründen einer verbesserten Darstellung der Finanzlage nicht in den Finanzmittelfonds einbezogen. Der Konzern war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/2021 jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen. Für die durchgeführten Investitionen sowie die noch anstehenden Investitionen standen und stehen ausreichende und von den Konditionen attraktive Finanzierungsmittel zur Verfügung. Die Finanzlage ist insgesamt aufgrund der zukünftig zu erwartenden Mittelzuflüsse auch unter Berücksichtigung der im Geschäftsjahr durchgeführten bzw. geplanten Investitionen im Sachanlagevermögen als sehr solide anzusehen. Die Liquiditätssituation ist sehr gut. Für die Gruppe existiert ein gruppenweites Liquiditätsmanagement, das für eine zinsoptimale Verteilung sorgt. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr 2020/2021 auf TEUR 504.038 (VJ: TEUR 489.275) und blieben leicht unter den für das Geschäftsjahr geplanten Zahlen (TEUR 506.663). Das Rohergebnis (ohne die sonstigen betrieblichen Erträge) stieg um TEUR 8.652 auf TEUR 84.545 (VJ. TEUR 75.893) und erreichte nahezu den Rohertrag lt. Geschäftsjahresplanung von TEUR 85.457. Die Rohertragsmarge erhöhte sich um 1,3%-Punkte auf 16,8%. Die Anzahl der im Konzern beschäftigten Mitarbeiter hat sich um rd. 3,1% reduziert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 867,75 Mitarbeiter (VJ. 895,0) beschäftigt. Davon entfallen durchschnittlich 168,5 (VJ. 184,0) Mitarbeiter auf die zur Verfügung gestellten Ausbildungsplätze. Der Anteil der Löhne und Gehälter an der Gesamtleistung nahm im Wesentlichen aufgrund bruttoertragsabhängiger Gehaltsbestandteile und einer geringeren Gesamtpersonalanzahl von 8,9% auf 8,6% ab. Die geplanten Personalkosten des Geschäftsjahres von TEUR 45.014 wurden unterschritten. Die Abnahme der Abschreibungen um TEUR 539 resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen durchschnittlichen Anschaffungskosten der unterjährig vorgehaltenen Vorführwagen und Euromobile Daneben wurden im Berichtsjahr Wertberichtigungen auf Bonusforderungen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durchgeführt, woraus sich Abschreibungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 4.209 ergeben haben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 22.384 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt nahezu konstant geblieben. Grundsätzlich konnten wir die Vertriebskosten um TEUR 673, die Betriebskosten um TEUR 32 senken. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass wir in Zeiten einer Pandemie sehr kostenbewusst agiert haben, um zu jeder Zeit handlungsfähig zu sein. Dagegen stiegen die Verwaltungskosten um TEUR 228 im Wesentlichen bedingt durch gestiegene Gebühren, Beiträge Rechts- und Beratungskosten und EDV-Kosten. Die sonstigen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr um TEUR 443 im Wesentlichen aufgrund angestiegener Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen. Das Betriebsergebnis unter Berücksichtigung sonstiger Steuern in Höhe von TEUR 12.585 (Vj. TEUR 4.862) stieg um 1,6%-Punkte. Das Finanzergebnis (VJ. TEUR -2.345) hat sich um TEUR 168 im Wesentlichen aufgrund gesunkener einfinanzierter Fahrzeugbestände im Vergleich zum Vorjahr positiv verändert. Die Ertragsteuern enthalten neben den laufenden Ertragssteueraufwendungen (TEUR 3.549; VJ. TEUR 1.075) latente Steuern auf Bewertungsunterschiede zwischen den handels- und den steuerrechtlichen Wertansätzen und auf steuerliche Verlustvorträge (Aufwand TEUR 339, VJ. Ertrag TEUR 315). Insgesamt ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 6.520 der um TEUR 5.393 über dem Vorjahresergebnis liegt und den für das Geschäftsjahr geplanten Konzernjahresüberschuss deutlich übertrifft. V. Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und Risiken Alle Standorte der Hülpert Gruppe haben nach wie vor einen unbefristeten Händlervertrag für Handel und Service mit den jeweiligen Herstellern abgeschlossen. Zusätzlich werden wir bei Hülpert am Phönixsee einen SEAT und Cupra Service- und Vertriebsvertrag integrieren. Als Marktführer in unserem Marktgebiet sind unsere Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung eng mit der Entwicklung des Automobilsektors im Inlandsmarkt verbunden. Als Prognose für das kommende Geschäftsjahr wird eine Absatzreduzierung gegenüber dem Vorjahr im Volumenmarkenbereich erwartet. Diese Prognose fußt vor allem auf dem Hintergrund der massiven Lieferengpässe der Hersteller aufgrund schlecht verfügbarer Vorprodukte (Halbleiter). Die Diskussion um die zukünftige Mobilität sowie die zukünftig präferierte Antriebstechnologie (Verbrennungsmotor, Gas, Elektro, Hybridtechnologien) ist nach wie vor prägend für das nächste Geschäftsjahr. Wir versprechen uns einen verstärkten Absatz im zukunftsträchtigen Geschäftsfeld der Elektromobilität. Sämtliche VW Konzernmarken werden im folgenden Geschäftsjahr ihre Modellpalette um diverse Vollelektrische- sowie Hybridmodelle erweitern. Der Automobilmarkt im Handelssegment ist weiterhin als sehr wettbewerbsintensiv zu bezeichnen. Dies führt zwangsläufig zur Gewährung weitreichender Preisnachlässe. Daraus könnten weitergehend Risiken resultieren. Aus steigenden Zinsen könnten sich ebenfalls Risiken ergeben. Demgegenüber können zukünftig auf niedrigem Niveau bleibende Zinsen dazu führen, dass sich die Pensionsrückstellungen, die bisher mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre diskontiert wurden, weiter erhöhen bzw. nicht entsprechend dem Abbau der Verpflichtungen reduzieren. Aufgrund der derzeitigen Ertragslage der gesamten Unternehmensgruppe wird die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des nächsten Jahres der Berichtsgesellschaft als stabil und nachhaltig gesichert eingeschätzt. Unser Ziel bleibt es, die Eigenkapitalquote weiter auszubauen und unseren Umsatz und Ertrag weiter zu stabilisieren und auszubauen. Das Gebrauchtwagengeschäft soll auf dem hohen Niveau der letzten Geschäftsjahre weiter ausgebaut, dass After Sales-Geschäft weiter auf dem jetzigen Niveau stabilisiert und die Vermarktung der Leasingrückläufer weiterhin mit auskömmlichen Bruttoerträgen betrieben werden. Des Weiteren werden mehr Fahrzeuge mit Rücknahmeverpflichtungen seitens des Herstellers versehen, um das Risiko zukünftig gänzlich abzuwenden. Aufgrund der anhaltenden Verunsicherung unserer Kunden durch die Viruserkrankung COVID-19 und Ihren Mutationen könnte durch diesen externen Einfluss unsere Geschäftsplanung unterjährig starken Veränderungen unterliegen. Hieraus können sich nicht abschätzbare Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ergeben. Eine Bestandsgefährdung erwarten wir aufgrund der im aktuellen Jahr eingeleiteten Maßnahmen und der guten Finanzlage nicht. Eine Prognose des Geschäftsverlaufes in 2021/2022 ist mit einigen Unsicherheiten verbunden, gerade im Hinblick auf die bereits erwähnte Halbleiterthematik. Darüber hinaus begann am 24. Februar 2022 ein Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der sich auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa negativ auswirken kann. Neben einer (weiteren) Verunsicherung der Verbraucher kann sich der Ausfall von Vorprodukten für die Fahrzeugproduktion negativ auf die Verfügbarkeit von Fahrzeugen auswirken. Für das Geschäftsjahr 2021/2022 wird derzeit trotz der beschriebenen Risiken ein Ergebnis unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres erwartet. Die Geschäftsführung beurteilt den Verlauf des gesamten Geschäftsjahres 2021/2022 wegen den allseits gegenwärtigen und nachhaltigen Auswirkungen der Corona-Pandemie als sehr herausfordernd, jedoch auch mit genügend Chancen versehen, um Ertrag zu generieren. Wir erwarten daher Umsatzerlöse unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bei einer leicht steigenden Rohertragsmarge.
Dortmund, den 25. Februar 2022 KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
KonzernkapitalflussrechnungDie Darstellung der Finanzierungsströme der Gesellschaft erfolgt nach den Vorgaben des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21; der Cash-Flow wurde nach der indirekten Methode ermittelt:
1) Der Finanzmittelfonds umfasst Kassenbestände, täglich fällige Bankguthaben sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditistuten; dabei wurden unter Berücksichtigung der branchentypischen Besonderheiten die Verbindlichkeiten aus der Fahrzeugfinanzierung aus Gründen einer verbesserten Darstellung der Finanzlage nicht in den Finanzmittelfonds einbezogen. Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang1. Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens Die Hülpert GmbH mit Sitz in Dortmund wird bei dem Handelsregister Dortmund in Abteilung B unter der Nummer 19825 geführt. 2. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Hülpert GmbH hat gemäß § 264 i.V.m. § 290 Abs. 1 HGB zum 30. September 2021 einen befreienden Konzernabschluss aufgestellt und ist das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis i.S. § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB aufstellt. Die Gliederung der Bilanz wurde nach § 42 GmbHG um den gesonderten Ausweis der Forderungen gegen Gesellschafter erweitert. 3. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss und die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse der Einzelgesellschaften wurden nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. In den Konzernabschluss der Hülpert GmbH wurden die folgenden verbundenen Unternehmen einbezogen, an denen diese unmittelbar bzw. mittelbar zu jeweils 100 % am Kapital beteiligt ist: 1. Hülpert VZ GmbH, Dortmund 2. Hülpert AZ GmbH, Dortmund 3. Hülpert Ausbildungsgesellschaft mbH, Dortmund 4. PZ Dortmund GmbH, Dortmund 5. Sportwagen Vertriebsgesellschaft Soest mbH, Soest 6. Sportwagenvertriebsgesellschaft Recklinghausen mbH, Dortmund 7. Hülpert SK GmbH, Dortmund 8. PZ Dortmund Immobilien GmbH, Dortmund 9. Erste Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund 10. Zweite Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund 11. Dritte Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund 12. Vierte Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund 13. Hülpert Liegenschafts Verwaltungs GmbH, Dortmund 14. Hülpert Shared Service GmbH, Dortmund 15. Hülpert Mobility Holding GmbH & Co. KG, Dortmund 16. Hülpert Lifestyle Holding GmbH & Co. KG, Dortmund 17. Hülpert Mobility Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund 18. Hülpert Lifestyle Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund 4. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung der Gesellschaften Nr. 1 - 6 wurde in den Vorjahren als Vollkonsolidierung nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB a.F. durchgeführt. Gemäß § 301 Abs. 2 HGB a.F. wurden die Buchwerte der Anteile an den Tochterunternehmen mit dem anteiligen konsolidierungspflichtigen Kapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der jeweiligen Gesellschaft in den konsolidierten Abschluss aufgerechnet. Die Buchwertmethode wurde gem. Art. 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB im Berichtsjahr fortgeführt. Die Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2012/2013 zum Konsolidierungskreis hinzugekommenen Hülpert SK GmbH und der zum 30. September 2017 hinzugekommenen PZ Dortmund Immobilien GmbH erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 HBG) zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss (§ 301 Abs. 2 S. 4 i. V. m. S. 3 HGB). Die Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2018/2019 hinzugekommenen Gesellschaften Erste Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund, Zweite Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund, Dritte Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund, Vierte Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund, Hülpert Liegenschafts Verwaltungs GmbH, Dortmund, Hülpert Shared Service GmbH, Dortmund, Hülpert Mobility Holding GmbH & Co. KG, Dortmund, Hülpert Lifestyle Holding GmbH & Co. KG, Dortmund, Hülpert Mobility Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund, Hülpert Lifestyle Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 HBG) zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss (§ 301 Abs. 2 S. 1 HGB). Aktive oder passive Unterschiedsbeträge ergaben sich im Rahmen der Erstkonsolidierung nicht. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 HGB a.F. entstandenen aktivischen (Sportwagen Vertriebsgesellschaft Soest mbH: TEUR 12) und passivischen (Hülpert VZ GmbH: TEUR 122, PZ Dortmund GmbH: TEUR 3) Unterschiedsbeträge wurden erfolgsneutral in die Kapitalrücklage eingestellt bzw. mit den Kapitalrücklagen verrechnet. Der im Rahmen der Erstkonsolidierung der Hülpert SK GmbH gemäß § 301 Abs. 1 HGB entstandene passive Unterschiedsbetrag (TEUR 3) entfällt auf Gewinnthesaurierungen und wird daher unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften wurden eliminiert. In der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung sind die internen Erlöse der beteiligten Gesellschaften bei den Umsatzerlösen und beim Wareneinsatz konsolidiert worden. Darüber hinaus wurden die sonstigen betrieblichen Erträge und die Zinserträge gegen die entsprechenden Aufwandsposten und Zinsaufwendungen aufgerechnet bzw., soweit Zwischengewinne zu eliminieren waren, bei den Bilanzansätzen gekürzt. Sofern im Wertansatz der Vermögensgegenstände Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen enthalten waren, erfolgte nach § 304 Abs. 1 und 2 HGB eine Eliminierung der wesentlichen Zwischengewinne. 5. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die gemäß § 300 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der konsolidierten Unternehmen wurden einheitlich gemäß § 308 HGB nach den Methoden bewertet, die auf den Konzernabschluss angewandt wurden. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, die über drei bis fünf Jahre (Software) vorgenommen werden, bewertet. Der entgeltlich erworbene Kundenstamm / Auftragsbestand wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern betragen bei den Bauten 30 bis 33 Jahre, bei den technischen Anlagen drei bis fünfzehn Jahre, bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis 13 Jahre und bei Vorführwagen vier bis sechs Jahre. Anlagengegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet; dem Niederstwertprinzip wurde durch entsprechende Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem Umfang berücksichtigt, sodass die Vorräte verlustfrei bewertet sind. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Ausfallsrisiken wurden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Latente Steuern werden nach § 274 HGB für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der Konzernunternehmen, auf den der Unterschied entfällt. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst die Körperschaftsteuer, die Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Konzernbilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht. Zusätzlich werden die verpflichtend nach § 306 HGB anzusetzenden latenten Steuern für sich aus Konsolidierungsmaßnahmen ergebende Unterschiede berücksichtigt. Im Geschäftsjahr ergab sich nach §§ 274, 306 HGB insgesamt eine aktive latente Steuer. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte auf Grundlage von vier versicherungsmathematischen Gutachten mit dem Teilwert unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. M. Heubeck und eines Rechnungszinssatzes von 1,97 % (Vorjahr: Rechnungszinssatz 2,41 %) sowie einer Rentendynamik von 2,00% (Anwartschaftsbarwertverfahren). Der Zinssatz für den Unterschiedsbetrag (Durchschnitt der letzten sieben Jahre) nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1,39 % (Vorjahr: 1,71 %). Von der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB (Verteilung des Unterschiedsbetrages auf 15 Jahre aus der geänderten Bewertung nach BilMoG) wurde Gebrauch gemacht. Die Steuerrückstellungen enthalten die von den konsolidierten Unternehmen voraussichtlich zu entrichtenden Steuernachzahlungen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet. Die Verbindlichkeiten sind entsprechend dem Imparitätsprinzip zu Nominalwerten bzw. zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 6. Erläuterungen zur Konzernbilanz Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ergibt sich aus folgendem Konzernanlagenspiegel:
Der unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene entgeltlich erworbene Kundenstamm / Auftragsbestand resultiert in voller Höhe aus den einbezogenen Einzelabschlüssen der Konzernunternehmen. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 53. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Disagien in Höhe von TEUR 77 (Vj. TEUR 86) ausgewiesen. Die latenten Steuern entfallen zu TEUR 1.186 (passive latente Steuern) sowie zu TEUR 1.926 (aktive latente Steuern) auf Unterschiede zwischen den handels- und den steuerrechtlichen Wertansätzen sowie auf Nutzungsvorteilen aus steuerlichen Verlustvorträgen, für die nach § 274 HGB ein handelsrechtliches Aktivierungswahlrecht ausgeübt wurde. Die latenten Steuern ergeben sich aus folgenden Differenzen bzw. steuerlichen Verlustvorträgen; gem. §§ 274 Abs. 1 S. 3, 306 S. 6 HGB erfolgte eine Verrechnung mit aktiven latenten Steuern:
Die latenten Steuern setzen sich demnach wie folgt zusammen:
Der deutsche Rechnungslegungs Standard DRS 18 wird insoweit nicht angewendet, als auf eine steuerliche Überleitungsrechnung verzichtet wird. Der Konzernbilanzgewinn von TEUR 450 beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 21. Er entspricht dem Bilanzgewinn des Mutterunternehmens. Der im Vergleich zum Einzelabschluss des Mutterunternehmens überschießende Betrag wurde in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Der noch nicht amortisierte Zuführungsbetrag bei den Pensionsrückstellungen aufgrund des Übergangs auf das BilMoG (Verteilung des notwendigen Zuführungsbetrages auf 15 Jahre gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB) beträgt TEUR 216:
Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, gegenüber der Abzinsung mit durchschnittlichem Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre gemäß § 253 Absatz 6 HGB beträgt TEUR 241. Die sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Verpflichtungen:
Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung finanzierter Neu- und Gebrauchtwagen, Forderungsabtretungen sowie durch Grundschulden gesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB bestehen in Höhe von TEUR 649 p.a. aufgrund der Pachtverträge über Betriebsgrundstücke. Daneben bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Leasingverträgen für verschiedene Mobilien und Betriebsvorrichtungen mit Restlaufzeiten von bis zu 5 Jahren in Höhe von TEUR 1.145. Risiken ergeben sich bei den Rücknahmeverpflichtungen aus den fest vereinbarten Werten für die zukünftige Rücknahme sowie bei den Pacht- bzw. Leasingverträgen aus den künftigen Zahlungsverpflichtungen. Vorteile sind die Liquiditätsschonung und die Vermeidung von Restwert- und Verwertungsrisiken. Es bestehen aus dem operativen Fahrzeuggeschäft Rücknahmeverpflichtungen für 7.479 Leasingfahrzeuge innerhalb der nächsten fünf Jahre im Wert von rd. TEUR 173.068. Daneben bestehen Verpflichtungen aus zukünftig zu leistenden Händlerbeteiligungen in Höhe von TEUR 2.641. 7. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren und wird analog § 158 Abs. 1 AktG erweitert. Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr TEUR 504.038; die wesentlichen Umsatzarten betreffen mit TEUR 422.346 den Handel, mit TEUR 54.375 den handwerklichen Bereich, mit TEUR 18.969 Provisionserlöse und mit TEUR 8.348 sonstige Umsätze und Leistungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von TEUR 3.549 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und in Höhe von TEUR 339 latente Steuer. Außergewöhnliche Aufwendungen betreffen Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 4.209. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 55, die Aufwendungen aus der Bewertungsänderung der Pensionsrückstellungen (nach BilMoG) betreffen. 8. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds umfasst Kassenbestände sowie täglich fällige Bankguthaben, jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören. Dabei wurden unter Berücksichtigung der branchentypischen Besonderheiten die Verbindlichkeiten aus Fahrzeugfinanzierung aus Gründen einer verbesserten Darstellung der Finanzlage nicht in den Finanzmittelfonds einbezogen. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
9. Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel Zum Ende des Geschäftsjahres besteht bei der Muttergesellschaft eine Ausschüttungssperre in Höhe von insgesamt TEUR 241, die auf den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB (Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung von Pensionsverpflichtungen) entfallen. 10. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Die Maßnahmen zur Eindämmung der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie haben auch die deutsche Wirtschaft in 2021 erheblich beeinträchtigt. Die zahlreichen seit dem Jahr 2020 bestehenden nationalen und europäische Hilfsprogramme, die die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Unternehmen abmildern sollten, wurden fortgeführt. Aufgrund der seit Ende Oktober 2021 wieder sehr stark gestiegenen Inzidenzwerte und Auslastungen der Intensivstationen in den Krankenhäusern wurden die Maßnahmen der Regierung und der Länder zur Eindämmung der Corona-Pandemie wieder verstärkt. Aufgrund der im November 2021 zudem aufgetretenen neuen Mutation (Omikron-Variante) hängt die weitere Normalisierung insbesondere vom Grad der Durchimpfung der Bevölkerung und auch neuer Impfstoffe gegen die neuen Mutationen ab. Insoweit wird es aller Voraussicht nach auch im Jahr 2022 noch wesentliche Corona-Beschränkungen geben, die damit wohl auch noch negative Auswirkungen auf die Wirtschaft haben werden. Darüber hinaus begann am 24. Februar 2022 ein Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der sich auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa negativ auswirken kann. Neben einer (weiteren) Verunsicherung der Verbraucher kann sich der Ausfall von Vorprodukten für die Fahrzeugproduktion negativ auf die Verfügbarkeit von Fahrzeugen auswirken. Zum Zeitpunkt der Konzernabschlussaufstellung sind für den Konzern aber keine wesentlichen Auswirkungen erkennbar, die den planmäßigen Verlauf des Geschäftsjahres 2021/2022 beeinträchtigen. 11. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung der Muttergesellschaft vorschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres der Muttergesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen bzw. in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. 12. Sonstige Angaben a) Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für das Geschäftsjahr 2020/2021 TEUR 135 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. b) Mitarbeiterangaben Im Geschäftsjahr 2020/2021 wurden durchschnittlich 867,8 Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfallen auf
c) Inanspruchnahme der Befreiung nach §§ 325, 264 Abs. 3, 264 b HGB Folgende Gesellschaften nehmen die Möglichkeit der Befreiung von der Offenlegungsverpflichtung nach §§ 325, 264 Abs. 3 HGB in Anspruch: 1. Hülpert GmbH, Dortmund 2. Hülpert VZ GmbH, Dortmund 3. Hülpert AZ GmbH, Dortmund 4. Hülpert Ausbildungsgesellschaft mbH, Dortmund 5. PZ Dortmund GmbH, Dortmund 6. Sportwagen Vertriebsgesellschaft Soest mbH, Soest 7. Sportwagenvertriebsgesellschaft Recklinghausen mbH, Dortmund 8. Hülpert SK GmbH, Dortmund 9. PZ Dortmund Immobilien GmbH, Dortmund 10. Hülpert Liegenschafts Verwaltungs GmbH, Dortmund 11. Hülpert Shared Service GmbH, Dortmund 12. Hülpert Mobility Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund 13. Hülpert Lifestyle Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund Folgende Gesellschaften nehmen die Möglichkeit der Befreiung von der Offenlegungsverpflichtung nach §§ 325, 264 b HGB in Anspruch: 1. Erste Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund 2. Zweite Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund 3. Dritte Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund 4. Vierte Hülpert Liegenschafts GmbH & Co. KG, Dortmund 5. Hülpert Mobility Holding GmbH & Co. KG, Dortmund 6. Hülpert Lifestyle Holding GmbH & Co. KG, Dortmund d) Befreiender Konzernabschluss Nachfolgende Tochtergesellschaften der Muttergesellschaft sind Zwischenholdinggesellschaften, die grundsätzlich nach § 290 Abs. 1 HGB verpflichtet sind einen Konzernabschluss aufzustellen. Für diese Gesellschaften stellt die Muttergesellschaft einen befreienden Konzernabschluss nach § 291 Abs. 1 und Abs. 2 HGB auf: 1. Hülpert Mobility Holding GmbH & Co. KG, Dortmund 2. Hülpert Lifestyle Holding GmbH & Co. KG, Dortmund 3. Hülpert Shared Service GmbH, Dortmund 4. PZ Dortmund GmbH, Dortmund e) Verwaltungsrat Mitglieder des Verwaltungsrates waren im Geschäftsjahr Frau Katrin Hüpler, Dortmund, Herr Ralf Kreutzberg, Geschäftsführer der HEADSAHEAD GmbH, Düsseldorf, Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Knauf Interfer SE, Essen, Member of the Senior Executive Advisory Board der IMAP M&A Consultants AG, Mannheim, Herr Uwe Kolb, Bad Homburg (ab 1. Januar 2022) und Herr Andreas Marc Christian Henke, Luzern (ab 1. Januar 2022). Bezüglich der Höhe der Verwaltungsratsvergütungen wird auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. e) Geschäftsführer Geschäftsführer des Mutterunternehmens war im Geschäftsjahr 2020/2021: Gabriele Sternbeck, Kauffrau, Berlin (bis zum 20 Juli 2021) Michael Webels, Kaufmann, Viersen (ab dem 17. Mai 2021) Thomas Spiegelhalter, Kaufmann, Münster (ab dem 11. Oktober 2021) Bezüglich der Höhe der Geschäftsführervergütungen wird auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verwiesen. An frühere Mitglieder der Geschäftsführung bzw. deren Hinterbliebene wurden Pensionen in Höhe von TEUR 425 gezahlt; Pensionsrückstellungenen wurden für diese Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.565 gebildet. Die (Soll-) Pensionsrückstellung beträgt TEUR 4.781 (Fehlbetrag: TEUR 216).
Dortmund, 25. Februar 2022 gez. Thomas Spiegelhalter gez. Michael Webels sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.03.2022 gebilligt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hülpert GmbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Hülpert GmbH - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Hülpert GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 25. Februar 2022 NORDDEUTSCHE
AG
F. Fruggel, Wirtschaftsprüfer C. Hellmers, Wirtschaftsprüfer |
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