Brady GmbH
Brady-Straße 1, 63329 Egelsbach, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Almut Esser since 1/24/2025 | Procura |
Ann Elizabeth Thornton since 7/5/2023 | Managing Director |
Alexander Ronczka since 2/6/2023 | Managing Director |
Brett Paul B. Wilms since 11/11/2022 | Procura |
Russell Richard Shaller since 6/6/2022 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Brady GmbHSelf-held cycle | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Brady GmbHEgelsbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023Bilanz zum 31. Juli 2023Brady GmbHAKTIVA
PASSIVA
Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022/2023Brady GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023A) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Juli 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist unter der Firma Brady GmbH mit Sitz in Egelsbach im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 32127 eingetragen. Diese Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB, der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zugrunde. B) Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert fortgeführt worden und die Darstellungsstetigkeit ist gewahrt. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Der Posten beinhaltet entgeltlich erworbene Software. Die entgeltlich erworbene Software wird regelmäßig über eine Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Den Abschreibungen liegen die folgenden, in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden nach dem Grundsatz der Einzelbewertung zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlicher dauernden Wertminderungen zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Entfallen die Gründe für die Wertminderung in den Folgejahren, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten unter Anwendung der Durchschnittsmethode bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu durchschnittlichen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten setzen sich zusammen aus den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten, angemessenen Teilen der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie dem Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Sofern die beizulegenden Werte niedriger als die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind, werden diese angesetzt. Die beizulegenden Werte werden bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren aus dem Beschaffungsmarkt (Wiederbeschaffungskosten) und Absatzmarkt (Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verlauf noch anfallenden Kosten) abgeleitet. Bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen werden die beizulegenden Werte aus dem Absatzmarkt abgeleitet, außer für diese Erzeugnisse ist auch ein Fremdbezug möglich. Dann wird der beizulegende Wert auch aus dem Beschaffungsmarkt abgeleitet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt; für erkennbare Risiken sind Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen in erforderlichen Umfang berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzung Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung für die bestehende Einzelzusage wurde mit dem Barwert der künftigen Pensionsleistung unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Klaus Heubeck bewertet. Die Abzinsung erfolgt pauschal unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahre in Höhe von 1,80%. Es wurde eine jährliche Rentenanpassung von unverändert 1,0 % sowie ein Gehaltstrend von unverändert 0% berücksichtigt. Erfolgswirkungen aus versicherungsmathematischen Annahmen und einer Änderung des Abzinsungssatzes werden grundsätzlich im Personalaufwand ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären und quasi-permanenten Unterschieden zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Das Wahlrecht, nur den passivischen Überhang latenter Steuern auf temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichem Ansatz zu bilanzieren, wird grundsätzlich in Anspruch genommen. Ein aktiver Überhang latenter Steuern wird nicht ausgewiesen. Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse werden bei Auslieferung der fertigen Erzeugnisse und Waren realisiert, wenn das wirtschaftliche Eigentum auf den Erwerber übergegangen ist. Dabei werden mögliche Rabatte oder sonstige Preisnachlässe abgegrenzt. C) Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tage der Erstverbuchung des Geschäftsvorfalls erfasst. Sofern deren Restlaufzeit am Bilanzstichtag nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden sie mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips bewertet. D) Angaben zur Bilanz Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen im Einzelnen:
Die Brady GmbH hat im aktuellen Geschäftsjahr die Anteile an der Nordic ID Oyj und an der Nordic ID GmbH erworben. Die Nordic ID GmbH wurde zum 31.12.2022 auf die Brady GmbH verschmolzen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu ersehen. Anlagenspiegel zum 31. Juli 2023Brady GmbH
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 15.934 (Vorjahr: TEUR 12.490) betreffen mit TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 2) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Cash Pool Forderungen in Höhe von TEUR 15.877 (im Vorjahr: TEUR 12.448) gegen Brady Finance Luxembourg S.à r.l., Luxemburg. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Zinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 3). Dieser Betrag ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.168 (Vorjahr: TEUR 2.482) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für:
Sämtliche Verbindlichkeiten hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Zum 31.07.2023 bestehen innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer 1 und kleiner 5 Jahre in Höhe von TEUR 12.100. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.229 (Vorjahr: TEUR 1.054) resultieren mit TEUR 1.129 (Vorjahr: TEUR 1.054) aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 12.100 aus einem Darlehen von der Brady SRL, Luxembourg. Gegenüber den Gesellschaftern bestehen im Berichtsjahr Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.109 (Vorjahr TEUR 15). E) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Unternehmens gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse wurden bis auf TEUR 11.198 (Vorjahr: TEUR 10.110) ausschließlich im Inland realisiert. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 481). Darin enthalten sind Erträge aus Währungsumrechnung für Kurserträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 69). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 8.773 (Vorjahr: TEUR 8.825). Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen für Marketing/Advertising in Höhe von TEUR 3.940 (Vorjahr TEUR 4.250) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr TEUR 0) ausgewiesen. Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf TEUR 2.750 und enthalten im Wesentlichen Gewerbesteueraufwand in Höhe von TEUR 1.227 und Körperschaftsteueraufwand in Höhe von TEUR 1.524. Aus abweichenden Bewertungen zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen zum 31. Juli 2023 temporäre Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Diese Differenzen betreffen vor allem die Rückstellungen für Pensionen, Jubiläum und Urlaub (aktive Latenz). Wesentliche passive Latenzen bestehen nicht. Auf die Aktivierung des aktivischen Überhangs wird gemäß § 274 Abs.1 Satz 2 verzichtet. F) Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen besteht eine sonstige finanzielle Gesamtverpflichtung in Höhe von TEUR 3.034 .Sie gliedert sich wie folgt: Miet- und Leasingverpflichtungen: TEUR
Die gegenwärtig bestehenden Verpflichtungen enden spätestens in 2026. Mitarbeiter Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug 146 Mitarbeiter (Vorjahr: 154), davon 118 kaufmännische Angestellte und 28 gewerbliche Angestellte. Die Beschäftigungszahl zum Ende des Geschäftsjahres betrug 149 Mitarbeiter, davon 121 kaufmännische Angestellte und 28 gewerbliche Angestellte. Geschäftsführung Als alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres 2022/2023 bestellt:
Da lediglich Herr Epp und Herr Ronczka Bezüge als Geschäftsführer beziehen, unterbleibt die Angabe der Bezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022/2023 berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 29. Konzernabschluss Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Brady Corporation, Milwaukee, Wisconsin, USA und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und für den größten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss wird bei der United States Security and Exchange Commission (www.sec.gov) unter der File-Nummer 001-14959 offengelegt. Verschmelzung Mit Wirkung zum 31.12.2022 wurde die Nordic ID GmbH im Rahmen der Verschmelzung durch Aufnahme auf die Brady GmbH verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte ohne Gewährung von Anteilen und ohne Kapitalerhöhung. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum Verschmelzungsstichtag zu Buchwerten in die Bilanz der Brady GmbH übernommen. Hieraus resultiert ein Verschmelzungsgewinn in Höhe von EUR 440,70. Wesentliche Auswirkungen auf nicht vergleichbare Vorjahresbeträge in Bilanz und GuV ergeben sich hierdurch nicht. Nachtragsbericht Die Brady GmbH hat zum 16.10.2023 100% der Anteile an der Magicard Ltd, Weymouth, UK zu Anschaffungskosten in Höhe von TGBP 46.000 erworben.
Egelsbach, den 18. Dezember 2023 Die Geschäftsführung Russel Richard Shaller Ann Elizabeth Thornton Matthias Armin Epp Alexander Ronczka Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023Grundlagen des Unternehmens Die Brady GmbH mit Sitz in Egelsbach ist die deutsche Tochtergesellschaft der weltweit operierenden Brady Corporation mit Hauptsitz in Milwaukee, USA. Die Brady Corporation ist ein internationaler Hersteller und Anbieter von Komplettlösungen zur Kennzeichnung und zum Schutz von Betriebsstätten, industriellen Gütern, Produkten und Personen. Bradys Produkte steigern die Sicherheit, Produktivität und Leistung. Das operative Geschäft der Brady GmbH war bisher in zwei unterschiedliche Segmente, BRADY und SETON aufgegliedert. Seit dem Frühjahr dieses Geschäftsjahrs hat sich Brady entschieden, als "OneBrady" keine Aufteilung der Segmente mehr vorzunehmen, sondern die einzelnen Marken "by Brady" zu repräsentieren. Innerhalb der Brady GmbH sind die folgenden Marken enthalten. BRADY - umfasst eine breite Produktpalette von Kennzeichnungs- und Sicherungsanwendungen wie Schilder und Markierer, sowie die dafür notwendigen Drucker und Softwareprogramme; Produkte für die Leitungskennzeichnung, inklusive Etikettier Materialien und Werkzeuge für die Leitungs- und Kabelmarkierung in den Bereichen Elektrik und Telekommunikation; Hochwertige Kennzeichnungsprodukte, darunter Etiketten und Schilder, die auch in extremen Umgebungen lesbar und haftfähig bleiben. SETON by BRADY - ist der Versandhandel der Brady GmbH. Im Seton Online-Shop und im über 800 Seiten starken Katalog finden sich über 70.000 Produkte zum Versand an Geschäftskunden und öffentliche Einrichtungen. Das Sortiment umfasst Kennzeichnungen und Beschilderungen jeglicher Art sowie Produkte für den gewerblichen Sicherheit- und Betriebsbedarf aus den Bereichen Arbeitsschutz, Betriebssicherheit und Betriebsausstattung. SETON ist Lieferant für über 350.000 Kunden aus Industrie, Medizin, Handwerk und Verwaltung. Ein Teil der Produkte wird in eigener Produktion hergestellt. PDC by BRADY - bietet innovative Produkte für die Personenidentifizierung an, wie Armbänder, Namensschilder, Schlüsselbänder und vieles mehr, Produkte, die Schutz und Sicherheit garantieren. Transposafe by BRADY - ist der Sicherheitsexperte in der Lieferkette. Unsere hochwertigen Produkte und Dienstleistungen helfen, Diebstahl, Betrug und Streitigkeiten beim Transport zu verhindern. NordicID by brady - Moderne Radiofrequenz-Technologie Produkte und Lösungen zur Artikelverfolgung. Die Produkte und Lösungen werden im verbundenen Unternehmen in Finnland entwickelt und hergestellt. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten für die Produkte der Brady GmbH und deren Marken werden von verbundenen Unternehmen der Brady-Gruppe im Ausland betrieben. Die Brady GmbH hält mehrheitlich die Anteile an der Brady S.r.l., Italia und an der Nordic ID Oyj, Finnland. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gemäß Pressemitteilung vom 14.07.2023 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) befindet sich die deutsche Wirtschaft nach wie vor in einem schwierigen Umfeld. Die weltwirtschaftliche Lage stellt sich angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen und der zunehmend spürbaren geldpolitischen Straffungen zahlreicher Zentralbanken insgesamt noch als schwach dar. In der Industrieproduktion zeigen sich erste Stabilisierungstendenzen, allerdings dürften die noch schwache globale Nachfrage und verhaltene inländischen Absatzperspektiven einer kräftigeren Erholung zunächst entgegenstehen. Insbesondere die Wertschöpfung in den energieintensiven Bereich ist trotz des Rückgangs der Energiepreise weiterhin rückläufig. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um 1,9% (Destatis, PM Nr. 020 vom 13.01.2023). In 2023 stagnierte die Wirtschaft im ersten Quartal und wuchs um 0,1% im zweiten Quartal (Destatis, PM Nr. 420 vom 30.10.2023). Ein zusätzlicher Faktor, der die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigt, ist der Zinsanstieg, der die Investitionen dämpft. Insbesondere in der Bauwirtschaft deuteten sich im Juli 2023 infolge der gestiegenen Zinsen spürbare Nachfragerückgänge an (BMWK Pressemitteilung vom 12.08.2023). Die privaten Konsumenten sind weiter verunsichert und durch die nach wie vor hohe Inflation in ihrer Kaufkraft eingeschränkt. Seit Juli 2021 befindet sich die Inflation in Deutschland auf einem erhöhten Niveau und die Preise für Mineralölprodukte sind immer noch deutlich erhöht im Vergleich zur Zeit vor dem Ukrainekrieg (BMWK Pressemitteilung vom 12.08.2023). So lag die Inflation in 2022 bei 6,9% (Destatis, 22.02.2023). Die hohe Inflation setzte sich in der ersten Jahreshälfte 2023 fort und betrug im Juli 2023 6,2% (Destatis PM Nr. 311 vom 08.08.2023). Für die jeweilige Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche des Unternehmens, ist die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Zielmärkte der Brady GmbH jeweils maßgeblich. Hierzu zählen im Wesentlichen die Automobilzulieferindustrie, die gemäß Angaben der Deutschen Industrie- und Handelskammer im letzten Geschäftsjahr erheblich mit den Energiepreisen zu kämpfen hatte und sich in einer problematischen Finanzlage befindet, die Elektro- und Elektronikindustrie, die im ersten Halbjahr mit einem Plus von 4,3% in der Produktion und 13,8% im Umsatz das Vorjahr übertraf, die chemisch-pharmazeutische Industrie, die gemäß Angaben des Verband der Chemischen Industrie (Halbjahresbilanz 2023) stark unter erheblich gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen leidet und im Vergleich zum Vorjahr im ersten Halbjahr 2023 11,5% weniger Umsatz erzielte, die Bio- und Labortechnik, die gemäß des deutschen Industrieverbandes SPECTARIS von einem Aufwärtstrend geprägt im Kalenderjahr 2022 ein Umsatzplus von 7,4% erzielte, sowie der Einzelhandel, der gemäß Destatis Pressemitteilung Nr. 301 vom 31.07.2023 im ersten Halbjahr 2023 einen Umsatzrückgang von real 4,5% verzeichnete. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der Brady GmbH stiegen in diesem Geschäftsjahr um 6,7% von TEUR 52.762 auf TEUR 56.276. Wie auch in den Jahren zuvor sind die Unternehmensbereiche / Marken unterschiedlich stark davon beeinflusst. Der Jahresüberschuss stieg von TEUR 5.837 im Vorjahr auf TEUR 6.488. Damit wurde der im Vorjahr geplante Umsatz (+5%) leicht übertroffen. Die Steigerung des Jahresüberschusses von über 11% war so nicht vorhersehbar. Insbesondere der Rückgang des Personalaufwandes aufgrund reduzierter personalbezogener Rückstellungen sowie einer geringeren Beschäftigtenzahl hatten maßgeblichen Einfluss auf das Ergebnis. Wie in den Vorjahren bezog die Brady GmbH von ihrer europäischen Zentrale in Belgien und der Konzernmutter in den USA Produkte und unterstützende Maßnahmen in vielen Bereichen wie z.B. Marketing und Forschung und Entwicklung. Größere Risiken daraus hinsichtlich des Wechselkurses zum US $ ergaben sich nicht, da die laufenden Intercompanygeschäfte überwiegend in Euro (€) abgewickelt werden. Die Marke BRADY hat im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Umsatz von TEUR 24.984 (Vorjahr: TEUR 23.441) erzielt. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 6,6%. Der Anstieg ist insbesondere auf den Bereich der Industriemarkierungen sowie Kabel- und Rohrmarkierungen zurückzuführen. Die Marke SETON verzeichnete ein Umsatzwachstum in Höhe von 8,5% von TEUR 24.962 auf TEUR 27.078. Beeinflusst durch die Inflationsrate und die steigenden Energiekosten hatte der offline-Bereich einen Rückgang von -3%. Der online-Bereich zeigte hingegen, durch die in Vorjahren implementierte neue Plattform und die kontinuierlichen Verbesserungen der Webseite, ein Wachstum von 6,1%. Die kleinen Marken PDC, Transposafe und NordicID erzielten gemeinsam einen Umsatz von TEUR 1.972. Ertragslage Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind bei der Ertragslage die Umsatzerlöse und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Umsatzerlöse der Marken gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse wurden bis auf TEUR 11.163 (Vorjahr: TEUR 10.110) ausschließlich im Inland realisiert. Die Umsätze im Ausland werden im Wesentlichen in Österreich und der Schweiz erzielt. Das Betriebsergebnis der Brady GmbH stieg im Berichtszeitraum von TEUR 8.133 auf TEUR 9.186. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr begründet sich im Wesentlichen durch den Anstieg des Umsatzes bei gleichbleibender Marge sowie dem bereits beschriebenen Rückgang des Personalaufwandes. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren erhöhten sich proportional zur Entwicklung der Umsatzerlöse. Dem Anstieg der Umsatzerlöse um 6,7% stehen nahezu unveränderte sonstige betriebliche Aufwendungen (-1,2%) gegenüber. Die Personalkosten sanken von TEUR 11.290 auf TEUR 10.364. Das Ergebnis vor Steuern hat sich um insgesamt TEUR 1.081 von TEUR 8.157 auf TEUR 9.238 erhöht. Finanzlage Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind bei der Finanzlage der Cash-Flow und die Eigenkapitalquote des Unternehmens. Die Eigenkapitalquote hat sich von 81,9% auf 64,1% vermindert. Der Grund hierfür liegt insbesondere in der starken Veränderung der Bilanzsumme aufgrund des Erwerbs der Anteile an der Nordic ID Oyj. Da die Gesellschaft sich ausschließlich über den Konzern finanziert, sind im Geschäftsjahr keine externen Finanzierungsmaßnahmen erfolgt und auch nicht für das Folgejahr geplant. Im Berichtsjahr wurde erneut in neue Maschinen für die Produktion zur Effizienzsteigerung investiert. Für das nächste Jahr sind weitere Investitionen in die Produktion geplant. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist mit TEUR 7.133 (Vorjahr: TEUR 6.591) positiv und wurde im Wesentlichen in Cash Pool Aktivitäten und neue Maschinen investiert. Die liquiden Mittel stiegen von TEUR 96 auf TEUR 100. Für den Erwerb der Nordic ID Oyj hat die Gesellschaft ein Darlehen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 12.100 erhalten. Für alle weiteren Geschäftstätigkeiten finanziert sich die Gesellschaft weitgehend aus eigenen Mitteln und kann bei Bedarf auf Mittel aus dem zentralen Cashpool der Brady Gruppe zurückgreifen. Das EUR Cash Pool Guthaben stieg um TEUR 3.389 gegenüber dem Vorjahr und beläuft sich zum Stichtag auf eine Forderung in Höhe von TEUR 15.877 (Vorjahr: TEUR 12.488). Vermögenslage Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind bei der Vermögenslage die wesentlichen Komponenten des Working Capitals (Forderungen, Warenbestand, Verbindlichkeiten, Rückstellungen) des Unternehmens. Das Working Capital sank gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.170 auf TEUR 791. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Bilanzsumme von TEUR 32.515 auf TEUR 51.766. Auf der Aktivseite verminderten sich die Vorräte um TEUR 161 von TEUR 1.740 auf TEUR 1.579. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen von TEUR 5.022 auf TEUR 5.369, die durchschnittlichen Tage offener Forderungen (DSO) sanken von 37,9 auf 33,3 Tage. Auf der Passivseite sanken die sonstigen Rückstellungen um TEUR 313. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Leistungsindikatoren sind die Kundenbelange und Wiederkaufraten von Kunden wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren. Aus diesem Grund tätigte Brady Investitionen in bestehende und neue Vertriebsmitarbeiter- und Strategien, die Kundenbindung und Wiederkaufraten entsprechend positiv beeinflussen sollen. Brady legt Wert auf ethische Grundsätze, diese verpflichten zu Rechtschaffenheit und moralischem Handeln. Für BRADY und SETON werden Verpackungsmaterialien durch Interseroh recycelt. Dadurch wurden für das Kalenderjahr 2022 395 Tonnen Ressourcen (Vorjahr: 409 Tonnen) und 34.047 Kilogramm (Vorjahr: 43.245 Kilogramm) Treibhausgase eingespart. Die Brady GmbH hat im Kalenderjahr 2022 aktiv am Programm GLS KlimaProtect teilgenommen und damit den Paketversand über die General Logistics Systems Germany GmbH & Co. OHG klimaneutral abgewickelt. Die beim Pakettransport entstandenen CO 2 -Emissionen von 81.457 Kilogramm werden durch Investitionen in das extern zertifizierte Waldschutz- und Aufforstungsprojekt Madre de Dios in Peru (VCS/CCB Standard) ausgeglichen. Die Geschäftsleitung stuft den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft des abgelaufenen Geschäftsjahrs trotz des anhaltenden russischen Angriffskrieges in der Ukraine, der immer noch hohen Energiepreise und der aktuellen Inflation als positiv ein. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Das ifo Institut geht in seiner Konjunkturprognose Herbst 2023 davon aus, dass das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,4% zurückgehen und in den kommenden beiden Jahren dann um 1,4% und 1,2% steigen wird. Zudem wird erwartet, dass die Inflationsrate von durchschnittlich 6,0% in diesem Jahr auf 2,6% in 2024 und 1,9% in 2025 zurückgehen wird. Zum Jahresende 2023 ist die Inflation bereits leicht zurückgegangen und betrug im Oktober 2023 3,8% (Destatis PM Nr. 429 vom 08.11.2023). Wie bereits beschrieben ist der Energiepreis für die meisten der wichtigsten Kunden von großer Bedeutung und entscheidet mit darüber, wie sich die Unternehmen dieser Branchen in Zukunft am Standort Deutschland entwickeln. Der Verband der Chemischen Industrie schreibt in seinem Quartalsbericht für Q3 2023, dass er weiterhin von hohen belastenden Energie- und Rohstoffpreisen ausgeht und auch das Strompreispaket der Bundesregierung nicht ausreichen wird die Wettbewerbsfähigkeit wieder auf ein neues Level zu heben. Die Gesellschaft überwacht die operativen Risiken durch das eingerichtete interne Berichtswesen für ihre einzelnen Geschäftsbereiche. Abweichungen von Planrechnungen können insoweit schnell analysiert werden und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Bei der Einschätzung von Risiken der Werthaltigkeit der Finanzanlagen ist die Gesellschaft von Informationen des konzerninternen Berichtswesens abhängig und reagiert daraufhin im Falle der verminderten Ertragskraft ihrer Beteiligungen mit entsprechenden Abwertungen. Dem Risiko einer dauerhaften Wertminderung bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen begegnet die Gesellschaft durch Auswertungen der Berichterstattung dieser Unternehmen. Die Brady GmbH ist auf einer Vielzahl von Märkten tätig und verfügt über eine große Anzahl unterschiedlicher Kunden und Produkte. Insofern besteht keine große Abhängigkeit von einzelnen Kunden bzw. Branchen, die zu entsprechenden Risiken führen können. Ebenso sind die Produkte sehr unterschiedlich, so dass Veränderungen bei Rohstoff- bzw. Energiepreisen nur einen sehr begrenzten Einfluss auf die Gesellschaft haben. Die Wechselkursrisiken sind eher als gering einzustufen, da die überwiegende Zahl der Transaktionen in Euro (€) durchgeführt wird. Ausfallrisiken ergeben sich aus den im Umsatzprozess entstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese werden durch ein Forderungsmanagementsystem gemindert, das auf einer engen Überwachung der Forderungen basiert. Die Brady GmbH nimmt zur Minimierung von Liquiditätsrisiken am zentralen Cash Management der Brady Gruppe teil. Damit soll sichergestellt werden, dass die erforderlichen Finanzmittel jederzeit verfügbar sind. Zum 31.07.2023 resultieren daraus Forderungen gegen die Brady Finance Luxembourg S.à r.L, Luxemburg, von Mio. € 15,9. Die Geschäftsführung der Brady GmbH überwacht mögliche Ausfallrisiken, indem sie sich fortlaufend über die wirtschaftliche Situation der Brady Finance Luxembourg S.à r.l., Luxemburg, und verbundener Unternehmen informiert und diese analysiert. Die Geschäftsleitung sieht derzeitig keine Risiken für den Fortbestand der Gesellschaft bzw. deren zukünftige Entwicklung. Die steigenden Energiepreise und das steigende Preisniveau im Einzelhandel werden sicherlich auch weiterhin das Geschäft der Brady GmbH beeinflussen, sodass auf der einen Seite Umsatzrückgänge bei Kunden durch deren Unsicherheit in der Wirtschaft zu verzeichnen sein werden, doch auf der anderen Seite die Stabilität in der Industrie diesem Einfluss gegenwirken wird. Die Geschäftsführung rechnet mit einer gleichbleibend stabilen gesamtwirtschaftlichen Lage für das Geschäftsjahr 2023/2024. Besonderen Schwerpunkt legen wir für die Zukunft unter anderem auf Produktinnovation in Nischenmärkten und konzentrieren uns somit auf die Eckpfeiler des Brady-Geschäftes. Wir freuen uns darauf neue Produkte einzuführen, diese mit den Systemen unserer Kunden problemlos zu integrieren, ebenso wie weiterhin kritische Materialien zu entwickeln. Daher liegt der Fokus unter anderem auf der Kundennähe. Weiterhin wird Brady einen Schwerpunkt auf den digitalen Bereich des Versandhandelsgeschäftes legen. Unter anderem liegt ein Fokus auf der Automatisierung der Prozesse sowie Self-Service-Lösungen für Kunden. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 geht die Geschäftsführung der Brady GmbH insgesamt von einer Umsatzsteigerung von knapp 5% mit entsprechender Steigerung des Ergebnisses aus. Wir erwarten, dass der Geschäftsverlauf 2023/2024 wieder günstig sein wird und die Lage der Gesellschaft weiterhin auf einem guten Niveau verbleibt.
Egelsbach, den 18. Dezember 2023 Die Geschäftsführung Russel Richard Shaller Ann Elizabeth Thornton Matthias Armin Epp Alexander Ronczka BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Brady GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brady GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brady GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 18. Dezember 2023 HEIM
HONERMEIER GmbH
Christian Wagner, Wirtschaftsprüfer Feststellungsdaten: Der Jahresabschluss für das am 31.07.2023 endende Geschäftsjahr wurde mit Beschluss vom 22.04.2024/29.04.2024 festgestellt. |
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