Max Jenne Arzneimittel - Großhandlung KG
Same addressWholesale of pharmaceutical goods
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christian Jenne since 6/4/2024 | Managing Director |
Frank Jendrasiak since 12/27/2018 | Procura |
Jörn Heitmann since 12/27/2018 | Procura |
Thomas Jenne since 9/16/2004 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Max Jenne Arzneimittel-Großhandlung | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Max Jenne GmbHKielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022der Max Jenne, GmbH, KielA. Grundlagen des Unternehmens Die Max Jenne GmbH in Kiel ist ein Dienstleistungsunternehmen, das weit überwiegend im Rahmen der Max-Jenne-Gruppe die operativen Geschäfte ihrer Muttergesellschaft Max Jenne Arzneimittel-Großhandlung KG besorgt. Damit ist sie weitgehend von deren wirtschaftlichem Erfolg und den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland abhängig. Andererseits genießt sie in besonderem Maße das Vertrauen ihres Auftraggebers, an dessen Weisungen sie gebunden ist. Die Kunden der Max Jenne Arzneimittel-Großhandlung KG betreuen wir aus den Zweigniederlassungen Neumünster, Lübeck und Lüneburg mit dem persönlichen Service eines kundennahen und mittelständischen Unternehmens. B. Wirtschaftsbericht I. Geschäftsverlauf Die Umsätze bestehen weit überwiegend aus dem Dienstleistungsentgelt der Max Jenne Arzneimittel-Großhandlung KG. Das Dienstleistungsentgelt wurde im Zusammenhang mit den erhöhten Aufwendungen infolge der Corona- und Energiekrise angehoben. Unsere Gesellschaft erzielte im Gj. 2021/22 einen Jahresüberschuss von TEUR 135,2 (Vj.: TEUR 75,1), der aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an die Max Jenne Arzneimittel-Großhandlung KG abgeführt wurde. Unser Personalbestand, gerechnet nach 167 Arbeitsstunden/Monat, belief sich im Geschäftsjahresdurchschnitt auf 158 Vollzeit-Äquivalente (ohne Auszubildende) (Vj.: 154). Die besonderen Anforderungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie (z.B. Impfstoffdistrubition) konnten ohne Aufstockung des Personalbestands bewältigt werden. II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Das Anlagevermögen hat sich aufgrund von Ersatzinvestitionen und planmäßigen Abschreibungen auf nunmehr TEUR 1.832 (Vj.: 2.403) vermindert. Das Anlagevermögen in Höhe von 29,7% der Bilanzsumme ist zu 35,3% durch Eigenkapital und im Übrigen durch lang- fristig verfügbares Fremdkapital finanziert. Das Umlaufvermögen hat sich im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Forderungen gegen Gesellschafter um TEUR 454 erhöht. 2. Ertragslage Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Die Prognose, ein positives Geschäftsergebnis auf dem Niveau des Jahres 2020/21 zu erzielen wurde erfüllt. Den höheren Aufwendungen stehen gestiegene Dienstleistungsentgelte gegenüber. Die Personalaufwendungen haben sich maßgeblich aufgrund der gestiegenen Tariflöhne erhöht und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen durch Fremdtransportkosten (+ TEUR 427) gestiegen. 3. Finanzlage Die Finanzierung des Unternehmens ist überwiegend durch langfristig zur Verfügung stehendes Kapital gesichert. Die Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in Euro-Währung, so dass sich Währungsrisiken nicht ergeben. Swaps, Caps oder ähnliche Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Das Unternehmen verfügt über eine verbindliche Kreditlinie, die im laufenden Geschäftsjahr kaum in Anspruch genommen wurde. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Das Unternehmen finanziert sich weiterhin über Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 4.125. C. Chancen- und Risikobericht I. Risiken Der Dienstleistungs- und Geschäftsbesorgungsvertrag sowie der Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Max Jenne Arzneimittel-Großhandlung KG ist inhaltlich auf Dauer angelegt. Insofern bestehen keine eigenen besonderen Vertrags-, Umsatz- oder Auftrags-Risiken. Sie ist jedoch abhängig von der Entwicklung und Risikostruktur ihrer Muttergesellschaft. Die Beobachtung und Bewertung der Risiken des Arzneimittelmarkts sowie seiner gesetzlichen Rahmenbedingungen Ist Aufgabe der Muttergesellschaft. Kostenrisiken werden durch Jahrespläne und kurzfristige Erfolgsrechnungen kontrolliert. Haftungsrisiken werden durch die erweiterte Geschäftsleitung beobachtet und berichtet. Das der Arzneimittelhandelsverordnung geschuldete und von der Muttergesellschaft eingerichtete Qualitätssicherungssystem wirkt unterstützend. II. Chancen Der Dienstleistungs- und Geschäftsbesorgungsvertrag bindet die Max Jenne GmbH eng an ihre Muttergesellschaft Max Jenne Arzneimittel-Großhandlung KG, so dass sie praktisch keine Möglichkeiten hat, eigene Chancen zu entwickeln. D. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2022/23 rechnet die Gesellschaft aufgrund der vertraglichen Bindung an das Mutterunternehmen trotz eines starken Wettbewerbs im Arzneimittelgroßhandel, in dem die Muttergesellschaft tätig ist, mit einem leicht positiven Geschäftsergebnis vor Ergebnisabführung auf Niveau des Jahres 2021/22.
Kiel, den 22. November 2022 Lothar-Joachim Jenne Thomas Jenne Bilanz zum 30. Juni 2022der Max Jenne GmbH, Sitz Kiel, Amtsgericht Kiel, HR B 345 KIAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022der Max Jenne GmbH, Kiel
Anhang für das Geschäftsjahr 2021/2022der Max Jenne GmbH, Kiel1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 - 288 HGB und der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz wurde gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG um den Posten "Forderungen gegen Gesellschafter" ergänzt. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode), angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode), bilanziert. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Beteiligungen zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78% angesetzt (im Vorjahr: 2,09%). Es wurde eine Rentensteigerung von 1,17% sowie eine Gehaltssteigerung von 1,59% berücksichtigt. Eine Fluktuation war nicht zu berücksichtigen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens und die der Abschreibungen sind der Seite 4 zu entnehmen. Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich im Geschäftsjahr 2021/22 und im Vorjahr im Wesentlichen um sonstige Vermögensgegenstände. Das ins Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt DM 1.250.000,00. Die ausgewiesenen Gewinnrücklagen resultieren aus vororganschaftlicher Zeit. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personal in Höhe von TEUR 507 (incl. Berufsgenossenschaft und Integrationsamt-Ausgleichsabgaben). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Geschäftsjahr 2021/22 und im Vorjahr im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Anlagenspiegel zum 30.06.2022
4. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet per 30.06.2022 als Gesamtschuldner für Bankdarlehen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 100 sowie für Kontokorrentlinien in der Unternehmensgruppe (verbundene Unternehmen) in Höhe von TEUR 3.600 (Valuta per 30.06.2022 TEUR 1.704). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird aufgrund der Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft ist aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages verpflichtet, ihre Ergebnisse in voller Höhe an die Alleingesellschafterin abzuführen. Zum Stichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von jährlich TEUR 633 (davon TEUR 314 gegenüber verbundenen Unternehmen). 6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. Es wurden die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften entsprechend § 276 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Materialaufwand im Sinne von § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB ist im Geschäftsjahr nicht angefallen. Der Personalaufwand setzt sich aus Löhnen und Gehältern in Höhe von TEUR 7.165 und sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 1.463 (davon für Altersversorgung: TEUR 58) zusammen. 7. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer: Der Personalbestand belief sich im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2021/22 auf:
Gesellschaftsorgane: Mitglieder der Geschäftsführung sind die Herren Lothar-Joachim Jenne, Kaufmann, Kiel, und Dipl.-Kfm. Thomas Jenne, Kaufmann, Lübeck. Unter den Finanzanlagen des Anlagevermögens wird die Beteiligung an der Pharma Privat GmbH, Koblenz (Beteiligungsquote 17,25 %) ausgewiesen. Als Muttergesellschaft der Max Jenne GmbH erstellt die Max Jenne Arzneimittel-Großhandlung KG mit Sitz in Kiel einen Konzernabschluss.
Kiel, den 22. November 2022 Lothar-Joachim Jenne Thomas Thomas Jenne BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Max Jenne GmbH, Kiel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Max Jenne GmbH, Kiel, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Jenne GmbH, Kiel, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 22. November 2022 rt
Revision + Treuhand GmbH & Co. KG
Holtzberg, Wirtschaftsprüfer ppa. Rutsch, Wirtschaftsprüferin |
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