Master Data

Registry
Register court Walsrode HRB 111211
Registered
3/2/2001
Industry
Manufacture of metal forming machineryManufacture of machinery for metallurgyManufacture of multiple use industrial robots
Purpose
die Entwicklung, Planung und Realisierung von Lösungen im industriellen Bereich, Handling-Automation und Preßwerkmechanisierung, der Maschinenund Sondermaschinenbau und die Zerspannungstechnik.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Michael Balmes
since 3/25/2024
Procura
Uwe Springer
since 8/7/2006
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Uwe Springer
Stuhr
€125,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Springer GmbH

Stuhr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhalt

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

1.2 Forschung und Entwicklung

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftliches Umfeld

2.2 Geschäftsverlauf

2.3 Ertragslage

2.4 Vermögens- und Finanzlage

2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

2.6 Gesamtaussage

3 Risiko- und Chancenbericht

3.1 Absatzrisiko

3.2 Beschaffungsrisiko

3.3 Währungsrisiko

3.4 Liquiditäts- und Forderungsausfallrisiko

3.5 Umweltrisiko

3.6 Zusammenfassende Beurteilung der Risiken

3.7 Chancen

4 Prognosebericht

1 Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

Die Springer Group ist ein mittelständischer Anbieter von Lösungen für die Industrieautomation. Vom Stammhaus in Stuhr werden die Tochtergesellschaft und die international tätigen Händler gesteuert.

Gegenwärtig besteht die Springer Group aus den folgenden Unternehmen:

1. Springer GmbH in Stuhr,

2. Springer Automation CZ s.r.o. in Mladá Boleslav,

3. Springer GmbH in Wolfsburg (Betriebsstätte).

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Fertigung sowie die Inbetriebnahme von standardisierten Komponenten und Systemen für das Handling von Bauteilen in der automatisierten Produktion. Darüber hinaus werden wissensbasierte Konstruktionslösungen und Simulationen als Dienstleistung angeboten.

Ambitioniert folgt die im Jahr 2001 gegründete Springer GmbH der Idee, für ihre Kunden Visionen in innovative Lösungen umzusetzen. Dabei streben wir die konsequente Einhaltung von Qualitätsstandards und von allen erforderlichen Normen sowie Spezifikationen an, mit dem Ziel nachhaltige Geschäfts- und Kundenbeziehungen aufzubauen.

Bei der Entwicklung neuer Produkte verfolgen wir immer den Gedanken einer hohen Vereinheitlichung, dazu gehören auch Richtlinien und Regelwerke. Somit lassen sich Produktionsprozesse sowie Abläufe optimieren und letztendlich die Effizienz steigern. Des Weiteren werden kundenspezifische Anforderungen realisiert.

Die Springer GmbH gliedert ihre Tätigkeiten am Markt in zwei Geschäftsbereiche. In der Presswerk- und Rohbau-Automation werden jeweils Projekte abgewickelt, für die u. a. modulare Systemkomponenten benötigt werden. Darüber hinaus werden diese standardisierten Komponenten direkt an die werkseigenen Montagebereiche der Automobil- und Zuliefererindustrie geliefert.

Der weltweite Vertrieb für den Bereich Presswerk- und Rohbauautomation erfolgt durch eigene Vertriebsmitarbeiter. In Märkten, in denen die Springer Group nicht vertreten ist, vertreiben spezialisierte Fachhändler die Leistungen.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung ist ein Kernstück unserer Arbeit. Wir konzipieren Lösungen, um die Fertigungsprozesse zu verbessern und Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen.

Dabei sind wir stets darauf bedacht, Relevanz und Effizienz unserer Aktivitäten weiter zu optimieren. In 2023 waren 8 Mitarbeitende in den Bereichen F&E sowie entsprechenden unterstützenden Funktionen tätig. Das Verhältnis zur kompletten Belegschaft beträgt rd. 5,5%. Sie beschäftigen sich mit Innovationen, mit denen wir die langfristigen Technologietrends sowohl in den etablierten Absatzgebieten als auch in den Wachstumsmärkten bedienen können.

Die Aufwendungen für die Forschung und Entwicklung betrugen im Berichtsjahr 1.175 TEUR (Vorjahr: 1.142 TEUR). Die Entwicklungsquote beziffert sich auf 6,1 % und entspricht damit dem Wert des Vorjahres.

Unser Fokus liegt weiterhin auf der Herstellung von nachhaltigen Erzeugnissen, die dazu beitragen, Umweltbelastungen zu reduzieren. Zudem widmen sich unsere Mitarbeitenden kontinuierlich der Weiterentwicklung unserer Kernprodukte mit dem Ziel, den Produktlebenszyklus u. a. durch Wiederverwendung zu verlängern. Hierfür führen wir an Bauteilen und komplexen Baugruppen vor der eigentlichen Fertigung Berechnungen und technische Simulationen durch. Mit diesen Möglichkeiten können wir zusätzliche Wachstumschancen erschließen.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Wirtschaftliches Umfeld

In ihrer Geschäftstätigkeit richtet die Springer GmbH ihren Fokus insbesondere auf die Automobilindustrie. Hier sind die meisten Kunden vom OEM bis zu deren Zulieferern zu finden. Daher sind die dort herrschenden Produktions- und Marktgegebenheiten von besonderem Interesse.

Insgesamt ist das Produktionsjahr 2023 für die Automobilisten positiv verlaufen. Mit einem Plus von 18% gegenüber 2022 betrug das Produktionsvolumen 4,1 Mio. Pkw in Deutschland (Quelle: VDA Pressemitteilung v. 04.01.2024), wobei das Niveau aus dem Vorkrisenjahr 2019 noch nicht erreicht wurde (-12%). Der Export fiel in 2023 ebenfalls höher aus als in 2022 (+17%) und betrug 3,1 Mio. Pkw. Die Anzahl der neu zugelassenen Pkw mit insgesamt 2,8 Mio. Fahrzeugen ist gegenüber 2022 um 7% gestiegen. Das Jahr ganzheitlich betrachtet schloss damit positiv, wobei sich der Wert im Dezember 2023 noch deutlich negativer darstellte als im Dezember des Vorjahres (-23%). Hintergrund für die höheren Zulassungen im Dezember 2022 war die Ankündigung, den Umweltbonus für bestimmte Fahrzeugtypen (BEV, PHEV) zu reduzieren. Damit haben Kunden Pkw-Käufe noch vorgezogen. Die abrupte Abschaffung der E-Auto-Prämie im Dezember 2023 wird sich voraussichtlich in den Neuzulassungen in 2024 darstellen. Für 2023 zeigt sich ein Rückgang von -16% bei Elektrofahrzeugen, in Summe wurden rund 700.000 Elektro-Pkw neu angemeldet. Bei genauerer Auswertung waren es insbesondere die PHEV, die deutlich zurückgegangen sind, anders die BEV.

Betrachtet man den internationalen Automobilmarkt, so gab es hier ein deutliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere China konnte ein Rekordjahr der neu zugelassenen Fahrzeuge gegenüber 2022 verzeichnen (+11%).

Der europäische Pkw-Markt (EU, EFTA, UK) schloss ebenfalls mit einem positiven Wert das Jahr 2023 ab. Es wurden rund 12,8 Mio. Fahrzeuge neu angemeldet, das sind 14% mehr als in 2022.

Mit Blick auf den US-Light-Vehicle-Markt sind etwa 15,5 Mio. Fahrzeuge abgesetzt worden, das bedeutet ein Plus von 12%.

Auch in Mexiko verzeichnet der Light-Vehicle-Markt 2023 ein positives Wachstum. Insgesamt konnte ein Anstieg von 25% gegenüber 2022 erreicht werden, d. h. es wurden 1,4 Mio. Einheiten erfasst.

Der japanische Pkw-Markt konnte Ende 2023 auf ein Wachstum von 16% zurückblicken. Insgesamt wurden 4 Mio. Pkw neu registriert.

Indien ist mittlerweile der drittgrößte Pkw-Einzelmarkt weltweit. Das Jahr 2023 konnte mit einer Steigerung von 8% verabschiedet werden, es wurden 4,1 Mio. Neufahrzeuge angemeldet.

Mit einem Wachstum von 11% auf dem Light-Vehicle-Markt hat Brasilien das Jahr 2023 abgeschlossen. Über das Jahr verteilt wurden insgesamt ca. 2,2 Mio. Einheiten abgesetzt.

Trotz dieser insgesamt positiven Entwicklung bedeuten die derzeitigen Einflussfaktoren eine große Herausforderung für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer, insbesondere in Europa. Dazu zählen die weltweiten Kriege, Einschränkungen der Waren-Transportwege und geopolitische Verhältnisse. Das alles führt zu Unsicherheiten und damit auch zu einem verhaltenen Wachstum. (Quelle: VDA, Pressemitteilung v. 18.01.2024).

Ebenso spielen Themen wie Transformation, Abbau von Personal, benötigte Rohstoffe für die Batterieherstellung eine Rolle. Des Weiteren die protektionistischen Bestrebungen einzelner Länder, Produktionsverlagerungen auf Grund hoher Steuern und wegfallender Subventionen in Deutschland. Hinzu kommt die verstärkte Wettbewerbssituation, wenn sich ausländische Hersteller mit Produktionsstandorten innerhalb Europas niederlassen (Konkurrenz-Situation/Personalkosten). (Quelle: Marktsteel News v. 09.01.2024)

2.2 Geschäftsverlauf

Der Verlauf des Geschäftsjahres 2023 war geprägt von einer inhomogenen Entwicklung. Im ersten Halbjahr konnten wir unsere Gesamtleistung und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit deutlich übertreffen. U. a. hat der nennenswerte Auftragsbestand zum Jahresbeginn das positive Resultat begünstigt. Auch im dritten Quartal lag das Betriebsergebnis noch merklich über Plan. Letztlich schwächte sich die gute Performance der ersten 9 Monate zum Jahresende ab. Dieses ist im Endeffekt zum wiederholten Male auf Projektverschiebungen von Fahrzeuganläufen bei bedeutenden Kunden zurückzuführen. Schlussendlich konnten wir unser angestrebtes Ergebnis aber weitestgehend erreichen, wobei die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 6,0% und die Gesamtleistung um 14,6% gesteigert werden konnten. Allerdings sind die beiden Leistungsindikatoren gegenüber der ursprünglichen Planung moderat hinter den Erwartungen geblieben. Die Rohstoff- und Energiepreise haben sich, gegenüber den in 2022 rasant gestiegenen Kosten, verhalten wieder in die umgekehrte Richtung entwickelt, lagen aber nach wie vor erheblich über dem langjährigen Mittel. Vor dem Hintergrund der Herausforderungen, mit denen sich die Gesellschaft und Unternehmen weltweit konfrontiert sehen, können wir zusammenfassend zufrieden mit dem Jahresausgang sein.

2.3 Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 entsprach insgesamt den Erwartungen und entwickelte sich damit auch deutlich besser als das Vorjahr. Umsatzsteigerung plus Bestandszuwachs bei gleichzeitiger Reduzierung der betrieblichen Aufwendungen führten zu einem positiven Gesamtergebnis. Somit hat die Springer GmbH das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 144 TEUR abgeschlossen.

Weitere Maßnahmen zur Absatzsteigerung und Kostenreduzierung sind in der Umsetzung und sollten mittel und langfristig zu weiteren Ergebnisverbesserungen beitragen.

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Veränderung
TEUR
Rohertrag 14.158 12.697 1.461
Betriebsergebnis 898 -860 1.758
Finanzergebnis -853 -533 -320
neutrales Ergebnis -20 -119 99
Ergebnis vor Steuern 25 -1.512 1.537
Jahresergebnis 144 -1.457 1.601

2.4. Vermögens- und Finanzlage

In 2023 erhöhten sich zum Stichtag aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung die Vorratsbestände um 711 TEUR und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inkl. Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 452 TEUR.

Die Eigenkapitalquote beträgt 16 % und entspricht damit der des Vorjahres.

Die Veränderungen der Vermögens und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:

2023
TEUR
2022
TEUR
Anlagevermögen 4.946 5.315
Aktive latente Steuern 1.247 1.129
Umlaufvermögen inkl. Rechnungsabgrenzungsposten 9.444 8.282
Aktiva 15.637 14.726
2023
TEUR
2022
TEUR
Eigenkapital 2.478 2.334
mittelfristiges Fremdkapital 2.411 2.536
kurzfristiges Fremdkapital 10.748 9.856
Passiva 15.637 14.726

Kapitalflussrechnung

2023
TEUR
2022
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 795 1.424
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -698 -636
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -1.537 26
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands -1.440 814
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode -4.166 -4.980
Finanzmittelbestand am Ende der Periode -5.606 -4.166
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3 3
liquide Mittel -5.609 -4.169
jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -5.606 -4.166

Die finanzielle Lage der Springer GmbH ist weiterhin stabil. Für die kurzfristige Finanzierung stehen ausreichend Betriebsmittel bzw. Kontokorrentlinien zur Verfügung.

2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Springer GmbH stützt sich neben den Umsatzerlösen als Leistungsindikatoren vor allem auf Rentabilitätskennzahlen, Personalkostenquote sowie Eigenkapitalquote. Die Gesamtleistung hat sich in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 15 % erhöht. Das Betriebsergebnis belief sich auf 898 TEUR. Während die Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz gesunken sind (von 48 %), ist die Eigenkapitalquote mit 16 % gleichgeblieben.

Die Personalkostenquote reduzierte sich auf Grund reduzierter Personalkosten und einer deutlich erhöhten Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr von 50 % auf 43 %.

2.6 Gesamtaussage

Nach einer Stabilisierungsphase im Jahr 2021 und dem negativen Geschäftsverlauf in 2022 hat sich das Jahr 2023 spürbar positiv entwickelt. Eingeleitete Maßnahmen, um auf Marktveränderungen und Umsatzeinbrüche zu reagieren, konnten zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung beitragen. Aufbauend auf einer belastbaren Umsatzplanung und der Umsetzung umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen, wird in 2024 eine Ergebnisreduzierung erwartet, währenddessen wir mit einem Umsatz fast auf Vorjahresniveau planen.

Die auskömmliche Liquidität hat dem Unternehmen die Möglichkeit gegeben, auf die Geschäftsentwicklung entsprechend zu reagieren und stabilisierende Maßnahmen zu ergreifen. Die Geschäftsführung schätzt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage daher weiterhin als stabil ein. Die kreditgebenden Banken werden das Unternehmen aller Voraussicht nach auch im Jahr 2024 in gleichbleibendem Umfang begleiten.

3 Risiko- und Chancenbericht

3.1 Absatzrisiko

Um Risiken frühzeitig zu identifizieren, werden in sämtlichen maßgeblichen Prozessen Kennzahlen erhoben. Daraus leiten wir Entwicklungen und spezifische Ereignisse ab, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten und wesentliche negative finanzielle Auswirkungen auf die Erreichung unserer Ziele haben könnten. Ein etabliertes Reporting und Regelkommunikationen sorgen außerdem für einen transparenten sowie unverzüglichen Informationsfluss in der Organisation. Somit sind wir in der Lage, umgehend die Risiken zu erkennen, zu bewerten und konsequent durch Maßnahmen entgegenzusteuern, um eine Schädigung zu begrenzen. Eine rollierende Auftragseingangsplanung und eine kontinuierliche Abstimmung mit unseren Kunden hinsichtlich wichtiger Projektinformationen ermöglicht es uns, auf das Marktgeschehen bzw. auf gravierende Einflüsse unmittelbar zu reagieren.

3.2 Beschaffungsrisiko

Die Springer GmbH bezieht für ihre Wertschöpfungskette rd. 50 % der Materialien, Waren und Dienstleistungen aus Deutschland. Die andere Hälfte wird weltweit beschafft. Die Lieferketten waren in beiden Bereichen angespannt und konnten durch eigene Bestände und Sondertransporte stabil gehalten werden.

Die signifikanten Preissteigerungen für Energie, Halbzeuge und Kaufteile haben die Fertigungskosten enorm beeinträchtigt. Langfristige Rahmenverträge und eine vorausschauende Planung und Bündelung von Volumina haben nur zu einer marginalen Kostenreduzierung beigetragen. An Kunden weitergereichte Preisanhebungen konnten den Preisauftrieb nicht ausgleichen. Das Risiko war durch die äußeren Einflussfaktoren in dieser Tragweite nicht vorhersehbar. Grundsätzlich bestehen auch weiterhin auf der Beschaffungsseite Preissteigerungsrisiken, die nicht vollumfänglich einschätzbar sind.

3.3 Währungsrisiko

Die Springer GmbH wickelt ihre Verkaufs- und Einkaufsgeschäfte in einem geringen Umfang mit internationalen Währungen ab. Durch die beträchtliche Abwertung des EURO zum Dollar in 2023 haben sich daher auch Währungsverluste ergeben.

3.4 Liquiditäts- und Forderungsausfallrisiko

Eine kontinuierliche Liquiditätsvorschau sowie vorhandene und nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen jederzeit die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicher. Ausfallrisiken werden über eine Warenkreditversicherung und ein stringentes Forderungsmanagement minimiert.

3.5 Umweltrisiko

Die Firma Springer ist sich bewusst, dass das Wirtschaften, das Handeln und die Gesellschaft sich in vielen Bereichen verändern muss, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Deshalb hat der nachhaltige Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Umwelt für uns eine hohe Bedeutung. Wir verpflichten uns, eine fortlaufende Verbesserung unserer Umweltleistung zu erreichen und folgen der "Leitlinie für Umwelt und Nachhaltigkeit". Das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2015 ist eingeführt und durch den TÜV Süd in 2023 erneut zertifiziert. Derzeit sind keine Anzeichen erkennbar, dass von der Springer GmbH nennenswerte Risiken für die Umwelt ausgehen.

3.6 Zusammenfassende Beurteilung der Risiken

Die Analyse der Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben könnten, hat ergeben, dass zum derzeitigen Zeitpunkt keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen oder für die Zukunft erkennbar sind.

3.7 Chancen

Die Springer GmbH als Spezialist für Greifersysteme in der industriellen Automation hat das Potenzial der Märkte, in denen Industrieroboter und damit auch Greifersysteme eingesetzt werden können, erkannt. Neben dem Automotive-Bereich, der die höchste Anzahl von Industrierobotern weltweit einsetzt (ca. 30%), sind es auch die Branchen Elektronik und Metall-/Maschinenbau, die einen erheblichen Anteil an dem Gesamtvolumen haben (Quelle: IFR World Robotics 2023). Im Hinblick auf die umwelt- und ressourcenschonenden Aspekte, die zu berücksichtigen sind, kann die Springer GmbH mit ihren Lösungen und Strategien zur Kreislaufwirtschaft ihren Beitrag leisten. Ohnehin ist das Thema Nachhaltigkeit in unserer Unternehmens-DNA verankert. Des Weiteren bieten neue Geschäftsmodelle sowie Kooperationen mit anderen Marktteilnehmern, in denen Synergien genutzt werden, das Potenzial für weiteres Wachstum.

4 Prognosebericht

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland nach unten korrigiert. Für 2024 stellte der IWF ein Wirtschaftswachstum 0,5 Prozent in Aussicht. Im Oktober hatte das Expertenteam des Währungsfonds noch mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent gerechnet. Das bedeutet, in Deutschland wird das Wachstum in 2024 eher gering ausfallen und hinkt damit einigen europäischen Ländern im Vergleich hinterher (Quelle: Zeit online vom 30.01.2024). Ursachen sind u. a. eine hohe Inflation, hohe Energiepreise, zudem fehlen auf politischer Ebene Wachstumsimpulse. Dies führt damit eher zu einer Konsumzurückhaltung und einer geringeren Investitionsbereitschaft.

Im Gegensatz dazu trägt die Deglobalisierung und die damit einhergehende Sicherung der Lieferketten zu gegenläufigen Effekten bei. Produktion wird in Europa zukünftig wieder eine stärkere Rolle spielen. Wir realisieren, dass unsere Kunden für bisher ausschließlich in China gefertigte Fahrzeugmodelle Fertigungskapazitäten in der EU aufbauen. Ebenso planen asiatische OEMs in Mitteleuropa neue Fabrikationsstätten. Des Weiteren registrieren wir eine stetige Zunahme der Investitionen in Automatisierungslösungen. Letztendlich partizipiert Springer von dieser Entwicklung, insbesondere durch unsere Präsenz im EU-Binnenmarkt. Deshalb sind wir zuversichtlich, unsere angestrebten Umsatz- und Ergebnisziele zu erfüllen, wobei wir einen Umsatz in Höhe des Vorjahres prognostizieren.

Einhergehend mit einem belastbaren Auftragsbestand gehen wir davon aus, in 2024 auf Grund umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen ein negatives Ergebnis zu erzielen, um dann in 2025 und den Folgejahren nachhaltig positive Resultate erreichen zu können. Die Unternehmensplanung für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wurde durch die WAYES GmbH & Co. KG im Zuge der Erstellung eines Independent Business Reviews (IBR) auf Plausibilität geprüft. Dieser Einschätzung liegen unsere ökonomischen Größen wie Umsatzerlöse, Kosten, Gewinne und Investitionen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 zugrunde.

 

Stuhr, den 6. August 2024

Springer GmbH

gez. Uwe Springer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.946.275,38 5.315.365,34
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.773.378,82 2.774.142,70
II. Sachanlagen 1.482.439,48 1.850.765,56
III. Finanzanlagen 690.457,08 690.457,08
B. UMLAUFVERMÖGEN 9.398.329,32 8.227.124,15
I. Vorräte 6.861.459,01 6.150.166,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.533.934,66 2.074.353,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.935,65 2.603,63
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 45.378,99 54.492,50
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 1.247.400,00 1.128.900,00
15.637.383,69 14.725.881,99

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.890.240,59 1.746.251,75
I. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
II. Gewinnrücklagen 7.500.000,00 7.500.000,00
III. Bilanzverlust -5.734.759,41 -5.878.748,25
B. GENUSSRECHTSKAPITAL 588.064,00 588.064,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 287.487,37 301.179,28
D. VERBINDLICHKEITEN 12.871.591,73 12.085.384,20
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 5.002,76
15.637.383,69 14.725.881,99

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 14.335.612,65 12.844.363,94
2. Personalaufwand 8.629.717,87 8.758.864,88
a) Löhne und Gehälter 7.170.607,29 7.265.330,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.459.110,58 1.493.534,72
- davon für Altersversorgung: EUR 24.511,88 (Vorjahr: EUR 30.729,30)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.068.797,42 1.271.406,86
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.755.693,19 3.789.391,51
5. Betriebsergebnis 881.404,17 -975.299,31
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.713,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 854.476,33 532.724,93
8. Finanzergebnis -852.763,33 -532.724,93
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -118.500,00 -54.600,00
10. Ergebnis nach Steuern 147.140,84 -1.453.424,24
11. sonstige Steuern 3.152,00 3.232,00
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 143.988,84 -1.456.656,24
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -5.878.748,25 -4.422.092,01
14. Bilanzverlust -5.734.759,41 -5.878.748,25

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Springer GmbH hat ihren Sitz in Stuhr. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter HRB 111211 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Das Gliederungsschema des § 266 HGB wurde um die Position "Genussrechtskapital" erweitert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Anlagevermögen

Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände (Entwicklungskosten) werden mit den bei deren Entwicklung anfallenden Aufwendungen (Herstellungskosten) aktiviert. Die Nutzungsdauer für die selbst erstellten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände ist nicht verlässlich schätzbar, so dass eine typisierte Nutzungsdauer gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB von 10 Jahren herangezogen wird. Die Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB wurde beachtet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die unter der Position "immaterielle Vermögensgegenstände" ausgewiesene Software und Lizenzen werden linear über 5 Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250,00 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 250,00 EUR, jedoch nicht mehr als 1.000,00 EUR betragen, wird ein Sammelposten (Abschreibungspool) gebildet, der linear über eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren aufgelöst wird. Im Zugangsjahr wird stets der volle Abschreibungssatz angewendet.

Nutzungsdauer der Sachanlagen

technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 25 Jahre

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen bei den Vorräten abgesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen sind mit ihren Herstellungskosten sowie angemessenen Verwaltungsgemeinkosten bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert.

Latente Steuern

Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet dargestellt. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie der gewerbesteuerlichen Hebesätze.

Verlust- und Zinsvorträge sowie Steuergutschriften werden insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar ist.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Erläuterungen der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Springer GmbH dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist.

2. Immaterielle Vermögensgegenstände

Von den Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von insgesamt 1.175 TEUR entfallen 402 TEUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

3. sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 156 TEUR (Vorjahr: 63 TEUR).

4. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 1.247 TEUR resultieren aus einer Gesamtbetrachtung der Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 30,0 % zugrunde gelegt.

Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen:

TEUR
selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 2.463
steuerliche Verlustvorträge -6.601
Jubiläumsrückstellung -10
Urlaubsrückstellung -10
-4.158

5. Eigenkapital

Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von 5.879 TEUR (Vorjahr Verlustvortrag: 4.422 TEUR) enthalten.

Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen

Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögenswerte ergibt sich nach Hinzurechnung der aktiven latenten Steuern ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von 3.710 TEUR.

6. Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.842.101,00 9.431.274,14 2.410.826,86 0,00
Vorjahreswerte 11.085.086,09 8.549.221,75 2.535.864,34 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 369.855,29 369.855,29 0,00 0,00
Vorjahreswerte 282.135,32 282.135,32 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 500.000,00 500.000,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 500.000,00 500.000,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 159.635,44 159.635,44 0,00 0,00
Vorjahreswerte 218.162,79 216.162,79 0,00 0,00
12.871.591,73 10.460.764,87 2.410.826,86 0,00
Vorjahreswerte 12.085.384,20 9.547.519,86 2.535.864,34 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 11.842 TEUR sind besichert durch:

Globalzession Forderungen A - Z, Abtretung Risiko-Lebensversicherungen, Raum-Sicherungsübereignung Waren, Raum-Sicherungsübereignung Inventar

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

1. sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 9 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) aus der Umrechnung in fremder Währung.

2. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Gesamtbetrag der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind 119 TEUR Erträge aus der Zuführung von latenten Steuern enthalten (Vorjahr: 55 TEUR).

Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer

Uwe Springer, Kaufmann

Von der Angabe der Bezüge gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wurde in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

2. Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 145 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

Angestellte 69
gewerbliche Arbeitnehmer 70
Auszubildende 6
145

3. Anteilsbesitz

Zum 31. Dezember 2023 war die Gesellschaft an dem folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:

Firma Sitz Eigenkapital Anteil am Kapital
%
Jahresergebnis
Springer Automation CZ s.r.o. MLADA BOLESLAV, Tschechien 71.653.157,16 CZK * 99,00 3.998.433,89 CZK *

*) Umrechnungskurs: 1 Euro : 24,719 CZK

4. Haftungsverhältnisse

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Sicherheiten 798 675

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

TEUR
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen
2024 655
2025 bis 2028 2.091
2029 und später 450

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Ausgehend von einem Jahresüberschuss von 144 TEUR ergibt sich unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 5.879 TEUR ein Bilanzverlust von 5.735 TEUR. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuhr, den 26. Februar 2024

Springer GmbH

gez. Uwe Springer, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 20. August 2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.733.811,89 92.744,47 0,00 252.398,61 5.078.954,97
selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 1.080.224,50 309.139,06 0,00 -252.398,61 1.136.964,95
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.411.523,07 28.016,23 0,00 0,00 2.439.539,30
8.225.559,46 429.899,76 0,00 0,00 8.655.459,22
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 2.413.529,58 0,00 0,00 0,00 2.413.529,58
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.978.133,52 263.257,58 1.400,00 33.296,20 7.273.287,30
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 213.447,56 6.550,12 0,00 -33.296,20 186.701,48
9.605.110,66 269.807,70 1.400,00 0,00 9.873.518,36
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 690.457,08 0,00 0,00 0,00 690.457,08
18.521.127,20 699.707,46 1.400,00 0,00 19.219.434,66
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.465.397,89 287.370,21 0,00 3.752.768,10
selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 0,00 0,00 0,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.986.018,87 143.293,43 0,00 2.129.312,30
5.451.416,76 430.663,64 0,00 5.882.080,40
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 2.098.009,58 142.781,00 0,00 2.240.790,58
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.656.335,52 495.352,78 1.400,00 6.150.288,30
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.754.345,10 638.133,78 1.400,00 8.391.078,88
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
13.205.761,86 1.068.797,42 1.400,00 14.273.159,28
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.326.186,87 1.268.414,00
selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 1.136.964,95 1.080.224,50
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 310.227,00 425.504,20
2.773.378,82 2.774.142,70
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 172.739,00 315.520,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.122.999,00 1.321.798,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 186.701,48 213.447,56
1.482.439,48 1.850.765,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 690.457,08 690.457,08
4.946.275,38 5.315.365,34

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Springer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Springer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Springer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wildeshausen, den 13. August 2024

Treuhand Weser-Ems GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Witten, Wirtschaftsprüfer

Wehming, Wirtschaftsprüfer

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