RHB Elektrotechnik GmbH
Same addressAgents involved in the sale of electrical household appliances
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Michael Balmes since 3/25/2024 | Procura |
Uwe Springer since 8/7/2006 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Springer GmbHStuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhalt 1 Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Forschung und Entwicklung 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliches Umfeld 2.2 Geschäftsverlauf 2.3 Ertragslage 2.4 Vermögens- und Finanzlage 2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren 2.6 Gesamtaussage 3 Risiko- und Chancenbericht 3.1 Absatzrisiko 3.2 Beschaffungsrisiko 3.3 Währungsrisiko 3.4 Liquiditäts- und Forderungsausfallrisiko 3.5 Umweltrisiko 3.6 Zusammenfassende Beurteilung der Risiken 3.7 Chancen 4 Prognosebericht 1 Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftsmodell Die Springer Group ist ein mittelständischer Anbieter von Lösungen für die Industrieautomation. Vom Stammhaus in Stuhr werden die Tochtergesellschaft und die international tätigen Händler gesteuert. Gegenwärtig besteht die Springer Group aus den folgenden Unternehmen: 1. Springer GmbH in Stuhr, 2. Springer Automation CZ s.r.o. in Mladá Boleslav, 3. Springer GmbH in Wolfsburg (Betriebsstätte). Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Fertigung sowie die Inbetriebnahme von standardisierten Komponenten und Systemen für das Handling von Bauteilen in der automatisierten Produktion. Darüber hinaus werden wissensbasierte Konstruktionslösungen und Simulationen als Dienstleistung angeboten. Ambitioniert folgt die im Jahr 2001 gegründete Springer GmbH der Idee, für ihre Kunden Visionen in innovative Lösungen umzusetzen. Dabei streben wir die konsequente Einhaltung von Qualitätsstandards und von allen erforderlichen Normen sowie Spezifikationen an, mit dem Ziel nachhaltige Geschäfts- und Kundenbeziehungen aufzubauen. Bei der Entwicklung neuer Produkte verfolgen wir immer den Gedanken einer hohen Vereinheitlichung, dazu gehören auch Richtlinien und Regelwerke. Somit lassen sich Produktionsprozesse sowie Abläufe optimieren und letztendlich die Effizienz steigern. Des Weiteren werden kundenspezifische Anforderungen realisiert. Die Springer GmbH gliedert ihre Tätigkeiten am Markt in zwei Geschäftsbereiche. In der Presswerk- und Rohbau-Automation werden jeweils Projekte abgewickelt, für die u. a. modulare Systemkomponenten benötigt werden. Darüber hinaus werden diese standardisierten Komponenten direkt an die werkseigenen Montagebereiche der Automobil- und Zuliefererindustrie geliefert. Der weltweite Vertrieb für den Bereich Presswerk- und Rohbauautomation erfolgt durch eigene Vertriebsmitarbeiter. In Märkten, in denen die Springer Group nicht vertreten ist, vertreiben spezialisierte Fachhändler die Leistungen. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Entwicklung ist ein Kernstück unserer Arbeit. Wir konzipieren Lösungen, um die Fertigungsprozesse zu verbessern und Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Dabei sind wir stets darauf bedacht, Relevanz und Effizienz unserer Aktivitäten weiter zu optimieren. In 2023 waren 8 Mitarbeitende in den Bereichen F&E sowie entsprechenden unterstützenden Funktionen tätig. Das Verhältnis zur kompletten Belegschaft beträgt rd. 5,5%. Sie beschäftigen sich mit Innovationen, mit denen wir die langfristigen Technologietrends sowohl in den etablierten Absatzgebieten als auch in den Wachstumsmärkten bedienen können. Die Aufwendungen für die Forschung und Entwicklung betrugen im Berichtsjahr 1.175 TEUR (Vorjahr: 1.142 TEUR). Die Entwicklungsquote beziffert sich auf 6,1 % und entspricht damit dem Wert des Vorjahres. Unser Fokus liegt weiterhin auf der Herstellung von nachhaltigen Erzeugnissen, die dazu beitragen, Umweltbelastungen zu reduzieren. Zudem widmen sich unsere Mitarbeitenden kontinuierlich der Weiterentwicklung unserer Kernprodukte mit dem Ziel, den Produktlebenszyklus u. a. durch Wiederverwendung zu verlängern. Hierfür führen wir an Bauteilen und komplexen Baugruppen vor der eigentlichen Fertigung Berechnungen und technische Simulationen durch. Mit diesen Möglichkeiten können wir zusätzliche Wachstumschancen erschließen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliches Umfeld In ihrer Geschäftstätigkeit richtet die Springer GmbH ihren Fokus insbesondere auf die Automobilindustrie. Hier sind die meisten Kunden vom OEM bis zu deren Zulieferern zu finden. Daher sind die dort herrschenden Produktions- und Marktgegebenheiten von besonderem Interesse. Insgesamt ist das Produktionsjahr 2023 für die Automobilisten positiv verlaufen. Mit einem Plus von 18% gegenüber 2022 betrug das Produktionsvolumen 4,1 Mio. Pkw in Deutschland (Quelle: VDA Pressemitteilung v. 04.01.2024), wobei das Niveau aus dem Vorkrisenjahr 2019 noch nicht erreicht wurde (-12%). Der Export fiel in 2023 ebenfalls höher aus als in 2022 (+17%) und betrug 3,1 Mio. Pkw. Die Anzahl der neu zugelassenen Pkw mit insgesamt 2,8 Mio. Fahrzeugen ist gegenüber 2022 um 7% gestiegen. Das Jahr ganzheitlich betrachtet schloss damit positiv, wobei sich der Wert im Dezember 2023 noch deutlich negativer darstellte als im Dezember des Vorjahres (-23%). Hintergrund für die höheren Zulassungen im Dezember 2022 war die Ankündigung, den Umweltbonus für bestimmte Fahrzeugtypen (BEV, PHEV) zu reduzieren. Damit haben Kunden Pkw-Käufe noch vorgezogen. Die abrupte Abschaffung der E-Auto-Prämie im Dezember 2023 wird sich voraussichtlich in den Neuzulassungen in 2024 darstellen. Für 2023 zeigt sich ein Rückgang von -16% bei Elektrofahrzeugen, in Summe wurden rund 700.000 Elektro-Pkw neu angemeldet. Bei genauerer Auswertung waren es insbesondere die PHEV, die deutlich zurückgegangen sind, anders die BEV. Betrachtet man den internationalen Automobilmarkt, so gab es hier ein deutliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere China konnte ein Rekordjahr der neu zugelassenen Fahrzeuge gegenüber 2022 verzeichnen (+11%). Der europäische Pkw-Markt (EU, EFTA, UK) schloss ebenfalls mit einem positiven Wert das Jahr 2023 ab. Es wurden rund 12,8 Mio. Fahrzeuge neu angemeldet, das sind 14% mehr als in 2022. Mit Blick auf den US-Light-Vehicle-Markt sind etwa 15,5 Mio. Fahrzeuge abgesetzt worden, das bedeutet ein Plus von 12%. Auch in Mexiko verzeichnet der Light-Vehicle-Markt 2023 ein positives Wachstum. Insgesamt konnte ein Anstieg von 25% gegenüber 2022 erreicht werden, d. h. es wurden 1,4 Mio. Einheiten erfasst. Der japanische Pkw-Markt konnte Ende 2023 auf ein Wachstum von 16% zurückblicken. Insgesamt wurden 4 Mio. Pkw neu registriert. Indien ist mittlerweile der drittgrößte Pkw-Einzelmarkt weltweit. Das Jahr 2023 konnte mit einer Steigerung von 8% verabschiedet werden, es wurden 4,1 Mio. Neufahrzeuge angemeldet. Mit einem Wachstum von 11% auf dem Light-Vehicle-Markt hat Brasilien das Jahr 2023 abgeschlossen. Über das Jahr verteilt wurden insgesamt ca. 2,2 Mio. Einheiten abgesetzt. Trotz dieser insgesamt positiven Entwicklung bedeuten die derzeitigen Einflussfaktoren eine große Herausforderung für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer, insbesondere in Europa. Dazu zählen die weltweiten Kriege, Einschränkungen der Waren-Transportwege und geopolitische Verhältnisse. Das alles führt zu Unsicherheiten und damit auch zu einem verhaltenen Wachstum. (Quelle: VDA, Pressemitteilung v. 18.01.2024). Ebenso spielen Themen wie Transformation, Abbau von Personal, benötigte Rohstoffe für die Batterieherstellung eine Rolle. Des Weiteren die protektionistischen Bestrebungen einzelner Länder, Produktionsverlagerungen auf Grund hoher Steuern und wegfallender Subventionen in Deutschland. Hinzu kommt die verstärkte Wettbewerbssituation, wenn sich ausländische Hersteller mit Produktionsstandorten innerhalb Europas niederlassen (Konkurrenz-Situation/Personalkosten). (Quelle: Marktsteel News v. 09.01.2024) 2.2 Geschäftsverlauf Der Verlauf des Geschäftsjahres 2023 war geprägt von einer inhomogenen Entwicklung. Im ersten Halbjahr konnten wir unsere Gesamtleistung und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit deutlich übertreffen. U. a. hat der nennenswerte Auftragsbestand zum Jahresbeginn das positive Resultat begünstigt. Auch im dritten Quartal lag das Betriebsergebnis noch merklich über Plan. Letztlich schwächte sich die gute Performance der ersten 9 Monate zum Jahresende ab. Dieses ist im Endeffekt zum wiederholten Male auf Projektverschiebungen von Fahrzeuganläufen bei bedeutenden Kunden zurückzuführen. Schlussendlich konnten wir unser angestrebtes Ergebnis aber weitestgehend erreichen, wobei die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 6,0% und die Gesamtleistung um 14,6% gesteigert werden konnten. Allerdings sind die beiden Leistungsindikatoren gegenüber der ursprünglichen Planung moderat hinter den Erwartungen geblieben. Die Rohstoff- und Energiepreise haben sich, gegenüber den in 2022 rasant gestiegenen Kosten, verhalten wieder in die umgekehrte Richtung entwickelt, lagen aber nach wie vor erheblich über dem langjährigen Mittel. Vor dem Hintergrund der Herausforderungen, mit denen sich die Gesellschaft und Unternehmen weltweit konfrontiert sehen, können wir zusammenfassend zufrieden mit dem Jahresausgang sein. 2.3 Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 entsprach insgesamt den Erwartungen und entwickelte sich damit auch deutlich besser als das Vorjahr. Umsatzsteigerung plus Bestandszuwachs bei gleichzeitiger Reduzierung der betrieblichen Aufwendungen führten zu einem positiven Gesamtergebnis. Somit hat die Springer GmbH das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 144 TEUR abgeschlossen. Weitere Maßnahmen zur Absatzsteigerung und Kostenreduzierung sind in der Umsetzung und sollten mittel und langfristig zu weiteren Ergebnisverbesserungen beitragen.
2.4. Vermögens- und Finanzlage In 2023 erhöhten sich zum Stichtag aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung die Vorratsbestände um 711 TEUR und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inkl. Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 452 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 16 % und entspricht damit der des Vorjahres. Die Veränderungen der Vermögens und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:
Kapitalflussrechnung
Die finanzielle Lage der Springer GmbH ist weiterhin stabil. Für die kurzfristige Finanzierung stehen ausreichend Betriebsmittel bzw. Kontokorrentlinien zur Verfügung. 2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Springer GmbH stützt sich neben den Umsatzerlösen als Leistungsindikatoren vor allem auf Rentabilitätskennzahlen, Personalkostenquote sowie Eigenkapitalquote. Die Gesamtleistung hat sich in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 15 % erhöht. Das Betriebsergebnis belief sich auf 898 TEUR. Während die Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz gesunken sind (von 48 %), ist die Eigenkapitalquote mit 16 % gleichgeblieben. Die Personalkostenquote reduzierte sich auf Grund reduzierter Personalkosten und einer deutlich erhöhten Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr von 50 % auf 43 %. 2.6 Gesamtaussage Nach einer Stabilisierungsphase im Jahr 2021 und dem negativen Geschäftsverlauf in 2022 hat sich das Jahr 2023 spürbar positiv entwickelt. Eingeleitete Maßnahmen, um auf Marktveränderungen und Umsatzeinbrüche zu reagieren, konnten zu einer deutlichen Ergebnisverbesserung beitragen. Aufbauend auf einer belastbaren Umsatzplanung und der Umsetzung umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen, wird in 2024 eine Ergebnisreduzierung erwartet, währenddessen wir mit einem Umsatz fast auf Vorjahresniveau planen. Die auskömmliche Liquidität hat dem Unternehmen die Möglichkeit gegeben, auf die Geschäftsentwicklung entsprechend zu reagieren und stabilisierende Maßnahmen zu ergreifen. Die Geschäftsführung schätzt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage daher weiterhin als stabil ein. Die kreditgebenden Banken werden das Unternehmen aller Voraussicht nach auch im Jahr 2024 in gleichbleibendem Umfang begleiten. 3 Risiko- und Chancenbericht 3.1 Absatzrisiko Um Risiken frühzeitig zu identifizieren, werden in sämtlichen maßgeblichen Prozessen Kennzahlen erhoben. Daraus leiten wir Entwicklungen und spezifische Ereignisse ab, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten und wesentliche negative finanzielle Auswirkungen auf die Erreichung unserer Ziele haben könnten. Ein etabliertes Reporting und Regelkommunikationen sorgen außerdem für einen transparenten sowie unverzüglichen Informationsfluss in der Organisation. Somit sind wir in der Lage, umgehend die Risiken zu erkennen, zu bewerten und konsequent durch Maßnahmen entgegenzusteuern, um eine Schädigung zu begrenzen. Eine rollierende Auftragseingangsplanung und eine kontinuierliche Abstimmung mit unseren Kunden hinsichtlich wichtiger Projektinformationen ermöglicht es uns, auf das Marktgeschehen bzw. auf gravierende Einflüsse unmittelbar zu reagieren. 3.2 Beschaffungsrisiko Die Springer GmbH bezieht für ihre Wertschöpfungskette rd. 50 % der Materialien, Waren und Dienstleistungen aus Deutschland. Die andere Hälfte wird weltweit beschafft. Die Lieferketten waren in beiden Bereichen angespannt und konnten durch eigene Bestände und Sondertransporte stabil gehalten werden. Die signifikanten Preissteigerungen für Energie, Halbzeuge und Kaufteile haben die Fertigungskosten enorm beeinträchtigt. Langfristige Rahmenverträge und eine vorausschauende Planung und Bündelung von Volumina haben nur zu einer marginalen Kostenreduzierung beigetragen. An Kunden weitergereichte Preisanhebungen konnten den Preisauftrieb nicht ausgleichen. Das Risiko war durch die äußeren Einflussfaktoren in dieser Tragweite nicht vorhersehbar. Grundsätzlich bestehen auch weiterhin auf der Beschaffungsseite Preissteigerungsrisiken, die nicht vollumfänglich einschätzbar sind. 3.3 Währungsrisiko Die Springer GmbH wickelt ihre Verkaufs- und Einkaufsgeschäfte in einem geringen Umfang mit internationalen Währungen ab. Durch die beträchtliche Abwertung des EURO zum Dollar in 2023 haben sich daher auch Währungsverluste ergeben. 3.4 Liquiditäts- und Forderungsausfallrisiko Eine kontinuierliche Liquiditätsvorschau sowie vorhandene und nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen jederzeit die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicher. Ausfallrisiken werden über eine Warenkreditversicherung und ein stringentes Forderungsmanagement minimiert. 3.5 Umweltrisiko Die Firma Springer ist sich bewusst, dass das Wirtschaften, das Handeln und die Gesellschaft sich in vielen Bereichen verändern muss, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Deshalb hat der nachhaltige Umgang mit den natürlichen Ressourcen unserer Umwelt für uns eine hohe Bedeutung. Wir verpflichten uns, eine fortlaufende Verbesserung unserer Umweltleistung zu erreichen und folgen der "Leitlinie für Umwelt und Nachhaltigkeit". Das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2015 ist eingeführt und durch den TÜV Süd in 2023 erneut zertifiziert. Derzeit sind keine Anzeichen erkennbar, dass von der Springer GmbH nennenswerte Risiken für die Umwelt ausgehen. 3.6 Zusammenfassende Beurteilung der Risiken Die Analyse der Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben könnten, hat ergeben, dass zum derzeitigen Zeitpunkt keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen oder für die Zukunft erkennbar sind. 3.7 Chancen Die Springer GmbH als Spezialist für Greifersysteme in der industriellen Automation hat das Potenzial der Märkte, in denen Industrieroboter und damit auch Greifersysteme eingesetzt werden können, erkannt. Neben dem Automotive-Bereich, der die höchste Anzahl von Industrierobotern weltweit einsetzt (ca. 30%), sind es auch die Branchen Elektronik und Metall-/Maschinenbau, die einen erheblichen Anteil an dem Gesamtvolumen haben (Quelle: IFR World Robotics 2023). Im Hinblick auf die umwelt- und ressourcenschonenden Aspekte, die zu berücksichtigen sind, kann die Springer GmbH mit ihren Lösungen und Strategien zur Kreislaufwirtschaft ihren Beitrag leisten. Ohnehin ist das Thema Nachhaltigkeit in unserer Unternehmens-DNA verankert. Des Weiteren bieten neue Geschäftsmodelle sowie Kooperationen mit anderen Marktteilnehmern, in denen Synergien genutzt werden, das Potenzial für weiteres Wachstum. 4 Prognosebericht Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Konjunkturprognose für Deutschland nach unten korrigiert. Für 2024 stellte der IWF ein Wirtschaftswachstum 0,5 Prozent in Aussicht. Im Oktober hatte das Expertenteam des Währungsfonds noch mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent gerechnet. Das bedeutet, in Deutschland wird das Wachstum in 2024 eher gering ausfallen und hinkt damit einigen europäischen Ländern im Vergleich hinterher (Quelle: Zeit online vom 30.01.2024). Ursachen sind u. a. eine hohe Inflation, hohe Energiepreise, zudem fehlen auf politischer Ebene Wachstumsimpulse. Dies führt damit eher zu einer Konsumzurückhaltung und einer geringeren Investitionsbereitschaft. Im Gegensatz dazu trägt die Deglobalisierung und die damit einhergehende Sicherung der Lieferketten zu gegenläufigen Effekten bei. Produktion wird in Europa zukünftig wieder eine stärkere Rolle spielen. Wir realisieren, dass unsere Kunden für bisher ausschließlich in China gefertigte Fahrzeugmodelle Fertigungskapazitäten in der EU aufbauen. Ebenso planen asiatische OEMs in Mitteleuropa neue Fabrikationsstätten. Des Weiteren registrieren wir eine stetige Zunahme der Investitionen in Automatisierungslösungen. Letztendlich partizipiert Springer von dieser Entwicklung, insbesondere durch unsere Präsenz im EU-Binnenmarkt. Deshalb sind wir zuversichtlich, unsere angestrebten Umsatz- und Ergebnisziele zu erfüllen, wobei wir einen Umsatz in Höhe des Vorjahres prognostizieren. Einhergehend mit einem belastbaren Auftragsbestand gehen wir davon aus, in 2024 auf Grund umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen ein negatives Ergebnis zu erzielen, um dann in 2025 und den Folgejahren nachhaltig positive Resultate erreichen zu können. Die Unternehmensplanung für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wurde durch die WAYES GmbH & Co. KG im Zuge der Erstellung eines Independent Business Reviews (IBR) auf Plausibilität geprüft. Dieser Einschätzung liegen unsere ökonomischen Größen wie Umsatzerlöse, Kosten, Gewinne und Investitionen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 zugrunde.
Stuhr, den 6. August 2024 Springer GmbH gez. Uwe Springer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Springer GmbH hat ihren Sitz in Stuhr. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Walsrode unter HRB 111211 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Das Gliederungsschema des § 266 HGB wurde um die Position "Genussrechtskapital" erweitert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände (Entwicklungskosten) werden mit den bei deren Entwicklung anfallenden Aufwendungen (Herstellungskosten) aktiviert. Die Nutzungsdauer für die selbst erstellten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände ist nicht verlässlich schätzbar, so dass eine typisierte Nutzungsdauer gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB von 10 Jahren herangezogen wird. Die Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB wurde beachtet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die unter der Position "immaterielle Vermögensgegenstände" ausgewiesene Software und Lizenzen werden linear über 5 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die Abschreibung des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich nach der linearen Abschreibungsmethode. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 250,00 EUR im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als 250,00 EUR, jedoch nicht mehr als 1.000,00 EUR betragen, wird ein Sammelposten (Abschreibungspool) gebildet, der linear über eine Abschreibungsdauer von fünf Jahren aufgelöst wird. Im Zugangsjahr wird stets der volle Abschreibungssatz angewendet. Nutzungsdauer der Sachanlagen
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen bei den Vorräten abgesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen sind mit ihren Herstellungskosten sowie angemessenen Verwaltungsgemeinkosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Latente Steuern Auf temporäre Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen wird ein Überhang an passiven latenten Steuern angesetzt, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Sofern insgesamt eine künftige Steuerentlastung erwartet wird, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet dargestellt. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie der gewerbesteuerlichen Hebesätze. Verlust- und Zinsvorträge sowie Steuergutschriften werden insoweit berücksichtigt, als eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar ist. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Erläuterungen der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Springer GmbH dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. 2. Immaterielle Vermögensgegenstände Von den Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von insgesamt 1.175 TEUR entfallen 402 TEUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. 3. sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von 156 TEUR (Vorjahr: 63 TEUR). 4. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 1.247 TEUR resultieren aus einer Gesamtbetrachtung der Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird ein Steuersatz von 30,0 % zugrunde gelegt. Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen:
5. Eigenkapital Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von 5.879 TEUR (Vorjahr Verlustvortrag: 4.422 TEUR) enthalten. Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögenswerte ergibt sich nach Hinzurechnung der aktiven latenten Steuern ein nicht zur Ausschüttung verfügbarer Betrag von 3.710 TEUR. 6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 11.842 TEUR sind besichert durch: Globalzession Forderungen A - Z, Abtretung Risiko-Lebensversicherungen, Raum-Sicherungsübereignung Waren, Raum-Sicherungsübereignung Inventar Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung 1. sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 9 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) aus der Umrechnung in fremder Währung. 2. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Gesamtbetrag der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind 119 TEUR Erträge aus der Zuführung von latenten Steuern enthalten (Vorjahr: 55 TEUR). Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer Uwe Springer, Kaufmann Von der Angabe der Bezüge gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wurde in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. 2. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 145 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:
3. Anteilsbesitz Zum 31. Dezember 2023 war die Gesellschaft an dem folgenden Unternehmen gem. § 271 Abs. 1 HGB beteiligt:
*) Umrechnungskurs: 1 Euro : 24,719 CZK 4. Haftungsverhältnisse
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
6. ErgebnisverwendungsvorschlagAusgehend von einem Jahresüberschuss von 144 TEUR ergibt sich unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 5.879 TEUR ein Bilanzverlust von 5.735 TEUR. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuhr, den 26. Februar 2024 Springer GmbH gez. Uwe Springer, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 20. August 2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Springer GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Springer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Springer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wildeshausen, den 13. August 2024 Treuhand
Weser-Ems GmbH
Witten, Wirtschaftsprüfer Wehming, Wirtschaftsprüfer |
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