CMB Holding GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Stefan Vitzithum since 11/13/2024 | Board Chair |
Dominik Horst Brokelmann since 11/13/2024 | Board Member |
Alexander Kehl since 8/22/2024 | Procura |
Felix Dingermann since 9/27/2022 | Board Member |
Martina Mag. Brückner since 6/21/2021 | Procura |
Marcus Brendl since 6/21/2021 | Procura |
Peter Schwinn since 6/21/2021 | Procura |
Alexander Goltz since 7/25/2018 | Board Member |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
BRODOS AGBaiersdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023der Firma Brodos AGInhaltsverzeichnis I. Grundlagen und Geschäftsmodell II. Forschung und Entwicklung III. Wirtschaftsbericht 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung b) Entwicklung am Telekommunikationsmarkt 2. Geschäftsverlauf 3. Finanzlage 4. Vermögenslage 5. Ertragslage 6. Gesamtaussage 7. Finanzielle Leistungsindikatoren IV. Risiken, Chancen und Prognose 1. Management von Chancen und Risiken 2. Prognosen zum Geschäftsverlauf und zur Lage V. Riskioberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen VII. Ausblick und voraussichtliche Entwicklung I. Grundlagen und Geschäftsmodell Als einer der führenden Mobilfunk-Dienstleister Deutschlands ist die Brodos AG strategischer Partner von allen wichtigen Geräte-Herstellern und sämtlichen Netzbetreibern in Deutschland. Brodos beliefert und betreut dabei mehrere tausend Fachhändler und Geschäftskunden in Deutschland. Mit dem marktführenden Omni-Channel Shopkonzept "Der vernetzte Laden" macht Brodos das stationäre Ladengeschäft zum begehbaren Online-Shop. Über den intuitiven brodos.net Kiosk mit interaktiven Touchdisplay kann der stationäre Handel ein riesiges Produktsortiment anbieten, wie man es sonst nur bei Onlineshops findet. Für Geschäftskunden bietet Brodos umfassende Produkt- und Serviceangebote für individuell konfigurierbare Mobilitätslösungen an. II. Forschung und Entwicklung Die Brodos AG tätigte Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Lösungen und Produkte sowie Neuentwicklungen. Es werden Lösungen in der IT-Systemlandschaft für Kunden im brodos.net vorangetrieben, in dem auch die Online-Einkaufsplattform Marketplace, der Online-Artikelkatalog, der Kiosk und my-Store.tv herausgebracht und nutzbar gemacht wurden. Damit erhöht sich die Sichtbarkeit für Endkunden und somit wird der Marktzugang weiter verbessert. Zum Teil wurde auf Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der Brodos India Ltd. zurückgegriffen. Von den gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten der Periode (TEUR 2.302) entfallen TEUR 62 auf aktivierte Entwicklungskosten. Darauf entfallen Abschreibungen in Höhe von TEUR 16. III. Wirtschaftsbericht 1. Geschäft und Rahmenbedingungen a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Wirtschaft ist trotz der geopolitischen Lage in 2022 weiter gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg laut statistischem Bundesamt nach den ersten Berechnungen um 1,9% im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2023 rechnet die Bundesregierung nur noch mit einem preis-, saison- und kalenderbereinigten Wachstum von 0,2%. Die GfK geht in Ihren aktuellen Prognosen auch für 2022 von einem nominalen Umsatzwachstum von 1,0 % im stationären Einzelhandel in Deutschland aus. In Summe bleibt das Bild einer soliden, stark binnenwirtschaftlich getriebenen Konjunktur weiterbestehen, allerdings wird die Aussicht weiter zunehmend durch die Auswirkungen des Ukrainekonfliktes getrübt. b) Entwicklung am Telekommunikationsmarkt In 2022 ist die Anzahl der Mobilfunkverträge leicht um 7,7 Mio. auf 169 Mio. gewachsen. Nach Angaben der Marktführer Telekom, Vodafone und Telefonica war auch 2022 weiter geprägt von einer Verlagerung weg vom Prepaid- hin zu zunehmend mehr lukrativeren Postpaid-Geschäft. Die Anzahl der aktiven Breitbandanschlüsse legte nach Informationen der Bundesnetzagentur im Jahr 2022 um knapp ein Prozent zu. Somit gab es zum Jahresende 2022 rund 37,5 Mio. aktive Breitbandanschlüsse. 2022 wurden laut ersten Berechnungen der Bitkom 21,6 Mio. Stück Smartphones in Deutschland verkauft. Dies würde einem Rückgang von ca. -0,6% entsprechen, was zumindest teilweise auf leistungsfähigere und weniger reparaturanfällige Geräte zurückzuführen ist. Der Umsatz mit der Hardware stieg trotz leicht rückläufiger Stückzahlen um 1,5% auf 12 Milliarden Euro. Dies lässt sich im Wesentlichen auf den mit 563 EUR deutlich höheren durchschnittlichen Verkaufspreis im Vergleich zum Vorjahr (549 EUR) zurückführen. Größter Wachtumstreiber ist wie in den Vorjahren der Ausbau des 5G Netzes und die "Premiumisierung". Für 2023 gehen die Branchenexperten von einem weiter wachsenden Smartphone-Markt aus, wobei das zukünftige Wachstum im Mobilfunkmarkt stark über ergänzende Services am Endgerät getrieben wird. 2. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung der Brodos AG hat sich auf 472 Mio. EUR verringert. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 7,8%. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf eine durch die gestiegene Inflation geprägte Kaufzurückhaltung der Endkunden, sowie auf den Wegfall des Absatzes der Marken Oneplus und Oppo auf Grund von Patentstreitigkeiten mit einem Wettbewerber zurückzuführen. Trotz des Umsatzrückgangs konnte der Rohertrag gesteigert werden. Ursächlich ist der steigende Anteil an Services, insbesondere für Geschäftskunden. Der Bereich Fachhandel ist weiterhin geprägt durch hochpreisige Langzeitverträge. Der Bereich der Geschäftskunden ist besonders für den Absatz von hochwertigen Mobiltelefonen lukrativ, wobei die zusätzlichen Services-Konfigurationen (insbesondere im Bereich Cyber-Security) an Bedeutung gewinnen. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer erhöhte sich von 371 in 2021/2022 auf 417 in 2022/2023. 3. Finanzlage
Die Liquidität war wie im Vorjahr durch Warenbestand, das ABS System und die gewährten Zahlungsziele der Hersteller unverändert gut vorhanden, wobei die ABS Finanzierung tendenziell zurückgefahren wurde. Die Brodos AG war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Bestehende Zahlungsverpflichtungen aus Leasing- und anderen Finanzierungsverträgen sind aus dem Anhang zu entnehmen und können als überschaubar beziffert werden. 4. Vermögenslage Investitionen im Anlagevermögen Im laufenden Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 535 im Anlagevermögen getätigt. Die Anlagenintensität erhöhte sich von 4,8 % auf 5,4 %. Die Abschreibungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 0,81 Mio. Investitionen in Entwicklung Die Entwicklung der brodos.net Software wird konsequent weiterverfolgt. Als Partner der Industrie und des Fachhandels werden dabei deren wesentliche Anforderungen identifiziert und in der Software kontinuierlich weiter entwickelt und umgesetzt. Finanzanlagevermögen Als Finanzanlagevermögen werden neben der Beteiligung an der DaaS Partner GmbH und der Brodos India Ltd. die Anteile an der SCC GmbH (Fulda) ausgewiesen. working capital Das working capital (Umlaufvermögen ./. kurzfristiges Fremdkapital) reduzierte sich um TEUR 453 von 24.909 TEUR auf 24.456 TEUR. Der Rückgang der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Vorräte und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. 5. Ertragslage Bei einer weiterhin bestehenden Ausrichtung auf das Inlandshandelsgeschäft waren die Umsatzerlöse um -7,8 % rückläufig. Es wurde ein Rohertrag in Höhe von EUR 32,7 Mio. erzielt, die Rohertragsquote ist auf 6,9 % (Vorjahr: 5,9 %) gestiegen. Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen haben sich deutlich von TEUR 1.034 auf TEUR 32 verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2022/2023 haben sich auf EUR 9,7 Mio. erhöht (Vorjahr: EUR 8,6 Mio.). Dies war im Wesentlichen auf den Anstieg der Aufwendungen für Versicherungen in Höhe von TEUR 502 zurückzuführen. Die Erhöhung der Personalaufwendungen auf EUR 19,4 Mio. (i. Vj.: EUR 17,9 Mio.) ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Mitarbeiteranzahl zurückzuführen. Das Finanzergebnis hat sich deutlich von TEUR -122 auf TEUR 1.708 verbessert. Maßgeblich war im Wesentlichen die Gewinnausschüttung der SCC GmbH (Fulda) in Höhe von TEUR 1.900. Die Steuerbelastung ist auf TEUR 1.667 zurückgegangen (TEUR 2.039). Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 5.584 (Vorjahr: TEUR 4.397). Das EBITDA (Jahresüberschuss vor Zinsen, Steuern vom Einkommen und Ertrag und Abschreibungen) beträgt 8,3 Mio. EUR (Vorjahr: 7,4 Mio. EUR). 6. Gesamtaussage Unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. 7. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem erzielten Rohertrag (32,7 Mio. EUR, Vj. 30,5 Mio. EUR) und dem EBITDA, definiert als Jahresergebnis vor Steuern, Zinsergebnis und Abschreibungen (8,3 Mio. EUR, Vj. 7,4 Mio. EUR). Die Vorjahresprognose eines konstanten EBITDA und Rohertrags konnten somit übertroffen werden. Im EBITDA des Geschäftsjahres 2022/2023 ist auch die Gewinnausschüttung der SCC GmbH (Fulda) in Höhe von TEUR 1.900 enthalten. IV. Risiken, Chancen und Prognose 1. Management von Chancen und Risiken Das Risiko einer Verschlechterung der Ertragslage auf Grund des Wegfalls wichtiger Kunden wird laufend beobachtet und analysiert. Im Zuge dessen werden verstärkt mögliche Kosteneinsparungspotentiale identifiziert und - sofern aus Sicht der Vorstandschaft angezeigt - auch umgesetzt. Nach wie vor stehen bei der Brodos AG die für ein etabliertes Kerngeschäft üblichen Risiken im Vordergrund, wie etwa die Produkt- und Preispolitik der großen Marktteilnehmer (Netzbetreiber und Hersteller) sowie die Entwicklung des Kundenbestands und die Überwachung seiner Bonität. Dazu zählen auch der Bedarf an spezialisiertem Personal in ausgewählten Positionen, die Leistungsfähigkeit der technischen Infrastruktur und allgemeine Marktrisiken wie Wettbewerbsstruktur und Marktpolitik der Netzbetreiber. Zu den Schwerpunkten der Unternehmensstrategie gehören eine vorausschauende Positionierung im Marktumfeld, eine hohe Priorität der Produktentwicklung, orientiert an den Bedürfnissen der Kunden, und die Gewinnung sowie die weiterführende Kooperation mit neuen Partnern. Als führender Full-Service Mobilfunk-Dienstleister, der seine Artikel überwiegend direkt von den Geräteherstellern bezieht, sieht sich die Brodos AG auf der Beschaffungsseite qualitativ bestens aufgestellt. Wirtschaftliche Abhängigkeiten von Lieferanten und auch Kunden sehen wir nur bedingt als möglich. Es bestehen zwar mit den wesentlichen Lieferanten und Kunden enge Beziehungen, im Falle einer deutlichen Verschlechterung der Marktlage bzw. der Konditionen, werden wir die Vertragsbeziehungen allerdings dem Grunde nach überprüfen. Gegen Wettbewerbsrisiken wird grundsätzlich mit einer den Bedürfnissen entsprechenden Verkaufspolitik reagiert. Da wir für wichtige Gerätehersteller die Preissteuerung über alle Vertriebskanäle übernehmen, können wir uns gegenüber Wettbewerbern von Preisrisiken weitgehend abschotten. Als weiteres potentielles Risiko wird der anhaltende Fachkräftemangel diagnostiziert. Dem begegnet die Brodos AG durch gezielte Personalentwicklungs- und organisatorische Maßnahmen, um Qualifikationen effektiver zu nutzen sowie Prozesse weiter zu optimieren und noch effizienter zu machen. Zur Kontrolle der Risiken hat die Brodos AG ein Risikomanagementsystem eingerichtet. Im Rahmen des strategischen Controllings beobachten wir laufend die Marktentwicklungen und das Marktumfeld, insbesondere die Konkurrenz, wobei auf Studien führender Marktforschungsunternehmen (z. B. GfK, BITKOM, Statistisches Bundesamt) zurückgegriffen wird. Im Bereich der Produktentwicklung verfügt die Brodos AG über ein Projektmanagement und Qualitätssicherungssystem. Zur Überwachung des laufenden operativen Geschäfts setzt die Brodos AG auf eine eigenentwickelte Software, die zu jeder Zeit einen Überblick über die gegenwärtige und erwartete Situation des Unternehmens ermöglicht. Darüber hinaus führt das Management regelmäßig monatliche Analysen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch. Insgesamt ist der Vorstand davon überzeugt, die Risiken der zukünftigen Entwicklung in einem maximal möglichen Ausmaß begrenzt zu haben. Die geopolitische Lage stellt weiterhin für die gesamte deutsche Wirtschaft eine sehr große Herausforderung dar. Die angestiegende Inflation und die drohende Rezession und die damit verbundenen Unsicherheiten führen zu einem deutschlandweiten branchenübergreifenden Risiko. Aufgrund der breiten Aufstellung in Bezug auf Vertriebswege sieht sich die Brodos AG sehr gut aufgestellt. Konjunkturelle Risiken bestehen in naher Zukunft in konsumernahen Bereichen, insbesondere beim Absatz über den LEH sowie in Elektro-Flächenmärkten. Die Unternehmensführung ist aber optimistisch, potenzielle Umsatzrückgänge in diesem Bereichen durch Wachstumspotenziale in Umsatz und Marge mit Geschäftskunden sowie im Fachhandel mehr als auszugleichen. Dennoch sieht die Unternehmensführung der Brodos AG hier eine große Herausforderung für die Zukunft. Der Vorstand der Brodos AG hat alle diese Risiken erkannt und tritt ihnen mit entsprechenden unternehmerischen Entscheidungen und internen Verfahrensregelungen entgegen. Insgesamt schätzt der Vorstand die Risiken der Gesellschaft als beherrschbar ein. 2. Prognosen zum Geschäftsverlauf und zur Lage a) Gesamtwirtschaft Durch die zunehmenden Auswirkungen aus dem Ukraine Konflikt verbleibt die Weltwirtschaft und mit ihr die deutsche Volkswirtschaft in einer schwachen Wachstumsphase und das Risiko einer Rezession wächst. Das zeigt die Frühjahrsprojektion 2023, die Ende April veröffentlicht wurde. Für das Jahr 2023 rechnet die EU-Kommission mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent (preisbereinigt). Mit Ausbruch des Krieges in der Ukraine verschlechterte sich der Ausblick deutlich. Die Ausgaben für den privaten Konsum dürften dennoch im Vergleich zum Vorjahr steigen, trotz einer zu erwartenden Inflation von 6,2% in 2023 laut IFO Institut. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Neben den im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten zählen die Guthaben und die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sowie die Finanzanlagen zu den eingesetzten Finanzinstrumenten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Grundsätzlich wird beim Management der Finanzdispositionen und bei Geldanlagen eine konservative Risikopolitik verfolgt. Zur Absicherung gegen Bonitätsrisiken überwachen wir sowohl das Zahlungsverhalten unserer Kunden als auch operative Verkaufszahlen und Rohertragsmargen, Lagerbestände und Einkaufsvolumen. Unser straffes Forderungsmanagement, sowie die Absicherung unserer Kunden durch eine Warenkreditversicherung minimiert das Risiko von Ertrags- und Liquiditätsrisiken durch Forderungsausfälle erheblich. Wir verfügen zudem über eine breite Kundenstruktur ohne Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden. Die überwiegende Mehrzahl unserer Kunden befindet sich in soliden wirtschaftlichen Verhältnissen. Getragen wird diese Einschätzung vor allem durch die in unserem Verkaufsgebiet niedrige Anzahl an Insolvenzen sowie die geringe Anzahl an Debitorentagen. Preisänderungsrisiken werden permanent überwacht und nötigenfalls erfolgt eine Weitergabe von Preissteigerungen an den Markt. Liquiditätsrisiken werden in regelmäßigen Abständen durch tägliche Finanzplanung und Liquiditätsüberwachung (kurz- und mittelfristig) gemanagt. VI. Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Zum 31.03.2023 besitzt die Brokelmann Beteiligungs GmbH 100,0 % der Anteile am Grundkapital der Brodos AG. Der gemäß § 312 AktG aufgestellte Abhängigkeitsbericht des Vorstandes enthält folgende Schlusserklärung: "Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch nicht benachteiligt worden. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens oder mit einem mit ihm verbundenen Unternehmen sind im Geschäftsjahr 2022/23 nicht getroffen oder unterlassen worden." VII. Ausblick und voraussichtliche Entwicklung Nach den zuletzt auf hohem Niveau verbliebenen Smartphoneverkäufen in 2022 wird der Markt auch für 2023 mit einem laut Bitkom erwarteten Absatz von 21,4 Millionen Stück stabil erwartet. Hierdurch wird voraussichtlich ein Gesamtumsatz von 12,0 Milliarden Euro erreicht. Steigerungen der Durchschnittspreise werden aufgrund des zunehmenden Anteils chinesischer Hersteller nicht erwartet. Umsatzseitig bleibt die steigende Nachfrage unserer Geschäftspartner und Kunden nach Services im kommenden Geschäftsjahr der wichtigste Wachstumstreiber für die Brodos AG. Der Vorstand der Brodos AG ist davon überzeugt, dass die Bedeutung der Mobiltelefone als essentielles Arbeitsmittel in den meisten Unternehmen weiter steigen wird. Mittelfristig sehen wir in der Nachfrage von Geschäftskunden nach Mietmodellen (DaaS) das höchste Wachstumspotenzial. Aktuell schaffen wir die rechtlichen, organisatorischen und prozessualen Voraussetzungen, um für dieses Geschäft über die von uns bedienten Vertriebswege für Geschäftskunden zukünftig der erste Ansprechpartner im Markt zu sein. Der Mobilfunkmarkt in Deutschland befindet sich in einer späten Konsolidierungsphase. Durch weitere Konsolidierung im Markt bei Distributoren und Sub-Distributoren sehen wir für die Brodos-AG Potentiale zur Ausweitung unseres Marktanteils. Aufgrund des getrübten Ausblicks für die gesamtwirtschaftliche Situation sind unsere Umsatzprognosen über alle Vertriebskanäle hinweg vorsichtig. Trotz eines Umsatzrückgangs im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr gehen wir in unseren Planungsrechnungen für das Gesamtjahr aber von einer leichten Steigerung des Rohertrags gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Das EBITDA des Geschäftsjahres 2023/2024 wird rückläufig sein, wobei im EBITDA des Geschäftsjahres 2022/2023 auch eine Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 1.900 enthalten war.
Baiersdorf, den 18. Juli 2023 gez. Domink Brokelmann, Vorstandsvorsitzender gez. Stefan Vitzithum, Vorstand Distribution gez. Alexander Goltz, Vorstand Finanzen und Recht gez. Frank Lüttjohann, Vorstand Vertrieb Fachhandel gez. Felix Dingermann, Vorstand IT BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Brodos AG, BaiersdorfI. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Allgemeines Angaben zur Identifikation der Gesellschaft: - Firma BRODOS AG - Sitz: Baiersdorf - Registergericht Fürth, HRB 7677 Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschrift des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB aufgeführten Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr mit wesentlicher Bedeutung fand nicht statt. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibung vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Zuschüsse angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Vermögensegenstände deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 800,00 EUR nicht übersteigen, werden sofort als Abschreibung verbucht. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, flüssige Mittel Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip ist beachtet. Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind ausgewiesen für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung wird nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Heubeck Richttafeln 2018 G" ermittelt. Grundlage ist das versicherungsmathematische Gutachten der NÜRNBERGER Business Beratungs GmbH. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände und aus der Zeitwertbilanzierung des mit der Pensionsrückstellung saldierten Deckungsvermögens. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellung. Aus der Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern entstand ein Aktivüberhang, der in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht bilanziert wurde. Währungsumrechnung Der Jahresabschluss enthält Posten, denen Beträge zu Grunde liegen, die auf fremde Währung lauten. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. II. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens in der Bilanz zum 31.03.2023 ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden in Höhe von TEUR 61 aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 2.302 an.
Eigenkapital Angaben nach § 160 AktG: Aktiengattung: nennbetragslose Stückaktien, die auf den Namen der Inhaber lauten. Bestand an eigenen Aktien: 126.691 nennbetragslose Stückaktien (4,9 % des Grundkapitals) erworben am 03.03.2004 wegen Rückübertragungsverpflichtung eines ausgeschiedenen Vorstands. Pensionsrückstellung Der Erfüllungsbetrag für Pensionen i.H.v. 1.473.372 EUR wird mit dem Rückdeckungsanspruch i.H.v. 300.675 EUR verrechnet ausgewiesen. Als Restlaufzeit wurden durchschnittlich 15 Jahre nach § 253 II HGB unterstellt. Der hierzu herangezogene durchschnittliche Rechnungszins der vergangenen 10 Jahre beträgt 1,79 %. Außerdem wurde eine Gehaltsdynamik von 0 % unterstellt, sowie eine Rentendynamit von 3,0 %. Als durchschnittliche Fluktuation der zugehörigen Personen wurde 0,0 % angenommen. Der Zinsaufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung beträgt 25.910 EUR und wurde mit dem Zinsertrag der verrechneten Vermögenswerte (Rückdeckungsanspruch) in Höhe von 19.705 EUR saldiert. Die fortgeschriebenen Anschaffungskosten der verrechneten Rückdeckungsansprüche betragen 239.871 EUR, der beizulegende Zeitwert beträgt 300.675 EUR. Der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Jahren beträgt 1,5 % p.a. Der sich dabei ergebende Unterschiedsbetrag zwischen den Werten aus 7 Jahres und 10 Jahres Durchschnitt beträgt 99.465 EUR. Dieser Betrag ist für Ausschüttungszwecke gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Werbungskostenzuschüsse (TEUR 1.584, Vj. TEUR 3.538), Provisionen (TEUR 3.599, Vj. TEUR 3.112), ausstehende Rechnungen (TEUR 4.313, Vj. TEUR 2.468), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 50, Vj. TEUR 500) Kundenboni und -retoure (TEUR 1.211, Vj. TEUR 3.371) und Personalverpflichtungen (TEUR 2.460, Vj. TEUR 2.061). Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. III. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten ist unter Anwendung der Regelung des § 286 Abs. 2 S. 1 HGB unterblieben. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse je Vertriebskanal stellt sich wie folgt dar:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungsgewinne in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr: TEUR 11) ausgewiesen. Wesentliche periodenfremde Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 526 (Vorjahr TEUR 0). Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden erstmalig Beteiligungserträge der SCC GmbH in Höh von TEUR 1.900 vereinnahmt. Diese stellen außergewöhnliche Erträge dar. Bedingt durch den Verkaufsverbot auf Grund von Patentenstreitigkeiten zwischen Nokia und OnePlus und Oppo sind Umsatzerlöse in Höhe von ca. 12 Mio. EUR weggefallen. In diesem Zusammenhang sind bei der Brodos AG Kosten in Höhe von TEUR 381 angefallen. Diese stellen außergewöhnliche Aufwendungen dar. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungskursverluste in Höhe von TEUR 198 (Vorjahr: TEUR 29) enthalten. Überleitung von Jahresergebnis zum Bilanzgewinn gemäß § 158 AktG
IV. ERGÄNZENDE ANGABEN Ausschüttungssperre Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ergibt sich eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 123 TEUR. Aus der Zeitwertbilanzierung des Deckungsvermögens ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von 99 TEUR. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften gemäß § 285 Nr. 3 HGB Zum Bilanzstichtag sind gedeckte Forderungen von TEUR 7.985 (Vj. TEUR 16.228) an eine Bank verkauft. Der Vorteil liegt in der Beschaffung liquider Mittel. Es besteht ein Ausfallrisiko in Höhe des vereinbarten Selbstbehaltes. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Es bestehen folgende, nach § 285 Nr. 3a HGB anzugebende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: Aus Miet- und Pachtverträgen, die auf unbestimmte Zeit abgeschlossen sind, bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 538. Außerdem bestehen aus Leasingverträgen insgesamt Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.051, wovon TEUR 170 innerhalb eines Jahres fällig werden. Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer Die Anzahl der vom 01.04.2022 bis 31.03.2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Brokelmann Beteiligungs GmbH, Baiersdorf als Mutterunternehmen mit dem größten und kleinsten Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Damit ist die Gesellschaft von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gem. § 291 Abs. 1 und 2 HGB befreit. Angaben zu Leitungsorganen Mitglieder des Vorstandes Dipl. Ing. Dominik Brokelmann, Langensendelbach, Vorsitzender Betriebswirt (IHK) Stefan Vitzithum, Möhrendorf, Vorstand operatives Geschäft, Frank Lüttjohann, Schlüsselfeld, Vorstand Vertrieb Fachhandel Alexander Goltz, Erlangen, Vorstand Finanzen und Controlling, Felix Dingermann, Baiersdorf, Vorstand Digitalisierung und IT, Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandes für deren Tätigkeit betrugen TEUR 1.896. Mitglieder des Aufsichtsrates Anja Brokelmann, Raumdesignerin B.A bei der Brodos AG, Langensendelbach (Vorsitzende) Herr Arndt Rußler, Geschäftsführer bei der INNOVEST Holding GmbH, Zirndorf und bei der INNOVEST ACHT GmbH, Zirndorf Herr Paul Weber, Geschäftsführer Sales Performance GmbH Möhrendorf Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betrugen TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 4). Anteilsbesitzliste
Zu ** : Geschäftsjahr 2022/2023 ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.584.300,41 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 18.490.211,98 auf neue Rechnung vorzutragen. Bericht des AufsichtsratsDer Vorstand hat den Aufsichtsrat laufend durch mündliche Berichte über die aktuelle Geschäftsentwicklung, insbesondere über Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands in seinen regelmäßigen Sitzungen und Sondersitzungen gemeinsam mit dem Vorstand diskutiert. Im Geschäftsjahr fanden insgesamt 4 Sitzungen statt. In dieser wurden dem Aufsichtstrat erbetene Auskünfte und Zusatzinformationen unverzüglich zur Verfügung gestellt. Besondere Schwerpunkte der Aufsichtsratstagungen waren die Entwicklungsfortschritte neuer Produkte und die Entwicklung des Handelsgeschäfts. Daneben wurden ständig aktuelle Themen und Probleme mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates besprochen. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss der Brodos AG zum 31. März 2023 sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr bis zum 31.03.2023 wurden von der Dr. Schwarz - Harrer - vom Ende GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und sind mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Prüfungsbericht wurden jedem Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt und von den Aufsichtsratsmitgliedern geprüft. Der Aufsichtsrat schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/2023 in der vorliegenden Form festzustellen, sowie den Bilanzgewinn entsprechend dem Vorschlag des Vorstandes zu verwenden Abschließend dankt der Aufsichtsrat dem Vorstand und den Mitarbeiter der Brodos AG für Ihre im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit.
Baiersdorf, den 07.08.2023 gez. Frau Anja Brokelmann, Vorsitzende sonstige BerichtsbestandteileBrodos AG, Baiersdorf Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB
Baiersdorf , den 14. Juli 2023 Der Vorstand gez. Dominik Brokelmann gez. Stefan Vitzithum gez. Frank Lüttjohann gez. Alexander Goltz gez. Felix Dingermann Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.08.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Brodos AG, Baiersdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Brodos AG, Baiersdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brodos AG, Baiersdorf, für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.03.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 20. Juli 2023 Dr.
Schwarz - Harrer - vom Ende GmbH
gez. Dr. Walter Schwarz, Wirtschaftsprüfer gez. Christian vom Ende, Wirtschaftsprüfer |
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