CTS-INT GmbH
Same addressEngineering activities for technical building equipment
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christoph Schmoll since 4/27/2011 | Procura |
Axel Ahr since 12/1/2006 | Managing Director |
Michael Diwo since 12/1/2006 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
RESA Systems GmbHSaarwellingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN A.1 Allgemeines Der Jahresabschluss der RESA Systems GmbH, Saarwellingen (Amtsgericht Saarbrücken HRB 16074) wurde gemäß den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB und nach den Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung werden einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang erläutert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind in der Regel insgesamt im Anhang aufgeführt. A.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewandt. Die Erstellung des Anhangs erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt. Die Zugänge beim beweglichen Sachanlagevermögen des Geschäftsjahres werden monatsgenau linear abgeschrieben. Die jeweilige Abschreibungsdauer entspricht der betriebsgewöhnlichen und steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter werden im steuerlichen Sammelposten erfasst und im Jahr der Aktivierung und den vier folgenden Jahren zu je einem Fünftel abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten der aktuellsten Zugänge unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertung mittels Gängigkeitsabschlägen ausreichend berücksichtigt. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung werden gegebenenfalls weitere Abschläge vorgenommen. Die auf die unfertigen Leistungen entfallenden erhaltenen Kundenanzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen, die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung in Höhe des wahrscheinlichen Erfüllungsbetrages. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. B ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG B.1 Erläuterungen zur Bilanz 1. Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. 2. Alle Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr 3. Die Rückstellungen gliedern sich in: Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 1.406 TEUR (Vorjahr 917 TEUR), Gewährleistung 251 TEUR (Vorjahr 207 TEUR), Resturlaub 280 TEUR (Vorjahr 206 TEUR), Überstunden 145 TEUR (Vorjahr 140 TEUR), Berufsgenossenschaft und Ausgleichsabgabe 85 TEUR (Vorjahr 86 TEUR), Jahresabschlusskosten 35 TEUR (Vorjahr 35 TEUR), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 32 TEUR (Vorjahr 32 TEUR), eine Rückstellung aus einem offenen Rechtsstreit über 372 TEUR sowie übrige sonstige Rückstellungen in Höhe von 168 TEUR (Vorjahr 30 TEUR). 4. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten zum einen ein Darlehen, welches im Rahmen des Corona-Hilfsprogramms des Bundes bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) in Höhe von 1.000 TEUR bewilligt wurde. Der Restbetrag nach Tilgung im Berichtszeitraum beträgt zum Stichtag 375 TEUR. Des Weiteren wurde zur kurzfristigen Betriebsmittelfinanzierung ein unbefristetes Zinszahlungsdarlehen in Höhe von 2.500 TEUR mit der DZ Privatbank S.A. abgeschlossen. Die Inanspruchnahme sowie die Rückzahlung des Darlehens können jederzeit variabel erfolgen. Zum Stichtag wurden 2.500 TEUR in Anspruch genommen. 5. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit mit 30 TEUR (Vorjahr 15 TEUR) und Steuerverbindlichkeiten von 791 TEUR (Vorjahr 542 TEUR). Verbindlichkeitenspiegel
(Vorjahreswerte in Klammern) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers sowie der unfertigen Erzeugnisse und durch Globalzession abgedeckt. B.2 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Darstellung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. C. SONSTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse RESA Systems GmbH nutzt gegenüber den Kunden Vertragserfüllungs-, Gewährleistungs- und Anzahlungsbürgschaften Dritter im geschäftsüblichen Umfang. Aus einer Inanspruchnahme der Dritten entstünde ein Rückgriffsanspruch gegenüber der RESA Systems GmbH. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen anzuzeigen:
Angabe gemäß § 285 Satz 1 Nr.1b HGB Es bestehen für Verbindlichkeiten aus Vorratslieferungen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren
Gesamtbezüge für Mitglieder der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss von 922.040,17 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug:
Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.
Saarwellingen, den 10.04.2024 RESA SYSTEMS GMBH Axel Ahr, Geschäftsführer Michael Diwo, Geschäftsführer Per Gesellschafterbeschluss vom 15. Mai 2024 wurde der Jahresabschluss 2023 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 20231. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Kernkompetenzen der RESA Systems GmbH (nachstehend "RESA") liegen in der Planung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme von Produktionsanlagen mit den Schwerpunkten Prüf- und Montagesysteme, Robotik und Produktionslogistik. Dies umfasst sowohl den Maschinenbau als auch den Part der Steuerungs- und Elektrotechnik. Von der Anlagenkonzeption und -konstruktion bis hin zur Anlageninbetriebnahme realisieren wir die komplette Wertschöpfungskette einschließlich sämtlicher Engineeringaufgaben und bieten unseren Kunden somit Komplettlösungen aus einer Hand. Das Kundenumfeld der RESA befindet sich im Bereich der Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie der Medizintechnik. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Saarwellingen, Deutschland und unterhält einen weiteren Vertriebs- und Servicestandort in Köln, Deutschland. 1.2 Steuerungssystem Vorrangiges Ziel ist es, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Um unsere strategischen Ziele erreichen zu können, verfolgen wir ein wertorientiertes Steuerungssystem anhand einer Reihe von wirtschaftlichen Kennzahlen. Operative Leistungsindikatoren, die unmittelbaren Einfluss auf die Wertschöpfung und Liquidität haben, werden monatlich ermittelt und gegen entsprechende Planwerte abgeglichen. Der Fokus richtet sich dabei auf Auftragseingang, Umsatz, Gesamtleistung, operative Ertragskraft (EBIT) und einen optimierten Kapitaleinsatz. Ein bestehendes Steuerungs- und Controllingsystem auf ERP-Basis stellt Unternehmensprozesse transparent dar und unterstützt durch die frühzeitige Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken den Fortbestand und die künftige Zielerreichung des Unternehmens. Das Unternehmen ist hinsichtlich seines bestehenden Qualitäts-Managementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Weitere Zertifizierungen bestehen nach DIN EN ISO 14001:2015 für das Umweltmanagementsystem sowie nach ISO 45001:2018 für den Arbeitsschutz. 1.3 Forschung, Entwicklung und Nachhaltigkeit Unsere Entwicklungsaktivitäten sind darauf ausgerichtet, innovative und nachhaltige Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln und damit zugleich unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Im Rahmen der Realisierung der Kundenaufträge tätigt das Unternehmen Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Automatisierungssysteme und richtet sein Produktportfolio entlang der zentralen automobilen Markttrends aus. Hierbei fokussiert sich das Unternehmen auf die Technologiefelder: (E)Mobilität, Wasserstofftechnik, Digitalisierung, Zukunft der Automatisierung sowie Softwaresysteme und -prozesse. Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Nachhaltiges Denken und Handeln ist auch ein wichtiger Innovationstreiber und gibt uns die Möglichkeit, unsere Produkte und Prozesse täglich zu hinterfragen und zum Wohle aller Anspruchsgruppen stetig zu verbessern. Dabei setzen wir uns das Ziel, die Kostentransparenz in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten fortlaufend zu steigern und auch weitere Aspekte der Nachhaltigkeit in die Berechnungen einfließen zu lassen. 1.4 Mitarbeiter Unsere Mitarbeiter stellen den wesentlichen Teil unseres unternehmerischen Erfolges dar. Nur mit motivierten und leistungsfähigen Mitarbeitern können wir unsere geschäftlichen Ziele erreichen. Ihr Engagement und ihre Qualifikation sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf ein herausforderndes und attraktives Arbeitsumfeld, eine solide Ausbildung sowie die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung. Wir bieten unseren Mitarbeitern maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahmen für neue Technologien und Aufgaben und kooperieren eng mit technischen Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen 2.1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltwirtschaft war auch im Jahr 2023 durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. Der seit 2022 anhaltende russische Angriffskrieg in der Ukraine, die weiterhin hohen Energiepreise, die hartnäckige Inflation sowie die anhaltend restriktive Geldpolitik der Zentralbanken wirkten sich belastend auf das globale Wachstum aus. Die Erholung der globalen Konjunktur von der COVID-19-Pandemie erreichte insgesamt noch nicht das Niveau vor der Pandemie. Für 2023 errechnet der internationale Währungsfonds (IMF) ein reales Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1 % (2022: 3,0 %). Gleichzeitig belastete ein nur langsam nachlassender Inflationsdruck die Weltwirtschaft. Die von den großen Notenbanken bereits 2022 eingeleiteten geldpolitischen Maßnahmen zeigten jedoch insofern Wirkung, als dass die globale Inflation laut IWF von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 sank. In Deutschland und in der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaft deutlich verhaltener, obwohl die enormen Belastungen durch hohe Energiepreise gegenüber dem Vorjahr spürbar nachließen. Die Inflation in der Eurozone lag im Jahresdurchschnitt mit 5,4 % nach wie vor deutlich über dem Notenbankziel von rund 2 %, sodass auch die Europäische Zentralbank an ihrem Kurs der geldpolitischen Straffung festhielt. Konnte die Wirtschaft der Eurozone im ersten Halbjahr, aufgrund von Aufholeffekten nach der Pandemie und nachlassender Lieferkettenstörungen, noch ein kleines Wachstum verzeichnen, ging die Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht zurück. Im Gesamtjahr ergab sich damit lediglich ein Plus von 0,5 %. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland war im Jahresverlauf 2023 als einziges Land in der Euro-Zone sogar mit -0,3% rückläufig. Quelle: IMF World Economic Outlook (January 2024) / Geschäftsbericht Daimler 2023 2.1.2. Entwicklung der Automobilmärkte Die Entwicklung der weltweiten Automobilmärkte konnte sich im zurückliegenden Jahr 2023 ein Stück weit von der gesamtwirtschaftlichen Verlangsamung abkoppeln. Vor allem die Normalisierung der weltweiten Automobilproduktion sowie die teilweise noch vorhandenen Auftragspolster aus Pandemiezeiten förderten die Absatzentwicklung. Insgesamt bewegte sich der weltweite Markt für Pkw und SUV in diesem Umfeld deutlich über dem Vorjahresniveau. Der europäische Markt erholte sich spürbar und verzeichnete im Vergleich zum geringen Vorjahresvolumen ein deutliches Wachstum von 14 %. Auch der US-amerikanische Markt verzeichnete einen Anstieg von 12 % gegenüber dem Vorjahresniveau. Das Wachstum des chinesischen Marktes lag vergleichsweise eher verhalten bei einem Zuwachs von 6 %. Quelle: Geschäftsbericht Daimler 2023 2.2. Geschäftsverlauf der RESA Systems GmbH Geschäftsverlauf allgemein War das Geschäftsjahr 2022 noch von deutlichen Umsatzreduzierungen aufgrund bestehender Lieferkettenverzögerungen geprägt, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ein großer Teil des vorhandenen Abrechnungsstaus aufgeholt werden. Infolgedessen haben sich die Umsatzerlöse aus abgeschlossenen Projekten (2023: 29.101 T€) um 46,9 % gegenüber dem Vorjahreswert (2022: 19.812 T€) überproportional erhöht. Umsatzentwicklung
Ein vollständiger Abbau der Überkapazitäten ist auch im Berichtszeitraum 2023 noch nicht erfolgt, wie sich aus der Unterschreitung der Planerlöse (Plan 2023: 33.970 T€) um 16,7% erkennen lässt. Dem entsprechend bestehen weiterhin hohe Auftragsbestände an halbfertigen Leistungen, die sich im Berichtszeitraum ähnlich dem Vorjahresniveau weiterhin aufgebaut haben (Bestandszuwachs 2023: 6.947 T€ / Vorjahr 2022: 6.543 T€). Aufgrund der deutlich überhöhten Auftragseingänge des Vorjahres (2022: 37.023 T€) musste die Akquise von Neuaufträgen im laufenden Berichtsjahr etwas verhaltener angegangen werden, um die unternehmerischen Kapazitätsgrenzen nicht zu überschreiten. Mit nahezu auf Planniveau liegenden Auftragseingängen (AE Ist 2023: 27.285 T€ / AE Plan 2023: 29.215 T€ / Abweichung - 6,6%) hat sich RESA seine hervorragende Marktposition mit Blick auf das kommende Geschäftsjahr weiterhin erhalten. Entwicklung Auftragseingang
Investitionen Die Investitionstätigkeit im Berichtszeitraum beschränkte sich auf betriebsübliche Anschaffungen, vorzugsweise im Zuge der weitergehenden Digitalisierung der Unternehmensprozesse sowie Erneuerung der Betriebsmittel. Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund gestiegener Investitionen im Berichtszeitraum auf 218 T€ (2022: 140 T€). Das entspricht einem Anstieg um 55,7 %, so dass die Abschreibungen 0,6 % der Gesamtleistung betragen. Ziele und Strategien RESA verfolgt weiterhin das Ziel, die Transformation des automobilen Absatzmarktes hin zur Elektromobilität und Wasserstofftechnologie profitabel zu gestalten, um mit langjährig gestärkten wie auch reaktivierten Kundenbeziehungen nachhaltig zu wachsen. Ziel ist es, unseren Kunden die anerkannt hohe technologische Kompetenz RESA zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Deshalb sind unsere Unternehmensziele darauf ausgerichtet, die Zufriedenheit unserer Kunden zu erhöhen und somit die Marktposition des Unternehmens sicherzustellen und weiterhin zu stärken. Eine solide Finanzstrategie ist gleichfalls integraler Bestandteil der RESA-Unternehmensstrategie. In diesem Zusammenhang strebt RESA zum einen eine starke Eigenkapitalbasis sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdfinanzierung an. Weitergehend spielen Nachhaltigkeit und insbesondere Umwelt- und Klimaschutz zunehmend eine wichtigere Rolle im Fokus von Kunden, Unternehmen und Konsumenten. Beide Faktoren sind in unseren zentralen Unternehmenszielen verankert. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.3.1 ERTRAGSLAGE Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2023 der RESA Systems GmbH mit einem EBIT von 1.501 T€ (Vorjahr 2022: - 277 T€) und einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1.122 T€ (Vorjahr 2022: - 461 T€) ab. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 922 T€ (Vorjahr 2022: - 479 T€).
Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Netto- bzw. Umsatzerlöse aus abgeschlossenen Projekten verzeichneten im Berichtszeitraum einen deutlichen Anstieg um 9.289 T€ (46,9%) auf 29.101 T€ (Vorjahr 2022: 19.812 T€). Der Anstieg der Umsatzerlöse ist in erster Linie auf die Aufholung des vorhandenen Abrechnungsstaus aufgrund überwundener Lieferkettenproblematik in der Projektrealisierung zurückzuführen. Trotz bereits vorliegender Bestandserhöhung zum Ende des Vorjahres (2022: 6.543 T€) hat sich der Bestand an halbfertigen Erzeugnissen (Bestandsveränderung) zum Ende des Berichtsjahres erneut erhöht (2023: 6.947 T€). Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr (2022: 557 T€) um 71 T€ reduziert (2023: 486 T€). Im Vorjahr waren in dieser Position aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 74 T€ enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren vordergründig aus der Bruttodarstellung der privaten KFZ-Nutzung. Wirtschaftlich betrachtet sind sie mit den sonstigen Aufwendungen zu saldieren. Die unternehmerische Gesamtleistung 1 liegt aufgrund des Umsatzwachstums einerseits, aber auch der Bestandserhöhung andererseits mit 36.534 T€ deutlich über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 2022: 26.912 T€ / Veränderung 35,8%) sowie ebenfalls um 6.064 T€ über den Planerwartungen für das Geschäftsjahr 2023 (Plan 2023: 30.470 T€). Der Materialaufwand ist im Berichtszeitraum 2023 ebenso wie die Gesamtleistung deutlich über dem Vorjahresniveau einzuordnen (2023: 17.812 T€ gegenüber Vorjahr 2022: 12.478 T€). Im Rahmen der erhöhten Leistungserbringung war im Berichtsjahr gleichermaßen ein deutlich erhöhter Zukauf an Waren/Materialien (2023: 12.418 T€ T€ / Vorjahr 2022: 9.188 T€) wie auch an Fremdleistungen (2023: 5.633 T€ / Vorjahr 2022: 3.488 T€) zu verzeichnen. Gesamtheitlich entsprach der Zuwachs proportional der erhöhten Auftragserbringung, so dass die Materialaufwandsquote in 2023 mit 48,8 % auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr lag (Vorjahr 2022: 46,4 %). Der Personalaufwand (2023: 13.101 T€) hat sich bei nahezu gleichbleibender Belegschaftsgröße gegenüber dem Vorjahr (2022: 11.372 T€) deutlich erhöht (1.729 T€). Die Erhöhung resultiert aus den Umständen, dass im Geschäftsjahr 2023 eine Inflationsausgleichprämie an die Mitarbeiter ausgezahlt wurde sowie im Zuge der erhöhten Auftragsabwicklung deutlich mehr Überstundenumfänge geleistet und vergütet wurden. Gleichermaßen wurde die Lohnstruktur im Unternehmen unter Wettbewerbs- und Inflationsaspekten angepasst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Berichtsjahr 3.903 T€ und liegen mit 703 T€ über den vergleichbaren Vorjahreskosten (Vorjahr 2022: 3.200 T€). Die Erhöhung resultiert vordergründig aus einer im Bereich der Rechts- und Beratungskosten gebildeten Rückstellung für eine an das Unternehmen im Berichtszeitraum klageweise herangetragene Schadensersatzforderung, derer Substantiiertheit jedoch unternehmerisch in Zweifel gezogen wird. 2.3.2 VERMÖGENSLAGE Die Bilanzverhältnisse und -veränderungen zur Vorjahresperiode sind den nachfolgenden Darstellungen zu entnehmen:
Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 14.294 T€ (Vorjahr 2022: 9.306 T€) und ist im Jahresvergleich deutlich um 53,6 % gestiegen. Das Anlagevermögen (2023: 343 T€) hat sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreswert (2022: 355 T€) zunächst um -3,3 % nur geringfügig verringert. Hingegen hat sich das Umlaufvermögen insgesamt (2023: 13.798 T€) gegenüber der Vorjahresperiode (2022: 8.800 T€) in der Größenordnung des Bilanzsummenzuwachses erhöht (56,8 %). Die Erhöhung des Umlaufvermögens ist vordergründig auf die deutliche Erhöhung des Forderungsbestandes (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) zurückzuführen, der sich in der Stichtagsbetrachtung zum Ende des Berichtsjahres (2023: 8.738 T€) im Vergleich zum Vorjahr (2022: 4.733 T€) um 84,6 % erhöht hat. Ebenso haben sich aufgrund der hohen Volumina in der Auftragsabwicklung die Bestände an unfertigen Erzeugnissen (2023: 27.826 T€) gegenüber dem Vorjahr (2022: 20.879 T€) nochmals erhöht (6.947 T€ (33,3 %)), wie auch die hierauf offen saldierten, erhaltenen Anzahlungen (2023: 24.296 T€ / Vorjahr 2022: 17.562 T€ / Erhöhung 38,3 %) Weiter gehend hat sich der Bestand an Barmitteln / Bankguthaben (2023: 1.163 T€) im Vergleich zum Vorjahr aufgrund zum Jahreswechsel eingehender Kundenzahlungen stichtagsbezogen (2022: 385 T€) erhöht. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen zum Stichtag 153 T€ (Vorjahr 2022: 151 T€).
Auf der Passivseite der Bilanz hat sich das Eigenkapital (2023: 3.235 T€) nach Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages 2022 (-480 T€) sowie des aktuellen Jahresüberschusses nach Steuern im Berichtszeitraum (922 T€) gegenüber dem Vorjahr (2022: 2.312 T€) um 39,9% gesteigert. Aufgrund der deutlich höheren Bilanzsumme liegt die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 31.12.2023 mit 22,6 % demnach 2,3 % unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr 2022: 24,9 %). Die Rückstellungen (2023: 2.973 T€) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus abgeschlossenen Projekten, Rückstellungen für Gewährleistungen und Resturlaubsansprüche sowie aufgrund des positiven Ergebnisses erforderliche Rückstellungen für Ertragssteuern. Die Verbindlichkeiten haben sich zum Bilanzstichtag (2023: 8.087 T€) gegenüber dem Vorjahr (2022: 5.326 T€) um 2.761 T€ - entsprechend 51,8 % - erhöht. Dies resultiert einerseits aus erhöhten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2023: 3.145 T€) aufgrund verstärkten Materialzukaufs zur Abwicklung des erhöhten Auftragsbestandes (Erhöhung um 40,8 % gegenüber dem Vorjahreswert (2022: 2.234 T€)). Andererseits haben sich durch die stärkere Vorfinanzierung des hohen Auftragsbestandes die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (2023: 3.736 T€) gegenüber dem Vorjahreszeitraum (2022: 2.296 T€) um 62,7 % erhöht. Der im Geschäftsjahr 2020 aufgenommene Coronahilfskredit des Bundes in ursprünglicher Höhe von 1.000 T€ wurde planmäßig getilgt. Des Weiteren wurde zur kurzfristigen Betriebsmittelfinanzierung ein unbefristetes Zinszahlungsdarlehen in Höhe von 2.500 TEUR mit der DZ Privatbank S.A. abgeschlossen. Zum Stichtag wurden 2.500 TEUR in Anspruch genommen. Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen mit 1.206 T€ über dem Vorjahresniveau (2022: 796 T€) und resultieren im Wesentlichen aus Steuer- und Personalverbindlichkeiten. 2.3.3 FINANZLAGE Aufgrund vertraglich vereinbarter und freier Kredit- und Avallinien ist RESA solide finanziert. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.736 T€ (Vorjahr 2022: 2.296 T€). Neben der Verfügung der bestehenden Kontokorrentlinien sind hierin enthalten die Restschuld aus der Inanspruchnahme des Corona-Hilfskredites des Bundes (375 T€) sowie die zum Stichtag in Anspruch genommene Linie der DZ Privatbank S.A. (2.500 T€). Der Cashflow des Berichtszeitraumes aus der Summe des Jahresergebnisses (922 T€) und der Abschreibungen (218 T€) beträgt 704 T€ und hat sich gegenüber dem Vorjahr (2022: -340 T€) positiv entwickelt. Das Finanzergebnis (2023: - 378 T€) setzt sich in seinen wesentlichen Bestandteilen aus Zinsen für die o.g. Darlehen, aus im Vorjahresvergleich gleichbleibenden Avalgebühren und aus deutlich erhöhten Zinsen für die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien zur Vorfinanzierung der Kundenaufträge zusammen und liegt um 194 T€ über dem Vorjahresniveau (2022: -184 T€). Die Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft war durch regelmäßig eingehende Kundenzahlungen und die vorhandenen Finanzmittel jederzeit sichergestellt. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden innerhalb vereinbarter Fälligkeiten sowie bei entsprechender vertraglicher Vereinbarung regelmäßig unter Ausnutzung von Skonto bedient. 2.3.4. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 Die RESA Systems GmbH behauptete sich in einem herausfordernden und volatilen Marktumfeld dank der beginnenden Normalisierung der Lieferkettenverzögerung erfolgreich. Der Umsatz lag in der Folge deutlich über dem Vorjahreswert. Auch im Bereich des EBIT gelang nach vergleichsweisen Verlusten im Vorjahr die Rückkehr in einen deutlich positiven Ergebnisbereich. Die Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auch bei nach wie vor erhöhten Finanzierungsvolumina in der Abwicklung der Aufträge als nachhaltig stabil. In Anbetracht der Herausforderungen im gesamtwirtschaftlichen Umfeld, beurteilen wir die Geschäftsentwicklung des Berichtsjahres insgesamt als äußerst zufriedenstellend. Insgesamt steht das Unternehmen auf einer soliden wirtschaftlichen Basis. 3 PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISKOBERICHT 3.1. Prognosebericht Die Prämissen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin von großer Unsicherheit geprägt. Die Unternehmensleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 vor dem Hintergrund eines sich weiterhin verlangsamenden weltwirtschaftlichen Wachstums weiterhin volatile wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Neben unerwarteten makroökonomischen Entwicklungen können insbesondere aus geopolitischen und handelspolitischen Ereignissen Unsicherheiten für die Weltwirtschaft und die Geschäftsentwicklung der Automobilmärkte entstehen. Der weitere Verlauf des bereits seit zwei Jahren andauernde Russland-Ukraine-Krieg, die weiteren Entwicklungen im aktuellen Nahostkonflikt, die Auswirkungen einer möglichen Wiederwahl des republikanischen Kandidaten zum US-Präsidenten sind neben einer Vielzahl von regionalen Konflikten allesamt nur schwer abschätzbar. In der Eurozone scheinen sich die hohen Inflationsraten aktuell etwas abzuschwächen, allerdings ist vor dem Hintergrund fehlender geld- und fiskalpolitischer Impulse eine nach wie vor nur schwache konjunkturelle Entwicklung zu erwarten. Das ifo-Institut bescheinigt in seiner Frühjahrsprognose der deutschen Wirtschaft eine weitgehende Lähmung - Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab. Dem entsprechend hat das Institut seine ursprüngliche Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich auf 0,2% gekürzt von 0,7% noch im Januar und 0,9% im Dezember. Erst für das kommende Jahr 2025 erhöhte das Institut seine Schätzung um 0,2% auf 1,5% Wachstum. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. Aus firmenspezifischer Sicht rechnet die Unternehmensleitung damit, dass sich der im Vorjahr begonnene Abbau der Lieferkettenverzögerungen weiterhin fortsetzen wird und sich der weiterhin hohe Auftragsbestand sukzessive kontinuierlich abbauen lässt. Neben den vorgenannten Gründen stützt die stabile Entwicklung des Auftragseinganges im ersten Quartal 2024 die unternehmerische Annahme, dass für 2024 eine nochmals über dem Vorjahresniveau (2023: 29.101 T€) liegende Umsatzrealisierung zu erwarten ist. Das Unternehmen geht folglich in seiner wirtschaftlichen Planung für das Geschäftsjahr 2024 von Umsatzerlösen in Höhe von 31.200 T€ aus, was einem Zuwachs von 7,2 % entspräche. 3.2. Chancenbericht Ein wesentlicher Bestandteil der nachhaltigen Wachstumspolitik von RESA ist das systematische Ergreifen von Chancen. Die Transformation der Automobil- und Automobilzulieferindustrie zur Elektromobilität ist in vollem Gange. Die Hersteller stellen ihre Fahrzeugpalette sukzessive auf ausschließlich Elektro-, Wasserstoff- und Hybridsysteme um. Als technologieoffenes Unternehmen kann für RESA aus den hieraus begründeten erhöhten Investitionserfordernissen die Chance auf eine weitergehende und nachhaltige Entwicklung des Auftragseinganges resultieren. Auch an der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien oder autonomer Fahr- und Assistenzsysteme kann RESA überdurchschnittlich profitieren. Regionale Großkunden richten sich im Bereich der Brennstoffzellen-Technologie oder der intelligenten Lenksysteme neu aus. Weiterhin spielen CO 2 -Neutralität und Nachhaltigkeit eine zunehmend bedeutendere Rolle. RESA verfügt über die Lösungs- und Prozesskompetenz, um von weitreichenden Investitionen zur Optimierung von Anlagen und Produktionseinrichtungen zu profitieren. Unternehmensspezifische Chancen ergeben sich vor allem aus unserem breiten Produktportfolio, mit dem wir in hervorragender Weise globale Zukunftsthemen wie Elektromobilität, autonomes Fahren sowie Digitalisierung und Vernetzung bedienen. Im Rahmen unserer Strategie zur Stärkung des Kerngeschäfts bei der Transformation der Automobilindustrie wollen wir die Chancen, die die globalen Automobilmärkte bieten, konsequent nutzen. Zusätzliche gesetzliche Vorschriften, eventuelle Fördermittel oder Subventionen mit dem Ziel, die neuen Technologien politisch voranzutreiben, könnten darüber hinaus gehend einen positiven Einfluss auf die Auftragslage des Unternehmens haben. Aufgrund der steten Schulung und fachlichen Weiterentwicklung des Personals gehen wir davon aus, dass wir unsere Leistungsfähigkeit im Wettbewerbsvergleich verbessern und somit unsere Marktanteile mittelfristig stabilisieren und ausbauen können. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität und Kundenzufriedenheit begegnen und werden uns in diesen Bereichen stets weiterentwickeln. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich an einer Optimierung unserer Prozesse und Verbesserung unserer Kostenposition. 3.3. Risiken für die zukünftige Entwicklung Allgemeinwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben weiterhin von außergewöhnlicher Unsicherheit geprägt. Neben unerwarteten makroökonomischen Entwicklungen können insbesondere aus geopolitischen und finanzwirtschaftlichen Ereignissen Unsicherheiten für die Weltwirtschaft entstehen. Neben dem Russland-Ukraine-Krieg sind hier unter anderem eine weitere Verschärfung des Nah-Ost- Konflikts und der politischen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China zu nennen. Hohe bzw. volatile Energie- und Rohstoffpreise bleiben ebenso ein nicht vorhersehbarer Unsicherheitsfaktor, wie weiterhin bestehende Verfügbarkeitsengpässe. Darüber hinaus können anhaltend hohe Inflationsraten oder steigende Zinsen Einfluss auf die Entwicklung des Wirtschaftswachstums, des privaten Konsumverhaltens sowie auch auf die Geschäftsentwicklung der automobilen Absatzmärkte nehmen. Die zuvor beschriebenen Risiken können sowohl die Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen negativ beeinflussen als auch die termingerechte Abwicklung von Kundenaufträgen verzögern, woraus entsprechende Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen könnten. Ertragsorientierte Risiken Das allgemeine Ertragsrisiko ist im Wesentlichen beschränkt auf operative Risiken der Projektrealisierung, technologische Projektrisiken und allgemeine Wettbewerbsrisiken. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Das Unternehmen ist hinreichend über seine vorhandenen Aval- und Kreditlinien finanziert. Zur nachhaltigen Finanzierung des hohen Auftragsbestandes bei gleichzeitig länger andauernden Projektrealisierungszeiten wurde die Unternehmensfinanzierung zu Anfang des Jahres 2023 nochmals erweitert. Die Veränderungen von Marktpreisen und Zinssätzen können einen negativen oder positiven Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens haben. Ferner ist das Unternehmen allgemeiner Kreditrisiken, Währungsrisiken im Auslandsgeschäft sowie Risiken aus Ratingveränderungen ausgesetzt. Unsere Risikomanagementaktivitäten haben zum Ziel, Risiken zeitnah zu erkennen, sie zu bewerten, zu steuern und ihre potenziell negativen Auswirkungen mit zielgerichteten Maßnahmen zu mindern. Zur Unterstützung der wertorientierten Steuerung des Unternehmens ist ein standardisiertes Steuerungssystem eingerichtet, wodurch auch Controlling- und Planungsprozesse des Unternehmens abgebildet werden. Die Struktur der wesentlichen Steuerungsprozesse wurde auch im Rahmen der Abschlussprüfung ohne Beanstandungen geprüft und die bestehenden Steuerungs- und Kontrollsysteme tragen nach unserer Auffassung bestens dazu bei, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Potenzielle Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, werden durch den Einsatz von Warenkreditversicherungen, durch ein aktives Forderungsmanagement und ein detailliertes Kundenmonitoring sowie durch laufende Einholung von Wirtschafts- und Bonitätsauskünften kompensiert. Wir führen in der aktuellen Zeit der eingeschränkten Materialverfügbarkeit deutlich intensivierte und konsequente Analysen der Beschaffungsmärkte sowie prozessbegleitende Kontrollen und Audits im Rahmen unserer zertifizierten Managementsysteme durch, um mögliche Beschaffungsrisiken frühzeitig zu erkennen und diesen mit Blick auf Liefertermine und Kosten entgegenzuwirken. Gesamtaussage Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Entwicklung relevanter Absatzmärkte bleiben weiterhin von erheblichen Unsicherheiten infolge von makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen geprägt. In diesem volatilen Umfeld behalten die Sicherstellung der Geschäftsprozesse, das Weiterführen der zukunftsgetriebenen Innovationsprojekte und der maximale Kundenfokus höchste Priorität. Chancen und Möglichkeiten, welche die aktuellen Veränderungen mit sich bringen, wollen wir frühzeitig erkennen und konsequent nutzen. Mit Blick auf das eigene Unternehmen erwartet die Unternehmensleitung, dass die Umsatzerlöse im Jahr 2024 erneut über den Vorjahreswerten liegen werden. Gleichermaßen sollte ein EBIT in ähnlicher Größenordnung des abgelaufenen Jahres erzielt werden können. Ein bestandsgefährdendes Risiko sieht die Geschäftsführung derzeit nicht. 4 ZWEIGNIEDERLASSUNGEN Die Gesellschaft unterhält eine Niederlassung in D-50739 Köln, Robert-Perthel-Straße 79.
Saarwellingen, den 10.04.2024 RESA SYSTEMS GMBH Axel Ahr, Geschäftsführer Michael Diwo, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß § 325ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RESA Systems GmbH, Saarwellingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RESA Systems GmbH, Saarwellingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RESA Systems GmbH, Saarwellingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 26. April 2024 FÖRDERER,
KEIL & PARTNER GMBH
Thomas Salz, Wirtschaftsprüfer Rafael Karwecki, Wirtschaftsprüfer |
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