Master Data

Registry
Register court Saarbrücken HRB 16074
Previous
Magnet 139. V V GmbH
Registered
4/19/2006
Industry
Wholesale of computers, computer peripheral equipment and softwareWholesale of machinery for the textile industry and of sewing and knitting machinesAgents involved in the sale of office machinery, computers, peripheral equipment and software
Purpose
Der Bau von Regel- und Schaltanlagen sowie deren weltweite Installation und Service, die Softwareerstellung für komplexe Maschinensteuerungen, Transfer-, Förder- und Handlingsysteme, Klima-, Lüftungsanlagen, Schweißanlagen und Robotersteuerungen, der Groß- und Einzelhandel mit Computer- und Telekommunikationssystemen, Software und Zubehör sowie Durchführung von Netzwerkinstallationen und Serviceleistungen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Christoph Schmoll
since 4/27/2011
Procura
Axel Ahr
since 12/1/2006
Managing Director
Michael Diwo
since 12/1/2006
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Germany
€24,900
99.60%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

RESA Systems GmbH

Saarwellingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.168,00 42.337,00
II. Sachanlagen 320.772,00 312.319,84
342.940,00 354.656,84
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.870.858,03 3.610.740,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.764.421,29 4.804.215,56
III. Kassenbestand, Bankguthaben, Schecks 1.163.142,15 385.416,52
13.798.421,47 8.800.373,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 152.588,46 150.544,18
14.293.949,93 9.305.574,06

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.001.000,00 2.001.000,00
II. Gewinnvortrag 311.464,66 791.165,91
III. Jahresüberschuss 922.040,17 -479.701,25
3.234.504,83 2.312.464,66
B. Rückstellungen 2.972.520,32 1.667.281,63
C. Verbindlichkeiten 8.086.924,78 5.325.827,77
14.293.949,93 9.305.574,06

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 18.721.800,80 14.433.457,30
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.220.778,63 -9.560.867,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.879.778,53 -1.810.749,39
-13.100.557,16 -11.371.616,49
3. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -217.583,10 -139.531,38
-217.583,10 -139.531,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - -3.902.844,12 -3.199.675,42
5. Betriebsergebnis 1.500.816,42 -277.365,99
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.434,57 1.671,93
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -398.778,14 -185.303,48
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - -183.995,00 0,04
9. Ergebnis nach Steuern 938.477,85 -460.997,50
10. sonstige Steuern -16.437,68 -18.703,75
11. Jahresüberschuss 922.040,17 -479.701,25

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

A WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

A.1 Allgemeines

Der Jahresabschluss der RESA Systems GmbH, Saarwellingen (Amtsgericht Saarbrücken HRB 16074) wurde gemäß den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB und nach den Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung werden einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang erläutert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind in der Regel insgesamt im Anhang aufgeführt.

A.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewandt. Die Erstellung des Anhangs erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Die Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten - vermindert um planmäßige Abschreibungen - angesetzt.

Die Zugänge beim beweglichen Sachanlagevermögen des Geschäftsjahres werden monatsgenau linear abgeschrieben. Die jeweilige Abschreibungsdauer entspricht der betriebsgewöhnlichen und steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer.

Geringwertige Anlagegüter werden im steuerlichen Sammelposten erfasst und im Jahr der Aktivierung und den vier folgenden Jahren zu je einem Fünftel abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten der aktuellsten Zugänge unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertung mittels Gängigkeitsabschlägen ausreichend berücksichtigt.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung werden gegebenenfalls weitere Abschläge vorgenommen. Die auf die unfertigen Leistungen entfallenden erhaltenen Kundenanzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt; uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht.

Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen, die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung in Höhe des wahrscheinlichen Erfüllungsbetrages. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

B ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

B.1 Erläuterungen zur Bilanz

1. Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich.

2. Alle Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr

3. Die Rückstellungen gliedern sich in:

Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 1.406 TEUR (Vorjahr 917 TEUR), Gewährleistung 251 TEUR (Vorjahr 207 TEUR), Resturlaub 280 TEUR (Vorjahr 206 TEUR), Überstunden 145 TEUR (Vorjahr 140 TEUR), Berufsgenossenschaft und Ausgleichsabgabe 85 TEUR (Vorjahr 86 TEUR), Jahresabschlusskosten 35 TEUR (Vorjahr 35 TEUR), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 32 TEUR (Vorjahr 32 TEUR), eine Rückstellung aus einem offenen Rechtsstreit über 372 TEUR sowie übrige sonstige Rückstellungen in Höhe von 168 TEUR (Vorjahr 30 TEUR).

4. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten zum einen ein Darlehen, welches im Rahmen des Corona-Hilfsprogramms des Bundes bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) in Höhe von 1.000 TEUR bewilligt wurde. Der Restbetrag nach Tilgung im Berichtszeitraum beträgt zum Stichtag 375 TEUR. Des Weiteren wurde zur kurzfristigen Betriebsmittelfinanzierung ein unbefristetes Zinszahlungsdarlehen in Höhe von 2.500 TEUR mit der DZ Privatbank S.A. abgeschlossen. Die Inanspruchnahme sowie die Rückzahlung des Darlehens können jederzeit variabel erfolgen. Zum Stichtag wurden 2.500 TEUR in Anspruch genommen.

5. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit mit 30 TEUR (Vorjahr 15 TEUR) und Steuerverbindlichkeiten von 791 TEUR (Vorjahr 542 TEUR).

Verbindlichkeitenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.736.103,19 € 3.611.103,19 € 125.000,00 € 0,00 €
(2.295.849,70 €) (1.920.849,70 €) (375.000,00 €) (0,00 €)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.144.876,83 € 3.144.876,83 € 0,00 € 0,00 €
(2.233.529,68 €) (2.233.529,68 €) (0,00 €) (0,00 €)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.205.944,76 € 1.205.944,76 € 0,00 € 0,00 €
(796.448,39 €) (796.448,39 €) (0,00 €) (0,00 €)

(Vorjahreswerte in Klammern)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers sowie der unfertigen Erzeugnisse und durch Globalzession abgedeckt.

B.2 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Darstellung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

C. SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

RESA Systems GmbH nutzt gegenüber den Kunden Vertragserfüllungs-, Gewährleistungs- und Anzahlungsbürgschaften Dritter im geschäftsüblichen Umfang. Aus einer Inanspruchnahme der Dritten entstünde ein Rückgriffsanspruch gegenüber der RESA Systems GmbH.

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen anzuzeigen:

TEUR
• aus Mietverträgen für Gebäude 2.145
• aus Miet- und Leasingverträgen für Fahrzeuge, Kopierer und Serverlandschaft 578
• aus sonstigen Verträgen 192

Angabe gemäß § 285 Satz 1 Nr.1b HGB

Es bestehen für Verbindlichkeiten aus Vorratslieferungen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren

Herr Axel Ahr, Meister im Elektrohandwerk

Herr Michael Diwo, Meister im Elektrohandwerk

Gesamtbezüge für Mitglieder der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss von 922.040,17 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Arbeitnehmerzahl

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten betrug:

2023 2022
Lohnempfänger 4 3
Gehaltsempfänger 139 144
Zwischensumme nach §285 Nr. 7 HGB 143 147
Geschäftsführer 2 2
Auszubildende 33 25
Beschäftige insgesamt 178 174

Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

 

Saarwellingen, den 10.04.2024

RESA SYSTEMS GMBH

Axel Ahr, Geschäftsführer

Michael Diwo, Geschäftsführer

Per Gesellschafterbeschluss vom 15. Mai 2024 wurde der Jahresabschluss 2023 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 849.355,74 13.039,79 299,97 862.095,56
849.355,74 13.039,79 299,97 862.095,56
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 112.875,07 63.114,33 0,00 175.989,40
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.907.662,71 129.944,14 0,00 2.037.606,85
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 74.314,84 0,00 0,00 74.314,84
2.094.852,62 193.058,47 0,00 2.287.911,09
2.944.208,36 206.098,26 299,97 3.150.006,65
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 807.018,74 32.976,79 67,97 839.927,56
807.018,74 32.976,79 67,97 839.927,56
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 112.845,57 5.822,33 0,00 118.667,90
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.669.687,21 104.469,14 0,00 1.774.156,35
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 74.314,84 0,00 74.314,84
1.782.532,78 184.606,31 0,00 1.967.139,09
2.589.551,52 217.583,10 67,97 2.807.066,65
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.168,00 42.337,00
22.168,00 42.337,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 57.321,50 29,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 263.450,50 237.975,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 74.314,84
320.772,00 312.319,84
342.940,00 354.656,84

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Kernkompetenzen der RESA Systems GmbH (nachstehend "RESA") liegen in der Planung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme von Produktionsanlagen mit den Schwerpunkten Prüf- und Montagesysteme, Robotik und Produktionslogistik. Dies umfasst sowohl den Maschinenbau als auch den Part der Steuerungs- und Elektrotechnik.

Von der Anlagenkonzeption und -konstruktion bis hin zur Anlageninbetriebnahme realisieren wir die komplette Wertschöpfungskette einschließlich sämtlicher Engineeringaufgaben und bieten unseren Kunden somit Komplettlösungen aus einer Hand.

Das Kundenumfeld der RESA befindet sich im Bereich der Automobil- und Automobilzulieferindustrie sowie der Medizintechnik.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Saarwellingen, Deutschland und unterhält einen weiteren Vertriebs- und Servicestandort in Köln, Deutschland.

1.2 Steuerungssystem

Vorrangiges Ziel ist es, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Um unsere strategischen Ziele erreichen zu können, verfolgen wir ein wertorientiertes Steuerungssystem anhand einer Reihe von wirtschaftlichen Kennzahlen. Operative Leistungsindikatoren, die unmittelbaren Einfluss auf die Wertschöpfung und Liquidität haben, werden monatlich ermittelt und gegen entsprechende Planwerte abgeglichen. Der Fokus richtet sich dabei auf Auftragseingang, Umsatz, Gesamtleistung, operative Ertragskraft (EBIT) und einen optimierten Kapitaleinsatz.

Ein bestehendes Steuerungs- und Controllingsystem auf ERP-Basis stellt Unternehmensprozesse transparent dar und unterstützt durch die frühzeitige Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken den Fortbestand und die künftige Zielerreichung des Unternehmens.

Das Unternehmen ist hinsichtlich seines bestehenden Qualitäts-Managementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Weitere Zertifizierungen bestehen nach DIN EN ISO 14001:2015 für das Umweltmanagementsystem sowie nach ISO 45001:2018 für den Arbeitsschutz.

1.3 Forschung, Entwicklung und Nachhaltigkeit

Unsere Entwicklungsaktivitäten sind darauf ausgerichtet, innovative und nachhaltige Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln und damit zugleich unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Im Rahmen der Realisierung der Kundenaufträge tätigt das Unternehmen Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Automatisierungssysteme und richtet sein Produktportfolio entlang der zentralen automobilen Markttrends aus.

Hierbei fokussiert sich das Unternehmen auf die Technologiefelder: (E)Mobilität, Wasserstofftechnik, Digitalisierung, Zukunft der Automatisierung sowie Softwaresysteme und -prozesse.

Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Nachhaltiges Denken und Handeln ist auch ein wichtiger Innovationstreiber und gibt uns die Möglichkeit, unsere Produkte und Prozesse täglich zu hinterfragen und zum Wohle aller Anspruchsgruppen stetig zu verbessern.

Dabei setzen wir uns das Ziel, die Kostentransparenz in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten fortlaufend zu steigern und auch weitere Aspekte der Nachhaltigkeit in die Berechnungen einfließen zu lassen.

1.4 Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter stellen den wesentlichen Teil unseres unternehmerischen Erfolges dar. Nur mit motivierten und leistungsfähigen Mitarbeitern können wir unsere geschäftlichen Ziele erreichen. Ihr Engagement und ihre Qualifikation sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Das Unternehmen legt besonderen Wert auf ein herausforderndes und attraktives Arbeitsumfeld, eine solide Ausbildung sowie die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung. Wir bieten unseren Mitarbeitern maßgeschneiderte Qualifizierungsmaßnahmen für neue Technologien und Aufgaben und kooperieren eng mit technischen Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

2.1.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft war auch im Jahr 2023 durch eine Vielzahl von Unsicherheiten geprägt. Der seit 2022 anhaltende russische Angriffskrieg in der Ukraine, die weiterhin hohen Energiepreise, die hartnäckige Inflation sowie die anhaltend restriktive Geldpolitik der Zentralbanken wirkten sich belastend auf das globale Wachstum aus.

Die Erholung der globalen Konjunktur von der COVID-19-Pandemie erreichte insgesamt noch nicht das Niveau vor der Pandemie. Für 2023 errechnet der internationale Währungsfonds (IMF) ein reales Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1 % (2022: 3,0 %).

Gleichzeitig belastete ein nur langsam nachlassender Inflationsdruck die Weltwirtschaft. Die von den großen Notenbanken bereits 2022 eingeleiteten geldpolitischen Maßnahmen zeigten jedoch insofern Wirkung, als dass die globale Inflation laut IWF von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 sank.

In Deutschland und in der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaft deutlich verhaltener, obwohl die enormen Belastungen durch hohe Energiepreise gegenüber dem Vorjahr spürbar nachließen.

Die Inflation in der Eurozone lag im Jahresdurchschnitt mit 5,4 % nach wie vor deutlich über dem Notenbankziel von rund 2 %, sodass auch die Europäische Zentralbank an ihrem Kurs der geldpolitischen Straffung festhielt.

Konnte die Wirtschaft der Eurozone im ersten Halbjahr, aufgrund von Aufholeffekten nach der Pandemie und nachlassender Lieferkettenstörungen, noch ein kleines Wachstum verzeichnen, ging die Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht zurück. Im Gesamtjahr ergab sich damit lediglich ein Plus von 0,5 %. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland war im Jahresverlauf 2023 als einziges Land in der Euro-Zone sogar mit -0,3% rückläufig.

Quelle: IMF World Economic Outlook (January 2024) / Geschäftsbericht Daimler 2023

2.1.2. Entwicklung der Automobilmärkte

Die Entwicklung der weltweiten Automobilmärkte konnte sich im zurückliegenden Jahr 2023 ein Stück weit von der gesamtwirtschaftlichen Verlangsamung abkoppeln. Vor allem die Normalisierung der weltweiten Automobilproduktion sowie die teilweise noch vorhandenen Auftragspolster aus Pandemiezeiten förderten die Absatzentwicklung.

Insgesamt bewegte sich der weltweite Markt für Pkw und SUV in diesem Umfeld deutlich über dem Vorjahresniveau. Der europäische Markt erholte sich spürbar und verzeichnete im Vergleich zum geringen Vorjahresvolumen ein deutliches Wachstum von 14 %.

Auch der US-amerikanische Markt verzeichnete einen Anstieg von 12 % gegenüber dem Vorjahresniveau. Das Wachstum des chinesischen Marktes lag vergleichsweise eher verhalten bei einem Zuwachs von 6 %.

Quelle: Geschäftsbericht Daimler 2023

2.2. Geschäftsverlauf der RESA Systems GmbH

Geschäftsverlauf allgemein

War das Geschäftsjahr 2022 noch von deutlichen Umsatzreduzierungen aufgrund bestehender Lieferkettenverzögerungen geprägt, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ein großer Teil des vorhandenen Abrechnungsstaus aufgeholt werden.

Infolgedessen haben sich die Umsatzerlöse aus abgeschlossenen Projekten (2023: 29.101 T€) um 46,9 % gegenüber dem Vorjahreswert (2022: 19.812 T€) überproportional erhöht.

Umsatzentwicklung

alle Angaben in T€ 2022 2023 Veränd.% gg. VJ 2023 Plan Abweich. gg. Plan
Umsatzerlöse (ohne Skonti) 19.812 T€ 29.101 T€ 46,9% 33.970 T€ -16,7%
Bestandsveränderung 6.543 T€ 6.947 T€ 6,2% -4.000 T€ > 100%
Gesamtleistung 26.912 T€ 36.534 T€ 35,8% 30.470 T€ 16,6%

Ein vollständiger Abbau der Überkapazitäten ist auch im Berichtszeitraum 2023 noch nicht erfolgt, wie sich aus der Unterschreitung der Planerlöse (Plan 2023: 33.970 T€) um 16,7% erkennen lässt.

Dem entsprechend bestehen weiterhin hohe Auftragsbestände an halbfertigen Leistungen, die sich im Berichtszeitraum ähnlich dem Vorjahresniveau weiterhin aufgebaut haben (Bestandszuwachs 2023: 6.947 T€ / Vorjahr 2022: 6.543 T€).

Aufgrund der deutlich überhöhten Auftragseingänge des Vorjahres (2022: 37.023 T€) musste die Akquise von Neuaufträgen im laufenden Berichtsjahr etwas verhaltener angegangen werden, um die unternehmerischen Kapazitätsgrenzen nicht zu überschreiten.

Mit nahezu auf Planniveau liegenden Auftragseingängen (AE Ist 2023: 27.285 T€ / AE Plan 2023: 29.215 T€ / Abweichung - 6,6%) hat sich RESA seine hervorragende Marktposition mit Blick auf das kommende Geschäftsjahr weiterhin erhalten.

Entwicklung Auftragseingang

alle Angaben in T€ 2023 Ist 2023 Plan Abweich.% gg. Plan 2022 Abweich.% gg. VJ
1. Quartal 16.174 T€ 7.304 T€ 121,4% 4.893 T€ 230,6%
2. Quartal 4.438 T€ 7.304 T€ -39,2% 13.822 T€ -67,9%
3. Quartal 4.121 T€ 7.304 T€ -43,6% 7.478 T€ -44,9%
4. Quartal 2.553 T€ 7.304 T€ -65,0% 10.831 T€ -76,4%
AE Gesamt 27.285 T€ 29.215 T€ -6,6% 37.023 T€ -26,3%

Investitionen

Die Investitionstätigkeit im Berichtszeitraum beschränkte sich auf betriebsübliche Anschaffungen, vorzugsweise im Zuge der weitergehenden Digitalisierung der Unternehmensprozesse sowie Erneuerung der Betriebsmittel.

Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund gestiegener Investitionen im Berichtszeitraum auf 218 T€ (2022: 140 T€). Das entspricht einem Anstieg um 55,7 %, so dass die Abschreibungen 0,6 % der Gesamtleistung betragen.

Ziele und Strategien

RESA verfolgt weiterhin das Ziel, die Transformation des automobilen Absatzmarktes hin zur Elektromobilität und Wasserstofftechnologie profitabel zu gestalten, um mit langjährig gestärkten wie auch reaktivierten Kundenbeziehungen nachhaltig zu wachsen.

Ziel ist es, unseren Kunden die anerkannt hohe technologische Kompetenz RESA zu wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten. Deshalb sind unsere Unternehmensziele darauf ausgerichtet, die Zufriedenheit unserer Kunden zu erhöhen und somit die Marktposition des Unternehmens sicherzustellen und weiterhin zu stärken.

Eine solide Finanzstrategie ist gleichfalls integraler Bestandteil der RESA-Unternehmensstrategie. In diesem Zusammenhang strebt RESA zum einen eine starke Eigenkapitalbasis sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdfinanzierung an.

Weitergehend spielen Nachhaltigkeit und insbesondere Umwelt- und Klimaschutz zunehmend eine wichtigere Rolle im Fokus von Kunden, Unternehmen und Konsumenten. Beide Faktoren sind in unseren zentralen Unternehmenszielen verankert.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.3.1 ERTRAGSLAGE

Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2023 der RESA Systems GmbH mit einem EBIT von 1.501 T€ (Vorjahr 2022: - 277 T€) und einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1.122 T€ (Vorjahr 2022: - 461 T€) ab. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 922 T€ (Vorjahr 2022: - 479 T€).

Ertragslage 2023 2022
in T€ % in T€ %
Umsatzerlöse 29.101 79,7% 19.812 73,6%
Bestandsveränderung 6.947 19,0% 6.543 24,3%
Sonstige betriebliche Erträge 486 1,3% 557 2,1%
Gesamtleistung 36.534 100% 26.912 100,0%
Wareneinsatz / Fremdleistungen -17.812 -48,8% -12.478 -46,4%
Rohertrag 18.722 51,2% 14.434 53,6%
Personalaufwendungen -13.101 -35,9% -11.372 -42,3%
Abschreibungen -218 -0,6% -140 -0,5%
Sonstige Aufwendungen -3.903 -10,7% -3.200 -11,9%
Betriebsergebnis (EBIT) 1.501 4,1% -277 -1,0%
Finanzergebnis -378 -1,0% -184 0-0,7%
Ergebnis vor Steuern 1.122 3,1% -461 -1,7%
sonstige Steuern -16 0,0% -19 -0,1%
Steuern vom Einkommen und Ertrag -184 -0,5% 0 0,0%
Jahresergebnis (nach Steuern) 922 2,5% -479 -1,8%

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Netto- bzw. Umsatzerlöse aus abgeschlossenen Projekten verzeichneten im Berichtszeitraum einen deutlichen Anstieg um 9.289 T€ (46,9%) auf 29.101 T€ (Vorjahr 2022: 19.812 T€). Der Anstieg der Umsatzerlöse ist in erster Linie auf die Aufholung des vorhandenen Abrechnungsstaus aufgrund überwundener Lieferkettenproblematik in der Projektrealisierung zurückzuführen.

Trotz bereits vorliegender Bestandserhöhung zum Ende des Vorjahres (2022: 6.543 T€) hat sich der Bestand an halbfertigen Erzeugnissen (Bestandsveränderung) zum Ende des Berichtsjahres erneut erhöht (2023: 6.947 T€).

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr (2022: 557 T€) um 71 T€ reduziert (2023: 486 T€). Im Vorjahr waren in dieser Position aktivierte Eigenleistungen in Höhe von 74 T€ enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren vordergründig aus der Bruttodarstellung der privaten KFZ-Nutzung. Wirtschaftlich betrachtet sind sie mit den sonstigen Aufwendungen zu saldieren.

Die unternehmerische Gesamtleistung 1 liegt aufgrund des Umsatzwachstums einerseits, aber auch der Bestandserhöhung andererseits mit 36.534 T€ deutlich über dem Vorjahresniveau (Vorjahr 2022: 26.912 T€ / Veränderung 35,8%) sowie ebenfalls um 6.064 T€ über den Planerwartungen für das Geschäftsjahr 2023 (Plan 2023: 30.470 T€).

Der Materialaufwand ist im Berichtszeitraum 2023 ebenso wie die Gesamtleistung deutlich über dem Vorjahresniveau einzuordnen (2023: 17.812 T€ gegenüber Vorjahr 2022: 12.478 T€).

Im Rahmen der erhöhten Leistungserbringung war im Berichtsjahr gleichermaßen ein deutlich erhöhter Zukauf an Waren/Materialien (2023: 12.418 T€ T€ / Vorjahr 2022: 9.188 T€) wie auch an Fremdleistungen (2023: 5.633 T€ / Vorjahr 2022: 3.488 T€) zu verzeichnen.

Gesamtheitlich entsprach der Zuwachs proportional der erhöhten Auftragserbringung, so dass die Materialaufwandsquote in 2023 mit 48,8 % auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr lag (Vorjahr 2022: 46,4 %).

Der Personalaufwand (2023: 13.101 T€) hat sich bei nahezu gleichbleibender Belegschaftsgröße gegenüber dem Vorjahr (2022: 11.372 T€) deutlich erhöht (1.729 T€). Die Erhöhung resultiert aus den Umständen, dass im Geschäftsjahr 2023 eine Inflationsausgleichprämie an die Mitarbeiter ausgezahlt wurde sowie im Zuge der erhöhten Auftragsabwicklung deutlich mehr Überstundenumfänge geleistet und vergütet wurden. Gleichermaßen wurde die Lohnstruktur im Unternehmen unter Wettbewerbs- und Inflationsaspekten angepasst.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Berichtsjahr 3.903 T€ und liegen mit 703 T€ über den vergleichbaren Vorjahreskosten (Vorjahr 2022: 3.200 T€). Die Erhöhung resultiert vordergründig aus einer im Bereich der Rechts- und Beratungskosten gebildeten Rückstellung für eine an das Unternehmen im Berichtszeitraum klageweise herangetragene Schadensersatzforderung, derer Substantiiertheit jedoch unternehmerisch in Zweifel gezogen wird.

1 Definition der Unternehmensleistung: Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung zzgl. sonstige betriebliche Erträge

2.3.2 VERMÖGENSLAGE

Die Bilanzverhältnisse und -veränderungen zur Vorjahresperiode sind den nachfolgenden Darstellungen zu entnehmen:

AKTIVA 2023 2022 Verand.% gg. VJ
alle Angaben in T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 22 T€ 42 T€ -47,6%
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 22 T€ 42 T€ -47,6%
Sachanlagen 321 T€ 312 T€ 2,7%
technische Anlagen und Maschinen 57 T€ T€ > 100%
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 263 T€ 238 T€ 10,7%
Anlagen im Bau T€ 74 T€ -100,0%
Anlagevermögen gesamt 343 T€ 355 T€ -3,3%
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 340 T€ 294 T€ 15,7%
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 27.826 T€ 20.879 T€ 33,3%
Erhaltene Anzahlungen -24.296 T€ -17.562 T€ 38,3%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.738 T€ 4.733 T€ 84,6%
Sonstige Vermögensgegenstände 26 T€ 71 T€ -63,3%
Kassenbestand, Bankguthaben 1.163 T€ 385 T€ 201,8%
Umlaufvermögen gesamt 13.798 T€ 8.800 T€ 56,8%
Rechnungsabgrenzungsposten 153 T€ 151 T€ 1,4%
BILANZ SUMME 14.294 T€ 9.306 T€ 53,6%

Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 14.294 T€ (Vorjahr 2022: 9.306 T€) und ist im Jahresvergleich deutlich um 53,6 % gestiegen.

Das Anlagevermögen (2023: 343 T€) hat sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreswert (2022: 355 T€) zunächst um -3,3 % nur geringfügig verringert.

Hingegen hat sich das Umlaufvermögen insgesamt (2023: 13.798 T€) gegenüber der Vorjahresperiode (2022: 8.800 T€) in der Größenordnung des Bilanzsummenzuwachses erhöht (56,8 %).

Die Erhöhung des Umlaufvermögens ist vordergründig auf die deutliche Erhöhung des Forderungsbestandes (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) zurückzuführen, der sich in der Stichtagsbetrachtung zum Ende des Berichtsjahres (2023: 8.738 T€) im Vergleich zum Vorjahr (2022: 4.733 T€) um 84,6 % erhöht hat.

Ebenso haben sich aufgrund der hohen Volumina in der Auftragsabwicklung die Bestände an unfertigen Erzeugnissen (2023: 27.826 T€) gegenüber dem Vorjahr (2022: 20.879 T€) nochmals erhöht (6.947 T€ (33,3 %)), wie auch die hierauf offen saldierten, erhaltenen Anzahlungen (2023: 24.296 T€ / Vorjahr 2022: 17.562 T€ / Erhöhung 38,3 %)

Weiter gehend hat sich der Bestand an Barmitteln / Bankguthaben (2023: 1.163 T€) im Vergleich zum Vorjahr aufgrund zum Jahreswechsel eingehender Kundenzahlungen stichtagsbezogen (2022: 385 T€) erhöht.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen zum Stichtag 153 T€ (Vorjahr 2022: 151 T€).

PASSIVA 2023 2022 Veränd.% gg. VJ
alle Angaben in T€
Gezeichnetes Kapital 2.001 T€ 2.001 T€ 0,0%
Gewinnvortrag / Verlustvortrag 311 T€ 791 T€ -60,6%
Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 922 T€ -480 T€ > 100%
Eigenkapital 3.235 T€ 2.312 T€ 39,9%
Sonstige Rückstellungen 2.789 T€ 1.667 T€ 67,2%
Rückstellungen 2.973 T€ 1.667 T€ 78,3%
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.736 T€ 2.296 T€ 62,7%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 3.145 T€ 2.234 T€ 40,8%
Sonstige Verbindlichkeiten 1.206 T€ 796 T€ 51,4%
Verbindlichkeiten gesamt 8.087 T€ 5.326 T€ 51,8%
BILANZ SUMME 14.294 T€ 9.306 T€ 53,6%

Auf der Passivseite der Bilanz hat sich das Eigenkapital (2023: 3.235 T€) nach Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages 2022 (-480 T€) sowie des aktuellen Jahresüberschusses nach Steuern im Berichtszeitraum (922 T€) gegenüber dem Vorjahr (2022: 2.312 T€) um 39,9% gesteigert.

Aufgrund der deutlich höheren Bilanzsumme liegt die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 31.12.2023 mit 22,6 % demnach 2,3 % unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr 2022: 24,9 %).

Die Rückstellungen (2023: 2.973 T€) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus abgeschlossenen Projekten, Rückstellungen für Gewährleistungen und Resturlaubsansprüche sowie aufgrund des positiven Ergebnisses erforderliche Rückstellungen für Ertragssteuern.

Die Verbindlichkeiten haben sich zum Bilanzstichtag (2023: 8.087 T€) gegenüber dem Vorjahr (2022: 5.326 T€) um 2.761 T€ - entsprechend 51,8 % - erhöht.

Dies resultiert einerseits aus erhöhten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2023: 3.145 T€) aufgrund verstärkten Materialzukaufs zur Abwicklung des erhöhten Auftragsbestandes (Erhöhung um 40,8 % gegenüber dem Vorjahreswert (2022: 2.234 T€)).

Andererseits haben sich durch die stärkere Vorfinanzierung des hohen Auftragsbestandes die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (2023: 3.736 T€) gegenüber dem Vorjahreszeitraum (2022: 2.296 T€) um 62,7 % erhöht.

Der im Geschäftsjahr 2020 aufgenommene Coronahilfskredit des Bundes in ursprünglicher Höhe von 1.000 T€ wurde planmäßig getilgt.

Des Weiteren wurde zur kurzfristigen Betriebsmittelfinanzierung ein unbefristetes Zinszahlungsdarlehen in Höhe von 2.500 TEUR mit der DZ Privatbank S.A. abgeschlossen. Zum Stichtag wurden 2.500 TEUR in Anspruch genommen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen mit 1.206 T€ über dem Vorjahresniveau (2022: 796 T€) und resultieren im Wesentlichen aus Steuer- und Personalverbindlichkeiten.

2.3.3 FINANZLAGE

Aufgrund vertraglich vereinbarter und freier Kredit- und Avallinien ist RESA solide finanziert.

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.736 T€ (Vorjahr 2022: 2.296 T€). Neben der Verfügung der bestehenden Kontokorrentlinien sind hierin enthalten die Restschuld aus der Inanspruchnahme des Corona-Hilfskredites des Bundes (375 T€) sowie die zum Stichtag in Anspruch genommene Linie der DZ Privatbank S.A. (2.500 T€).

Der Cashflow des Berichtszeitraumes aus der Summe des Jahresergebnisses (922 T€) und der Abschreibungen (218 T€) beträgt 704 T€ und hat sich gegenüber dem Vorjahr (2022: -340 T€) positiv entwickelt.

Das Finanzergebnis (2023: - 378 T€) setzt sich in seinen wesentlichen Bestandteilen aus Zinsen für die o.g. Darlehen, aus im Vorjahresvergleich gleichbleibenden Avalgebühren und aus deutlich erhöhten Zinsen für die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien zur Vorfinanzierung der Kundenaufträge zusammen und liegt um 194 T€ über dem Vorjahresniveau (2022: -184 T€).

Die Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft war durch regelmäßig eingehende Kundenzahlungen und die vorhandenen Finanzmittel jederzeit sichergestellt. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden innerhalb vereinbarter Fälligkeiten sowie bei entsprechender vertraglicher Vereinbarung regelmäßig unter Ausnutzung von Skonto bedient.

2.3.4. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung im Jahr 2023

Die RESA Systems GmbH behauptete sich in einem herausfordernden und volatilen Marktumfeld dank der beginnenden Normalisierung der Lieferkettenverzögerung erfolgreich.

Der Umsatz lag in der Folge deutlich über dem Vorjahreswert. Auch im Bereich des EBIT gelang nach vergleichsweisen Verlusten im Vorjahr die Rückkehr in einen deutlich positiven Ergebnisbereich.

Die Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens zeigte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auch bei nach wie vor erhöhten Finanzierungsvolumina in der Abwicklung der Aufträge als nachhaltig stabil.

In Anbetracht der Herausforderungen im gesamtwirtschaftlichen Umfeld, beurteilen wir die Geschäftsentwicklung des Berichtsjahres insgesamt als äußerst zufriedenstellend. Insgesamt steht das Unternehmen auf einer soliden wirtschaftlichen Basis.

3 PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISKOBERICHT

3.1. Prognosebericht

Die Prämissen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin von großer Unsicherheit geprägt.

Die Unternehmensleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 vor dem Hintergrund eines sich weiterhin verlangsamenden weltwirtschaftlichen Wachstums weiterhin volatile wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Neben unerwarteten makroökonomischen Entwicklungen können insbesondere aus geopolitischen und handelspolitischen Ereignissen Unsicherheiten für die Weltwirtschaft und die Geschäftsentwicklung der Automobilmärkte entstehen.

Der weitere Verlauf des bereits seit zwei Jahren andauernde Russland-Ukraine-Krieg, die weiteren Entwicklungen im aktuellen Nahostkonflikt, die Auswirkungen einer möglichen Wiederwahl des republikanischen Kandidaten zum US-Präsidenten sind neben einer Vielzahl von regionalen Konflikten allesamt nur schwer abschätzbar.

In der Eurozone scheinen sich die hohen Inflationsraten aktuell etwas abzuschwächen, allerdings ist vor dem Hintergrund fehlender geld- und fiskalpolitischer Impulse eine nach wie vor nur schwache konjunkturelle Entwicklung zu erwarten.

Das ifo-Institut bescheinigt in seiner Frühjahrsprognose der deutschen Wirtschaft eine weitgehende Lähmung - Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab.

Dem entsprechend hat das Institut seine ursprüngliche Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich auf 0,2% gekürzt von 0,7% noch im Januar und 0,9% im Dezember. Erst für das kommende Jahr 2025 erhöhte das Institut seine Schätzung um 0,2% auf 1,5% Wachstum. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein.

Aus firmenspezifischer Sicht rechnet die Unternehmensleitung damit, dass sich der im Vorjahr begonnene Abbau der Lieferkettenverzögerungen weiterhin fortsetzen wird und sich der weiterhin hohe Auftragsbestand sukzessive kontinuierlich abbauen lässt.

Neben den vorgenannten Gründen stützt die stabile Entwicklung des Auftragseinganges im ersten Quartal 2024 die unternehmerische Annahme, dass für 2024 eine nochmals über dem Vorjahresniveau (2023: 29.101 T€) liegende Umsatzrealisierung zu erwarten ist.

Das Unternehmen geht folglich in seiner wirtschaftlichen Planung für das Geschäftsjahr 2024 von Umsatzerlösen in Höhe von 31.200 T€ aus, was einem Zuwachs von 7,2 % entspräche.

3.2. Chancenbericht

Ein wesentlicher Bestandteil der nachhaltigen Wachstumspolitik von RESA ist das systematische Ergreifen von Chancen.

Die Transformation der Automobil- und Automobilzulieferindustrie zur Elektromobilität ist in vollem Gange. Die Hersteller stellen ihre Fahrzeugpalette sukzessive auf ausschließlich Elektro-, Wasserstoff- und Hybridsysteme um.

Als technologieoffenes Unternehmen kann für RESA aus den hieraus begründeten erhöhten Investitionserfordernissen die Chance auf eine weitergehende und nachhaltige Entwicklung des Auftragseinganges resultieren.

Auch an der Entwicklung alternativer Antriebstechnologien oder autonomer Fahr- und Assistenzsysteme kann RESA überdurchschnittlich profitieren. Regionale Großkunden richten sich im Bereich der Brennstoffzellen-Technologie oder der intelligenten Lenksysteme neu aus.

Weiterhin spielen CO 2 -Neutralität und Nachhaltigkeit eine zunehmend bedeutendere Rolle. RESA verfügt über die Lösungs- und Prozesskompetenz, um von weitreichenden Investitionen zur Optimierung von Anlagen und Produktionseinrichtungen zu profitieren.

Unternehmensspezifische Chancen ergeben sich vor allem aus unserem breiten Produktportfolio, mit dem wir in hervorragender Weise globale Zukunftsthemen wie Elektromobilität, autonomes Fahren sowie Digitalisierung und Vernetzung bedienen.

Im Rahmen unserer Strategie zur Stärkung des Kerngeschäfts bei der Transformation der Automobilindustrie wollen wir die Chancen, die die globalen Automobilmärkte bieten, konsequent nutzen.

Zusätzliche gesetzliche Vorschriften, eventuelle Fördermittel oder Subventionen mit dem Ziel, die neuen Technologien politisch voranzutreiben, könnten darüber hinaus gehend einen positiven Einfluss auf die Auftragslage des Unternehmens haben.

Aufgrund der steten Schulung und fachlichen Weiterentwicklung des Personals gehen wir davon aus, dass wir unsere Leistungsfähigkeit im Wettbewerbsvergleich verbessern und somit unsere Marktanteile mittelfristig stabilisieren und ausbauen können.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität und Kundenzufriedenheit begegnen und werden uns in diesen Bereichen stets weiterentwickeln. Deshalb arbeiten wir kontinuierlich an einer Optimierung unserer Prozesse und Verbesserung unserer Kostenposition.

3.3. Risiken für die zukünftige Entwicklung

Allgemeinwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken

Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben weiterhin von außergewöhnlicher Unsicherheit geprägt. Neben unerwarteten makroökonomischen Entwicklungen können insbesondere aus geopolitischen und finanzwirtschaftlichen Ereignissen Unsicherheiten für die Weltwirtschaft entstehen.

Neben dem Russland-Ukraine-Krieg sind hier unter anderem eine weitere Verschärfung des Nah-Ost- Konflikts und der politischen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China zu nennen.

Hohe bzw. volatile Energie- und Rohstoffpreise bleiben ebenso ein nicht vorhersehbarer Unsicherheitsfaktor, wie weiterhin bestehende Verfügbarkeitsengpässe. Darüber hinaus können anhaltend hohe Inflationsraten oder steigende Zinsen Einfluss auf die Entwicklung des Wirtschaftswachstums, des privaten Konsumverhaltens sowie auch auf die Geschäftsentwicklung der automobilen Absatzmärkte nehmen.

Die zuvor beschriebenen Risiken können sowohl die Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen negativ beeinflussen als auch die termingerechte Abwicklung von Kundenaufträgen verzögern, woraus entsprechende Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen könnten.

Ertragsorientierte Risiken

Das allgemeine Ertragsrisiko ist im Wesentlichen beschränkt auf operative Risiken der Projektrealisierung, technologische Projektrisiken und allgemeine Wettbewerbsrisiken.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Das Unternehmen ist hinreichend über seine vorhandenen Aval- und Kreditlinien finanziert. Zur nachhaltigen Finanzierung des hohen Auftragsbestandes bei gleichzeitig länger andauernden Projektrealisierungszeiten wurde die Unternehmensfinanzierung zu Anfang des Jahres 2023 nochmals erweitert.

Die Veränderungen von Marktpreisen und Zinssätzen können einen negativen oder positiven Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens haben.

Ferner ist das Unternehmen allgemeiner Kreditrisiken, Währungsrisiken im Auslandsgeschäft sowie Risiken aus Ratingveränderungen ausgesetzt.

Unsere Risikomanagementaktivitäten haben zum Ziel, Risiken zeitnah zu erkennen, sie zu bewerten, zu steuern und ihre potenziell negativen Auswirkungen mit zielgerichteten Maßnahmen zu mindern.

Zur Unterstützung der wertorientierten Steuerung des Unternehmens ist ein standardisiertes Steuerungssystem eingerichtet, wodurch auch Controlling- und Planungsprozesse des Unternehmens abgebildet werden.

Die Struktur der wesentlichen Steuerungsprozesse wurde auch im Rahmen der Abschlussprüfung ohne Beanstandungen geprüft und die bestehenden Steuerungs- und Kontrollsysteme tragen nach unserer Auffassung bestens dazu bei, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

Potenzielle Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, werden durch den Einsatz von Warenkreditversicherungen, durch ein aktives Forderungsmanagement und ein detailliertes Kundenmonitoring sowie durch laufende Einholung von Wirtschafts- und Bonitätsauskünften kompensiert.

Wir führen in der aktuellen Zeit der eingeschränkten Materialverfügbarkeit deutlich intensivierte und konsequente Analysen der Beschaffungsmärkte sowie prozessbegleitende Kontrollen und Audits im Rahmen unserer zertifizierten Managementsysteme durch, um mögliche Beschaffungsrisiken frühzeitig zu erkennen und diesen mit Blick auf Liefertermine und Kosten entgegenzuwirken.

Gesamtaussage

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Entwicklung relevanter Absatzmärkte bleiben weiterhin von erheblichen Unsicherheiten infolge von makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen geprägt.

In diesem volatilen Umfeld behalten die Sicherstellung der Geschäftsprozesse, das Weiterführen der zukunftsgetriebenen Innovationsprojekte und der maximale Kundenfokus höchste Priorität.

Chancen und Möglichkeiten, welche die aktuellen Veränderungen mit sich bringen, wollen wir frühzeitig erkennen und konsequent nutzen.

Mit Blick auf das eigene Unternehmen erwartet die Unternehmensleitung, dass die Umsatzerlöse im Jahr 2024 erneut über den Vorjahreswerten liegen werden.

Gleichermaßen sollte ein EBIT in ähnlicher Größenordnung des abgelaufenen Jahres erzielt werden können.

Ein bestandsgefährdendes Risiko sieht die Geschäftsführung derzeit nicht.

4 ZWEIGNIEDERLASSUNGEN

Die Gesellschaft unterhält eine Niederlassung in D-50739 Köln, Robert-Perthel-Straße 79.

 

Saarwellingen, den 10.04.2024

RESA SYSTEMS GMBH

Axel Ahr, Geschäftsführer

Michael Diwo, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß § 325ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RESA Systems GmbH, Saarwellingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RESA Systems GmbH, Saarwellingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RESA Systems GmbH, Saarwellingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 26. April 2024

FÖRDERER, KEIL & PARTNER GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ein Unternehmen der Förderer, Keil & Partner Gruppe

Thomas Salz, Wirtschaftsprüfer

Rafael Karwecki, Wirtschaftsprüfer

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