ConDigi Service GmbH
Same addressTrade of steam, hot water and cooled air
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Joachim Otto since 2/6/2023 | Managing Director |
Thilo Sertel since 5/19/2022 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
LFII GmbH | 51.00% |
I.FH GmbH | 44.83% |
I.FH GmbH | 4.17% |
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
CONLINK Fulfillment GmbHSeevetalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Seevetal, den 27.03.2024 gez. Joachim Otto gez. Thilo Sertel Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Seevetal, den 27.03.2024 gez. Joachim Otto gez. Thilo Sertel Anhang 2023I. Allgemeine Hinweise Die CONLINK Fulfillment GmbH, Seevetal ("CONLINK"), ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg unter der Nummer HRB 204834 eingetragen. CONLINK ist ein Finanzdienstleistungsinstitut nach §1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., §§ 264 ff. und 340 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz, der RechKredV sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Gesellschaften i.S.v. § 267 HGB und für Finanzdienstleistungsinstitute. Der Jahresabschluss ist nach den Gliederungsvorschriften der RechKredV aufgestellt. Um die Besonderheiten des Geschäftes zum Ausdruck zu bringen, werden gesonderte Positionen innerhalb der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen an Kunden sind zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken werden im Bedarfsfall durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf eine Pauschalwertberichtigung wird aufgrund der reinen Funktion der CONLINK als Dienstleistungsunternehmen ohne eigenes Leasingportfolio verzichtet, da die drei maßgeblichen Kunden selbst beaufsichtigte Finanzdienstleistungsunternehmen sind. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert, den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Sachanlagen und die immateriellen Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Aktive latente Steuern beruhen auf Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz und werden entsprechend dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der anderen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die Rückstellungen wird der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 1 HGB beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 600.000,00 und ist voll eingezahlt. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Barreserve betrifft den Kassenbestand. Die Forderungen an Kreditinstitute umfassen ausschließlich täglich fällige Kontokorrente. Die Forderungen an Kunden in Höhe von EUR 952.361,61 (Vj. EUR 1.993.001,34) betreffen abgerechnete, aber noch nicht bezahlte Dienstleistungsgebühren in Höhe von EUR 735.861,61 (Vj. EUR 1.750.201,34) sowie in Höhe von EUR 216.500,00 (Vj. EUR 242.800,00) wirtschaftlich bereits verdiente Ansprüche aus dem Fulfillment-Geschäft sowie den damit verbundenen Dienstleistungen. Davon ist ein Betrag in Höhe von EUR 123.160,87 (Vj. EUR 141.583,92) erst in zukünftigen Perioden zur Zahlung fällig. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 3a) dargestellt. Der Anlagenspiegel ist integraler Bestandteil dieses Anhangs. Die immateriellen Anlagewerte betreffen im Wesentlichen die im Unternehmen eingesetzte Software (Openlease). Das Sachanlagevermögen betrifft im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände über EUR 195.284,21(Vj. EUR 44.190,49) betreffen im Wesentlichen Kautionskonten in Höhe von EUR 17.130,51 (Vj. EUR 14.826,51), Forderungen gegen die CONLINK Holding 2. Beteiligungs GmbH in Höhe von EUR 20.874,34 (Vj. EUR 20.266,35), Vorsteuererstattungsansprüche in Höhe von EUR 6.405,59 (Vj. EUR 8.883,18), die erst im Folgejahr abziehbar sind sowie sonstige Forderungen in Höhe von EUR 150.000,00 (Vj. EUR 0,00). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 453.765,33 (Vj. EUR 621.071,72) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 64.367,27 (Vj. EUR 63.718,34), aus Steuern in Höhe von EUR 151.625,51 (Vj. EUR 513.075,77), sowie solche aus sozialer Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 718,63), gegenüber Personal in Höhe von EUR 7.011,66 (Vj. EUR 13.694,04), gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 30.760,89 (Vj. EUR 29.864,94) und gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 200.000,00 (Vj. EUR 0,00). Fremdwährungstermingeschäfte bestehen nicht. Die anderen Rückstellungen in Höhe von EUR 209.879,55 (Vj. EUR 140.750,03) betreffen Urlaubsansprüche von EUR 61.779,55 (Vj. EUR 57.850,03), Gehaltsansprüche von EUR 100.000,00 (Vj. EUR 30.000,00), Archivierungskosten von EUR 20.000,00 (Vj. EUR 20.000,00), Jahresabschlusskosten von EUR 15.500,00 (Vj. EUR 18.500,00) sowie Verwaltungsaufwendungen in Höhe von EUR 9.000,00 (Vj. EUR 9.000,00). Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von EUR 326.646,78 (Vj. EUR 349.472,52). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Zinserträge in Höhe von EUR 1.025,99 (Vj. EUR 474,82) ergeben sich aus einer Forderung gegenüber verbundene Unternehmen. Die Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 1.276,95 (Vj. EUR 7.177,26) betreffen im Wesentlichen das Darlehen der Gesellschafterin. Bei den Provisionserträgen in Höhe von EUR 21.511,69 (Vj. EUR 31.298,34) handelt es sich im Wesentlichen um Provisionen für an Fulfillmentgesellschaften vermitteltes Leasing- und Finanzierungsgeschäft. Bei den Provisionsaufwendungen in Höhe von EUR 93.460,17 (Vj. EUR 116.838,52) handelt es sich im Wesentlichen um Zahlungen an externe Vermittler im Rahmen des sogenannten Drittgeschäftes. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 5.290.117,91(Vj. EUR 4.216.635,36) sind periodenfremde Erträge von EUR 3.060,55 (Vj. EUR 10.400,00) sowie im Wesentlichen Dienstleistungserlöse im Rahmen der Erbringung von Fulfillmentdienstleistungen in Höhe von EUR 5.153.194,71 (Vj. EUR 4.078.748,58) enthalten. In den anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von EUR 1.117.449,92 (Vj. EUR 835.702,26) sind periodenfremde Aufwendungen aus nachträglich berechneten Dienstleistungen von EUR 3.835,22 (Vj. EUR 28.204,18) enthalten. Weiterhin befinden sich in diesen im Wesentlichen Porto, EDV / IT-Aufwendungen von EUR 390.656,06 (Vj. EUR 353.039,50), Rechts- und Beratungskosten von EUR 105.849,10 (Vj. EUR 39.334,62), Aufwendungen für Dienstwagen von EUR 152.531,88 (Vj. EUR 85.080,71), Raumkosten inkl. Nebenkosten von EUR 58.344,00 (Vj EUR 60.144,00), Reisekosten von EUR 38.093,55 (Vj. EUR 28.902,62), Versicherung, Gebühren und Beiträge von EUR 45.352,94 (Vj. EUR 39.993,12), sonstige Personalkosten wie Fortbildungen und Stellenanzeigen von EUR 55.179,71 (Vj. EUR 29.941,40) sowie übrige Aufwendungen wie z. B. Fremdarbeiten von EUR 168.464,43 (Vj. EUR 63.569,12). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen die Aufwendungen für anfallende Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von EUR 181.741,92 (Vj. EUR 175.941,00). Daneben umfassen die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im Vorjahr die Auswirkungen und Folgewirkungen aus der Betriebsprüfung der Jahre 2016 bis 2018. V. Sonstige Angaben Geschäftsführungsorgane Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 an: Herr Ralf Reuwer, Kaufmann, Hasbergen - bis 12.06.2023 Herr Thilo Sertel, Kaufmann, Hanstedt Herr Joachim Otto, Kaufmann, Kreuztal - ab 04.01.2023 Auf den Ausweis der Bezüge der Geschäftsführung wird auf Basis der Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 36 (Vj. 34) Mitarbeiter beschäftigt, davon 13 (Vj. 11) in Teilzeit. Honorar des Abschlussprüfers Aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der HNB Invest GmbH, Osnabrück, in dem die Honorare der Abschlussprüfer offengelegt werden, verzichtet die CONLINK zulässigerweise auf einen gesonderten Ausweis (§ 285 Nr. 17 HGB). Konzernzugehörigkeit Den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, stellt die HNB Invest GmbH, Osnabrück, auf. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 433.311,78 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 557.170,30 sowie unter Einbeziehung der phasengleichen Gewinnvereinnahmung bei der LFH GmbH in Höhe von EUR 200.000,00 (Bilanzgewinn von EUR 790.482,08) - auf neue Rechnung vorzutragen. VI. Nachtragsbericht Die letztendlichen Auswirkungen der bereits im Jahr 2022 begonnenen und letztmalig durch die EZB am 20.09.2023 um 0,25% auf 4,5% erfolgte Leitzinserhöhung, der aktuell hohen Inflation sowie des Ukraine-Krieges auf die Investitionsvorhaben in Deutschland sind aktuell abschließend noch nicht absehbar. Die Prognose für das Bruttoinlandsprodukt geht jedoch lt. Ifo-Institut vom 16.03.2024 für das Jahr 2024 von einer Steigerung von lediglich 0,2% gegenüber dem Vorjahr aus. Die Entwicklung wird regelmäßig verfolgt und mit den Mandanten bzw. Gesellschaftern der Mandanten diskutiert.
Seevetal, den 30. April 2024 CONLINK Fulfillment GmbH gez. Joachim Otto gez. Thilo Sertel Dieser Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 24. Mai 2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Restlaufzeiten-Spiegel Die nach der Rechnungslegungsverordnung geforderte Fristengliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die CONLINK Fulfillment GmbH ("CONLINK") hat ihren Sitz in Seevetal und betreibt das sogenannte Fulfillment-Geschäft. In diesem Segment stellt sie Dienstleistungen für Dritte zum Betrieb von Finanzierungs- und Leasinggesellschaften bereit. Die CONLINK besitzt die Erlaubnis zum Betreiben des Finanzierungsleasings, sie verfügt über eine Zulassung nach § 32 KWG, hat sich jedoch vollständig auf das Fulfillment spezialisiert und bietet den ihr angeschlossenen Leasinggesellschaften die vollständige Geschäftsabwicklung unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen an. Hierbei kann die CONLINK auf mehr als 25 Jahre Erfahrung im Mobilien-Leasinggeschäft zurückgreifen. Eigene Bestände an Leasing- oder Mietkauf-Finanzierungen hält die Gesellschaft nicht. 2. Zweigniederlassungen und Tochterunternehmen Die CONLINK unterhält weder Zweigstellen noch Zweigniederlassungen im In- oder Ausland. 3. Gesellschafter Mit Wirkung zum 07. Mai 2020 wurde die Gesellschaft vollständig von der LFH GmbH, Osnabrück, erworben. Die LFH GmbH ist ein Unternehmen der HBN Invest GmbH, welche als Investitionsgesellschaft für drei Privatpersonen aus einer Familie fungiert. Damit ist eine stabile und zukunftssichere Gesellschafterstruktur für die CONLINK und für deren weitere Entwicklung geschaffen worden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war weiterhin in starkem Maße durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und dessen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands geprägt. Laut Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (DStatis) vom 26.02.2024 ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3% gesunken (Anstieg Vj. 1,8%), was einer Rezession entspricht. Neben den o.g. Faktoren haben sich die damit verbundenen Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise in allen Bereichen des wirtschaftlichen Lebens sowie weiterhin der Fachkräftemangel negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung in dem für die CONLINK relevanten Markt Deutschland ausgewirkt. Die Entwicklung der aufgrund der Mandantenstruktur wichtigen Branchen stellt sich wie folgt dar: Automobilindustrie (Mandant WM Mobilien GmbH): Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland beliefen sich laut statista in 2023 auf 2,84 Mio. Einheiten (Vj. 2,7 Mio.). Der für den Kunden WM SE, als Handelsunternehmen für Automobilwerkstätten, wichtige Bestand an Personenkraftwagen in Deutschland erreichte am 1. Januar des Jahres 2023 mit rund 49,1 Millionen Fahrzeugen den höchsten Wert aller Zeiten. Betrachtet man den Pkw-Bestand in Deutschland nach Kraftstoffarten, stellen Fahrzeuge mit Benzinmotor die größte Gruppe dar. Die zweithäufigste Antriebsart bei den Pkw in Deutschland ist der Diesel. Alternative Antriebsformen, wie die Elektromobilität, Hybridantriebe oder Autogas spielen beim Antriebsmix in Deutschland weiterhin eine eher marginale Rolle, konnten jedoch zuletzt deutlich Zuwächse verbuchen (Quelle: statista, 7.3.2024). Landwirtschaft (Mandant AFS Financial Services GmbH & Co.KG): Lt. Mitteilung des VDMA vom 27.03.2024 hat die Landtechnikindustrie das Jahr 2023 mit einem guten Ergebnis abgeschlossen und einen Umsatz aus heimischer (deutscher) Produktion von gut €15 Mrd. erzielt. Wesentlicher Umsatztreiber waren die Traktoren. Für das laufende Jahr prognostiziert der VDMA aufgrund von statistischen Basiseffekten eine verhaltene Entwicklung der Landtechnikkonjunktur. In der deutschen Landwirtschaft wurden lt. statista vom 16.01.2024 im Jahr 2023 rund 255.000 Betriebe gezählt. Die Anzahl der Bauernhöfe verzeichnete in den vergangenen Jahren einen stetigen Rückgang, ebenso fallen die Beschäftigungszahlen im primären Wirtschaftssektor. In Deutschland zählen zum primären Sektor neben der Landwirtschaft, die Forstwirtschaft sowie die Fischerei. Wie in vielen Industriestaaten verlor der primäre Sektor im Laufe der Geschichte an ökonomischer Bedeutung. Der Anteil des primären Sektors an der Bruttowertschöpfung ist im Vergleich zu den anderen Wirtschaftsbereichen äußerst gering. Dennoch gelang es der Landwirtschaft in den vergangenen Jahren die Bruttowertschöpfung am Inlandsprodukt zu steigern, obwohl die Beschäftigungszahlen zurückgingen. Die moderne Landwirtschaft arbeitet effizient: Durch Technik und Digitalisierung können aufwendige Tätigkeiten automatisiert und beschleunigt werden. Mittlerweile ernährt eine angestellte Person in der Landwirtschaft über 139 Menschen während es im Jahr 1949 nur zehn Personen waren. ITK (Mandant ALSO Financial Services GmbH): Der relevante Markt für Hardware sank lt. Branchenverband bitkom im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,4% (Vj. plus 4,8%) auf € 52 Mrd. (Vj. € 55 Mrd.). Leasingmarkt Das Mobilen-Leasing konnte in 2023 um € 15,3 Mrd. (Vj. € 0,9 Mrd.) von € 58,3 Mrd. auf € 73,6, Mrd. gesteigert werden, beim Mobilien-Mietkauf Volumen fiel der Anstieg mit plus € 0,9 Mrd. (Vj. € 1,1 Mrd.) von € 10,5 Mrd. auf nun € 11,4 Mrd. geringer aus. Insgesamt stieg das gesamte Finanzierungsvolumen der Branche um € 15,7 Mrd. von € 69,9 Mrd. auf € 85,6, Mrd. an. Die Mobilien Leasing Quote konnte in 2023 auf 26,7% (Vj. 23,0%) gesteigert werden. Lt. BDL (Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V.) lassen sich rund 62,7% (Vj. 62,0%) der Anschaffungswerte der Leasing-Objekte der Objektgruppe der Pkw und Kombi zusortieren. Bei der relevanten Gruppe der IT, Software & Cloud-Anwendungen ist eine negative Veränderung des Anteils am gesamten Leasingneugeschäft gegenüber dem Vorjahr von 4% auf einen Anteil von 3,4% des gesamten Leasingneugeschäftes zu verzeichnen. Nominal ist eine leichte Steigerung von € 2,78 Mrd. auf € 2,88 Mrd. festzuhalten 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung entsprach im Wesentlichen unseren Erwartungen, was die laufenden Projekte angeht, auch wenn die Erlöse aus der Tätigkeit für zwei Mandanten nicht vollumfänglich die Planzahlen erreicht haben. Der Fokus lag auch im Geschäftsjahr 2023 bei der CONLINK auf der Optimierung und Weiterentwicklung von Prozessen, Strukturen und Systemen sowie auf der weiteren organisatorischen und technischen Optimierung bei den bisherigen Fulfillment-Mandanten. Wesentliche Vertragspartner im Fulfillment sind die AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster, die WM SE, Osnabrück sowie die ALSO-Gruppe, Soest. Für diese Unternehmen werden im Rahmen von Serviceagreements Leasing- und Finanzierungsgesellschaften betrieben. 3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Aus den bestehenden Verbindungen heraus wurden Fulfillmenterlöse (Dienstleistungs-, Beratungs- und Provisionserlöse) in Höhe von T€ 5.175 (Vj. T€ 4.110) erzielt. Hinsichtlich der Dienstleistungsgebühren konnte die Vorjahresprognose (€ 3,5 Mio.) mit € 5,1 Mio. erreicht werden. Von den im Berichtsjahr und in vergangenen Perioden erzielten Erlösen sind für zukünftige Verwaltungsaufwendungen T€ 452 (Vj. T€ 436) in die passive Rechnungsabgrenzung eingestellt. Bei um T€ 24 auf T€ 93 gesunkenen Provisionsaufwendungen, um T€ 727 auf T€ 3.132 gestiegenen Personalaufwendungen sowie um T€ 281 auf T€ 1.117 gestiegenen Verwaltungsaufwendungen ergab sich ein handelsrechtlicher Jahresüberschuss in Höhe von T€ 433 (Vorjahres Überschuss von T€ 427). b) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 von € 3,4 Mio. auf € 3,6 Mio. gestiegen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert T€ 600. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt unter Berücksichtigung der Kapitalrücklage von T€ 894 sowie des Bilanzgewinns von T€ 790 insgesamt 63,8% (Vj. 59,9%). Als reines Dienstleistungsunternehmen ist die Gesellschaft nicht auf Refinanzierungskontingente angewiesen. Die Liquidität der Gesellschaft war zu jederzeit sichergestellt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Die Vermögenslage der CONLINK ist geordnet. Die Kapitalstruktur wird vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells als ausreichend bezeichnet. c) Sonstige finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zum Bilanzstichtag waren für die CONLINK die zwei Geschäftsführer sowie ferner 38 (Vj.35) Beschäftigte unmittelbar tätig, davon jeweils 15 (Vj.14) in Teilzeit. 4. Zusammenfassende Beurteilung Die Geschäftsleitung der CONLINK beurteilt den Geschäftsverlauf mit Blick auf den Einfluss des am 24.02.2022 begonnenen russischen Angriffskries auf die Ukraine, die mit diesem Ereignis zusammenhängenden Lieferkettenprobleme, der steigenden Inflation sowie dem auf hohem Niveau verbliebenen Zinsniveau in Verbindung mit der Abschwächung der gesamtwirtschaftlichen Lage des Geschäftsjahres 2023 insgesamt als zufriedenstellend. Die Vermögenslage der CONLINK ist geordnet. Die Kapitalstruktur wird vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells als ausreichend bezeichnet. Die Liquidität war für den Berichtzeitraum sichergestellt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Eine ausreichende personelle sowie technisch-organisatorische Ausstattung war sichergestellt. III. Nachtragsbericht Im Hinblick auf Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind, wird auf die Erläuterungen im Anhang unter dem Abschnitt "Nachtragsbericht" verwiesen. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Jedes unternehmerische Handeln ist mit Chancen und Risiken verbunden. Wir steuern dies im Rahmen der Grundsätze ordnungsmäßiger Geschäftsführung durch das Risikomanagement. Die CONLINK Fulfillment GmbH unterliegt als Gesellschaft mit einer Zulassung nach § 32 KWG als Finanzdienstleistungsunternehmen den aufsichtsrechtlichen Regelungen des KWG. 1. Risikomanagementsystem Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Leasing- und Mietkaufgeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituationen sowie sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Leasing- und Mietkaufgeschäftsrisiken, die sich insbesondere in Form von Restwertrisiken, Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken zeigen. Leasinggesellschaften werden seit dem 01.01.2009 aufsichtsrechtlich als Finanzdienstleistungsinstitute definiert. Daher hat die CONLINK vielfältige aufsichtsrechtliche Anforderungen einzuhalten, zu denen auch eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation gemäß § 25a KWG gehört. Eine solche ordnungsgemäße Geschäftsorganisation umfasst insbesondere ein angemessenes und wirksames Risikomanagement. Das Geschäftsmodell der CONLINK umfasst das Gründen und Betreiben von Leasing- und Absatzfinanzierungsgesellschaften für Dritte sowie das Abwickeln von Forderungsportfolien für Dritte und unterhält kein eigenes Forderungsportfolio aus Leasing- und Mietkauffinanzierungen. 2. Risikokategorien Für die CONLINK sind folgende Risikokategorien relevant: Adressenausfallrisiken Ein theoretischer Ausfall unserer Kooperationspartner, also das klassische Bonitätsrisiko, könnte den Umfang an zukünftig zu erbringenden Dienstleistungen und damit die Erlöse der Gesellschaft tangieren. Ein Forderungsausfall beschränkt sich jedoch auf Ansprüche aus schon erbrachten, noch nicht bezahlten Dienstleistungen. Diesem theoretischen Risiko wird durch das Stellen von Provisionsabrechnungen auf monatlicher Basis begegnet. Wie schon bislang geschehen, wird bei schon vor Eingehen einer neuen Partnerschaft auf eine gute Kreditwürdigkeit des Kooperationspartners geachtet, um einen langfristigen Aufbau der neuen Geschäftsverbindung zu gewährleisten. Marktpreisrisiken Da ausschließlich Dienstleistungen auf Basis langfristiger Vereinbarungen angeboten werden, bestehen keine Marktpreisrisiken. Liquiditätsrisiken Wie weiter oben zur Ertragslage ausgeführt, beschränken sich mögliche Liquiditätsrisiken aus einem verspäteten Eingang fälliger Provisionszahlungen. Auch dank der vorhandenen Eigenmittel sind diese Risiken als gering einzustufen. Zudem ist der pünktliche Ausgleich der monatlichen Dienstleistungsrechnungen aufgrund der Bonitätssituation der unmittelbaren und mittelbaren Geschäftspartner gewährleistet. Operationelle Risiken Die von der Gesellschaft eingesetzten Abläufe und IT-Systeme haben sich aus jahrelanger Erfahrung bewährt und wurden und werden ständig weiterentwickelt. Es bestehen umfangeiche Wartung- und Dienstleistungsverträge zur Aufrechterhaltung des Systembetriebs. Eine laufende Überwachung ist dank eines installierten Controllings und eingerichteter Überwachungsfunktionen, wie der internen Revision weiterhin sichergestellt. Die Gesellschaft ist so in der Lage, nicht nur die Abläufe für die Kooperationspartner nach den aufsichtsrechtlichen Standards zu überwachen, sondern auch für die Gesellschaft selbst. Zusammenfassende Risikoeinschätzung Die dargestellten Risiken werden nach der derzeitigen Einschätzung der Geschäftsleitung der CONLINK die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft nicht wesentlich beeinträchtigen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. 3. Prognose des Geschäftsverlaufs mit wesentlichen Chancen und Risiken Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung der CONLINK für das nächste Jahr beziehen, stellen Einschätzungen dar, die die Geschäftsleitung auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Insbesondere der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen anhaltenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einschränkungen und Auswirkungen lassen Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 nur mit erheblicher Unsicherheit treffen. Dies wird auch durch die schnellen Veränderungen und Varianzen in den Prognosen der Wirtschaftsinstitute und der Bundesregierung untermauert. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin), ifo Institut - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V., Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel), Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung) rechnen gemäß Veröffentlichung vom 27.3.2024 für 2024 mit einer schlechteren wirtschaftlichen Lage als bisher angenommen. Ihre Konjunkturprognose für das Bruttoinlandsprodukt sieht eine Zunahme von 0,1% vor. Im Herbst 2023 gingen sie noch von einer Zunahme von 1,3% aus. Die Wirtschaft in Deutschland ist angeschlagen. Eine bis zuletzt zähe konjunkturelle Schwächephase geht mit schwindenden Wachstumskräften einher. In der lahmenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung überlagern sich somit konjunkturelle und strukturelle Faktoren. Zwar dürfte ab dem Frühjahr eine Erholung einsetzen, die Dynamik wird aber insgesamt nicht allzu groß ausfallen. Die bisherigen Einschätzungen der Geschäftsführer der CONLINK basieren geschäftsmodell-begründet auf den Erwartungen für die operativen Fulfillment Gesellschaften. Demnach werden die Nachfrage nach Leasing- und Mietkaufverträgen aufgrund der speziellen Ausrichtung der Gesellschaften auf die Aktivitäten der CONLINK sowie des damit einhergehenden Branchenfokus insgesamt weniger stark beeinflusst werden. Allerdings könnten sich die aufgrund der Kriegssituation in der Ukraine ergebenden Lieferengpässe, der weiterhin hohen Energie- und Rohstoffpreise sowie der schwächeren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung negativ auf die Umsetzung und Realisierung geplanter Investitionen und somit auf die damit verbundene Absatzfinanzierung negativ auswirken. Dasselbe gilt auch für das Drittgeschäft. Welche Auswirkungen sich durch die angespannte Situation im Nahen Osten, insbesondere sei hier der Konflikt zwischen Israel und Iran sowie die Angriffe auf Handelsschiffe durch die Huthi-Rebellen genannt, auf die Lieferwege auf See ergeben, ist ebenfalls noch nicht absehbar. Die Geschäftsführung erwartet auf Basis der Mandantenplanungen eine realisierte Dienstleistungsgebühr von € 5,6 Mio. (Vj.: € 3,5 Mio.) für das Gesamtjahr 2024. Als Basis dafür dient die geplante Fortführung der bisherigen Projekte. Diese Gesellschaften haben Neugeschäftsvolumen, Stückzahlen und Erträge geplant, die wesentlicher Bestandteil der Planzahlen der CONLINK sind. Im Geschäftsjahr 2024 wird weiter in Personal, Prozesse und Systeme investiert. Die im Zusammenhang mit der prognostizierten Ertragslage stehenden Risiken resultieren insbesondere aus einer geringer als erwartet ausfallenden realisierten Dienstleistungsgebühr aufgrund geringerer Neugeschäftsvolumen bei den Fulfillment - Projektgesellschaften. Zusätzliche wesentliche Ertragschancen sieht die CONLINK insbesondere für den Fall, dass aus bestehenden Fulfillment- oder Abwicklungsprojekten zusätzliche Erträge aufgrund über Plan gestiegener Neugeschäftsvolumen und oder zusätzlich in Anspruch genommener Dienstleistungen generiert werden können. Eine weitere wesentliche Zusatzchance für Erträge besteht in der Gewinnung neuer Fulfillment- oder Abwicklungsprojekte, zusätzlicher Vertriebspartner sowie der Steigerung des in die jeweiligen Mandanten zu routenden Drittgeschäftes.
Seevetal, den 30. April 2024 CONLINK Fulfillment GmbH gez. Joachim Otto gez. Thilo Sertel BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CONLINK Fulfillment GmbH, Seevetal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CONLINK Fulfillment GmbH, Seevetal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CONLINK Fulfillment GmbH, Seevetal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss und mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter Neue GoA: https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Osnabrück, den 24. Mai 2024 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
gez. Dr. Averdiek-Bolwin, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Niehenke, Wirtschaftsprüfer |
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