ATMI GmbHLiquidated

82008 Unterhaching, DEU

Master Data

Registry
Register court München HRB 72998
Registered
2/1/1999
Industry
Agents involved in the sale of precision, photographic, optical equipment, watches, clocks, precious metal products and jewelleryAgents involved in the sale of telecommunications equipment and electrical and electronic products n.e.c.Manufacture of electronic components n.e.c.
Purpose
technologische Entwicklung, Produktion, Vertrieb sowie Handel von bzw mit Sensoren, Komponenten und Produkten der Mikroelektronik, Elektronik, Feinmechanik, Optik und der Chemie, insbesondere unter dem Warenzeichen "EcoSys" und Koordination mit verbundenen Unternehmen in Europa, sowie alle damit zusammenhängenden Dienstleistungen und Geschäfte, die dem Zweck der Gesellschaft förderlich sind.

History

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Management

NameRole
Stefanie Luh
since 5/19/2014
Procura
Marion Boehler
since 5/19/2014
Procura
Joachim Willi Debes
since 5/19/2014
Procura
Bertrand Marie Loy
since 5/19/2014
Managing Director
Gregory B. Graves
since 5/19/2014
Managing Director
Richard Egbert Ploner
since 5/19/2014
Procura
Peter W. Walcott
since 5/19/2014
Managing Director

Financial Report

ATMI GmbH

Unterhaching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

Grundlagen des Unternehmens

Die ATMI GmbH, Unterhaching (nachfolgend auch "Gesellschaft" genannt) ist eine Tochtergesellschaft der ATMI Gruppe, die 1986 unter dem Namen Advanced Technology Materials Inc. gegründet wurde, und zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Hochleistungsmaterialien, Verpackungs- und Zuliefermaterialien, die bei der Herstellung von Mikroelektronikbauteilen in der Halbleiterindustrie verwendet werden.

Die Produktpalette setzt sich zusammen aus "Front-End" Materialien für Halbleiter, subatmosphärischen Gasleitungssystemen, die die sichere Handhabung und Bereitstellung von toxischen und gefährlichen Gasen für die Produktion von Halbleitern gewährleisten. Des Weiteren werden hochreines Verpackungsmaterial und Abgabesysteme hergestellt, welche die zuverlässige Zuführung von Flüssigkeiten und Feststoffen für die Herstellung von Mikroelektronikbauteilen ermöglichen.

Weiterhin erbringt die ATMI Gruppe Dienstleistungen in den Bereichen Applikationen und analytische Unterstützungen für die Produktion und Prozesse in der Mikroelektronik sowie die Herstellung integrierter Schaltungen ("IC"; einschließlich Ionenimplantation, Verbindungsmaterialien und Liefersysteme), Flat-Panel-Displays (einschließlich der hochentwickelten und hochreinen Verpackungsmaterialien sowie Abgabesysteme) und Life Science Produkten.

Die ATMI Gruppe vertreibt ihre Produkte weltweit in erster Linie durch eine direkte globale Vertriebs- und Serviceorganisation an Endkunden, Zulieferer der chemischen Industrie und Original Equipment Manufacturer ("OEMs") mittels Vertriebsgesellschaften in Nordamerika, Europa, Taiwan, Südkorea, Japan, China und Singapur.

Die ATMI GmbH vertreibt die in den USA hergestellten Produkte auf dem europäischen Halbleitermarkt. Es bestehen keine wesentlichen langfristigen Liefervereinbarungen mit europäischen Kunden. Der Geschäftsbetrieb umfasst in erster Linie die Auftragsabwicklung und den Kundenservice. Die Gesellschaft betreibt keine Produktionsstätte in Deutschland. Das Vorratsvermögen wird in von Dienstleistern betriebenen Lagern aufbewahrt und den Kunden bereit gestellt.

Mit Wirkung zum 30. April 2014 wurde die Konzernmuttergesellschaft der ATMI Gruppe, die ATMI, Inc., Danbury, Connecticut, USA von der Entegris, Inc., Danbury, Connecticut, USA übernommen und ist seitdem der Entegris Group zugehörig.

Als Geschäftsführer der ATMI GmbH waren bis zum 30. April 2014 die Herren Douglas A. Neugold und Daniel Sharkey bestellt. Zu den an demselben Tag neu bestellten Geschäftsführern der Gesellschaft gehören die Herren Bertrand Loy, Gregory B. Graves und Peter W. Walcott.

Die ATMI GmbH ist eine reine Vertriebsgesellschaft; Forschung und Entwicklung werden durch Konzerngesellschaften der ATMI Gruppe betrieben.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Im Laufe des Jahres 2013 verbesserten sich die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen spürbar. Die Unsicherheit, welche durch die Finanzkrise und die Euro-Schuldenkrise verursacht wurde, ging zurück. Vor allem in Europa, aber auch in einigen Schwellenländern müssen weitere strukturelle Herausforderungen noch angegangen werden. Die notwendigen Anpassungsprozesse werden weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung für die absehbare Zukunft beeinflussen. Deshalb ist die Weltwirtschaft noch weniger dynamisch als vor der Krise und wird sich zunächst konstant entwickeln. Der Internationale Währungsfonds ("IWF") hat für das Jahr 2014 eine Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts ("BIP") von 3,6 % prognostiziert (Vorjahr 2,9 %). Der größte Beitrag dazu wird von den Industrieländern ausgehen. Die US-Wirtschaft scheint wieder auf einen stabilen Wachstumspfad zurückgekehrt zu sein. Jedoch erholt sich die Eurozone nur langsam von ihrer mittlerweile eineinhalb Jahre andauernden Rezession. Frühindikatoren zeigen eine positive Fortsetzung der wirtschaftlichen Entwicklung sowohl für die Eurozone als auch für die Weltwirtschaft.

Die deutsche Wirtschaft blieb auf einem moderaten Wachstumskurs. Die jüngsten Indikatoren deuten darauf hin, dass sich die gesamtwirtschaftliche Produktion im letzten Quartal des Jahres erholt hat. Angesichts des schwachen Wintersemesters hat sich jedoch das Bruttoinlandsprodukt für 2013 verglichen zum Vorjahr nur geringfügig erhöht. Das Wachstum wurde maßgeblich von der Binnenkonjunktur gestützt. Die Beschäftigung befand sich im Vorjahr auf Rekordniveau. Für das Jahr 2013 war ein Aufwärtstrend der Beschäftigung ab der zweiten Jahreshälfte zu verzeichnen.

Die sukzessive Erholung der Weltwirtschaft förderte die deutsche Warenausfuhr. Nach einem weiteren leichten Anstieg, welcher im November mit einem Plus von 0,3 % verzeichnet wurde, zeigte die nominale Exportentwicklung einen weiteren leichten Anstieg. Die Aussichten für die deutschen Exporteure bleiben weiterhin positiv. 1

1 Quelle: http://www.bmwi.de/EN/Press/press-releases, did=612318.html

Halbleiter und integrierte Schaltungen sind die Bausteine der heutigen Elektrotechnik und das Rückgrat des Informationszeitalters. Der Markt für Halbleiter ist in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend gewachsen. Dieser Trend wird sich voraussichtlich aufgrund der erhöhten Internetnutzung mittels dem Ausbau von Kanälen und der anhaltenden Nachfrage nach Anwendungen in der Datenverarbeitung, drahtloser Kommunikation, Breitband-Infrastruktur, PCs, Handlesegeräten und anderer Unterhaltungselektronik fortsetzen.

Für das Jahr 2013 wurde für die globale Halbleiterindustrie, gemessen in sog. "Waferstarts", anders als im Vorjahr eine positive Entwicklung prognostiziert, welche hauptsächlich ein Ergebnis des signifikanten Anstiegs am asiatischen Markt ist.

Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2013 ihre Umsätze hauptsächlich mit Kunden, die in Deutschland, Frankreich und Italien ansässig sind. In Folge des Rückgangs der Nachfrage nach Halbleitern in Europa und der Verlagerung der Geschäftsaktivitäten von Kunden in die Asien-Pazifik-Region, sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 %. Das Hauptgeschäft der ATMI GmbH bezieht sich auf die Vertriebsunterstützung für hochreine Materialien sowie von Silizium-Halbleitern, die in voll funktionsfähigen Halbleitergeräten verarbeitet werden.

Der Gesamtumsatz betrug EUR 13,3 Mio. im Jahr 2013 (Vorjahr EUR 14,4 Mio.). Hauptursache für den Umsatzrückgang ist, wie bereits erläutert, die Verlagerung der Industriekapazitäten von Europa in die Asien-Pazifik-Region.

Der durchschnittliche Personalbestand hat sich in 2013 auf 8 Mitarbeiter erhöht (Vorjahr 7 Mitarbeiter).

Vermögens, Finanz- und Ertragslage

Die wesentlichen Vermögensgegenstände der Gesellschaft zum 31. Dezember 2013 beinhalten Vorräte i.H.v. EUR 3,851 Mio., Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände i.H.v. EUR 2,411 Mio. sowie liquide Mittel i.H.v. EUR 1,775 Mio. Es wird davon ausgegangen, dass die Vorräte und Forderungen innerhalb der nächsten 12 Monate veräußert bzw. einbringlich werden.

Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr eine Nettoumsatzrendite von 2,4 % (Vorjahr 3,3 %).

Die ATMI GmbH konnte ihre stabile finanzielle Position durch die Thesaurierung der Gewinne des Vorjahres beibehalten. Das Eigenkapital erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 21 % auf EUR 1,8 Mio. (Vorjahr EUR 1,5 Mio.). Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag betrug 19 % (Vorjahr: 13 %), während bei der Bilanzsumme ein Rückgang von rund EUR 2,35 Mio. auf EUR 9,449 Mio. zu verzeichnen ist.

Zum Bilanzstichtag beträgt Quote aus Stammkapital zu gesamtem Eigenkapital 20 % (Vorjahr 24 %). Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt EUR 0,319 Mio. bzw. 18 % im Verhältnis zum Eigenkapital.

Im Geschäftsjahr wurden keine signifikanten Investitionen in Anlagevermögen getätigt.

Mittels der Umsatzerlöse erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr weiterhin einen positiven Cash-Flow, der es der ATMI GmbH ermöglicht, liquide Mittel zur Erfüllung von laufenden Verbindlichkeiten zu verwenden.

Der Geschäftsbetrieb der ATMI GmbH wird in erster Linie durch den operativen Cash-Flows des Unternehmens finanziert. Das Unternehmen bezieht den Großteil seiner Produkte von der Muttergesellschaft aus den USA zu den üblichen Bedingungen.

Das Unternehmen verzeichnete für das Geschäftsjahr 2013 einen Gesamtumsatz von EUR 13,3 Mio. (Vorjahr EUR 14,4 Mio.) sowie einen Jahresüberschuss von EUR 0,319 Mio. (Vorjahr EUR 0,475 Mio.).

Für das Geschäftsjahr 2013 ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um ca. 7,4 % zurück; die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können weiterhin als unsicher betrachtet werden.

Nachtragsbericht

Mit Wirkung zum 30. April 2014 wurde die Konzernmuttergesellschaft der ATMI GmbH, die ATMI, Inc., Danbury, Connecticut, USA von der Entegris, Inc., Danbury, Connecticut, USA übernommen und ist seitdem der Entegris Gruppe zugehörig.

Mit Kaufvertrag vom 20. Dezember 2013 hat die bisherige Gesellschafterin ATMI BVBA, Hoegaarden, Belgien, sämtliche Anteile an der Gesellschaft an die ATMI S.à.r.l., Luxemburg veraußert.

Im Rahmen des Zusammenschlusses der ATMI Gruppe mit der Entegris Gruppe ist geplant, die in Deutschland ansässigen Konzerngesellschaften ATMI GmbH und Entegris GmbH innerhalb der folgenden zwei Jahre zusammenzuführen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Das Unternehmen wird auch weiterhin alle Bemühungen auf den Vertrieb und die Vermarktung von hochreinen Halbleitermaterialien für die Unternehmen der Halbleiterindustrie in ganz Europa konzentrieren. Die Gesellschaft wird sich dabei auf den Ausbau der Marktanteile für bestehende Produkte als auch auf die Einführung neuer Produkte für bestehende Kunden fokussieren.

Das Unternehmen prognostiziert für das Geschäftsjahr 2014 einen Gesamtumsatz von EUR 13,8 Mio., was einen Zuwachs von EUR 0,5 Mio. im Vergleich zum Vorjahr bedeuten würde. Das Management ist zuversichtlich, dass gute Chancen bestehen dieses Ziel zu erreichen, sofern sich der Markt nicht ändert.

Risikobericht

Die Geschäftsführung ist für die Einrichtung eines Risikomanagementsystems verantwortlich, welches zum einen die Feststellung und Beurteilung von Unternehmensrisiken zum Gegenstand hat, als auch die Gewährleistung angemessener rechnungslegungsbezogener interner Kontrollen. Die ATMI GmbH ist in das Risikomanagementsystem der Konzernmuttergesellschaft der Entegris, Inc. (vor der Übernahme in 2014: ATMI, Inc.) eingegliedert. Die Konzernleitung hat für die Einrichtung und die Umsetzung des konzernweiten internen Kontrollsystems die von der "Committee of Sponsoring Organizations (COSO) of the Treadway Commission" festgelegten Kriterien aus dem "Integrated Framework" von 1992 verwendet.

Die ATMI Gruppe wendet das von der COSO empfohlene Risikomanagementsystem zur Risikoidentifizierung und -beurteilung an, verbunden mit der Entwicklung von Maßnahmenplänen, um identifizierte Risiken weitgehend zu minimieren. Der Risikomanagementprozess wird regelmäßig und fortlaufend jährlich unter Mitwirkung von Konzernvorstand, Management und interner Revision durchgeführt; dabei werden alle identifizierten Risiken beurteilt sowie Maßnahmenkataloge erarbeitet, um den identifizierten Risiken angemessen zu begegnen.

Die etablierten rechnungslegungsbezogenen Kontrollen sind darauf ausgerichtet, hinreichende Sicherheit in Bezug auf die Verlässlichkeit der externen Rechnungslegung sowie die Erstellung des Jahresabschlusses entsprechend den gesetzlichen Rechnungslegungsgrundsätzen zu gewährleisten.

Der wirtschaftliche Erfolg der ATMI GmbH und insbesondere die Erfolgskennzahlen können von einer Reihe von Faktoren mit negativen Auswirkungen beeinflusst werden. Dazu gehören beispielsweise Reduzierung der Marktpreise für unsere Produkte, Reduzierung des eigenen Vertriebsvolumens, die Fähigkeit unserer Kunden zum verbesserten und effizienteren Einsatz von Chemikalien, die Abnahme bzw. Überalterung unseres Vorratsbestandes, Veränderungen in unserem Produktmix und Wechselkursänderungen. Im Folgenden werden die wesentlichen Risiken, denen sich die ATMI GmbH gegenübersieht, dargestellt.

Marktrisiko

Unser Unternehmen kann grundsätzlich von einer Konjunkturschwäche, welche zugleich die Volatilität und Liquidität der Finanz- und Kreditmärkte beeinflusst, den Auswirkungen der Weltwirtschaft und von Faktoren wie dem inflationären oder deflationären Einfluss von Märkten oder von wirtschaftlichen Herausforderungen betroffen werden. Bei einer Verschlechterung der Wirtschaftsbedingungen an den Kredit- und Finanzmärkten, könnte das Vertrauen der Verbraucher beeinträchtigt werden. Finanzielle Schwierigkeiten bei unseren Lieferanten, Händlern oder Kunden können zu verzögerten Produktauslieferungen, zunehmenden Zahlungsausfällen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Schwierigkeiten in der Vorratshaltung führen.

Insbesondere die zyklischen Schwankungen des Halbleitermarktes in dem wir unsere Produkte vertreiben, könnte unser Betriebsergebnis durch den häufigen und raschen An- bzw. Abstieg der Nachfrage, welche bereits in der Vergangenheit aufgetreten sind, negativ beeinflussen. Die künftige wirtschaftliche Entwicklung wird voraussichtlich zu der jetzigen Situation unverändert bleiben. Wie aus der Vergangenheit bereits bekannt, haben Aufschwünge in den Märkten, die wir mit unseren Produkten beliefern, einen plötzlichen Anstieg der Produktnachfrage und der Produktionskapazität zur Folge. Die ATMI GmbH könnte möglicherweise Schwierigkeiten in der raschen Abwicklung eines plötzlichen Nachfrageanstiegs unserer Produkte bekommen, mit der Folge, dass sich unsere Herstellungskosten erhöhen, um den unerwarteten Anstieg der Kundennachfrage zu befriedigen.

Neben regionalen Kunden generiert die ATMI GmbH einen Großteil ihrer Umsätze durch den Kundendienst für die wichtigen konzernweit betreuten Top-Kunden der ATMI Gruppe. Der Wegfall oder der erhebliche Einbruch von Aufträgen durch einen bzw. mehrere solcher Top-Kunden, welche insbesondere auf Designänderungen, veränderte Vorgehensweise bei der Herstellung oder die zeitliche Anpassung der Kundenbestände reagieren, können sich negativ auf unser Betriebsergebnis auswirken. Das aggressive Vorratsmanagement unserer Kunden hat sich bereits negativ auf unser Betriebsergebnis ausgewirkt und kann künftig weiterhin das Betriebsergebnis negativ beeinträchtigen.

Obwohl das Konzernmutterunternehmen, die ATMI, Inc., als Hersteller der von der ATMI GmbH vertriebenen Produkte das gesamte Marktrisiko der ATMI Gruppe übernimmt, trägt auch die ATMI GmbH als Vertriebseinheit für den europäischen Markt das regionale Marktrisiko.

Um dem Marktrisiko zu begegnen, hat die Geschäftsführung eine Reihe von Maßnahmen ergriffen. Insbesondere die Umsetzung des Risikomanagementsystems des Konzerns einschließlich der kontinuierlich aktualisierten Absatzplanung mittels Prognosedaten, die Verwendung von Konsignationslagern unserer Kunden und eine permanente Inventur zur Gewährleistung einer schnellen Bearbeitung von Kundenanfragen, ermöglichen eine genaue und übersichtliche Produktüberwachung und entschärfen die Auswirkungen plötzlicher Nachfragerückgänge bzw. -zugänge.

Die geplante Zusammenführung der ATMI GmbH und Entegris GmbH könnten die Fähigkeit des Unternehmens hinsichtlich der Handhabung des Marktrisikos positiv, insbesondere durch die Erweiterung des Produktportfolios und dem Erzielen von Synergieeffekten, beeinflussen.

Produkthaftungsrisiko

Das Produkthaftungsrisiko bezieht sich auf die Haftung für Personen- oder Sachschäden, welche auf ein defektes Produkt zurückzuführen sind. Als Vertriebseinheit besteht für die ATMI GmbH möglicherweise das Risiko, Produkthaftungsansprüche aus dem Verkauf der ATMI Produkte gegen die Gesellschaft geltend gemacht werden.

Die ATMI GmbH ist gegen das Produkthaftungsrisiko durch eigene Vorsorge bzw. durch die Einbindung in die konzernweit abgeschlossenen Versicherungen durch die ATMI Gruppe versichert.

Bonitätsrisiko der Kunden

Die ATMI GmbH ist dem Risiko ausgesetzt, dass ihre Kunden Zahlungen nicht fristgemäß entsprechend den vereinbarten Zahlungsfristen leisten.

In der Regel werden Zahlungen von Kunden an die ATMI GmbH innerhalb von 30 - 60 Tagen nach der Rechnungsstellung geleistet. Da zu den Kunden der ATMI GmbH hauptsächlich konzernweit betreute Top-Kunden der ATMI Gruppe gehören, hält sich das Risiko verspätet geleisteter Zahlungen durch Kunden in Grenzen. Die meisten Kunden halten sich an die vereinbarten Zahlungsbedingungen. Wertberichtigung für uneinbringliche Forderungen waren im Geschäftsjahr für einen geringen Teil der Forderungen in Höhe von 1 % (Vorjahr 0 %) erforderlich. Darüber hinaus wird das Bonitätsrisiko für die ATMI GmbH aufgrund der konzerninternen Verrechnungspreispolitik zusätzlich reduziert.

Fremdwährungsrisiko

Die ATMI GmbH erwirbt ATMI-Produkte ausschließlich in US-Dollar. Die Verkäufe an Kunden in Europa erfolgen in USD oder EUR. Infolgedessen können sich für die ATMI-GmbH Risiken aufgrund von Wechselkursschwankungen zwischen US-Dollar und EUR ergeben.

Gemäß der Vertriebsvereinbarung zwischen der ATMI, Inc., und der ATMI GmbH werden alle Währungsrisiken aus dem Verkauf der ATMI-Produkte durch die ATMI, Inc., getragen. Daher ist das Fremdwährungsrisiko der ATMI GmbH erheblich reduziert.

Inventurrisiko

Gemäß der Vertriebsvereinbarung muss die ATMI GmbH einen ausreichenden Bestand an Produkten vorhalten, um die schnelle Abwicklung von Kundenaufträgen zu gewährleisten. Zu diesem Zweck verfügt die ATMI GmbH über eigene Lager in Deutschland und in Großbritannien sowie Konsignationslager an diversen Kundenstandorten in verschiedenen europäischen Ländern. Die ATMI GmbH trägt das Risiko für die Produkte bei Verlust, Überalterung, Rückgang der Nachfrage bzw. dafür, dass die Produkte unter den Anschaffungspreisen verkauft werden müssen.

Die Geschäftsführung hat bestimmte Maßnahmen ergriffen, um die finanziellen Auswirkungen aus dem Inventurrisiko zu verringern. Insbesondere wurde ein permanentes Inventur- und Überwachungssystem implementiert sowie ein externer Anbieter für die Verwaltung der Lagerbestände beauftragt. Das Risiko für die ATMI GmbH wurde dadurch reduziert und teilweise auf den externen Lagerhalter übertragen.

Personal

Die spezifischen Kundenanforderungen in der Halbleiterindustrie erfordern ein spezialisiertes technisches Wissen des Verkaufspersonals der ATMI GmbH. In der Vergangenheit hatte die ATMI GmbH bereits Phasen erheblichen Wachstums verzeichnet und plant auch zukünftig weiteres Wachstum. Dabei könnten ggf. Schwierigkeiten bei der Wachstumsbewältigung und bei der Gewinnung und Bindung von hochqualifizierten, wissenschaftlichen und technischem Mitarbeitern sowohl für Management und Marketing auftreten, welche sich negativ auf unsere geschäftliche Entwicklung auswirken könnten.

Die Geschäftsführung benötigt für eine Wachstumssteigerung qualifiziertes Personal, Systeme und andere Ressourcen. Unser zukünftiger Erfolg hängt von unserer Fähigkeit ab, hochqualifizierte, wissenschaftliche und technische Mitarbeiter für das Management und Marketing zu gewinnen und diese langfristig an unser Unternehmen binden zu können.

Mögliche Risiken können durch die Unterstützung der Konzernmuttergesellschaft ATMI, Inc., bei den HR-Aufgaben sowie der Mitarbeitergewinnung für die ATMI GmbH verringert werden. Weiterhin sollte die ATMI GmbH ihre Attraktivität als Arbeitgeber durch finanzielle Mittel erweitern, wie beispielsweise durch attraktive Vergütung, Beteiligung, Abgabe von Verantwortung, Teilnahme von Mitarbeitern an Entscheidungsprozessen.

Chancenbericht

In den kommenden Monaten wird die Geschäftsführung den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf die Zusammenführung der ATMI GmbH und Entegris GmbH legen. Unsere Hauptwachstumschancen, welche durch die Einführung neuer Produkte und von den Synergien herbeigeführt werden kann, ergeben sich dabei gerade aus der Zusammenführung von Entegris und ATMI. Nach der aktuellen Prognose erwartet die Geschäftsführung eine Steigerung der Vertriebsaktivitäten und stabile Gewinne im Jahr 2014.

 

Unterhaching, 19. November 2014

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

31.12.2013 31.12.2012
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 5.017,24 2
-- davon andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung EUR 5.017,24 (i. Vj. EUR 2)--
II. Finanzanlagen 1.399.999,53 1.400.000
--davon Ausleihungen an verbundene Unternehmen EUR 1.399.999,53 (i. Vj. EUR 1.400.000)-
--davon an Gesellschafter EUR 1.399.999,53 (i. Vj. EUR 1.400.000)--
B. Umlaufvermögen 1.405.016,77 1.400.002
I. Vorräte 3.851.383,05 5.476.953
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.410.932,35 2.942.616
-- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 109.442,00 (i. Vj. EUR 142.210)-
-- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 8.839,66 (i. Vj. EUR 20.942)-
--davon gegenüber Gesellschafter EUR 8.839,66 (i. Vj. EUR 20.942)--
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.774.826,60 1.976.560
8.037.142,00 10.396.129
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.598,00 6.598
9.448.756,77 11.802.728

Passiva

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 361.000,00 361.000
II. Bilanzgewinn 1.455.223,01 1.136.431
1.816.223,01 1.497.431
B. Rückstellungen 137.419,26 323.553
137.419,26 323.553
C. Verbindlichkeiten 7.495.114,50 9.981.744
--davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 7.495.114,50 (i. Vj. EUR 8.085.719) --
--davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 7.364.116,36 (i. Vj. EUR 9.918.983)
--davon gegenüber Gesellschafter EUR 111.660,89 (i. Vj. EUR 59.134)--
7.495.114,50 9.981.744
9.448.756,77 11.802.728

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013

2013 2012
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 2.843.154,44 3.349.985
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 716.476,86 - 655.380
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 103.500,02 - 819.976,88 - 95.410 - 750.790
--davon für Altersversorgung EUR 1.200,00 (i. Vj. EUR 1.200)--
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 185,77 - 7.148
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 1.580.434,78 - 1.931.935
--davon Währungsverluste EUR 103.538,25 (i. Vi. EUR 554.009)--
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.363,21 58.350
--davon aus verbundenen Unternehmen EUR 34.892,81 (i. Vj. EUR 46.959)--
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 52.759,46 - 74.412
--davon an verbundene Unternehmen EUR 52.093,02 (i. Vj. EUR 71.816)--
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 434.160,76 644.050
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 115.369,05 - 168.959
9. Jahresüberschuss 318.791,71 475.091
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.136.431,30 661.340
11. Bilanzgewinn 1.455.223,01 1.136.431

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.665,62 5.201,51 0,00 24.867,13
19.665,62 5.201,51 0,00 24.867,13
II. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.400.000,00 0,00 0,47 1.399.999,53
1.419.665,62 5.201,51 0,47 1.424.866,66
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2013
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2013
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.664,12 185,77 0,00 19.849,89
19.664,12 185,77 0,00 19.849,89
II. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
19.664,12 185,77 0,00 19.849,89
Buchwerte
31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.017,24 1,50
5.017,24 1,50
II. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.399.999,53 1.400.000,00
1.405.016,77 1.400.001,50

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013

1 Allgemeine Angaben

Die ATMI GmbH erfüllt im Geschäftsjahr wiederum die Größenklasse einer mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB wurde nur bei der Offenlegung Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde bei der Aufstellung des Anhangs Gebrauch gemacht. Die größenabhängige Erleichterung nach § 276 Abs. 1 HGB wurde nur bei der Offenlegung in Anspruch genommen.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinander folgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, wurde beibehalten. Die Beträge wurden abweichend vom Vorjahr cent-genau abgebildet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. In Fremdwährung angeschaffte Gegenstände des Anlagevermögens werden mit dem Wechselkurs zum Anschaffungszeitpunkt bewertet. Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Zugänge bis zu einem Wert von umgerechnet USD 2.500,00 werden im Jahr der Anschaffung komplett abgeschrieben (im Geschäftsjahr: EUR 3.653,67).

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der am Abschlussstichtag beizulegen war.

Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Das Körperschaftsteuerguthaben ist mit dem abgezinsten Barwert angesetzt. Bei der Berechnung wurde ein Zinssatz von 5,5 % zu Grunde gelegt. Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert. Guthaben in Fremdwährung wurden zum Stichtagskurs bewertet.

Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen, wurden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert. Kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Anwendung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB wurde gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

3 Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die darauf entfallenden Abschreibung des Wirtschaftsjahres sind im Anlagenspiegel dargestellt.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr handelt es sich um den langfristigen Anteil des Körperschaftsteuerguthabens. Das Körperschaftsteuerguthaben wird jährlich zum 30. September (bis zum 30. September 2017) zu gleichbleibenden Raten von EUR 42.217 erstattet.

3.3 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.531,6.

3.4 Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn besteht aus einem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.136.431,30 sowie dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 318.791,71.

3.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat einen Mietvertrag über Büroräume sowie einen Vertrag über ein Leasingfahrzeug abgeschlossen. Daraus ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 55,7. Die Verträge enden zwischen 28. Februar 2015 sowie 15. September 2016.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Rohergebnis sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 319.895,36 (i. Vj. EUR 640.819) enthalten.

5 Sonstige Angaben

5.1 Honorare der Abschlussprüfer

Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers im Anhang wird in Ausübung des Wahlrechts des § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

5.2 Geschäftsführer

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2013 bestellt:

Douglas A. Neugold, (Chief Executive Officer), Goshen, Connecticut, USA (Herr Neugold ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit)

Daniel P. Sharkey, (Executive Vice-President of Business Development), Southbury, Connecticut, USA (vertretungsberechtigt mit Herrn Neugold)

Die Geschäftsführer haben Ihr Gehalt nicht von der ATMI GmbH bezogen. Sie wurden ferner mit Wirkung vom 30. April 2014 abberufen.

Zum selben Zeitpunkt neu bestellt wurden:

Bertrand Loy (President & Chief Executive Officer), Massachusetts, USA

Gregory Graves (Executive Vice President, Chief Financial Officer & Treasurer) Minnesota, USA

Peter Walcott (Senior Vice President, Secretary & General Counsel), Massachusetts, USA

Die neuen Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

5.3 Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich acht Arbeitnehmer.

5.4 Konzernzugehörigkeit

Das gesamte Stammkapital der Gesellschaft wird im Geschäftsjahr von der ATMI BVBA, Hoegaarden, Belgien, gehalten. Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der ATMI, Inc., einer Gesellschaft nach dem Recht des US-Bundesstaates Delaware mit Sitz in Danbury, Connecticut, USA, und wird als solches in den von der obersten Konzernmutter zu erstellenden Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird bei der US-Börsenaufsicht, Washington D. C., USA, veröffentlicht.

Mit Wirkung vom 31. Dezember 2013 24:00 Uhr wurden die Anteile an der ATMI GmbH auf die ATMI S.à.r.l. ubertragen.

 

Unterhaching, 19. November 2014

Die Geschäftsführung

6 Bestätigungsvermerk

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ATMI GmbH, Unterhaching für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

München, 29. August 2014

Krämer Pothorn & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Krämer, Wirtschaftsprüfer

Freitag, Wirtschaftsprüfer

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