Master Data

Registry
Register court Montabaur HRB 24146
Registered
7/16/2014
Industry
Manufacture of builders’ ware of plasticManufacture of plaster products for construction purposesAgents involved in the sale of building materials, paints and varnishes
Purpose
ist die Entwicklung, die Herstellung, der Handel und der Vertrieb von verschiedensten Produkten, insbesondere im Baubereich und baunahen Bereich.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Timo Philipp Knoll
since 2/18/2026
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
90.70%
F****** A****
9.30%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
Dural Beteiligungs GmbH
Germany
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

DURAL GmbH

Ruppach-Goldhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Rechtliche und organisatorische Struktur

3. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

III. 2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die DURAL GmbH ist eine Handelsgesellschaft und als Vollsortimenter im Bereich Abschlussprofile und Verlegesysteme für sämtliche Bodenbeläge wie Fliesen, Parkett, Laminat, Teppichböden und PVC-Designerböden tätig. Die Absatzmärkte sind neben Deutschland fast alle EU-Länder sowie auch Drittländer in fast allen Kontinenten. Zu den Kunden der DURAL GmbH gehören Baumärkte, Fachhändler sowie Groß- und Einzelhändler. Neben diesen gruppenexternen Abnehmern beliefert die DURAL GmbH zahlreiche Unternehmen der DURAL-Gruppe.

2. Rechtliche und organisatorische Struktur

Rechtliche Struktur

Sitz der DURAL GmbH ist Ruppach-Goldhausen. Die 100 %-ige Mutter der DURAL GmbH ist die Dural Beteiligungs GmbH, ebenfalls mit Sitz in Ruppach-Goldhausen. Zwischen diesen beiden Gesellschaften besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

Organisatorische Struktur

Die DURAL GmbH ist in die Vertriebseinheiten Deutschland, Frankreich, Westeuropa und Export unterteilt. Die Bereiche Einkauf, Logistik, Anwendungstechnik, Qualitätssicherung, EDV, Personal und Buchhaltung werden durch die jeweiligen Fachabteilungen abgedeckt.

3. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen, um die Produkte den Kundenwünschen und Marktgegebenheiten anzupassen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt durch die hohen Inflationsraten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Quelle: Statistisches Bundesamt; Prognose aus Januar 2024).

b) Brachenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 erlebte die deutsche Baubranche einen Umsatzrückgang von 5,5 % im Vergleich zum Vorjahr 2022. (Quelle: Bauindustrie.de; Prognose aus Januar 2024). Der Umsatz der DURAL GmbH ist vor dem Hintergrund im Vorjahresvergleich gesunken.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Den Geschäftsverlauf 2023 schätzen wir als anspruchsvoll ein. Die konjunkturelle Lage des Unternehmens ist von der hohen Inflationsrate und der damit einhergehenden, rückläufigen Kaufkraft geprägt. Dies machte sich im Geschäftsjahr durch gesunkene Umsatzzahlen bemerkbar.

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir den Umsatz aus dem Vorjahr nicht halten. Sowohl in unserem Heimatmarkt Deutschland als auch in den Kernmärkten Frankreich und Großbritannien zeigte sich der Umsatz rückläufig.

Insgesamt gliedert sich unsere Absatzstruktur wie folgt in die geographischen Regionen:

Deutschland rd. 53 %
Frankreich rd. 24 %
Großbritannien rd. 1 %
USA rd. 4 %
Europa, sonstige rd. 17 %
Übersee, sonstige rd. 1 %

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um 26,5 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen um 219,5 T€ unter dem Vorjahreswert.

Der Materialeinsatz liegt im Berichtsjahr unter dem Vorjahresniveau (- 30,5 %), die Wareneinsatzquote sinkt um 3,5 %-Punkte.

Das Rohergebnis hat sich im Geschäftsjahr um 3.001,9 T€ auf 12.447,7 T€ vermindert. Dies entspricht einem Rückgang von 19,4 %.

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 % auf 5.924,3 T€ gestiegen

Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 38,8 T€ auf 284,9 T€ vermindert (- 12,0 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 6.000,1 T€ um 184,2 T€ auf 6.184,3 T€ gestiegen (+ 3,1 %). Dieser Anstieg geht insbesondere auf die gestiegenen Werbe- und Reisekosen (+ 156,7 T€), Kosten der Warenabgabe (+ 94,0 T€), Reparaturen und Instandhaltungen (+ 38,8 T€), Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens (+ 28,3 T€), Fahrzeugkosten (+ 25,4 T€) sowie Versicherungen, Beiträge und Abgaben (+ 5,0 T€) zurück.

Gesunken sind hingegen die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (- 116,5 T€), verschiedene betriebliche Kosten (- 28,3 T€), Raumkosten (- 17,8 T€) sowie Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (- 1,3 T€).

Das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres sank insgesamt um - 3.461,2 T€ und beträgt somit 54,2 T€.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von - 103,5 T€ auf - 68,8 T€ aufgrund niedrigerer Zinsaufwendungen verbessert.

Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.426,5 T€ verschlechtert.

Sonstige Steuern belasten das Ergebnis in Höhe von 4,1 T€.

Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 18,7 T€, der aufgrund des vereinbarten Gewinnabführungsvertrages in voller Höhe von der Muttergesellschaft Dural Beteiligungs-GmbH übernommen wird.

b) Finanzlage

Den Cash-Flow ermitteln wir vereinfacht aus der Summe von Jahresergebnis, Abschreibungen und Veränderung aller Rückstellungen. Diese Größe ist im Geschäftsjahr um 3.044,3 T€ auf 653,3 T€ gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf das um 3.421,9 T€ geminderte Ergebnis vor Gewinnabführung zurückzuführen.

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skontobeträgen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Darüber hinaus unterhält unsere Gesellschaft Kreditlinien in ausreichender Höhe. Damit können auch kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 8,8 % der Bilanzsumme.

Die Finanzierung der Gesellschaft war ganzjährig gesichert.

Unsere Kapitalstruktur ist betragsmäßig im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen in der Unternehmensgruppe belassen.

Unsere umfangreichen Investitionstätigkeiten sind abgeschlossen. Für die Zukunft sind lediglich Ersatzinvestitionen geplant.

Langfristige Anlagen sind größtenteils durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4.658,1 T€ bzw. 24,2 % auf 14.580,6 T€ vermindert. Gesteigert haben sich die liquiden Mittel (+ 229,5 T€) sowie die Sachanlagen (+ 49,4 T€).

Demgegenüber verringert haben sich die Vorräte (- 2.231,9 T€), die Forderungen (- 1.900,0 T€), die sonstigen Vermögensgegenstände (- 728,8 T€), das immaterielle Anlagevermögen (- 51,7 T€), der Rechnungsabgrenzungsposten (- 12,8 T€) sowie die geleisteten Anzahlungen (-11,8 T€).

Die Forderungen sind um 1.900,0 T€ gesunken, was insbesondere auf Rückführungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist.

Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um - 728,8 T€, was hauptsächlich auf einen deutlich geringeren Anteil von debitorischen Kreditoren (- 617,7 T€) sowie auf die Tilgung eines an eine der Dural-Gruppe nahestehende Gesellschaft gewährtes Darlehen (- 95,2 T€) zurückzuführen ist.

Die Verminderung der immateriellen Vermögensgegenstände um - 51,7 T€ beruht zum einen auf Zugängen in Höhe von + 71,0 T€ und zum anderen auf Abschreibungen in Höhe von - 122,7 T€.

Der Anstieg der Sachanlagen um + 49,4 T€ beruht zum einen auf Zugängen in Höhe von + 211,6 T€ und zum anderen auf Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von - 162,2 T€.

Dementsprechend hat sich das mittel- und langfristige Vermögen um - 1.143,6 T€ bzw. 62,3 % auf nunmehr 691,0 T€ verringert.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote der Gesellschaft steigt aufgrund der Bilanzverkürzung von 9,3% per 31.12.2022 auf 12,3 % zum Abschlussstichtag. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Dural Beteiligungs GmbH ergibt sich ansonsten keine Veränderung an der absoluten Höhe des Eigenkapitals der Gesellschaft. Die Verlustübernahme des Geschäftsjahres 2023 betrug 18,7 T€.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung im Wesentlichen den Rohertrag und das EBITDA heran. Weiterführend werden Auswirkungen auf die Liquidität beobachtet.

Der im Jahresabschluss 2022 prognostizierte Rückgang des Umsatzes 2023 ist eingetroffen. Der Rohertrag ist im Geschäftsjahr 2023 um - 19,4% auf 12.447,7 T€ gesunken. Analog dazu ist das EBITDA um - 3.500,1 T€ auf 339,1 T€ gesunken. Vor diesem Hintergrund kann die wirtschaftliche Lage der DURAL GmbH in 2023 insgesamt als akzeptabel bezeichnet werden.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir der gesamtwirtschaftlichen Lage entsprechend als angemessen ein.

Die Umsatzentwicklung ist rückläufig.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Das kurzfristige Vermögen deckt die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

IV. Prognosebericht

Unsere Erwartungen in Bezug auf die voraussichtliche künftige Entwicklung der Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft sind positiv.

Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch kapitalstarke Lieferanten in Europa, der Türkei und in Fernost, Partnerschaften und Vertriebskooperationen.

Aufgrund der permanenten Weiterentwicklung der internen Prozesse erhoffen wir uns auch zukünftig weitere Kosteneinsparungen, die unsere Ertragslage positiv beeinflussen werden.

Um eine positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise forcieren.

Wir gehen davon aus, dass der Umsatz der DURAL GmbH in 2024 wieder zunehmen wird. Durch gezielte Maßnahmen wie das Anheben von Preisen, hoffen wir unseren absoluten Deckungsbeitrag wieder deutlich steigern zu können. Unser primäres Ziel bezüglich des EBITDA ist es das operative Ergebnis aus 2023 in 2024 zu steigern und dem Umsatzrückgang des Vorjahres entgegenzuwirken.

Wirtschaftliche oder rechtliche bestandsgefährdende bzw. entwicklungsgefährdende Risiken der Gesellschaft sind, außer den zuvor genannten, zum Bilanzaufstellungszeitpunkt nicht erkennbar.

Wir werden auch zukünftig voraussichtlich in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

V. Chancen- und Risikobericht

Risiken aus operativer Tätigkeit

Forderungsausfallrisiko

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken arbeitet die DURAL GmbH mit Zahlungsregulierern und Warenkreditversicherungen zusammen, zudem werden säumige Kunden zeitnah angemahnt.

Lieferantenausfallrisiko

Durch den Ausfall eines Lieferanten könnte die Versorgung der DURAL GmbH mit benötigten Produkten beeinträchtigt werden. Gemindert wird dieses Risiko durch Bonitätsprüfungen, eine Mehrlieferantenstrategie und die Tatsache, dass in einigen Bereichen die DURAL GmbH den Lieferanten das Produktionswerkzeug stellt.

Qualitätsrisiko

Die Qualität von gelieferter Ware könnte minderwertig sein und ein Verkauf dieser Ware an Kunden könnte Gewährleistungsansprüche Dritter gegen die DURAL GmbH begründen. Dieses Risiko wird durch Qualitätsüberprüfungen und eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten begrenzt.

Lagerrisiko

Aufgrund von sich verändernden Kundenpräferenzen könnten Teile des Lagers unverkäuflich werden. Wir minimieren dieses Risiko durch Reichweitenanalysen und eine entsprechende Anpassung des Einkaufsverhaltens.

Projektrisiko

Durch Verzögerungen bzw. Abbrüche von Projekten könnte der DURAL GmbH ein wirtschaftlicher Schaden entstehen. Dieses Risiko wird durch vertraglich geregelte Abnahmeverpflichtungen und durch den Einsatz von Waren minimiert, die einem breiteren Kundenkreis veräußert werden können.

Liquiditätsrisiko

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Liquidität ist ausreichend, wir erwarten keine Engpässe.

Marktrisiken

Absatzrisiko

Aufgrund der schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der hohen Inflationsraten, könnte es bei einer weiterhin anhaltenden globalen Konjunktureintrübung bleiben. Die Dauer sowie das Ausmaß dieser allgemeinen wirtschaftlichen Eintrübung und die Folgen für die Fliesenprofilindustrie sind von uns derzeit jedoch nicht einschätzbar. Wir gehen jedoch von einer moderat positiven weltwirtschaftlichen Entwicklung aus.

Preisrisiko

Die Rohstoffpreise und die Frachtraten könnten weiter ansteigen, was den Wareneinkauf verteuern würde. Hierauf könnten wir jedoch mit verschiedenen Maßnahmen im Bereich Beschaffung entgegenwirken. In gereiften Märkten bestehen Absatzpreisrisiken durch eine potenzielle Zunahme der Wettbewerbsintensität, in Wachstumsmärkten sehen wir dieses Risiko nicht.

Kursrisiko

Die DURAL GmbH kauft einen Teil der Handelsware in US-Dollar ein. In Bezug auf diese Währung gehen wir wie in der Vergangenheit von moderaten Schwankungen der Wechselkurse aus. Absatzseitig bestehen keine Risiken für die DURAL GmbH, da alle Kunden in Euro beliefert werden.

Rechtliche Risiken

Zollrisiko

Aufgrund der aktuellen geopolitischen Spannungen zwischen der westlichen Welt auf der einen und Russland und China auf der anderen Seite könnten Importe weiter erschwert bzw. verteuert werden. Dural begegnet dieser Entwicklung auf der Beschaffungsseite mit dem Aufbau von Lieferanten in unterschiedlichen Ländern für alle wesentlichen Artikelgruppen.

Frachtkostenrisiko

Wegen arbeitspolitischer Entscheidungen im Transportgewerbe (z.B. bezüglich Lenkzeiten, Mindestlohn etc.) könnte die Verfügbarkeit von Frachtraum weiter eingeschränkt werden.

Produktionsrisiko

Durch Produktionsverbote in Europa aus umweltschutzrechtlichen Gründen könnte die Verfügbarkeit von einigen Artikeln eingeschränkt werden. Die DURAL GmbH würde diesem Risiko durch eine Anpassung der Beschaffungspolitik und durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit ihren Kunden begegnen.

Chancenbericht

Das Management erwartet für das kommende Geschäftsjahr einen leichten Anstieg von Umsatz und Geschäftsvolumen. Für das Jahr 2024 legen wir erneut einen starken Schwerpunkt auf eine Stabilisierung der Roherträge und Rohmargen. Weiterhin liegt der Fokus auf der Kontrolle von Kosten und damit verbundenen Einsparmaßnahmen, um ein möglichst hohes Jahresergebnis zu erzielen.

Zudem besteht für die DURAL GmbH in Deutschland die Möglichkeit den Marktanteil weiter zu steigern. Potenzial bieten nach wie vor die Vertriebsregion Westeuropa und der Export, insbesondere durch die Gewinnung von Neukunden.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, anhaltender Inflation und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für künftige Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Ruppach-Goldhausen, den 19.06.2024

DURAL GmbH

gez. Sebastian Maiworm, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 691.003,70 693.290,80
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 188.138,43 239.814,90
II. Sachanlagen 502.865,27 453.475,90
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 85.243,53 106.326,39
2. technische Anlagen und Maschinen 19.592,05 21.083,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 398.029,69 326.065,60
B. Umlaufvermögen 13.883.372,50 18.526.304,35
I. Vorräte 6.605.304,74 8.849.005,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.317.743,22 7.946.517,21
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.586.439,05 4.564.606,19
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 18.728,93
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.731.304,17 3.381.911,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.960.324,54 1.730.781,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.243,86 19.089,71
Aktiva 14.580.620,06 19.238.684,86

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.789.124,14 1.789.124,14
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 905.116,75 905.116,75
III. Gewinnvortrag 859.007,39 859.007,39
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.193.027,57 805.969,12
C. Verbindlichkeiten 11.598.468,35 16.643.591,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 500.189,19
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.929.942,96 12.973.041,50
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.668.525,39 3.170.360,91
Passiva 14.580.620,06 19.238.684,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.447.672,91 15.449.549,00
2. Personalaufwand 5.924.280,32 5.610.272,04
a) Löhne und Gehälter 4.942.998,32 4.623.451,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 981.282,00 986.820,28
davon für Altersversorgung 81.294,55 117.460,78
3. Abschreibungen 284.890,37 323.736,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 284.890,37 323.736,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.184.336,63 6.000.144,56
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 68.802,87 185.386,33
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.951,99 68.383,40
davon aus verbundenen Unternehmen 34.239,21 33.241,96
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 128.776,51 171.926,61
davon an verbundene Unternehmen 115.362,40 171.182,41
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 744,20
7. Ergebnis nach Steuern -14.658,93 3.411.852,91
8. sonstige Steuern 4.070,00 8.720,96
9. Erträge aus Verlustübernahme 18.728,93
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 3.403.131,95
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

DURAL GmbH Entwicklung, Herstellung, Handel und Vertrieb, 56412 Ruppach-Goldhausen

Inhalt

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Angaben zur Bilanz

Sonstige Angaben

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: DURAL GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ruppach-Goldhausen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Montabaur
Register-Nr.: HRB 24146

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Währungsumrechnung erfolgte gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge 2023
Euro
Abgänge 2023
Euro
Umbuchungen 2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.002.864,84 71.013,17 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.002.864,84 71.013,17 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 533.707,11 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 130.273,59 955,00 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 697.069,17 210.668,10 17.219,82 0,00
Summe Sachanlagen 1.361.049,87 211.623,10 17.219,82 0,00
Summe Anlagevermögen 2.363.914,71 282.636,27 17.219,82 0,00
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Zugang Abschreibungen Geschäftsjahr 2023
Euro
Abgänge 2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.073.878,01 763.049,94 122.689,64 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.073.878,01 763.049,94 122.689,64 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 533.707,11 427.380,72 21.082,86 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 131.228,59 109.189,68 2.446,86 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 890.517,45 371.003,57 138.671,01 17.186,82
Summe Sachanlagen 1.555.453,15 907.573,97 162.200,73 17.186,82
Summe Anlagevermögen 2.629.331,16 1.670.623,91 284.890,37 17.186,82
Umbuchungen 2023
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 885.739,58 188.138,43 239.814,90
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 885.739,58 188.138,43 239.814,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 448.463,58 85.243,53 106.326,39
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 111.636,54 19.592,05 21.083,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 492.487,76 398.029,69 326.065,60
Summe Sachanlagen 0,00 1.052.587,88 502.865,27 453.475,90
Summe Anlagevermögen 0,00 1.938.327,46 691.003,70 693.290,80

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 18.728,93 EUR (Vorjahr: 198.916,39 EUR). Es handelt sich dabei um Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

EUR
Rechtskosten, Prozesskosten 300.000,00
Rückstellung für Gewährleistungen 156.000,00
Rückstellung für Personalkosten 579.862,39
übrige Rückstellungen 157.165,18
1.193.027,57

Verrechnung von Schulden und Vermögensgegenständen

Rückstellungen aus Altersteilzeit in Höhe von 45.250,00 EUR wurden mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten in Höhe von 37.594,52 EUR saldiert. Der passive Unterschiedsbetrag von 7.655,48 EUR wurde unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken in T€

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr größer 1 Jahr größer 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0 0,0 0,0
500,2 500,2 0,0
erhaltene Anzahlungen 34,0 34,0 0,0 0,0
17,6 17,6 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.284,0 1.284,0 0,0 0,0
1.549,6 1.549,6 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 8.929,9 8.929,9 0,0 0,0
12.973,0 12.973,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.350,5 1.350,5 0,0 0,0
1.603,2 1.603,2 0,0
Summe 11.598,4 11.598,4 0,0 0,0
16.643,6 16.643,6 0,0

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 4.699.011,21 EUR (Vorjahr: 9.061.853,47 EUR). Es handelt sich dabei um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 6.154.776,00
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 6.154.776,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 6.154.776,00
Summe 6.154.776,00

Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden nicht bilanziert, da mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen nicht zu rechnen ist.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

Die Verpflichtung aus Wartungs- und sonstigen Verträgen beträgt per anno 334,4 TEUR.

Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt 1.323,1 TEUR.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 91
leitende Angestellte 9
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 100

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Sebastian Maiworm, Dipl.-Kaufmann

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Konzernzugehörigkeit

Die DURAL GmbH wurde in den Konzernabschluss der Dural Beteiligungs GmbH - mit Sitz in Ruppach-Goldhausen - einbezogen.

Es besteht eine umsatz- und ertragssteuerliche Organschaft zwischen der DURAL GmbH und ihrer Gesellschafterin, der Dural Beteiligungs GmbH. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages verbleibt bei der DURAL GmbH kein eigenes Jahresergebnis.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ruppach-Goldhausen, 19.06.2024

gez. Sebastian Maiworm

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DURAL GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DURAL GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DURAL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Großmaischeid, 19. Juni 2024

Marx & Jansen Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Stefan Eickes, Wirtschaftsprüfer

Olaf Werner, Wirtschaftsprüfer

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