Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 723865
Previous
KRV Rechtsschutz-Schadenregulierungs-GmbH
Registered
5/22/2003
Industry
Provision of other services for non-artistic eventsManagement activities of other holding companiesContract catering service activities and other food service activities
Purpose
Gegenstand geändert; nun: Die Erbringung von Serviceleistungen (z.B. In- und Outputmanagement, Datenmanagement und Vertragsservice, Einkauf und Versorgung, Konzerngastronomie / Bewirtungsleistungen, Veranstaltungsmanagement und Gebäudeservices).

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Eva-Miriam Böttcher
since 9/26/2023
Procura
Christoph Stefanides
since 9/26/2023
Procura
Verena Hofer
since 8/3/2023
Procura
Maren Puygranier
since 11/18/2022
Procura
Monika Skorepa
since 7/6/2020
Procura
Nicola Federico
since 12/10/2018
Procura
Ralf Schmidhuber
since 1/19/2015
Procura
Jochen Bodenröder
since 5/5/2014
Managing Director
Jens Wieland
since 4/1/2014
Managing Director
Jürgen Hörner
since 12/8/2011
Procura
Oliver Weiß
since 2/19/2009
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

W & W Service GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die W&W Service GmbH

Prüfungsurteil


Wir haben den Jahresabschluss der W&W Service GmbH, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt


Unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB wurde kein Lagebericht aufgestellt. Im Zeitpunkt der Beendigung unserer Abschlussprüfung konnte nicht abschließend beurteilt werden, ob die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB zu Recht in Anspruch genommen worden ist, weil die Voraussetzungen nach § 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 5 Buchst. c) bis e) HGB erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 28. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frey
Wirtschaftsprüfer

Seifert
Wirtschaftsprüfer


Jahresabschluss

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

in € 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58 373 96 559
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12 853 624 12 641 170
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 120 448 783 758
12 974 072 13 424 928
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 580 721 916 404
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1084 172 1 196 633
1664 893 2 113 037
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12 686 662 487
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5 686 390 12 310 098
3. Sonstige Vermögensgegenstände 847 927 900 117
6 547 002 13 872 701
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3 572 426 4 685 655
Davon bei verbundenen Unternehmen: 2 100 000 (Vj. 4 200 000)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1 552 4 926
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 692 244 777 578
Summe der Aktiva 25 510 562 34 975 385

Passiva

in € 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25 000 25 000
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 73 776 73 776
III. Gewinnvortrag 1 377 1 377
IV. Jahresüberschuss - -
100 153 100 153
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 15 320 073 15 951 525
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 241 670 172 333
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 529 682 201 684
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9 121 032 18 327 582
4. Sonstige Verbindlichkeiten 8 216
9 892 392 18 701 814
D. Rechnungsabgrenzungsposten 197 944 221 893
Summe der Passiva 25 510 562 34 975 385

Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1.1.2023 bis
31.12.2023
1.1.2023 bis
31.12.2023
1.1.2022 bis
31.12.2022
1 Umsatzerlöse 108 455 869 102 788 677
2 Sonstige betriebliche Erträge 4 228 239 3 298 788
3 Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -17 708 844 -13 622 660
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -59 771 154 -60 235 197
-77 479 998 -73 857 857
4 Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -18 607 258 -18 456 947
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -5 857 392 -4 897 937
Davon für Altersversorgung: 1 444 642 (Vj. 598 912) -24 464 649 -23 354 884
5 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen
-3 683 984 -2 420 291
6 Sonstige betriebliche Aufwendungen -7 052 567 -5 846 071
7 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 423 973 61 244
Davon aus verbundenen Unternehmen: 396 564 (Vj. 61 244)
8 Zinsen und ähnliche Aufwendungen -404 724 -755 724
Davon an verbundene Unternehmen: 310 177 (Vj.102 054)
9 Ergebnis vor sonstigen Steuern und vor Gewinnabführung 22 160 -86116
10 Sonstige Steuern - 22 160 86 116
11 Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne
12 Jahresüberschuss

Anhang

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Vorbemerkungen


Die W&W Service GmbH (WWS) hat ihren Sitz in Stuttgart und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 723865 eingetragen.


Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.


Die Gesellschaft macht für das Geschäftsjahr 2023 von der Möglichkeit der Befreiung von der Pflicht zur Erstellung eines Lageberichts gemäß§ 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.


Der Aufbau der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.


Seit 29. April 2008 besteht mit der Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG) ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva


Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich zeitanteiliger linearer Abschreibungen bewertet.


Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Vermögensgegenstände mit einem Netto-Anschaffungswert von bis zu 800 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.


Vorräte werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen und nach dem First-in/ First-out-Verfahren bewertet. Die Bestandsaufnahme erfolgt über eine laufende Inventur. Die Vorräte aus Naturalien und Küchenbeständen werden aufgrund ihrer konstanten Bestandshöhe zum Festwertverfahren gemäß§ 240 HGB bewertet. Die Überprüfung des Festwerts erfolgt durch körperliche Bestandsaufnahme in der Regel alle 3 Jahre. Die letzte Inventur erfolgte an allen Standorten zum 30.11.2021 . Der Festwert wurde entsprechend angepasst.


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.


Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu ihrem Nominalwert ausgewiesen.


Auf fremde Währung lautende Bankguthaben werden zum EZB-Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Ausweis von im Berichtsjahr entstandenen Währungskursgewinnen in Höhe von 2.806,68 € aus laufenden Bankguthaben in Tschechischen Kronen erfolgt in den sonstigen betrieblichen Erträgen.


Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung betrifft einen Überhang aus der Verrechnung von zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen mit Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen. Die Bewertung der insolvenzgesicherten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen erfolgte mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich der unwiderruflich zugesagten Überschussbeteiligung, die den unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips fortgeführten Anschaffungskosten nach§ 253 Abs. 4 HGB und damit mangels anderer Bewertungsmethoden dem beizulegenden Zeitwert i.S.d.§ 255 Abs. 4 Satz 4 HGB entsprechen.

Bewertungsmethoden Passiva


Für am Abschlussstichtag bestehende rechtliche Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen wird unter Berücksichtigung der Arbeitgeberaufwendungen zur Sozialversicherung eine Rückstellung in Höhe des Barwerts der künftigen Aufstockungsleistungen (Gehalt und Zusatzbeiträge zur Rentenversicherung) sowie ggf. Ausgleichszahlungen aufgrund geminderter Rentenversicherungsansprüche und des Erfüllungsrückstandes aus vorgeleisteter Arbeit des Arbeitsnehmers passiviert. Die Rückstellung wird nach den individuellen Laufzeiten mit den entsprechenden durch die Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen nach der RückAbzinsV abgezinst. Ferner wird bei der Bewertung ein Gehaltstrend in Höhe von 3,67 % (Versicherungstarif) bzw. 4,00 % (Banktarif) berücksichtigt. Biometrische Faktoren werden bei der Bemessung der Rückstellung über einen pauschalen Abschlag in Höhe von 2 % abgebildet. Daneben werden gemäß § 285 Nr. 25 HGB verpfändete Rückdeckungsversicherungen mit ihrem Zeitwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht, berücksichtigt und als Deckungsvermögen mit den Altersteilzeitverpflichtungen saldiert. Der Zeitwert setzt sich aus Deckungskapital zuzüglich unwiderruflich zugesagter Überschussbeteiligung zusammen.


Die Rückstellungen aufgrund der Sozialordnung und für Jubiläumszuwendungen wurden mit dem nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB notwendigen Erfüllungsbetrag unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G, Zins 1,27 %, nach der PUC-Methode ermittelt. Fluktuation und künftige Gehaltssteigerungen wurden berücksichtigt.


Die übrigen sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen ermittelt sowie entsprechend mit den veröffentlichten Zinssätzen der Bundesbank abgezinst.


Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.


Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgleichszahlungen anderer Konzernunternehmen für Mitarbeiter, die zur W&W Service GmbH gewechselt sind. Die auf unterschiedlichen tarifvertraglichen bzw. betrieblichen Regelungen basierenden Personalkosten wurden bis zur Vollendung des 63. Lebensjahres des Konzernwechslers ermittelt und mit dem Barwert ohne biometrische Faktoren bewertet.

Erläuterungen Aktiva

A. Anlagevermögen


Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

Anschaffungskosten
in € 1.1.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Umbuchungen
2023
31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 426 602 0 24 566 0 402 036
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22 813 699 3 289 607 3 204 407 783 758 23 682 657
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 783 758 120 448 - - 783 758 120 448
Summe Anlagevermögen 24 024 059 3 410 055 3 228 973 - 24 205 141
kumulierte Abschreibung Buchwerte
in € 1.1.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 330 043 30 456 16 836 343 663 58 373 96 559
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10 172 529 3 653 528 2 997 024 10 829 033 12 853 624 12 641 170
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - 0 120 448 783 758
Summe Anlagevermögen 10 502 572 3 683 984 3 013 860 11 172 696 13 032 445 13 521 487

B. Umlaufvermögen

1. Vorräte


Die Vorräte in Höhe von 1 665 (Vj. 2 113) Tsd € umfassen im Wesentlichen Büro- und Werbematerialien sowie Formulare, Küchenbestände und Heizöl.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Aktivwerte aus der Führungskräfte- und Mitarbeiterversorgung in Höhe von 2 165 (Vj. 2 130) Tsd € mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Des Weiteren bestehen im Wesentlichen Forderungen gegen die W & W Informatik GmbH i.H.v. 862 (Vj. 0) Tsd €, die Wüstenrot Bausparkasse AG i.H.v. 808 (Vj. 1 992) Tsd €, die Württembergische Versicherung AG i.H.v. 717 (Vj. 6 554) Tsd €, die Württembergische Lebensversicherung AG i.H.v. 505 (Vj. 510) Tsd €, die Württembergische Rechtsschutz Schaden-Service-GmbH i.H.v. 286 (Vj. 512) Tsd €, die Württembergische Vertriebspartner GmbH i.H.v. 124 (Vj. 292) Tsd €, die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH i.H.v. 86 (Vj. 69) Tsd €, die Württembergische Krankenversicherung AG i.H.v. 52 (Vj. 127) Tsd € und die Adam Riese GmbH i.H.v. 48 (Vj. 5) Tsd. €.


Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen i.H.v. von 799 Tsd € an Dienstleister im Kontext mit der externen Fuhrparkverwaltung, Barkautionen i.H.v. unverändert 38 Tsd. €, Forderungen aus negativen Gleitzeitsalden i.H.v. 8 (Vj. 9) Tsd € und Anzahlungen für Werkleistungen i.H.v. 1 (Vj. 53) Tsd. €.

3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten


Die Position Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten enthält im Wesentlichen Guthaben auf laufenden Bankkonten in Höhe von 1 404 (Vj. 443) Tsd € und Tagesgeld in Höhe von 2100 (Vj. 4 200) Tsd €.


Der Kassenbestand beläuft sich auf 52 (Vj. 28) Tsd €.

C. Rechnungsabgrenzungsposten


Beinhaltet i.W. die Abgrenzung von Wartungskosten, die linear über maximal 1 Jahr ergebniswirksam aufgelöst werden.

D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung


Aus der Verrechnung gemäß 246 Abs. 2 Sätze 2 und 3 HGB von Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 1 776 Tsd € mit den Teilbeträgen der Altersteilzeitrückstellungen für Erfüllungsrückstände in Höhe von 1 084 Tsd € ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 692 (Vj. 778) Tsd €.

Erläuterungen Passiva

1. Eigenkapital


Das gezeichnete und voll eingezahlte Kapital der WWS beträgt unverändert 25 Tsd €.


Gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB wurden im Geschäftsjahr 2010 insgesamt 74Tsd € aus der Auflösung von Rückstellungen in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

2. Sonstige Rückstellungen


Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

in Tsd.€ 31.12.2023 31.12.2022
Ausstehende Rechnungen 11 294 11 612
Sonderzahlungen an Mitarbeiter 1 580 1 930
Altersteilzeit 650 773
Urlaub und Gleitzeit 1119 959
Jubiläumszuwendungen 136 148
Beiträge an Berufsgenossenschaft 2 15
Sterbegelder und andere soziale Leistungen 104 103
Abfindungen - -
Andere 435 411
Summe Sonstige Rückstellungen 15 320 15 952


Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen betreffen im Geschäftsjahr u.a. bezogene Leistungen für Gebäudeservices, Porto, Fuhrpark, Kantinenbetrieb und Managementberatung, die im Folgejahr abgerechnet werden.


Die Rückstellung für Altersteilzeit ermittelt sich wie folgt:

in € 31.12.2023 31.12.2022
Erfüllungsbetrag der verdienten Ansprüche 1 734 2 023
davon mit der Rückdeckungsversicherung saldierungsfähig 1 084 1 250
Ansatz 650 773


Die anderen sonstigen Rückstellungen enthalten i.W. eine Rückstellung i.H.v. 361 (Vj. 259) Tsd € im Kontext mit Personalaufwendungen für die Niederlassung Prag. Für die internen Kosten der Jahresabschlusserstellung sind unverändert 48 Tsd € zurückgestellt.

3. Verbindlichkeiten


Die Verbindlichkeiten in Höhe von 9 892 (Vj. 18 701) Tsd. € setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zusammen.


Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Gesellschafterin W&W AG in Höhe von 8 998 (Vj. 18 239) Tsd €. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus dem laufenden Verrechnungsverkehr i.H.v. 998 (Vj. 174) Tsd €. Des Weiteren betrifft der Ausweis zwei Darlehen. Ein Darlehen i.H.v. 3 000 Tsd € wird mit 0,5382 % verzinst (Rückzahlung am 17. Dezember 2028). Ein weiteres Darlehen i.H.v. 5 000 Tsd € wird mit 2,6433 % verzinst (Rückzahlung am 24. August 2029). Im Juni wurde ein Darlehen über 10 000 Tsd € (Zinssatz 3,7641 %; ursprünglich geplante Rückzahlung 15. Dezember 2029) frühzeitig zurückgezahlt (Änderungsvertrag vom 7. Juni 2023). Des Weiteren wurden Darlehenszinsen in Höhe von 48 (Vj. 65 ) Tsd € abgegrenzt. Eine Ergebnisabführungsverpflichtung an die W&W AG als Organträgerin, die im Regelfall die abzuführende Ertragsteuerbelastung betrifft, hat zum Stichtag nicht bestanden.


Im Übrigen bestanden zum Stichtag weitere Verbindlichkeiten aus dem laufenden Verrechnungsverkehr mit der W &W Asset Management GmbH in Höhe von 62 (Vj. 0) Tsd. € und der IVB GmbH i.H.v. 11 (Vj. 0) Tsd €.


Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamtbetrag Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 242 242 - -
(Vorjahr) (172) (172) (-) (-)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 530 530 - -
(Vorjahr) (202) (202) (-) (-)
3. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 9 121 1 121 3 000 5 000
(Vorjahr) (18 328) (328) (18 000) (18 000)
Summe Verbindlichkeiten 9 893 1 893 3 000 5 000
(Vorjahr) (18 702) (702) (18 000) (18 000)

4. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten


Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Verbindlichkeiten aus der Ausgleichszahlung der BSW für Mitarbeiter, die von der BSW in die WWS übernommen wurden, in Höhe von 198 (Vj. 222) Tsd €.

Erläuterungen Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse


Die Umsatzerlöse belaufen sich im Berichtsjahr auf 108 456 (Vj. 102 789) Tsd €. Davon wurden mit Konzerngesellschaften 105 600 (Vj. 100 973) Tsd € erzielt. Die Umsätze mit fremden Dritten in Höhe von 2 856 (Vj. 1 816) Tsd € wurden unter anderem durch Kantinenerträge erwirtschaftet, die im Berichtjahr um rd. 1 044 Tsd € anstiegen.

in Tsd.€ 2023 2022
Württembergische Versicherung AG 44 636 41 453
Wüstenrot Bausparkasse AG 30 461 29 132
W&W Informatik GmbH 13 694 11 295
Wüstenrot & Württembergische AG 7 713 8 191
Württembergische Lebensversicherung AG 5 354 5 307
W&W Asset Management GmbH 1 287 1 324
Württembergische Krankenversicherung AG 764 1 381
Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH 654 552
Württembergische Rechtsschutz Schaden-Service GmbH 480 808
Wüstenrot Immobilien GmbH 235 198
Württembergische Vertriebspartner GmbH 123 1 135
Adam Riese GmbH 120 36
Sonstige Konzerngesellschaften 79 161
Summe Konzern-Leistungsverrechnung 105 600 100 973
Umsatzerlöse mit fremden Dritten 2 856 1 816
Summe der Umsatzerlöse 108 456 102 789

2. Sonstige betriebliche Erträge


Die Position enthält im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. 3 258 (Vj. 2 018) Tsd €, Erträge aus Ablaufleistungen von Rückdeckungsversicherungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen i.H.v. 377 (Vj. 730) Tsd €, Kostenerstattungen i.H.v. von 375 Tsd. € für Vorjahre sowie Währungskursgewinne i.H.v. 17 (Vj. 0) Tsd. €.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen


Der Ausweis beinhaltet insbesondere konzernintern bezogene Leistungen i.H.v. 3 671 (Vj. 3 382) Tsd €. Diese beinhalten im Wesentlichen die betriebswirtschaftliche Unterstützung durch die W&W AG und die Württembergische Versicherung AG. Größere Einzelposten innerhalb dieser Position betreffen des Weiteren Aufwendungen für Managementberatung i.H.v. 914 (Vj. 399) Tsd €, Insolvenzsicherungsbeiträge i.H.v. von 263 (Vj. 328) Tsd €, Versicherungsbeiträge i.H.v. 468 (Vj. 320) Tsd €, die Zuführung zur Altersteilzeitrückstellung (Aufstockungsbetrag) i. H.v. 146 (Vj. 227) Tsd € und Buchverluste aus Sachanlagenabgängen i.H.v. 148 (Vj. 0) Tsd €.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge


Größter Posten sind Zinserträge i.H.v. insgesamt 370 (Vj. 19) Tsd. € aus Tagesgeldern, Bankguthaben und aus dem laufenden Verrechnungsverkehr. Aus Aktivwerten zu den Altersteilzeitverpflichtungen wurden Zinsen i.H.v. von 35 (Vj. 42) Tsd € vereinnahmt. Altersteilzeitvereinbarungen betreffend wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellung für Altersteilzeit in Höhe von 6 (Vj. 5) Tsd € und Erträge aus der Abzinsung aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen in Höhe von 41 (Vj. 47) Tsd € gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB miteinander verrechnet und als Zinsertrag ausgewiesen.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen


Wesentlicher Posten im Berichtsjahr sind insgesamt 310 (Vj. 102) Tsd € Zinsaufwendungen aus den Darlehen und aus dem laufenden Verrechnungsverkehr. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen beläuft sich insgesamt auf 92 (Vj. 632) Tsd €. Hier sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der übertragenen Pensionsverpflichtungen in Höhe von 514 Tsd € und Zinserträge aus dem Freistellungsanspruch gegen die W&W AG in Höhe von 422 Tsd € enthalten, die saldiert ausgewiesen werden.

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag


Aufgrund des körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organkreises mit der W&W AG als Organträger fallen für das Jahr 2023 auf Ebene der WWS keine Steuern vom Einkommen und Ertrag an.


Die Gesellschaft wird in eine Unternehmensgruppe i. S. d. Mindeststeuergesetzes einbezogen. Für die Gesellschaft werden sich keine Auswirkungen bei Anwendung des Mindeststeuergesetzes ergeben, da die oberste Muttergesellschaft vom Anwendungsbereich des deutschen Mindeststeuergesetzes umfasst ist.

D. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen


Mit Vertrag vom 1. Januar 2009 wurden die Pensionsverpflichtungen der WWS durch Schuldbeitritt mit Erfüllungsübernahme auf die W&W AG gegen eine einmalige Ausgleichszahlung in Höhe des damaligen Teilwerts übertragen. Die WWS rechnet die Erträge und Aufwendungen aus der Veränderung der Pensionsverpflichtungen jährlich liquide mit der W&W AG ab. Der zum Bilanzstichtag bestehenden Pensionsverpflichtung gegenüber Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der WWS in Höhe von 29 322 (Vj. 29 193) Tsd € steht ein Freistellungsanspruch gegen die W&W AG in betragsmäßig gleicher Höhe gegenüber, was einen saldierten Bilanzausweis von Null bedingt. Aufgrund der Bonität der W&W AG bestehen keinerlei Anhaltspunkte, dass diese die übertragenen Verpflichtungen nicht erfüllen kann und es somit zu einem Durchgriff auf die WWS kommt.


Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB wird der Rechnungszinssatz mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre angesetzt. Die von der Deutschen Bundesbank zum 31. Oktober 2023 veröffentlichten Abzinsungssätze mit einem 10-Jahres-Durchschnitts-Zinssatz wurden angepasst, indem der Zins zum 31. Oktober 2023 für die Monate November und Dezember 2023 fortgeschrieben und damit der Zins zum 31. Dezember 2023 ermittelt wurde. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen mit dem 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und dem 7-Jahres-Durchschnittszinssatz gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 283 Tsd €. Die Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Bei Bestehen von Rückdeckungsversicherungen wurde bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen der IDW Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 mit Verwendung des Deckungskapitalverfahrens und des Passivprimats angewandt.


Gegenüber konzernfremden Anbietern bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Kfz-Leasing für die Jahre 2024 - 2028 in Höhe von 4 029 (Vj. 2 910) Tsd € und aus Gebäudemieten für die Jahre 2024 bis zum Ende der Mietvertragslaufzeit in Höhe von rund 3 291 (Vj. 4 043) Tsd €. Aus weiteren Leasing-, Miet- und Wartungsverhältnissen für verschiedene Standorte ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 725 (Vj. 492) Tsd €.


Konzerninterne sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Gebäudemieten für die Jahre 2024 bis zum Ende der Mietdauer in Höhe von rund 137 416 (Vj. 46 608) Tsd €.


Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beträgt 145 461 Tsd €.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer


Bei der WWS waren im Geschäftsjahr im Durchschnitt 455 (Vj. 437) Mitarbeiter angestellt, davon 302 in Vollzeit und 153 in Teilzeit.

Konzernzugehörigkeit


Das Stammkapital der Gesellschaft wird zu 100 % von der W&W AG, Kornwestheim, gehalten.


Die WWS gehört zum W&W-Konzern, dessen Mutterunternehmen die W&W AG ist. Der Konzernabschluss des W&W-Konzerns wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Honorar des Abschlussprüfers


Die Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im W&W-Konzernabschluss enthalten.

Nachtragsbericht


Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der W&W Service GmbH von besonderer Bedeutung gewesen wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten.

Geschäftsführung


Jochen Bodenröder, Bankkaufmann


Jens Wieland, Diplom-Wirtschaftsinformatiker

Aufsichtsrat


Der Aufsichtsrat wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 1. August 2022 bereits zum 10. August 2022 aufgelöst (zeitgleicher Eintrag im Handelsregister HRB 723865).

 

Kornwestheim, den 28. März 2024

W&W Service GmbH

Jens Wieland

Jochen Bodenröder


Gesellschafterbeschlüsse

der

W & W Service GmbH, Stuttgart


Gemäß § 48 Abs. 2 und 3 GmbHG fasst die Wüstenrot & Württembergische AG (nachfolgend: "W&W"), Kornwestheim, als Alleingesellschafterin der W & W Service GmbH (nachfolgend: "WWS"), Stuttgart, unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form- und Fristerfordernisse im Wege des schriftlichen Verfahrens folgende Gesellschafterbeschlüsse:


1. Der Jahresabschluss der WWS zum 31.12.2023 wird in der vorgelegten Fassung (vgl. Anlage 1) festgestellt.


2. Zwischen der WWS und der W&W besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Ein gesonderter Gewinnverwendungsbeschluss ist somit nicht zu fassen.

 

Kornwestheim, den 21.08.2024

Wüstenrot & Württembergische AG


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