HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH

Seidenstückerweg 2, 59494 Soest, DEU

Master Data

Registry
Register court Arnsberg HRB 5383
Registered
4/16/1948
Industry
Wholesale of wood in the rough and sawn timberWholesale of other products of primary processing of wood and wooden construction elementsWholesale of wood, construction materials and sanitary equipment, without specialisation on one of these goods
Purpose
Groß- und Einzelhandel mit Holz.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Hauke Scheer
since 3/3/2026
Procura
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
50.13%
Klaus Dieter Schnettler
49.87%

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Buchenweg 21, 59519 Möhnesee
€373,600
50.07%
Niederbergheimer Str. 125, 59494 Soest
€371,700
49.93%

Holdings

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH

Soest

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

Wirtschaftliche Grundlage der Gesellschaft ist der Groß- und Einzelhandel mit Holz. Hierzu unterhält die Gesellschaft Lager-, Bearbeitungs- und Verwaltungsgebäude auf eigenen Grundstücken in Soest.

Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Wirtschaftliches Umfeld und Märkte - Konjunktur

Das Jahr 2023 stellte die Holzindustrie weltwirtschaftlich erneut vor komplexe Herausforderungen. Nach den pandemiebedingten Marktschwankungen 2020 - 2022 in Deutschland und Europa folgte 2023 ein Jahr mit unsicheren Energiepreisen infolge geopolitischer Spannungen. Hohe Baukosten, Materialpreise, Finanzierungskosten und regulatorische Unsicherheiten trugen zu einer schwächelnden Bauindustrie bei. Viele Sägewerke und Plattenhersteller fuhren ihre Kapazitäten zurück. Der Borkenkäferbefall und Dürreschäden der Vorjahre nahmen 2023 ab. Dies führte zu einem Rückgang des kurzfristig verfügbaren, günstigen Kalamitätsholzes. Gleichzeitig wuchs der Druck durch Importe aus Osteuropa und Skandinavien, die auf einen stagnierenden Binnenmarkt trafen.

II. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft sank im Jahr 2024 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Wirtschaftsbereichen. Während das Baugewerbe und die Industrie tief in der Rezession stecken, expandiert die Wirtschaftsleistung der öffentlichen Dienstleister kräftig. In fast allen Wirtschaftsbereichen klagen die Unternehmen über Auftragsmangel. Die inländische Nachfrage bleibt trotz wieder erstarkter Kaufkraft und gesunkener Zinsen gedämpft, da die Unsicherheiten über den wirtschaftspolitischen Kurs in Deutschland und die geopolitischen Rahmenbedingungen hoch sind. Besonders düster ist die Lage beim Wohnungsbau. Dort sanken die Investitionen im vergangenen Jahr um 5,0 % und damit das vierte Jahr in Folge.

III. Stark volatile Entwicklung der Rohstoffsituation

Im Jahr 2023 befand sich die Rohstoffversorgung der Holzindustrie in einer Übergangphase. Nach mehreren Jahren mit überdurchschnittlichem Angebot an Kalamitätsholz begann sich das Markumfeld zu normalisieren. Die großen Holzmengen der Jahre 2018 - 2022 (v.a. Fichte aus Süd- und Ostdeutschland) wurden weitgehend aufgearbeitet. Die Importabhängigkeit stieg wieder leicht an, insbesondere bei Nadelrundholz, Papierholz und Spezialsortimenten. Rohholzimporte aus Tschechien, Polen und den baltischen Staaten gewannen an Bedeutung. Poltische Unsicherheiten machen die Versorgungslage jedoch fragiler.

IV. Chancen durch Digitalisierung, zunehmend der Einsatz von KI sowie die Vertiefung der Wertschöpfung

Chancen für Unternehmen bietet neben der Digitalisierung, der Einsatz von KI, die Vertiefung und Erweiterung der Wertschöpfung. Auch vertikale Kooperationen mit nachgelagertem Wertschöpfungsstufen wie dem Holzgroßhandel können das Überleben im harten Wettbewerb sichern. Zu den Risiken zählt die relativ starke Abhängigkeit der Branche von der Bauwirtschaft und der Möbel- und Leistenindustrie. Auch die kontinuierlich schwierige Aufgabe Fachkräfte oder gewerbliche Mitarbeiter zu finden stellt eine Herausforderung dar.

V. Nachhaltigkeit

Das Holzgewerbe insgesamt weist mittlere Nachhaltigkeitsrisiken auf (S-ESG-Score Note C). Die Treibhausgasemissionen sind im Vergleich zu anderen Branchen hoch. Die CO 2 -Belastung kann durch den Erwerb von Emissionszertifikaten ausgeglichen werden, so dass theoretisch eine klimaneutrale Produktion möglich wäre. Wir als HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import - Export GmbH achten insbesondere auf Nachhaltigkeit bei der Beschaffung der Hölzer und sind deswegen seit Jahren auch FSC-und PEFC zertifiziert. Der Forst-Holz-Kreislauf steht vor einem Generationenprojekt:

• nachhaltige Nutzung,

• Biodiversität,

• Rohstoffverfügbarkeit,

• Klimaschutz

müssen gleichzeitig erfüllt werden.

C. Geschäftsverlauf

1. Umsatzentwicklung

Der Umsatz des Jahres 2023 beträgt 28.508 T€ und liegt somit um 19,2 % unterhalb des Vorjahresumsatzes von 35.282 T€. Wobei vom Gesamtumsatz vor Abzug von Boni- und Skontiaufwendungen 29,2 % des Umsatzes im Inland (Vorjahr: 38,0 %) und 70,8 % im Ausland (Vorjahr: 62,0 %) erzielt werden. Ursächlich für den Rückgang des Gesamtumsatzes des Geschäftsjahres 2023 ist im Wesentlichen das geringere umgesetzte Handelsvolumen des Geschäftsjahres 2023.

2. Entwicklung des Geschäftsergebnisses

Im Zuge des Umsatzrückgangs um 6.775 T€ (-19,2 %) verringerte sich auch der Materialaufwand im Verhältnis zum Vorjahr nahezu proportional um 4.734 T€ (- 18,6 %). Der Umsatzrückgang des Geschäftsjahres 2023 ist somit im Wesentlichen mengenindiziert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 37 T€ auf 349 T€ (Vorjahr: 312 T€). Ursächlich für die Zunahme sind im Wesentlichen die um 111 T€ gestiegenen Erträge aus der Veräußerung von Wertpapieren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken im Geschäftsjahr 2023 um 1.667 T€ auf 3.658 T€ (Vorjahr: 5.325 T€). Ursächlich für die Minderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen die in Höhe von 938 T€ gesunkenen Ausgangsfrachten und die in Höhe von 520 T€ gesunkenen Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Der gesamte betriebliche Aufwand, saldiert mit den sonstigen betrieblichen Erträgen, sank um 1.832 T€ auf 6.119 T€ (Vorjahr: 7.951 T€), so dass sich das Betriebsergebnis, bedingt durch die oben beschriebene Minderung des Rohertrags, von 1.824 T€ um 209 T€ auf 1.615 T€ reduziert.

Im Geschäftsjahr 2023 konnten Zinserträge und Erträge aus Wertpapieren in Höhe von insgesamt 108 T€ erzielt werden. Dem standen Zinsen und ähnliche Aufwendungen von 83 T€ gegenüber, so dass für das Geschäftsjahres 2023 ein Finanzergebnis in Höhe von 25 T€ auszuweisen ist. Nach Abzug der für das Geschäftsjahr 2023 zu zahlenden Ertragssteuern erzielte die HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.607 T€ (Vorjahr: 1.279 T€).

3. Beschaffung

Die Beschaffung der Rohhölzer erfolgt überwiegend direkt aus den Erzeugerländern. Durch die stetige Nachfrage in Asien und den anderen ausländischen Märkten gestaltet sich die Deckung unseres Bedarfs an Rohhölzern schwierig. Hinzu kommen weitere bürokratische Hürden, welche besonders den Import von Rohhölzern erschweren. Auch die Produzenten suchen sich Exportwege mit geringeren bürokratischen Hürden, so dass der Export in europäische Länder immer schwieriger wird. Hinzu kommen die Einfuhrverbote, welche gegen Russland verhängt wurden. Zu unserem Produktportfolio gehören neben Rohholz auch Furniere. Außerdem erweitern europäische und außereuropäische Laub- und Nadelhölzer unser breitgefächertes Lieferspektrum. Um unsere hohe Lieferfähigkeit und Lieferbereitschaft zu erhalten ist unser Angebot an Hölzern umfangreich. Die Erhaltung des großen Warenangebots ist nur möglich, weil wir über eine große Trocknungskapazität und Lagerfläche verfügen.

4. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir 191 T€ in das Anlagevermögen investiert. Die Summe wurde überwiegend in eine neue Photovoltaikanlage und Wallboxen sowie einem Pkw investiert.

5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Ursächlich für die um 1.464 T€ gesunkene Bilanzsumme ist im Wesentlichen der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt 1.773 T€ und des Wertpapierbestands von 645 T€, bei gleichzeitiger Zunahme der liquiden Mittel in Höhe von 1.421 T€. Bedingt durch den um 328 T€ gestiegenen Jahresüberschuss und der Thesaurierung des Vorjahresergebnisses von 1.279 T€, bei einer gleichzeitig um 1.464 T€ gesunkenen Bilanzsumme, stieg der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital von 76,4 % auf 86,2 %.

6. Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:

2023 2022
Angestellte 30 24
gewerbliche Arbeitnehmer 17 16
47 40
Auszubildende 3 4

Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 von 2.732 T€ um 3,9 % auf 2.626 T€ gesunken. Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 759 T€.

Die betriebliche Altersversorgung umfasst somit zum Abschlussstichtag einen Pensionsempfänger.

IV. Lage der Gesellschaft

Die Lage der Gesellschaft stellt sich wie folgt da:

1. Ertragslage

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 1.607 T€ liegt um 328 T€ über dem des Vorjahres (1.279 T€). Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) hat sich hingegen um 217 T€ auf 1.610 T€ verringert. Ursächlich für diesen Effekt sind vor allem hohe Ertragsteuererstattungen.

Der Umsatz sank um 6.775 T€ auf 28.508 T€. Der prozentuale Anteil des Wareneinsatzes am Umsatz hat sich von 72,3 % auf 72,9 % erhöht, so dass sich der Rohertrag um 2.041 T€ auf 7.734 T€ (Vorjahr: 9.775 T€) verringerte. Aufgrund der zuvor beschriebenen Entwicklung stieg die Umsatzrentabilität von 3,6 % auf 5,6 %.

2. Vermögenslage

Das Anlagevermögen - langfristig gebundenes Vermögen - hat sich im Geschäftsjahr 2023 unter Berücksichtigung der Zugänge saldiert mit den Abschreibungen um 7 T€ erhöht. Den Zugängen von 191 T€ stehen Abschreibungen von 184 T€ gegenüber. Das Gesamtvermögen hat sich um 1.464 T€ verringert. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.773 T€ und des Wertpapierbestands in Höhe 645 T€, bei gleichzeitiger Zunahme der liquiden Mittel in Höhe von 1.421 T€.

Im Geschäftsjahr 2023 ist das kurzfristig gebundene Vermögen in Höhe von 25.953 T€ um 1.471 T€ gesunken und das langfristig gebundene Vermögen um 7 T€ gestiegen. Dadurch hat sich der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen von 93,2 % im Vorjahr auf 92,8 % verringert.

3. Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 1.766 T€ und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4.966 T€. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der im Vergleich zum Vorjahr geringe Abbau des Vorratsvermögens, wohin gegen im Vorjahr ein starker Aufbau des Vorratsvermögens zu verzeichnen war. Ferner trug auch der Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Verbesserung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit bei.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug -70 T€ und wurde im Wesentlichen von den Investitionen ins Sachanlagevermögen beeinflusst. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurde durch den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert.

Aufgrund der gezahlten Zinsen von 68 T€, saldiert mit der Auszahlung aus der Tilgung von Krediten in Höhe von 1.004 T€, sowie der Einzahlung aus der Aufnahme von Darlehen der Gesellschafter von 152 T€ ergibt sich für das laufenden Geschäftsjahr ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von - 919 T€, welcher ebenfalls aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert wurde.

Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus den Wertpapieren des Umlaufvermögens und den liquiden Mitteln. von 3.390 T€ um 776 T€ auf 4.166 T€ erhöht.

V. Forschung und Entwicklung

Stärkung der europäischen Marktposition, insbesondere durch Ergreifen von Maßnahmen, um die Marktfähigkeit der Holzprodukte sicherzustellen und unser Internes Compliance-System an die EU-Verordnung (EU) 2023/1115 über entwaldungsfreie Lieferketten anzupassen.

D. Nachtragsbericht

Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist ausgesprochen hoch. Zum einem ist die Politik der neuen US - Regierung erratisch. Zumindest kurzfristig scheinen sich die ursprünglich erwarteten Impulse für US-Wirtschaft im Rahmen der "Amerika First"-Politik eher ins Gegenteil zu verkehren. Zum anderen wurde in Deutschland ein neuer Bundestag gewählt und es ist der noch unklar, welche konkreten wirtschaftspolitischen Weiche die neue Bundesregierung für die kommenden Jahre stellen wird. Insgesamt bleiben die Konjunkturaussichten für das Jahr 2025 wie auch für das Jahr 2026 verhalten. Die Bauwirtschaft, zu der für das Holzgewerbe eine große Abhängigkeit besteht, dürfte an sich die Talsohle durchschritten haben und allmählich wieder leicht expandieren. Allerdings bestehen nach wie vor erhebliche Unterschiede zwischen den Bausparten. Während sich der Wohnungsbau langsam erholen dürfte, leidet der Wirtschaftsbau weiterhin unter der Krise im verarbeitenden Gewerbe. Der öffentliche Bau dürfte sich nach wie vor robust entwickeln.

E. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Voraussichtliche Entwicklung

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Holz Schnettler Soest Import Export GmbH sieht sich im Geschäftsjahr 2025 mit einem herausfordernden Marktumfeld konfrontiert. Aufgrund des weiterhin rückläufigen Verbrauchs von Massivholz in Deutschland rechnen wir mit einem weiteren Umsatzrückgang. Durch verstärkte Exportaktivitäten soll dieser Rückgang kompensiert werden.

Die große Abhängigkeit von der Bauindustrie und das hohe Preisniveau für Rohholz, Hilfsstoffe und Energie müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Währungs- und Finanzierungsvoraussetzungen erfordern ebenfalls vorrausschauendes Handeln und Einschätzung des Absatzmarktes.

Die umfangreiche Lagerhaltung verschiedener Holzarten führt zu einer hohen Kapitalbindung, da sich deren Umschlaggeschwindigkeit deutlich reduziert hat.

Nur wenige Holzarten sind langfristig am Markt gefragt und somit von großem Interesse. Das Risiko hoher Lagerkosten können wir jedoch nur eingeschränkt reduzieren, da wir sonst unsere hohe Lieferfähigkeit und Lieferbereitschaft verlieren würden. Gleichzeitig bietet dieses Risiko für uns die Chance, auch kurzfristig als Lieferant mit einem Vollsortiment von neuen und bestehenden Kunden verstärkt in Anspruch genommen zu werden.

Die erhebliche Abhängigkeit von der Bauindustrie sowie das hohe Preisniveau für Rohholz, Hilfsstoffe und Energie sind ebenso zu berücksichtigen. Darüber hinaus erfordern wechselkurs- und finanzierungsbedingte Rahmenbedingungen ein vorausschauendes Handeln sowie eine fundierte Analyse des Absatzmarktes.

II. Risikomanagement

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Die Identifizierung von Risiken erfolgt fallweise und ist derzeit nicht formalisiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Analyse des Holzmarktes, um den Lagerbestand zukunftsorientiert an den Bedarf anzupassen. Die Firma HOLZ SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH begegnet diesem Bedarf durch ein weltweit aufgebautes Informationsnetzwerk, bestehend aus Marktprognosen und der Teilnahme an ausgewählten Branchenmessen .

Forderungsausfälle werden durch ein effizientes Mahnwesen sowie eine entsprechende Wertberichtigung berücksichtigt. Alle Debitoren durchlaufen eine Bonitätsprüfung. Durch die Warenkreditversicherung sind alle betriebsimmanenten Risiken ausreichend versichert.

Ein anhaltend hohes Preisniveau der Energieversorgung wird durch den Einsatz von unternehmenseigenen Solaranlagen begrenzt. Zur Deckelung der Gaskosten ist die Nutzung von Abwärme geplant.

Die Liquidität der HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH ist im Rahmen unserer Finanzierungsfazilitäten gesichert.

 

Soest, 19. Mai 2025

HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH

gez. Frank Schnettler, Geschäftsführer

gez. Horst Clarysse, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.015.204,51 2.008.461,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.640,00 20.455,00
II. Sachanlagen 2.000.563,51 1.988.005,51
III. Finanzanlagen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 25.953.101,81 27.424.232,23
I. Vorräte 18.175.276,11 18.451.649,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.612.487,35 5.583.201,27
III. Wertpapiere 1.241.242,97 1.885.900,27
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.924.095,38 1.503.480,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.526,94 2.526,94
Summe Aktiva 27.970.833,26 29.435.220,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 24.097.426,42 22.490.039,00
I. Gezeichnetes Kapital 745.300,00 745.300,00
II. Gewinnrücklagen 7.633.576,50 7.633.576,50
III. Gewinnvortrag 14.111.248,90 12.832.336,25
IV. Jahresüberschuss 1.607.301,02 1.278.826,25
B. Rückstellungen 1.826.828,06 2.507.161,98
C. Verbindlichkeiten 2.046.578,78 4.438.019,70
Summe Passiva 27.970.833,26 29.435.220,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.082.902,35 10.087.196,93
2. Personalaufwand 2.626.258,95 2.731.846,75
a) Löhne und Gehälter 2.192.828,13 2.220.197,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 433.430,82 511.649,02
davon für Altersversorgung 88.416,69 183.341,72
3. Abschreibungen 184.097,47 206.509,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 184.097,47 206.509,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.673.074,27 5.325.149,53
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 46.370,30 143.859,52
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 15.096,00 15.096,00
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 21.767,52
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86.428,75 109.681,89
davon Erträge aus Abzinsung 23.294,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 67.642,85 67.749,35
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.314,50 548.142,66
9. Ergebnis nach Steuern 1.637.710,58 1.317.481,53
10. sonstige Steuern 30.409,56 38.655,28
11. Jahresüberschuss 1.607.301,02 1.278.826,25

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH hat ihren Sitz in Soest und ist beim Amtsgericht Arnsberg unter der Registernummer HR B 5383 erfasst.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Bilanz ist nach § 266 Absatz 2 und 3 HGB gegliedert.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden gemäß § 253 Absatz 3 HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauern von einem bis 50 Jahren grundsätzlich linear vorgenommen.

Finanzanlagen (Anteile an verbundenen Unternehmen) sind aufgrund der anhaltenden Verlustsituation des verbundenen Unternehmens mit dem niedrigeren Wert gem. § 253 Absatz 3 HGB angesetzt.

Vorräte werden einzeln mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der anteiligen Beschaffungskosten (Frachten, Einkaufsprovisionen) oder gemäß § 253 Absatz 4 HGB mit dem niedrigeren Tageswert zum Bilanzstichtag bewertet.

Den im Vorratsvermögen erkennbaren Risiken, die sich aus einer überdurchschnittlich langen Lagerdauer und geminderter Verwendbarkeit ergeben, wird durch Bewertungsabschläge Rechnung getragen.

Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalwert bilanziert. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen worden.

Die Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsen- oder Kurswert bewertet. Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Absatz 5 HGB werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Abschreibungen auf den niedrigeren Kurswert gemäß § 253 Absatz 4 HGB werden unter Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesen.

Liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und die Posten des Eigenkapitals werden mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen werden gemäß § 253 Absatz 1 und 2 HGB nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Barwert bewertet: Hierbei wurden folgende Annahmen berücksichtigt:

• Ermittlung des Barwerts nach der Projected-Unit-Credit-Methode - PUC-Methode;

• dem durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz von 1,75 %, der dem 10-Jahresdurchschnitt bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht;

• Lohn- und Gehaltssteigerungen: von 0,0 %;

• Rententrend: 1,75 %;

• Sterbetafeln Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G".

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt 4 T€ (Vorjahr: 22 T€).

Der sich im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) im Geschäftsjahr 2010 ergebende Unterschiedsbetrag aus der geänderten Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 226 T€ wurde noch nicht vollständig zugeführt. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht einer ratierlichen Zuführung des Unterschiedsbetrages bis spätestens bis zum 31. Dezember 2024 Gebrauch. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Zuführung zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen aus dem Unterschiedsbetrag in Höhe von 15 T€. Die nicht ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen betragen zum Ende des Geschäftsjahres 15 T€ (Vorjahr: 30 T€).

Die im Geschäftsjahr 2023 an einen Pensionsfonds ausgelagerte Pensionsverpflichtung, welche nach Art. 28 EGHGB nicht in der Bilanz ausgewiesen wird, beträgt 576 T€.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind mit dem in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, der Sachanlagen und der Finanzanlagen - Anlagespiegel gemäß § 284 Absatz 3 HGB - wird am Ende des Anhangs dargestellt.

2. Eigenkapital

Mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" wurde der Zeitraum für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes bei der Abzinsung für Rückstellungen zu Altersvorsorgeverpflichtungen von 7 auf 10 Jahre verlängert. Der sich für die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 daraus ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von 4 T€ unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Absatz 6 HGB. Da jedoch eine Gewinnrücklage in Höhe von 7.634 T€ sowie ein Gewinnvortrag in Höhe von 14.111 T€ vorhanden ist, liegt faktisch keine Ausschüttungssperre vor.

3. Pensionsrückstellungen

Der verbleibende Unterschiedsbetrag aufgrund der Anwendung der 1/15-Regelung gemäß Art. 67 Absatz 1 EGHGB beträgt 15 T€.

4. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Tantiemen 360 360
Jahresabschlusskosten 49 99
Ausstehender Urlaub 63 68
Übrige 32 70
504 597

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben ausschließlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter sind in Höhe von 1.113 T€ durch unverbriefte Grundschulden besichert.

6. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB in Höhe von insgesamt 194 T€. Sie setzen sich ausschließlich aus finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen zusammen. Die zum 31. Dezember 2023 bestehenden Leasingverhältnisse haben eine Restlaufzeit bis maximal 2026.

Der Zweck und der Vorteil der Leasingverträge besteht in der Verbesserung der Liquidität der Gesellschaft. Das Risiko der Leasingverträge besteht in der zukünftigen Belastung der Liquidität der Gesellschaft durch die Zahlungsverpflichtungen aus den Leasingverträgen.

IV. sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beträgt 47 Arbeitnehmer (Vorjahr: 40 Arbeitnehmer) und teilt sich wie folgt auf:

2023 2022
Angestellte 30 24
gewerbliche Arbeitnehmer 17 16
47 40
Auszubildende 3 4

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 sind:

• Herr Kaufmann Frank Wilhelm Schnettler, Möhnesee-Körbecke, und

• Herr Kaufmann Horst Robert Clarysse, Werl-Westönnen.

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

3. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft beeinflussen, eingetreten.

4. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 1.607 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 135.313,58 4.179,12 139.492,70
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 135.313,58 4.179,12 139.492,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.006.656,27 7.006.656,27
2. technische Anlagen und Maschinen 2.020.970,61 101.934,72 2.122.905,33
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.073.179,23 84.740,63 343.344,07 1.814.575,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.200,00 58.200,00
Summe Sachanlagen 11.159.006,11 186.675,35 343.344,07 11.002.337,39
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
Summe Finanzanlagen 1,00 1,00
Summe Anlagevermögen 11.294.320,69 190.854,47 343.344,07 11.141.831,09
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 114.858,58 9.994,12 124.852,70
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 114.858,58 9.994,12 124.852,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.572.285,76 62.495,00 5.634.780,76
2. technische Anlagen und Maschinen 1.975.291,61 10.231,72 1.985.523,33
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.623.423,23 101.376,63 343.330,07 1.381.469,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.171.000,60 174.103,35 343.330,07 9.001.773,88
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 9.285.859,18 184.097,47 343.330,07 9.126.626,58
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 14.640,00 20.455,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 14.640,00 20.455,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.371.875,51 1.434.370,51
2. technische Anlagen und Maschinen 137.382,00 45.679,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 433.106,00 449.756,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.200,00 58.200,00
Summe Sachanlagen 2.000.563,51 1.988.005,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
Summe Finanzanlagen 1,00 1,00
Summe Anlagevermögen 2.015.204,51 2.008.461,51

 

Soest, 19. Mai 2025

HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH

gez. Frank Schnettler, Geschäftsführer

gez. Horst Clarysse, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2025 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH, Soest

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH, Soest, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HOLZ-SCHNETTLER SOEST Import-Export GmbH, Soest, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Werl, 19. Mai 2025

Tillmann & Weich GmbH
Buchprüfungsgesellschaft

gez. Joachim Twardy, Wirtschaftsprüfer

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