Master Data

Registry
Register court Tostedt HRB 101431
Previous
Hatecke Kunststofftechnik GmbH
Registered
7/21/2005
Industry
Manufacture of builders’ ware of plasticManufacture of plastic packing goodsRepair of fabricated metal products
Purpose
Die Herstellung, der Vertrieb und die Reparatur von Stahl- und Kunststoffbauteilen und der Handel mit Bootszubehör.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Sabine Schütt
since 12/17/2020
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Ifd.Nr 1
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Ifd.Nr 1
Germany
€100,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Hatecke GmbH

Drochtersen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A) Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Hatecke GmbH, Drochtersen, baut Rettungs- und Tenderboote für den Kreuzfahrtsektor, Rettungsboote und Aussetzungsvorrichtungen für Frachtschiffe und Offshore-Anlagen sowie Produkte im Segment "Defence"

2. Unternehmensziele und -strategie

Primäres strategisches Ziel ist ein stetiges Wachstum und eine damit einhergehende solide Gewinnentwicklung. Die Erwirtschaftung eines nachhaltigen positiven Cash-Flows, eine stabile Unternehmensfinanzierung und damit eine stets ausreichende Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung sind dabei wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit.

Als produzierendes Unternehmen will die Gesellschaft die Position in den bearbeiteten Marktsegmenten sichern und weiter ausbauen. Kernelement der Strategie ist die hohe Qualität der angebotenen Produkte. Dabei ist es das Bestreben der Hatecke GmbH, die hohen Qualitätsanforderungen der Kunden zu erfüllen.

Wichtige Grundlagen für ein auf lange Zeit profitables Unternehmenswachstum sind eine nachhaltige und qualitätsbewusste Unternehmensführung sowie gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter.

3. Steuerungssystem

Zur internen Unternehmenssteuerung werden u.a. monatliche Auswertungen der Ertragslage sowie die wöchentliche Betrachtung der Liquidität herangezogen. Die einzelnen Aufträge werden laufend bewertet und analysiert. Bei Neubauaufträgen mit langfristigen Vorlaufzeiten wurden seit 2022 Preisgleitklauseln vereinbart, um Preisrisiken teilweise zu kompensieren.

4. Forschung und Entwicklung

Im folgenden Geschäftsjahr ist die Neuentwicklung eines luxuriösen Tenderboots mit vergleichsweise geringer Passagierzahl geplant. Außerdem sind Modifikationen an existierenden Bootstypen vorzunehmen.

B) Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3% gegenüber dem Vorjahr. 1

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbedingt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr ab. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. 2

Anfang 2024 vermeldet die Kreuzfahrtbranche neue Rekordbuchungen. Die Reedereien kehren auf ihre Erfolgsspur zurück und inzwischen werden auch wieder erste Neubaubestellungen auf den europäischen Werften platziert. 3

Der europäische Handelsschiffbau profitiert von der zunehmenden Nachfrage und den stark steigenden Frachtraten, was wiederrum zu vielen Neubaubestellungen führt.

Aus der veränderten, globalen Sicherheitslage im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und dem Konflikt im Nahen Osten, resultiert ein positiver Marktausblick im Marineschiffbau. Das Wachstum im Bereich Offshore-Windenergie ist ein elementarer Baustein der nationalen Energiewende und bietet auch für Rettungsmittel neue Marktchancen.

1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24
2 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24
3 Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. Jahresbericht 2023/2024, S. 14

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wird von der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend bezeichnet und stellt eine solide Grundlage für den zukünftigen Geschäftsbetrieb dar. Die Gesellschafterstruktur sichert außerdem die Unabhängigkeit und Flexibilität der Gesellschaft.

a) Ertragslage

Als Zuliefererbetrieb für den Schiffneubau sind wir in 3 Bereichen tätig:

2023 2022
Rohertrag (TEUR)
15.081 16.461
Auftragsentwicklung (Anzahl)
Boote 255 221
Stahlbau 37 19
Krane/Inseln 24 20
2021 2020 2019
Rohertrag (TEUR)
17.137 16.441 14.687
Auftragsentwicklung (Anzahl)
264 252 261
21 29 41
21 29 30

Der Rohertrag berechnet sich aus den Umsatzerlösen, den Bestandsveränderungen, den sonstigen betrieblichen Erträgen und dem Materialaufwand.

Im Jahr 2023 stabilisierten sich die Beschaffungspreise und pendelten sich auf diesem erhöhten Niveau ein. Die Lohnanpassungen wurden im September 2023 durchgeführt und betrugen in einer Ganzjahresbetrachtung rd. 4,9 % (Vorjahr: 8,0 %).

Die Aufwendungen für Zeitarbeiter betrugen TEUR 135 (Vorjahr TEUR 320).

2023 2022 2021 2020 2019
Lohnkostensteigerung in % 4,3 4,0 1,5 0,0 3,0
Materialkostensteigerung in % -5,6 10,8 0-100 0,0 1,5

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) liegt bei TEUR 2.097 (Vorjahr: TEUR 2.998). Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von TEUR 1.343, der um TEUR 636 niedriger ausfällt als im Vorjahr. Die Vorjahresprognose in Höhe von TEUR 1.500 wurde damit um einen Betrag in Höhe von TEUR 157 verfehlt und ist bedingt durch die zuvor beschriebenen Abweichungen und tatsächlichen Entwicklungen in Geschäftsjahr 2023.

b) Finanzlage (Kapitalstruktur, Investitionen, Liquidität)

Die Finanzlage ist unverändert als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement zielt darauf ab, Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Skontofrist zu begleichen sowie Forderungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Investitionen für Grund und Boden sowie Gebäude einschließlich beweglicher Anlagegüter werden von der Gesellschaft nicht vorgenommen. Diese Wirtschaftsgüter sind von nahestehenden Gesellschaften langfristig gepachtet.

Es bestehen zum Stichtag keine Bankverbindlichkeiten. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über erhaltene Anzahlungen aus den laufenden Aufträgen und darüber hinaus bei Bedarf über eine Kontokorrentlinie des Gesellschafters.

Unverändert zu den Vorjahren, war die Gesellschaft auch im Berichtszeitraum jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.854 höher, im Wesentlichen auf der Aktivseite bedingt durch den Anstieg des Vorratsvermögens. Auf der Passivseite ist der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen durch die Inanspruchnahme eines Teils der Kontokorrentlinie des Gesellschafters begründet.

Das Eigenkapital beträgt mit TEUR 8.764 rd. 54 % der Bilanzsumme (Vorjahr rd. 61 %) und liegt unverändert auf einem guten Niveau.

Langfristige Verbindlichkeiten, insbesondere gegenüber Kreditinstituten oder gegenüber anderen Dritten, bestehen nicht.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator für die Steuerung des Unternehmens ist das Jahresergebnis.

Eine Steuerung über relevante nichtfinanzielle Leistungsindikatoren besteht derzeit nicht.

C) Prognosebericht

Durch die bereits vorliegenden Aufträge ist die Auslastung im Kreuzfahrtsektor mittelfristig bis Ende 2026 und im Frachtschiffbereich für 2025 gesichert. Das Auftragsvolumen für Neubauten beträgt Stand heute für die Jahre:

2024: EUR 46,0 Mio.

2025: EUR 38,0 Mio.

2026: EUR 23,0 Mio.

Wesentliche Kostensteigerungen gegenüber dem Vorjahr sind die Positionen Personalaufwand mit einem Betrag in Höhe von EUR 0,5 Mio. und Materialaufwand mit einem Betrag in Höhe von EUR 0,8 Mio.

Die Investitionen und Unterhaltungen des Anlagevermögens beschränken sich auf Neuentwicklungen von Bootstypen und sind ansonsten auf das Notwendigste beschränkt, um die Liquidität im Unternehmen zu stärken.

Zusammenfassend prognostizieren wir einen gegenüber dem Vorjahr positiveren Geschäftsverlauf 2024 und gehen von einer deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses (EBITDA) aus. Dieser Entwicklung liegt die Annahme zugrunde, dass das geplante Auftragsvolumen im Geschäftsjahr 2024 auch vollständig abgerechnet werden kann.

D) Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken

Aus der positiven Marktentwicklung der Luftfahrtindustrie resultiert insbesondere bei Fachkräften der Verbundstoffverarbeitung (GFK) ein hohes Fluktuationsrisiko zu im benachbarten Stade ansässigen Unternehmen der Luftfahrtbranche, die attraktive Konditionen bieten. Wir haben daher im Geschäftsjahr 2023 ein umfangreiches Personalentwicklungsprogramm verfolgt und die Rahmenbedingungen, insbesondere für gewerbliche Arbeitnehmer, sukzessive verbessert sowie ein neues Lohngruppen-System eingeführt.

Die aus der hohen Inflation resultierenden Preisrisiken kompensieren wir zukünftig durch eine veränderte Vertragsgestaltung gegenüber Kunden anhand einer Preisindexierung. Im Einkauf von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ist eine Entspannung sowohl von Preisen als auch von Verfügbarkeiten eingetreten. Positive Effekte wurden u.a. durch die Bündelung von Einkaufsvolumina erreicht, die durch den im Rahmen der Reorganisation geschaffenen, strategischen Einkauf veranlasst wurden. Die Energieversorgung ist durch langlaufende Verträge mit einem Energieversorger zu moderaten Bezugspreisen sichergestellt. Die Errichtung von 2 Windkraftanlagen innerhalb der HATECKE-Gruppe, wovon eine im Sommer 2024 in Betrieb genommen wurde und die zweite Inbetriebnahme im Herbst 2024 geplant ist, rückt das Unternehmensziel, in den kommenden Jahren CO-2 neutral zu produzieren, näher.

Trotz bereits umgesetzter Maßnahmen belasteten die zu Festpreisen abgeschlossenen Altverträge im Schiffneubau die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023. Auch in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 wird sich diese Entwicklung noch fortsetzen.

Als Chance betrachten wir den Abschluss von preisindexierten Neuverträgen, die das negative Ergebnis von Altverträgen zum Teil kompensieren. Die Forcierung des Segments "Defence" durch die verstärkte Teilnahme an Bieterverfahren und die erfolgreiche Entwicklung von Produktneuheiten in diesem Segment sehen wir im Hinblick auf die positive Marktentwicklung als mittelfristige Chance für profitables Unternehmenswachstum. Auch dem Trend zu luxuriösen Kreuzfahrtschiffen und einer dadurch verstärkten Nachfrage nach hochwertigen Tenderbooten sehen wir positiv entgegen. Durch unsere flexiblen, hoch innovativen und auf kundenindividuelle Anforderungen kurzfristig anpassungsfähigen Fertigungslinien können wir auf solche Marktentwicklungen schnell reagieren.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Preisänderungsrisiken bei Fremdwährungsgeschäften werden bei Bedarf durch den Abschluss von Devisentermingeschäften minimiert.

Ausfallrisiken von Kundenforderungen werden durch Bonitätsprüfungen, eine Warenkreditversicherung sowie ein effizientes Mahnwesen verringert, jedoch können dabei nicht alle Risiken, insbesondere bei den Kreuzfahrtkunden, ausgeschlossen werden.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der vorhandenen liquiden Mittel und bestehenden Kontokorrentlinien nicht erkennbar.

IT- und Cyber-Risiken

Die Gesellschaft bedient sich in- und externem Know-how, um den zunehmenden Risiken aus Cyberangriffen auf die IT-Infrastruktur und Daten zu minimieren und dem Ausfall geschäftskritischer Systeme und Funktionen aktiv entgegenzuwirken.

2. Gesamtaussage

Zusammenfassend wurde durch den Geschäftsverlauf bestätigt, dass die betrieblichen Risiken von der Hatecke GmbH in der Vergangenheit erfolgreich bewältigt wurden. Für die Gesellschaft gibt es aus der Sicht der Geschäftsführung aufgrund der guten Auftragslage keine bestandsgefährdenden Risiken im Prognosezeitraum.

Nicht absehbare Risiken stellen vor allem die Kriege bzw. Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten dar. Dies kann die Weltwirtschaft massiv beeinträchtigen und erfordert daher eine Vorbereitung entsprechender Risikoszenarien.

 

Drochtersen, den 30. September 2024

Hatecke GmbH

Geschäftsführung

Hans Heinrich Mandus Witt

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.534,00 1.534,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 1,00
1.535,00 1.535,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 11.683.409,64 7.902.696,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.371.393,83 3.115.277,83
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 2.151.718,52 (Vj. EUR 2.588.501,10)
- davon Forderungen gegen Gesellschafter EUR 0,00 (Vj. EUR 43.294,09)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.026.979,20 1.218.028,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.177,93 8.445,98
16.099.495,60 12.245.983,88

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 7.320.715,42 5.341.297,18
III. Jahresüberschuss 1.342.863,25 1.979.418,24
8.763.578,67 7.420.715,42
B. Rückstellungen 1.254.765,00 1.689.884,46
C. Verbindlichkeiten 6.081.151,93 3.135.384,00
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 1.581.743,22 (Vj. EUR 3.373,02)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: EUR 2.850.000,00 (Vj. EUR 0,00)
16.099.495,60 12.245.983,88

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 15.197.321,39 16.599.871,26
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.372.591,11 2.919.396,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 703.768,14 616.799,81
4.076.359,25 3.536.196,08
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 39.478,35 59.671,47
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.023.659,87 9.961.884,63
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.000,00 7.300,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 109.007,67 108.273,67
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 606.397,45 958.510,98
9.772.543,34 11.081.040,75
8. Ergebnis nach Steuern 1.348.418,80 1.982.634,43
9. Sonstige Steuern 5.555,55 3.216,19
10. Jahresüberschuss 1.342.863,25 1.979.418,24

(Amtsgericht Tostedt, Registernummer HRB 101431)

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde, wie im Vorjahr, nach den für die Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden bei der Bilanz angewendet; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewendet worden. Größenabhängige Erleichterungen für die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses werden zum Teil in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Hatecke GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden und sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben:

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgabe abgezogen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lagerrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Die unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sowie fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch Gemeinkosten einbezogen. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die erhaltenen Anzahlungen wurden unverändert zum Vorjahr von dem gesamten Posten der Vorräte offen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Währungsumrechnung für Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt zum jeweiligen Kurs am Entstehungstag. Kursänderungen am Bilanzstichtag werden wie folgt erfasst:

Kursänderungen bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) in fremder Währung werden aufgrund der Regelung des § 256a HGB ohne Beachtung des Imparitätsprinzips mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne aus der Währungsumrechnung enthalten.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist Bestandteil des Anhangs (Anlagenspiegel).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in voller Höhe zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die Gesellschaft weist sonstige Rückstellungen von TEUR 1.086 (Vorjahr: TEUR 1.144) aus. Diese entfallen im Wesentlichen auf:

Nachlaufverpflichtungen TEUR 407 (Vorjahr: TEUR 466)
Garantieverpflichtungen TEUR 354 (Vorjahr: TEUR 369)
Personalkosten TEUR 265 (Vorjahr: TEUR 247)

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten des Geschäftsjahres und des Vorjahres haben sämtlichst eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.101 (Vorjahr: TEUR 3.027) sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 518 (Vorjahr: TEUR 74) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 19).

2. Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unrealisierte Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 28) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unrealisierte Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 2).

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 33).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 7) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 15) verbundene Unternehmen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Haftungsverhältnisse

Die Hatecke GmbH tritt den Verpflichtungen der Hatecke Verwaltungs-GmbH, Drochtersen, (verbundenes Unternehmen) aus dem Darlehensvertrag mit der Commerzbank AG über TEUR 2.000 im Wege des Schuldbeitritts bei und haftet als Gesamtschuldner neben dem Darlehensnehmer gem. § 421 BGB für sämtliche gegenwärtige und künftige Ansprüche, die der Commerzbank AG aus dem Darlehensvertrag gegen die Hatecke Verwaltungs-GmbH zustehen. Die Darlehensverbindlichkeit der Hatecke Verwaltungs-GmbH beträgt zum 31.12.2023 TEUR 400.

Die Hatecke GmbH tritt den Verpflichtungen der Hatecke Werft GmbH & Co. KG, Drochtersen, (verbundenes Unternehmen) aus dem Darlehensvertrag mit der Commerzbank AG über TEUR 8.000 im Wege des Schuldbeitritts bei und haftet als Gesamtschuldner neben dem Darlehensnehmer gem. § 421 BGB für sämtliche gegenwärtige und künftige Ansprüche, die der Commerzbank AG aus dem Darlehensvertrag gegen die Hatecke Werft GmbH & Co. KG zustehen. Die Darlehensverbindlichkeit der Hatecke Werft GmbH & Co. KG beträgt zum 31.12.2023 TEUR 4.800.

Das Risiko der Inanspruchnahme wird derzeit aufgrund der soliden Lage der Darlehensnehmer als gering angesehen.

Zusätzlich bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 10.986 aus selbstschuldnerischen Bürgschaften gegenüber Auftragnehmern. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingestuft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat die Betriebsgrundstücke einschließlich der aufstehenden Gebäude sowie die Betriebsvorrichtungen von der Hatecke Werft GmbH & Co. KG langfristig angemietet bzw. angepachtet. Der jährliche Miet- bzw. Pachtzins für 2023 beträgt TEUR 1.946 (Vorjahr: TEUR 1.937).

Das bewegliche Anlagevermögen wird von der Hatecke Verwaltungs-GmbH zum Pachtzins von jährlich TEUR 1.368 (Vorjahr: TEUR 1.330) langfristig gepachtet.

Pensionskasse

Die Gesellschaft hat im Jahr 2003 einen Vertrag mit einer Pensionskasse abgeschlossen. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeiten im Wege der Gehaltsumwandlung Anwartschaften zu erwerben.

Personalbestand

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl betrug im Geschäftsjahr 2023:

Arbeiter 30 (Vorjahr: 31)
Angestellte 32 (Vorjahr: 25)
Auszubildende 11 (Vorjahr: 11)
Aushilfen 5 (Vorjahr: 3)
78 (Vorjahr: 70)

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer ist:

Herr Hans Heinrich Mandus Witt (CEO, gesamtverantwortlich), Stade.

Beirat ist:

Herr Peter Hatecke (ab 01.01.2023), Dipl.-Ing. Schiffbau, Drochtersen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Die Fortsetzung des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie der Konflikt im Nahen Osten stellen gravierende, wertbegründende Ereignisse für die Weltwirtschaft dar. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krisen, den daraus resultierenden Risiken für die Realwirtschaft, den Auswirkungen von Sanktionen sowie den langfristigen Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der Gesellschaft sind nicht prognostizierbar und nicht quantifizierbar.

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben könnten.

 

Drochtersen, den 30. September 2024

Hatecke GmbH

Geschäftsführung

Hans Heinrich Mandus Witt

Entwicklung des Anlagevermögens der Hatecke GmbH, Drochtersen, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.534,00 0,00 0,00 1.534,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 39.478,35 39.478,35 1,00
1.535,00 39.478,35 39.478,35 1.535,00
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 39.478,35 39.478,35 0,00
0,00 39.478,35 39.478,35 0,00
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.534,00 1.534,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,00 1,00
1.535,00 1.535,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hatecke GmbH, Drochtersen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hatecke GmbH, Drochtersen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hatecke GmbH, Drochtersen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. "

 

Hamburg, 30. Oktober 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Carl-Heinz Klimmer, Wirtschaftsprüfer

Natalia Bykova, Wirtschaftsprüferin

Sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Hatecke GmbH, Drochtersen, ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 20. Dezember 2024 festgestellt worden.

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