B & S GmbH
Same addressManagement of non-residential real estate on a fee or contract basis
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Friedhelm Raskopp since 5/4/2007 | Procura |
Ursula, geb. Haas Baltes since 2/6/2006 | Managing Director |
Roland Baltes since 2/6/2006 | Managing Director |
Burkhard Baltes since 2/6/2006 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 65.74% | |
Burkhard Baites | 34.26% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Baltes GmbHPrümJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Entwicklung der Gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Im Berichtsjahr wurden die wachstumsdämpfenden Effekte einer markanten Straffung der Geldpolitik vieler Notenbanken durch positive Impulse von Seiten der Fiskalpolitik und niedrigen Energie- und Rohstoffpreisen abgemildert. Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Berichtsjahr daher besser als zu Jahresbeginn erwartet. Mit 2,7% zwar etwas langsamer als im Vorjahr (3%), jedoch nur leicht unter dem langfristigen Trend. Die unerwartete Widerstandskraft der US-Wirtschaft in Anbetracht einer massiven geldpolitischen Straffung war der Hauptgrund für diese positive Entwicklung, aber auch einige große Schwellenländer wie Indien oder Brasilien konnten die Erwartungen übertreffen. Die US Wirtschaft trotze im Berichtsjahr erfolgreich den Rezessionsrisiken. Obwohl die US-Zentralbank Fed ihren Leitzins im Jahresverlauf um weitere 100 Basispunkte auf 5,5% anhob, blieb das Wachstum robust. Vor allem der private Konsum expandierte dynamisch, unterstützt durch großzügige Fiskalprogramme und Ersparnisse aus Pandemiezeiten. Im Geschäftsjahr beschleunigte sich das Wachstum der US-Wirtschaft dank der robusten Inlandsnachfrage folglich auf 2,5%. Dagegen zeigten sich die Volkswirtschaften Europas eher schwach. In diesem Umfeld verlangsamte sich auch der Welthandel und schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um rund 2%. Im Gegensatz zur US-Wirtschaft entwickelte sich die Wirtschaft in der Eurozone deutlich verhaltener. Der Industriesektor blieb massiv unter Druck, obwohl die enormen Belastungen durch hohe Energiepreise gegenüber dem Vorjahr spürbar nachließen. Der private Konsum stagnierte über weite Strecken angesichts weiterhin hoher, wenn auch rückläufiger Inflationsraten und steigender Zinsen. Die Inflation in der Eurozone lag im Jahresdurchschnitt mit 5,4% nach wie vor deutlich über dem Ziel der Notenbank von rund 2%, sodass auch die europäische Zentralbank an ihrem Kurs der geldpolitischen Straffung festhielt. Der Leitzins stieg im Jahresverlauf um weitere 200 Basispunkte auf 4,5%. Nachdem die Wirtschaft der Eurozone im ersten Halbjahr noch ein kleines Wachstum verzeichnen konnte, ging die Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht zurück. Im Gesamtjahr ergab sich damit lediglich ein Plus von 0,5%. Die deutsche Wirtschaft war von den Folgen der globalen Krisen in 2023 besonders betroffen, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3% gesunken. Die nachlassende Dynamik des Welthandels hatte negative Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen bremsten besonders die Bauwirtschaft. Insgesamt dämpfte die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur (Quelle: Statistisches Bundesamt). 2 Entwicklung der Automobilmärkte Die eingangs beschriebenen Rahmenbedingungen prägten auch die Entwicklung des weltweiten Automobilmarkts im vergangenen Jahr. Allerdings konnten sich die Absatzmärkte ein Stück weit von der gesamtwirtschaftlichen Verlangsamung abkoppeln. Denn vor allem die Normalisierung der weltweiten Automobilproduktion sowie die teilweise noch vorhandenen Auftragspolster aus Pandemiezeiten förderten die Absatzentwicklung im letzten Jahr. Letztes Jahr konnte die Inlandsproduktion wie schon im Vorjahr ausgebaut werden. Nach einem Plus von 12% in 2022 ging es in 2023 sogar um 18% aufwärts. Damit liegt die heimische Fertigung jedoch noch 12% unterhalb des Niveaus vom Vorkrisenjahr 2019. Ein wichtiger Grund für den Zuwachs war der im Januar noch sehr hohe Auftragsbestand, der im Laufe des Jahres auf das Normallevel abgebaut wurde. Lieferengpässe verhinderten ein noch besseres Ergebnis, wobei sich die Halbleiterknappheit nicht mehr ganz so stark bemerkbar machte, wie noch in den beiden Vorjahren. Und doch, bremste die starke Ausrichtung hin zu Premiumprodukten, die genauso wie die Fahrzeuge mit Elektroantrieb überdurchschnittlich viele Chips für Assistenzsysteme, Bildschirme, Steuerungen, etc. benötigen, das Wachstum. Der Premiumanteil stieg in 2023 gegenüber 2019 von 62% auf 71%. Im Geschäftsjahr 2023 lag die Anzahl der PKW-Neuzulassungen mit 2,8 Mio. Einheiten auf Vorjahresniveau (2,7 Mio.). Damit blieb der Markt allerdingst 21% hinter dem Ergebnis des Jahres 2019 zurück, als in Deutschland 3,6 Mio. Pkw neu zugelassen wurden. Maßgeblich beeinflusst wurde der Jahresverlauf durch den immer weniger bindenden Mangel an Vorprodukten in der Produktion, der die Märkte in 2022 massiv nach unten verzerrte. Die reduzierte Förderung für Elektro-Pkw im Rahmen des Umweltbonus, die Streichung des Umweltbonus im gewerblichen Bereich sowie die vollständige Streichung des Umweltbonus im Dezember 2023 haben zu deutlichen Verwerfungen am Markt geführt. Während die Neuzulassungen von Pkw mit einem Verbrennungsmotor 2023 von der verbesserten Versorgungslage profitierten, ging der Absatz von Pkw mit einem Elektroantrieb um 16% zurück. Die Marktdynamik von Elektro-Pkw war somit erstmals rückläufig. Diese Entwicklung war dabei stark durch die mehrfachen Änderungen des Förderregimes geprägt. Der Absatz von Plug-In-Hybriden, die seit Januar 2023 nicht mehr förderfähig sind, ging um 68% zurück. Der weltweite Pkw-Markt bewegte sich deutlich über dem Vorjahresniveau. Dieser weltweite Anstieg wurde von einer breiten regionalen Basis getragen. Der europäische Markt erholte sich spürbar und verzeichnete im Vergleich zum geringeren Vorjahresvolumen ein deutliches Wachstum von 14%. Der US-amerikanische Markt für Pkw und als leichte Nutzfahrzeuge zugelassenen SUV ́s sowie Vans lag mit einem Anstieg von 12% ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau. Ein leichter Zuwachs von 6% war im chinesischen Markt zu verzeichnen. 3. Ertragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 sank das Rohergebnis deutlich um 949 T€ auf 2.650 T€. Unter Berücksichtigung der Kostenentwicklung, insbesondere gestiegener Abschreibungen liegt das Ergebnis vor Steuern mit 440 T€ unter dem außengewöhnlichen Vorjahreswert von 1.741 T€. Der Jahresüberschuss sank entsprechend im Geschäftsjahr 2023 von 1.231 T€ auf 290 T€. Wesentlicher Grund für das deutlich gesunkene Ergebnis war die Normalisierung des Automobilmarktes und die damit gesunkene Nachfrage am Gebrauchtwagenmarkt. Die Angebotsverknappung bei den Neuwagen in Folge der COVID-Krise (Lieferkettenprobleme)hat sich im Wirtschaftsjahr 2023 wieder normalisiert. Aus diesem Grund hat sich die Nachfrage auf dem Gebrauchtwagenmarkt sowie die sich hieraus ergebende Preispolitik ebenfalls wieder auf Vorkrisenniveau eingependelt. 4 Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Alle Zahlungsverpflichtungen wurden pünktlich erfüllt. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 8.156 T€ i.W. durch Aufbau des Fahrzeugbestands auf 20.508 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt bei einer um 66% erhöhten Bilanzsumme 18% (Vorjahr: 27%). Absolut ist das Eigenkapital in Höhe des Jahresüberschusses auf 3.668 T€ gestiegen. Insgesamt ist die Vermögens- und Finanzlage geordnet, solide und gute Grundlage für eine weitere positive Geschäftsentwicklung. 5 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung, Ausblick Die Gesellschaft steht im Risiko der allgemeinen Marktentwicklung. Ziel bleibt es, den Kunden im Großhandels- und Privatbereich junge, gebrauchte Kraftfahrzeuge zu marktkonformen Preisen anzubieten und damit weitere Geschäftschancen zu generieren. Zukünftig abzuwarten bleiben zahlreiche Entwicklungen in der Branche und deren Auswirkungen auf das bisherige Geschäftsmodell. Als Stichworte können hier u.a. die Themen E-Mobilität und autonomes Fahren sowie die durch die Hersteller angestrebten Veränderungen im Bereich der Händler- und Vertriebsnetze genannte werden. Bei "normalem" Geschäftsverlauf geht die Geschäftsführung von einer verhalten positiven Entwicklung der Gesellschaft in 2024 aus. Ernsthafte Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht ersichtlich. Die Auswirkungen der Zinspolitik, die sich hieraus ergebene Inflation und das daraus resultierende Konsumverhalten bleibt abzuwarten.
Prüm, 17.06.2024 HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu den handelsrechtlichen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages beachtet. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den grüßenabhängigen Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden gem. § 265 Abs.5 S. 2 HGB um die Posten "Genossenschaftsanteile" sowie "Auf Grund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne" erweitert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden bewegliche Gegenstände das Anlagevermögensbis zu einem Wert von 800 € im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Im Vorjahr wurden Wirtschaftsgüter mit einem Wert von 150 € bis 1.000 € in einem Sammelposten erfasst. Davon werden jährlich 20 % gewinnmindernd aufgelöst. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten sowie das gezeichnete Kapital sind zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagengitter für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem folgenden Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2023 zu entnehmen.
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Posten:
Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nach ihrer Laufzeit wie folgt zu gliedern:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 11.992 gesichert durch : - Globalabtretung Forderungen A-Z - Sicherungsübereignung Warenlager KFZ - Sicherungsübereignung PKW, Transporter - Raumsicherungsübereignung Inventar Auf Ritzfeld 3 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 154 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Angabe der Organbezüge wurde im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ein, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 290.219,88 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Prüm 04.04.2024 Roland Baltes, Geschäftsführer Ursula Baltes, Geschäftsführer Burkhard Baltes, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Baltes GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Baltes GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baltes GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 20.06.2024 AUDITTAX
Prof. Raber GmbH
Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer Maik Schmieder, Wirtschaftsprüfer |
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