Frey Import Services GmbH
Same addressActivities of agents involved in the wholesale of motor vehicles
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Jens Tobias Schulz since 11/9/2023 | Managing Director |
Michael Weinig since 3/15/2023 | Procura |
Peter Beck since 6/4/2019 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Frey Automobil Holding Deutschland GmbH | 75.01% |
Mitsubishi Motors Corporation | 24.99% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
MMD Automobile GmbHFriedberg (Hessen)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. GeschäftstätigkeitDie japanische Marke Mitsubishi wird in Deutschland von der MMD Automobile GmbH, ansässig in Friedberg in Hessen, repräsentiert. Die MMD Automobile GmbH (im nachfolgenden MMDA) besitzt einen Exklusivvertrag mit dem japanischen Hersteller für den Import von Mitsubishi-Fahrzeugen für Deutschland. Die MMDA ist seit dem 4. Februar 2014 ein Unternehmen der Emil Frey Deutschland und wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Emil Frey Automobil Holding Deutschland GmbH (EFAHD) einbezogen. Die MMD Automobile GmbH betreut den deutschen Markt mit aktuell 553 Händlern (Verkaufsstandorte und Servicepartner Betriebe) und 69 Mitarbeitenden zum Stichtag 31. Dezember 2023. B. Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung1. Wirtschaft und Konjunktur Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war in 2023 durch die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, einer schwachen Entwicklung der Weltwirtschaft sowie weiterhin hohen Energie- und Verbraucherpreisen, geprägt. So ist das Bruttoinlandsprodukt laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2023 um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Energiekrise, politische Spannungen und steigende Zinsen verunsicherten Unternehmen und Konsumenten gleichermaßen - so führen stabile, aber hohe, Energiepreise zu Belastungen, hohe Zinsen bremsen Investitionen und steigende Preise belasten die Konjunktur. Die Konsumausgaben privater Haushalte sanken um 1,1% gegenüber dem Vorjahr, was vor allem auf gestiegene Verbraucherpreise zurückzuführen ist (z.B. Nahrungsmittel, Energiepreise). Auch eine gegenüber dem Vorjahr leicht gesunkene Inflationsrate von 5,9 % (-1 % ggü Vorjahr) und gestiegene Löhne konnten den Rückgang der privaten Konsumausgaben nicht verhindern. 2. Entwicklung Automobilhandel Neuzulassungen Insgesamt wurden in Deutschland in 2023 2.844.609 PKW neu zugelassen, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 7,3% entspricht. Von den Neuzulassungen an PKW in 2023 entfielen 1.634.148 = 57,4% auf die deutschen Herstellermarken (Vj. 1.505.589 = 56,8%) und 1.210.461 = 42,6% auf die Importmarken (Vj. 1.145.769 = 43,2%). Die SUVs bilden - gemessen an den Neuzulassungen- das stärkste Segment (30,1%). Gefolgt von der Kompaktklasse (16,3%), Kleinwagen (11,9%), Geländewagen (11,4%) und Mittelklasse (10,5%). In 2023 stieg der Anteil der gewerblich zugelassenen Neuwagen auf 67,1 % (+12,4 % ggü. Vorjahr), in der Folge nahm der Anteil privat zugelassener Neuwagen ab und lag bei 32,8 % (-1,9% ggü. Vorjahr). Insgesamt war im Jahr 2023 mit 48,5% (1.379.260) etwas weniger als die Hälfte aller PKW-Neuzulassungen mit alternativen Antrieben (Elektro (BEV), Hybrid, Plug-in, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) ausgestattet. Die hybridangetriebenen PKW erreichten mit 840.304 Neuzulassungen (+1,6%) einen Marktanteil von 29,5% (Vj. 31,2%), die Neuzulassungen der elektroangetriebenen PKW nahmen deutlich zu und erreichten mit 524.219 Neuzulassungen (+11,4%) einen Marktanteil von 18,4% (Vj. 17,8%). Die PHEV-Zulassungen lagen 2023 bei 175.724 = 6,2% (-51,5% ggü. Vj.). Laut Kraftfahrzeugbundesamt stiegen die Neuzulassungen von benzingetriebenen Pkw gegenüber dem Vorjahr wieder an; der Benzinmotor war mit 978.660 Neuzulassungen (+13,3% ggü. Vj.) und einem Marktanteil von 34,4 % (Vj. 32,6%) weiterhin die am häufigsten gewählte Antriebsart. Die dieselbetriebenen PKW lagen mit 468.581 Neuzulassungen (+3,0%) noch bei einem Marktanteil von 17,1% (Vj. 17,8%). Besitzumschreibungen Der Gebrauchtwagenmarkt (Pkw, Anhänger, Zugmaschinen, Krafträder, Zugmaschinen, Lkw und Omnibusse) hat sich im Jahr 2023 erholt und erzielte mit 7.024.629 Besitzumschreibungen eine positive Entwicklung von +5,7% gegenüber dem Vorjahr. Davon haben in 2023 insgesamt 6.030.874 PKW (+6,9%) den Halter gewechselt, während es im Vorjahreszeitraum noch 5.641.516 PKW gewesen sind. Laut Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) entwickelten sich auch die Umsätze im Gebrauchtwagenmarkt für Pkw mit Mio. EUR 90.548 (+16,7%) positiv. C. Entwicklung der Gesellschaft1. Fahrzeuge Die Mitsubishi Neuzulassungen beliefen sich in 2023 auf insgesamt 19.162 Einheiten. Dies entspricht einem Rückgang von 16.862 Zulassungen (-46,8%) im Vergleich zum Vorjahr. Mit diesem Ergebnis (PKW- und Nfz-Zulassungen) nimmt Mitsubishi die Position 5 unter den japanischen Herstellern ein. Der Anteil der Privatkunden betrug im Jahre 2023 ca. 54%. Aufgrund des hohen Anteils der Privatkunden belegt Mitsubishi den 26. Platz in diesem Kundensegment. Zulassungen nach Modellen:
Mit 12.648 Fahrzeugen ist der Space Star das Modell mit den höchsten Zulassungen. Der in 2023 neu auf den Markt gekommene Colt wurde 857 mal zugelassen, davon 487 Stück mit HEV-Antrieb. Der in 2023 wieder auf den Markt gekommene ASX konnte insgesamt 3.050 mal zugelassen werden. Speziell das erste Halbjahr war geprägt von einem - mit lediglich zwei Modelllinien - sehr begrenzten Modellangebot und von nach wie vor bestehenden Lieferschwierigkeiten beim Modell Space Star, die bis Mitte des Jahres anhielten. Dadurch sanken die Zulassungen speziell im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr stark. Mit der Einführung der neuen Modelle sowie sukzessive besserer Belieferung erholte sich das Geschäft ab Mitte des Jahres zusehends. In 2023 wurden insgesamt 27.914 Fahrzeuge ausgeliefert. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 1.897 Einheiten (-6,4%). Die Fakturen der Gesellschaft nach Modell stellen sich im Vergleich mit dem Vorjahr wie folgt dar:
2. After Sales Die schwache Nachfrage nach Neuwagen und gleichzeitig längere Haltedauer der Fahrzeuge führte zu einer positiven Entwicklung im Werkstattgeschäft der Händler. Dies resultierte in einem deutlich gestiegenen Umsatz bei Ersatzteilen. Diese Entwicklung kompensierte nahezu den, aufgrund der geringeren Neuwagenverkäufe, rückläufigen Zubehörumsatz. In der Summe wurde der Teile & Zubehör-Umsatz 2023 mit Tsd. € 77.146 (2022 Tsd. € 78.892) im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um Tsd. € 1.746 (-2,2%) verfehlt. Der für 2023 geplante Umsatz (81.124 Tsd.) € wurde um Tsd. € 3.978 verfehlt. D. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 119.261 Tsd. € auf 295.521 Tsd.€ erhöht. Bei den Aktiva ist insbesondere der im Umlagevermögen geführte Verkaufs- bzw. Neufahrzeugbestand um 202.205 Tsd. € gestiegen. Dies liegt vor allem an der Einführung von zwei neuen Modellen sowie an der Bevorratung von den im März auslaufenden Modellen SpaceStar und ASX, um das gesamte Jahr 2024 Fahrzeuge dieser Modelle verkaufen zu können. Im Gegenzug haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gegenüber dem Vorjahr um 92.011 Tsd. € auf 440 Tsd. € verringert. Des Weiteren haben sich stichtagsbedingt die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um 8.584 Tsd. € auf 20.464 Tsd. € und die übrigen sonstigen Forderungen um 1.366 Tsd. € erhöht. Bei den Passiva hat sich das Eigenkapital unter Berücksichtigung des positiven Jahresergebnisses 2023 i.H.v. 2 Tsd. € und der im Geschäftsjahr vorgenommenen Ausschüttung i.H.v. 5.998 Tsd. € auf 69.329 Tsd. € vermindert. In Verbindung mit der gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote von im Vorjahr 42,7% auf 23,5% deutlich gesunken. Die Verbindlichkeiten haben sich in Summe um 129.701 Tsd. € deutlich erhöht, was vorwiegend mit der Finanzierung der Bevorratung (SpaceStar und ASX) zu begründen ist. Hier steht einem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 14.537 Tsd. € und dem Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um 15.475 Tsd. € ein Anstieg der Bankverbindlichkeiten in Höhe von 145.304 Tsd. € gegenüber. Auch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund noch nicht abgerechneter Dienstleistervergütungen um 14.409 Tsd. € erhöht. 2. Finanzlage Die Gesellschaft kooperiert sehr eng mit der MKG Bank, Flörsheim, einer Zweigniederlassung der MCE Bank GmbH, bei Finanzierungs- und Versicherungsdienstleistungen für die Mitsubishi-Händler in Deutschland (Händler-Einkaufsfinanzierung) und deren Kunden (Absatzfinanzierung über Kredite bzw. Leasing). Darüber hinaus unterstützt die MKG Bank die MMDA durch den Ankauf von Forderungen aus dem Verkauf von Fahrzeugen an die Händler. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 145.304 Tsd. € steht im Zusammenhang mit der Bevorratung an Neufahrzeugen. 3. Ertragslage Die MMDA hat in 2023 ein Jahresergebnis von 2 Tsd. € erzielt. Die Umsatzerlöse sind - entsprechend dem Rückgang der ausgelieferten Fahrzeuge - gegenüber dem Vorjahr um 194.017 Tsd. € = 26,2% auf 547.511 Tsd. € gesunken. Analog hierzu hat sich der Materialaufwand deutlich um 197.304 Tsd. € = 29,4% verringert, sodass die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse) von im Vorjahr 90,5% auf 86,5% gesunken ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um 18.565Tsd. € auf 11.245 Tsd. € vermindert - dies ist im Wesentlichen auf den Einmaleffekt einer ertragswirksamen Auflösung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten im Vorjahr zurückzuführen. Die Personalaufwendungen haben sich um 4.880 Tsd. € auf 6.328 Tsd. € verringert, so dass sich für 2023 eine Personalaufwandsquote von 1,2% ergibt (Vj. 1,5%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 9.751 Tsd. € erhöht. Beides ist zum einen auf die verlagerten Aktivitäten auf die neue Dienstleistungsgesellschaft Frey Import Services GmbH und den damit einhergehenden Weiterbelastungen und gegenläufige Aufwandsminderungen z.B. im EDV-Soft- und Hardwarebereich zurückzuführen. Außerdem wurden im Geschäftsjahr 2023 für Händler übernommene Zinsaufwendungen in Höhe von 7.770 Tsd. € erstmals vom Zinsaufwand in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. Der Zinsaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3.078 Tsd. € verringert; dies ist vor allem zurückzuführen auf die Umgliederung der für Händler übernommenen Zinsaufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwand. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich gegenüber dem Vorjahr analog zur negativen Ergebnisentwicklung um 3.475 Tsd. € auf 389 Tsd. € verringert. 4. Gesamtbeurteilung Die Hauptzielgruppe von Mitsubishi ist vor allem das Segment der Privatkunden. Aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes und der nach wie vor kleinen Modellpalette konnte im Jahr 2023 mit einem Umsatz von 547.511 Tsd. € der Vorjahresumsatz (741.527 Tsd. €) als auch der geplante Umsatz von 630.363 Tsd. € nicht erreicht werden, dennoch ist das Geschäftsjahr insgesamt gut verlaufen. Die MMDA konnte trotzdem und selbst nach der erfolgten Umgliederung der für Händler übernommenen Zinsaufwendungen ein positives EBIT von 2.709 Tsd. € erzielen (Vj. 20.342 Tsd. €). Ohne Berücksichtigung dieser Umgliederung ergibt sich ein bereinigtes EBIT von 10.479, womit die Prognose von 11.234 Tsd. € - die vor Berücksichtigung der Umgliederung aufgestellt wurde - nur leicht um 755 Tsd. € verfehlt wurde. Die auf dieser Betrachtung basierende bereinigte EBIT-Marge (EBIT / Umsatzerlöse) lag damit im Jahr 2023 bei 1,9%, was einer Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr um 1,5%-Punkte und einem Plus von 0,2%-Punkten gegenüber der geplanten EBIT-Marge von 1,7% entspricht. 5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Leistungsindikatoren kommt in allen Unternehmen der Emil Frey Deutschland den nicht finanziellen Leistungsindikatoren ebenfalls eine besondere Bedeutung zu. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die beiden nachstehend beschriebenen Indikatoren. Ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmenskultur und nachhaltigen Unternehmensentwicklung sowie -politik sind die Mitarbeitenden. Sie tragen mit ihrem Fachwissen, ihren Ideen und ihrem Engagement maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Zum 31. Dezember 2023 waren bei der Gesellschaft 69 Mitarbeitende (inkl. Aushilfen und ruhende Beschäftigungsverhältnisse) beschäftigt. Durch regelmäßige interne und externe Aus- und Weiterbildung wird ein hohes Ausbildungsniveau, das den aktuellen Anforderungen gerecht wird, gewährleistet. Ein weiteres Augenmerk der Personalarbeit liegt auf der Nachwuchsförderung. Die Ausbildungsquote lag im Gruppendurchschnitt im Geschäftsjahr 2023 bei 12,3% (Vj. 11,3%). Ein weiterer essentieller nicht finanzieller Leistungsindikator ist die Beziehung zu unseren Kunden. Unsere Kunden setzen Tag für Tag großes Vertrauen in die Unternehmen der Emil Frey Deutschland. Die Mitarbeitenden in den jeweiligen Unternehmen sind sich dieser Verantwortung bewusst und gewährleisten in ihrem Handeln gleichbleibend hohe Qualität und Zuverlässigkeit - zu fairen Preisen. Die Unternehmenskultur der Emil Frey Deutschland steht für Gewissenhaftigkeit im Umgang mit der Kundschaft. Und das gilt nicht allein für den Werkstattbetrieb, sondern für alle Geschäftsbereiche. Verwiesen sei hier insbesondere auf den "Emil Frey Brief" vom Februar 1935, welcher noch heute die Grundlage unseres Handelns bildet. Die Zufriedenheit unserer Kunden wird regelmäßig auch von den Herstellern erhoben und ist Bestandteil der Bonifizierung in den jeweiligen Unternehmen. Unser Anspruch ist es, immer die höchste Kundenzufriedenheit zu erreichen. 6. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Friedberg und unterhält keine Zweigniederlassungen. E. Chancen- und Risikomanagement in der MMD Automobile GmbHDie MMD Automobile GmbH profitiert als Unternehmen der Emil Frey Deutschland von den jeweiligen Chancen und Risiken der Gruppe. In den Unternehmen der Gruppe ist der bewusste und verantwortungsvolle Umgang mit unternehmerischen Chancen und Risiken ein Bestandteil der täglichen Arbeit. Chancen und Risiken der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen beeinflussen unsere Aktivitäten in einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld in besonderem Maße. Daher gilt grundsätzlich für alle unmittelbar aus den Geschäftsaktivitäten resultierenden Risiken das Prinzip, diese zu minimieren bzw. zu vermeiden. Bewusst werden Risiken nur dann eingegangen, wenn diese kalkulierbar und in Verbindung mit den sich daraus ergebenden Chancen unerlässlich für die Wertsteigerung des Unternehmens sind. 1. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für die künftige Entwicklung der Unternehmen der Emil Frey Deutschland und damit der MMDA wurden folgende Felder identifiziert, die die Entwicklung der Unternehmen beeinflussen können:
2. Markt Das wirtschaftliche Umfeld ist, sowohl im Automobilhandel als auch im Importgeschäft, durch einen starken Kostendruck gekennzeichnet. Ausgelöst wird dieser durch ein hohes Zinsniveau und die hohe Inflationsrate, welche sich in einer allgemeinen Kostenerhöhung in jedem Bereich widerspiegeln. Diese Entwicklungen beeinflussen die erzielbaren Margen vor allem im Fahrzeughandel und somit das Gesamtergebnis des Unternehmens. Ferner stellen die Umweltdiskussionen bzw. -auflagen, die einerseits das Kaufverhalten unserer Kunden beeinflussen und anderseits uns in unseren Geschäftsaktivitäten beschränken können, einen wichtigen Einflussfaktor dar. Dies zeigte sich auch beim plötzlichen Wegfall des Umweltbonus für E-Fahrzeuge Ende des Jahres 2023, welcher in der Folge von Händlern, Importeuren und Herstellern teilweise übernommen und überbrückt werden musste und auch Entwicklungen im Geschäftsjahr 2024 beeinflusst. Auch mit dem gesteigerten Markteintritt chinesischer Hersteller muss sich der Markt und somit auch der Handel und der Import beschäftigen. Der Markteintritt dieser Hersteller über den Handel hängt maßgeblich von funktionierenden Vertriebs- und Servicenetzen sowie dem Markenimage ab. Auch die Vertriebsstruktur unterliegt weiterhin nachhaltigen Veränderungen. So werden zweistufige Vertriebssysteme durch einstufige abgelöst und führen zu einem Rückgang der Anzahl der Automobilhandelsbetriebe bzw. zu einer Konzentration auf einige wenige große Händler. Verstärkt wird dies auch durch den teilweisen Rückzug verschiedener Automobilhersteller aus dem Direktvertrieb, wie neuerlich bei den Mercedes-Niederlassungen angekündigt. Vor dem Hintergrund des zuvor skizzierten Umfeldes gewährleisten die vier Unternehmensbereiche, die Vielfalt des Markenportfolios der Emil Frey Deutschland sowie das digitale Emil Frey Autohaus eine optimale Risikoverteilung. 3. Unternehmensstrategie Diesem Bereich sind alle Chancen und Risiken zugeordnet, die sich im Zusammenhang mit der Gruppenstruktur und dem Erwerb von Unternehmen ergeben können. Die MMDA ist vereinbarungsgemäß der exklusive Importeur von Fahrzeugen des Herstellers "Mitsubishi" für den deutschen Markt. In diesem Zusammenhang ist der wirtschaftliche Erfolg und damit die Fortführung insbesondere von der Aufrechterhaltung der getroffenen Vereinbarungen und damit von einer langfristigen Zusammenarbeit geprägt. Treten Ereignisse ein, die der Aufrechterhaltung der Vereinbarungen entgegenstehen, besteht das Risiko, dass sich der wirtschaftliche Erfolg massiv reduziert bzw. ausbleibt. Damit einhergehend bestünde das Risiko der Bestandsgefährdung. Die Geschäftsleitung schätzt dieses Risiko als gering ein. Aufgrund der unterschiedlichen Geschäftsaktivitäten der Emil Frey Deutschland wurden diese in den vier Unternehmensbereichen Einzelhandel, Import, Autoteilewelt (inklusive Logistik) und Services zusammengefasst. Durch diese Struktur werden auch die aus den einzelnen Geschäftsaktivitäten resultierenden Risiken besser erfasst und überwacht. Darüber hinaus können sich ergebende Chancen besser und zielgerichtet genutzt werden. Grundsätzlich gilt dezentrale Marktverantwortung bei zentraler Kontrolle. Dies bedeutet, dass Funktionen wie Personal- und Rechnungswesen sowie das Controlling und andere Service-Funktionen zentral durch eine Dienstleistungsgesellschaft ausgeübt werden. 4. Geschäftsbetrieb Risiken, die den Betriebsablauf nachhaltig beeinflussen können, werden auf ein Minimum reduziert bzw. versichert. Zur Erbringung der Leistungen im Automobileinzelhandel, im Automobilimport, im Ersatzteilegroßhandel und im Logistikbereich sind umfangreiche IT-Systeme erforderlich. Um die reibungslose Leistungserbringung zu gewährleisten, bestehen Maßnahmenkataloge und Backup-Systeme zur Sicherung der Daten. Darüber hinaus werden zentral für den jeweiligen Unternehmensbereich und gegebenenfalls auch für einzelne Unternehmen mit Hilfe von Organisationsanweisungen Abläufe vorgegeben, um so die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und auch gruppeninterner Vorgaben zu gewährleisten. Die Überwachung erfolgt durch die Interne Revision der Emil Frey Deutschland. Die zentrale Abteilung Risikomanagement überwacht die Einhaltung der gesetzlichen Normen, die sich beispielsweise aus dem Geldwäschegesetz sowie der Datenschutzgrundverordnung ergeben. Mit den Verantwortlichen werden monatlich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Marktentwicklung erörtert. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den für die Automobilhandelsbranche kritischen Faktoren, wie der Entwicklung des Vorratsvermögens und der Kundenforderungen. Darüber hinaus liegt ein besonderes Augenmerk auf der Garantieabwicklung sowohl seitens des Herstellers als auch des Importeurs in Deutschland. Grundsätzlich gibt es gegenüber den Händlern in Deutschland Garantieversprechen über fünf Jahre, die vollständig durch die Garantie des Herstellers abgedeckt sind. Auch im Falle von Rückrufaktionen liegt das überwiegende Risiko beim Hersteller, da dieser die anfallenden Garantieaufwendungen selbst zu tragen hat. Die zum 1. Januar 2020 in Kraft getretene EU-Verordnung zur Verminderung der CO 2 -Emissionen von Personenkraftwagen sieht Strafzahlungen für Hersteller bei Nichteinhaltung bestimmter Grenzwerte vor. Aufgrund der Modellpalette von Mitsubishi werden keine Auswirkungen auf den Hersteller erwartet. Das Jahr 2023 wurde wie das Vorjahr 2022 weiterhin durch die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine geprägt. Die erheblich eingeschränkte Lieferfähigkeit der Hersteller führte im ersten Teil des Jahres 2023 zu deutlich eingeschränkten Verfügbarkeiten von Neufahrzeugen. Zwar verbesserte sich die Lieferfähigkeit der Hersteller im Laufe des Jahres 2023 deutlich, die hohe Inflation und steigende Zinsen führten bei den Konsumenten aber zu Unsicherheiten und einer damit einhergehenden Kaufzurückhaltung, welche auch bei größeren Investitionen wie der Anschaffung eines PKW spürbar waren und sind. Die im Oktober 2022 eingeleiteten gruppenweiten Maßnahmen zur Energieeinsparung wurden auch 2023 weiter umgesetzt. In Verbindung mit einer zielgerichteten Energiebeschaffung konnten die erwarteten negativen Auswirkungen der sehr hohen Energiepreise abgeschwächt werden. 5. Kredit und Liquidität Um das Risiko von Forderungsausfällen zu reduzieren, bestehen für die Unternehmen der Emil Frey Deutschland klare Vorgaben: Im gewerblichen Bereich werden Auslieferungen nur nach vorherigen Kreditprüfungen ausgeführt, und die Fahrzeugbriefe bleiben bis zur vollständigen Zahlung im Besitz des ausliefernden Unternehmens. Darüber hinaus wird der Bestand der Forderungen und deren Altersstruktur elektronisch gestützt überwacht und regelmäßig analysiert. Die Analyse der Forderungen ist fester Bestandteil der monatlichen Berichterstattung an die Geschäftsleitung. Um die Kapitalbindung in den Lagern zu mindern, werden die Lagerbestände monatlich nach deren Altersstruktur erfasst. Darüber hinaus erhalten die operativ Verantwortlichen eine detaillierte Auswertung, in der für jedes einzelne Fahrzeug neben den Fahrzeugspezifika auch der Standort und die Standzeiten erfasst sind. Die Finanzierung der Unternehmen der Emil Frey Deutschland ist durch drei Säulen gesichert: Die Finanzierung durch die Captive Banken der Hersteller, die Finanzierung durch Bankdarlehen und die Finanzierung durch die Gesellschafterin. In den operativ tätigen Gesellschaften der Unternehmen der Emil Frey Deutschland bestehen enge Geschäftsverbindungen zu den Captive Banken der jeweiligen Hersteller. Über diese wird die Händlereinkaufsfinanzierung der Fahrzeuge vorgenommen. Dadurch kann über einen gewissen Zeitraum eine zinsfreie Finanzierung sichergestellt werden. Eine weitere Säule stellen die bestehenden Vereinbarungen über Rahmenkreditverträge mit mehreren namhaften Kreditinstituten dar. Die Kreditlinien können von den Unternehmen der Emil Frey Deutschland genutzt werden. Zur Sicherheit hat die Emil Frey Holding AG, Zürich/Schweiz, eine harte Patronatserklärung gegenüber den Kreditgebern abgegeben und sich verpflichtet, bestimmte Finanzkennzahlen (Covenants) im Konzernabschluss der Emil Frey Holding AG, Zürich/Schweiz, zum Ende eines jeden Kalenderquartals einzuhalten. Zum 31. Dezember 2023 sind die Finanzkennzahlen eingehalten. Nach den Finanzierungsgrundsätzen der Emil Frey Deutschland werden die Kreditlinien durch die zentrale Treasury-Abteilung gesteuert. Die dritte Säule der Finanzierung erfolgt über Gesellschafterdarlehen. Derivative Basisabsicherungen gegen Währungsrisiken werden zentral vorgenommen. Grundsätzlich wird bei allen Absicherungsgeschäften die Marktwertentwicklung monatlich berichtet. 6. Gesamtbeurteilung Chancen und Risiken Die Einbindung der MMD Automobile GmbH in den Verbund der Emil Frey Deutschland führt dazu, dass sich ergebende Chancen schnell wahrgenommen und bestehende Risiken minimiert werden können. Die laufende Analyse der Chancen und Risiken durch die Geschäftsleitung hat ergeben, dass in Summe die Chancen überwiegen. Aus Sicht der Geschäftsleitung bestanden zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses keine bestandsgefährdenden Risiken. F. Prognosebericht (Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung)1. Entwicklung gesamtwirtschaftliches Umfeld und Branche Nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3% in 2023 geht die Bundesregierung für 2024 zwar mit einem geringen Anstieg des BIP von 0,2% von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage aus; eine deutliche Erholung wird aber weiterhin ausbleiben (Jahreswirtschaftsbericht des BMWK vom Februar 2024). Der russische Angriffskrieg lastet nach wie vor auf der Wirtschaft; zwar sind die Energiepreise und die Inflationsrate im Verlaufe des Jahres 2023 gesunken, bewegen sich aber nach wie vor auf einem deutlich höheren Niveau als vor der Krise. Die Prognosen gehen von einer weiteren Abnahme der Inflationsrate in 2024 aus, was Privatpersonen und Unternehmen entlasten wird: Gemäß Daten des statistischen Bundesamts lag die Inflationsrate im Jahr 2023 bei 5,9%, für das Jahr 2024 wird von der Bundesregierung mit 2,8% eine deutlich geringere Inflationsrate prognostiziert. Die Entlastung durch die nachlassende Inflationsrate und die stabile Beschäftigungssituation werden zu einer Stärkung der Kaufkraft bzw. des privaten Konsums und somit auch zu einer Stabilisierung bzw. zu einem leichten wirtschaftlichen Wachstum von 0,2 % führen (Jahreswirtschaftsbericht des BMWK vom Februar 2024). Laut dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) wird für das Jahr 2024 erwartet, dass Privatkunden aufgrund hoher Fahrzeugpreise, gestiegener Kosten für Finanzierung und Leasing sowie Unsicherheiten in der Verkehrs- und Klimapolitik zurückhaltend bei der Anschaffung eines neuen PKW agieren werden. Auch der Kostendruck in Unternehmen wird sich negativ auf die Neuzulassungen im gewerblichen Bereich auswirken. Während die Auftragslage bei den Fahrzeugen mit Diesel-/Ottomotoren stabil erwartet wird, wird mit deutlich sinkenden Verkaufszahlen im Bereich der E-Mobilität gerechnet. Der Anreiz zur Beschaffung eines E-Fahrzeugs ist laut ZDK sehr getrübt. Laut Prognose des Center of Automotive Management werden im Jahr 2024 zwischen 430.000 und 480.000 E-Fahrzeuge verkauft werden. Verglichen mit den Verkaufszahlen aus dem Vorjahr sind dies zwischen 8% und 18% weniger verkaufte E-Fahrzeuge. Laut DAT-Report sind die begrenzte Reichweite, die unausgereifte Ladeinfrastruktur, hohe Anschaffungspreise und die plötzliche Streichung des Umweltbonus die Gründe für die rückläufigen Zahlen. Des Weiteren steigt die Nachfrage nach E-Fahrzeugen in der Kompaktklasse bis 30 Tsd. € - in diesem Segment sind aber keine/kaum Fahrzeuge verfügbar. In Summe liegt die Prognose für Neuzulassungen in 2024 bei 2,65 Millionen PKW. Gegenüber 2023 bedeutet dies einen Rückgang von rund 200.000 Einheiten. Für den Gebrauchtwagenmarkt wird hingegen mit rund 6,2 Mio. Besitzumschreibungen und damit mit einem leichten Wachstum gerechnet. Trotz der leichten Erholung wird der Gebrauchtwagenmarkt aber das dritte Jahr in Folge nicht das Niveau der Vorjahre erreichen. Gemäß des ZDK war das Werkstattgeschäft im vergangenen Jahr 2023 gut - so lag die Werkstattauslastung bei 87%. Gemäß einer Blitzumfrage des ZDK werden die Erwartungen für die Reparatur- und Werkstattaufträge bei rund 50% der Befragten mit gut oder sehr gut bewertet. 2. Entwicklung MMD Automobile GmbH Trotz der auch im Jahr 2024 anhaltend herausfordernden wirtschaftlichen Lage, ist der Ausblick für das Jahr 2024 positiv. Der im März 2024 auslaufenden Produktion der Modelle Space Star und Eclipse Cross PHEV hat MMDA mit einer ausreichenden Bevorratung bereits entgegengewirkt, so dass beide Modelle das gesamte Jahr 2024 am deutschen Markt verkauft werden können. Im Herbst 2024 steht die Einführung des neuen Outlander PHEV an, womit die Mitsubishi Produktpalette erstmals seit vielen Jahren wieder fünf Modelle umfassen wird. Aufgrund der oben genannten Entwicklungen (Bevorratung und Einführung Outlander PHEV) strebt MMDA eine deutlich höhere Verkaufsleistung wie in 2023 an. Insgesamt sind im Jahr 2024 rund 30.000 Neufahrzeugzulassungen geplant. Im Bereich Aftersales wird das bekannte Treueprogramm ("Nimm Acht" und "3 für 2") fortgesetzt, um so auch im vierten Jahr in Folge den Aftersales-Bereich auf stabilem Niveau zu halten. Für das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund der zuvor genannten Einflussfaktoren mit einem Gesamtumsatz von 616 Mio. € geplant. Der bereinigte EBIT, d.h. vor Umgliederung der für die Händler übernommenen Zinsaufwendungen, soll bei 10 Mio. € liegen, dementsprechend wird eine EBIT-Marge (EBIT / Umsatzerlöse) von 1,6 % erwartet.
Friedberg, den 19. April 2024 Jens Schulz Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davonvermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizuliegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen EUR 250 und EUR 800 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Anschaffungen mit einem Wert bis EUR 250 werden sofort als Aufwand erfasst. Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt eine Nutzungsdauer zwischen zwei und 10 Jahren zugrunde. Zur Verbesserung der Darstellung der Vermögenslage haben wir den Posten Betriebsfahrzeuge im Sachanlagevermögen ergänzt. Unter diesem Posten werden Vorführwagen sowie Dienst- und Mietwagen bilanziert und über vier bis sechs Jahre abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Das Guthaben bei Kreditinstituten ist zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat November 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83% (Vj. 1,79%). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,00% (Vj. 3,00%) und Rentensteigerungen von jährlich 3,00% (Vj. 3,00%) berücksichtigt. Der Differenzbetrag, der bei der Erstanwendung der neuen Richttafeln erwartet wird, ist direkt einmalig erfolgswirksam im Personalaufwand (bzw. sbE) zu erfassen. Eine Angabe des Differenzbetrags ist nur notwendig soweit dieser unter § 285 Nr. 31 HGB (Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung) oder unter § 285 Nr. 32 HGB (periodenfremde Aufwendungen) fällt und nicht von untergeordneter Größenordnung ist. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes für Jubiläen von 1,75 % (Vorjahr: 1,45 %) p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,00% (Vj. 3,00%) zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind erhaltene Zahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 440.347,75 (Vj. EUR 171.634,61) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 92.280.000,00) enthalten. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten EUR 0,00 (Vj. EUR 92.280.000,00) Forderungen gegen Gesellschafter. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt in EUR 30.000.000,00. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 8.490,00 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Garantie- und Gewährleistungskosten, Personalkosten, ausstehende Rechnungen und Sonstige gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen EUR 20.644.668,13 (Vj. EUR 6.235.651,50) auf Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Eventualschulden. Das Risiko der Inanspruchnahme wird auf Grund der Vermögens- und Finanzlage der Emil Frey Gruppe in Deutschland als gering eingestuft. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen EUR 14.395.840,20 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 14.291.838,00). Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsätze nach Tätigkeitsbereichen
Die Umsätze werden ausschließlich auf dem deutschen Markt erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Bei den periodenfremden Erträgen in Höhe von EUR 3.452.994,76 handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (EUR 3.425.501,49), Erträge aus abgeschriebenen Forderungen und Auflösung von EWB (EUR 27.241,17) und Erträge aus Anlageabgängen (EUR 252,10). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen konzerninterne und externe Aufwendungen für Dienstleistungen, Werbekosten, Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Instandhaltungsaufwendungen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden für Händler übernommene Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 7.770.006,14 erstmals vom Zinsaufwand in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. Diese Maßnahme erfolgte, um eine klarere Darstellung der betrieblichen Kosten zu gewährleisten und die Transparenz für die Leser des Jahresabschlusses zu erhöhen. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Sonstige Angaben
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Bezüglich der Angabe der Organbezüge nehmen wir die Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch, da nicht mehr als zwei Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhalten. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Honorar des Abschlussprüfers Von einer Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird abgesehen, da die Angaben im Konzernabschluss der Emil Frey Automobil Holding Deutschland GmbH, Stuttgart, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft mit einbezogen wird, enthalten sind Konzernverhältnisse Die Emil Frey Automobil Holding Deutschland GmbH, Stuttgart, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Emil Frey Automobil Holding Deutschland GmbH, Stuttgart, einbezogen. Der aufgestellte Konzernabschluss wird bei dem Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht. Die Gesellschaft nimmt in Bezug auf die Erstellung eines Konzernabschlusses die Befreiungsvorschrift des § 291 HGB in Anspruch. Der Konzernabschluss der Emil Frey Automobil Holding Deutschland GmbH, Stuttgart wird seinerseits in den Konzernabschluss der Emil Frey Holding AG, Zürich/Schweiz, als oberstes Mutterunternehmen einbezogen. Mindeststeuergesetz Der Konzern Emil Frey Automobil Holding GmbH, Stuttgart, fällt in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung ("Pillar 2"). Die Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung sind mit Wirkung zum 28. Dezember 2023 in Deutschland in Form des Mindeststeuergesetzes ("MinStG") in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Gemäß dem MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15% aufweist. Die Bestimmung des effektiven Steuersatzes nach dem MinStG ist sehr komplex und beinhaltet eine Vielzahl von spezifischen Anpassungen. Da das MinStG für das Geschäftsjahr 2023 für die Gesellschaft noch keine Anwendung findet, entsteht für das Geschäftsjahr 2023 keine Steuerbelastung aus dem MinStG. Aufgrund der Komplexität der Anwendung der Pillar 2 Gesetzgebung und der Berechnung der möglichen steuerlichen Auswirkungen, sind derzeit die quantitativen und qualitativen Auswirkungen für zukünftige Geschäftsjahre noch nicht zuverlässig abschätzbar.
Friedberg, 19. April 2024 Der Geschäftsführer Jens Schulz Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MMD Automobile GmbH, Friedberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MMD Automobile GmbH, Friedberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MMD Automobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 19. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jürgen Berghaus, Wirtschaftsprüfer ppa. Renate Berghoff, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Oktober 2024 festgestellt. |
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