Master Data

Registry
Register court Mannheim HRB 709034
Registered
3/29/2010
Industry
Computer consultancy activitiesAll other business support service activities n.e.c.Other information technology and computer service activities
Purpose
Die Beratung, Implementierung, Software-Entwicklung, Aus- und Weiterbildung, Service und Support, der Betrieb von lnternetplattformen und - anwendungen sowie Hosting/Outsourcing im Bereich zentralisierter lT-Infrastrukturen insbesondere für Unternehmen, Institutionen und kommunale Behörden und ähnliche oder damit zusammenhängende Tätigkeiten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Frank Uwe Seibert
since 5/17/2010
Board Member
Frank Hermann Roth
since 3/29/2010
Board Member

Holdings
Beta

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

AppSphere AG

Ettlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

AppSphere AG, Ettlingen

1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Unternehmenstätigkeit

Die AppSphere AG wurde im Februar 2010 in Ettlingen gegründet. Das IT-Beratungs- und Softwareunternehmen unterstützt seine Kunden bei der Planung, der Umsetzung und dem Betrieb von Digitalisierungslösungen. Die AppSphere AG ist ausschließlich im B2B-Bereich tätig.

Als Gesamtlösungslösungsstrategie erarbeiten unsere Transformationsberater und IT-Architekten ein sogenanntes "Digitales Zielbild" für unsere Kunden.

Dieses beschreibt

• die IT-Architektur auf Basis von Cloud- und KI-Basistechnologien,

• die digital zu transformierenden Business- und Betriebsprozesse, inkl. des hierfür nötigen Innovationsmanagements,

• die nötigen Transformations- und Projekt Management-Maßnahmen sowie

• die erforderlichen Veränderungsprozesse in den Bereichen der Unternehmenskultur, der Organisationsentwicklung sowie des Mitarbeiter-Mindsets.

Alles zusammen fließt nach Erarbeitung des "Digitalen Zielbildes" in eine "Umsetzungsroadmap". Bei der nachfolgenden Projektumsetzung unterstützen wir unsere Kunden ganzheitlich mit Beratungs- und Implementierungsleistungen und bieten darüber hinaus auch den Betrieb der Gesamtlösung als Managed Service an.

AppSphere arbeitet eng mit weltweit führenden Technologieanbietern wie Microsoft, Citrix und Fortinet u.v.w. zusammen und integriert deren Cloud- und Security-Produkte in das erarbeitete digitale Zielbild.

In 2023 baute AppSphere seine ganzheitliche Lösungsplattform "TRINITY" weiter aus und platzierte diese immer öfters erfolgreich bei seinen Kunden. Diese fasst das gesamte Leistungsportfolio in modulare und aufeinander abgestimmte Funktionsbausteine zusammen und ermöglicht den Kunden die schrittweise Umsetzung ihres Digitalisierungsprojekts auf Basis produktisierter Module und Services. Mit "TRINITY" erfüllt AppSphere die Kundenbedürfnisse besser und kann dabei schneller, effizienter und wirtschaftlicher wachsen.

Die AppSphere AG ist am 31.12.2023 an der ScriptRunner Software GmbH, der Navigate AG sowie der qwertiko GmbH beteiligt. Alle drei Gesellschaften arbeiten eigenständig, ergänzen jedoch das Leistungs- und Lösungsportfolio der AppSphere AG.

Die Anzahl der fest angestellten Mitarbeitenden der AppSphere AG betrug im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 104 im Jahresdurchschnitt. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Personalstamm somit um 5 Mitarbeitende. Der Zuwachs entfällt auf die Bereiche IT-Fachkräfte, HR, Marketing sowie den Vertrieb.

Hinsichtlich der von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Aktien verweisen wir auf die Angaben im Anhang.

2. Forschung und Entwicklung

Die AppSphere AG betreibt produktorientierte Entwicklung und setzt zur Umsetzung dieser Entwicklungsprojekte interne, im Wesentlichen personelle, Ressourcen ein. Dabei arbeiten durchschnittlich zwei bis fünf Mitarbeiter im Bereich der Entwicklung.

3. Personal- und Sozialbereich

Als IT-Beratungs- und Softwareanbieter sind die Mitarbeitenden mit ihrem Wissen, ihrer Erfahrung und ihrem Engagement das wichtigste Gut der AppSphere. Deshalb werden kontinuierlich hohe Beträge in deren Fort- und Weiterbildung investiert. Hierzu dienen nicht nur technische Seminare und Workshops, sondern auch der Aufbau von methodischem Wissen (z.B. agile Projektmethoden wie SCRUM, Problemlösungsmethoden wie Design Thinking, Projektmanagement-Methoden wie Prince2 sowie Change Management-Methoden wie Procsi). Darüber hinaus bietet AppSphere seinen Mitarbeitenden und Führungskräften gezieltes Einzel-Coaching zur Persönlichkeitsentwicklung und zum Ausbau individueller Fähigkeiten und Stärken an. In 2023 wurde auch verstärkt in die Führungskräfteentwicklung (für Bereichs- und Teamleiter) investiert, um das Unternehmen für das weitere Wachstum vorzubereiten und fit zu machen.

Die stark wachsende Marktnachfrage nach KI-Lösungen führte in Q4-2023 zusätzlich dazu, die Mitarbeiter Marketing, Vertrieb und Consulting in Sachen KI fit zu machen.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2023 zeigte das Geschäftsklima in Deutschland erhebliche Schwankungen. Der ifo-Geschäftsklimaindex, der auf monatlichen Umfragen unter etwa 9.000 Unternehmen basiert, stieg in den ersten Monaten des Jahres, fiel aber zum Jahresende wieder ab. Im Dezember 2023 lag der Index bei 86,4 Punkten, was eine Verschlechterung im Vergleich zu vorherigen Monaten darstellt. Insbesondere der Einzelhandel und die Bauindustrie verzeichneten negative Aussichten, wobei die Bauindustrie den niedrigsten Stand seit September 2005 erreichte. (vgl.: https://www.ifo.de/fakten/2023-12-18/ifo-geschaeftsklimaindex-gefallen-dezember-2023)

Diese Unsicherheiten und Schwankungen im Geschäftsklima hatten auch Auswirkungen auf die Digitalisierung und den IT-Beratungssektor:

1. Verzögerungen bei IT-Projekten: Aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage zögerten viele Unternehmen gegen Ende des Jahres 2023, in neue IT-Projekte zu investieren. Dies betrifft insbesondere größere Investitionen in die Digitalisierung, da Unternehmen zunächst abwarten wollen, wie sich die wirtschaftliche Situation weiterentwickelt.

2. Nachfrage nach Effizienzsteigerungen: Trotz der allgemeinen Zurückhaltung gibt es eine verstärkte Nachfrage nach IT-Beratungsdienstleistungen, die helfen, die Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Lösungen wie Automatisierung und Cloud-Computing sind besonders gefragt, um bestehende Prozesse zu optimieren und Kosten zu reduzieren.

3. Verstärkte Digitalisierung: Die Notwendigkeit zur Digitalisierung bleibt bestehen, da Unternehmen versuchen, sich auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Dies führt mittelfristig zu einer erhöhten Nachfrage nach IT-Dienstleistungen, um digitale Transformationsprojekte umzusetzen und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die wirtschaftliche Unsicherheit die IT-Beratungsbranche vor Herausforderungen stellt, aber gleichzeitig Chancen für Unternehmen bietet, die innovative und kosteneffiziente Lösungen anbieten können.

Die AppSphere AG konnte im 1. Quartal 2023 von dieser hohen Nachfrage sehr stark profitieren und den Schwung aus dem 4. Quartal 2022 nahtlos ins neue Geschäftsjahr 2023 übertragen. So übertrafen EBIT und Ertrag die Planungen um über 50%. Leider kühlte die Nachfrage im Verlauf des 2. Quartals merklich ab und konnte auch im 3. Quartal nicht mehr die Rallye des 1. Quartals wiederholen. Mit entscheidend für das sinkende EBIT im Jahresverlauf waren die Investitionen in das Software-Produkt TeamLinx42 (ca. 250 TEUR) sowie die vollständige Auszahlung der steuerfreien Inflationsprämie in Höhe von 3.000 EUR an jeden Mitarbeiter (ca. 284 TEUR). Diese drei Sondereffekte (rückläufige Nachfrage, Investition in die Entwicklung und Vermarktung von TeamLinx42 sowie die Auszahlung des vollen Inflationsausgleichbonus an die Mitarbeiter) sorgten im Wesentlichen dafür, dass das prognostizierte Umsatz- und Ertragsziel gemäß Businessplan nicht erreicht wurde.

2.2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.2.1. Ertragslage

Die für unsere Unternehmenssteuerung relevanten finanziellen Leistungsindikatoren sind die erwirtschafteten Umsatzerlöse sowie das EBIT. Die Umsatzerlöse sind bedingt durch zusätzlich gewonnener Kundenprojekte im Vergleich zum Vorjahr um 6,5% gestiegen. Im Geschäftsjahr 2023 lag das Rohergebnis bei TEUR 12.213. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte es sich damit um TEUR 1.364.

Währenddessen sich die Aufwendungen für bezogene Fremdleistungen um ca. TEUR 436 gegenüber dem Vorjahr erhöhten, sank der Wareneingang der Handelsware um TEUR 707.

Aufgrund der Einstellungen weiterer Mitarbeiter und Gehaltsanpassungen erhöhte sich der Personalaufwand von TEUR 8.124 auf TEUR 9.413. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 1.934 gegenüber TEUR 1.683 im Vorjahr.

Aufgrund der vorgenannten Aspekte belief sich das EBIT auf TEUR 788 (Vj. TEUR 975). Der Jahresüberschuss 2023 liegt mit TEUR 568 um TEUR 118 unter dem des Vorjahres.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der AppSphere AG hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 145 auf TEUR 4.744 erhöht. Das Sachanlagevermögen beläuft sich auf TEUR 125. Dies sind TEUR 11 weniger als im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Finanzinvestitionen in eine der drei Tochtergesellschaften getätigt. Vielmehr wurden treuhänderisch gehaltene Anteile in Höhe von TEUR 193 an Mitgesellschafter der Scriptunner GmbH veräußert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen am Bilanzstichtag TEUR 2.131 und liegen somit um TEUR 114 unter dem Vorjahresbetrag. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 190 sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 32 gestiegen. Die liquiden Mittel der Gesellschaft sind mit TEUR 1.513 um TEUR 360 höher als im Vorjahr. Das Eigenkapital hat sich um TEUR 183 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.271 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 69% und liegt somit 2,0 Prozentpunkte über dem Vorjahr. Die Rückstellungen sind von TEUR 306 auf TEUR 194 zurückgegangen. Dies ist auf die Verringerung der sonstigen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Personalkosten (Boni/Prämien) zurückzuführen.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.278 sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 74 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 205 und eine Reduzierung der sonstigen Verbindlichkeiten (primär Steuern) um TEUR 133 zurückzuführen. Die Entwicklung der Gesellschaft ist weiterhin als positiv zu beurteilen.

3. CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

3.1. RISIKOMANAGEMENT

Der Vorstand setzt geeignete Risikomanagementsysteme zur Unternehmenssteuerung ein. Die wesentlichen Risiken werden im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Aufsichtsratssitzungen überprüft und bewertet. Hierzu gehört bspw. das Reporting der realisierten Umsatz- und Ertragszahlen pro Quartal, der Umsatzforecast bis Geschäftsjahresende, die Auslastung der Consulting-, Software- und Service-Units, die Neueinstellungs- und Abgangsquote sowie die Liquiditätssituation bis Jahresende. Als Grundlage dient der am Jahresanfang vom Vorstand erstellte und vom Aufsichtsrat verabschiedete Businessplan, der die PLAN-Zahlen vorgibt. Die IST-Zahlen werden in jeder Aufsichtsratssitzung detailliert besprochen und bei Abweichungen die Ursachen und Gründe diskutiert. Bei negativen Abweichungen werden Maßnahmen beschlossen und eingeleitet, die eine Verbesserung bringen sollen.

Einmal wöchentlich stimmt sich der Vorstand in einem Vorstandsmeeting untereinander ab, um den Geschäftsverlauf zu besprechen und operative Probleme und Risiken zeitnah zu lösen. Einmal pro Monat findet zudem mit dem Management-Team (Führungsebene 1) ein Finanz-Controlling-Meeting statt, um die Ertragszahlen des Vormonats abzustimmen und ebenfalls einmal pro Woche findet ein Projektcontrolling-Meeting statt, in welchem ausschließlich Probleme im operativen Projektumfeld (Staffing-Probleme, ggf. Projekteskalationen) besprochen und gelöst werden.

Mittels dieser Meetings - gepaart mit unseren Reporting-Tools - können Risiken schnell identifiziert und Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden.

3.2. RECHNUNGSLEGUNGSBEZOGENE RISIKEN

Auf Basis des vorliegenden Jahresabschlusses und dem aktuellen Kenntnisstand des Vorstands sind keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken erkennbar, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- oder Ertragslage der Gesellschaft oder sogar deren Fortbestand haben könnten.

3.3. FINANZWIRTSCHAFTLICHE RISIKEN

Die AppSphere AG ist trotz des weiterhin eingeschlagenen Wachstums- und Investitionskurses mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet, um ihren Bestand und ihre Weiterentwicklung sicherstellen zu können. Es steht genügend Liquidität zur Verfügung, um jederzeit sämtliche Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Gesellschaft verfügt über einen ausreichenden Bestand an flüssigen Mitteln (TEUR 1.513). Die Überwachung und Steuerung zur Vermeidung finanzieller Risiken erfolgt durch die monatliche Liquiditäts- und Finanzplanung.

Weitere Risiken, wie z.B. Marktrisiken, welche unsere Kunden betreffen (Rohstoffpreise, Währungsschwankungen, Rezession usw.) können die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen beeinflussen. Hieraus können Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Weiterhin könnten sich durch den Zusammenschluss und dem Wachstum der Mitbewerber für die zukünftige Entwicklung der AppSphere AG Nachteile ergeben.

3.4. PERSONELLE RISIKEN UND CHANCEN

Die AppSphere AG ist wie die gesamte IT-Branche weiterhin mit einem schwierigen Arbeitsmarkt konfrontiert. Der Fachkräftemangel ist eklatant und das Rekrutieren von erfahrenen Transformationsberatern oder Cloud- bzw. Software-Architekten und -Consultants ist eine Herausforderung. Der Fachkräftegewinnung begegnet AppSphere mittels einer nachhaltigen Personalgewinnungsstrategie. U.a. wurde im Januar 2023 eine Vollzeit-Recruiterin eingestellt. Über diverse Maßnahmen (u.a. Active Sourcing, Hire-your-Friend etc.) wird die Bewerber-Pipeline kontinuierlich gefüllt. In 2023 konnte zudem über Personalagenturen (Headhunter) neues Fachpersonal gewonnen werden.

Die Corona-Pandemie mit ihrem "HomeOffice-Zwang" hat nachhaltig dazu geführt, dass auf Kundenseite die Remote-Arbeit bei Projekten nahezu immer akzeptiert wird. Dadurch wurde die notwendige Reisebereitschaft der Consultants signifikant reduziert und ein verstärktes Arbeiten im HomeOffice wird mehr und mehr zum Standard. Dieser Umstand wirkt sich sehr positiv auf die Personalgewinnung für unser Geschäftsmodell aus. Dennoch ist mit weiter steigenden Recruitierungsaufwänden und kontinuierlich steigenden Personalkosten zu rechnen.

Durch eine Vielzahl von Benefits, einer überdurchschnittlichen1 guten Firmenkultur, regelmäßigen Firmenveranstaltungen, umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und interessanten Projekten und Aufgabenstellungen wird eine hohe Mitarbeiterbindung erzeugt, die dazu führt, dass die Mitarbeiterfluktuation unter dem Branchendurchschnitt liegt.

3.5. CHANCEN

Die AppSphere AG agiert in einem Wachstumsmarkt, der sich im Berichtszeitraum jedoch sehr volatil zeigte. Die Digitalisierung ist weiterhin eines der Schlüsselthemen, mit welchem sich nahezu alle Unternehmen und Organisationen beschäftigen (müssen). Die Transformation der Unternehmens-IT in die Cloud ist ein wesentlicher Faktor, um wettbewerbsfähiger zu werden, neue Märkte schneller und einfacher zu erschließen und attraktiver für Fachkräfte zu sein. AppSphere unterstützt mittelständische und große Unternehmen und Organisationen branchenneutral mit seinem "TRINITY"-Lösungsansatz bei der Erreichung dieser Ziele.

4. PROGNOSEBERICHT

Das Jahr 2023 begann für die AppSphere AG sehr erfolgreich mit einem überdurchschnittlich guten ersten Quartal. Diese positive Entwicklung wurde jedoch im Laufe des Jahres durch einen rückläufigen Auftragseingang getrübt. Kunden zeigten sich zunehmend zögerlich bei der Vergabe neuer Aufträge, was die Wachstumsdynamik hemmte. Zusätzlich gab es personelle Veränderungen in der Vertriebsorganisation, welche die Sales-Performance beeinträchtigte. Zum Jahresende hin war die Auftragspipeline merklich dünner geworden, und dieser abnehmende Trend hat sich zu Beginn des Jahres 2024 fortgesetzt.

Die Prognose für das Jahr 2024 stellt sich unter diesen Umständen wesentlich zurückhaltender dar als die ursprünglichen Erwartungen für das Vorjahr. Aufgrund der vielen Einflussfaktoren wie Marktbedingungen, Geschäftsklima und Personalsituation ist mit moderat sinkenden Umsatzerlösen und mit einem deutlich schlechteren EBIT zu rechnen.

Der Vorstand geht jedoch von einer Belebung der Wirtschaft und einer Steigerung der Nachfrage im zweiten Halbjahr 2024 aus, sodass der durchwachsene Start in das Jahr 2024 bis Jahresende teilweise wieder aufgefangen werden kann.

 

Ettlingen, 09. Juli 2024

gez. Frank Roth

gez. Frank Seibert

gez. Daniel Vollmer

1 gemäß Arbeitgeberbewertung auf https:/www.kununu.com, Stand Juli 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 847.151,90 1.017.133,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23.755,42 34.588,42
II. Sachanlagen 125.199,00 135.848,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 125.199,00 135.848,00
III. Finanzanlagen 698.197,48 846.697,48
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 443.780,78 592.280,78
2. Beteiligungen 254.416,70 254.416,70
B. Umlaufvermögen 3.851.489,41 3.556.021,72
I. Vorräte 11.877,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.326.876,45 2.403.148,63
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.884,55 595,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.320.991,90 2.402.553,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.512.735,26 1.152.873,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.972,34 25.370,16
Summe Aktiva 4.743.613,65 4.598.525,78

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.271.169,09 3.087.813,19
I. ausgegebenes Kapital 258.365,00 258.173,00
1. Gezeichnetes Kapital 271.912,00 271.912,00
2. eigene Anteile -13.547,00 -13.739,00
II. Kapitalrücklage 342.035,85 339.833,61
III. Gewinnrücklagen 3.137,00 3.137,00
IV. Bilanzgewinn 2.667.631,24 2.486.669,58
davon Gewinnvortrag 2.103.447,84 1.804.696,09
B. Rückstellungen 194.024,59 306.074,62
C. Verbindlichkeiten 1.278.419,97 1.204.637,97
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.278.419,97 1.204.637,97
Summe Passiva 4.743.613,65 4.598.525,78

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.212.646,00 10.848.722,14
2. Personalaufwand 9.412.907,24 8.123.804,73
a) Löhne und Gehälter 7.758.333,84 6.869.319,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.654.573,40 1.254.484,89
davon für Altersversorgung 84.956,10 92.877,88
3. Abschreibungen 93.696,17 79.011,80
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.696,17 79.011,80
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.933.591,84 1.683.017,71
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 35,40
5. Erträge aus Beteiligungen 15.998,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 12.478,44
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.000,00 1.208,22
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 215.203,85 281.642,57
9. Ergebnis nach Steuern 576.244,90 694.931,99
10. sonstige Steuern 8.443,00 9.340,00
11. Jahresüberschuss 567.801,90 685.591,99
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.103.447,84 1.804.696,09
13. Ausschüttung 3.618,50 3.618,50
14. Bilanzgewinn 2.667.631,24 2.486.669,58

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt grundsätzlich unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: AppSphere AG
Firmensitz laut Registergericht: Ettlingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 709034

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear über eine Nutzungsdauer von 1 bis 13 Jahren vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte auf der Grundlage der eigenen Personal- und Sachkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 5.844,55 (VJ: EUR 595,00)

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 271.912,00.

Es ist eingeteilt in 271.912 Stückaktien, von denen 191.263 Aktien Stammaktien und 80.649 Aktien Vorzugsaktien sind. Die Aktien lauten auf den Namen.

Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien

Am 20.04.2023 wurden 192 eigene Aktien zu einem Veräußerungspreis von EUR 6.720,00 veräußert. Der Nennwert der eigenen Aktien betrug EUR 192,00, der Anteile am Grundkapital 0,07061 %.

Zum 31.12.2023 waren 13.547 eigene Aktien im Bestand. Der Nennbetrag der eigenen Aktien beträgt EUR 13.547,00, der Anteil am Grundkapital 4,98213 %. Der den Nennwert von EUR 192,00 und die historischen Anschaffungskosten von EUR 4.325,76 der 192 in 2023 veräußerten Aktien überschreitende Veräußerungspreis von EUR 2.202,24 wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Die mit dem Veräußerungspreis erzielten historischen Anschaffungskosten von EUR 4.325,76 wurde dem Gewinnvortrag zum 31.12.2023 zugeführt.

Angaben über das genehmigte Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 5. Juni 2024 um einen Betrag von bis zu nominal EUR 100.000,00 durch Ausgabe von bis zu Stück 100.000 neuer, auf den Namen lautender Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2019). Die Ermächtigung kann in Teilbeträgen ausgenutzt werden. Es können Vorzugsaktien ohne Stimmrechte ausgegeben werden.

Am Bilanzstichtag bestand noch ein genehmigtes Kapital 2019 von 100.000,00 EUR.

Angaben über die Zahl der Bezugsrechte

Zu der Zahl der Bezugsrechte gem. § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG sind folgende Angaben zu machen:

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre bei Kapitalerhöhungen gegen Bar- und/oder Sacheinlagen ganz oder teilweise auszuschließen, um neue Aktien an Arbeitnehmer der AppSphere AG oder Arbeitnehmer der Konzerngesellschaft der AppSphere AG auszugeben. Die von den Arbeitnehmern zu leistenden Einlagen können gem. § 204 Abs. 3 AktG aus einem Teil des Jahresüberschusses gedeckt werden.

Kapitalrücklage

In die Kapitalrücklage wurden im Geschäftsjahr EUR 2.202,24 eingestellt und EUR 0,00 entnommen.

Gewinnrücklage

In die Gewinnrücklage wurde im Geschäftsjahr weder Beträge eingestellt noch entnommen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für Personalkosten (Provisionen für Mitarbeiter) in Höhe von TEUR 91.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 297 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 94
leitende Angestellte 7

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 101.

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Frank Roth ausgeübter Beruf: Vorstand
Frank Seibert ausgeübter Beruf: Vorstand
Daniel Vollmer ausgeübter Beruf: Vorstand

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Dr. Joachim Bernecker ausgeübter Beruf: Unternehmer
Hagen Buchwald ausgeübter Beruf: Geschäftsführer der Papiershift GmbH
Knut Bargen ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Dr. Joachim Bernecker.

Aufgrund der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der gewährten Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB verzichtet.

Gewährte Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane

Zu den zu Gunsten einzelner Vorstände vergebenen Krediten wird ausgeführt:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 100.000,00
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 0,00
= Kreditbestand 100.000,00
Kreditkonditionen vergebener Kredite
Auszahlungsbetrag 100.000,00
Rückzahlungsbetrag 100.000,00
Zinssatz ab 24.11.2022 3 % p.a.
Laufzeit 36 Monate

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
ScriptRunner Software GmbH, Ettlingen 60,94% 2022: -221.227,05 129.261,40
Navigate AG, Karlsruhe 50,00% 2022: -23.945,67 203.146,05
qwertiko GmbH, Karlsruhe 32,00% 2022: 71.037,16 96.250,07

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, das Ergebnis nach Abzug einer Vorzugsdividende von EUR 0,05 je dividendenberechtigter Vorzugsaktie (insgesamt EUR 3.618,50) auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift des Vorstands

 

Ettlingen, den 09. Juli 2024

gez. Frank Roth, Vorstand

gez. Frank Seibert, Vorstand

gez. Daniel Vollmer, Vorstand

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 112.386,99 0,00 0,00 112.386,99
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 112.386,99 0,00 0,00 112.386,99
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 655.524,45 72.757,17 36.457,17 691.824,45
Summe Sachanlagen 655.524.45 72.757,17 36.457,17 691.824,45
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 592.280,78 0,00 148.500,00 443.780,78
Beteiligungen 254.416,70 0,00 0,00 254.416,70
Summe Finanzanlagen 846.697,48 0,00 148.500,00 698.197,48
Summe Anlagevermögen 1.614.608,92 72.757,17 184.957,17 1.502.408,92
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 77.798,57 10.833,00 0,00 88.631,57
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 77.798,57 10.833,00 0,00 88.631,57
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 519.676,45 82.860,17 35.911.17 566.625,45
Summe Sachanlagen 519.676,45 82.860,17 35.911.17 566.625,45
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 597.475,02 93.693,17 35.911,17 655.257,02
Buchwerte 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.755,42
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 23.755,42
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 125.199,00
Summe Sachanlagen 125.199,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 443.780,78
Beteiligungen 254.416,70
Summe Finanzanlagen 698.197,48
Summe Anlagevermögen 847.151,90

Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

AppSphere AG, 76275 Ettlingen

Im Berichtszeitraum waren Mitglieder des Aufsichtsrats:

• Dr. Joachim Bernecker, Straubenhardt, Aufsichtsratsvorsitzender,

• Hagen Buchwald, Karlsruhe, stellvertretender Vorsitzender,

• Knut Bargen, Karlsruhe.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben und Pflichten wahrgenommen. Er hat sich in kontinuierlichem und intensivem Dialog mit dem Vorstand der Gesellschaft regelmäßig, zeitnah und umfassend über den Geschäftsverlauf, die Lage, die Perspektiven und wesentliche Investitionsvorhaben der AppSphere AG sowie einzelne Sonderthemen unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat sich zudem vom ordnungsgemäßen Risikomanagement des Vorstands gemäß § 91 Abs. 2 AktG und der Leistungsfähigkeit des Systems sowie von der Recht- und Ordnungsmäßigkeit der Unternehmensführung überzeugt. Im Ergebnis ist der Vorstand seinen Informationspflichten aus Gesetz und Satzung vollständig und zeitgerecht nachgekommen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei Fragen der Geschäftspolitik beraten und überwacht. Hierbei haben sich Vorstand und Aufsichtsrat auch über die geplanten Vorhaben sowie die strategische Ausrichtung der AppSphere AG abgestimmt.

Die Unterrichtung seitens des Vorstands erfolgte schriftlich und mündlich innerhalb und auch außerhalb der turnusmäßigen Aufsichtsratssitzungen. Der Aufsichtsrat war in alle für die Gesellschaft bedeutenden Entscheidungen und Planungen direkt eingebunden. Alle Angelegenheiten, die nach Gesetz und Satzung der Mitwirkung oder Entscheidung des Aufsichtsrates unterliegen, wurden von diesem behandelt. Den Beschlussvorschlägen des Vorstands hat der Aufsichtsrat, soweit dies nach dem Gesetz oder der Satzung erforderlich war, nach gründlicher Prüfung und Beratung zugestimmt. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat die Unterlagen für die zu behandelnden Themen jeweils rechtzeitig zugeleitet; bei Bedarf hat der Aufsichtsrat für die zu behandelnden Themen Unterlagen vom Vorstand angefordert und erhalten bzw. Einsicht in entsprechende Dokumente und Verträge genommen.

Traditionell pflegen der Vorstand und der Aufsichtsrat eine enge Zusammenarbeit und einen offenen, vertrauensvollen Dialog. Im Geschäftsjahr 2023 fanden insgesamt vier turnusmäßige Aufsichtsratssitzungen und zwei Sondersitzungen des Aufsichtsrats statt. Die Aufsichtsratssitzungen erfolgten teilweise in Form von Videocalls und teilweise als Präsenzsitzungen. Darüber hinaus fanden diverse Gespräche zwischen Aufsichtsrat und Vorstand statt, um operative Belange zu erörtern und Einzelthemen zu vertiefen. Die enge Kommunikation zwischen Vorstand und Aufsichtsrat fand weiter ihren Ausdruck in telefonischem Informationsaustausch, zum Beispiel durch Telefon- bzw. Videokonferenzen. Ferner wurden auch Beschlüsse mit Zustimmung sämtlicher Aufsichtsratsmitglieder im Umlaufverfahren gefasst.

In den stattfindenden Sitzungen des Aufsichtsrats war die aktuelle Geschäftslage der Gesellschaft ein fester Tagesordnungspunkt, es wurden dabei regelmäßig die Ergebnisse des zuletzt abgeschlossenen Quartals, die im laufenden Jahr kumulierten Ergebnisse, der Plan-Ist-Vergleich und die Hochrechnung der für das Geschäftsjahr zu erwartende Ergebnisse besprochen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates stand weiter in regelmäßigem Informations- und Gedankenaustausch über die wesentlichen Angelegenheiten sowie den Geschäftsverlauf der AppSphere AG.

Das erste Halbjahr 2023 war von einer sehr guten Geschäftsentwicklung geprägt. Viele Kunden holten noch Investitionen nach, die sie während der Corona-Krise zunächst zurückgestellt hatten. Das 2. Halbjahr 2023 war ganz im Gegensatz zum ersten Halbjahr geprägt von rezessiven Tendenzen am Markt und damit von zunehmendem Kostensparen insgesamt in der deutschen Wirtschaft und auch bei den Kunden der AppSphere AG.

Hauptversammlungen

Am 10. Juli 2023 fand die ordentliche Hauptversammlung der AppSphere AG statt. Nach der Präsentation des Vorstands zum Geschäftsjahr 2022 folgte die Aussprache. Aktionäre stellten einige Fragen, die von Vorstand und Aufsichtsrat vollständig beantwortet wurden. Die weiteren Tagesordnungspunkte waren:

- Die Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022

- Die Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns (es wurde beschlossen eine Dividende in Höhe von EUR 1,50 je Stammaktie und EUR 1,55 je Vorzugsaktie auszuschütten)

- Den Mitgliedern des Vorstands wurde für das Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt

- Den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurde für das Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt

- Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023.

Jahresabschlussprüfung 2023

In der Hauptversammlung vom 10. Juli 2023 wurde die dhmp GmbH & Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Karlsruhe, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 gewählt.

Eine Prüfung des Jahresabschlusses durch einen Abschlussprüfer war nach §316 Abs. 1 HGB erforderlich, da es sich bei der Gesellschaft inzwischen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. §267 Abs. 1 HGB handelt.

Da der in 2023 gewählte Wirtschaftsprüfer dhmp GmbH & Co. KG sich mittlerweile umbenannt hat in dhmp NEXT GmbH & Co. KG, war in 2024 eine ausserordentliche Hauptversammlung erforderlich, um die Wirtschaftsprüfer neu zu wählen bzw. den umbenannten Wirtschaftsprüfer quasi nochmals zu bestätigen. Diese Hauptversammlung fand am 5. Juni 2024 statt und bestellte die dhmp NEXT GmbH & Co KG zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023. Alle Aktionäre waren per erteilter Vollmacht vertreten.

Der Jahresabschluss der AppSphere AG ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Der Jahresabschluss der AppSphere AG wurde allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zugeleitet.

Der Jahresabschluss der AppSphere AG für das Geschäftsjahr 2023 wurde vom Aufsichtsrat eingehend geprüft. Im Zuge der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 15. Juli 2024 hat der Vorstand alle Fragen des Aufsichtsrats vollumfänglich beantwortet. Aufgrund des abschließenden Ergebnisses eigener Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss erhoben. Der Aufsichtsrat der AppSphere AG hat daher mit Beschluss vom 15. Juli 2024 den vom Vorstand aufgestellten und vom Wirtschaftsprüfer testierten Jahresabschluss nach § 172 AktG gebilligt, so dass der Jahresabschluss festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzergebnisses schließt sich der Aufsichtsrat an.

Besetzung von Aufsichtsrat und Vorstand

Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine Änderungen in der Besetzung des Aufsichtsrats.

Der Aufsichtsrat der AppSphere AG bedankt sich an dieser Stelle beim Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den im Geschäftsjahr 2023 geleisteten Einsatz sowie die erfolgreiche Arbeit und die erzielten Ergebnisse. Der Aufsichtsrat wünscht der AppSphere AG für das Geschäftsjahr 2024 viel Erfolg.

 

Ettlingen, den 15. Juli 2024

Der Aufsichtsrat

gez. Dr. Joachim Bernecker, Vorsitzender des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die AppSphere AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AppSphere AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AppSphere AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, 15. Juli 2024

dhmp NEXT GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer

gez. Thorsten Bierkamp, Wirtschaftsprüfer

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