CHECK24 Services für Finanzvergleiche GmbH
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Satwinder Singh Rai since 4/2/2015 | Board Member |
Official financial statements and annual reports
Scoreloop AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2013 bis zum 28.02.2014BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Scoreloop AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2013 bis zum 28. Februar 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Anhang und Lagebericht hin. Dort ist ausgeführt, dass der Jahresabschluss infolge der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zum 1. Dezember 2014 unter Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt wurde.
Eschborn/Frankfurt am Main, 28. Oktober 2015 Ernst
& Young GmbH
Scheufele, Wirtschaftsprüfer Havas, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 28. Februar 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. März 2013 bis zum 28. Februar 2014
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. März 2013 bis 28. Februar 20141. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des BilMoG vom 29. Mai 2009 sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Hauptversammlung hat im Vorjahr die Änderung des Geschäftsjahres beschlossen. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. März eines Jahres und endet mit Ablauf des Monats Februar des folgenden Jahres. Für den Vorjahreszeitraum vom 1. Januar 2013 bis zum 28. Februar 2013 wurde ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Dementsprechend sind die im Jahresabschluss enthaltenen Posten nur eingeschränkt mit den Vorjahreszahlen vergleichbar. Aufgrund des im Wesentlichen linearen Geschäftsverlaufs vermittelt der Jahresabschluss dennoch ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Aufsichtsrat hat am 15. Mai 2014 beschlossen, die Geschäftstätigkeit der Scoreloop AG bis zum 31. Dezember 2014 einzustellen. Seit dem 1. Dezember 2014 werden die Dienste der Scoreloop AG nicht mehr angeboten. Der Vorstand geht deshalb nicht mehr von der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aus. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. März 2013 bis zum 28. Februar 2014 wurde somit, wie der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 28. Februar 2013, unter Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt und der Grundsatz der Ansatz- und Bewertungsstetigkeit deshalb durchbrochen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDas Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Der sofortige Abgang wird unterstellt. Für Anlagegüter, deren Wert für das einzelne Anlagegut EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigt, wurde in Vorjahren ein steuerlicher Sammelposten gebildet und aus Vereinfachungsgründen auch in die Handelsbilanz übernommen. Der Sammelposten wird im Geschäftsjahr der Bildung und den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Die Abschreibungen auf Zugänge erfolgen im Übrigen zeitanteilig. Aufgrund der Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit wurden im Vorjahr darüber hinaus außerplanmäßige Abschreibungen auf die unter Liquidationsgesichtspunkten zu ermittelnden Zeitwerte vorgenommen. Der Ausweis dieser Abschreibungen erfolgte im außerordentlichen Ergebnis. Die Korrektur des Abschreibungsplans wegen der geänderten Rest-Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände wurde hierbei berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos zum Nennwert angesetzt. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen erfassen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Außerdem werden alle Verpflichtungen erfasst, die der Einstellung der Unternehmenstätigkeit zwangsläufig folgen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundsätze der Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit TEUR 89 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Gezeichnetes Kapital Grundkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 133.513,00 und ist eingeteilt in 50.000 Stammaktien, 26.666 Vorzugsaktien Serie (A), 44.710 Vorzugsaktien Serie (B) und 12.137 Vorzugsaktien Serie (C) jeweils als auf den Namen lautende Stückaktien. Genehmigtes Kapital Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 31. Januar 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 30. September 2015 gegen Bareinlage durch Ausgabe neuer Vorzugsaktien der Serie (D) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital der Gesellschaft von je EUR 1,00 gegen Bareinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 66.756,00 zu erhöhen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Das genehmigte Kapital wurde am 10. Februar 2011 in das Handelsregister eingetragen (Genehmigtes Kapital 2011/I). Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 922.391,93 enthalten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Einzelnen dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen.
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen bis einschließlich November 2014 von TEUR 260. Verpflichtungen aus Mietverträgen ab Dezember 2014 sind aufgrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit seit dem 1. Dezember 2014 als sonstige Rückstellung mit einem Barwert von TEUR 538 erfasst. Der Erfüllungsbetrag beträgt TEUR 563. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAußerordentliche Aufwendungen und Erträge Die Auswirkungen durch die Änderungen der Bilanzierung und Bewertung aufgrund der Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit wurden im Vorjahr unter den Posten "außerordentliche Erträge" und "außerordentliche Aufwendungen" ausgewiesen. Im Geschäftsjahr liegen keine "außerordentlichen Aufwendungen" vor. Der Aufwand aus abgezinsten Rückstellungen für künftige Mietaufwendungen und aus abgezinsten Rückstellungen für Aufwendungen für Büroauflösung in Höhe von TEUR 27 wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wie folgt:
5. Sonstige AngabenArbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 26 Arbeitnehmer. Vorstand
Ist nur ein Vorstandsmitglied bestellt, vertritt dieses die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Gesamtbezüge des Vorstands Die Bezüge des Vorstands für die Tätigkeit im Geschäftsjahr betrugen TEUR 847. Aufsichtsrat
Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für die Tätigkeit im Geschäftsjahr keine Bezüge. GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 3.809.605,47 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen, zu dem die Gesellschaft gehört, stellt die BlackBerry Limited, mit Sitz in Ontario, Kanada, auf. Der Konzernabschluss kann bei der BlackBerry Limited, 2200 University Avenue, Waterloo, Ontario, N2K 0A7 (e-mail: investor_relations@rim.net) angefordert und eingesehen werden. Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG der Gesellschaft mitgeteilt worden ist Die BlackBerry UK Limited, Slough, Großbritannien, hält 100 % der Anteile an der Scoreloop AG.
München, 26. Oktober 2015 Der Vorstand Satwinder Singh Rai Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. März 2013 bis zum 28. Februar 2014
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. März 2013 bis 28. Februar 20141. Grundlagen des UnternehmensDas Unternehmen entwickelt und betreibt eine internetbasierte Plattform für Computerspiele auf mobilen Endgeräten für die führenden Smartphone- Betriebssysteme (iOS, Android, BlackBerry). Der vom Unternehmen hierzu entwickelte SDK (Software-Development-Kit) ermöglicht Spiele-Entwicklern die Integration dieser Technologie in deren Computerspiele. Haupterlös ist die Lizensierung des SDKs an die Konzern-Muttergesellschaft BlackBerry Limited, Ontario, Kanada, (BlackBerry) und die kostenpflichtige Nutzung der Plattform durch BlackBerry. Auch die Weiterentwicklung des SDKs und der Plattform wird von der Konzernmutter beauftragt. Darüber hinaus erzielt das Unternehmen derzeit (Neben-)Erlöse aus sogenannten In-App-Verkäufen innerhalb der Computerspiele für die verschiedenen Betriebssysteme, an denen die jeweiligen Entwickler der Computerspiele umsatzabhängig beteiligt werden. Zuletzt konzentrierte sich der Schwerpunkt der Entwicklung auf die Integration und Optimierung der Technologie in das BlackBerry Betriebssystem. Ziel war die Etablierung einer technologisch führenden Plattform für mobile Computerspiele. Die Unternehmenssteuerung erfolgt in enger Abstimmung mit der Konzern-Muttergesellschaft. Der Aufsichtsrat hat am 15. Mai 2014 beschlossen, die Geschäftstätigkeit der Scoreloop AG bis zum 31. Dezember 2014 einzustellen. Seit dem 1. Dezember 2014 hat die Gesellschaft ihre Dienstleistungen eingestellt und ist nicht mehr operativ tätig. Die Gesellschaft nimmt weiterhin am konzernweiten Cash-Pooling teil und verfügt daher über ausreichend Liquidität. Es ist beabsichtigt, die Scoreloop AG, München, auf die BlackBerry Deutschland GmbH, Düsseldorf, zu verschmelzen. Es wird auf die Ausführungen unter dem Abschnitt "3. Nachtragsbericht" verwiesen. 2. Wirtschaftsberichta) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Unternehmen bewegt sich im stark wachsenden, aber auch entsprechend umkämpften Markt für mobile Endgeräte. Aufgrund der gesicherten Leistungsbeziehungen zum Konzern-Mutterunternehmen hatte die schwierige Wettbewerbssituation bislang keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf des Unternehmens. Im Geschäftsjahr wurde aus konzernstrategischen Gründen der Umfang der Geschäftstätigkeit deutlich reduziert. b) Geschäftsverlauf Durch die bestehende Leistungsbeziehung zum Konzern-Muttergesellschaft unterliegt der Geschäftsverlauf des Unternehmens grundsätzlich keinen gravierenden Schwankungen. Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr insgesamt stark rückläufig. Dies beruht auf der Entscheidung der Konzernspitze die von der Gesellschaft betreuten Entwicklungsprojekte in reduziertem Umfang zu betreiben. Darüber hinaus verringerten sich die Lizenzeinnahmen vertragsgemäß. c) Lage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann auch auf verringertem Niveau insgesamt als stabil bezeichnet werden. aa) Ertragslage Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 9.430 (Rumpfgeschäftsjahr 1.1. bis 28.2.2013: TEUR 2.315) resultieren im Geschäftsjahr wie im letzten Rumpfgeschäftsjahr im Wesentlichen aus der Lizensierung und Weiterentwicklung der internetbasierten Plattform und des SDK. Das Rohergebnis beträgt im Geschäftsjahr TEUR 8.997 (Rumpfgeschäftsjahr 1.1. bis 28.2.2013: TEUR 2.166). Bezogen auf 12 Monate entspricht dies einem Rückgang von 30,76 %. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEUR 4.328 (Rumpfgeschäftsjahr 1.1. bis 28.2.2013: TEUR 1.045) und liegt bezogen auf 12 Monate somit etwa 30,95 % unter Vorjahresniveau. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Umsatzerlöse aus Entwicklungsleistungen und aus den verminderten Einnahmen aus der Lizenzgewährung. Die Gewinn- und Verlustrechnung verzeichnete im Vorjahr (Rumpfgeschäftsjahr 1.1. bis 28.2.2013) ein negatives außerordentliches Ergebnis in Höhe TEUR 1.957. Das negative außerordentliche Ergebnis resultierte aus der Anpassung der Bilanzierung und Bewertung aufgrund der Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit infolge der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zum 1. Dezember 2014. Insgesamt schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.887 (Rumpfgeschäftsjahr 1.1. bis 28.2.2013: Jahresfehlbetrag TEUR 1.016). bb) Finanzlage Für das Geschäftsjahr 2014 ergibt sich - unter Beachtung der Grundsätze des DRS 2 -folgende Kapitalflussrechnung der Scoreloop AG:
Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über flüssige Mittel in Höhe von TEUR 3.064 (Vj. TEUR 1.663). Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 1.406 (Vj. TEUR 364). Dem stehen Auszahlungen für Investitionen in Gegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 3) entgegen. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage sämtliche finanzielle Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. cc) Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft zum Bilanzstichtag hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag nicht wesentlich verändert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in Höhe von TEUR 12.200 (Vj. TEUR 8.500) Forderungen aus dem Cash-Pooling im Gesamtkonzern. Die Eigenkapitalquote beträgt 72,23 % (Vorjahr 67,69 %). Der Verschuldungsgrad bezogen auf das Eigenkapital beträgt 38,44 % (Vj. 47,73 %). d) Finanzielle Leistungsindikatoren Insgesamt errechnet sich eine Gesamtkapitalrentabilität vor Ertragsteuern von 27,98 % (Rumpfgeschäftsjahr 1.1. bis 28.2.2013 (bezogen auf ein Kalenderjahr und bereinigt um das außerordentliche Ergebnis): 51,20 %). Die Eigenkapitalrentabilität vor Ertragsteuern beträgt 38,74 % (Rumpfgeschäftsjahr 1.1. bis 28.2.2013 (bezogen auf ein Kalenderjahr und bereinigt um das außerordentliche Ergebnis): 75,64 %). Das Jahresergebnis vor Ertragsteuern, Abschreibungen (EBTDA) und außerordentlichem Ergebnis beträgt TEUR 4.401 (Rumpfgeschäftsjahr 1.1. bis 28.2.2013: TEUR 1.085). Im Übrigen wird auf die bei der obigen Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage dargestellten Kennzahlen verwiesen. e) Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf war rückläufig. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist insgesamt stabil und entspricht den Erwartungen des Vorstands. 3. NachtragsberichtSeit dem 1. Dezember 2014 hat die Gesellschaft ihre Dienstleistungen eingestellt und ist nicht mehr operativ tätig. Es ist beabsichtigt, die Scoreloop AG, München, auf die BlackBerry Deutschland GmbH, Düsseldorf, zu verschmelzen. Vorgesehener Verschmelzungsstichtag ist der 1. März 2015. Der Verschmelzung soll die Schlussbilanz der Scoreloop AG, München, zum 28. Februar 2015 zugrunde gelegt werden. 4. PrognoseberichtAuf Grund der bestehenden Leistungsbeziehungen mit dem Gesamtkonzern ist für das folgende Geschäftsjahr - bis zur Einstellung der Geschäftstätigkeit - ein leicht rückläufiger Geschäftsverlauf eingetreten. Die im Zusammenhang mit der Einstellung der Geschäftstätigkeit zu erwartenden Kosten sind vollständig im Jahresabschluss zum 28.2.2014 erfasst. 5. Chancen- und RisikoberichtDie Geschäftstätigkeit erfolgt in enger Abstimmung mit dem BlackBerry-Konzern. Dementsprechend ist die Gesellschaft vollumfänglich in das Risikomanagement des Konzerns integriert. Das Risikomanagement im Konzern umfasst sämtliche für die Gesellschaft relevanten Risiken. Die Gesellschaft unterliegt als Dienstleister für den BlackBerry-Konzern mittelbar den spezifischen Risiken der Branche der mobilen Kommunikation. Risiken bestehen insbesondere in der rasanten technologischen Entwicklung und der Kunden-Akzeptanz der entwickelten Software und Endgeräte im BlackBerry-Konzern. Durch das konzernweite Cash-Pooling werden Liquiditätsrisiken zentral gesteuert. Liquiditätsengpässe sind nicht zu erwarten. Währungsrisiken durch die Leistungsverrechnung in US-Dollar werden durch den zeitnahen Ausgleich der jeweiligen Forderungspositionen begrenzt. Besondere Risiken im Zusammenhang mit der Einstellung der Geschäftstätigkeit sind insgesamt nicht zu erwarten. 6. Schlusserklärung zum AbhängigkeitsberichtWir erklären, dass die Scoreloop AG bei jedem vorgenommenen Rechtsgeschäft mit verbundenen Unternehmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt der Vornahme der Rechtsgeschäfte bekannt waren, eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Darüber hinaus erklären wir, dass die Scoreloop AG durch die im Berichtszeitraum auf Veranlassung oder im Interesse eines mit ihr verbundenen Unternehmens getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen, nicht benachteiligt wurde.
München, 26. Oktober 2015 Der Vorstand Satwinder Singh Rai
Waterloo, Canada, November 10, 2015 James Yersh, Aufsichtsratsvorsitzender Chairman of the Supervisory Board |
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