Lüesse Textilagentur GmbHLiquidated

33619 Bielefeld, DEU

Master Data

Registry
Register court Bielefeld HRB 33700
Registered
9/6/1990
Industry
Activities of agents involved in the sale of other textilesActivities of holding companiesActivities of agents involved in the sale of clothing accessories
Purpose
Vermittlung von Textilien und Vertrieb von Geweben aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen.

History

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Management

NameRole
Klaus Lüesse
since 1/22/2026
Liquidator

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
Klaus Lüße
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Klaus Lüße
€26,000
100.00%

Financial Report

Lüesse Textilagentur GmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 990,00 1.978,00
I. Sachanlagen 990,00 1.978,00
B. Umlaufvermögen 362.088,33 293.723,15
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 360.083,25 292.866,14
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.591,36 15.208,97
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.005,08 857,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.525,27 2.278,98
D. Aktive latente Steuern 879,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 365.482,60 297.980,13

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 67.889,16 33.574,38
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 7.190,22 14.933,06
III. Jahresüberschuss 34.698,94 -7.358,68
B. Rückstellungen 271.259,71 255.371,65
C. Verbindlichkeiten 26.333,73 9.034,10
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 26.333,73 9.034,10
Bilanzsumme, Summe Passiva 365.482,60 297.980,13

Anhang zum 31. Dezember 2010

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Absatz 1 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Absatz 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Artikel 67 Absatz 8 Satz 1 HGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Artikel 67 Absatz 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Zum 01.01.2010 wurde aufgrund des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG ein außerordentliches Ergebnis in Höhe von 1.112,93 € bilanziert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 150 € wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Absatz 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 150 € bis 1.000 € mit 20 %, abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Absatz 1 HGB).

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden unverrechnet angesetzt (§ 274 Absatz 1 Nr. 3 HGB). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30,975 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 435 %.

  Wertansatz
in €
Aktivische Steuerlatenzen handelsrechtlich Aktivposten: (-) Passivposten: (+) steuerlich (+) (-) Differenz
Pensionsrückstellungen 265.400 262.561 2.839
Summe     2.839
Steuersatz (kombiniert)     30,975%
Aktive latente Steuern (+)     879
Summe     879

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Absatz 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Absatz 1 Satz 2 HGB).

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist als Anlage zu diesem Anhang beigefügt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 Absatz 2 HGB).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. 357.963,92 € eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: 360.083,25 €).

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode berechnet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"

durchschnittlicher Marktzinsfür eine Laufzeit von15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von 16.694 €. Von der Übergangsregelung gem. Artikel 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15, also 1.112,93 € den Pensionsrückstellungen zugeführt und als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2010 beträgt 15.581,07 € (Artikel 67 Absatz 2 EGHGB).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) aufgestellt.

Die außerordentlichen Aufwendungen (§ 277 Absatz 4 Satz 2 HGB) betreffen die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG erforderlich sind und gem. Art. 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zugeführt werden.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB).

V. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 2 (Vorjahr: 3) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 0 gewerbliche Arbeitnehmer und 2 Angestellte. Geschäftsführer und Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch

Herrn Klaus Lüeße, Kaufmann

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Schutzklausel gem. § 286 Absatz 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen der §§ 274a, 266, 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

 

Bielefeld, den 05.10.2011

gez.

Klaus Lüeße, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.11.2011 festgestellt.

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