Master Data

Registry
Register court Montabaur HRB 11102
Registered
4/22/1980
Industry
Activities of holding companiesRetail sale of bread, cake and confectioneryManufacture of bread; manufacture of fresh pastry goods and cakes
Purpose
Betrieb einer Bäckerei. Die Gesellschaft darf auch die Geschäftsführung von anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, sie vertreten, sich an solchen beteiligen oder derartige Gesellschaften errichten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Frank Scheffel
since 4/28/2022
Managing Director
Kathrin Scheffel
since 11/15/2018
Managing Director
Stefanie Scheffel
since 6/16/2016
Managing Director

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Scheffel Backwaren GmbH

Raubach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Die Scheffel Backwaren GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich steigern. Wie prognostiziert konnte zwar ein höheres Umsatzniveau als 2022 erreicht werden, allerdings bei weiter gestiegenem Margendruck, da die notwendigen Preiserhöhungen nicht vollständig am Markt durchgesetzt werden konnten. Außerdem konnte das Finanzergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert werden. Dies führte insgesamt zu einem deutlich gestiegenen Ergebnis gegenüber dem Vorjahr. Unsere Produktgestaltung ist weiterhin auf die Bedürfnisse der Konsumenten ausgerichtet. Wir arbeiten hier kontinuierlich an der Ausweitung unseres Sortimentes, um den Kundenbedürfnissen zu entsprechen.

Wirtschaftliches Umfeld

Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 wurde, wie in fast allen anderen Branchen auch, weiterhin sehr stark durch die Auswirkungen des am 24. Februar 2022 ausgebrochenen Ukraine-Konfliktes und der deutlich gestiegenen Inflation beeinflusst.

Strategische Ausrichtung

Unsere Gesellschaft hat vor ein paar Jahren damit begonnen, die Unternehmensstrategie deutlich überregionaler auszurichten. Durch die Eröffnung von mittlerweile 31 Filialen im Kreis Neuwied, Kreis Westerwald, Kreis Mayen-Koblenz, Kreis Altenkirchen, Rhein-Lahn Kreis, Kreis Rhein-Sieg und im oberbergischen Kreis ist eine überregionale Abdeckung des Einzugsgebietes gewährleistet. Weitere Filialeröffnungen werden in Betracht gezogen.

Die Produktstrategie unseres Hauses hat sich bisher grundsätzlich dergestalt gewandelt, als nunmehr, bedingt durch das Auftreten neuer Wettbewerber in angestammten Märkten, verstärkt der Bereich Snacks und Food erweitert wird, da der Umsatz im traditionellen Backwarenmarkt ohne Ausweitung des Filialnetzes nicht mehr wesentlich zu steigern sein wird. Discounter verzeichnen seit längerem ein stetiges Umsatzwachstum im Bereich Backwaren, verstärkt wurde der Effekt noch durch regionale Anbieter im Regalgeschäft. Vielleicht auch noch etwas in Richtung, Umorientierung aus Kostengründen hin zu Discountern. Impulskäufe / Zusatzkäufe gehen ebenfalls in unsicheren Zeiten zurück.

Umsatzentwicklung

Das Umsatzniveau des Vorjahres konnte im Berichtsjahr auf Grund der inflationsgetriebenen Preisanpassungen erneut deutlich gesteigert werden.

Der Umsatz wird durch den Ausbau des Snackbereiches und inflationsgetrieben auch zukünftig stetig weiter wachsen - allerdings nicht verbunden mit einem entsprechenden Ergebniswachstum, da die Margen in diesem Produktsegment wesentlich geringer sind, als im Bereich Backwaren.

Aufwandsentwicklung

Materialaufwand

Der Materialaufwand des Berichtsjahres ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Materialaufwandsquote, also der Anteil des Materialaufwandes am Umsatz, ist mit 17,3 % gegenüber dem Vorjahresniveau von 16,8 % erneut gestiegen und bestätigt die Aussagen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung.

Personalaufwand

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 912,2 TEuro auf 11.065,5 TEuro gestiegen. Die Mitarbeiterzahl beläuft sich auf 360 Personen (Vorjahr 343 Personen). Bedingt durch den generellen Personalmangel ist auch in Zukunft von weiter steigenden Personalkosten auszugehen.

Abschreibungen

Ständige Investitionen in den Bereichen Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung sichern den hohen Qualitätsstandard unserer Gesellschaft.

Die Investitionen im Geschäftsjahr in Höhe von 439,3 TEuro wurden ausschließlich durch Mittel aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert.

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um 35,2 TEuro auf 488,0 TEuro gesunken.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 594,3 TEuro auf 6.536,5 TEuro gestiegen.

Finanzergebnis

Die Zinserträge und die Erträge aus Wertpapieren sind gegenüber dem Vorjahr um 271,9 TEuro gestiegen und belaufen sich nun auf 331,0 TEuro. Die Zinsaufwendungen und Abschreibungen auf Finanzanlagen sind gegenüber dem Vorjahr um 506,8 TEuro gesunken und belaufen sich auf 69,3 TEuro.

Somit hat sich das Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 778,7 TEuro auf 261,7 TEuro verbessert.

Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss des Vorjahres (295,2 TEuro) konnte im Geschäftsjahr 2023 wieder deutlich übertroffen werden. Unsere Gesellschaft konnte trotz inflationsbedingt deutlich steigendem Margendruck ein sehr positives Ergebnis (759,0 TEuro) erreichen.

Die Geschäftsleitung ist bemüht das Ergebnis künftig weiter zu steigern.

Das wird durch den weiter bestehenden Personalmangel sowie durch das Inkrafttreten des neuen Verpackungsgesetzes und den weiter steigenden Rohstoff- und Energiekosten schwierig.

Investitionen und Finanzierung

Unsere Gesellschaft hat im Berichtsjahr insgesamt 439,3 TEuro in das Sachanlagevermögen investiert.

Die Investitionen wurden ausschließlich durch Mittel aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert.

Vermögens- und Finanzlage

Die finanzielle Ausstattung der Scheffel Backwaren GmbH ist unverändert gut. Das Eigenkapital betrug am Bilanzstichtag 2.532,0 TEuro (Vorjahr 2.322,9 TEuro). Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 lag bei 49,3 %. Das Fremdkapital erhöhte sich auf 2.603,7 TEuro (Vorjahr 2.425,0 TEuro).

Die Rückstellungen sind um 174,8 TEuro auf 133,9 TEuro (Vorjahr 308,7 TEuro) gestiegen. Die Pensionsverpflichtung wurde mit den Forderungen aus der Rückdeckungsversicherung sowie dem Guthaben und dem Wertpapierdepot bei Merck Finck Privatbankiers AG in München gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet und als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 387,8 TEuro auf 5.135,7 TEuro (Vorjahr 4.747,9 TEuro). Das Anlagevermögen ist um 1,9 TEuro auf 2.199,6 TEuro (Vorjahr 2.97,7 TEuro) gestiegen.

Das Anlagevermögen war vollständig durch Eigenkapital gedeckt und machte 42,9 % der Bilanzsumme aus.

Das Umlaufvermögen hat sich um 74,1 TEuro auf 2.236,4 TEuro erhöht.

Nachhaltigkeit

Als essentieller Bestandteil nachhaltigen Handelns ist die Einhaltung von rechtlichen Bestimmungen und internen Regeln unverzichtbar. Die Scheffel Backwaren GmbH hat daher wesentliche bisher schon bestehende Einzelregelungen mit Wirkung ab 1. Januar 2010 in einem verbindlichen Verhaltenskodex (Code of Business Conduct) zusammengefasst, der das grundlegende Wertekonzept des Unternehmens wiedergibt.

Die Scheffel Backwaren GmbH bekennt sich ohne jede Einschränkung zu gesetzmäßigem Handeln. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen den Verhaltenskodex beachten. Ein Mitglied der Geschäftsleitung überwacht dessen Einhaltung.

Risikomanagement

Die Gesellschaft verfügt seit vielen Jahren über ein sehr umfassendes Risikomanagementsystem, welches sämtliche, für das Unternehmen relevante Risiken systematisch erfasst, bewertet und individuelle Reaktionsmöglichkeiten vorsieht. Es ist ein unerlässlicher Baustein der vorsichtigen und nachhaltigen Unternehmensphilosophie der Scheffel Backwaren GmbH.

In unserer Gesellschaft ist das Risikomanagement ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Zur Früherkennung von Risiken, die möglicherweise den Bestand oder die künftigen Ergebnisse des Unternehmens gefährden können, wurden systematisch Risikofelder definiert. Sie werden laufend beobachtet und nach Eintrittswahrscheinlichkeit beziehungsweise Schadenspotential bewertet. So weit möglich, sind für alle wesentlichen Risiken Vorbeuge- und Gegenmaßnahmen festgelegt worden. Mit diesem System kann das Management Risiken für das Unternehmen frühzeitig erkennen und gezielt gegensteuern.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gehen gehen derzeit erhebliche Risiken für das Unternehmen aus. Auf Grund des weiter bestehenden Ukraine-Konfliktes und damit verbundenen wirtschaftlichen Einflüssen sowie der gestiegenen Inflation in deren Folge die Gesamtwirtschaft in eine Rezession abgleiten wird. Backwaren sind Lebensmittel, deren Verbrauch von der Konjunkturentwicklung grundsätzlich nur mittelbar beeinflusst wird. Geringes Wirtschaftswachstum, verbunden mit einem ungünstigen Konsumklima und niedrigen Verbrauchsausgaben können aber zur Verlagerung der Nachfrage zu margenschwächeren Produkten führen .oder aber zur Abwanderung von Stammkunden zu günstigeren Discountern. Dieser Entwicklung wird sich unsere Gesellschaft nicht entziehen können.

Marktrisiken

Produktinnovation ist ein entscheidendes Erfolgskriterium. Aufgrund der wechselnden Verbraucherpräferenzen werden die künftigen Ergebnisse unseres Unternehmens auch dadurch bestimmt, wie weit neue Produkte den Vorlieben wichtiger Konsumentengruppen entsprechen und in eine umsatz- und ergebnisrelevante Größenordnung geführt werden können. Unser Unternehmen hat umfangreiche Erfahrung mit der Identifikation von Konsumtrends, der Entwicklung neuer Produkte und ihrer Durchsetzung am regionalen Markt.

Allerdings entsteht durch stetigen Ausbau von Backstationen und Gastronomieangeboten im Lebensmitteleinzelhandel zusätzlicher Wettbewerbsdruck. Darüber hinaus wächst der Organisationsaufwand für Lebensmittelhersteller, gerade in Bezug auf die Lebensmittelsicherheit, Produktdeklaration, Schulung von Verkaufspersonal und die stetig zunehmenden Allergien bzw. Lebensmittelunverträglichkeiten.

Betriebliche Risiken

Durch Anlagenausfall verursachte längerfristige Lieferengpässe oder eine Lieferunfähigkeit können zum Verlust von Kunden und zu empfindlichen Umsatzverlusten führen. Technisch bedingte Anlagenausfälle sind in der Regel kurzfristig zu beheben und stellen ein geringes Schadenspotential dar. Durch kontinuierliche Instandhaltung, die für 2024 vorgesehenen Investitionen in technische Anlagen und andere vorbeugende Maßnahmen, wird das Risiko einer Betriebsunterbrechung weiter reduziert. Durch Großbrände entstehende Schäden sind versichert, soweit es sich um Ersatzinvestitionen handelt. Der Schaden einer möglichen Betriebsunterbrechung ist ebenfalls versichert.

Finanzierungsrisiken

Unser Unternehmen verfügt über eine solide Eigenkapitalbasis und ausreichende Kreditlinien zur Abdeckung der Anforderungen aus dem laufenden Geschäft. Die Kreditlinien sind nicht in vollem Umfang ausgeschöpft.

Fremdwährungsrisiken sind nicht vorhanden, da sich die Geschäftstätigkeit auf der Beschaffungsseite und beim Absatz auf die nationale und regionale Zone konzentriert.

Gesamtrisiko

Insgesamt sehen wir auf Basis der gegenwärtigen Einschätzung keine Bestandsgefährdung des Unternehmens durch interne und externe Risiken. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich jedoch durch den verstärkten Markteintritt neuer Wettbewerber erhebliche Veränderungen ergeben, die Anlass zu wesentlichen Veränderungen von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenspotenzialen geben. Der sich dauerhaft manifestierende Personalmangel führt allerdings zu einem Wachstums- und Ergebnisrisiko, das mittelfristig bis langfristig zu einem Entwicklungsrisiko für die Gesellschaft wird.

Ausblick

Auf Grund der weiteren inflationsgetriebenen Preisanpassungen geht unser Unternehmen davon aus, dass für 2024 und 2025 zwar ein höheres Umsatzniveau als 2023 erreicht wird - allerdings bei weiter steigendem Margendruck, da die notwendigen Preiserhöhungen nicht vollständig am Markt durchgesetzt werden können. Daher werden auch die reinen Absatzmengen sinken.

Die Auswirkungen des weiterhin anhaltenden Ukraine-Konfliktes sind noch nicht vollständig absehbar. Die in der Folge deutlich gestiegene Inflation wir schlimmstenfalls in eine Rezession münden.

Den deutlich steigenden Energiekosten und der Gefahr einer eventuellen Gasmangelversorgung in Folge der gegen Russland verhängten Sanktionen versuchen wir mit umfangreichen Maßnahmen zur Energieeinsparung zu begegnen. Es wurde seit Beginn unserer Maßnahmen zur Energieeinsparung im Jahr 2017 eine Wärmerückgewinnung installiert, somit entfällt die Notwendigkeit zur elektrischen Beheizung. Ebenso wurde im Jahr 2023 eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage installiert und die Heizungsanlage modernisiert. Zusätzlich ging im Mai 2023 eine zweite Photovoltaikanlage in Betrieb, damit könne die Stromkosten deutlich reduziert werden.

Am 1. November 2023 haben wir eine Flüssiggasanlage in Betrieb genommen, um einer eventuellen Gasmangelversorgung zu begegnen. Damit ist eine Versorgung der Öfen in der Backstube gesichert. Für das Jahr 2024 ist zur Vorbereitung auf den Ausbau der E-Mobilität die Installation von Ladesäulen vorgesehen.

 

Raubach, 22. April 2024

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.199.563,93 2.197.759,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18,54 2.569,54
II. Sachanlagen 1.651.771,61 1.699.246,65
1. technische Anlagen und Maschinen 458.067,60 309.692,62
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.193.704,01 1.274.554,03
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 115.000,00
III. Finanzanlagen 547.773,78 495.943,10
B. Umlaufvermögen 2.236.407,30 2.162.273,74
I. Vorräte 440.010,63 493.280,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.033.153,38 554.746,13
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 763.243,29 1.114.247,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.030,00 44.303,00
D. Aktive latente Steuern 329.516,00 343.521,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 329.172,76
Aktiva 5.135.689,99 4.747.857,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.531.971,18 2.322.925,31
I. Gezeichnetes Kapital 153.387,56 153.387,56
II. Gewinnrücklagen 153.387,56 153.387,56
III. Bilanzgewinn 2.225.196,06 2.016.150,19
davon Gewinnvortrag 1.516.150,19 1.770.984,79
B. Rückstellungen 133.859,22 308.668,95
C. Verbindlichkeiten 2.469.859,59 2.116.262,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 476.603,31 557.816,37
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 694.209,00 475.870,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 668.644,41 450.305,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 25.564,59 25.564,59
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.299.047,28 1.082.576,03
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.299.047,28 1.082.576,03
Passiva 5.135.689,99 4.747.857,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.844.722,91 17.651.629,70
2. Personalaufwand 11.065.525,02 10.153.347,72
a) Löhne und Gehälter 9.191.717,11 8.384.959,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.873.807,91 1.768.388,49
davon für Altersversorgung -52.205,36 21.237,18
3. Abschreibungen 488.041,16 523.247,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 488.041,16 523.247,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.536.542,44 5.942.186,87
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 30.646,33 48.793,84
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 300.368,34 10.252,53
davon Erträge aus Abzinsung 62,78 59,54
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 88.855,48
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 88.855,48
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 69.329,86 487.165,04
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 42.219,00 45.175,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 257.253,23 220.707,73
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 116.978,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 14.005,00
10. Ergebnis nach Steuern 759.045,87 295.165,40
11. Jahresüberschuss 759.045,87 295.165,40
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.516.150,19 1.770.984,79
13. Ausschüttung 50.000,00 50.000,00
14. Bilanzgewinn 2.225.196,06 2.016.150,19

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Firma Scheffel Backwaren GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Der Jahresabschluss besteht aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz sowie Anhang. Darüber hinaus wurde nach § 289 HGB ein Lagebericht aufgestellt.

In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Betrag des Vorjahres angegeben. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Scheffel Backwaren GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Raubach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Montabaur
Register-Nr.: HRB 11102

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgebenen Gliederungsschema aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzposten dargestellt.

2.2. Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden aktiviert und planmäßig linear über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis.

Erworbene Software, deren Anschaffungskosten 800 Euro nicht übersteigt, wurde als beweglicher Gegenstand des Anlagevermögens behandelt.

2.3. Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung bewertet.

Bewegliche Anlagegegenstände wurden linear oder soweit steuerlich zulässig auch degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte, sobald dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte.

Die der Abschreibung zu Grunde liegende Nutzungsdauer wurde unter Berücksichtigung des technischen Fortschritts und der wirtschaftlichen Veralterung geschätzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis zu 800 Euro wurden aktiviert und im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

Beim Sachanlagevermögen gelten überwiegend folgende Nutzungsdauern:

Technische Anlagen und Maschinen 3 - 10 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 15 Jahre

Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis.

2.4. Finanzanlagevermögen

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

2.5. Vorräte

Die Vorräte wurden mit den individuellen Anschaffungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Liegen niedrigere Tageswerte vor, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus einer überdurchschnittlichen Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

2.6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos werden Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Unter dem Bilanzposten sonstige Vermögensgegenstände werden insbesondere Forderungen ausgewiesen, die nicht aus dem Leistungsverkehr stammen.

2.7. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Ansatz der Kassenbestände und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zu Nominalwerten.

2.8. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine abgrenzbare Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

2.9. Abgrenzung latenter Steuern

Aufgrund eines Aktivüberhangs latenter Steuern besteht ein Aktivierungswahlrecht. Die Gesellschaft nimmt dieses Wahlrecht in Anspruch und bilanziert die aktiven latenten Steuern. Aktive latente Steuern, die eine zukünftige Steuerentlastung darstellen, resultieren überwiegend aus dem Bilanzposten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Als Steuersatz wird der voraussichtlich gültige unternehmensindividuelle Steuersatz in Höhe von 29,8 % angewandt, der sich aus den Prozentsätzen der Körperschaftsteuer, des Solidaritätszuschlages sowie der Gewerbesteuer zusammensetzt.

2.10. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Die Gesellschaft hat Herrn Günter Scheffel, Frau Ingrid Scheffel, Frau Stefanie Scheffel, Frau Kathrin Scheffel und Herrn Frank Scheffel eine Versorgungszusage gegeben. Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt.

Die Höhe der Verpflichtungen sind durch versicherungsmathematische Gutachten der Zurich Service GmbH, Bonn und der SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH, München ermittelt worden.

Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgte unter Verwendung der "Heubeck ́schen Richttafeln RT2018G". Der Rechnungszinsfuß, der sich aus einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,82 %, die Gehaltsdynamik wird mit 0,0 % und die Rentendynamik mit 2,0 % berücksichtigt.

Die Abzinsung erfolgte erstmals im Wirtschaftsjahr 2016 mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt.

Der Bewertungsunterschied im Vergleich zur bisherigen Ermittlung mit einem Rechnungszinssatz auf Basis der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 28.739,00 Euro. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB.

Da die Rückdeckungsversicherungen sowie die Guthaben und die Wertpapierdepots ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, sind die Forderung aus den Rückdeckungsversicherungen sowie die Guthaben und die Wertpapierdepots mit diesen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zu verrechnen.

Da der beizulegende Zeitwert den Betrag der Schulden aus der Altersvorsorgeverpflichtung übersteigt, wurde der saldierte Betrag in Höhe von 329.172,76 Euro unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung aktiviert.

2.11. Rückstellungen

2.11.1. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

2.11.2. Rückstellungen für sonstige ungewisse Verbindlichkeiten

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend ihrer Laufzeiten mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

2.12. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Fremdwährungsverbindlichkeiten liegen nicht vor.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter ist in der Geschäftsjahresabschreibung enthalten.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 6.243.795,28

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 6.603.224,18

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 144.474,62 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 144.474,62 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.817.770,71 62.090,08 66.280,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.779.510,66 200.788,23 63.595,45
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 115.000,00 176.400,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.712.281,37 439.278,31 129.875,45
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 582.498,58 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 2.300,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 584.798,58 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 8.441.554,57 439.278,31 129.875,45
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 144.474,62
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 144.474,62
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 176.400,00 3.989.980,79
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.000,00 4.031.703,44
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -291.400,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 8.021.684,23
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 582.498,58
2. Genossenschaftsanteile 0,00 2.300,00
Summe Finanzanlagen 0,00 584.798,58
Summe Anlagevermögen 0,00 8.750.957,43
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 141.905,08 2.551,00 0,00 0,00 144.456,08
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 141.905,08 2.551,00 0,00 0,00 144.456,08
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 3.508.078,09 90.113,58 66.278,48 0,00 3.531.913,19
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.504.956,63 395.376,58 62.333,78 0,00 2.837.999,43
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.013.034,72 485.490,16 128.612,26 0,00 6.369.912,62
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 88.855,48 0,00 0,00 0,00 88.855,48
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 88.855,48 0,00 0,00 0,00 88.855,48
Summe Anlagevermögen 6.243.795,28 488.041,16 128.612,26 0,00 6.603.224,18
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 18,54 2.569,54
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 18,54 2.569,54
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 458.067,60 309.692,62
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.193.704,01 1.274.554,03
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 115.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.651.771,61 1.699.246,65
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 51.830,68 545.473,78 493.643,10
2. Genossenschaftsanteile 0,00 2.300,00 2.300,00
Summe Finanzanlagen 51.830,68 547.773,78 495.943,10
Summe Anlagevermögen 51.830,68 2.199.563,93 2.197.759,29

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind sind keine größeren Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen.

Die rechtlich entstandenen Forderungen haben nachstehende Restlaufzeiten:

Forderungsspiegel
Restlaufzeit Betrag
bis zu 1 Jahr über 1 Jahr Gesamt
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.969,24 0,00 27.969,24
Sonstige Vermögensgegenstände 407.217,45 597.966,69 1.005.184,14
Summe 435.186,69 597.966,69 1.033.153,38

Rechnungsabgrenzungsposten

Kfz.-Steuern

Versicherungen Sonstiges

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen

Zur Ermittlung der Verbindlichkeiten aus Altersvorsorgeverpflichtungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Rt2018G

Bei den Schulden für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 28.739,00 EUR.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden -2.472.216,15
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 2.711.818,89
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 2.806.388,91
verrechnete Aufwendungen 0,00
verrechnete Erträge 262.747,95

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 1.516.150,19 EUR einbezogen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 358.255,00 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Bewertungsänderung der Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen 28.739,00
Aktivierung latenter Steuern 329.516,00
Gesamtbetrag 358.255,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

a) Abschluss- und Prüfungskosten

b) alle übrigen erkennbaren Risiken

Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

In den Verbindlichkeiten sind keine größeren Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen.

Der nachstehende Verbindlichkeitenspiegel gibt einen Überblick über die Fristigkeit der Verbindlichkeiten und deren Besicherung.

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit Betrag durch Pfandrechte
< 1 Jahr 1-5 Jahre >5 Jahre Gesamt gesichert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 81.500,00 302.500,00 92.603,31 476.603,31 476.603,31
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 589.651,71 0,00 0,00 589.651,71
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 668.644,41 0,00 25.564,59 694.209,00
sonstige Verbindlichkeiten 709.395,57 0,00 0,00 709.395,57
Summe 2.049.191,69 302.500,00 118.167,90 2.469.859,59

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 476.603,31 EUR.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden noch sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 3.321,6 TEUR.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeiter 83,00
Angestellte 277,00

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgenden Personen geführt:

Frau Stefanie Scheffel

Geschäftsführerin Produktion und Controlling Am Honigbaum 13 56316 Raubach

Frau Kathrin Scheffel

Geschäftsführerin Marketing und Vertrieb Hochstraße 47 56316 Raubach

Herr Frank Scheffel

Geschäftsführer Produktion und Beschaffung Am hohen Tor 18 56316 Raubach

Vergütungen der Geschäftsführer

In Bezug auf die Angabe der Vergütungen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen

In Bezug auf die Angabe der gewährten Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabeb HGB wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird nachstehende Ergebnisverwendung vorgeschlagen:

von dem Bilanzgewinn in Höhe von 2.225.196,06 €
einen Betrag in Höhe von 500.000,00 €

an die Gesellschafter auszuschütten und den übersteigenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Raubach, 22. April 2024

Stefanie Scheffel

Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Scheffel Backwaren GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Scheffel Backwaren GmbH, Raubach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scheffel Backwaren GmbH für das Geschäftsjahr 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

̈ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

̈ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

̈ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

̈ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

̈ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

̈ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

̈ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

̈ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

̈ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Prüfungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Puderbach, den 18. Oktober 2024

FIBULOH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Sielker, Wirtschaftsprüfer

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