Master Data

Registry
Register court Saarbrücken HRB 101231
Previous
Contact Air Technik GmbH
Registered
10/2/2013
Industry
Repair and maintenance of aircraft and spacecraftRepair and maintenance of military aircraft and spacecraftRepair and maintenance of other civilian transport equipment n.e.c.
Purpose
Der luftfahrttechnische Betrieb -Maintenance, Repair, Overhaul -.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Christian Margardt
since 8/13/2025
Managing Director
Thomas von Hake
since 1/15/2025
Managing Director
Stephanie Kietzmann
since 11/20/2024
Managing Director
Thomas Knäpper
since 6/14/2024
Managing Director
Marcus Deblitz
since 9/10/2019
Procura

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Graf von Schaesberg Beteiligungen KG
100.00%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
Rheinland Air Service GmbH
Germany
€201,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

RAS Saar GmbH (vormals: Contact Air Technik GmbH)

Saarbrücken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 67.738,00 22.198,00
67.738,00 22.198,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 267.647,00 234.686,00
267.647,00 234.686,00
335.385,00 256.884,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 449.299,87 1.157.700,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.500.157,75 1.020.125,71
3. Geleistete Anzahlungen 79.694,36 464.747,35
2.029.151,98 2.642.573,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.698.351,54 1.292.569,59
2. Sonstige Vermögensgegenstände 348.380,68 1.091.783,61
2.046.732,22 2.384.353,20
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.162,22 185.135,38
4.077.046,42 5.212.061,64
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 131.718,65 75.254,75
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 1.667.493,06 50.551,61
6.211.643,13 5.594.752,00

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 201.000,00 201.000,00
II. Verlustvortrag -251.551,61 -952.055,60
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.616.941,45 700.503,99
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.667.493,06 50.551,61
0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Sonstige Rückstellungen 331.120,00 1.037.660,00
331.120,00 1.037.660,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 73.485,53 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.814.342,59 2.157.042,42
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 892.412,22 1.027.340,46
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.028.785,50 1.308.985,88
5. Sonstige Verbindlichkeiten 71.497,29 63.723,24
- davon aus Steuern: EUR 36.292,07 (Vj.: EUR 48.297,62) 5.880.523,13 4.557.092,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 8.031,28 (Vj.: EUR 5.372,07)
6.211.643,13 5.594.752,00

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 11.317.517,16 18.423.643,46
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen -708.400,13 -2.493.017,96
3. Sonstige betriebliche Erträge 226.317,90 249.015,73
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 56.094,37 (Vj.: EUR 231.385,88)
4. Materialaufwand -
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.534.826,53 2.324.492,07
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.131.125,73 7.452.445,74
6.665.952,26 9.776.937,81
5. Personalaufwand -
a) Löhne und Gehälter 3.122.969,66 2.665.585,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 685.946,21 588.823,43
- davon für Altersversorgung: EUR 60.828,13 (Vj.: EUR 49.443,72) 3.808.915,87 3.254.408,66
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 108.085,86 69.361,32
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.853.279,44 2.361.867,74
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 31.796,37 (Vj.: EUR 111.574,19)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.674,95 13.266,01
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 13.738,82 (Vj.: 13.266,01)
9. Ergebnis nach Steuern -1.616.473,45 703.799,69
10. Sonstige Steuern 468,00 3.295,70
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.616.941,45 700.503,99

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN

1. Grundlagen

Die Contact Air Technik GmbH mit Sitz in Saarbrücken ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter der Nummer HRB 101231 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) erstellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Eventuelle Ausweisänderungen im aktuellen Jahresabschluss werden zur Verbesserung der Vergleichbarkeit auch auf den Vorjahresabschluss angewendet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen gilt die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden an den handelsrechtlichen Vorschriften und sie ergänzende steuerrechtliche Regelungen ausgerichtet. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert.

Die Bilanzierung erfolgt trotz der buchmäßigen Überschuldung unter der Fortführungshypothese (Going Concern). Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind, da die Überschuldung auf Basis der planmäßigen Entwicklung der Gesellschaft zeitnah beseitigt werden wird und ausreichende finanzielle Mittel von der Gesellschafterin zur Verfügung gestellt werden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden sofort abgeschrieben, die steuerlichen Regelungen zur Poolbildung bei geringwertigen Wirtschaftsgütern wurden berücksichtigt.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten, die Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens umfassen, bewertet.

Waren werden mit ihren Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden, soweit aus bestimmtem Grund veranlasst, Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Forderungsausfallrisiko, die mit dem Mahnwesen verbundenen Kosten, Zinsnachteile und Opportunitätskosten wurde eine pauschale Wertberichtigung auf den Nettobetrag der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Liquide Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben des Geschäftsjahres abgegrenzt, die Aufwand des darauffolgenden Geschäftsjahres darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag, der in der Regel dem Rückzahlungsbetrag entspricht, angesetzt.

Als verbundene Unternehmen werden die in den Konzernabschluss der Graf von Schaesberg Beteiligungen GmbH & Co. KG, Mönchengladbach, einbezogenen Unternehmen eingestuft.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gem. §256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

2. Verlustvortrag

Der Verlustvortrag entwickelte sich wie folgt:

Stand zum 31.12.2022 € -952.055,60
Zzgl. Jahresüberschuss 2022 € 700.503,99
Stand zum 31.12.2023 € -251.551,61

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Aufwand für ausstehende Eingangsrechnungen, noch nicht genommenen Urlaub sowie Gewährleistungs- und Garantieleistungen.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 2.571 gegenüber der Gesellschafterin. Darin sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von T€ 1.325 enthalten.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

5. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat eine gesamtschuldnerische Mithaftung für mehrere Bankdarlehen eines Konzernunternehmens übernommen. Zum Bilanzstichtag valutieren diese Darlehen mit T€ 9.879. Die Geschäftsleitung rechnet nicht mit einer Inanspruchnahme aus dieser Mithaftung, da das Konzernunternehmen über ausreichende eigene finanzielle Mittel zur planmäßigen Darlehenstilgung verfügen wird.

6. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen betragen in den Jahren 2024 bis 2027 ca. T€ 200 pro Jahr.

C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführung

Geschäftsführer

Michael Bitzer, Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik, Hamburg

Tobias Hauck, Betriebswirt, Wallerfangen

Michael Sattler, Dipl.-Ingenieur, Binzen.

Den Ausweis der Bezüge der Geschäftsführung hat die Gesellschaft mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

2. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft insgesamt 64 Angestellte beschäftigt.

3. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Graf von Schaesberg Beteiligungen GmbH & Co. KG, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Mönchengladbach erhältlich.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers sind im Konzernabschluss der Graf von Schaesberg Beteiligungen GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2023 gemacht worden.

E. NACHTRAGSBERICHT

Die Gesellschaft beabsichtigt die Verschmelzung mit der Schwestergesellschaft ATS Aviation Technik Saar GmbH (untergehende Gesellschaft) zum 1. Januar 2024, durch die sich die Werft-Kapazität am Standort Saarbrücken deutlich vergrößern wird und das Geschäftsvolumen der Contact Air Technik GmbH entsprechend zunehmen wird.

 

Saarbrücken, den 15. April 2024

Tobias Hauck

Michael Bitzer

Michael Sattler

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 42.815,85 64.321,89 0,00 107.137,74
42.815,85 64.321,89 0,00 107.137,74
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 933.203,03 124.906,97 2.730,47 1.055.379,53
933.203,03 124.906,97 2.730,47 1.055.379,53
976.018,88 189.228,86 2.730,47 1.162.517,27
ABSCHREIBUNGEN
1.Jan. 2023 Zuführungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 20.617,85 18.781,89 0,00 39.399,74
20.617,85 18.781,89 0,00 39.399,74
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 698.517,03 89.303,97 88,47 787.732,53
698.517,03 89.303,97 88,47 787.732,53
719.134,88 108.085,86 88,47 827.132,27
BUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 67.738,00 22.198,00
67.738,00 22.198,00
SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 267.647,00 234.686,00
267.647,00 234.686,00
335.385,00 256.884,00

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs

Unsere Gesellschaft (im Folgenden auch ,CAT') ist in der Luftfahrtbranche tätig. Das Kerngeschäft der CAT ist die Wartung von Luftfahrzeugen. Der MRO-Betrieb (Maintenance, Repair & Overhaul) ist ein nach EASA Part 145 als auch FAA Part 145 zugelassener Instandhaltungsbetrieb. Die am Flughafen Saarbrücken liegende Werfthalle ist gut ausgelastet.

Das Geschäftsjahr 2023 war beeinflusst von der Entscheidung eines wichtigen Kunden, keine weiteren Storage-Flugzeuge aufarbeiten zu lassen. Unsere Gesellschaft musste daraufhin die Vertriebsstrategie anpassen und konnte vor diesem Hintergrund keinen positiven Jahresüberschuss erzielen.

Der Wettbewerb war auch im Berichtsjahr unverändert intensiv. Wir begegnen dem Druck unserer oftmals globalen Wettbewerber durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit unserer flexiblen und qualifizierten Mitarbeiter sowie insbesondere durch ein Höchstmaß an Qualität.

II. Darstellung der Lage des Unternehmens

Ertragslage

Die Ertragslage des Jahres 2023 war geprägt von einem erwarteten Umsatzrückgang um T€ 7.106, nachdem ein Großauftrag im Geschäftsjahr 2022 für einen signifikanten Umsatzanstieg gesorgt hatte. Der Rohertrag blieb auf einem vergleichbaren Niveau wie in 2022, sank allerdings absolut um T€ 2.211. Gleichzeitig ergab sich beim Personalaufwand eine deutliche Steigerung um T€ 555, die im Wesentlichen aus der Zahlung der Inflationsausgleichprämie resultierte.

Der Fixkostenblock der Gesellschaft als Summe des Personalaufwands, der Abschreibungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen stieg gegenüber dem Vorjahr leicht um T€85 an. Dadurch schlug sich der gesunkene Rohertrag in einem deutlich niedrigeren Jahresergebnis nieder: nach einem Jahresüberschuss von T€ 701 im Vorjahr ergab sich für das laufende Geschäftsjahr ein Jahresfehlbetrag von T 1.617.

Dieses Ergebnis lag deutlich unter den Erwartungen und Planungen der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2023, die im Vorjahr einen Fehlbetrag für 2023 von T 500 prognostiziert hatte. Wesentlicher Grund für den erhöhten Fehlbetrag war die gegenüber der Planung verzögerte Abarbeitung von Wartungsaufträgen, die erst in den ersten Monaten des Jahres 2024 abgeschlossen und fakturiert werden konnten.

Vermögenslage

Durch den unerwartet hohen Jahresfehlbetrag und den damit verbundenen Anstieg des Korrekturpostens Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag stieg die Bilanzsumme um T€617 auf T€ 6.212 zum 31.12.2023 an.

Innerhalb des Vermögens, das im Wesentlichen aus Vorräten und Forderungen besteht, kam es zu einem Rückgang von insgesamt T€ 1.135, der mit T€ 708 überwiegend die unfertigen Leistungen betrifft.

Um den Jahresfehlbetrag zu finanzieren, waren weitere Darlehen der Gesellschafterin erforderlich, die der Gesellschaft im Geschäftsjahr weitere T€ 1.150 zur Verfügung stellte.

Insgesamt erhöhten sich die Verbindlichkeiten im Verbundbereich um T€ 1.720. Gleichzeitig sanken die sonstigen Rückstellungen um T€ 707, da die Gesellschaft am Bilanzstichtag mit einem deutlich gesunkenen Risiko aus eventuellen Garantiefällen ausging.

Finanzlage und Liquidität

Die Bilanz der CAT weist nach dem erzielten Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 einen nicht gedeckten Fehlbetrag von T€ 1.667 aus. Insbesondere durch die Unterstützung der Muttergesellschaft Rheinland Air Service GmbH, für die der Standort der Gesellschaft am Flughafen Saarbrücken eine hohe strategische Bedeutung besitzt, verfügt die Gesellschaft auch weiterhin über ausreichende liquide Mittel, so dass nach Einschätzung der Geschäftsleitung keine Bestandsgefährdung existiert.

B. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Mit Beginn des Geschäftsjahrs 2024 wird unsere Gesellschaft mit dem ebenfalls am Flughafen Saarbrücken ansässigen Schwesterunternehmen ATS Aviation Technik Saar GmbH verschmolzen. Dadurch wird die Dienstleistungspalette auf weitere Flugzeugtypen ausgedehnt. Erste Wartungsaufträge für neue Flugzeugtypen konnten bereits akquiriert werden.

Auf dieser breiteren Basis beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens auf Grund der erreichten Marktstellung und des qualitativ hochwertigen Dienstleistungsangebots positiv.

Die aktuelle Auftragslage ist trotz der durch den Ukraine-Krieg unsicheren Weltwirtschaftslage gut, die Kapazitäten des erweiterten Werftbetriebs sind in den kommenden Monaten vollständig ausgelastet.

II. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden demographischen Wandels werden wir in Zukunft noch mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, um rechtzeitig Nachwuchskräfte auszubilden, die bei weiterem Wachstum dringend benötigt werden.

Unsere Auftragsabteilung wird in Zukunft noch flexibler und kundenorientierter auf die Wünsche der Kunden eingehen, um unsere Position am Markt zu stärken.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden.

Unsere Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.

Die möglichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges und daraus möglicherweise resultierenden Risiken für unsere geschäftliche Entwicklung in 2024 sind aus heutiger Sicht nicht verlässlich vorherzusagen. Bei Außerachtlassung dieses Sachverhalts rechnen wir für 2024 zwar mit steigenden Umsatzerlösen, aber einem Jahresfehlbetrag von ca. T€ 1.000, der insbesondere aus der Transformation der Produktion und der Kostenstruktur bei unverändert hohem Margendruck resultieren wird.

 

Saarbrücken, den 15. April 2024

Tobias Hauck

Michael Bitzer

Michael Sattler

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Contact Air Technik GmbH, Saarbrücken

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Contact Air GmbH, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Contact Air Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 29. April 2024

BTS Brune Timmer Schlüter GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zander, Wirtschaftsprüfer

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