Operation of airports and airfields
Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christian Margardt since 8/13/2025 | Managing Director |
Thomas von Hake since 1/15/2025 | Managing Director |
Stephanie Kietzmann since 11/20/2024 | Managing Director |
Thomas Knäpper since 6/14/2024 | Managing Director |
Marcus Deblitz since 9/10/2019 | Procura |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Graf von Schaesberg Beteiligungen KG | 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
RAS Saar GmbH (vormals: Contact Air Technik GmbH)SaarbrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN 1. Grundlagen Die Contact Air Technik GmbH mit Sitz in Saarbrücken ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter der Nummer HRB 101231 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) erstellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Eventuelle Ausweisänderungen im aktuellen Jahresabschluss werden zur Verbesserung der Vergleichbarkeit auch auf den Vorjahresabschluss angewendet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen gilt die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden an den handelsrechtlichen Vorschriften und sie ergänzende steuerrechtliche Regelungen ausgerichtet. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Die Bilanzierung erfolgt trotz der buchmäßigen Überschuldung unter der Fortführungshypothese (Going Concern). Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind, da die Überschuldung auf Basis der planmäßigen Entwicklung der Gesellschaft zeitnah beseitigt werden wird und ausreichende finanzielle Mittel von der Gesellschafterin zur Verfügung gestellt werden. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens gemäß § 6 Abs. 2 EStG werden sofort abgeschrieben, die steuerlichen Regelungen zur Poolbildung bei geringwertigen Wirtschaftsgütern wurden berücksichtigt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten, die Material- und Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens umfassen, bewertet. Waren werden mit ihren Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden, soweit aus bestimmtem Grund veranlasst, Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Forderungsausfallrisiko, die mit dem Mahnwesen verbundenen Kosten, Zinsnachteile und Opportunitätskosten wurde eine pauschale Wertberichtigung auf den Nettobetrag der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Liquide Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben des Geschäftsjahres abgegrenzt, die Aufwand des darauffolgenden Geschäftsjahres darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag, der in der Regel dem Rückzahlungsbetrag entspricht, angesetzt. Als verbundene Unternehmen werden die in den Konzernabschluss der Graf von Schaesberg Beteiligungen GmbH & Co. KG, Mönchengladbach, einbezogenen Unternehmen eingestuft. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gem. §256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. 2. Verlustvortrag Der Verlustvortrag entwickelte sich wie folgt:
3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Aufwand für ausstehende Eingangsrechnungen, noch nicht genommenen Urlaub sowie Gewährleistungs- und Garantieleistungen. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 2.571 gegenüber der Gesellschafterin. Darin sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von T€ 1.325 enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat eine gesamtschuldnerische Mithaftung für mehrere Bankdarlehen eines Konzernunternehmens übernommen. Zum Bilanzstichtag valutieren diese Darlehen mit T€ 9.879. Die Geschäftsleitung rechnet nicht mit einer Inanspruchnahme aus dieser Mithaftung, da das Konzernunternehmen über ausreichende eigene finanzielle Mittel zur planmäßigen Darlehenstilgung verfügen wird. 6. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestanden am Bilanzstichtag nicht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen betragen in den Jahren 2024 bis 2027 ca. T€ 200 pro Jahr. C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. D. SONSTIGE ANGABEN 1. Geschäftsführung Geschäftsführer
Den Ausweis der Bezüge der Geschäftsführung hat die Gesellschaft mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. 2. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft insgesamt 64 Angestellte beschäftigt. 3. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Graf von Schaesberg Beteiligungen GmbH & Co. KG, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Mönchengladbach erhältlich. 4. Honorar des Abschlussprüfers Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers sind im Konzernabschluss der Graf von Schaesberg Beteiligungen GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2023 gemacht worden. E. NACHTRAGSBERICHT Die Gesellschaft beabsichtigt die Verschmelzung mit der Schwestergesellschaft ATS Aviation Technik Saar GmbH (untergehende Gesellschaft) zum 1. Januar 2024, durch die sich die Werft-Kapazität am Standort Saarbrücken deutlich vergrößern wird und das Geschäftsvolumen der Contact Air Technik GmbH entsprechend zunehmen wird.
Saarbrücken, den 15. April 2024 Tobias Hauck Michael Bitzer Michael Sattler ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs Unsere Gesellschaft (im Folgenden auch ,CAT') ist in der Luftfahrtbranche tätig. Das Kerngeschäft der CAT ist die Wartung von Luftfahrzeugen. Der MRO-Betrieb (Maintenance, Repair & Overhaul) ist ein nach EASA Part 145 als auch FAA Part 145 zugelassener Instandhaltungsbetrieb. Die am Flughafen Saarbrücken liegende Werfthalle ist gut ausgelastet. Das Geschäftsjahr 2023 war beeinflusst von der Entscheidung eines wichtigen Kunden, keine weiteren Storage-Flugzeuge aufarbeiten zu lassen. Unsere Gesellschaft musste daraufhin die Vertriebsstrategie anpassen und konnte vor diesem Hintergrund keinen positiven Jahresüberschuss erzielen. Der Wettbewerb war auch im Berichtsjahr unverändert intensiv. Wir begegnen dem Druck unserer oftmals globalen Wettbewerber durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit unserer flexiblen und qualifizierten Mitarbeiter sowie insbesondere durch ein Höchstmaß an Qualität. II. Darstellung der Lage des Unternehmens Ertragslage Die Ertragslage des Jahres 2023 war geprägt von einem erwarteten Umsatzrückgang um T€ 7.106, nachdem ein Großauftrag im Geschäftsjahr 2022 für einen signifikanten Umsatzanstieg gesorgt hatte. Der Rohertrag blieb auf einem vergleichbaren Niveau wie in 2022, sank allerdings absolut um T€ 2.211. Gleichzeitig ergab sich beim Personalaufwand eine deutliche Steigerung um T€ 555, die im Wesentlichen aus der Zahlung der Inflationsausgleichprämie resultierte. Der Fixkostenblock der Gesellschaft als Summe des Personalaufwands, der Abschreibungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen stieg gegenüber dem Vorjahr leicht um T€85 an. Dadurch schlug sich der gesunkene Rohertrag in einem deutlich niedrigeren Jahresergebnis nieder: nach einem Jahresüberschuss von T€ 701 im Vorjahr ergab sich für das laufende Geschäftsjahr ein Jahresfehlbetrag von T 1.617. Dieses Ergebnis lag deutlich unter den Erwartungen und Planungen der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2023, die im Vorjahr einen Fehlbetrag für 2023 von T 500 prognostiziert hatte. Wesentlicher Grund für den erhöhten Fehlbetrag war die gegenüber der Planung verzögerte Abarbeitung von Wartungsaufträgen, die erst in den ersten Monaten des Jahres 2024 abgeschlossen und fakturiert werden konnten. Vermögenslage Durch den unerwartet hohen Jahresfehlbetrag und den damit verbundenen Anstieg des Korrekturpostens Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag stieg die Bilanzsumme um T€617 auf T€ 6.212 zum 31.12.2023 an. Innerhalb des Vermögens, das im Wesentlichen aus Vorräten und Forderungen besteht, kam es zu einem Rückgang von insgesamt T€ 1.135, der mit T€ 708 überwiegend die unfertigen Leistungen betrifft. Um den Jahresfehlbetrag zu finanzieren, waren weitere Darlehen der Gesellschafterin erforderlich, die der Gesellschaft im Geschäftsjahr weitere T€ 1.150 zur Verfügung stellte. Insgesamt erhöhten sich die Verbindlichkeiten im Verbundbereich um T€ 1.720. Gleichzeitig sanken die sonstigen Rückstellungen um T€ 707, da die Gesellschaft am Bilanzstichtag mit einem deutlich gesunkenen Risiko aus eventuellen Garantiefällen ausging. Finanzlage und Liquidität Die Bilanz der CAT weist nach dem erzielten Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 einen nicht gedeckten Fehlbetrag von T€ 1.667 aus. Insbesondere durch die Unterstützung der Muttergesellschaft Rheinland Air Service GmbH, für die der Standort der Gesellschaft am Flughafen Saarbrücken eine hohe strategische Bedeutung besitzt, verfügt die Gesellschaft auch weiterhin über ausreichende liquide Mittel, so dass nach Einschätzung der Geschäftsleitung keine Bestandsgefährdung existiert. B. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Mit Beginn des Geschäftsjahrs 2024 wird unsere Gesellschaft mit dem ebenfalls am Flughafen Saarbrücken ansässigen Schwesterunternehmen ATS Aviation Technik Saar GmbH verschmolzen. Dadurch wird die Dienstleistungspalette auf weitere Flugzeugtypen ausgedehnt. Erste Wartungsaufträge für neue Flugzeugtypen konnten bereits akquiriert werden. Auf dieser breiteren Basis beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens auf Grund der erreichten Marktstellung und des qualitativ hochwertigen Dienstleistungsangebots positiv. Die aktuelle Auftragslage ist trotz der durch den Ukraine-Krieg unsicheren Weltwirtschaftslage gut, die Kapazitäten des erweiterten Werftbetriebs sind in den kommenden Monaten vollständig ausgelastet. II. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden demographischen Wandels werden wir in Zukunft noch mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, um rechtzeitig Nachwuchskräfte auszubilden, die bei weiterem Wachstum dringend benötigt werden. Unsere Auftragsabteilung wird in Zukunft noch flexibler und kundenorientierter auf die Wünsche der Kunden eingehen, um unsere Position am Markt zu stärken. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität unserer Kunden. Unsere Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Die möglichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges und daraus möglicherweise resultierenden Risiken für unsere geschäftliche Entwicklung in 2024 sind aus heutiger Sicht nicht verlässlich vorherzusagen. Bei Außerachtlassung dieses Sachverhalts rechnen wir für 2024 zwar mit steigenden Umsatzerlösen, aber einem Jahresfehlbetrag von ca. T€ 1.000, der insbesondere aus der Transformation der Produktion und der Kostenstruktur bei unverändert hohem Margendruck resultieren wird.
Saarbrücken, den 15. April 2024 Tobias Hauck Michael Bitzer Michael Sattler Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Contact Air Technik GmbH, Saarbrücken Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Contact Air GmbH, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Contact Air Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 29. April 2024 BTS
Brune Timmer Schlüter GmbH
Zander, Wirtschaftsprüfer |
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