PV Jewelry GmbH
Same addressWholesale of watches and jewellery
Basic information of the organization
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Tobias Passberger since 11/6/2025 | Managing Director |
Antonio Nigro since 11/6/2025 | Managing Director |
Robert Semperowitsch since 6/18/2020 | Procura |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
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| No data available | |
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Official financial statements and annual reports
AMOR GmbHHanauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023
Hanau, 31.01.2024 AmoGi AcquiCo GmbH Hans Schmitt, Geschäftsführer/ Managing Director Andreas Klotz, Geschäftsführer/ Managing Director Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 1. Bilanz zum 30. September 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023 Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023A) Grundlagen der Gesellschaft Die AMOR GmbH (im Folgenden auch kurz „AMOR“) mit Sitz in Hanau wird im Handelsregister Amtsgericht Hanau, HR B 96994 geführt. Die AmoGi Holding GmbH ist das Mutterunternehmen in der AmoGi-Gruppe. Die „AmoGi-Gruppe“ besteht aus der AmoGi Holding GmbH, deren 100 %iger Tochtergesellschaft AmoGi AcquiCo GmbH sowie deren 100 %iger Tochtergesellschaft AMOR GmbH mit ihren Beteiligungen. Die AMOR ist ein vertikal integrierter Großhandelsbetrieb, der auf die Flächenbewirtschaftung von Echtschmuckabteilungen vorwiegend in Warenhäusern und dem Fachhandel spezialisiert ist. Die vertikale Integration reicht i. d. R. so weit, dass der Handel lediglich den Verkauf an den Endkunden tätigen muss. Für alle Marken steht dem Kunden der Service von AMOR zur Verfügung, d.h., AMOR pflegt die Sortimente, liefert die verkauften Schmuckstücke wieder nach, analysiert die Warengruppen nach Erfolgsparametern und steuert so das Sortiment kundenindividuell. Die Schmuckstücke werden im In- und Ausland erworben, entweder als Ware oder durch Gestellung von Gold und Silber durch AMOR und Fertigung durch den Lieferanten. Geschäftsmodell Die AMOR trat im abgelaufenen Geschäftsjahr unter den Marken AMOR, NOELANI und Sara & Kate auf. Darüber hinaus hat AMOR das Lizenzvertriebsrecht (sog. Lizenzbereich) der Marken s.Oliver, JOOP! und Prinzessin Lillifee. Der Vertrieb der Marke AMOR (Systemgeschäft) spielt dabei die herausragende Rolle zusammen mit dem Internetgeschäft. Mit dem Markenportfolio erreicht AMOR breite Zielgruppen von jung bis alt, klassisch, modisch bis hin zu luxuriös, angefangen in niedrigen Preislagen bei Edelstahl- und 925er Silberprodukten bis hin zu gehobeneren Preislagen für Echtschmuck in 18 Karat Gold. Das Sortiment der Marken umfasst Schmuck und Accessoires aus Gold, Silber, Edelstahl, Leder oder Schmuck der Kategorie „Imitation Jewelry“ sowie Uhren. AMOR beweist seit über 45 Jahren ihre Kompetenz in ihrem Segment. Der Vertrieb erfolgt primär über Kauf- und Warenhäuser sowie Juwelierfachgeschäfte. Die Waren werden sowohl als Verkaufsware als auch als Konsignationsware an den Handelspartner vertrieben. Die Schmuckstücke werden von deutschen und internationalen Lieferanten bezogen. Der Kundenstamm umfasst Warenhauskonzerne, privat geführte Kaufhäuser, Verbrauchermärkte und andere Juwelierfachhändler im In- und Ausland. Weitere Vertriebswege sind der eigene Einzelhandel (Retail bzw. Kiosk-System) sowie E-Commerce. Für den eigenen Einzelhandel erfolgt der Verkauf des Schmucks direkt an den Endkunden. Hier liefert die AMOR an das Tochterunternehmen, die AMOR Retail GmbH, Hanau, welche die Produkte in speziell angemieteten Flächen in großen Einkaufszentren vertreibt. Nach regionaler Sicht stellt das Geschäft in Deutschland mit ca. 70% (i. Vj.73%) Umsatzanteil den wesentlichen Unternehmensbeitrag dar. Die AMOR ist in 18 (i. Vj. 27) Ländern im Ausland vertreten, u. a. in der Schweiz, Niederlande, Italien, Spanien, Belgien. In Übersee vertreibt die AmoGi-Gruppe Produkte bspw. in Kanada, Mexiko, Australien und USA. Die Bedeutung des Internethandels wird gegenüber dem stationären Handel zunehmen. AMOR wird daher den Ausbau des Internetgeschäfts weiter vorantreiben und internationalisieren. Die AmoGi-Gruppe ist eine umsatz- und gewinnorientierte Gruppe. Der Erfolg der Gesellschaften wird innerhalb der Konzernstruktur anhand der Umsatzerlöse und des EBITDA gemessen. Damit sind die bedeutsamsten Leistungsindikatoren die Umsatzerlöse sowie das EBITDA. B) Zweigniederlassungsbericht Die AMOR unterhält Betriebsstätten in Australien, Spanien und Italien. Im Geschäftsjahr ist die Amor Jewelry (Thailand) Co., Ltd. gegründet worden. Der Geschäftsbetrieb wurde im Januar 2024 aufgenommen werden. C) Wirtschaftsbericht Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr ist wie auch das Vorjahr weiterhin durch die hohe Inflation, ein hohes Zinsniveau sowie die Ereignisse des Krieges in Osteuropa geprägt. Insbesondere die gestiegenen Lebenshaltungskosten der Privathaushalte führen zu Kaufzurückhaltung und sinkender Frequenz in dem für AMOR wichtigen stationären Handel. Dennoch konnte AMOR in dem schwierigen Umfeld ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft 2022 über Vorjahr (Weihnachtsgeschäfts 2021) erzielen. International konnte das Geschäftsfeld planmäßig weiter ausgebaut werden. Mit der Gründung der Amor Jewelry (Thailand) Co., Ltd im Januar 2023 wurde Anfang 2024 ein weiteres Land angeschlossen, die AMOR in Mexiko hat das Geschäft um 39 neue POS erweitert. Das Vertriebsnetz in Mexiko konnte somit auf 89 POS erhöht werden. In Schweden konnten 19 POS eröffnet werden. Der Ausbau im E-Commerce als wichtige Säule der Umsatzstrategie wurde weiter vorangetrieben. Dem stehen 19 Schließungen von POS auf Grund der zweiten Insolvenz von Galeria Karstadt Kaufhof entgegen. Die Einführung der Eigenmarke l'atelier im letzten Geschäftsjahr bei einem Kunden wurde erfolgreich umgesetzt, weitere POS-Aufbauten sind geplant. Insgesamt blieb der Geschäftsverlauf hinter den Erwartungen und auch dem Geschäftsjahr 2021/22 zurück. Im August 2023 wurde auf Grund des Antrags der AmoGi AcquiCo GmbH bei den Konsortialbanken planmäßig der Verkaufsprozess der AmoGi-Gruppe eingeleitet. Im Verlauf dieses Prozesses hat die Robus Capital Management Limited im Zeitraum Januar 2024 bis Juli 2024 über 75% der bestehenden Konsortialkredite von den finanzierenden Banken - übernommen. Da eine konsensuale Lösung mit einem Minderheitengläubiger nicht möglich war, hat die AMOR Anfang September 2024 das StaRUG-Verfahren eingeleitet. Für die AMOR und AmoGi AcquiCo wurde mit Rechtskraft 25.10.2024 ein Sanierungsplan mit sehr weitreichenden Krediterlassen verabschiedet. Von den Konsortialkrediten und den hierauf angefallenen Zinsen wurden insgesamt TEUR 92.024 erlassen, hiervon entfallen TEUR 43.672 auf AMOR und TEUR 48.351 auf die AmoGi AcquiCo GmbH. Die verbleibenden Konsortialkredite wurden in eine Tranche A (neu) in Höhe von insgesamt TEUR 14.252 mit einer Laufzeit 30.09.2027 und eine Tranche B (neu) in Höhe von insgesamt TEUR 14.869 mit einer Laufzeit bis 30.09.2028 überführt. An Tranche A (neu) ist AMOR mit TEUR 11.067 und an Tranche B (neu) mit TEUR 7.031 beteiligt. Kreditvertragliche Auflagen, sog. „Covenants“ wurden für die Restlaufzeit nicht vereinbart. Zur weiteren Entlastung wurden der Amor Intercompany Verbindlichkeiten von der AmoGi AcquiCo GmbH in Höhe von TEUR 18.060 und von der AmoGi Holding GmbH von TEUR 421 erlassen. Insgesamt wurde der AMOR somit ein Erlass von TEUR 61.253 erklärt. Zusätzlich hat die Amor Holding S.A.R.L. am 19. Mai 2025 der Amor GmbH zur Stärkung ihrer Liquidität ein weiteres Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 6.000 gewährt. In Folge der eingebrochenen Nachfrage aufgrund der aktuellen konjunkturellen Lage und Insolvenzen von (Groß-) Kunden hat sich im Geschäftsverlauf 2023/24 abgezeichnet, dass die Umsatzprognose verfehlt wurde und sich das EBITDA vor Sondereffekten des StaRUG-Verfahrens um TEUR 6.884 auf ein EBITDA von TEUR 585 verschlechtert hat. Zudem wurde ein wichtiger Lizenzvertrag nach dem Stichtag gekündigt. Das Ergebnis vor Steuern hat sich von TEUR 689 im Vorjahr auf TEUR 10.654 verbessert, darin enthalten sind jedoch Sanierungserträge von TEUR 17.809. Ertragslage Die Umsätze der AMOR und ihren Tochtergesellschaften stellen sich aus regionaler Sicht wie folgt dar:
Die Amor GmbH hat für das Geschäftsjahr 2022/2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 69.865 realisiert. Diese liegen mit TEUR 4.387 unter dem Vorjahr und somit unter der im Vorjahresabschluss prognostizierten Entwicklung für das Geschäftsjahr. Der Umsatzrückgang resultiert überwiegend aus der gesunkenen Nachfrage im Inland, aber auch durch den Wegfall von POS im Inland durch die Schließungen von Häusern bei Galeria Karstadt Kaufhof und dem Vertragsende mit einem Großkunden im vorangegangenen Geschäftsjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind vor allem auf Grund der Erträge aus Kursdifferenzen und periodenfremden Erträgen gesunken. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Umsatzerlösen) ist unverändert zum Vorjahr mit 37,4%, (i.Vj. 36,5%). Die Personalaufwendungen sind gestiegen. Der Anstieg ist verursacht durch eine moderate Anpassung der Löhne sowie dem allgemeinen Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt der zu höheren Löhnen bei Neubesetzungen führt. Die Abgaben für soziale Aufwendungen und für Unterstützung liegen mit einer Abweichung von TEUR 76 auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021/2022. Der Personalaufwand ist insgesamt leicht überproportional zu den im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Umsatzerlösen gestiegen, sodass die Personalaufwandsquote mit 26,1% über dem Vorjahr mit 23,8% liegt. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer ist im Geschäftsjahr 2022/2023 von 778 auf 773 Arbeitnehmer gesunken. Die Abschreibungen sind mit TEUR 2.055 auf demselben Niveau wie im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um insgesamt TEUR 2.018 auf TEUR 22.172 gesunken. Die Veränderung resultiert vorwiegend aus Währungsdifferenzen. Gesunken sind ebenso die Werbekosten, die Projektkosten, die Kosten für Fremdpersonal, Reisekosten, KFZ-Kosten und sonstige Kosten. Gestiegen sind hingegen die Aufwendungen für Mieten, Porto und Verpackung, Rechts- und Beratungskosten, Lizenzkosten, periodenfremde Aufwendungen, umsatzabhängige Verkaufsprovisionen sowie periodenfremde Aufwendungen. Der Anstieg hängt mit der Expansion im Onlinehandel, Anstieg der Kosten bei Lizenzmarken, volumenabhängigen Transportkosten sowie dem allgemeinen Kostenanstieg zusammen. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) ist um TEUR 4.755 beziehungsweise 38,2% auf TEUR 7.692 von TEUR 12.447 im Vorjahr gesunken und liegt unter der im letztjährigen Jahresabschluss erwarteten Entwicklung aufgrund niedrigerer Umsätze und einer höheren Materialeinsatzquote. In Prozent vom Umsatz bedeutet dies eine Marge von 11,0% gegenüber 16,8% im Vorjahr. Die auf Grund der Inflation gestiegenen Zinsen für den EURIBOR führen zu höheren Zinsaufwendungen von TEUR 1.832. Das Jahresergebnis ist durch den Zinsaufwand in Höhe von TEUR 4.506 belastet. Diese Zinsaufwendungen resultieren nahezu ausschließlich aus Bankdarlehen aufgrund der Finanzierungsstruktur. Die Gesellschaft erwirtschaftete in einem schwierigen Marktumfeld einen Gewinn vor Gewinnabführung von TEUR 1.822 (im Vj. TEUR 5.141). Das Jahresergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.318 gesunken. Der Jahresüberschuss vor der Übernahme durch den Gesellschafter resultiert vor allem aus dem gesunkenen Umsatz, gestiegenen Zinsen sowie einem Steuerertrag aus einem ausländischen Steuersachverhalt. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 98.042 fast konstant geblieben. Die Investitionen betrugen bei den immateriellen Vermögensgegenständen TEUR 1.283 und bei den Sachanlagen TEUR 1.635. Die Investitionen bei den immateriellen Vermögensgegenständen betreffen fast ausschließlich die Erweiterung der IT-Landschaft. Bei den Sachanlagen handelt es sich im Wesentlichen um neue Verkaufsständer beim Kunden (Drehvitrinen) durch Eröffnung neuer Verkaufsstandorte. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbunden Unternehmen haben sich durch außerplanmäßige Abschreibungen sowie Kapitaleinlagen wie folgt verändert:
Die Abwertungen sind erforderlich geworden, weil sich bedingt durch die wirtschaftliche Unsicherheit insbesondere in den schwierigen internationalen Absatzmärkten Türkei und USA das Expansionsgeschäft verlangsamt wurde. Ein im Rahmen der Umfinanzierung der AmoGi-Gruppe im Geschäftsjahr 2013/2014 von der AMOR an ein verbundenes Unternehmen langfristig vergebenes Darlehen in Höhe von TEUR 14.592 beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 2022/23 TEUR 5.500. Das Darlehen ist verzinslich mit einem marktüblichen Zinssatz. Die Waren sind um TEUR 3.650 auf TEUR 19.879 gesunken. Der Abbau resultiert vorwiegend aus der späteren Bevorratung von Ware für das Weihnachtsgeschäft sowie fortlaufender Sortimentsoptimierung. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von TEUR 28.230 auf TEUR 41.565 gestiegen. Der Anstieg resultiert überwiegend aus dem internen Finanz- und Verrechnungsverkehr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gestiegen und resultieren aus dem Kundenmix sowie einem Anstieg der noch nicht fälligen Forderungen. Das unveränderte gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25 wird zu 100% von der AmoGi AcquiCo GmbH, Hanau, gehalten. Zwischen der AmoGi AcquiCo GmbH als Organträgerin und der AMOR GmbH als Organgesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, der ursprünglich am 15. August 2006 abgeschlossen worden ist. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital zu Bilanzsumme) liegt unverändert bei 5,2%. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um TEUR 1.369 betrifft vorwiegend verschiedene Vertriebsrückstellungen. Gestiegen sind hingegen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Kompensationen. Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.072 enthalten einen in Klärung befindlichen ausländischen Steuersachverhalt in Höhe von TEUR 1.029 (i. Vj. TEUR 2.542). Die Lieferantenverbindlichkeiten fallen um TEUR 289 niedriger aus als im Vorjahr wegen späterer Warenbestellung für das Weihnachtsgeschäft. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Bereich des Finanz- und Verrechnungsverkehrs sowie der umsatzsteuerlichen Organschaft gestiegen. Finanzlage Die liquiden Mittel sind um TEUR 5.776 gesunken. Dies hängt insbesondere mit den gestiegenen Zinsaufwendungen für Kreditvereinbarungen mit der AmoGi AcquiCo GmbH zusammen, wie auch mit den gesunkenen Umsätzen. Im Zuge der Refinanzierung im Geschäftsjahr 2021/22 wurde zur Stärkung der Liquidität ein Kredit von TEUR 8.500 eingeräumt, welcher endfällig zum 30. September 2024 ist. Der Revolverkredit steht insgesamt in Höhe von TEUR 10.950 zur Verfügung und ist mit TEUR 6.000 zum 30.09.2023 ausgenutzt. Somit ergibt sich noch eine freie Kreditlinie in Höhe von TEUR 4.950 zum Stichtag. Planmäßige Tilgungen sind bis Laufzeitende September 2024 nicht vorgesehen. Die Kredite resultieren aus einer Kreditvereinbarung mit der AmoGi AcquiCo GmbH in Höhe von insgesamt EUR 145 Mio., zum 30. September 2023 bestehen noch Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 113.000. Mit Beschluss vom 10. März 2017 hatte die AMOR GmbH von der AmoGi AcquiCo GmbH im Rahmen der Vertragsübernahme TEUR 58.800 (Debt Push-Down) übernommen. Insgesamt sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 122 auf TEUR 60.610 gesunken. AMOR hat auf das im Zuge der Refinanzierung gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 8.500 eine Tilgungszahlung geleistet, sodass dieses Darlehen zum Bilanzstichtag nunmehr einen Stand von TEUR 8.378 aufweist. Hinsichtlich der Risiken aufgrund der Finanzierungsstruktur und entsprechender Sicherungsmaßnahmen verweisen wir auf Kapitel A). D) Risiken-, Chancen- und Prognosebericht Risiken Bestandsgefährdende Risiken: Aufgrund der anhaltenden negativen Konsumstimmung und um die neuen Gegebenheiten zu reflektieren, wurde eine Unternehmens- und Liquiditätsplanung mit einem Planungszeitraum bis Dezember 2026 erstellt. Es wurden Maßnahmen zur Ertrags- und Ergebnissteigerung definiert, die u.a. den neuen Lizenzvertrag mit Tom Taylor und eine neu erworbene Online- Schmuckware umfassen. Zudem wurde neben Kapitalzuzahlungen von TEUR 3.500 auch ein weiteres Gesellschafterdarlehen von TEUR 6.200 gewährt. Basierend auf der Unternehmensplanung können alle finanziellen Verpflichtungen jederzeit bis zum 31. Dezember 2026 erfüllt werden. Sollten wesentliche Maßnahmen zur operativen Ertrags- und Ergebnissteigerung insbesondere aufgrund der negativen makroökonomischen Entwicklungen jedoch nicht und/oder nicht im wesentlichen Umfang in der angenommenen Größenordnung erfolgreich umgesetzt werden können und/oder sich weitere Liquiditätsrisiken frühzeitiger realisieren, bestünde das Risiko einer Liquiditätsunterdeckung, sofern die Gesellschafter keine weitere Liquidität zur Verfügung stellen. Ein solches Szenario könnte auf eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit hindeuten, so dass ein bestandsgefährdendes Risiko besteht und die AmoGi-Gruppe daher möglicherweise nicht in der Lage wäre, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf ihre Vermögenswerte zu realisieren sowie ihre Schulden zu begleichen. Solche in die Zukunft gerichtete Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse abweichen oder schlechter ausfallen können. Die Geschäftsführung hat jedoch Maßnahmen zur Überwachung der Liquiditätskennzahlen eingerichtet. Makroökonomische Risiken & Liquiditätsrisiken: Negative Entwicklungen des Konsumklimas können wesentliche negative Auswirkungen auf die Entwicklungen des Geschäftsverlaufs haben. Hinsichtlich der Risikoeinschätzung verweisen wir auf unsere Ausführungen in Abschnitt A. Unternehmensfortführung. Es wird damit gerechnet, dass die geopolitischen Spannungen insbesondere im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt und dem Handelsstreit zwischen den USA und China im nächsten und in den kommenden Wirtschaftsjahren anhalten werden. Die Gesellschaft wird diesbezüglich Risiken im Bereich der Inflation ausgesetzt sein. Die Inflation kann die Kaufkraft der Kunden von AMOR senken sodass einerseits das Risiko von sinkender Nachfrage und sinkenden Umsätzen und andererseits das Risko von Insolvenzen der Handelskunden besteht. Ebenso ist die weltpolitische Entwicklung der Zölle volatil. Dies kann zu Lieferengpässen bei Lieferanten führen und zu Preissteigerungen bei Waren und Leistungen. Neben der Beschaffungsseite können Zölle und die damit einhergehenden Preiserhöhungen den Absatz der Waren negativ beeinflussen und zu sinkenden Umsätzen führen. Die Risiken aus der geopolitischen Lage werden insgesamt als niedrig bewertet, das Management wird durch Diversifikation der Lieferanten und Verbreiterung der Kundenbasis versuchen, den Risiken entgegenzuwirken. Weitere Risiken der Gesellschaft: Die relative Abhängigkeit von einzelnen Großkunden (mit hohem Umsatzanteil ab ca. 1,5 Mio. Euro) im Großhandelsumfeld ist eines der größten Risiken. Durch neue Sortimente, die Fokussierung auf neue Marken im E-Commerce und die Erschließung weiterer Kunden wird diesem Risiko gegengesteuert. Das Online-Geschäft im E-Commerce wird sowohl national als auch international an Bedeutung gewinnen und einen nicht zu vernachlässigenden Anteil am Wachstum haben. Dem Ausbau neuer Vertriebswege wohnen naturgemäß zahlreiche Risiken inne, die aus Sicht des Managements überschaubar und beherrschbar sind. Im Geschäftsjahr 2023/2024 liegt der Fokus weiterhin auf Expansion in Online-Marktplätze. Nach dem Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2023/24 hat der Kunde Hudson's Bay Company (HBC) der Tochtergesellschaft in Kanada einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Der Geschäftsbetrieb des Kunden wurde zum 31.05.2025 beendet, der Geschäftsbetrieb der Tochtergesellschaft Amor Jewelry Canada Ltd. ruht. Somit ist der Fortbestand und damit die Werthaltigkeit des Beteiligungsbuchwert in Höhe von TEUR 104 der Tochtergesellschaft gefährdet. Die Edelmetallpreise haben einen großen Einfluss auf den Rohertrag, da ihr Anteil am Materialaufwand ca. 60% ausmacht. Es besteht die Möglichkeit, dass Preispunkte erreicht werden, welche die Preissensitivität der Kunden übersteigen, sodass Preiserhöhungen nicht fortlaufend möglich sind. Einem solchen Effekt wird mit Sortimentsumstellung begegnet. Der Rohstoffmarkt für Gold und Silber steht daher unter Überwachung, um schnellstmöglich effektive Maßnahmen zur Sicherstellung der Margen und des Marktanteils zu gewährleisten. Die Edelmetallpreise für Gold und Silber lagen zum Bilanzstichtag leicht über dem Vorjahr. In Erwartung steigender Goldpreise wurden im September 2023 zur Absicherung der Preisschwankung Edelmetallbestände aufgebaut. Bislang konnten Preissteigerungen durch Erhöhungen der Artikelpreise weitergegeben werden, sodass AMOR von der aktuellen Edelmetallentwicklung profitiert. Die Preissteigerungen bei Gold im Jahr 2023 und 2024 wurde jeweils mit Preiserhöhungen der Verkaufsprodukte kompensiert. Ebenso konnte durch Warenrückholung schlechtgängiger Ware und Schmelzen der Edelmetalle der Rohstoff in die laufende Warenbestellung einfließen und so der Edelmetallpreisanstieg abgemildert werden. Auf Grund der Möglichkeit der Weitergabe von Preissteigerungen und Sortimentsanpassungen beurteilt die Geschäftsführung die Auswirkungen des Risikos auf die Gesellschaft derzeit als moderat. Wareneinkäufe werden zum Großteil im internationalen Markt getätigt, in welchem der US-Dollar (im Folgenden „USD“) wesentliches Zahlungsmittel ist. Ein starker US-Dollar beeinflusst die Ertragslage negativ, da Lieferantenrechnungen auch in USD zu bezahlen sind. Zur Absicherung der Währungsrisiken werden teilweise Devisentermingeschäfte in USD für Zeiträume bis zu 12 Monaten platziert. Die Risiken und Chancen in diesem Umfeld sind moderat und werden durch entsprechende Überwachungsinstrumente gesteuert. Die Warenversorgung und Lieferverfügbarkeit im Weihnachtsgeschäft ist ein wichtiger Bestandteil des Jahresumsatzes und des Jahresergebnisses. Lieferschwierigkeiten bei den internationalen Lieferpartnern können erheblichen Einfluss auf die Umsatz- und Ertragslage haben. Durch eine Entzerrung des Warenvorlaufs wie auch der Lieferantenunabhängigkeit mit Lieferanten in Asien und auch Europa wird dem Risiko der Warenversorgung vorgebeugt. Engpässe der Warenversorgung sind bislang nicht eingetreten. Da das Weihnachtsgeschäft einen wichtigen Anteil am Umsatz hat, ist in dieser Zeit die Warenversorgung eine unabdingbare Voraussetzung für eine gute Ertragslage. Aus diesem Grund ist Unabhängigkeit von einzelnen Lieferanten ein Fokus der Einkaufsabteilung. Für das Weihnachtsgeschäft 2022 und auch 2023 gab es keine Lieferschwierigkeiten. Das Risiko wird somit als gering erachtet. Insbesondere Lieferschwierigkeiten bei Lieferanten, z. B. durch Naturkatastrophen könnten wesentliche Umsatzeinbrüche nach sich ziehen. Die Risiken aus dem Klimawandel schätzt die Geschäftsführung derzeit als niedrig ein. Auswirkungen auf Kundenseite können auf Grund der Risikostreuung in viele kleinteilige Einzelgeschäfte als niedrig eingestuft werden. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Die Risikolandschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr wesentlich verändert. Die anhaltende Rezession und hohe Inflation hat zu weiter steigenden Preisen in allen Bereichen geführt und im Einzelhandel auf nationalen und internationalen Absatzmärkten die Konsumstimmung nachhaltig beeinflusst. Die Insolvenz des einzigen Kunden Hudson’s Bay Company (HBC) in der Tochtergesellschaft Amor Jewelry Canada Ltd. zeigt zum einen die Auswirkungen der geänderten Konsumstimmung, zum anderen die Abhängigkeit von Großkunden. Die Verhandlung eines neuen Vertriebsvertrages mit dem Kunden Galeria Karstadt Kaufhof untermauert eine stabile Weiterentwicklung der Geschäftsbeziehung. Sehr positiv ist, dass die Neuaufstellung der Kreditfinanzierung nicht an kreditvertragliche Kennzahlen gebunden ist und zudem Tilgungszahlungen erst Ende des Geschäftsjahres 2026 erfolgen Auswirkungen der Risiken sind und werden schwieriger zu prognostizieren sein. Basierend auf den oben dargestellten Sachverhalten sieht die Geschäftsführung in der weiteren nationalen und globalen Wirtschaftsentwicklung und den damit verbundenen unvorhersehbaren Auswirkungen das größte, bestandsgefährdende Risiko. Die Gesellschaft hat entsprechende Vorkehrungen durch Steuerungs- und Kontrollmechanismen getroffen. Chancen Mit der erfolgten Erschließung internationaler Märkte steigen die Anforderungen an IT-Systeme sowie logistische Prozessabläufe. Dies verlangt eine Weiterentwicklung der IT-Landschaft mit der Möglichkeit der Expansion in weitere neue Märkte und Vertriebskanäle. Der Ausbau der IT-gestützten Logistikprozesse wird insbesondere im Onlinehandel zu zusätzlichen Umsatzchancen und Kosteneinsparungen führen. Neben dem B2B-Kunden ist angestrebt, auch die Logistik für B2C-Kunden umzusetzen. Durch die Reorganisation des Warensortiments und Fokussierung auf das Kernsortiment wurde das Warensortiment gestrafft und modernisiert. Zur Erzielung einer höheren Profitabilität wurden die Logistikprozesse angepasst und Logistikdienstleistungen für Fremdfirmen angeboten. Im Geschäftsjahr 23/24 wurde bereits die Logistik für zwei Firmen übernommen und mit einem Auftraggeber eine strategische Partnerschaft begründet. Im Ausbau der Logistikdienstleistungen sowie der Anbindung weiterer Geschäftspartner in diesem Segment werden hohe Chancen für das weiteres Umsatzwachstum und Kostensynergien gesehen. AMOR ist bestrebt, weitere Lizenzen in das Portfolio aufzunehmen und die Umsatzbasis zu verbreitern. Mit der Lizenzmarke Tom Taylor konnte im Geschäftsjahr 24/25 eine neue Lizenz hinzugewonnen werden. Im April 2025 hat die Amor GmbH 100% der Geschäftsanteile der Gesellschaft Mainsee 1600 V.V. GmbH erworben und in die PV Jewelry GmbH umfirmiert. Die PV Jewelry GmbH hat mittels Asset-Deal die Markenrechte und Waren an der Marke „Paul Valentine“ von der PV Commerce GmbH erworben. Es wird erwartet, dass die Gesellschaft, die auf das Online-Geschäft spezialisiert ist, zukünftig einen wesentlichen Beitrag zu Umsatz und Ertrag der AmoGi-Gruppe leisten wird und durch Synergien die Expansion im E-Commerce der Amor GmbH vorantreibt. Der Erwerb weiterer im Onlinehandel spezialisierten Marken bietet hierdurch neue Chancen. Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde eine Kooperation mit einem Kunden zur Einführung von Eigenmarken für diesen Kunden gestartet. Der Test wurde erfolgreich umgesetzt. AMOR wird versuchen, weitere Kunden für Eigenmarken zu gewinnen, um das Umsatzwachstum zu steigern. Daneben ist AMOR bestrebt Kooperationen mit anderen Handelspartnern einzugehen, die ebenfalls im Uhren- und Schmucksegment tätig sind, und diese Produkte über die AMOR in den eigenen Verkaufsflächen der Amor Retail GmbH anbieten. Das Online-Geschäft im E-Commerce hat sowohl national als auch international an Bedeutung gewonnen und wird einen nicht zu vernachlässigenden Anteil am Wachstum haben. Daraus werden mittelfristig wesentliche Beträge zum Jahresergebnis erwartet. Die geplante Abwicklung der Logistikprozesse durch eigene SAP- und Logistikressourcen verspricht aus unserer Sicht zusätzliche Effizienzgewinne. Neben den bisherigen Vertriebskanälen hat Amor im Geschäftsjahr mit einem Kunden im Travel Retail-Sektor einen Vertrag geschlossen. Durch fortlaufende und vollständige Überarbeitung des Warenangebotes ist das Management der Ansicht, den Kunden optimale qm-Umsätze liefern zu können. Abverkaufs-Aktionen sowie die Einführung von Neuheiten haben sich bereits bewährt und werden künftig zum Standard gehören, d. h. mindestens zweimal jährlich findet auch im Kerngeschäft eine Einsteuerung von Neuheiten statt, um mehr Attraktivität an den Verkaufsflächen zu bekommen. Dies wird weiterhin sowohl national als auch international umgesetzt. Zudem werden Onlineinhalte geschaffen, um die Marken über die sozialen Medien und den eigenen Onlineshop bestmöglich auch im stationären Handel zu unterstützen. Hierdurch können national wie international neue Kunden und Zielgruppen gewonnen werden, sodass positive Effekte auf die Expansion erwartet werden. Die fortlaufende strategische Neuausrichtung des Produktsortiments bleibt eine hohe Priorität. Durch den Abbau von Überbeständen werden kurzfristig liquide Mittel generiert, die in die Expansion in neue Märkte investiert werden können. Eine Reduktion wie auch Modernisierung des Warenbestandes wird die Kapitalbindung deutlich reduzieren und die Lagerumschlagshäufigkeit nachhaltig erhöhen. Zusammenfassung der Chancenlage Basierend auf den oben dargestellten Sachverhalten sieht die Geschäftsführung im E-Commerce und dem Ausbau der Logistikdienstleistungen die größten Chancen für die Gesellschaft. Risikomanagement Oberstes Ziel ist die Bewältigung der Markt- und Unternehmensrisiken. Mit den erkannten Chancen und abgeleiteten Maßnahmen sollen die Marktsegmente ausgebaut und der Unternehmenswert gesteigert werden. Hiermit sind gleichzeitig Risiken verbunden. Im Rahmen des Risikomanagements erfolgt eine Abwägung der Chancen und Risiken mit dem Ziel, optimale Ergebnisse und damit eine nachhaltige Risikoabwehr und Steigerung des Unternehmenswerts zu erzielen. Ziel des Risikomanagements ist es, Risiken frühzeitig zu identifizieren, diese zu analysieren und zu bewerten. Die Sicherstellung reibungsloser Kommunikation wie auch die Einrichtung aber ebenso Einhaltung von Prozessen und Richtlinien bilden die Grundlage für eine effiziente Gegensteuerung. Werden neue Risiken erkannt, wird genau analysiert, wie diesen begegnet werden kann. Bei einer möglichen weiteren Steigerung der Materialkosten werden im Falle nachhaltiger Entwicklung auch die Verkaufspreise durch die AMOR kurzfristig angepasst. Möglichen Risiken, die aus einer starren Beschäftigtenzahl resultieren könnten, begegnet die Unternehmung durch geringfügig/flexibel Beschäftigte und Automatisation durch Einsatz von KI. Ausblick Die schlechte Konsumstimmung in Deutschland belastet weiterhin das wichtige Weihnachtsgeschäft. Auch für AMOR blieb das Weihnachtsgeschäft 2023/2024 hinter den Erwartungen und hinter dem Vorjahr, auch das Weihnachtsgeschäft 2024/2025 ist hinter den Erwartungen ausgefallen. Im Umfeld wirtschaftlicher Unsicherheit wird erwartet, dass die Konsumquote der privaten Haushalte in Deutschland weiterhin stagniert und die Nachfrage im Einzelhandel unter Vorjahresniveau verbleibt. AMOR wird mit Steigerungen des Umsatzanteils im Onlinegeschäft die relative Abhängigkeit von Großkunden diversifizieren. Die Umsätze sind im Geschäftsjahr 2023/2024 (-6%) rückläufig. Das EBITDA vor Sondereffekten des StaRUG-Verfahrens (positiv TEUR 17.809) hat sich um TEUR 6.884 auf ein EBITDA von TEUR 585 verschlechtert. Auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird auf Grund der anhaltend rückläufigen Nachfrage mit einem leichten Rückgang bei den Umsatzerlösen gerechnet Vor allem auf Grund des Wegfalls der Einmalkosten aus dem StaRuG bzw. M&A Prozesses wird mit einem signifikant höheren vor Sondereinflüssen aus den Sanierungserlassen gerechnet. Es werden weitere Maßnahmen insb. im Onlinehandel ergriffen, um das Umsatzniveau zu stabilisieren. Kostenseitig werden Einsparungen zu einer nachhaltigen zukünftigen Steigerung des EBITDA umgesetzt. Die im Lagebericht gemachten Angaben enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Diese wurden auf der Grundlage der Erwartungen und Einschätzungen über zukünftige, die Gesellschaft betreffende Ereignisse formuliert. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse abweichen. Erklärung zur Unternehmensführung Die Geschäftsführung legt offen, wie sie Prozesse implementiert und welche Ziele sie hat, um Chancengerechtigkeit zu fördern, und wie sie diese umsetzt. Nach dem Selbstverständnis der Gesellschaft darf niemand aufgrund von Geschlecht benachteiligt werden. Die Gesellschaft beschäftigt ihre Angestellten unabhängig von dem genannten Merkmal und sieht die Gleichbehandlung aller als maßgebend an. Folgende Zielgrößen und Erreichungsfristen hat sich dabei die Gesellschaft gesetzt:
Die AmoGi-Gruppe fördert die Vielfalt im Unternehmen und achtet dabei auch auf eine gute Balance der Geschlechter sowohl bei den Angestellten als auch im Management. Dazu verfolgt die Amor Group sowohl freiwillige als auch gesetzlich geforderte Ziele und arbeitet kontinuierlich und nachhaltig an deren Erreichung. Als globales Unternehmen strebt die AmoGi-Gruppe die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen an. Als eher kleines Unternehmen besteht die Geschäftsführung der AmoGi-Gruppe wie auch der AMOR lediglich aus zwei langjährigen, männlichen Mitgliedern. Eine Veränderung des Frauenanteils in der Geschäftsführung ist in absehbarer Zeit nicht zu erwarten, weshalb die Zielgröße weiterhin null beträgt. Im nächsten Geschäftsjahr wird die Gesellschaft die Zielerreichung prüfen.
Hanau, den 3. September 2025 Hans Schmitt, Geschäftsführer Andreas Klotz, Geschäftsführer Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023Allgemeine Angaben Die AMOR GmbH (im Folgenden auch kurz „AMOR“) mit Sitz in Hanau wird im Handelsregister Amtsgericht Hanau, HRB 96994 geführt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuchs und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist wie im Vorjahr eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Das Geschäftsjahr entspricht mit einem abweichenden Stichtag (30. September) nicht dem Kalenderjahr. Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (EUR, %, usw.) auftreten. Basierend auf der Unternehmens- und Liquiditätsplanung mit einem Planungszeitraum bis Dezember 2026 können alle finanziellen Verpflichtungen jederzeit in dem Betrachtungszeitraum erfüllt werden. Sollten wesentliche Maßnahmen zur operativen Ertrags- und Ergebnissteigerung insbesondere aufgrund der negativen makroökonomischen Entwicklungen nicht und/oder nicht im wesentlichen Umfang in der angenommenen Größenordnung erfolgreich umgesetzt werden können und/oder sich weitere Liquiditätsrisiken frühzeitiger realisieren, bestünde das Risiko einer Liquiditätsunterdeckung, sofern die Gesellschafter keine weitere Liquidität zur Verfügung stellen. Ein solches Szenario könnte auf eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit hindeuten, so dass ein bestandsgefährdendes Risiko besteht und die Amor GmbH daher möglicherweise nicht in der Lage wäre, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf ihre Vermögenswerte zu realisieren sowie ihre Schulden zu begleichen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen Konzessionen und gewerblichen Schutzrechte werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zum Nennbetrag angesetzt. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Zugänge werden im Jahr des Zugangs zeitanteilig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt und erfolgen über die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:
Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten EUR 800 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte sowie Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Soweit die Gründe für eine vorgenommene Abschreibung entfallen sind, erfolgt eine Zuschreibung. Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Anwendung der gleitenden Durchschnittsmethode. Soweit notwendig, werden wegen Ungängigkeit Wertberichtigungen auf den niedrigeren Marktpreis (entspricht dem niedrigeren Rohstoffpreis) vorgenommen. Die Wertberichtigungen wegen Ungängigkeit erfolgen auf Basis einer Reichweitenermittlung. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag abzüglich Einzelwertberichtigungen angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um künftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden im Zugangszeitpunkt zum Devisenkassamittelkurs bzw. zum Sicherungskurs umgerechnet. Es erfolgt eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs bzw. Sicherungskurs am Abschlussstichtag für Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr lagen zum Abschlussstichtag nicht vor. Angaben zur Bilanz (1) Anlagevermögen Zur weiteren Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Im Folgenden werden gemäß § 285 Nr. 11 HGB die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft zum Stichtag Anteile von mindestens 20 % hält:
Das Eigenkapital von Gesellschaften in Fremdwährung wird zum Stichtagskurs und die Ergebnisangaben zum Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 HGB waren für folgende Gesellschaften erforderlich:
Im Geschäftsjahr wurde die Amor Jewelry (Thailand) Co., Ltd gesellschaftsrechtlich gegründet, die Geschäftstätigkeit wird Anfang 2024 aufgenommen. Es bestehen folgende Gewinnabführungsverträge: Mit der s.Oliver Jewel GmbH (Amtsgericht Offenbach am Main HR B 5216) als beherrschtes Unternehmen besteht seit dem 13. Juli 2014 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Mit der AMOR Retail GmbH (Amtsgericht Offenbach am Main HR B 44677) als beherrschtes Unternehmen besteht seit dem 13. Juli 2014 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Mit der Sara & Kate GmbH (Amtsgericht Offenbach am Main HR B 47453) als beherrschtes Unternehmen besteht seit dem 13. Juli 2014 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Ausleihungen an verbundene Unternehmen Bei den Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5.500 (i. Vj. TEUR 10.500) handelt es sich sämtlich um verzinsliche Ausleihungen an den Gesellschafter. Das Darlehen ist in voller Höhe am 30. September 2028 zurückzuzahlen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 sind über drei Chargen insgesamt TEUR 5.000 zurückgezahlt worden. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von insgesamt TEUR 50.485 (i. Vj. TEUR 36.093) haben TEUR 50.262 (i. Vj. TEUR 35.830) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 203 (i. Vj. TEUR 264) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (davon TEUR 0 mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus dem Finanz- und Verrechnungsverkehr, davon gegen den Gesellschafter TEUR 33.799 (i. Vj. TEUR 28.230). Forderungen aus Lieferung und Leistung gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 4.207 (i. Vj. TEUR 3.747). (3) Eigenkapital Das unveränderte gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25 wird zu 100 % von der AmoGi AcquiCo GmbH, Hanau, gehalten. Die Kapitalrücklage enthält sonstige Zuzahlungen des Gesellschafters in das Eigenkapital der Gesellschaft. Zwischen der AmoGi AcquiCo GmbH als Organträgerin und der AMOR GmbH als Organgesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der Gewinn des Geschäftsjahres wird vollständig an diese abgeführt. (4) Steuerrückstellungen In den Steuerrückstellungen von TEUR 1.072 ist vor allem eine Rückstellung für einen in Klärung befindlichen ausländischen Steuersachverhalt enthalten. (5) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen folgende Rückstellungen:
In den Verwaltungs-/Betriebsrückstellungen sind Rückstellungen im Zusammenhang mit dem in Klärung befindlichen ausländischen Steuersachverhalt in Höhe von TEUR 1.052 (i. Vj. TEUR 1.138) enthalten. (6) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden nicht verzinst. Die AmoGi AcquiCo GmbH als ursprüngliche Kreditnehmerin und Garantiegeberin, die Amor GmbH sowie weitere Gesellschaften der AmoGi-Gruppe als zusätzlicher Kreditnehmer und Garantiegeber haben mit einem Bankenkonsortium am 31. Mai 2016 eine Kreditvereinbarung inklusive einer Revolververeinbarung abgeschlossen. Mit Wirkung vom 11. Oktober 2021 wurde der bestehende Kreditvertrag neu gefasst. Die Kreditfazilitäten wurden als endfälliges Darlehen mit Laufzeit bis 30. September 2024 vereinbart, zudem erhielt das Unternehmen einen weiteren gleichlaufenden Kredit über TEUR 8.500 (Facility D). Die neu gefassten Kreditvereinbarungen haben ohne Berücksichtigung der Revolververeinbarung ein Volumen von insgesamt TEUR 113.000. Im Weiteren bestanden zum 30. September 2023 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus der Revolver Facility in Höhe von TEUR 6.000 (i. Vj. TEUR 6.000). Die Verlängerung der Revolververeinbarung bis zur Endlaufzeit muss halbjährlich beantragt werden. Mit Beschluss von 10. März 2017 hat die AMOR GmbH von der AmoGi AcquiCo GmbH im Rahmen einer Vertragsübernahme TEUR 58.800 (Debt Push Down) übernommen. Nach der kumulierten Tilgung der vergangenen Jahre verbleibt zum 30. September 2023 noch eine Verbindlichkeit aus der Vertragsübernahme gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 54.580 (i. Vj. 54.702). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten TEUR 30 für Zinsen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Bürgschaften, Pfandrechten und Sicherungsübereignungen besichert. Wir verweisen auf unsere Ausführungen zu den Haftungsverhältnissen. Alle anderen ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nicht besichert. (7) Finanzderivate Zum Bilanzstichtag befanden sich zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken Devisentermingeschäfte mit einem Nominalbetrag von TEUR 2.211 (i. Vj. TEUR 1.407) im Bestand. Der beizulegende Zeitwert der Devisensicherungsgeschäfte beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 2.313 (i. Vj. TEUR 1.637). Bei der Bewertung werden die beiden Finanzströme zur Fälligkeit mithilfe der jeweiligen zugehörigen Zinsstrukturkurven der beiden Geschäftswährungen auf den jeweiligen Horizont abgezinst. Der Barwert des Devisentermingeschäfts ist die Differenz der beiden mithilfe der Währungskurse auf die Auswertungswährung umgerechneten abgezinsten Finanzströme. Eine Bewertungseinheit wird nicht gebildet, sodass eine Abbildung des positiven Wertbeitrags zum Bilanzstichtag nicht erfolgt, weil insoweit ein schwebendes Geschäft vorliegt, das nicht zu aktivieren ist. Der Buchwert beträgt daher 0 EUR. Insoweit entfällt in diesem Kontext die Angabe gem. § 285 Nr. 23 HGB. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren wie im Vorjahr im Wesentlichen aus dem Verkauf von Echtschmuckwaren. Mit Modeschmuck und Uhren wurden nur geringe Umsatzerlöse getätigt. Die Umsätze werden größtenteils in Deutschland erzielt. Der Anteil im Inland beträgt 70,7 % (i. Vj. 71,4 %). Der übrige entfällt auf Auslandgeschäft. Umsatzerlöse nach Business Line:
(2) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. TEUR 2.110 (i. Vj. TEUR 5.225). Die periodenfremden Erträge betragen insgesamt TEUR 767 (i. Vj. TEUR 835). Es handelt sich dabei vor allem um die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Forderungen. (3) Abschreibungen Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen vorgenommen, siehe hierzu Anhangangabe (1). (4) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 2.212 (i. Vj. TEUR 5.026). Die periodenfremden Aufwendungen betragen insgesamt TEUR 477 (i. Vj. TEUR 129). Es handelt sich dabei um Nachbelastungen aus Vorjahren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für Werbung (TEUR 2.361, i.Vj. TEUR 2.942), Frachten (TEUR 2.929, i.Vj. TEUR 1.980), Fremdarbeiten (TEUR 2.065, i.Vj. TEUR 2.162) und Vertriebslizenzen (TEUR 2.114, i.Vj. 1.238). (5) Angaben zum Jahresergebnis Der vollständige Gewinn wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die AmoGi AcquiCo GmbH abgeführt. Sonstige Angaben (1) Haftungsverhältnisse Die AMOR GmbH, AmoGi AcquiCo GmbH und ihre direkten und indirekten deutschen Tochterunternehmen haften gesamtschuldnerisch für die vom Bankenkonsortium in Höhe von insgesamt TEUR 125.000 zur Verfügung gestellten Darlehen inkl. Revolververeinbarung. Zum Bilanzstichtag 30. September 2023 beträgt der an das Bankenkonsortium geschuldete Darlehensbetrag inklusive Revolververeinbarung insgesamt TEUR 118.878 (i. Vj. TEUR 119.000). Davon entfallen auf die AMOR GmbH TEUR 60.580 (i. Vj. TEUR 60.702). Damit haftet die AMOR GmbH am Bilanzstichtag für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 58.298 (i. Vj. TEUR 58.298). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen nach § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB aus Bürgschaften und Sicherungsübereignungen schätzen wir auf Grundlage des aktuellen Fortgangs des M&A-Prozesses und in Abhängigkeit der schlussendlichen gesellschaftsrechtlichen Strukturierung des Verkaufs als moderat bis wahrscheinlich ein. (2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB bestehen nur aus Miet- und Leasingverträgen:
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zugrundeliegenden ursprünglichen Verträge erstrecken sich über einen Zeitraum von ca. 2 bis 10 Jahren. Die Miet- und Leasingverträge betreffen im Wesentlichen die Mietverträge der Büro- und Lagerflächen sowie KFZ-Leasing. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Das Bestellobligo beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 8.143(i. Vj. TEUR 10.893). (3) Beschäftigtenzahl Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren durchschnittlich 773 (i. Vj. 794) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon entfallen 196 (i. Vj. 190) auf sozialversicherungspflichtige Angestellte, 161 (i. Vj. 178) auf sozialversicherungspflichtige gewerbliche Arbeitnehmer und 417(i. Vj. 425) auf geringfügig Beschäftigte. Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 20(i. Vj. 16) Auszubildende. (4) Angaben über die Mitglieder der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer sind gemeinschaftlich vertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft, da sie von dem Gesellschafter vergütet werden. (5) Abschlussprüferhonorar Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar sind im Konzernabschluss AmoGi Holding GmbH enthalten. (6) Konzernangaben Die AMOR GmbH wird mit ihren Tochtergesellschaften in den nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Konzernabschluss der AmoGi Holding GmbH, Hanau, einbezogen, der in deutscher Sprache im Unternehmensregister veröffentlicht wird. Die AmoGi Holding GmbH stellt für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen einen Konzernabschluss auf. Die AmoGi Holding GmbH mit Sitz in Hanau (HR B 97021) stellt nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften einen befreienden Konzernabschluss auf. Damit ist die AMOR GmbH gemäß § 291 Abs. 2 HGB von der Verpflichtung zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. (7) Vorgänge nach dem Abschlussstichtag Im August 2023 wurde auf Grund des Antrags der AmoGi AcquiCo GmbH bei den Konsortialbanken planmäßig der Verkaufsprozess der AmoGi-Gruppe eingeleitet. Im Verlauf dieses Prozesses hat die Robus Capital Management Limited im Zeitraum Januar 2024 bis Juli 2024 über 75% der bestehenden Konsortialkredite von den finanzierenden Banken mit dem Ziel der finanziellen Re-strukturierung - und letztlich auch des Erwerbs der AmoGi-Gruppe - übernommen. Da eine konsensuale Lösung mit einem Minderheitengläubiger nicht möglich war, hat die AMOR Anfang September 2024 das StaRUG-Verfahren eingeleitet. Für die AMOR und AmoGi AcquiCo wurde mit Rechtskraft 25.10.2025 ein Sanierungsplan mit sehr weitreichenden Krediterlassen verabschiedet. Von den Konsortialkrediten und den hierauf angefallenen Zinsen wurden insgesamt TEUR 92.024 erlassen, hiervon entfallen TEUR 43.672 auf AMOR und TEUR 48.351 auf die AmoGi AcquiCo GmbH. Die verbleibenden Konsortialkredite wurden in eine Tranche A (neu) in Höhe von insgesamt TEUR 14.252 mit einer Laufzeit 30.09.2027 und eine Tranche B (neu) in Höhe von insgesamt TEUR 14.869 mit einer Laufzeit bis 30.09.2028 überführt. An Tranche A (neu) ist AMOR mit TEUR 11.067 und an Tranche B (neu) mit TEUR 7.031 beteiligt. Kreditvertragliche Auflagen, sog. „Covenants“ wurden für die Restlaufzeit nicht vereinbart. Zur weiteren Entlastung wurden der Amor Intercompany Verbindlichkeiten von der AmoGi AcquiCo GmbH in Höhe von TEUR 18.060 und von der AmoGi Holding GmbH von TEUR 421 erlassen. Insgesamt wurde der AMOR somit ein Erlass von TEUR 61.253 erklärt. Zusätzlich hat die Amor Holding S.A.R.L. am 19. Mai 2025 der Amor GmbH zur Stärkung ihrer Liquidität ein weiteres Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 6.000 gewährt sowie zusätzlich eine Einzahlung von TEUR 1.000 Ende 2024 in die Kapitalrücklage geleistet. Die Anteile an der AMOR GmbH wurden aufschiebend bedingt auf die Rechtskraft der Planbestätigung der Restrukturierungspläne der Amor GmbH und der AmoGi AcquiCo GmbH zum 25. Oktober 2024 an die Amor Holding S.à.r.l ., Luxembourg, veräußert. Der Lizenzpartner s.Oliver hat den bestehenden Lizenzvertrag mit Wirkung zum 31.12.2025 aufgekündigt. Die AMOR hat im Mai 2025 einen Lizenzvertrag mit Tom Taylor geschlossen. Hieraus ergibt sich eine leicht rückläufige Umsatzerwartung. Zur Zeit der Aufstellung des Jahresabschlusses finden Gespräche über einen Neuvertrag des Kunden Galeria Karstadt Kaufhof statt, der eine Angleichung der Kondition und einheitliche Bewirtschaftung als Konsignationsmodell mit Karstadt und Kaufhof zum Ziel hat. Amor wird sich verpflichten, Kaufware zurückzunehmen und als Konsignationsware am Point of Sale anzubieten. Diese Rückkaufverpflichtung beläuft sich auf ca. TEUR 4.600. Im Rahmen des StaRUG-Verfahrens hat sich der Gesellschafter verpflichtet, Amor hierfür Liquidität bis zu TEUR 6.000 zur Verfügung zu stellen. Im April 2025 hat die AMOR 100% der Anteile an der Vorratsgesellschaft der Mainsee 1600.V V GmbH erworben und in die PV Jewelry GmbH umfirmiert, eingetragen im Handelsregister Hanau unter HRB 100542. Diese Gesellschaft hat die Marke „Paul Valentine“ erworben. Dadurch ergibt sich neues Umsatzpotenzial beim e-commerce. Die Amor Taki Ticaret Limited Şirketi, Şişli İstanbul/Türkei, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der AMOR, hat ihre Geschäftstätigkeit im Juli 2025 eingestellt und wird solvent liquidiert.
Hanau, den 3. September 2025 Hans Schmitt, Geschäftsführer Andreas Klotz, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Amor GmbH, Hanau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Amor GmbH, Hanau, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Amor GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt „I. Allgemeine Angaben“ im Anhang sowie die Angaben im Abschnitt „D) Risiken-, Chancen- und Prognosebericht“ Unterabschnitt „Bestandsgefährdende Risiken“ des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der erfolgreichen Umsetzung der Maßnahmen zur operativen Ertrags- und Ergebnissteigerung bzw. von der weiteren finanziellen Unterstützung durch die Gesellschafter abhängig ist. Wie in Abschnitt „I. Allgemeine Angaben“ und Abschnitt „D) Risiken-, Chancen- und Prognosebericht“ Unterabschnitt „Bestandsgefährdende Risiken“ dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 3. September 2025 PricewaterhouseCoopers GmbH Richard Gudd, Wirtschaftsprüfer ppa. Jonas Abraham, Wirtschaftsprüferin |
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