Master Data

Registry
Register court Charlottenburg (Berlin) HRB 99532
Previous
aptus 140. GmbH
Registered
12/7/2005
Industry
Management of non-residential real estate on a fee or contract basisManagement of residential real estate on a fee or contract basisActivities of real estate agencies relating to non-residential real estate
Purpose
Die Verwaltung und Vermittlung von Immobilien sowie die Erbringung immobilienbezogener Dienstleistungen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Burkhard Honsek
since 11/14/2023
Managing Director
Managing Director
Craig Hoskins
since 11/28/2016
Procura
Rüdiger Swoboda
since 11/28/2016
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (2)

NameOwnership
DDS Walnut B.V.NLD
96.00%
DDS Walnut B.V.NLD
4.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€50,000
100.00%

Holdings

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Sirius Facilities GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sirius Facilities GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sirius Facilities GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sirius Facilities GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 1. August 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wehner, Wirtschaftsprüfer

Marggraff, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. März 2024

AKTIVA

31.03.2024 31.03.2023
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.409.992 1.897.590
2. Entgeltlich erworbene Software sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 280.616 518.88
3. geleistete Anzahlungen 48.989 1.739.597 1.119.806 3.536.276
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 521.611 448.223
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.533.028 2.371.040
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 563.308 3.617.948 688.520 3.507.783
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 52.500 52,50
2. Beteiligungen 1.500 0
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 38.250.000 38.304.000 35.500.000 35.552.500
43.661.545 42.596.559
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 818.398 424.696
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.338.575 5.068.448
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.501.108 9.658.080 967.193 6.460.337
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 756.628,01 (VJ. Euro 804.345,65)
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.116.476 12.774.556 1.360.177 7.820.514
C. Rechnungsabgrenzungsposten 455.983 419.625
56.892.084 50.836.699

PASSIVA

31.03.2024 31.03.2023
Euro Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000 50.000
II. Gewinnvortrag 1.077.020 1.077.020
III. Jahresüberschuss 0 1.127.020 0 1.127.020
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 3.877.741 3.079.336
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.077.250 35.301.960
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 15.077.249,77 (VJ. Euro 20.301.960,47)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.050.664 1.020.011
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.050.664,10 (VJ. Euro 1.020.011,76)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 35.558.723 10.139.040
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 558.722,74 (VJ. Euro 139.040,62)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 35.000.000,00 (VJ. Euro 10.000.000,00)
4. sonstige Verbindlichkeiten 200.686 51.887.323 169.331 46.630.342
- davon aus Steuern Euro 196.972.10 (VJ. Euro 169.331,12)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 200.686,02 (VJ. Euro 169.331,12)
56.892.084 50.836.699

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024

01.04.2023 - 31.03.2024 01.04.2022 - 31.03.2023
Euro Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 29.088.327 28.893.275
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 74.337 173.402
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.417.664 1.282.221
4. Materialaufwand für bezogene Leistungen -2.904.379 -2.350.483
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -17.114.434 -15.883.809
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.172.346 -20.286.780 -2.745.404 -18.629.213
- davon für Altersversorgung Euro 133.392,92 (Euro 127.654,67)
6. Abschreibungen -1.890.806 -1.784.073
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.048.213 -9.462.643
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 18.882,20 (Vorjahr Euro 8.729,40)
8. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 841.244 765.188
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.022.204 1.121.186
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.114 0
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.020.762 -945.821
12. Ergebnis nach Steuern -4.705.049 -936.961
13. Sonstige Steuern -8.253 -5.339
14. Erträge aus Verlustübernahme 4.713.301 942.299
15. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024

I Allgemeine Angaben

Die Sirius Facilities GmbH mit Sitz in Berlin ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 99532 B. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 3 HGB.

Der Abschluss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

II Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss für das am 31. März 2024 endende Geschäftsjahr ist grundsätzlich nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wie im Vorjahr aufgestellt worden.

Im Abschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert.

III Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene oder selbst geschaffene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum Nennbetrag oder bei dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Soweit bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens am Abschlussstichtag eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen sind vollständig durch das Deckungsvermögen abgedeckt und werden nach der Projected-Unit-Methode unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Dieser ergibt sich aus den von der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB veröffentlichten Zinssätzen nach Maßgabe des in der Rückstellungsabzinsungsverordnung vorgegebenen Verfahrens. Rückstellung für Pensionen und das Deckungsvermögen, sowie Erträge und Aufwendungen daraus, werden nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Geschäftsvorfälle wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zugangszeitpunkt umgerechnet.

Die Gesellschaft ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der DDS Conferencing & Catering GmbH, Berlin, einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert.

IV Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

A. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 sind im Anlagespiegel dargestellt.

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Im Geschäftsjahr haben sich die immateriellen Vermögensgegenstände insgesamt um TEUR 1.797 reduziert auf TEUR 1.740. Dies resultiert im Wesentlichen aus der aufwandswirksamen Ausbuchung geleisteter Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.226 für nicht umgesetzte IT-Projekte.

Es entfallen im Geschäftsjahr TEUR 718 auf Zugänge für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände für die Verbesserung und Erweiterung von Softwareanwendungen.

II. Sachanlagevermögen

Die Sachanlagen haben sich im Geschäftsjahr durch Zugänge in Höhe von TEUR 716 erhöht. Den Zugängen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 605 gegenüber.

III. Finanzanlagen

1. Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Sirius Facilities GmbH ist zu 100 % an der LB2 Catering and Services GmbH mit Sitz in der Eichhornstraße 3, 10785 Berlin, Deutschland, mit einem Gesellschaftsanteil von TEUR 25 beteiligt. Der Kaufpreis der Geschäftsanteile betrug TEUR 27,5. Das Tochterunternehmen weist zum 31. März 2024 ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 25 auf. Zwischen der LB2 Catering and Services GmbH und der Sirius Facilities GmbH wurde am 31. Januar 2018 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Seit dem 1. März 2017 besteht eine ertragsteuerliche Organschaft. Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 11 abgeführt.

Des Weiteren ist die Sirius Facilities GmbH zu 100% an der SFG Nova Construction and Services GmbH mit Sitz in der Eichhornstraße 3, 10785 Berlin, Deutschland, mit einem Gesellschaftsanteil von TEUR 25 beteiligt. Das Eigenkapital des Tochterunternehmens beträgt zum 31. März 2024 TEUR 25. Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 830 wurde im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Sirius Facilities GmbH abgeführt. Es besteht ebenfalls eine ertragsteuerliche Organschaft.

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen

In Geschäftsjahr 2019/2020 wurde ein Darlehen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 28.000 eingeräumt. Zum Bilanzstichtag 31. März 2024 waren TEUR 23.300 abgerufen. Das Darlehen wird mit 0,5 % verzinst und ist endfällig am 31. Oktober 2026.

In Geschäftsjahr 2019/2020 wurde ein Darlehen an die Curris Facilities & Utilities Management GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 17.000 eingeräumt. Zum Bilanzstichtag 31. März 2024 waren TEUR 11.400 abgerufen. Das Darlehen wird mit 5,5 % verzinst und ist endfällig am 31. Oktober 2026.

Am 4. Juli 2025 hat die Sirius Facilities GmbH, Berlin, das Darlehen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 28.000 sowie das Darlehen an die Curris Facilities & Utilities Management GmbH in Höhe von TEUR 17.000 mit qualifizierten Rangrücktritten versehen. Beide Darlehensnehmer haben am 4. Juli 2025 von der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, Patronatserklärungen erhalten. Die Patronin hat zugesichert bis zum 31. Oktober 2026 bei der DDS Conferencing & Catering GmbH bzw. bis zum 31. März 2027 bei der Curris Facilities & Utilities Management GmbH sowohl ihre indirekte 100 % Beteiligung aufrecht zu erhalten als auch die Gesellschaft mit den notwendigen finanziellen Mittel auszustatten, damit diese ihrer sämtlichen Verpflichtungen nachkommen kann. Die Geschäftsführung geht daher von der Werthaltigkeit der Darlehen aus.

In Geschäftsjahr 2019/2020 wurde ein Darlehen an die Verwaltungsgesellschaft Gewerbepark Bilderstöckchen GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 4.500 eingeräumt. Zum Bilanzstichtag waren TEUR 3.450 abgerufen. Das Darlehen wird mit 7,0 % verzinst und ist endfällig am 31. Oktober 2026.

Im aktuellen Geschäftsjahr wurde ein Darlehen an die Sirius Renewable Energy GmbH in Höhe von TEUR 100 ausgegeben. Der Zinssatz beträgt 2,5 %.

B. Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Leistungen im Rahmen des Managementvertrages mit sechs assoziierten Unternehmen der SRE- Gruppe.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Wesentlichen Forderungen aus Leistungen im Zusammenhang mit Asset-Management-Verträgen mit anderen Konzernunternehmen und aus Weiterbelastungen von Aufwendungen sowie Zinsforderungen in Höhe von TEUR 830 (Vorjahr TEUR 2.761) enthalten sowie Forderungen gegen die SFG Nova Construction and Services GmbH aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 830 (Vorjahr TEUR 754). Darüber hinaus werden Forderungen in Höhe von TEUR 4.713 für das Geschäftsjahr 2023/2024 sowie TEUR 942 für das Geschäftsjahr 2022/2023 gegen die Gesellschafterin DDS Conferencing & Catering GmbH aus der Verlustübernahme im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages ausgewiesen. Weiterhin sind Gewinnabführungsansprüche gegen die LB2 Catering and Services GmbH in Höhe von TEUR 23 ausgewiesen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden ausgewiesen:

31.03.2024
TEUR
Kautionen 757
Debitorische Kreditoren 372
Forderungen gegenüber Finanzamt (Lohnsteuer) 368
Sonstige 4
1.501

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Unterschiedsbetrag (Disagio) zwischen dem Erfüllungsbetrag des Darlehens gegenüber Kreditinstituten und dem Ausgabebetrag wurde innerhalb der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 650 ausgewiesen und beträgt zum Stichtag TEUR 97 (Vorjahr TEUR 192). Weiterhin sind abgegrenzte Aufwendungen i.H.v. TEUR 359 (Vorjahr TEUR 228) ausgewiesen.

C. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 50 (Vorjahr TEUR 50).

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 4.713 wird auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages durch die Gesellschafterin ausgeglichen.

D. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:

31.03.2024 31.03.2023
TEUR TEUR
Boni und Provisionen 3.078 2.592
Nicht genommener Urlaub 418 425
Büronebenkosten 113 11
Abfindungen 82 0
Berufsgenossenschaft und Ausgleichsabgabe 78 10
Abschluss- und Prüfungskosten 56 41
Ausstehende Gehälter 37 0
Offenlegung 10 0
Sonstige 6 0
gesamt 3.878 3.079

Für einen ehemaligen Geschäftsführer besteht eine Pensionsverpflichtung, die nach der Projected Unit Credit (PUC)-Methode ermittelt wurde. Die Bewertung erfolgte mit einem Zinssatz in Höhe von 1,83% (Vorjahr 1,79%) p.a. als 10-Jahresdurchschnitt zum Stichtag.

Der Erfüllungsbetrag unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 349 und entspricht dem Zeitwert des Deckungsvermögens. Die Anschaffungskoten des verrechneten Deckungsvermögens betragen TEUR 361. In der Bilanz werden die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung mit den Verpflichtungen aus den Pensionszusagen nach §246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert.

Der Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung und der Ertrag aus den Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 5 wurde ebenfalls saldiert.

Jahresabschlusskosten beinhalten die Prüfung durch die externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, sowie die Steuerberaterleistungen. Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023/24 als Aufwand erfasste Honorar enthält Abschlussprüfungsleistungen i.H.v. TEUR 27,5.

E. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Restlaufzeit Bestand
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre 31.03.2024 31.03.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.077 0 15.077
Vorjahr 20.302 15.000 35.302
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.050 0 1.050
Vorjahr 1.020 0 1.020
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 559 35.000 35.559
Vorjahr 139 10.000 10.139
sonstige Verbindlichkeiten 201 0 201
Vorjahr 169 0 169
Gesamt 16.887 35.000 51.887 46.630

Zum 31. März 2024 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 15.077 (Vorjahr TEUR 35.302) gegenüber der HSBC-Bank, davon TEUR 77 (Vorjahr TEUR 302) für Zinsen. Die Tranchen haben eine Restlauflaufzeit von weniger als einem Jahr und sind endfällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 35.000 (Vorjahr TEUR 10.000) Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Sirius Real Estate Limited. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 221 (Vorjahr TEUR 139) und Zinsverbindlichkeiten von TEUR 161 (Vorjahr TEUR 0). Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 177, im Wesentlichen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft sowie aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von TEUR 197 (Vorjahr TEUR 169).

V Erläuterungen zur GuV

Die Umsatzerlöse setzen sich überwiegend aus immobilienbezogenen Dienstleistungen für verbundene und assoziierte Unternehmen zusammen. Sie verteilen sich auf Asset Management (TEUR 6.841), kaufmännische Verwaltung (TEUR 5.888), Property Management (TEUR 5.228), Center Management (TEUR 4.816), Facility Management (TEUR 2.318), Marketing (TEUR 1.692), Provisionserlöse aus Vermietungsaktivitäten (TEUR 1.236) sowie sonstige Umsatzerlöse aus Personalüberlassung und Verwaltungsleistungen (TEUR 1.069).

Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Ausbuchung von geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.226 enthalten, resultierend aus nicht umgesetzten IT-Projekten.

Weiterhin sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen.

VI Ergänzende Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Büroräume von TEUR 18.368 (Vorjahr TEUR 26.201), davon TEUR 1.674 gegenüber verbundenen Unternehmen.

2. Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse

Alleinige Gesellschafterin der Sirius Facilities GmbH war zum 31. März 2024 die DDS Conferencing & Catering GmbH, Berlin. Es besteht eine umsatzsteuerliche sowie ertragsteuerliche Organschaft. Die Sirius Facilities GmbH wird in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, einbezogen, der beim Companies House, Großbritannien, veröffentlicht wird. Dieser ist der kleinste und größte Kreis von Unternehmen, in welchem die Sirius Facilities GmbH einbezogen wird.

Die Sirius Facilities GmbH stellt keinen Konzernabschluss und keinen Konzernlagebericht auf, da die Gesellschaft die Befreiung gemäß § 292 HGB in Anspruch nimmt. Der befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Sirius Real Estate Limited wurde gemäß IFRS und dem Recht des Staates Guernsey aufgestellt. Der befreiende Konzernabschluss wird unter dem Namen der DDS Conferencing & Catering GmbH im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

3. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer:

Familienname Vorname Vertretungsbefugnis Beruf
Marks Alistair Gesamt / bis 23.10.2023 CFO
Swoboda Rüdiger gesamt COO
Wissel Kremena gesamt CMIO
Honsek Burkhard gesamt/ab 14.11.2023 Finance Director

Die Gesamtbezüge für das Geschäftsjahr 2024/2025 beliefen sich auf TEUR 2.225.

Arbeitnehmer:

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 264 Mitarbeiter (davon 4 leitende Angestellte, Vorjahr 276 Mitarbeiter, davon 3 leitende Angestellte).

4. Ausschüttungssperre

Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 1.410.

5. Ergebnisverwendung

Im Geschäftsjahr wurde der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 4.713, gemäß Ergebnisabführungsvertrag, von der Muttergesellschaft, der DDS Conferencing & Catering GmbH, übernommen.

VII Nachtragsbericht

Am 6.1.2025 erfolgte die Rückzahlung des HSBC- Schuldscheindarlehens Höhe von TEUR 5.000. Am 28.2.2025 erfolgte die Rückzahlung des HSBC- Schuldscheindarlehens Höhe von TEUR 10.000.

Die Rückführung der Darlehen wurde durch die Aufnahme neuer Darlehen von der Sirius Real Estate Limited realisiert. Mit Datum vom 1.1.2025 erfolgte eine Umschuldung bestehender Darlehensverträge in einen neuen Vertrag mit einer Kreditlinie in Höhe von insgesamt TEUR 45.000. Dieser wurde bisher in Höhe von TEUR 41.500 in Anspruch genommen. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31. Oktober 2026.

Darüber hinaus sind keine weiteren Vorgänge von Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Berlin, den 31. Juli 2025

gez. Rüdiger Swoboda, Geschäftsführer

gez. Kremena Wissel, Geschäftsführerin

gez. Burkhard Honsek, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 01.04.2023-31.03.2024

Bezeichnung Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.04.2023 Zugänge 2023/2024 Umgliederungen 2023/2024 Abgänge 2023/2024 Stand 31.03.2024
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.918.482,59 0,00 717.736,93 0,00 3.636.219,52
2. Entgeltlich erworbene Software sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.603.874,47 0,00 -158.231,87 0,00 4.445.642,60
3. geleistete Anzahlungen 1.119.806,12 715.186,01 -559.505,06 1.226.498,06 48.989,01
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8.642.163,18 715.186,01 0,00 1.226.498,06 8.130.851,13
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 685.687,78 0,00 180.989,14 0,00 866.676,92
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.101.090,56 146.000,86 513.825,97 0,00 3.760.917,39
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 688.520,34 569.603,24 -694.815,11 0,00 563.308,47
Summe Sachanlagen 4.475.298,68 715.604,10 0,00 0,00 5.190.902,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 52.500,00 0,00 0,00 0,00 52.500,00
2. Beteiligungen 0,00 1.500,00 0,00 0,00 1.500,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 35.500.000,00 7.000.000,00 0,00 4.250.000,00 38.250.000,00
Summe Finanzanlagen 35.552.500,00 7.001.500,00 0,00 4.250.000,00 38.304.000,00
48.669.961,86 8.432.290,11 0,00 5.476.498,06 51.625.753,91
Bezeichnung Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.04.2023 Zugänge 2023/2024 Umgliederungen 2023/2024 Abgänge 2023/2024 Stand 31.03.2024
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.020.892,22 1.016.617,89 188.717,16 0,00 2.226.227,27
2. Entgeltlich erworbene Software sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.084.994,53 268.749,23 -188.717,16 0,00 4.165.026,60
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.105.886,75 1.285.367,12 0,00 0,00 6.391.253,87
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 237.465,09 107.600,50 0,00 0,00 345.065,59
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 730.050,81 497.838,67 0,00 0,00 1.227.889,48
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 967.515,90 605.439,17 0,00 0,00 1.572.955,07
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.073.402,65 1.890.806,29 0,00 0,00 7.964.208,94
Bezeichnung Buchwert
Stand 31.03.2024 Stand 31.03.2023
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.409.992,25 1.897.590,37
2. Entgeltlich erworbene Software sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 280.616,00 518.879,94
3. geleistete Anzahlungen 48.989,01 1.119.806,12
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.739.597,26 3.536.276,43
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 521.611,33 448.222,69
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.533.027,91 2.371.039,75
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 563.308,47 688.520,34
Summe Sachanlagen 3.617.947,71 3.507.782,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 52.500,00 52.500,00
2. Beteiligungen 1.500,00 0,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 38.250.000,00 35.500.000,00
Summe Finanzanlagen 38.304.000,00 35.552.500,00
43.661.544,97 42.596.559,21

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

I. Geschäftsmodell des Unternehmens und der SRE-Gruppe

Die Sirius Facilities GmbH (SFG) mit Sitz in Berlin-Mitte gehört seit 2012 zum Konzernverbund der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, (SRE) und wird vollkonsolidiert. Die SRE-Gruppe bietet an 68 Standorten in Deutschland und 74 in Großbritannien Gewerberäume für kleine und mittelständische Unternehmen an. An den Standorten sind klassische Gewerberäume (Büro, Lager, Werkstatt und Produktion), Smartspace-Produkte (kleinteilige Vermietungen mit Services zum Pauschalpreis) und Schulungs- und Tagungsräume verfügbar.

Schwerpunkt der Tätigkeit der SFG sind die Verwaltung von Grundstücken und die Erbringung immobilienbezogener Dienstleistungen für die Gewerbeimmobilien der Tochtergesellschaften der SRE (Vermietung, Property Management, Verwaltungsdienstleistungen etc.).

Die Sirius Facilities GmbH ist als 100-prozentige Tochtergesellschaft der DDS Conferencing & Catering GmbH, Berlin, eine Gesellschaft der SRE-Gruppe. Dadurch ist die Verwalterin in die SRE-Firmenstruktur eingebunden und es bestehen Verwaltungsverträge mit den Liegenschaftsgesellschaften der Gruppe.

Das Unternehmen spielt eine wichtige Rolle in der Geschäftsstrategie der SRE-Gruppe. Die Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens durch die Gruppe dient der Fortführung und Erweiterung ihres Geschäftes. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch SRE gesichert.

Für die interne Unternehmenssteuerung sind die Verwaltungskosten der Sirius Facilities (Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen) entscheidend.

Die Anzahl der betreuten Liegenschaften sowie die Gesamtquadratmeter betragen für den Zeitraum 31. März 2019 bis zum 31. März 2024:

Liegenschaften Mio. Quadratmeter
31. März 2019 55 1,5
31. März 2020 65 1,5
31. März 2021 68 1,5
31. März 2022 141* 2,2*
31. März 2023 140* 2,2*
31. März 2024 142* 2,2*

* inklusive BizSpace

Des Weiteren betreut die SRE-Gruppe Objekte in Essen als Verwalter, da die Liegenschaften nicht im Eigentum der Gruppe stehen. Auch für diese Objekte erbringt die Sirius Facilities GmbH Leistungen. Die Gruppe besitzt zusätzlich 35 % der Unternehmensanteile der acht Objektgesellschaften, die als Anteile an assoziierten Unternehmen bilanziert sind.

Die im November 2021 erworbene, in UK ansässige Immobilien-Gruppe BizSpace betreibt im Geschäftsjahr 74 Standorte in ganz Großbritannien, bestehend aus 0,4 Millionen Quadratmetern vermietbarer Fläche zum Bilanzstichtag, und generiert Millionen £ 55,6 (Millionen EUR 65,0) an annualisierter Miete.

Der zukünftige Erfolg des Unternehmens beruht neben der Optimierung der Prozesse auf dem Ausbau des SRE-Portfolios.

Die SRE-Gruppe ist weiterhin gut positioniert, die positive Entwicklung der Ertragslage durch organisches Wachstum sowie durch Akquisitionen zu sichern. Die Wachstumsstrategie besteht zum einen aus einem von den Mitarbeitern der Sirius Facilities GmbH betreuten Investitionsprogramm, um bisher nicht vermietbare Flächen nutzbar zu machen, und zum anderen aus einem Programm zum Erwerb weiterer Liegenschaften mit attraktiven Anfangsrenditen und Wertsteigerungspotenzial. Im Rahmen des Programms zur Verbesserung von Bestandsflächen hat der Konzern im Zeitraum von 2015 bis 31. März 2024 in Höhe von 70,9 Mio. EUR in Projekte investiert und damit Flächen im Umfang von 445.864 Quadratmetern transformiert. Im Geschäftsjahr erfolgte der Erwerb einer weiteren Liegenschaft in Deutschland mit insgesamt 19.114 Quadratmetern sowie der Verkauf von drei Liegenschaften. Ein weiteres Investitionsprogramm mit ausstehendem Investitionsvolumen in Höhe von 4,6 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024/2025 soll den Immobilienbestand der Gruppe nachhaltig im Wert steigern.

Die Gruppe verfolgt weiterhin ein Recyclingprogramm, was den Verkauf von non-core Assets bedeutet, um die strategische Ausrichtung des Konzerns zu stärken.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschland ist im Jahr 2024 mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 4,305 Milliarden Euro weiterhin die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union (EU) und erzielte das dritthöchste Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Welt nach den USA und China. Besondere Stärken der deutschen Volkswirtschaft sind eine immer noch wichtige Rolle der Industrie, eine hohe Exportquote, ein leistungsstarker Mittelstand sowie starke Wirtschaftszentren.

Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands ist im Jahr 2024 preisbereinigt um 0,2% gesunken. Zu den Ursachen zählen zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. Deutschland befand sich im Jahr 2024 erneut wie auch im Vorjahr in einer Rezession.

Die Inflationsrate betrug im Jahr 2024 2,2% und lag damit unter dem Vorjahreswert (5,9%).

Der Arbeitsmarkt ist geprägt durch die wirtschaftliche Stagnation. Die Zahl der Arbeitslosen stieg in Jahr 2024 um 178.000 auf 2.787.000 Menschen.

Für die Immobilienbranche war das Jahr 2023 belastet durch Stagnation und steigende Baukosten. Hinzu kamen strukturelle Herausforderungen wie Fachkräftemangel sowie regulatorische wie beispielsweise Klimaschutzanforderungen und die Umsetzung der ESG-Kriterien.

Der deutsche Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien verzeichnete im 1. Quartal 2024 einen Umsatz von rund 5,2 Mrd. Euro, was etwa dem Wert der vorangegangenen Quartale entspricht. Bei einer Betrachtung des gesamten Jahres 2024 verzeichnete der deutsche Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien einen Umsatz von etwa 24,4 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 9 % entspricht. Hohe Finanzierungs- und Baukosten wirken sich auf die Investitionsentscheidungen und auch auf die Entwicklung der Mieten aus.

Starke Veränderungen am Arbeitsmarkt beeinflussen die Entwicklung bei Büroflächen, dazu zählen hybride Arbeitsmodelle und höhere Flexibilität. Der Bedarf an klassischen Büroflächen verändert sich hin zu flexiblen, modernen, ESG-konformen Gebäuden in Premiumlagen bei Flächenreduktion. Logistikimmobilien profitieren vom Online-Handel, wohingegen der Einzelhandel, besonders in Nebenlagen, dadurch weiter unter Druck gerät. Durch neue gesetzliche Anforderungen wird besonderer Wert auf den energetischen Zustand von Gewerbeimmobilien gelegt. Das Ziel ist die Sanierung der Bestände und die Umstellung auf ESG-konforme Gebäude, um auch künftig angemessene Mieten erzielen zu können und die Vermietbarkeit zu verbessern.

2. Geschäftsverlauf

Das Ergebnis vor Verlustübernahme durch die DDS Conferencing & Catering GmbH in Höhe von TEUR -4.713 (Vorjahr TEUR -942) ist vor allem auf gestiegene Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen, insbesondere IT-Kosten, zurückzuführen.

Das operative Ergebnis aus Erlösen abzgl. Materialaufwendungen betrug TEUR 27.676 und ist damit um TEUR 2.121 unter dem Prognosewert von TEUR 29.767. Die Personalaufwendungen betrugen TEUR 20.287 und liegen damit unter dem Prognosewert von TEUR 21.025 um TEUR 738. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 11.048 überstiegen den Prognosewert von TEUR 9.191 um TEUR 1.857.

Das Ergebnis vor Aufwendungen und Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR -5.555 (Vorjahr TEUR -1.707) lag damit unter der Prognose von TEUR -1.718.

Die Gesellschaft investiert weiterhin in die Zukunft, d.h. in Personal, Systeme und Prozesse. Die damit verbundenen höheren Kosten werden dabei temporär in Kauf genommen, um das zukünftige Wachstum des Unternehmens sicherzustellen.

Zusätzliche finanzielle Mittel wurden hierfür in Form von Darlehen durch die Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, bereitgestellt.

3. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens- und Finanzlage sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus den folgenden Zusammenstellungen der Bilanzzahlen in TEUR für die beiden Abschlussstichtage 31. März 2023 und 31. März 2024.

a) Vermögens- und Finanzlage

Entwicklung der Vermögenslage

31.03.2024 31.03.2023 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
A. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.740 3 3.536 7 -1.796 -51
Sachanlagen 3.618 7 3.508 7 110 3
Finanzanlagen 38.304 67 35.553 70 2.751 8
43.662 77 42.597 84 1.065 3
B. Umlaufvermögen
Leistungsforderungen 818 1 425 1 393 93
Forderungen im Verbundbereich 7.339 13 5.068 9 2.271 45
Sonstige Vermögensgegenstände 1.501 3 967 2 534 55
Liquide Mittel 3.116 5 1.360 3 1.756 129
12.774 22 7.820 15 4.954 63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 456 1 420 1 36 9
56.892 100 50.837 100 6.055 12
31.03.2024 31.03.2023 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 50 0 50 0 0 0
Gewinnvortrag 1.077 2 1.077 2 0 0
1.127 2 1.127 2 0 0
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 3.878 7 3.080 6 798 26
C. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten ggü Kreditinstituten 15.077 26 35.302 70 -20.225 -57
Verbindlichkeiten aus LuL 1.050 2 1.020 2 30 3
Verbindlichkeiten im Verbundbereich 35.559 63 10.139 20 25.420 251
Sonstige Verbindlichkeiten 201 0 169 0 32 19
51.887 91 46.630 92 5.257 11
56.892 100 50.837 100 6.055 12

Der Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen aus der Ausbuchung von Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.226 auf Grund von nicht umgesetzten IT- Projekten.

Das Sachanlagevermögen beträgt am Abschlussstichtag TEUR 3.618. Der Anstieg der Sachanlagen betrifft Zugänge in Höhe von TEUR 716 bei den technischen Anlagen und Maschinen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 605.

Die in den Finanzanlagen enthaltenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten ein an das Mutterunternehmen DDS Conferencing und Catering GmbH gewährtes Darlehen für den laufenden Finanzierungsbedarf. Der Zinssatz beträgt 0,5 % p. a. Im Geschäftsjahr wurden weitere TEUR 3.500 des Darlehens in Anspruch genommen, so dass zum Bilanzstichtag insgesamt ein Darlehensvolumen von TEUR 23.300 ausgeschöpft wird. Weiterhin wurden ein Darlehen an die Sirius Renewable Energy GmbH in Höhe von TEUR 100 ausgegeben. Der Zinssatz beträgt 2,5 % p.a. Demgegenüber wurden Darlehensrückflüsse von TEUR 600 durch die Curris Facilities & Utilities Management GmbH und der Verwaltungsgesellschaft Gewerbepark Bilderstöckchen GmbH von TEUR 250 verzeichnet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 7.339 (Vorjahr TEUR 5.068) betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die DDS Conferencing & Catering GmbH aus der Verlustübernahme im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages für die Jahre 2022/2023 und 2023/2024 von insgesamt TEUR 5.656 sowie Forderungen gegen die SFG- Nova Construction and Services GmbH aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 830 für das Geschäftsjahr 2023/2024. Des Weiteren bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen von Asset-Management-Verträgen mit anderen Konzernunternehmen, Forderungen aus Weiterbelastungen sowie Zinsforderungen. Durch eine Prozessumstellung im Geschäftsjahr erfolgt die Zahlung der Forderungen aus Asset-Management-Verträgen zu einem wesentlichen Teil bereits im laufenden Monat, was zu einem Rückgang dieser Forderungen geführt hat.

Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEUR 798 resultiert vor allem aus der Erhöhung der Rückstellungen für Boni und Provisionen um TEUR 486. Die Rückstellung für Betriebskosten hat sich ebenfalls um TEUR 102 erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 20.225 verringert. Dies resultiert vor allem aus der Tilgung einer Tranche des Schuldscheindarlehens der HSBC in Höhe von TEUR 20.000. Die finanziellen Mittel zu Tilgung des Schuldscheindarlehen stammen aus einem Darlehen der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten im Verbundbereich um TEUR 25.420 resultiert im Wesentlichen aus der Aufnahme eines weiteren Darlehens bei der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, in Höhe von TEUR 25.000. Damit bestehen zum Bilanzstichtag Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, in Höhe von TEUR 35.000. Darüber hinaus sind in den Verbindlichkeiten im Verbundbereich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Zinsverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft enthalten.

Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Im Geschäftsjahr lag der operative Cashflow bei TEUR 66. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 2.756 resultiert im Wesentlichen aus dem Saldo ausgegebener Darlehen an Konzerngesellschaften sowie Tilgungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.752. Der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug insgesamt TEUR 4.446 und ist im Wesentlichen einerseits auf die Tilgung des Schuldscheindarlehens der HSBC in Höhe von TEUR 20.000 zurückzuführen sowie andererseits auf die Aufnahme eines weiteren Darlehens von der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, in Höhe von TEUR 25.000. Die liquiden Mittel sind in der Folge um insgesamt TEUR 1.756 gestiegen.

b) Ertragslage

Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen des Geschäftsjahres 2023/2024 sowie des Geschäftsjahres 2022/2023 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen:

01.04.2023 - 31.03.2024 01.04.2022 - 31.03.2023 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 29.088 100,00 28.893 100,00 195 0,68
+ sonst. betriebl. Erträge1 1.492 5,13 1.456 5,04 36 2,50
- Materialaufwand -2.904 -9,98 -2.350 -8,14 -554 23,57
- Personalaufwand -20.287 -69,74 -18.629 -64,48 -1.658 8,90
- Abschreibungen -1.891 -6,50 -1.784 -6,17 -107 5,98
- sonst. betriebl. Aufwendungen -11.048 -37,98 -9.463 -32,75 -1.586 16,76
+ Finanzerträge 1.866 6,41 1.886 6,53 -21 -1,10
- Finanzaufwand -1.021 -3,51 -946 -3,27 -75 7,92
Betriebsergebnis -4.705 -16,18 -937 -3,24 -3.768 <-100,00
- Sonstige Steuern -8 -0,03 -5 -0,02 -3 54,58
+ Erträge Verlustübernahme 4.713 16,20 942 3,26 3.771 >100
Jahresergebnis 0 0 0 0 0 -

1 beinhaltet sonstige betriebliche Erträge und andere aktivierte Eigenleistungen

Die Umsatzerlöse sind nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr und beinhaltet im Wesentlichen Umsätze aus immobilienbezogenen Dienstleistungen. Auf Grund der Weiterbelastung gestiegener Kosten sind die sonstigen betrieblichen Erträge im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Abgesehen von Marketingkosten wird der gestiegene Materialaufwand vollständig auf die operativen Konzerngesellschaften umgelegt. Die gestiegenen Marketingaufwendungen wurden nicht in vollem Umfang weiterbelastet.

Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr um TEUR 1.658 gestiegen. Grund hierfür sind im Wesentlichen Gehalts- und Bonussteigerungen.

Im Geschäftsjahr sind die Abschreibungen auf TEUR 1.891 (Vorjahr: TEUR 1.784) angestiegen, vor allem bedingt durch Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen und technischen Anlagen und Maschinen.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.585 auf TEUR 11.048 ist im Wesentlichen auf gestiegene IT-Kosten sowie auf die Ausbuchung von geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände für nicht umgesetzte IT-Projekte (TEUR 1.226) zurückzuführen.

Die Finanzerträge sind im Wesentlichen auf Vorjahresniveau und setzen sich vor allem aus den Ergebnisabführungen der SFG-Nova Construction and Services GmbH (TEUR 830) und der LB2 Catering and Services GmbH (TEUR 11) sowie aus Zinserträgen aus den Ausleihungen an verbundene Unternehmen (TEUR 1.022) zusammen.

Die Finanzaufwendungen in Höhe von TEUR 1.021 resultieren im Wesentlichen aus den Kapitalkosten des Schuldscheindarlehens bei der HSBC sowie aus dem Darlehen der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien.

c) Gesamtaussage

Die Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 ist weiterhin stabil, auch wenn die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag erwirtschaftet hat. Auf Grund der veränderten Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt wird weiterhin in die Gesellschaft und insbesondere in das Personal investiert. Diese Kosten werden derzeit nur teilweise an die Liegenschaften im Rahmen der Managementverträge weiterbelastet. Dieser Umstand wird durch die Zusicherung der Finanzierung durch die SRE-Gruppe abgesichert.

III. Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2024/2025 erzielte die Gesellschaft ein vorläufiges Ergebnis in Höhe von TEUR -70 vor der Verlustübernahme durch die DDS Conferencing & Catering GmbH. Dies resultiert vor allem aus den gestiegenen Umsatzerlösen i.H.v. TEUR 3.626 durch höhere Umsatzerlöse aus den Asset-Management-Verträgen sowie aus Marketingleistungen. Die Personalaufwendungen haben sich um TEUR 2.106 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um TEUR 886.

Für das Geschäftsjahr 2025/2026 wird ein Ergebnis von TEUR -2.938 vor Erträgen und Aufwendungen aus Ergebnisabführung erwartet, davon Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 22.323 und sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 9.241.

Das erwartete Ergebnis vor Aufwendungen und Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen liegt unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2024/2025 (TEUR -2.192).

Bereits in den Vorjahren hat die Gruppe die wichtigsten operativen Kennzahlen Vermietungsquote und Durchschnittsmiete deutlich verbessern können. Nach Erwartung der Geschäftsführung wird sich diese Entwicklung - insbesondere bei verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland - weiter fortsetzen. Dies wird zusätzlich unterstützt durch das Investitionsverhalten: die Gruppe ist bereit, zusätzliche Mittel in Leerstandflächen zu investieren, wenn damit entweder die Vermietbarkeit sichergestellt oder ein deutlich höherer Mietzins erzielt werden kann. Ein weiteres Ziel besteht darin, durch weitere Akquisitionen zu wachsen und die vorhandene Organisation noch besser auszulasten.

Die Gesellschaft investiert weiterhin in die Zukunft, um die Organisation, die Mitarbeiter sowie die Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft ist in das Finanz- und Risikomanagement der SRE-Gruppe eingebunden. Daher sind die Risiken und Chancen der Gesellschaft mit denen der Gruppe eng verbundenen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gruppe ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Gruppe eine konservative Risikopolitik. Besonderes Augenmerk legt die Gruppe auf das Ausfallrisiko, dem durch eine intensive Mieterauswahl, die laufende Überwachung der Forderungen und die konsequente Beitreibung offener Forderungen begegnet wird. Dem Refinanzierungsrisiko wird durch eine langfristige Liquiditätsplanung und vorausschauende Refinanzierungsmaßnahmen begegnet. Angesichts einer Eigenkapitalquote der Gruppe von über 50 % werden hier aber keine wesentlichen Risiken gesehen.

Der Fortbestand des Unternehmens ist davon abhängig, dass die Finanzierung durch die SRE- Gruppe auch künftig sichergestellt wird. Das Liquiditätsrisiko ist dadurch minimiert, dass die Gesellschaft als Servicegesellschaft für die Liegenschaften eine zentrale Rolle im Konzern einnimmt und daher von der Gruppe stets mit der erforderlichen Liquidität ausgestattet wird. Dafür hat die Sirius Real Estate Limited, Großbritannien, eine Patronatserklärung bis einschließlich 31. Oktober 2026 abgegeben.

Durch die Konzernzugehörigkeit bestehen isoliert keine wesentlichen Risiken für unsere Gesellschaft. Wesentliche Risiken ergaben sich weder für die SRE-Gruppe noch für die Gesellschaft selbst. Auch die Chancen der Gesellschaft sind mit der Strategie der SRE-Gruppe, vor allem mit dem Erfolg der schon erläuterten Wachstumsstrategie, verbunden.

 

Berlin, den 31. Juli 2025

Sirius Facilities GmbH

Rüdiger Swobodam, Geschäftsführer

Kremena Wissel, Geschäftsführerin

Burkhard Honsek, Geschäftsführer

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