Fable Data GmbH
Same addressProvision of data processing services
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Burkhard Honsek since 11/14/2023 | Managing Director |
Kremena Emilova Wissel since 4/7/2022 | Managing Director |
Craig Hoskins since 11/28/2016 | Procura |
Rüdiger Swoboda since 11/28/2016 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
DDS Walnut B.V. | 96.00% |
DDS Walnut B.V. | 4.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% | |
| 99.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Sirius Facilities GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sirius Facilities GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sirius Facilities GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sirius Facilities GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 1. August 2025 EY GmbH & Co. KG Wehner, Wirtschaftsprüfer Marggraff, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024I Allgemeine Angaben Die Sirius Facilities GmbH mit Sitz in Berlin ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 99532 B. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 3 HGB. Der Abschluss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. II Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss für das am 31. März 2024 endende Geschäftsjahr ist grundsätzlich nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen wie im Vorjahr aufgestellt worden. Im Abschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert. III Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
IV Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz A. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 sind im Anlagespiegel dargestellt. I. Immaterielle Vermögensgegenstände Im Geschäftsjahr haben sich die immateriellen Vermögensgegenstände insgesamt um TEUR 1.797 reduziert auf TEUR 1.740. Dies resultiert im Wesentlichen aus der aufwandswirksamen Ausbuchung geleisteter Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.226 für nicht umgesetzte IT-Projekte. Es entfallen im Geschäftsjahr TEUR 718 auf Zugänge für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände für die Verbesserung und Erweiterung von Softwareanwendungen. II. Sachanlagevermögen Die Sachanlagen haben sich im Geschäftsjahr durch Zugänge in Höhe von TEUR 716 erhöht. Den Zugängen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 605 gegenüber. III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen Die Sirius Facilities GmbH ist zu 100 % an der LB2 Catering and Services GmbH mit Sitz in der Eichhornstraße 3, 10785 Berlin, Deutschland, mit einem Gesellschaftsanteil von TEUR 25 beteiligt. Der Kaufpreis der Geschäftsanteile betrug TEUR 27,5. Das Tochterunternehmen weist zum 31. März 2024 ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 25 auf. Zwischen der LB2 Catering and Services GmbH und der Sirius Facilities GmbH wurde am 31. Januar 2018 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Seit dem 1. März 2017 besteht eine ertragsteuerliche Organschaft. Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 11 abgeführt. Des Weiteren ist die Sirius Facilities GmbH zu 100% an der SFG Nova Construction and Services GmbH mit Sitz in der Eichhornstraße 3, 10785 Berlin, Deutschland, mit einem Gesellschaftsanteil von TEUR 25 beteiligt. Das Eigenkapital des Tochterunternehmens beträgt zum 31. März 2024 TEUR 25. Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 830 wurde im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Sirius Facilities GmbH abgeführt. Es besteht ebenfalls eine ertragsteuerliche Organschaft. 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen In Geschäftsjahr 2019/2020 wurde ein Darlehen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 28.000 eingeräumt. Zum Bilanzstichtag 31. März 2024 waren TEUR 23.300 abgerufen. Das Darlehen wird mit 0,5 % verzinst und ist endfällig am 31. Oktober 2026. In Geschäftsjahr 2019/2020 wurde ein Darlehen an die Curris Facilities & Utilities Management GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 17.000 eingeräumt. Zum Bilanzstichtag 31. März 2024 waren TEUR 11.400 abgerufen. Das Darlehen wird mit 5,5 % verzinst und ist endfällig am 31. Oktober 2026. Am 4. Juli 2025 hat die Sirius Facilities GmbH, Berlin, das Darlehen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 28.000 sowie das Darlehen an die Curris Facilities & Utilities Management GmbH in Höhe von TEUR 17.000 mit qualifizierten Rangrücktritten versehen. Beide Darlehensnehmer haben am 4. Juli 2025 von der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, Patronatserklärungen erhalten. Die Patronin hat zugesichert bis zum 31. Oktober 2026 bei der DDS Conferencing & Catering GmbH bzw. bis zum 31. März 2027 bei der Curris Facilities & Utilities Management GmbH sowohl ihre indirekte 100 % Beteiligung aufrecht zu erhalten als auch die Gesellschaft mit den notwendigen finanziellen Mittel auszustatten, damit diese ihrer sämtlichen Verpflichtungen nachkommen kann. Die Geschäftsführung geht daher von der Werthaltigkeit der Darlehen aus. In Geschäftsjahr 2019/2020 wurde ein Darlehen an die Verwaltungsgesellschaft Gewerbepark Bilderstöckchen GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 4.500 eingeräumt. Zum Bilanzstichtag waren TEUR 3.450 abgerufen. Das Darlehen wird mit 7,0 % verzinst und ist endfällig am 31. Oktober 2026. Im aktuellen Geschäftsjahr wurde ein Darlehen an die Sirius Renewable Energy GmbH in Höhe von TEUR 100 ausgegeben. Der Zinssatz beträgt 2,5 %. B. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Leistungen im Rahmen des Managementvertrages mit sechs assoziierten Unternehmen der SRE- Gruppe. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Wesentlichen Forderungen aus Leistungen im Zusammenhang mit Asset-Management-Verträgen mit anderen Konzernunternehmen und aus Weiterbelastungen von Aufwendungen sowie Zinsforderungen in Höhe von TEUR 830 (Vorjahr TEUR 2.761) enthalten sowie Forderungen gegen die SFG Nova Construction and Services GmbH aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 830 (Vorjahr TEUR 754). Darüber hinaus werden Forderungen in Höhe von TEUR 4.713 für das Geschäftsjahr 2023/2024 sowie TEUR 942 für das Geschäftsjahr 2022/2023 gegen die Gesellschafterin DDS Conferencing & Catering GmbH aus der Verlustübernahme im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages ausgewiesen. Weiterhin sind Gewinnabführungsansprüche gegen die LB2 Catering and Services GmbH in Höhe von TEUR 23 ausgewiesen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden ausgewiesen:
Rechnungsabgrenzungsposten Der Unterschiedsbetrag (Disagio) zwischen dem Erfüllungsbetrag des Darlehens gegenüber Kreditinstituten und dem Ausgabebetrag wurde innerhalb der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 650 ausgewiesen und beträgt zum Stichtag TEUR 97 (Vorjahr TEUR 192). Weiterhin sind abgegrenzte Aufwendungen i.H.v. TEUR 359 (Vorjahr TEUR 228) ausgewiesen. C. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 50 (Vorjahr TEUR 50). Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 4.713 wird auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages durch die Gesellschafterin ausgeglichen. D. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:
Für einen ehemaligen Geschäftsführer besteht eine Pensionsverpflichtung, die nach der Projected Unit Credit (PUC)-Methode ermittelt wurde. Die Bewertung erfolgte mit einem Zinssatz in Höhe von 1,83% (Vorjahr 1,79%) p.a. als 10-Jahresdurchschnitt zum Stichtag. Der Erfüllungsbetrag unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 349 und entspricht dem Zeitwert des Deckungsvermögens. Die Anschaffungskoten des verrechneten Deckungsvermögens betragen TEUR 361. In der Bilanz werden die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung mit den Verpflichtungen aus den Pensionszusagen nach §246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert. Der Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung und der Ertrag aus den Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 5 wurde ebenfalls saldiert. Jahresabschlusskosten beinhalten die Prüfung durch die externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, sowie die Steuerberaterleistungen. Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023/24 als Aufwand erfasste Honorar enthält Abschlussprüfungsleistungen i.H.v. TEUR 27,5. E. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Zum 31. März 2024 bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 15.077 (Vorjahr TEUR 35.302) gegenüber der HSBC-Bank, davon TEUR 77 (Vorjahr TEUR 302) für Zinsen. Die Tranchen haben eine Restlauflaufzeit von weniger als einem Jahr und sind endfällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 35.000 (Vorjahr TEUR 10.000) Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Sirius Real Estate Limited. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 221 (Vorjahr TEUR 139) und Zinsverbindlichkeiten von TEUR 161 (Vorjahr TEUR 0). Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 177, im Wesentlichen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft sowie aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von TEUR 197 (Vorjahr TEUR 169). V Erläuterungen zur GuV Die Umsatzerlöse setzen sich überwiegend aus immobilienbezogenen Dienstleistungen für verbundene und assoziierte Unternehmen zusammen. Sie verteilen sich auf Asset Management (TEUR 6.841), kaufmännische Verwaltung (TEUR 5.888), Property Management (TEUR 5.228), Center Management (TEUR 4.816), Facility Management (TEUR 2.318), Marketing (TEUR 1.692), Provisionserlöse aus Vermietungsaktivitäten (TEUR 1.236) sowie sonstige Umsatzerlöse aus Personalüberlassung und Verwaltungsleistungen (TEUR 1.069). Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Ausbuchung von geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.226 enthalten, resultierend aus nicht umgesetzten IT-Projekten. Weiterhin sind unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen i.H.v. TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen. VI Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Büroräume von TEUR 18.368 (Vorjahr TEUR 26.201), davon TEUR 1.674 gegenüber verbundenen Unternehmen. 2. Gesellschaftsrechtliche Verhältnisse Alleinige Gesellschafterin der Sirius Facilities GmbH war zum 31. März 2024 die DDS Conferencing & Catering GmbH, Berlin. Es besteht eine umsatzsteuerliche sowie ertragsteuerliche Organschaft. Die Sirius Facilities GmbH wird in den Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, einbezogen, der beim Companies House, Großbritannien, veröffentlicht wird. Dieser ist der kleinste und größte Kreis von Unternehmen, in welchem die Sirius Facilities GmbH einbezogen wird. Die Sirius Facilities GmbH stellt keinen Konzernabschluss und keinen Konzernlagebericht auf, da die Gesellschaft die Befreiung gemäß § 292 HGB in Anspruch nimmt. Der befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Sirius Real Estate Limited wurde gemäß IFRS und dem Recht des Staates Guernsey aufgestellt. Der befreiende Konzernabschluss wird unter dem Namen der DDS Conferencing & Catering GmbH im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. 3. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer:
Die Gesamtbezüge für das Geschäftsjahr 2024/2025 beliefen sich auf TEUR 2.225. Arbeitnehmer: Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 264 Mitarbeiter (davon 4 leitende Angestellte, Vorjahr 276 Mitarbeiter, davon 3 leitende Angestellte). 4. Ausschüttungssperre Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 1.410. 5. Ergebnisverwendung Im Geschäftsjahr wurde der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 4.713, gemäß Ergebnisabführungsvertrag, von der Muttergesellschaft, der DDS Conferencing & Catering GmbH, übernommen. VII Nachtragsbericht Am 6.1.2025 erfolgte die Rückzahlung des HSBC- Schuldscheindarlehens Höhe von TEUR 5.000. Am 28.2.2025 erfolgte die Rückzahlung des HSBC- Schuldscheindarlehens Höhe von TEUR 10.000. Die Rückführung der Darlehen wurde durch die Aufnahme neuer Darlehen von der Sirius Real Estate Limited realisiert. Mit Datum vom 1.1.2025 erfolgte eine Umschuldung bestehender Darlehensverträge in einen neuen Vertrag mit einer Kreditlinie in Höhe von insgesamt TEUR 45.000. Dieser wurde bisher in Höhe von TEUR 41.500 in Anspruch genommen. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis zum 31. Oktober 2026. Darüber hinaus sind keine weiteren Vorgänge von Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Berlin, den 31. Juli 2025 gez. Rüdiger Swoboda, Geschäftsführer gez. Kremena Wissel, Geschäftsführerin gez. Burkhard Honsek, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 01.04.2023-31.03.2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024I. Geschäftsmodell des Unternehmens und der SRE-Gruppe Die Sirius Facilities GmbH (SFG) mit Sitz in Berlin-Mitte gehört seit 2012 zum Konzernverbund der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, (SRE) und wird vollkonsolidiert. Die SRE-Gruppe bietet an 68 Standorten in Deutschland und 74 in Großbritannien Gewerberäume für kleine und mittelständische Unternehmen an. An den Standorten sind klassische Gewerberäume (Büro, Lager, Werkstatt und Produktion), Smartspace-Produkte (kleinteilige Vermietungen mit Services zum Pauschalpreis) und Schulungs- und Tagungsräume verfügbar. Schwerpunkt der Tätigkeit der SFG sind die Verwaltung von Grundstücken und die Erbringung immobilienbezogener Dienstleistungen für die Gewerbeimmobilien der Tochtergesellschaften der SRE (Vermietung, Property Management, Verwaltungsdienstleistungen etc.). Die Sirius Facilities GmbH ist als 100-prozentige Tochtergesellschaft der DDS Conferencing & Catering GmbH, Berlin, eine Gesellschaft der SRE-Gruppe. Dadurch ist die Verwalterin in die SRE-Firmenstruktur eingebunden und es bestehen Verwaltungsverträge mit den Liegenschaftsgesellschaften der Gruppe. Das Unternehmen spielt eine wichtige Rolle in der Geschäftsstrategie der SRE-Gruppe. Die Sicherung des Fortbestandes des Unternehmens durch die Gruppe dient der Fortführung und Erweiterung ihres Geschäftes. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch SRE gesichert. Für die interne Unternehmenssteuerung sind die Verwaltungskosten der Sirius Facilities (Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen) entscheidend. Die Anzahl der betreuten Liegenschaften sowie die Gesamtquadratmeter betragen für den Zeitraum 31. März 2019 bis zum 31. März 2024:
Des Weiteren betreut die SRE-Gruppe Objekte in Essen als Verwalter, da die Liegenschaften nicht im Eigentum der Gruppe stehen. Auch für diese Objekte erbringt die Sirius Facilities GmbH Leistungen. Die Gruppe besitzt zusätzlich 35 % der Unternehmensanteile der acht Objektgesellschaften, die als Anteile an assoziierten Unternehmen bilanziert sind. Die im November 2021 erworbene, in UK ansässige Immobilien-Gruppe BizSpace betreibt im Geschäftsjahr 74 Standorte in ganz Großbritannien, bestehend aus 0,4 Millionen Quadratmetern vermietbarer Fläche zum Bilanzstichtag, und generiert Millionen £ 55,6 (Millionen EUR 65,0) an annualisierter Miete. Der zukünftige Erfolg des Unternehmens beruht neben der Optimierung der Prozesse auf dem Ausbau des SRE-Portfolios. Die SRE-Gruppe ist weiterhin gut positioniert, die positive Entwicklung der Ertragslage durch organisches Wachstum sowie durch Akquisitionen zu sichern. Die Wachstumsstrategie besteht zum einen aus einem von den Mitarbeitern der Sirius Facilities GmbH betreuten Investitionsprogramm, um bisher nicht vermietbare Flächen nutzbar zu machen, und zum anderen aus einem Programm zum Erwerb weiterer Liegenschaften mit attraktiven Anfangsrenditen und Wertsteigerungspotenzial. Im Rahmen des Programms zur Verbesserung von Bestandsflächen hat der Konzern im Zeitraum von 2015 bis 31. März 2024 in Höhe von 70,9 Mio. EUR in Projekte investiert und damit Flächen im Umfang von 445.864 Quadratmetern transformiert. Im Geschäftsjahr erfolgte der Erwerb einer weiteren Liegenschaft in Deutschland mit insgesamt 19.114 Quadratmetern sowie der Verkauf von drei Liegenschaften. Ein weiteres Investitionsprogramm mit ausstehendem Investitionsvolumen in Höhe von 4,6 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024/2025 soll den Immobilienbestand der Gruppe nachhaltig im Wert steigern. Die Gruppe verfolgt weiterhin ein Recyclingprogramm, was den Verkauf von non-core Assets bedeutet, um die strategische Ausrichtung des Konzerns zu stärken. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Deutschland ist im Jahr 2024 mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von rund 4,305 Milliarden Euro weiterhin die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union (EU) und erzielte das dritthöchste Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Welt nach den USA und China. Besondere Stärken der deutschen Volkswirtschaft sind eine immer noch wichtige Rolle der Industrie, eine hohe Exportquote, ein leistungsstarker Mittelstand sowie starke Wirtschaftszentren. Das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands ist im Jahr 2024 preisbereinigt um 0,2% gesunken. Zu den Ursachen zählen zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. Deutschland befand sich im Jahr 2024 erneut wie auch im Vorjahr in einer Rezession. Die Inflationsrate betrug im Jahr 2024 2,2% und lag damit unter dem Vorjahreswert (5,9%). Der Arbeitsmarkt ist geprägt durch die wirtschaftliche Stagnation. Die Zahl der Arbeitslosen stieg in Jahr 2024 um 178.000 auf 2.787.000 Menschen. Für die Immobilienbranche war das Jahr 2023 belastet durch Stagnation und steigende Baukosten. Hinzu kamen strukturelle Herausforderungen wie Fachkräftemangel sowie regulatorische wie beispielsweise Klimaschutzanforderungen und die Umsetzung der ESG-Kriterien. Der deutsche Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien verzeichnete im 1. Quartal 2024 einen Umsatz von rund 5,2 Mrd. Euro, was etwa dem Wert der vorangegangenen Quartale entspricht. Bei einer Betrachtung des gesamten Jahres 2024 verzeichnete der deutsche Investmentmarkt für Gewerbeimmobilien einen Umsatz von etwa 24,4 Mrd. Euro, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 9 % entspricht. Hohe Finanzierungs- und Baukosten wirken sich auf die Investitionsentscheidungen und auch auf die Entwicklung der Mieten aus. Starke Veränderungen am Arbeitsmarkt beeinflussen die Entwicklung bei Büroflächen, dazu zählen hybride Arbeitsmodelle und höhere Flexibilität. Der Bedarf an klassischen Büroflächen verändert sich hin zu flexiblen, modernen, ESG-konformen Gebäuden in Premiumlagen bei Flächenreduktion. Logistikimmobilien profitieren vom Online-Handel, wohingegen der Einzelhandel, besonders in Nebenlagen, dadurch weiter unter Druck gerät. Durch neue gesetzliche Anforderungen wird besonderer Wert auf den energetischen Zustand von Gewerbeimmobilien gelegt. Das Ziel ist die Sanierung der Bestände und die Umstellung auf ESG-konforme Gebäude, um auch künftig angemessene Mieten erzielen zu können und die Vermietbarkeit zu verbessern. 2. Geschäftsverlauf Das Ergebnis vor Verlustübernahme durch die DDS Conferencing & Catering GmbH in Höhe von TEUR -4.713 (Vorjahr TEUR -942) ist vor allem auf gestiegene Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen, insbesondere IT-Kosten, zurückzuführen. Das operative Ergebnis aus Erlösen abzgl. Materialaufwendungen betrug TEUR 27.676 und ist damit um TEUR 2.121 unter dem Prognosewert von TEUR 29.767. Die Personalaufwendungen betrugen TEUR 20.287 und liegen damit unter dem Prognosewert von TEUR 21.025 um TEUR 738. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 11.048 überstiegen den Prognosewert von TEUR 9.191 um TEUR 1.857. Das Ergebnis vor Aufwendungen und Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR -5.555 (Vorjahr TEUR -1.707) lag damit unter der Prognose von TEUR -1.718. Die Gesellschaft investiert weiterhin in die Zukunft, d.h. in Personal, Systeme und Prozesse. Die damit verbundenen höheren Kosten werden dabei temporär in Kauf genommen, um das zukünftige Wachstum des Unternehmens sicherzustellen. Zusätzliche finanzielle Mittel wurden hierfür in Form von Darlehen durch die Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, bereitgestellt. 3. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens- und Finanzlage sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus den folgenden Zusammenstellungen der Bilanzzahlen in TEUR für die beiden Abschlussstichtage 31. März 2023 und 31. März 2024. a) Vermögens- und Finanzlage Entwicklung der Vermögenslage
Der Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände resultiert im Wesentlichen aus der Ausbuchung von Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.226 auf Grund von nicht umgesetzten IT- Projekten. Das Sachanlagevermögen beträgt am Abschlussstichtag TEUR 3.618. Der Anstieg der Sachanlagen betrifft Zugänge in Höhe von TEUR 716 bei den technischen Anlagen und Maschinen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 605. Die in den Finanzanlagen enthaltenen Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten ein an das Mutterunternehmen DDS Conferencing und Catering GmbH gewährtes Darlehen für den laufenden Finanzierungsbedarf. Der Zinssatz beträgt 0,5 % p. a. Im Geschäftsjahr wurden weitere TEUR 3.500 des Darlehens in Anspruch genommen, so dass zum Bilanzstichtag insgesamt ein Darlehensvolumen von TEUR 23.300 ausgeschöpft wird. Weiterhin wurden ein Darlehen an die Sirius Renewable Energy GmbH in Höhe von TEUR 100 ausgegeben. Der Zinssatz beträgt 2,5 % p.a. Demgegenüber wurden Darlehensrückflüsse von TEUR 600 durch die Curris Facilities & Utilities Management GmbH und der Verwaltungsgesellschaft Gewerbepark Bilderstöckchen GmbH von TEUR 250 verzeichnet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 7.339 (Vorjahr TEUR 5.068) betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die DDS Conferencing & Catering GmbH aus der Verlustübernahme im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages für die Jahre 2022/2023 und 2023/2024 von insgesamt TEUR 5.656 sowie Forderungen gegen die SFG- Nova Construction and Services GmbH aus der Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 830 für das Geschäftsjahr 2023/2024. Des Weiteren bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen von Asset-Management-Verträgen mit anderen Konzernunternehmen, Forderungen aus Weiterbelastungen sowie Zinsforderungen. Durch eine Prozessumstellung im Geschäftsjahr erfolgt die Zahlung der Forderungen aus Asset-Management-Verträgen zu einem wesentlichen Teil bereits im laufenden Monat, was zu einem Rückgang dieser Forderungen geführt hat. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEUR 798 resultiert vor allem aus der Erhöhung der Rückstellungen für Boni und Provisionen um TEUR 486. Die Rückstellung für Betriebskosten hat sich ebenfalls um TEUR 102 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um TEUR 20.225 verringert. Dies resultiert vor allem aus der Tilgung einer Tranche des Schuldscheindarlehens der HSBC in Höhe von TEUR 20.000. Die finanziellen Mittel zu Tilgung des Schuldscheindarlehen stammen aus einem Darlehen der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien. Der Anstieg der Verbindlichkeiten im Verbundbereich um TEUR 25.420 resultiert im Wesentlichen aus der Aufnahme eines weiteren Darlehens bei der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, in Höhe von TEUR 25.000. Damit bestehen zum Bilanzstichtag Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, in Höhe von TEUR 35.000. Darüber hinaus sind in den Verbindlichkeiten im Verbundbereich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Zinsverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der umsatzsteuerlichen Organschaft enthalten. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Im Geschäftsjahr lag der operative Cashflow bei TEUR 66. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 2.756 resultiert im Wesentlichen aus dem Saldo ausgegebener Darlehen an Konzerngesellschaften sowie Tilgungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.752. Der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug insgesamt TEUR 4.446 und ist im Wesentlichen einerseits auf die Tilgung des Schuldscheindarlehens der HSBC in Höhe von TEUR 20.000 zurückzuführen sowie andererseits auf die Aufnahme eines weiteren Darlehens von der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien, in Höhe von TEUR 25.000. Die liquiden Mittel sind in der Folge um insgesamt TEUR 1.756 gestiegen. b) Ertragslage Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen des Geschäftsjahres 2023/2024 sowie des Geschäftsjahres 2022/2023 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen:
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beinhaltet sonstige betriebliche Erträge und andere aktivierte Eigenleistungen Die Umsatzerlöse sind nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr und beinhaltet im Wesentlichen Umsätze aus immobilienbezogenen Dienstleistungen. Auf Grund der Weiterbelastung gestiegener Kosten sind die sonstigen betrieblichen Erträge im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Abgesehen von Marketingkosten wird der gestiegene Materialaufwand vollständig auf die operativen Konzerngesellschaften umgelegt. Die gestiegenen Marketingaufwendungen wurden nicht in vollem Umfang weiterbelastet. Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr um TEUR 1.658 gestiegen. Grund hierfür sind im Wesentlichen Gehalts- und Bonussteigerungen. Im Geschäftsjahr sind die Abschreibungen auf TEUR 1.891 (Vorjahr: TEUR 1.784) angestiegen, vor allem bedingt durch Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen und technischen Anlagen und Maschinen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 1.585 auf TEUR 11.048 ist im Wesentlichen auf gestiegene IT-Kosten sowie auf die Ausbuchung von geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände für nicht umgesetzte IT-Projekte (TEUR 1.226) zurückzuführen. Die Finanzerträge sind im Wesentlichen auf Vorjahresniveau und setzen sich vor allem aus den Ergebnisabführungen der SFG-Nova Construction and Services GmbH (TEUR 830) und der LB2 Catering and Services GmbH (TEUR 11) sowie aus Zinserträgen aus den Ausleihungen an verbundene Unternehmen (TEUR 1.022) zusammen. Die Finanzaufwendungen in Höhe von TEUR 1.021 resultieren im Wesentlichen aus den Kapitalkosten des Schuldscheindarlehens bei der HSBC sowie aus dem Darlehen der Sirius Real Estate Limited, Guernsey, Großbritannien. c) Gesamtaussage Die Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 ist weiterhin stabil, auch wenn die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag erwirtschaftet hat. Auf Grund der veränderten Rahmenbedingungen am Arbeitsmarkt wird weiterhin in die Gesellschaft und insbesondere in das Personal investiert. Diese Kosten werden derzeit nur teilweise an die Liegenschaften im Rahmen der Managementverträge weiterbelastet. Dieser Umstand wird durch die Zusicherung der Finanzierung durch die SRE-Gruppe abgesichert. III. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024/2025 erzielte die Gesellschaft ein vorläufiges Ergebnis in Höhe von TEUR -70 vor der Verlustübernahme durch die DDS Conferencing & Catering GmbH. Dies resultiert vor allem aus den gestiegenen Umsatzerlösen i.H.v. TEUR 3.626 durch höhere Umsatzerlöse aus den Asset-Management-Verträgen sowie aus Marketingleistungen. Die Personalaufwendungen haben sich um TEUR 2.106 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um TEUR 886. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 wird ein Ergebnis von TEUR -2.938 vor Erträgen und Aufwendungen aus Ergebnisabführung erwartet, davon Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 22.323 und sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 9.241. Das erwartete Ergebnis vor Aufwendungen und Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen liegt unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2024/2025 (TEUR -2.192). Bereits in den Vorjahren hat die Gruppe die wichtigsten operativen Kennzahlen Vermietungsquote und Durchschnittsmiete deutlich verbessern können. Nach Erwartung der Geschäftsführung wird sich diese Entwicklung - insbesondere bei verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland - weiter fortsetzen. Dies wird zusätzlich unterstützt durch das Investitionsverhalten: die Gruppe ist bereit, zusätzliche Mittel in Leerstandflächen zu investieren, wenn damit entweder die Vermietbarkeit sichergestellt oder ein deutlich höherer Mietzins erzielt werden kann. Ein weiteres Ziel besteht darin, durch weitere Akquisitionen zu wachsen und die vorhandene Organisation noch besser auszulasten. Die Gesellschaft investiert weiterhin in die Zukunft, um die Organisation, die Mitarbeiter sowie die Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln. IV. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist in das Finanz- und Risikomanagement der SRE-Gruppe eingebunden. Daher sind die Risiken und Chancen der Gesellschaft mit denen der Gruppe eng verbundenen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gruppe ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Gruppe eine konservative Risikopolitik. Besonderes Augenmerk legt die Gruppe auf das Ausfallrisiko, dem durch eine intensive Mieterauswahl, die laufende Überwachung der Forderungen und die konsequente Beitreibung offener Forderungen begegnet wird. Dem Refinanzierungsrisiko wird durch eine langfristige Liquiditätsplanung und vorausschauende Refinanzierungsmaßnahmen begegnet. Angesichts einer Eigenkapitalquote der Gruppe von über 50 % werden hier aber keine wesentlichen Risiken gesehen. Der Fortbestand des Unternehmens ist davon abhängig, dass die Finanzierung durch die SRE- Gruppe auch künftig sichergestellt wird. Das Liquiditätsrisiko ist dadurch minimiert, dass die Gesellschaft als Servicegesellschaft für die Liegenschaften eine zentrale Rolle im Konzern einnimmt und daher von der Gruppe stets mit der erforderlichen Liquidität ausgestattet wird. Dafür hat die Sirius Real Estate Limited, Großbritannien, eine Patronatserklärung bis einschließlich 31. Oktober 2026 abgegeben. Durch die Konzernzugehörigkeit bestehen isoliert keine wesentlichen Risiken für unsere Gesellschaft. Wesentliche Risiken ergaben sich weder für die SRE-Gruppe noch für die Gesellschaft selbst. Auch die Chancen der Gesellschaft sind mit der Strategie der SRE-Gruppe, vor allem mit dem Erfolg der schon erläuterten Wachstumsstrategie, verbunden.
Berlin, den 31. Juli 2025 Sirius Facilities GmbH Rüdiger Swobodam, Geschäftsführer Kremena Wissel, Geschäftsführerin Burkhard Honsek, Geschäftsführer |
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