Master Data

Registry
Register court Dortmund HRB 12838
Previous
Erdgasspeicher Kalle GmbH
Registered
10/22/1991
Industry
Support activities for petroleum and natural gas extractionStorage of gas as part of network supply servicesEngineering activities for technical building equipment
Purpose
Dienstleistungen aller Art für die Planung, Errichtung und den Betrieb von Untertagespeichern sowie für den Aufschluss und Abbau von Kohlenwasserstofflagerstätten mit allen damit zusammenhängenden technischen, wirtschaftlichen und personellen Leistungen und Diensten. Weiterhin gehören zur Geschäftstätigkeit Leistungen aller Art für die Energietechnik, u.a. die Erbringung von Ingenieurdienstleistungen im Bereich der Gasanwendungstechnik und Dienstleistungen zur Umstellung und Anpassung von Gasgeräten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Aaron Grützner
since 2/5/2026
Managing Director
Alexander Christl
since 6/3/2022
Procura
Andrea Wobito
since 4/19/2021
Managing Director
Klaus Engelbertz
since 4/19/2021
Managing Director
Engelbert Frerichmann
since 1/21/2019
Procura
Torsten Wagler
since 7/3/2018
Procura

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
Westenergie Netzservice GmbH
Germany
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

ESK GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

I. Grundlagen

Die ESK GmbH (ESK), Dortmund, erfüllt die Bedingungen einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. §267 Abs. 2 HGB. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Dortmund unter HRB 12838 eingetragen. ESK ist eine Ingenieurgesellschaft, die ihre fachlichen Schwerpunkte im Bereich der Planung, Projektierung und Errichtung von Energiespeichern hat sowie der Erbringung von Dienstleistungen für Verteilnetze inkl. entsprechender Anwendungstechnik. Spezifisch richtet sich der Fokus auf die Speicherung von gasförmigen und flüssigen Kohlenwasserstoffen, Stickstoff und Wasserstoff in Kavernen bzw. in Porenspeichern. Neben den Säulen der klassischen Gastechnik entlang der Wertschöpfungskette von der Exploration über die Verteilung bis zur Anwendungstechnik erbringt ESK-Beratungsleistungen für Netz- und Speicherbetreiber sowie die chemische und metallverarbeitende Industrie.

Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2024 dauerten die geopolitischen und handelspolitischen Spannungen sowie die damit verbundenen Unsicherheiten für die Wirtschaft weltweit an und spiegelten sich in den Prognosen für das globale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wider, das gemäß OECD für das Jahr 2024 bei 3,2 Prozent und somit gleichauf zum Vorjahr lag. Trotz der eingangs erwähnten Herausforderungen ist das globale Wachstum stabil geblieben, während die Inflation weiter nachgelassen und sich der Welthandel etwas erholt hat.

Laut OECD ist die Wirtschaft im Euroraum im Jahr 2024 um 0,7 Prozent gewachsen (2023: 0,5 Prozent) und damit weniger als erwartet. Denn der Arbeitsmarkt zeigte sich robust und die Inflationsrate lag Ende 2024 bei 2,4 Prozent. Allerdings wirkte die restriktive Geldpolitik der letzten Jahre nach, auch wenn die EZB den Leitzins im Jahr 2024 drei Mal auf 3,0 Prozent zum Jahresende gesenkt hat.

Gemäß OECD stagnierte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024. Gründe hierfür sind die schwächelnde Industrie, hohe Unsicherheiten bei den Investitionen und restriktive Finanzierungsbedingungen sowie ein Rückgang des Exportgeschäfts mit China. OECD-Prognose: Deutschland wird von anderen Industrienationen abgehängt.

Die Inflationsrate lag Ende des Jahres bei 2,4 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte über dem im September prognostizierten Wert von 1,8 Prozent. Der Anstieg ist auf Preissteigerungen unter anderem bei Nahrungsmitteln und bei Dienstleistungen zurückzuführen.

Das Geschäftsmodell von ESK erweist sich weiterhin als robust. Hochqualifizierte Ingenieurleistungen sind mit Blick auf die Energiewende weiterhin gefragt, so dass ESK seinen Kurs auch weiterverfolgen und ausbauen wird.

Der in Deutschland forcierte Ausbau erneuerbarer Energien sowie das Vorantreiben der Wärmewende erhöht die Nachfrage nach ingenieurtechnischen Beratungsleistungen. Diese werden zunehmend zu einer zusätzlichen stabilen Ertragssäule der ESK.

Um das Ziel der vollständigen Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bis 2045 zu erreichen, wurden im Jahr 2023 das Gebäudeenergiegesetz, das auf die Umstellung der Heizungstechnologien abzielt, und das Wärmeplanungsgesetz, das die Wärmenetze adressiert und die Grundlage für die kommunale Wärmeplanung bildet, verabschiedet.

Hier profitiert ESK von einem zunehmenden Bedarf an Dekarbonisierungsprojekten, einem Sanierungsbedarf gastechnischer Infrastruktur in Areal- und Werksnetzen sowie der Substitution fossiler Energieerzeugung zu erneuerbaren Energien.

Auswirkungen im Bereich der Ingenieurdienstleistungen für Markraumumstellung und für das gastechnische Infrastrukturnetz werden für 2024 abgeleitet aus den zuvor genannten Entwicklungen nicht erwartet.

Im Bereich der Energiesystemdienstleistungen für die Marktraumumstellung weist ESK weiterhin eine stabile Auftragslage aus. Durch die fortschreitende Marktraumumstellung des Gasverteilnetzes von L-Gas auf H-Gas ist der Bedarf nach Projektmanagement- und Ingenieurdienstleistungen auf einem konstant hohen Niveau. ESK hat hier in 2024 weitere Verträge kontrahieren können.

Durch den Ausstieg der Niederlande aus der Förderung von L-Gas, im Wesentlichen aus der Region um Groningen, bis zum Jahr 2028 ist gemäß Netzentwicklungsplan Gas eine Transformation des deutschen Gastransport- und Verteilnetzes festgelegt.

Parallel hat ESK die strategische Transformation angestoßen, um in neuen Geschäftsfeldern technische Ingenieurs- und Beratungsleistungen aufzubauen, um die Ertragslage nachhaltig zu sichern.

Als ein weiterer wichtiger Baustein entwickelt sich für ESK ist die Speicherung von klimaneutraler Energieträger wie Wasserstoff. ESK beteiligt sich an zahlreichen Forschungsprojekten, um Wasserstoff sicher und effizient auch in großen Mengen in unterirdischen Formationen aufzubewahren und bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen. Hier sieht ESK großes Potenzial für die Generierung zukünftiger Umsätze.

Energiepolitische Rahmenbedingungen

Die ambitionierte CO 2 -Reduzierung im Rahmen der Energiewende lässt sich u.a. durch optimale Nutzung der vorhandenen Infrastrukturen im Strom- und Gasbereich realisieren. Eine effiziente Umsetzung der Energiewende bedeutet, diese Infrastrukturen sektorenübergreifend zu nutzen und weiterzuentwickeln. Regenerative Energieerzeugung ist hauptsächlich von der volatilen Windenergie und Photovoltaik abhängig. Zum Ausgleich dieser Volatilität sind entsprechende Speichermöglichkeiten zum kurzfristigen und langfristigen Ausgleich zu schaffen. Bei der langfristigen Speicherung wird die Power-to-Gas-Technologie zu einer Schlüsseltechnologie. Die vorhandene Gasinfrastruktur mit entsprechenden Speichermöglichkeiten in Verbindung mit der Wasserstofferzeugung/ und -nutzung bietet die Chance einer integrierten Gesamtenergiesystembetrachtung Strom / Gas und schafft im Rahmen der Sektorenkopplung neue Geschäftsmöglichkeiten für die in diesen Bereichen tätigen Dienstleistungsunternehmen wie ESK.

Gesamtleistung

Für das Geschäftsjahr 2024 beträgt die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung) der ESK 36.884 T€ (Vorjahr 35.697 T€). Ursächlich für den leichten Anstieg der Gesamtleistung ist ein höherer Materialeinsatz im Umfeld der Marktraumumstellung.

Mitarbeitende

Zum Bilanzstichtag waren 71 Mitarbeitende (Vorjahr 58 Mitarbeitende), inklusive Werkstudenten und exklusive des technischen Geschäftsführers bei der ESK angestellt.

Leistungsindikatoren, Ergebnisentwicklung und Ertragslage

Die ESK GmbH ist eine 100 %ige Tochter der Westenergie Netzservice GmbH, welche in den Konzernverbund der E.ON SE einbezogen wird, die ihre Gesellschaften nach HGB-Kennzahlen und konkret dem Ergebnis nach Steuern als bedeutsamen finanziellen Leistungsindikator steuert.

Das handelsrechtliche Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf 1.477,6 T€ (Vorjahr 1.856,4 T€), welches im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Westenergie Netzservice GmbH abgeführt wird. Der Rückgang zum Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen aus den im laufenden Jahr nicht operativen einmaligen Aufwendungen für die Migration der bislang autonomen IT-Infrastruktur der ESK GmbH i. H. v. 450,0 T€ in die E.ON IT-Infrastruktur.

Das erzielte operative Ergebnis liegt über der Prognose aus dem Vorjahr.

Die unter den Materialaufwendungen aufgeführten Aufwendungen für bezogene Leistungen beliefen sich auf 27.882,1 T€ (Vorjahr: 27.594,3 T€) und beinhalten im Wesentlichen den Zukauf von Montageleistungen für die Umstellung von Gasverbrauchsgeräten, Materialien sowie Studien, Gutachten und Laboruntersuchungen. Der Anstieg i.H.v. 287,8 T€ gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus höherem Materialeinsatz im Umfeld der Marktraumumstellung.

Der Personalaufwand besteht vor allem aus direktem Personalaufwand und der Zuführung zur Pensions- und anderen Rückstellungen. Der Personalaufwand belief sich auf 5.231,0 T€ (Vorjahr: 4.609,7 T€). Der Anstieg ist in dem Aufbau der Mitarbeiterzahl begründet.

Die planmäßige Abschreibung beläuft sich auf 45,2 T€ (Vorjahr 39,6 T€). Die Summe der Abschreibungen setzt sich im Wesentlichen aus IT-Hardware und Fuhrpark zusammen.

Der sonstige betriebliche Aufwand ist im Wesentlichen durch Aufwendungen von der E.ON SE, Essen, und Westenergie AG, Essen, für die Erbringung von Leistungen von Schnittstellenfunktionen, wie Einkauf, Rechnungswesen, IT und Personalwesen geprägt. Zusätzlich spielen Aufwendungen für Mieten und Pachten für Immobilien eine höhere Kostenrolle.

Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage

Im Berichtsjahr wurde eine Bilanzsumme in Höhe von 9.082,0 T€ (Vorjahr 6.168,4 T€) ausgewiesen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Aufbau von Forderungen aus LuL und den Aufbau von Unfertigen Leistungen aus Auftragsarbeiten zurückzuführen.

Die Aktivseite ist vor allem durch die Unfertigen Leistungen und Forderungen geprägt. Die Passiva bestehen im Wesentlichen aus den Finanzverbindlichkeiten, den Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung sowie den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Gesellschaft ist über die E.ON SE, Essen, in das Cash-Management-System der E.ON SE eingebunden. Die Liquiditätsversorgung war somit kontinuierlich gewährleistet. Im Berichtszeitraum betrug diese 2.790,3 T€ (Vorjahr: 919,3 T€). Diese wird als Finanzverbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Dem gegenüber stehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.783,5 T€ (Vorjahr: 2.920,0 T€) sowie Forderungen gegen konzernverbundene Unternehmen in Höhe von 1.159,0 T€ (Vorjahr: 1.359,7 T€). Die Forderungen sind in Summe gegenüber Vorjahr gestiegen, da u.a. im Bereich Energiesysteme zum Geschäftsjahresende hin viele Aufträge fertiggestellt und abgerechnet wurden.

Das Geschäftsjahr verlief operativ leicht besser als in der Mittelfristplanung abgebildet. Der Russland-Ukraine-Krieg, Lieferkettenstörungen und die Inflation hatten im Jahr 2024 keinen negativen Einfluss auf das Projektgeschäft der ESK GmbH. Es kam weder zu wesentlichen Projektverschiebungen noch Zahlungsausfällen. Das Geschäft lag ganzjährig auf konstant hohem Auslastungsniveau.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Chancen- und Risikobericht

Zukünftige Chancen, neben dem momentanen Projektgeschäft Untertage-Engineering und Marktraumumstellung, sieht die ESK hauptsächlich in der Dekarbonisierung, im Wasserstoff als Gas der Zukunft sowie dem Stromanlagenbau. Aufgrund der Energiewende und den Herausforderungen der Infrastrukturbetreiber sieht ESK einen Markt in Ingenieursdienstleistungen für den Ausbau der Strominfrastrukur. Dazu gehören Leistungen für Netzbetreiber wie der Bau von Umspannanlagen oder Stromnetzausbau. Die Umstellung der Gasspeicher und der angegliederten Infrastruktur sowie die Energiewende erfordert Kompetenzen wie die von ESK. Zukünftig könnte diese Umstellung einen erheblichen Anteil am Umsatz der Gesellschaft ausmachen. Zurzeit arbeitet die ESK bereits an europaweiten Forschungs- und Entwicklungsprojekten mit, die die Grundlagenforschung und auch dem Bau von Demonstrationskavernen beinhalten.

Betriebsrisiken bestehen im Wesentlichen durch nichtzutreffende Planungsansätze, mögliche Vertragsstrafen sowie Fluktuation von Mitarbeitern durch Abwerbeaktionen des Wettbewerbs oder Auftraggebern. Die finanziellen Risiken sind durch Verträge mit der Westenergie AG und durch entsprechende Risikoweitergabe an Subkontraktoren abgesichert. Zur Mitarbeiterbindung sind verschiedene Benefits und Entwicklungsprogramme entwickelt worden. Die Qualität der erbrachten Dienstleistungen wird durch kontinuierliche Verbesserung der Prozesse und permanente Qualitätssicherung gewährleistet. Die Gesellschaft betreibt ein zertifiziertes Arbeitssicherheitsmanagementsystem.

Die Gefahr negativer Einflüsse auf die Wirtschaftlichkeit der Geschäftsaktivitäten, die durch den Russland-Ukraine-Krieg, Lieferkettenstörungen und Inflation hervorgerufen werden könnten, wird auch unter Berücksichtigung möglicher Projektverzögerungen /-verschiebungen insgesamt für die ESK als gering angesehen. Kostensteigerungen durch Lohnanpassungen sowie steigende Materialkosten werden nach Möglichkeit berücksichtigt und entsprechend am Markt platziert. Hier können sich 2025 dennoch ergebnisbelastende Effekte einstellen.

In Summe sind die Effekte aus den vorgenannten Risiken als gering einzustufen.

Die Geschäftsführung sieht keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Prognosebericht

ESK befindet sich nach wie vor in der Situation eines langfristigen Auftragsbestandes. Für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 wurden mit einer hohen Annahmequote die verfügbaren ESK-Kapazitäten vertraglich an Speicher- und Netzbetreiber vermarktet.

Für das Segment der Energiedienstleistungen für Verteilnetzbetreiber gibt es eine durch Engpässe getriebene kontinuierlich hohe Marktnachfrage. ESK hat daher seit 2023 damit begonnen ihr Portfolio zu erweitern und plant bis 2027 einen kontrollierten weiteren Aufbau zusätzlicher Mitarbeitenden.

Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2025 von einem positiven Ergebnis nach Steuern von 1.585,0 T€ aus.

 

Dortmund, den 10. Februar 2025

ESK GmbH

Die Geschäftsführung

Kai Janßen

Andrea Wobito

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

in € (s. Anhang) 31.12.2024 31.12.2023
Anlagevermögen (1)
Immaterielle Vermögensgegenstände 10.805,46 13.547,62
Sachanlagen 191.169,42 111.352,02
201.974,88 124.899,64
Umlaufvermögen
Vorräte (2) 3.599.771,73 1.409.133,69
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) 5.278.535,91 4.632.538,63
Flüssige Mittel 1.688,81 1.818,81
8.879.996,45 6.043.491,13
9.081.971,33 6.168.390,77

Passiva

in € (s. Anhang) 31.12.2024 31.12.2023
Eigenkapital (4)
Gezeichnetes Kapital 128.000,00 128.000,00
128.000,00 128.000,00
Rückstellungen (5) 748.702,34 651.979,35
Verbindlichkeiten (6) 8.200.487,74 5.379.880,17
Rechnungsabgrenzungsposten 4.781,25 8.531,25
9.081.971,33 6.168.390,77

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

in € s. Anhang 2024 2023
Umsatzerlöse (10) 34.693.963,25 36.567.036,46
Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 2.190.638,04 -869.905,73
Sonstige betriebliche Erträge (11) 29.850,86 207.851,35
Materialaufwand (12) -27.887.009,10 -27.676.400,12
Personalaufwand (13) -5.230.970,30 -4.609.670,89
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (14) -45.161,18 -39.598,73
Sonstige betriebliche Aufwendungen (15) -2.113.089,90 -1.600.541,15
Zinsergebnis -160.592,62 -122.402,80
Ergebnis nach Steuern 1.477.629,05 1.856.368,39
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn (16) -1.477.629,05 -1.856.368,39
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2024

Inhaltsverzeichnis

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung Anhang

I. Allgemeine Grundlagen

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

III. Erläuterungen zur Bilanz

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

V. Sonstige Angaben

Anlagen

I. Allgemeine Grundlagen

Gegenstand der ESK GmbH, mit Sitz in Dortmund, sind Dienstleistungen aller Art für die Planung, Errichtung und den Betrieb von Untertagespeichern sowie für den Aufschluss und Abbau von Kohlenwasserstofflagerstätten mit allen damit zusammenhängenden technischen, wirtschaftlichen und personellen Leistungen und Diensten. Weiterhin gehören zur Geschäftstätigkeit Leistungen aller Art für die Energietechnik, u.a. die Erbringung von Ingenieurdienstleistungen im Bereich der Gasanwendungstechnik und Dienstleistungen zur Umstellung und Anpassung von Gasgeräten.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Dortmund unter HRB 12838 eingetragen.

Die Westenergie Netzservice GmbH (WENS), Dortmund, ist die alleinige Gesellschafterin der ESK GmbH.

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Westenergie Netzservice GmbH, Dortmund (Handelsregister Dortmund, HRB 32731).

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Auf die Einbeziehung der ESK GmbH in den Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (kleinster und größter Konsolidierungskreis), wird nach § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet.

Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Davon-Vermerke, die gesetzlich als Angaben in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung vorgesehen sind, wurden aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang übernommen.

Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden im Geschäftsjahr 2024 unverändert gegenüber dem Vorjahr angewendet.

Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB.

Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes nicht berücksichtigt. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der nach §255Abs.2S.3HGB genannten Kosten wurde daher kein Gebrauch gemacht.

Auch das Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB wird nicht angewendet.

Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Für planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen für Zugänge wird grundsätzlich die lineare Methode angewendet. Auf Zugänge des Sachanlagevermögens von neu erstellten bzw. angeschafften Vermögensgegenständen werden Abschreibungen monatsgenau verrechnet.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis einschließlich 250 € werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 250 € bis einschließlich 800€ werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Abschreibungen erfolgen pro rata temporis über die voraussichtlichen Nutzungsdauern, diese liegen zwischen drei und zehn Jahren.

Bei Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist.

Vorräte werden auf der Basis von Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Herstellungskosten für unfertige Erzeugnisse umfassen Einzel- und Gemeinkosten im Sinne des §255 Abs. 2 HGB.

Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der in § 255 Abs. 2 S. 3 HGB genannten Kosten wurde Gebrauch gemacht.

Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert.

Passiva

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank für November des laufenden Geschäftsjahres veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre restlaufzeitadäquat abgezinst.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) gebildet.

Der Gesetzgeber hat im Rahmen des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie beschlossen, für Pensionsrückstellungen ab 2016 einen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zugrunde zu legen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der im Geschäftsjahr angewendete Zinssatz beträgt 1,90 % p.a. (Vorjahr 1,82 % p.a.). Die gesetzliche Neuregelung ist zum 17. März 2016, dem Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt, in Kraft getreten. Bis zum 31. Dezember 2015 wurde ein von der deutschen Bundesbank veröffentlichter 7-Jahresdurchschnittszinssatz verwendet. Auf Basis eines 7-Jahresdurchschnittszinssatzes ergibt sich ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von -952,00 € (Vorjahr 533,00 €), auf den keine Ausschüttungssperre Anwendung findet.

Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,95 % (Vorjahr 2,95 %) sowie Rentensteigerungen in Höhe von 2,20 % (Vorjahr 2,20 %) zugrunde gelegt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden die vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Einnahmen abgegrenzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Auf Grund der ertragsteuerlichen Organschaft der Gesellschaft mit der E.ON SE, Essen, bilanziert die ESK GmbH als Organgesellschaft keine aktiven und passiven latenten Steuern.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei Restlaufzeiten größer einem Jahr erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips oder ggf. bei Sicherungsbeziehungen zum Sicherungskurs.

III. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt.

(2) Vorräte

Die Vorräte beinhalten ausschließlich unfertige Leistungen.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
in €
31.12.2024 Davon RLZ * > 1 Jahr 31.12.2023 Davon RLZ * > 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.783.537,53 0,00 2.920.025,70 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.159.008,63 0,00 1.359.679,70 0,00
davon gegen Gesellschafter 193.913,22 0,00 288.746,88 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 335.989,75 0,00 352.833,23 0,00
5.278.535,91 0,00 4.632.538,63 0,00

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.159.008,63 € (Vorjahr: 1.359.679,70 €) und in Höhe von 193.913,22€ (Vorjahr: 288.746,88€) gegen die Gesellschafterin Westenergie Netzservice GmbH.

(4) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 128.000,00 € ist voll eingezahlt und wird zu 100 % von der Westenergie Netzservice GmbH gehalten.

(5) Rückstellungen

Rückstellungen
in €
31.12.2024 31.12.2023
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 45.963,00 30.521,00
Bei zehnjährigem durchschnittlichem Marktzinssatz 45.963,00 30.521,00
Bei siebenjährigem durchschnittlichen Marktzinssatz 45.011,00 31.054,00
Unterschiedsbetrag -952,00 533,00
Sonstige Rückstellungen 702.739,34 621.458,35
748.702,34 651.979,35

Die sonstigen Rückstellungen bestehen zum Jahresende im Wesentlichen aus Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie Rückstellungen für Gewährleistungen.

(6) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten
in €
31.12.2024 Davon RLZ * > 1 Jahr 31.12.2023 Davon RLZ * > 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.193.534,92 0,00 1.849.866,48 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.268.000,23 0,00 2.777.958,39 0,00
davon gegenüber Gesellschaftern 1.477.629,05 0,00 1.856.368,39 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 738.952,59 0,00 752.055,30 0,00
davon aus Steuern 551.655,03 0,00 599.757,74 0,00
8.200.487,74 0,00 5.379.880,17 0,00

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfielen im Vorjahr: 1.000,81 € auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Auf Verbindlichkeiten aus Finanzschulden entfallen 2.790.371,18 € (Vorjahr: 919.339,69 €) gegenüber E.ON SE.

Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der Westenergie Netzservice GmbH entfallen 1.477.629,05 € (Vorjahr: 1.856.368,39 €).

(7) Haftungsverhältnisse

Zum 31.12.2024 bestanden keine Haftungsverhältnisse.

(8) Außerbilanzielle Geschäfte §285Nr.3HGB

Es liegen keine außerbilanziellen Geschäfte gemäß §285 Nr. 3 HGB vor, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind.

(9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB beläuft sich auf 1.855.600,86 €, davon 474.500,00 € gegenüber verbundenen Unternehmen. Diese betreffen Personaldienstleistungsverträge mit der Westenergie Netzservice GmbH. Die restlichen 1.381.100,86 € entfallen auf Miet- und Dienstleistungsverträge.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(10) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 34.693.963,25 € (Vorjahr 36.567.036,46 €) werden ausschließlich im Inland erzielt. Im Wesentlichen resultieren die Umsatzerlöse aus der Erbringung der Engineeringdienstleistungen und aus der Marktraumumstellung Gas.

(11) Sonstige betriebliche Erträge

Die periodenfremden Erträge in Höhe von 3.843,86€ (Vorjahr: 572,39 €) enthalten die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen waren im Vorjahr Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 50,52 € enthalten.

(12) Materialaufwand

Materialaufwand
in €
2024 2023
Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -4.946,19 -82.115,63
Aufwendungen für bezogene Leistungen -27.882.062,91 -27.594.284,49
-27.887.009,10 -27.676.400,12

Im Berichts- und Vorjahr sind keine periodenfremden Aufwendungen angefallen.

(13) Personalaufwand

Personalaufwand
In €
2024 2023
Löhne und Gehälter -4.459.420,70 -3.923.711,78
Soziale Abgaben -755.564,60 -671.801,11
Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -15.985,00 -14.158,00
davon für Altersversorgung 15.985,00 -14.158,00
-5.230.970,30 -4.609.670,89
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 2024 2023
in Mitarbeiteräquivalenten
Kaufmännische Angestellte 32,49 28,76
Technische Angestellte 22,80 20,34
Sonstiges 4,60 2,53
59,88 51,63

Im Jahresdurchschnitt waren 59,88 Mitarbeiter beschäftigt. Die Angabe der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt erfolgt in Mitarbeiteräquivalenten. Diese entsprechen Mitarbeitern gemäß dem jeweiligen prozentualen Beschäftigungsgrad.

(14) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, ersichtlich.

Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

(15) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten nicht operative Aufwendungen in Höhe von 450.000,00 € für die IT-Migration der ESK GmbH. Weiterhin sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 46,24€ (Vorjahr: 11,79 €) enthalten. Im Vorjahr waren periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 153.750,00 € enthalten, die Aufwendungen aus dem Abgang von Anlagevermögen betrafen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen
in €
2024 2023
Sonstige Steuern -548,00 -488,00
Übrige -2.112.541,90 -1.600.053,15
-2.113.089,90 -1.600.541,15

(16) Zinsergebnis

Zinsergebnis
in €
2024 2023
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.431,87 6.757,32
davon aus verbundenen Unternehmen 5.728,87 6.362,32
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen 703,00 395,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -167.024,49 -129.160,12
davon an verbundene Unternehmen -167.024,49 -129.160,12
-160.592,62 -122.402,80

(17) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Zwischen der ESK GmbH und der Muttergesellschaft der Westenergie Netzservice GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die ESK GmbH gehört somit zum Organkreis der E.ON SE. Die E.ON SE ist daher im Außenverhältnis Schuldnerin der auf Basis des Organkreises unter Berücksichtigung der Ergebnisse der einzelnen Organgesellschaften errechneten Körperschaftsteuer, des Solidaritätszuschlages und der Gewerbesteuer.

(18) Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn

Der Gewinn wird nach Maßgabe des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Westenergie Netzservice abgeführt.

V. Sonstige Angaben

(19) Organe

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Kredite oder Vorschüsse an Mitglieder der Geschäftsführung, auch wurden im Geschäftsjahr keine Kredite oder Vorschüsse gewährt.

(20) Abschlussprüferhonorar

Die ESK GmbH hat für Abschlussprüfungsleistungen, die der Abschlussprüfer KPMG AG erbrachte, Honorare in Höhe von 15.000,00€ als Aufwand erfasst.

(21) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Angabepflichtige Geschäftsbeziehungen zu nahestehende Personen und Unternehmen im wesentlichen Umfang zu nicht marktüblichen Bedingungen bestanden nicht.

(22) Angabe zu Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach dem Bilanzstichtag und vor der Erstellung des Jahresabschlusses haben sich keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der ESK GmbH von Bedeutung gewesen wären.

Geschäftsführung

Kai Janßen, Oldenburg Technischer Geschäftsführer, ESK GmbH

Andrea Wobito, Essen Bereichsleitung Digitalisierung, Automatisierung & E2E Lösungen, Westenergie Netzservice GmbH

* RLF = Restlaufzeit

 

Dortmund, 10. Februar 2025

ESK GmbH

Die Geschäftsführung

Kai Janßen

Andrea Wobito

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2024

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 1.1.2024 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2024
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 487.994,97 0,00 0,00 487.994,97
487.994,97 0,00 0,00 487.994,97
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 371.103,08 122.236,42 -45.510,50 447.829,00
371.103,08 122.236,42 -45.510,50 447.829,00
859.098,05 122.236,42 -45.510,50 935.823,97
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2024 Abschreibungen des Berichtsjahres Abgänge Stand 31.12.2024
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -474.447,35 -2.742,16 0,00 -477.189,51
-474.447,35 -2.742,16 0,00 -477.189,51
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -259.751,06 -42.419,02 45.510,50 -256.659,58
-259.751,06 -42.419,02 45.510,50 -256.659,58
-734.198,41 -45.161,18 45.510,50 -733.849,09
Buchwerte
Stand 31.12.2024 Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.805,46 13.547,62
10.805,46 13.547,62
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 191.169,42 111.352,02
191.169,42 111.352,02
201.974,88 124.899,64

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers

An die ESKGmbH, Dortmund

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ESKGmbH, Dortmund​, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ESKGmbH für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2024​ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften​​ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß §322 Abs.3 Satz1 HGB​​ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB​​ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung​​​ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter​​ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften​​ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB​​ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung​ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 10. Februar 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nocker, Wirtschaftsprüfer

Fögen, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2024 und Lagebericht

Das Datum der Feststellung ist der 19. Februar 2025.

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