FleetCompany GmbHLiquidated
82041 Oberhaching, DEUMaster Data
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Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Roland Michael Dr. Vogt since 3/24/2003 | Managing Director |
Financial Report
Official financial statements and annual reports
FleetCompany GmbHOberhachingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung 01. Januar bis 31. Dezember 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) in der Fassung vom 25. Mai 2009 geänderten Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Erstmalig kommen die ab 1. Januar 2010 verpflichtend anzuwendenden Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zur Anwendung. Gemäß Art. 67 Abs. 8 EGHGB sind die §§ 252 Abs. 1 Nr. 6, 265 Abs. 1 und 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB nicht anzuwenden. Die Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden entsprechend den Vorgaben des BilMoG angepasst. Die Vorjahreszahlen wurden auf Grund der Anwendung des BilMoG nicht angepasst. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Aufstellungserleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Umsatzerlöse, die sonstigen betrieblichen Erträge und die Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen wurden nach § 276 S. 1 HGB zum Rohergebnis zusammengefasst. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle aufgeführt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDurch die ab dem Geschäftsjahr 2010 maßgeblichen Änderungen des Handelsgesetzbuches auf Grund der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes waren zum 1. Januar 2010 keine Bewertungsänderungen erforderlich. Die Zugänge des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Lieferantenskonti und sonstiger Nachlässe aktiviert. Die Abschreibungen der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen werden planmäßig nach der pro rata temporis Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer (die sich an den ertragsteuerlichen AfA-Tabellen orientiert) vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter unter EUR 150 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Zugang und Abgang ausgewiesen. Anlagegüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 liegen, werden jährlich als Sammelposten zusammengefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. In den Vorräten werden die Unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten alle erforderlichen Gemeinkosten. Notwendige Abwertungen werden vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf 15 % des um die Umsatzsteuer und die Einzelwertberichtigungen gekürzten Forderungsbestands gebildet. Die 15% Bemessungsgrundlage liegt in dem 15 %igen Selbstbehalt der für die Forderungen abgeschlossenen Kreditausfallversicherung begründet. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern auf Grund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder auf Grund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 8 (i.Vj. TEUR 4) Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 3.044 Cash Pooling Forderungen. Liquide Mittel
Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß § 250 Abs. 1 HGB gebildet. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt. Bilanzverlust
Atypisch stille Beteiligung
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen umfassen überwiegend kurzfristige Personalverpflichtungen und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten
Alle Verbindlichkeiten haben - unverändert zum Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Latente Steuern Der auf Grund des Ansatzwahlrechts nicht bilanzierte Überschuss der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern beträgt TEUR 1 (1. Januar 2010: TEUR 1). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Zahlungsverpflichtungen aus langfristigen Leasing- und Mietverträgen betragen TEUR 210 (i. Vj. TEUR 273), davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 0 (i.Vj. TEUR 0). Die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wurden unter Zugrundelegung des frühest möglichen Kündigungstermins errechnet. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungPersonalaufwand
Zum 31. Dezember 2010 waren 47 Mitarbeiter (Angestellte) beschäftigt (ohne Teilzeitbereinigung). Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Reisekosten, Betriebs- und Verwaltungskosten, Miet- und Raumkosten, Gebühren und Beiträge sowie Beratungen. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen lagen nicht vor. Finanzergebnis
Gewinnabführung auf Grund eines Teilgewinnabführungsvertrages Der Posten betrifft den Ergebnisanteil des stillen Gesellschafters. V. Sonstige AngabenGeschäftsführung
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt auf Grund des § 286 Abs. 4 HGB. Mitglieder des Verwaltungsrats
Die Mitglieder des Verwaltungsrats erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung. Abschlussprüferhonorare Die Angaben über das Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB sind im Anhang des Konzernabschlusses der TÜV SÜD AG enthalten. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Die FleetCompany GmbH ist ein Tochterunternehmen der TÜV SÜD Auto Service GmbH, Stuttgart, die wiederum ein Tochterunternehmen der TÜV SÜD AG, München, ist, die den Konzernabschluss gemäß § 290 HGB für den größten Kreis von Unternehmen erstellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und unter www.unternehmensregister.de bekannt gemacht.
Oberhaching, 14. Februar 2011 Die Geschäftsführung Thilo v. Ulmenstein Roland Vogt Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010
Lagebericht 20101. Geschäft und Rahmenbedingungena.) Rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist ein 100%-tiges Tochterunternehmen der TÜV SÜD Auto Service GmbH. Der Sitz der Gesellschaft ist Oberhaching. Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer vertreten. Die Gesellschaft ist im TÜV SÜD Konzern in den Geschäftsbereich Auto Service eingegliedert. Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen im Zusammenhang mit Fuhrpark-Management und Beratung. 2.) GeschäftsverlaufDie wirtschaftliche Entwicklung der FleetCompany war im Berichtsjahr u.a. geprägt von der Integration in den Geschäftsbereich TÜV SÜD Auto Service und den Aufbau internationaler Geschäftsaktivitäten. a.) Branchen- und Marktentwicklung 2010 hat die Wertschöpfung in Deutschland um 3,6 % zugelegt. Export, Investitionen und Bauausgaben trieben das Wachstum. Das ist der höchste Zuwachs seit 20 Jahren. Das Wachstum folgt auf einen deutlichen Rückgang im Jahr 2009, in dem die Wirtschaft mit 4,7 Prozent so stark eingebrochen war, wie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik. Getragen wurde der Aufschwung von 2010 vor allem von den Exporten, die um 14,2 Prozent zulegten. Aber auch höhere Investitionen der Unternehmen halfen der Wirtschaft: Sie gaben 9,4 Prozent mehr für Maschinen, Fahrzeuge und andere Ausrüstungsgüter aus, während die Bauausgaben um 2,8 Prozent zunahmen. 1 Im Jahr 2010 gelang der Automobilwirtschaft ein deutliches Wachstum, insbesondere durch starke Exporterfolge. Somit schließt das Jahr mit insgesamt 2,92 Millionen Neuzulassungen ab, im Vorjahr waren es ca. 3,6 Mio. Wie erwartet, wurden die durch die Umweltprämie erhöhten Zulassungen von 2009 nicht erreicht (-23,4 %). Die Entwicklung in der Fuhrparkmanagement-Branche war in 2010 durch eine verstärkte gezielte Nachfrage von Flottenmanagementleistungen, losgelöst von der Fahrzeugfinanzierung, feststellbar. Dies wurde insbesondere durch das Konzept der Nutzung mehrerer Leasinggesellschaften getrieben, die durch Flottenmanagementdienstleister kontrolliert und konsolidiert werden.
1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom
12.01.2011
Gleichzeitig ist eine verstärkte Formalisierung der Auftragsvergabe durch Ausschreibungen feststellbar. b.) Geschäfts- und Rohergebnisentwicklung In diesem Marktumfeld konnte FleetCompany in 2010 eine Steigerung bei der Gewinnung neuer Kunden erreichen (ca. 5.000 Fahrzeuge, davon ca. 1.900 Fahrzeuge in 2010 implementiert, die übrigen im 1. oder 2. Quartal 2011). Trotz des weiteren Zuwachses von Großkunden ist das Rohergebnis von 4.343 T€ im Jahr 2009 auf 4.277 T€ gesunken. Wesentlicher Grund hierfür ist das weitere Abschmelzen des für den ehemaligen Gesellschafter und Großkunden verwalteten Fahrzeugsbestands um ca. 3.000 Fahrzeuge. c.) Investitionen Wesentlicher Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war in 2010 die Anbindung an das SAP-System der TÜV SÜD AG und der Aufbau der internationalen Geschäftstätigkeit. Im ersten Schritt wurden hier -unter dem Dach der TÜV SÜD Iberia S.L.- am Standort Barcelona im September 2010 die Geschäftsaktivitäten aufgenommen. Hierfür wurden die Systeme der FleetCompany zur mehrsprachigen Nutzung finalisiert und Schulungen in Deutschland und Spanien vorgenommen. Die Investitionen in Software betrugen 90 T€. d.) Produktinnovation In 2010 wurde ein Re-Launch des Multi-Supply Konfigurators durchgeführt, um die erhöhte Nachfrage nach der Umsetzung einer Mehrlieferanten-Strategie im Leasing durch höhere Effizienz und Bedienerfreundlichkeit bedienen zu können. e.) Personal- und Sozialbereich Im Unternehmen waren zum Jahresende (31. Dezember 2010) 47 fest angestellte Mitarbeiter und 4 Aushilfen beschäftigt. Im Vorjahr waren zum Jahresende 45 fest angestellte Mitarbeiter und 2 Aushilfen beschäftigt. f.) Niederlassungen Das Unternehmen betreibt aktuell das Geschäft vom Standort Oberhaching. 3.) Vermögens-, Finanz- und Ertragslagea.) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich bei Zugängen von T€ 119 und Abschreibungen von T€ 202 um T€ 83 auf T€ 498 vermindert. Dagegen sind die Leistungsforderungen um T€ 1.698 auf T€ 7.081 und die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 3.972 auf T€ 5.614 gestiegen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen betreffen T€ 4.077 (im Vorjahr T€ 913) durch die Gesellschaft bereits verauslagte, zum Stichtag aber noch nicht erstattete Fuhrparkkosten, die bei der Gesellschaft durchlaufende Posten darstellen. Im Rahmen der Vorfinanzierung der Fuhrparkkosten hat sich der Finanzmittelbestand (bestehend aus Cash Pooling Guthaben und Guthaben bei Kreditinstituten) zum Stichtag um T€ 3.168 auf T€ 3.045 vermindert. Insgesamt ist die Bilanzsumme um T€ 2.681 auf T€ 16.999 gestiegen. Auf der Passivseite stiegen die erhaltenen Anzahlungen um T€ 1.400 auf T€ 9.912 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um T€ 1.564 auf T€ 5.974. Die Eigenkapitalquote (berechnet einschließlich des Kapitals der atypisch stillen Beteiligung) konnte auf Grund des positiven Ergebnisses von 3,3% Vj. auf 3,4 % leicht gesteigert werden. b.) Finanzlage Der Rückgang des Bestands an liquiden Mitteln und Cash-Pool Guthaben zum 31.12.2010 um T€ 3.168 auf T€ 3.045 ist im Wesentlichen auf die bereits verauslagten aber zum Bilanzstichtag noch nicht durch die Kunden erstatteten Fuhrparkkosten zurückzuführen. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist aufgrund der verfügbaren liquiden Mittel (Cash-Pooling-Guthaben) weiterhin gut und wird durch ein effizientes Cash-Management gesichert. Die Umsetzung und Anpassung des Liquiditätsausgleiches der Kunden für verauslagte und weiterberechnete Fuhrparkkosten wurde weiter konsequent durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die erhaltenen Anzahlungen um T€ 1.400 aufgestockt werden. c.) Ertragslage Das Rohergebnis ging im Geschäftsjahr 2010 leicht auf T€ 4.277 (Vorjahr: T€ 4.343) zurück. Grund hierfür ist das weitere Abschmelzen des für den ehemaligen Gesellschafter und Großkunden verwalteten Fahrzeugbestandes. Die Personalaufwendungen haben sich um 23 T€ auf 2.817 T€ erhöht, dies ist auf den gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Personalbestand um einen Mitarbeiter zurückzuführen. Der Anstieg der Abschreibungen um 38 T€ auf 202 T€ resultiert im Wesentlichen aus der Anschaffung von Vermögenswerten im Bereich Software sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung im Berichtsjahr sowie im Vorjahr. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf T€ 1.144 (Vorjahr: T€ 1.017) ist im Wesentlichen auf die Kosten im Zusammenhang mit der SAP-Integration zurückzuführen. Aufgrund der o.g. Effekte liegt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bei T€ 128 (Vorjahr T€ 355). Die Auftragslage für das Geschäftsjahr 2010 sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage waren als gut zu bezeichnen. 4.) Nicht finanzielle LeistungsindikatorenFleetCompany hat in 2010 die Integration in das SAP-System der TÜV SÜD AG abgeschlossen. Dies erforderte auch in 2010 noch umfangreiche Programmierungen zur Anpassung von Produktivsystem und SAP. Daneben hat die FleetCompany im Dezember 2010 die Zertifizierung der Dienstleistungen für Fuhrparkmanagement und -beratung nach ISO 9001:2008 ohne Abweichungen oder Maßnahmen bestätigt. Der neue Multi Supply Konfigurator wurde im März 2010 an den Start gebracht. 5.) Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklunga.) Risiken Für das Jahr 2011 ist von einer sich weiter verbessernden gesamtwirtschaftlichen Lage auszugehen. Daneben ist aber auf der anderen Seite von der vollständigen Beendigung der Dienstleistungen für einen Großkunden vertragsgemäß zum 30.09.2011 auszugehen. Grundsätzlich besteht ein weiteres Risiko in dem Verlust von Großkunden. Dem wird durch das bestehende Key Account Management entgegengewirkt. b.) Chancen Im zweiten Halbjahr 2010 hat die FleetCompany eine starke Interessentennachfrage festgestellt, gerade von den Betreibern großer Flotten. Diese prüfen, durch die Nutzung eines spezialisierten Fuhrparkmanagementdienstleisters ihre Flexibilität durch die Einbindung mehrerer Leasinggesellschaften zu erhöhen und so ihre Flottenkosten zu senken. Dieser Trend dürfte weiter anhalten, so dass von einer weiterhin stabilen Nachfragesituation auszugehen ist. Basierend auf der Nachfrage von bestehenden Großkunden und Interessenten und angelehnt an die internationale Infrastruktur der TÜV SÜD AG, ist es das Ziel, in 2011 weitere Unternehmenseinheiten in den europäischen Märkten zu implementieren. Dies soll deutsche Bestandskunden sichern und neues Umsatzpotential erzeugen. c.) Risikomanagementsystem Die FleetCompany verfügt über ein Risikomanagementsystem mit konsequenter Einschätzung der Bonitätssituation der Kunden. Finanzierungsrisiken werden bezüglich der Fahrzeuge betreuter Kunden im Fuhrparkmanagement von der FleetCompany nicht übernommen. Die Verauslagung von Fuhrparkkosten wird durch einen, bei Vertragsschluss vom Kunden zu leistenden Liquiditätsausgleich abgesichert. Hinzu kommt eine Forderungsausfallversicherung. 6.) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich für die Gesellschaft nicht ergeben. 7.) Voraussichtliche EntwicklungFleetCompany erwartet insbesondere durch eine Kooperation mit einem Dienstleister der Versicherungswirtschaft ein deutliches Bestands- und Umsatzwachstum. Die Geschäftsführung geht unter Berücksichtigung der vorgenannten Entwicklungen von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2011 aus. Für 2011 und 2012 wird mit einem steigenden Rohergebnis und mit einem verbesserten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gerechnet.
Oberhaching, 14. Februar 2011 Geschäftsführung Roland Vogt Thilo von Ulmenstein |
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