McNeil Consumer Healthcare GmbHLiquidated
Master Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
Johnson & Johnson Consumer Inc. | 99.95% |
DePuy Synthes, Inc. | 0.05% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Financial Report
Official financial statements and annual reports
McNeil Consumer Healthcare GmbHNeussJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012LageberichtA. Geschäft und Rahmenbedingungen1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2012 Auch im Jahr 2012 verzeichnete Deutschland, anders als die Eurozone insgesamt, ein beachtliches wirtschaftliches Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt nahm im Jahr 2012 preisbereinigt um 0,7 Prozent zu, nachdem es im Jahr zuvor bereits um 3,0 Prozent zugelegt hatte. Im Jahresverlauf ließ die konjunkturelle Dynamik jedoch kontinuierlich nach. Ursachen für den schwachen Jahresausklang 2012 waren neben einer merklichen Abkühlung der Weltwirtschaft vor allem die mit der hohen Verschuldung in den Industriestaaten einhergehende Verunsicherung der Marktteilnehmer. Branchenspezifische Entwicklung Der Gesundheitssektor zählt zu den weltweit bedeutendsten Wirtschaftszweigen. Verglichen mit anderen Branchen ist er weitgehend unabhängig von konjunkturellen Schwankungen und konnte in den zurückliegenden Jahren überdurchschnittlich wachsen. Wesentliche Wachstumsfaktoren sind
(Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2013, BMWI) Die McNeil Consumer Healthcare GmbH ist in zwei unterschiedlichen Branchen aktiv: Auf dem Markt der "Güter des täglichen Bedarfs" (FMCG= Fast Moving Consumer Goods) und auf dem Markt mit rezeptfreien Arznei- & Gesundheitsmitteln innerhalb und außerhalb der Apotheken. FMCG Der FMCG Markt setzte 2012 insgesamt 160,25 Milliarden Euro und damit 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr um. Dabei waren die Volumina mit -1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr rückläufig, wurden jedoch durch Preiserhöhung überkompansiert, die insgesamt zu einem Wachtum führten. Die Preissteigerungsraten für FMCG liegen seit August 2012 im Schnitt konstant unter zwei Prozent, zum Teil sind waren sie auch rückläufig. Ursachen hierfür sind zum einen der im Vergleich zum Vorjahr nicht mehr ganz so starke Druck aufgrund steigender Rohstoffpreise, zum anderen das in den Vorjahren offenbar erfolgreiche Bemühen von Handel und Herstellern, die Preise nach oben anzupassen. Bedingt durch den relativ warmen Dezember 2012 haben sich die Umsätze der sogenannten "Winterwarengruppen", wie beispielsweise Gesichtspflege, Bodylotion, Handcreme und Badezusätze, rückläufig entwickelt (bzw. sind stagniert). Auch die Schließung der Schlecker-Filialen, die durch die übrigen Drogeriemärkte noch nicht vollständig kompensiert werden konnten, wirkte sich negativ aus. (Quelle: GfK Consumer Index 2012) Gesundheitsmarkt mit rezeptfreien Arzneimitteln Der Markt für freiverkäufliche Arznei- und Gesundheitsmittel setzte 2012 insgesamt 8,21 Milliarden Euro und damit 2,4 Prozent mehr als im Vorjahr um. Nach guten Halbjahresergebnissen bremste vor allem das rückläufige dritte Quartal die weitere Entwicklung. Insgesamt verzeichnete der Markt jedoch über alle Vertriebskanäle (Offizin-Apotheken inkl. Apotheken-Versandhandel, Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkte) hinweg eine stabile Absatzentwicklung. (Quelle: Nielsen 2013) 2. Entwicklung der McNeil Consumer Healthcare GmbH im Jahr 201 2 Die McNeil Consumer Healthcare GmbH, Neuss, ist eine Tochtergesellschaft der Cilag Holding AG, Zug/Schweiz. Die Johnson & Johnson GmbH vertreibt seit dem 01.12.2007 die Produkte der McNeil Consumer Healthcare GmbH als Kommissionär. Die Gesellschaft bezieht die Produkte ihrerseits seit dem 01.12.2007 ausschließlich über die Cilag GmbH International, Zug, Schweiz. Die Gesellschaft verzeichnete in 2012 einen Umsatz von 86,7 Mio. Euro gegenüber 79,6 Mio. Euro in 2011. Haupttreiber hierfür war der Umsatzanstieg bei Listerine um 7,9 Mio. Euro. 3. Produkte und Sortimentspolitik Die Gesellschaft bezieht seit dem 01.12.2007 alle Produkte von der Cilag GmbH International, Zug/Schweiz. Die Produkte werden von der Cilag GmbH gelagert und erst im Moment der Auslieferung an den Kunden an die McNeil berechnet. Für die McNeil entfällt daher die Beschaffung und Vorratshaltung von Rohstoffen und Produkten. Die Erzeugnisse, die von der Gesellschaft vertrieben werden, nehmen bedeutende Positionen in ihren jeweiligen Marktsegmenten ein. Zu den bekanntesten Erzeugnissen gehören Listerine, Regaine, Visine, Olynth und Nicorette. 4. Finanzierung und Investitionen Die Gesellschaft ist in die Finanzierungsstrukturen des Johnson & Johnson Konzernverbundes eingebunden. Aus diesem Grund bestehen auch keine eigenen externen Kreditlinien. 2012 verteilten sich die überschüssigen liquiden Mittel auf Bank- und Scheckguthaben sowie auf Einlagen in den Cash-Pool. Die McNeil Consumer Healthcare GmbH hat im Geschäftsjahr 2012 keine Investitionen in Anlagegüter getätigt. 5. Personal Zum 31.12.2012 war keine Person bei der Gesellschaft angestellt. Für nicht mehr aktive bzw. ausgeschiedene Mitarbeiter bestehen noch Altersversorgungszusagen, die durch die Pensionsrückstellungen gedeckt sind. 6. Umweltschutz Es existieren keine Umweltrisiken bei der McNeil Consumer Healthcare GmbH. Alle bestehenden nationalen und internationalen Vorschriften werden erfüllt und durch Prüfungen wird die Einhaltung der hohen Standards gewährleistet. B. Lage der Gesellschaft1. Ertragslage Der Jahresüberschuss für 2012 beträgt nach Steuern 1,4 Mio. Euro gegenüber 0,5 Mio. Euro in 2011. Dem Anstieg der Umsatzerlöse von 7,2 Mio. Euro standen gestiegene Materialkosten um 6,3 Mio. Euro gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 0,4 Mio. Euro gestiegen. Das Finanzergebnis ist 2012 weiterhin negativ und beträgt -0,2 Mio. Euro. Im Vorjahr betrug das Finanzergebnis -0,1 Mio. Euro. Für 2013 wird mit einem positiven Ergebnis gerechnet. Die Gesellschaft erhöhte vor allem aufgrund der positiven Entwicklung der Marke Listerine den Umsatz um 7,2 Mio. Euro auf 86,7 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 65) beinhalten vor allem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Materialaufwand ist auf 52,2 Mio. Euro gegenüber 46,0 Mio. Euro gestiegen. Die Materialaufwandsquote beträgt 60,2 % gegenüber 57,8 % in 2011. Die Änderung ergibt sich als Folge des mit der Cilag GmbH International, Zug/Schweiz abgeschlossenen LRD Vertrages. Der Materialaufwand ergibt sich als Differenz zwischen den Umsatzerlösen, den Ausgaben für Werbung, den Gemeinkosten und der vereinbarten Gewinnmarge. Durch die Veränderungen im Bereich Umsatzerlöse, Werbeausgaben und Gemeinkosten können sich starke Schwankungen bei den Materialkosten ergeben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 33,0 Mio. Euro (Vorjahr 32,6 Mio. Euro) beinhalten im Wesentlichen die Kostenweiterbelastungen der Johnson & Johnson GmbH für die übernommenen operativen Tätigkeiten. Im Geschäftsjahr ergab sich ein Steuerertrag von 49 TEUR, der sich aus einer Steuererstattung für Vorjahre (TEUR 493 - davon TEUR 244 aus Gewerbesteuer, TEUR 236 aus Körperschaftssteuer sowie TEUR 13 Solidaritätszuschlag), einem Ertrag aus der Änderung latenter Steuern (TEUR 31) sowie dem Steueraufwand des Geschäftsjahres (TEUR 475) zusammensetzt. Im Vorjahr ergab sich ein Steueraufwand von 281 TEUR. 2. Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist von 77,2 % auf 78,9 % gestiegen. Das kurzfristig gebundene Fremdkapital ist von 1,5 Mio. Euro auf 1,2 Mio. Euro (4,6 % der Bilanzsumme) gesunken. Ferner bestehen noch langfristig gebundene Pensionsrückstellungen von 4,3 Mio. Euro (16,5 % der Bilanzsumme). Verglichen zu dem Jahresanfang 2012 hat sich das Guthaben auf dem konzernweiten Cashpoolkonto um 0,5 Mio. Euro erhöht. Dies ist primär getrieben durch das Jahresergebnis der Gesellschaft. Aufgrund dieser sehr positiven Finanzlage und der konzernweiten Finanzierungsmöglichkeiten besteht kein externer Finanzierungsbedarf. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Mio. Euro auf 26,3 Mio. Euro gestiegen. Auf der Aktivseite resultiert die Veränderung im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+1,7 Mio. Euro) sowie dem Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände (-0,6 Mio. Euro). Auf der Passivseite ist das Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses auf 20,7 Mio. Euro gestiegen (+1,3 Mio. Euro). Die Aktiva der Gesellschaft bestehen zu 90,8 % aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen (23,9 Mio. Euro), zu 8,4 % aus sonstigen Vermögensgegenständen (Forderungen gegenüber dem Finanzamt) und zu 0,2 % aus liquiden Mitteln und Rechnungsabgrenzungsposten. Aktive latente Steuern sind in Ansatz gebracht worden und betragen 0,5 % der Bilanzsumme der Gesellschaft. 4. Forschung & Entwicklung Die McNeil Consumer Healthcare GmbH ist ein reines Marketing- und Vertriebsunternehmen und betreibt daher keine eigene Forschung und Entwicklung. Aufgrund der Einbindung in die Konzernstruktur vermarktet die Gesellschaft innovative Produkte aus dem Konzern Portfolio und kann so den Kundenwünschen individuell und schnell nachkommen. 5. Risiken Die Gesellschaft ist in das einheitliche Risikomanagement der Johnson & Johnson Gruppe eingebunden. Das frühzeitige Erkennen von Schlüsselrisiken wurde durch entsprechende Managementsysteme abgedeckt. Hierbei werden systematisch und kontinuierlich die Veränderungen abgefragt, analysiert und geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung und -bewältigung eingeleitet. Wesentliche Bestandteile des Risikomanagements waren die Prozesse Geschäftsplanung, Berichtswesen und Systemüberwachung / Audit / Management-Review. Risiken obliegen somit einer laufenden Überwachung und Kommunikation. Vorbehaltlich der üblichen branchenbedingten Geschäftsrisiken aufgrund steigenden Wettbewerbs und veränderter Bevölkerungsstruktur sehen wir zurzeit keine weiteren besonders hervorzuhebenden, insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken. Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung bestehen in erster Linie in Preisänderungen. Aus den gesundheitspolitischen Plänen der Bundesregierung resultieren nach Meinung der Geschäftsführung zum derzeitigen Stand keine direkten Risiken für den OTC-Markt. 6. Chancen und Ausblick auf die künftige Entwicklung Erfreulicherweise konnte das Kalenderjahr 2012 über den Erwartungen abgeschlossen werden und auch die ersten Monate 2013 liegen über/im Rahmen unserer Erwartungen. Insbesondere Listerine ist weiterhin auf Wachstumskurs und wird auch im Jahre 2013 mit zusätzlichen Investitionen deutlich zum Geschäftserfolg des gesamten Unternehmens beitragen. Des Weiteren muss sich das Unternehmen auf die sich demographisch rasch verändernde Gesellschaft in Deutschland fokussieren. Um diese Chancen wahrzunehmen werden mittelfristig Verschiebungen des Innovationsfokus wie auch der Investitionen erforderlich. Bei gegebenen Strukturen wird aktuell von einem gegenüber dem Berichtsjahr konstanten Umsatz und einem konstanten Ergebnis für die Jahre 2013 und 2014 ausgegangen. Derzeit angedacht ist ein Verkauf der Gesellschaft innerhalb des Johnson & Johnson Konzerns. Dieser wird wahrscheinlich im Jahr 2013 oder 2014 stattfinden. 7. Wesentliche Geschäftsvorfälle nach dem Bilanzstichtag Die Johnson & Johnson GmbH wird im innerhalb des nächsten Jahres die Finanzorganisation grundlegend verändern. Es ist geplant, dass alle Buchhaltungstätigkeiten in der Zukunft von einem Shared Service Center in Großbritannien durchgeführt werden. Es lagen darüber hinaus keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres (§ 289 Abs. 2 HGB) vor.
Neuss, 28. März 2013 Die Geschäftsführung Luc Huys Renate Hähnel Wolfgang Monschau BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine GrundlagenDie McNeil Consumer Healthcare GmbH ist in das Handelsregister Neuss unter der Nummer HRB 14486 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Neuss. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember jeden Jahres. Gegenstand des Unternehmens sind die Herstellung, der Vertrieb, Handel, Import und Export von Körperpflegemittel aller Art sowie Artikel verwandter Branchen und der Vertrieb, Handel, Import und Export von Arzneimitteln. Aktuell werden weder Arzneimittel noch andere Artikel selber hergestellt. Die McNeil Consumer Healthcare GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Cilag Holding AG, Zug, Schweiz, die ihrerseits in dem Konzernabschluss der Firma Johnson & Johnson in New Brunswick, New Jersey, USA, einer Gesellschaft nach dem Recht des Staates New Jersey, erfasst wird. Der Geschäftsbericht dieser Gesellschaft kann bei ihr eingesehen oder von ihr angefordert werden. Der Abschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei wurde dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen. Die Gesellschaft vertreibt als Kommittent über die Johnson & Johnson GmbH, Neuss (Kommissionär), nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel (OTC Produkte) und andere Healthcare Produkte. Der Ausweis der Verkäufe an die Kunden erfolgt als Umsatzerlöse. Soweit zulässig, werden die gesetzlich vorgegebenen Davon-Vermerke im Anhang dargestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sind unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Falls erforderlich werden alle erkennbaren Einzelrisiken durch Abwertungen berücksichtigt. Entsprechend den Vorschriften des deutschen Körperschaftsteuergesetzes bezüglich der Behandlung des restlichen Körperschaftsteuerguthabens wurde das per 31.12.2006 festgestellte Körperschaftsteuer-guthaben in der Bilanz als sonstiger Vermögensgegenstand aktiviert. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Vermögensgegenstände, die rechtlich nach dem Abschlussstichtag entstanden sind. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden die im Geschäftsjahr 2012 geleisteten Rentenzahlungen abgegrenzt, soweit sie auf das Folgejahr entfallen. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der McNeil GmbH von 31,75 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Die Gesellschaft übt das Ansatzwahlrecht für den Ansatz der aktiven latenten Steuern aus. Somit wird die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung in der Bilanz als aktive latente Steuer angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Anwartschaftsbarwert auf der Basis der Richttafeln 2005G von Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - angesetzt. Sie wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank in 2012 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. s HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,06% p.a. (VJ 5,13%). Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden unverändert zum Vorjahr jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0% und Rentensteigerungen von jährlich 1,75% unterstellt (§ 285 Nr. 24 HGB). Die Rückstellung beinhaltet ausschließlich Verpflichtungen gegenüber Rentnern und unverfallbar Ausgeschiedenen. Die sonstigen Rückstellungen decken alle Verpflichtungen, ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken ab. Bei ihrer Bemessung wurde der Grundsatz kaufmännischer Vorsicht beachtet. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei der Rückstellungsbewertung sind zukünftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen worden, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Rückstellungen für noch zu erteilende Gutschriften für Retouren werden auf Basis eines Durchschnittswerts der Retouren der letzten zwei Jahre errechnet. Des Weiteren werden zusätzlich für spezifische Produkte mit erhöhtem Retourenrisiko individuelle Rückstellungen gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder zum ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet; Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden stets zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. C. Erläuterungen zur BilanzDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.431 (VJ TEUR 7.230). Das Cash Pool Darlehen beträgt T€ 15.480 (VJ14.964 TEUR). Es sind keine Forderungen gegenüber dem Gesellschafter enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Vermögensgegenstände, die rechtlich nach dem Abschlussstichtag entstanden sind. Die Flüssigen Mittel betreffen ein frei verfügbares Guthaben bei einem Kreditinstitut. Aktive latente Steuern werden saldiert mit den passiven latenten Steuern ausgewiesen (die unsaldierten aktiven latenten Steuern betragen TEUR 142 und die passiven latenten Steuern TEUR 0). Die temporären Differenzen zum 31.12.2012 bestehen bei Pensionen in Höhe von TEUR 446. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgte mit einem Steuersatz von 31,75 %. Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital gemäß § 272 Abs. 1 S. 1 HGB i.V.m. mit § 5 GmbHG ausgewiesen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 52. Der aus der Verschmelzung zum 01.12.2007 resultierende Verschmelzungsmehrwert wurde gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in die Kapitalrücklage eingestellt. In dem ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr i.H.v. T€ 17.136 (VJ T€ 16.638) enthalten. Der im Geschäftsjahr 2012 gegen Ausschüttung gesperrte Betrag iSd § 268 Abs. 8 HGB ergibt sich ausschließlich aus der Aktivierung der latenten Steuern und beträgt TEUR 142. Auf Grund der durch das BilMoG geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen ist eine Zuführung zu den Rückstellungen erforderlich, die bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr mindestens einem Fünfzehntel des Unterschiedsbetrags bei der erstmaligen Anwendung entspricht. Der durch die erstmalige Anwendung des BilMoG zuzuführende Betrag zu den Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 940, wovon TEUR 752 noch nicht bilanziell erfasst sind. Die sonstigen Rückstellungen bestehen hauptsächlich aus Retourenrückstellungen (TEUR 362) gegenüber TEUR 133 aus dem Vorjahr und Rückstellungen für externe Serviceleistungen (TEUR 277) gegenüber TEUR 286 aus dem Vorjahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen - wie auch im Vorjahr - im Berichtsjahr nicht. Es gibt wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern. Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind unbesichert. Alle Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gesellschaft vertreibt als Verkaufskommittent über die Johnson & Johnson GmbH, Neuss, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel (OTC Produkte) an Kunden in Deutschland. Der Ausweis der Verkäufe an die Kunden erfolgt als Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse betragen für das Geschäftsjahr 2012 T€ 86.744 (VJ T€ 79.589). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 58 (VJ: T€ 65) beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung der sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 24 (VJ T€ 26) und Kommissionserlöse in Höhe von T€ 34 (VJ T€ 0). Es sind keine Beträge aus Währungsumrechnungen enthalten. Der Personalaufwand in Höhe von T€ 25 (Vorjahr T€ 122) beinhaltet ausschließlich Pensionsaufwendungen. Es handelt sich hier ausschließlich um Aufwendungen für Altersversorgung, die auf Basis des Pensionsgutachtens eingestellt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 33.001 (VJ T€ 32.589) umfassen insbesondere die durch die Johnson & Johnson GmbH, Neuss im Rahmen des Kommissionsvertrages weiterbelasteten Kosten in Höhe von T€ 31.579 (VJ 31.799). Es sind keine Beträge aus Währungsumrechnungen enthalten. Der Rückgang der Zinserträge von T€ 121 im Vorjahr auf T€ 78 in 2012 ist auf den Rückgang der Erträge aus dem Darlehen (Cash Pool Guthaben) zurückzuführen. Die Zinsaufwendungen beinhalten TEUR 254 aus der Auf- und Abzinsung der sonstigen Rückstellungen und sonstiger Positionen. Das außerordentliche Ergebnis besteht aus außerordentlichen Aufwendungen von TEUR 63. Es umfasst Effekte aus der Umstellung der Pensionsverpflichtungen auf BilMoG, die gem. Art. 67 Abs. 7 EGHGB generell unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen wurden. Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden die Körperschafts- und Gewerbesteuer ausgewiesen. Diese beziehen sich fast ausschließlich auf die gewöhnliche Geschäftstätigkeit. Der Steuerertrag aufgrund der Veränderung der latenten Steuern zum 31.12.2012 beträgt TEUR 31 (VJ in Höhe von TEUR 28). E. Ergänzende AngabenDie aktiven Mitarbeiter wurden zum 1.12.2007 durch die Johnson & Johnson GmbH übernommen.Zum 31.12.2012 war keine Person bei der Gesellschaft angestellt. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse und keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Das Honorar des Abschlussprüfers ist in dem Gesamthonorar in Höhe von TEUR 135 für die J&J GmbH, Neuss enthalten, da die Gesamtleistung mit diesem Unternehmen abgerechnet wird. Im Rahmen des Kommissionärsvertrages werden die Kosten durch die J&J GmbH an die McNeil Consumer Healthcare GmbH weiterbelastet. Es entfällt bei der McNeil Consumer Healthcare GmbH ausschließlich auf Abschlussprüferleistungen. Die Jahresabschlüsse der McNeil Consumer Healthcare GmbH werden in den Konzernabschluss zum 31.12. eines jeden Jahres der Cilag Holding AG, Zug/Schweiz einbezogen. Der Konzernabschluss der Cilag Holding AG wird in den Konzernabschluss der Firma Johnson & Johnson, New Jersey/USA einbezogen, der in den USA (SEC) veröffentlicht wird. F. Angaben zu GesellschafterorganenDie Geschäfte des Unternehmens wurden von folgenden Geschäftsführern wahrgenommen : Luc Huys, Master of Arts , Managing Director, Lichtaart/Belgien, Renate Hähnel, Dipl.-Kauffrau, Marketing Director, Düsseldorf, Wolfgang Monschau, Dipl.-Betriebswirt, Finance Director, Königswinter, Den Geschäftsführern wurde im Geschäftsjahr von der Gesellschaft keine Vergütung gewährt. Die Gesellschaft kann entweder durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer mit einem Prokuristen vertreten werden. G. Vorschlag zur GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31.12.2012 ausgewiesenen Bilanzgewinn von T€ 18.496 auf neue Rechnung vorzutragen.
Neuss, den 28. März 2013 Die Geschäftsführung Luc Huys Renate Hähnel Wolfgang Monschau Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der McNeil Consumer Healthcare GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 14. Juni 2013 PricewaterhouseCoopers
Thomas Husemeyer, Wirtschaftsprüfer ppa. Marcus Gail, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt. |
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