FUJIFILM Optical Devices Europe GmbHLiquidated

47533 Kleve, DEU

Master Data

Registry
Register court Kleve HRB 14801
Registered
8/11/2017
Industry
Wholesale of photographic and optical equipmentAgents involved in the sale of precision, photographic, optical equipment, watches, clocks, precious metal products and jewelleryWholesale of audio and video equipment
Purpose
Der Handel mit optischen Geräten aller Art, einschließlich des Im- und Exports, sowie die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Shusuke Kozaki
since 10/1/2020
Managing Director
Masato Yamamoto
since 6/29/2018
Managing Director
Toshihisa Iida
since 8/11/2017
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
FUJIFILM Recording Media GmbH
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

FUJIFILM Recording Media GmbH
Germany
€256,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH

Kleve

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2019 bis zum 31.03.2020

Bilanz zum 31. März 2020

Aktiva

31.3.2020 31.3.2019
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.542,35 60.380,23
2. Kundenstamm 2.323.030,00 4.618.900,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 400.000,00 2.751.572,35 560.000,00 5.239.280,23
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.731.760,04 2.134.500,79
4.483.332,39 7.373.781,02
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 3.519.199,70 5.718.637,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.526.494,70 10.626.938,28
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.021.509,17 3.041.049,58
3. Sonstige Vermögensgegenstände 45.624,19 10.593.628,06 82.764,36 13.750.752,22
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 9.187.545,07 11.296.230,96
23.300.372,83 30.765.620,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 98.155,47 77.984,69
27.881.860,69 38.217.386,22

Passiva

31.3.2020
EUR
31.3.2019
EUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.289.836,65 1.375.872,51
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.200,33 9.032,26
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 68.160,42 153.967,65
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.975.033,87 36.037.666,74
4. Sonstige Verbindlichkeiten 289.629,42 384.847,06
- davon aus Steuern EUR 25.171,64 (i. Vj. EUR 30.657,07) -
26.336.024,04 36.585.513,71
27.881.860,69 38.217.386,22

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2019 bis 31. März 2020

2019/2020
EUR
2018/2019
EUR
1. Umsatzerlöse 66.291.946,20 76.814.245,95
2. Anschaffungskosten der verkauften Waren -59.051.379,39 -68.976.900,66
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 7.240.566,81 7.837.345,29
4. Vertriebskosten -7.211.110,83 -5.757.482,83
5. Allgemeine Verwaltungskosten -619.638,28 -640.678,56
6. Sonstige betriebliche Erträge 1.455.159,71 983.423,23
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.980.220,36 -1.260.827,35
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 93.896,13 71.211,52
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.107,32 -6.956,51
10. Ergebnis nach Steuern -1.028.454,14 1.226.034,79
11. Sonstige Steuern -7.767,74 -7.076,96
12. Erträge aus Verlustübernahme 1.036.221,88 0,00
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 0,00 -1.218.957,83
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Wirtschaftsjahr 2019/2020

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister vom Amtsgericht Kleve unter der Nummer HRB 14801 eingetragen. Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 6. Juni 2017 gegründet. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 11. August 2017. Die operative Geschäftstätigkeit wurde im September 2017 aufgenommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt die Kriterien für eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögengegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken bezüglich der Handelswaren, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Stichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Aktivierung oder Passivierung von Steuerlatenzen unterbleibt aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft mit der FUJIFILM Recording Media GmbH, Kleve.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gem. § 256 a Satz 2 HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten die Anschaffungskosten des Kundenstamms von der FUJIFILM Europe B.V. (Tilburg). Der Kundenstamm wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben, was der erwarteten durchschnittlichen Kundenbindung entspricht. Aufgrund des auslaufenden Automotive Business wurde der Kundenstamm in diesem Geschäftsjahr außerplanmäßig iHv TEUR 1.752 abgeschrieben. Außerdem enthalten ist der Geschäfts- oder Firmenwert, der über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von insgesamt TEUR 797 (i. Vj. TEUR 278) Forderungen gegen die Gesellschafterin FUJIFILM Recording Media GmbH, Kleve. Hierin sind Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 303 (i. Vj. TEUR 278) enthalten. Die anderen Forderungen gegen die Gesellschafterin resultieren aus Lieferungen und Leistungen sowie aufgrund eines Ergebnis- und Gewinnabführungsvertrages ausgeglichenen Verlustes. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber anderen verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 2.228 (i. Vj. TEUR 2.763).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Eigenkapital

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 256.000,00. Alleinige Gesellschafterin ist die FUJIFILM Recording Media GmbH, Kleve.

Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Kundenboni und Werbekostenzuschüsse, sonstige ausstehende Rechnungen und personalbezogene Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber der Gesellschafterin (FUJIFILM Recording Media GmbH, Kleve) in Höhe von EUR 18,6 Mio. (i. Vj. EUR 25,5 Mio.). Hierin enthalten ist das Darlehen in Höhe von EUR 18,6 Mio. (i. Vj. EUR 23,6 Mio.), das ursprünglich zur Finanzierung des Erwerbs des Opticalgeschäfts sowie des Working Capitals gewährt wurde und regelmäßig monatlich verlängert wird, so dass es letztendlich langfristig zur Verfügung steht.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 7,4 Mio. (i. Vj. EUR 10,5 Mio.) resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Außerbilanzielle Geschäfte/sonstige finanzielle Verpflichtungen

Außerbilanzielle Geschäfte resultieren aus Miet- und Leasingverträgen (Kraftfahrzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattung). Sie belaufen sich auf TEUR 28 in 2020/2021 und TEUR 14 in 2021/2022. Die Geschäfte dienen dem Zweck der Eigennutzung und zur Vermeidung von Kapitalbindung.

Hinsichtlich der Miet- und Leasingverträge besteht theoretisch das Risiko, dass die gemieteten Gegenstände nicht über die volle vertragliche Laufzeit genutzt werden können.

Die bei der Bank Mendes Gans unterhaltenen Cashpool-Guthaben (EUR 8,8 Mio. zum 31. März 2020) dienen als Sicherheit für gegenwärtige oder künftige Inanspruchnahmen von Konzerngesellschaften. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Aufteilung der Umsatzerlöse für das Wirtschaftsjahr 2019/2020 lässt sich wie folgt

FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH 2019/2020 Inland
TEUR
2019/2020 Ausland
TEUR
2019/2020 Gesamt
TEUR
Automotive Optics 30.660 427 31.087
(i. Vj. 37.790) (i. Vj. 834) (i. Vj. 38.624)
Broadcast & Cine Lenses 3.744 17.636 21.380
(i. Vj. 4.266) (i. Vj. 19.687 (i. Vj. 23.953)
Beam Splitters for Cameras 0 748 748
(i. Vj. 589) (i. Vj. 645) (i. Vj. 1.234)
Security & MV Lenses 4.069 5.841 9.910
(i. Vj. 3.535) (i. Vj. 7.634) (i. Vj. 11.169)
Projektor Optics 54 2.205 2.259
(i. Vj. 0) (i. Vj. 838) (i. Vj. 838)
Binocular & Night Vision Scopes 94 953 1.047
(i. Vj. 115) (i. Vj. 958) (i. Vj. 1.073)
Scanner Lenses 0 72 72
(i. Vj. 0) (i. Vj. 213) (i. Vj. 213)
Summe 38.620 27.882 66.503
(i. Vj. 46.295) (i. Vj. 30.809) (i. Vj. 77.104)
Erlösschmälerungen -174 -37 -211
(i. Vj. 8) (i. Vj. -298) (i. Vj. -290)
Nettoumsatz 38.446 27.846 66.292
(i. Vj. 46.304) (i. Vj. 30.511) (i. Vj. 76.814)

Anschaffungskosten der verkauften Waren

Da unser Unternehmen ein reines Handelsunternehmen ist, umfassen die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Anschaffungskosten der verkauften Waren fast ausschließlich Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 59.007 (i. Vj. TEUR 68.880). Die Kosten für bezogene Leistungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2019/2020 auf insgesamt TEUR 45 (i. Vj. TEUR 97).

Gliederung des Personalaufwandes

Die in den Vertriebs- und Verwaltungskosten enthaltenen Personalaufwendungen setzen sich im Geschäftsjahr 2019/2020 wie folgt zusammen:

2019/2020
TEUR
2018/2019
TEUR
Löhne und Gehälter 1.886 2.097
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
(davon für Altersversorgung TEUR 0, VJ TEUR 0) 368 408
2.254 2.505

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 1.357 (i. Vj. TEUR 751) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungskursverluste in Höhe von TEUR 1.016 (i. Vj. TEUR 156).

Zinsergebnis

Zinsen an verbundene Unternehmen betragen TEUR 7 (i. Vj. TEUR 7).

Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn

Aufgrund des am 4. Oktober 2017 abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird der Verlust des Geschäftsjahres 2019/2020 in Höhe von TEUR 1.036 durch die FUJIFILM Recording Media GmbH, Kleve, ausgeglichen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2019/2020 folgende Personen an:

 

Herr Christopher Brawley, Geschäftsführer, Gaiberg

 

Herr Toshihisa Iida, Geschäftsführer, Kanagawa/Japan (ohne Bezüge)

 

Herr Masato Yamamoto, Geschäftsführer, Düsseldorf (ohne Bezüge)

 

Herr Koichi Tamai, Geschäftsführer, Kanagawa/Japan (bis 26.Juni 2019) (ohne Bezüge)

 

Herr Go Miyazaki, Geschäftsführer; Tokio/Japan (ab 27. Juni 2019 bis zum 26. Juni 2020) (ohne Bezüge)

 

Herr Shusuke Kozaki, Geschäftsführer, Düsseldorf (ab 26. Juni 2020) (ohne Bezüge)

Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2019/2020 beschäftigten Mitarbeiter:

Angestellte 25

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der FUJIFILM Recording Media GmbH, Kleve, die wiederum ein 100 %iges Tochterunternehmen der FUJIFILM Corporation, Tokio, Japan, ist. Die FUJIFILM Holdings Corporation, die in Japan einen Konzernabschluss für den Gesamtkonzern aufstellt, hält wiederum sämtliche Anteile an der FUJIFILM Corporation. Der Jahresabschluss der FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der FUJIFILM Holdings Corporation einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der FUJIFILM Holdings Corporation erhältlich.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers betrug im Geschäftsjahr für

Abschlussprüfungsleistungen 102 TEUR

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht)

Seit Januar 2020 breitet sich das Coronavirus weltweit weiter aus (Coronavirus-Epidemie). Durch die Corona-Pandemie ist auch unser Geschäft stark betroffen. Insbesondere wird mit Umsatzeinbußen im Bereich Broadcast & Cine Lenses durch die Absagen großer Sportveranstaltungen wie zum Beispiel der Olympischen Sommerspiele 2020 sowie der Schließung der Kinos bzw. Verschiebungen von Dreharbeiten gerechnet. Schon jetzt sind erste Nachfrage-Defizite spürbar. Für das Geschäftsjahr 2020/2021 wird mit einem leicht positiven und gegenüber dem Vorjahr - bereinigt um die außerplanmäßige Abschreibung - deutlich ermäßigten Betriebsergebnis (Ergebnis nach Steuern) sowie deutlich niedrigeren Umsatzerlösen gerechnet.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag sind nicht eingetreten.

 

Kleve, 16. September 2020

Christopher Brawley

Masato Yamamoto

Shusuke Kozaki

Toshihisa Iida

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019/2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.4.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.3.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 100.799,11 2.984,62 0,00 103.783,73
2. Kundenstamm 5.449.000,00 0,00 0,00 5.449.000,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 800.000,00 0,00 0,00 800.000,00
6.349.799,11 2.984,62 0,00 6.352.783,73
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.946.578,53 787.497,67 677.935,13 3.056.141,07
9.296.377,64 790.482,29 677.935,13 9.408.924,80
Kumulierte Abschreibungen
1.4.2019
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.3.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.418,88 34.822,50 0,00 75.241,38
2. Kundenstamm 830.100,00 2.295.870,00 0,00 3.125.970,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 240.000,00 160.000,00 0,00 400.000,00
1.110.518,88 2.490.692,50 0,00 3.601.211,38
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 812.077,74 700.567,83 188.264,54 1.324.381,03
1.922.596,62 3.191.260,33 188.264,54 4.925.592,41
Buchwerte
31.3.2020
EUR
31.3.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.542,35 60.380,23
2. Kundenstamm 2.323.030,00 4.618.900,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 400.000,00 560.000,00
2.751.572,35 5.239.280,23
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.731.760,04 2.134.500,79
4.483.332,39 7.373.781,02

Lagebericht für 2019/20

1. Grundlage der Gesellschaft

1.1 Geschäftsmodell

Die FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH ist eine 100 %ige Tochtergesellschaft der FUJIFILM Recording Media GmbH, Kleve, und fungiert ausschließlich als Vertriebsgesellschaft für den Geschäftsbereich optische Geräte. Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2017/18 mit Gesellschaftsvertrag vom 6. Juni 2017 gegründet und am 11. August 2017 ins Handelsregister eingetragen. Die Eintragung des Ergebnisabführungsvertrages im Handelsregister erfolgte am 1. Dezember 2017. Beides sind Unternehmen des weltweit agierenden Konzerns der FUJIFILM Holdings Corporation, Tokio, Japan.

Im Bereich der vertriebenen Handelswaren gehört die Muttergesellschaft FUJIFILM Recording Media GmbH zu einem der führenden Anbieter von Bandspeicherprodukten für professionelle Anwender in der EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa).

Im Rahmen einer unternehmensweiten Neuorientierung und einer konsequenten Wachstumsstrategie haben sich die FUJIFILM Corporation und die FUJIFILM Europe B.V., Tilburg/Niederlande, entschlossen, den Bereich European Optical Devices ab 1. Oktober 2017 in der FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH ("FODE") zu konzentrieren. Aus der FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH betreut der FUJIFILM-Konzern den Bereich Optical Devices europaweit.

Die FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH ist am Standort Kleve für den Vertrieb, das Marketing und den Service von professionellen FUJINON Objektiven für TV- und Filmproduktionen, CCTV und Machine Vision sowie von FUJINON Ferngläsern in Europa, im Mittleren Osten und in Afrika zuständig.

1.2 Forschung und Entwicklung

Als Vertriebsgesellschaft tätigt unsere Gesellschaft keine eigenen Aufwendungen in diesem Bereich. Die grundlegenden Technologien und Entwicklungsergebnisse werden von der Konzernobergesellschaft in Japan zur Verfügung gestellt. Zunehmend werden auch von dieser die besonderen Bedürfnisse der europäischen Märkte in die Entwicklung neuer Produkte einbezogen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Euroraum erhöhte sich die gesamtwirtschaftliche Leistung im letzten Jahresviertel 2019 nur wenig. Der Schnellschätzung von Eurostat zufolge nahm das reale BIP saisonbereinigt lediglich um 0,1 % gegenüber dem Vorquartal zu. Der Anstieg binnen Jahresfrist verringerte sich auf 0,9 % und blieb damit deutlich hinter der von der Europäischen Kommission geschätzten Potenzialrate von 1,3 % zurück. Wesentlich für das nur schwache Wirtschaftswachstum war unter anderem ein weiterer Rückgang der Erzeugung im Verarbeitenden Gewerbe, trotz Zuwächsen im Exportgeschäft. 1

Die konjunkturelle Schwäche in Deutschland hielt im letzten Jahresviertel 2019 an. Der Schnellmeldung des Statistischen Bundesamtes zufolge verharrte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) saison- und kalenderbereinigt auf dem Stand des Vorquartals. Für das Jahr 2019 insgesamt ergibt sich eine Zunahme des realen BIP um 0,6 %. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Dies ist die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5 % und 2018 um 1,5 %. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von 1,3 % ist die deutsche Wirtschaft 2019 schwächer gewachsen. 2

Die Coronavirus-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung getroffenen Maßnahmen stürzten die deutsche Wirtschaft in eine schwere Rezession. Insbesondere in einigen konsumnahen Dienstleistungsbranchen führten sie dazu, dass die Wirtschaftstätigkeit ab Mitte März weitgehend eingestellt wurde. Erste vorsichtige Lockerungen der Eindämmungsmaßnahmen wurden zwar bereits umgesetzt, es werden aber voraussichtlich noch substanzielle Restriktionen bestehen bleiben müssen, bis eine medizinische Lösung verfügbar ist. Eine rasche und starke wirtschaftliche Erholung erscheint aus diesem Grund aus gegenwärtiger Perspektive eher unwahrscheinlich. Eine Rolle spielt dabei auch, wie schnell die Verbraucher und Unternehmen nach den Lockerungen ihr Verhalten normalisieren. Dies gilt nicht nur für Deutschland selbst, sondern auch für die Länder, mit denen Deutschland wirtschaftlich eng verflochten ist. 3

1 https://www.bundesbank.de/resource/blob/825890/d105d16a21f439920fde97f0544a1e78/mL/2020-02-inteuropumfeld-data.pdf
2 https://www.bundesbank.de/resource/blob/825896/77fc656243a9208c197bd5c0db2cba8a/mL/2020-02-konjunktur-data.pdf
3 https://www.bundesbank.de/resource/blob/831048/7d2cdae4870bbdff2cd10b1e4a324f09/mL/2020-04-monatsbericht-data.pdf

Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen ist auf einem Tiefstand. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im April 2020 auf 74,3 Punkte abgestürzt, nach 85,9 Punkten im März 2020. Dies ist der niedrigste jemals gemessene Wert. Einen stärkeren Rückgang hat es noch nicht gegeben. Die Unternehmen blickten noch nie so pessimistisch auf die kommenden Monate. Die Coronakrise trifft die deutsche Wirtschaft mit voller Wucht. 4

Absatzmarkt

In der Video-Produktion verschwimmt zunehmend die Grenze zwischen Amateur und Profi. Auf der technischen Seite steigen die Anforderungen an bestmögliche Filmqualität ebenso wie die Notwendigkeit zum Ausbau der Performance hinsichtlich Präsentation, Speicher und Videoschnitt. 5

Darüber hinaus erwartet die Branche die Umstellung der Aufnahme- und Übertragungstechnik von HD hin zum neuen UHD bzw. 4k Standard. Die 4K-Technologie stellt heutzutage bereits den Standard für moderne TV-Geräte dar. Dabei vollzieht sich der Wandel im Bereich der Content Produktion differenziert. Während aktuelle Spielfilm- und Serienproduktionen z.B. für Netflix oder Amazon prime bereits ausschließlich im 4k Standard produziert werden, bleiben Live TV und die öffentlich-rechtlichen Anstalten teilweise bei der älteren HD Technik. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten nutzen die neue Technik eher für die Archiv-Produktion, um ausreichend 4k Content anbieten zu können. Auch bei Fußballübertragungen werden teilweise 4k Kameras neben HD Kameras eingesetzt. Außerdem ist als weiterer Entwicklungssprung das 8k Format bereits am Horizont erkennbar und wird mittelfristig für weitere Wachstumsimpulse sorgen, da es noch mehr Qualität und Flexibilität bietet. Aufgrund des Mangels an in dieser Qualität verfügbaren Inhalten handelt es sich allerdings noch um ein Nischenprodukt.

Der Markt für professionelle Kameraobjektive für TV-Produktionen in Europa wird im Wesentlichen von zwei Anbietern beherrscht, bei denen unsere Gesellschaft vertreten ist. Die Kunden sind einerseits öffentlich-rechtliche Auftraggeber sowie andererseits im Broadcast Bereich die Gesellschaften, die die Übertragungsfahrzeuge mit Equipment ausstatten. Seit über 40 Jahren sammelt FUJIFILM Erfahrung und Können bei der Entwicklung von Hochleistungsoptiken für Fernsehkameras und hat sich dem technischen Wandel in der Objektivtechnik immer wieder erfolgreich gestellt. So zählen preisgekrönte 4k und 4k+ Zoom Objektive wie auch die weltweit ersten Objektive für 2/3" 4k TV Kameras zum Produktportfolio.

4 https://www.ifo.de/umfrage/ifo-geschaeftsklimaindex
5 https://www.piv-imaging.com/imagingmarkt/video-auf-der-ueberholspur-10011120

Beschaffungsmarkt

Die optischen Geräte werden ausschließlich und direkt von der Konzerngesellschaft FUJIFILM Corporation, Tokio/Japan, bezogen und sowohl direkt an Kunden als auch an Kamerahersteller vertrieben. Die Einkaufspreise werden anhand einer "price road map" produktspezifisch gestaltet.

2.2 Geschäftsverlauf

Für das Geschäftsjahr 2019/2020 wurde ein moderater Rückgang der Umsatzerlöse sowie ein Betriebsergebnis in Höhe des Vorjahres prognostiziert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Umsatzerlöse in Höhe von EUR 66,3 Mio. erwirtschaftet werden, was einen Rückgang von 13,7 % bedeutet. Das Betriebsergebnis hat sich ebenfalls reduziert. Es betrug im Geschäftsjahr 2019/2020 EUR -1,0 Mio. (Vj. EUR 1,2 Mio.). Die prognostizierten Werte konnten folglich deutlich nicht erreicht werden.

Wie im Vorjahr dominierten im Wesentlichen die speziellen Objektive im Bereich Automotive Optics deutlich. Die weiteren zwei größeren Geschäftsbereiche beinhalten weiterhin die professionellen Objektive im Bereich Broadcast & Cine Lenses sowie im Bereich der Security & Machine Vision Lenses.

Der sogenannte "Automotive Optics" Bereich umfasst hauptsächlich Objektive für Front- und Rearvision Systeme bei PKWs. Diese werden an große Automobilzulieferer geliefert, die wiederum das gesamte System konfigurieren und an die PKW-Hersteller liefern. Allerdings wurde im Geschäftsjahr 2010/2020 beschlossen, das Automotive Business nicht weiter fortzusetzten. Dies hat im Wesentlichen zu dem Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2019/2020 beigetragen und ist auch der Grund für das in Zukunft erwartete niedrigere Umsatzniveau der Gesellschaft. Zudem wurde aufgrund des auslaufenden Automotive Business der Kundenstamm in diesem Geschäftsjahr außerplanmäßig iHv TEUR 1.752 abgeschrieben, was das Ergebnis belastet hat.

Die professionellen Objektive für TV- und Filmproduktionen im Bereich Broadcast & Cine Lenses definieren die Grenzen von hoher Auflösung, hohem Kontrastverhältnis und hohem Dynamikumfang neu. Durch den Megapixel-Zoom und der variablen Brennweite der Objektive werden CCTV-Systeme hochauflösend. Das stetig wachsende Portfolio an präzisen optischen Geräten für die industrielle Bildverarbeitung sorgt durch minimale Verzerrung für höchste Bildqualität, sogar unter Extrembedingungen.

Neben den bereits dargestellten großen Umsatzträgern runden noch Ferngläser sowie Zubehör das Produktsortiment ab. Die FUJINON Ferngläser sind weltweit bekannt und werden insbesondere im professionellen und semiprofessionellen Bereich von den Anwendern sehr geschätzt.

Aufgrund eines mit der FUJIFILM Recording Media GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages werden Gewinne an die Muttergesellschaft abgeführt und Jahresfehlbeträge von dieser übernommen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Verlust iHv TEUR 1.036 durch die Muttergesellschaft ausgeglichen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte die Corona-Pandemie noch keine nennenswerten Auswirkungen auf das Geschäft unserer Gesellschaft. Erste Rückgänge bei der Nachfrage waren jedoch schon zum Ende des Geschäftsjahres erkennbar.

2.3 Lage der Gesellschaft

Ertragslage

2019/20 2018/19
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 66.292 100,0 % 76.814 100,0 %
Bruttoergebnis vom Umsatz lt. GUV 7.241 10,9 % 7.837 10,2 %
Betriebsergebnis -1.028 -2,0 % 1.226 1,6 %
Beteiligungs- und Finanzergebnis 87 0,1 % 64 0,1 %
Ergebnis aus Gewinnabführung (-) bzw. Verlustübernahme 1.036 2,0 % -1.219 -1,6 %

Die Ertragslage der FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH wird im Wesentlichen durch die Umsatzerlöse mit professionellen Objektiven für TV- und Filmproduktionen und Kamerasystemen für den Einsatz in Fahrzeugen sowie Sicherheitskameras geprägt. Daneben werden noch Ferngläser vertrieben und zusätzliche Serviceleistungen bei den optischen Geräten angeboten. Insgesamt konnte ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von TEUR 7.241 (Vorjahr: TEUR 7.837) erwirtschaftet werden. Trotz der guten Entwicklung der Gesellschaft konnten die geplanten Umsatzziele nicht erreicht werden. Aufgrund der deutlich ermäßigten Umsatzerlöse, der enorm gestiegenen Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung sowie einer außerplanmäßigen Abschreibung auf den bilanzierten Kundenstamm wurde das Geschäftsjahr mit einem negativen Betriebsergebnis geschlossen. Das prognostizierte Betriebsergebnis konnte folglich nicht erreicht werden. Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages wurde ein Verlust in Höhe von TEUR 1.036 durch die Muttergesellschaft ausgeglichen.

Vermögenslage

Eine Zusammenstellung der aktuellen Zahlen stellt sich wie folgt dar:

03/2020
TEUR
03/2019
TEUR
AKTIVA
Anlagevermögen 4.483 7.374
Vorräte 3.519 5.719
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.594 13.751
Liquide Mittel 9.188 11.296
Übrige Aktiva 98 77
27.882 38.217
PASSIVA
Eigenkapital 256 256
Rückstellungen 1.290 1.376
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.381 12.444
Verbindlichkeiten Darlehen 18.594 23.594
Erhaltene Anzahlungen 3 9
Verbindlichkeiten L + L 68 154
Sonstige Verbindlichkeiten 290 384
27.882 38.217

Die Bilanzsumme zum 31. März 2020 beträgt EUR 27,9 Mio.

Die Gesellschaft hat in ihrem Anlagevermögen lediglich in geringem Umfang Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Den wesentlichen Teil des Anlagevermögens bestimmen immaterielle Vermögensgegenstände, ein besonderer Bestand an Test- und Vorführequipment sowie die Anschaffungskosten für eine Kundenkartei, die von der FUJIFILM Europe BV in Tilburg erworben wurde. Die überproportionale Verminderung gegenüber dem Vorjahr war durch eine außerplanmäßige Abschreibung auf den bilanzierten Kundenstamm verursacht.

Des Weiteren besteht die Aktivseite im Wesentlichen aus liquiden Mitteln in Höhe von EUR 9,2 Mio. sowie daneben Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 10,6 Mio. und Vorräten in Höhe von EUR 3,5 Mio.

Die Passivseite besteht im Wesentlichen aus Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von EUR 18,6 Mio. sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 7,4 Mio.

Finanzlage

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags und des Finanzierungsdarlehens der Muttergesellschaft ist die Finanzlage der Gesellschaft weitgehend gesichert. Nennenswerte Investitionen wurden nicht getätigt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr entstand im Wesentlichen durch den Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie der Tilgung des Darlehens ein negativer Cash-Flow in Höhe von EUR 2,1 Mio.

Liquidität wurde im Wesentlichen aus dem Abbau der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und dem Abbau der Vorräte generiert.

Insgesamt entsprachen sowohl die Entwicklung der Gesellschaft als auch die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft nicht den ursprünglichen Erwartungen. Im Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts sieht sich die Gesellschaft allerdings gut aufgestellt, um die künftigen Herausforderungen, wie die Corona-Pandemie und die fehlenden Umsätze aus dem Automotive Business anzugehen.

Investitionen

Als reine Vertriebsgesellschaft verfügt die FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH über kein nennenswertes Anlagevermögen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 790 im Wesentlichen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Dem stehen Abgänge in Höhe von TEUR 678 ebenfalls im Wesentlichen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung zu Buche. Weitere nennenswerten Investitionen erfolgten nicht.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung werden finanzielle Leitungsindikatoren verwendet. Zu den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren gehören Umsatz und Betriebsergebnis (Ergebnis nach Steuern). Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Unternehmenssteuerung nicht eingesetzt.

4. Personal- und Sozialbereich

Mitarbeiterzahlen

Die Anzahl der Mitarbeiter zum 31. März 2020 betrug 25 Mitarbeiter (Vorjahr: 26 Mitarbeiter) und bewegt sich damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.

Personalaufwand

Der geminderte Personalstand hat aufwandsmäßig zu einer Minderung des Personalaufwands um EUR 0,2 Mio. geführt. Dieser beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 2,3 Mio. (Vorjahr: EUR 2,5 Mio).

Betriebliche Sozialleistungen

Die Gesellschaft gewährt ihren neu eintretenden Mitarbeitern eine Versorgung in Form einer Unterstützungskasse. Diejenigen Mitarbeiter, die von der Schwestergesellschaft übernommen wurden, behielten ihre Zusagen. Direkte Pensionszusagen werden von der Gesellschaft nicht erteilt.

5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Allgemeine Rahmenbedingungen und Geschäftserwartung

Durch die Corona-Pandemie geraten die Weltwirtschaft und mit ihr die deutsche Volkswirtschaft in eine Rezession. Das zeigt die Frühjahresprojektion 2020, die Ende April veröffentlicht wurde. Mit einem erwarteten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 6,3 % im Jahr 2020 steht der Bundesrepublik die schwerste Rezession seit ihrem Bestehen bevor. Für das Jahr 2021 rechnet die Bundesregierung dann mit einer deutlichen Erholung der Wirtschaftsleistung um 5,2 %.

Prognose von Finanzkennzahlen zur Unternehmenssteuerung

Durch die Corona-Pandemie ist auch unser Geschäft stark betroffen. Insbesondere wird mit Umsatzeinbußen im Bereich Broadcast & Cine Lenses durch die Absagen großer Sportveranstaltungen wie zum Beispiel der Olympischen Sommerspiele 2020 sowie der Schließung der Kinos bzw. Verschiebungen von Dreharbeiten gerechnet. Schon jetzt sind erste Nachfrage-Defizite spürbar. Für das Geschäftsjahr 2020/21 wird mit einem gegenüber dem Vorjahr - bereinigt um die außerplanmäßige Abschreibung - deutlich ermäßigten Betriebsergebnis (Ergebnis nach Steuern) sowie deutlich niedrigeren Umsatzerlösen gerechnet.

5.2 Chancen und Risikobericht

Die bedeutsamsten Chancen und Risiken sind:

Einbindung in die Fujifilm-Gruppe

Die Gesellschaft ist mit ihren Entscheidungen in die Fujifilm-Gruppe eingebunden. Daraus ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken. Auf der Absatzseite ist hier insbesondere die Versorgung mit neuen Produkten und Produktinnovationen zu nennen, die entscheidenden Einfluss auf den künftigen Erfolg der Gesellschaft haben. Durch die Einbindung wird die Gesellschaft auch von strategischen Entscheidungen seitens Fujifilm beeinflusst.

Chancen bestehen, wie unter 2.2 erwähnt, im Wandel im Segment der professionellen Kameraobjektive für die Bereiche Broadcast und Cinema. Die Branche ist hier in der Umstellung von HD hin zum neuen UHD bzw. 4k Standard und dem weiteren Entwicklungssprung zum 8k Format, das für weitere Wachstumsimpulse sorgen wird.

Weitere Risiken bestehen in:

Beschaffungsrisiken

Die Ertragslage der Gesellschaft wird auf Grund des Einkaufs von verbundenen Unternehmen durch die Kursentwicklung des YEN und USD zum Euro beeinflusst. Dieses Risiko ist von Unternehmensseite nur bedingt beeinflussbar. Ein Hedging von Fremdwährungspositionen erfolgt nicht.

Finanzierungsrisiken

Ein besonderes Finanzierungsrisiko ist durch die Einbindung in den Cash-Pool nicht gegeben. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch interne Finanzierung innerhalb der Fujifilm Gruppe.

Ausfallrisiken in Bezug auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungsausfälle der Gesellschaft bewegen sich in einem branchenüblichen Rahmen. Risiken aus diesem Bereich werden durch ein effizientes Forderungsmanagement begrenzt. Sämtliche Kunden werden einer Bonitätsprüfung unterzogen. Zum Teil wird der Verfügungsrahmen je Kunde durch eine externe Kreditversicherung gedeckt.

Personalrisiken

Der Einsatz qualifizierten Personals durch systematische Personalauswahl und fortlaufenden Schulungsmaßnahmen ist Grundlage für den zukünftigen Erfolg der Gesellschaft. Ein Fachkräftemangel könnte daher einen Einfluss auf die künftige Lage der Gesellschaft haben. Derzeit sieht sich die Gesellschaft allerdings gut aufgestellt.

Übrige Risiken

Im Gesamten sind keine Risiken bekannt, die entweder bestandsgefährdend sind oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben. Wie groß letztlich der Einfluss der Corona-Pandemie auf unser Geschäft sein wird, hängt auch davon ab, wie schnell sich Märkte und Nachfrage erholen und inwieweit wir gegebenenfalls von Nachholeffekten profitieren können.

Die Gesellschaft überwacht zeitnah und angemessen sowohl technische als auch unternehmerische Risiken, basierend zum einen auf konzerneinheitlichen technischen Richtlinien und zum anderen auf einem monatlichen Vergleich der Ist-Zahlen zur Planung. Marktrisiken ergeben sich aus einer unterschiedlichen Entwicklung der Absatzpreise im Vergleich zur Kostenentwicklung sowie aus dem Abnahmeverhalten der Kunden.

 

Kleve, 16. September 2020

Christopher Brawley

Toshihisa Iida

Masato Yamamoto

Shusuke Kozaki

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH, Kleve

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH, Kleve, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2019 bis zum 31. März 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FUJIFILM Optical Devices Europe GmbH, Kleve, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2019 bis zum 31. März 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2019 bis zum 31. März 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 16. September 2020

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kuntz, Wirtschaftsprüfer

Özgüc, Wirtschaftsprüfer

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