Master Data

Registry
Register court München HRB 125799
Previous
Schreinerei Josef Eham GmbH
Registered
5/26/1999
Industry
Erection of frames and constructional timber worksManufacture of doors and windows of woodConsulting architectural activities in building construction
Purpose
Betrieb einer Schreinerei, sowie die Planung und Durchführung von Bauleistungen.

Financial Overview

History

No events found for this filter

Management

NameRole
Josef Eham
since 8/31/2020
Procura
Stefan Droste
since 8/31/2020
Managing Director
Dominikus Josef Eham
since 12/29/2014
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Gmund am Tegernsee
€50,000
100.00%

Holdings

NameOwnership
100.00%
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Eham GmbH

Hausham

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

EHAM GMBH, HAUSHAM

A. Grundlagen des Unternehmens

Das Leistungsspektrum der Eham GmbH, mit Sitz in Hausham, umfasst die Bereiche Schreinerei, Bodengestaltung, maßgefertigte Küchensysteme sowie individuelle Innenarchitektur. Außerdem können Komplettlösungen - auch gewerkübergreifend - angeboten werden.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaft

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar. Für das Gesamtjahr ergibt sich ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. * 1) https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html

Branche

Trotz schlechteren Finanzierungsbedingungen, hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel konnte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr erreichen; das verarbeitende Gewerbe verzeichnete ein Minus von 0,4 % gegenüber dem Jahr 2022. * 2) Quelle: DESTATIS Statisches Bundesamt: Pressmitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024, Seite 2

Im langfristigen Vergleich ist im Schreinerhandwerk die Lage nach wie vor als gut/befriedigend einzustufen. Jedoch konnte die Auftragsreichweite im Jahr 2023 mit einem Wert von 14,3 Wochen nicht den historisch hohen Wert aus dem Vorjahr von 15,4 Wochen erreichen (bei Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigen). * 3) Mitgliederjournal Maßstab Fachverband Schreinerhandwerk Bayern, Ausgabe 5 November 2023, Seite 66

Im Vergleich zum Vorjahr zeichnete sich eine leichte Eintrübung der Ertragslage ab. * 4) Mitgliederjournal Maßstab Fachverband Schreinerhandwerk Bayern, Ausgabe 5 November 2023, Seite 67

II. Geschäftsverlauf

Im Berichtszeitraum war die Auftragslage wie im Vorjahr als überdurchschnittlich zu bewerten. Das Betriebsergebnis sowie das Jahresergebnis waren auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt war der Geschäftsverlauf zufriedenstellend.

1. Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Betriebsleistung reduziert. Es wurde insgesamt ein Rohergebnis (inkl. sonstiger betrieblicher Erträge) von 9,4 Mio. EUR (Vj. 9,5 Mio. EUR) erzielt.

Der Personalaufwand betrug 4,3 Mio. EUR (Vj. 4,4 Mio. EUR) und reduzierte sich daher leicht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr von 1,8 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR.

Das Betriebsergebnis belief sich auf 2,9 Mio. EUR (Vj. 2,9 Mio. EUR) und war daher konstant zum Vorjahr.

Das Finanzergebnis einschließlich Beteiligungsergebnis betrug -0,02 Mio. EUR (Vj. -0,08 Mio. EUR) und verbesserte sich daher gegenüber dem Vorjahr (Rückgang Abschreibungen von Finanzanlagen).

Die Ertragsteuern betrugen 0,9 Mio. EUR (Vj. 0,8 Mio. EUR).

Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von 2,1 Mio. EUR (Vj. 2,0 Mio. EUR) erzielt, der somit leicht über dem des Vorjahres lag.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme betrug zum Stichtag 18,1 Mio. EUR (Vj. 15,0 Mio. EUR) und stieg daher um 3,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr.

Das Anlagevermögen hat sich insgesamt von 5,9 Mio. EUR um 0,5 Mio. EUR auf 6,4 Mio. EUR erhöht. Dabei wirkten sich Investitionen von 0,9 Mio. EUR (Vj. 1,1 Mio. EUR) und Abschreibungen von 0,4 Mio. EUR (Vj. 0,6 Mio. EUR) aus.

Das Umlaufvermögen betrug 11,7 Mio. EUR (Vj. 9,1 Mio. EUR) und hat sich um 2,6 Mio. EUR erhöht. Es besteht überwiegend aus liquiden Mitteln (4,3 Mio. EUR, Vj. 3,4 Mio. EUR), Forderungen gegen Gesellschafter (2,9 Mio. EUR, Vj. 2,4 Mio. EUR), sonstigen Vermögensgegenständen (2,1 Mio. EUR, Vj. 0,3 Mio. EUR) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (1,7 Mio. EUR, Vj. 2,3 Mio. EUR). Vorräte wurden nur in geringem Umfang ausgewiesen, da unfertige Leistungen mit den erhaltenen Anzahlungen saldiert werden.

Das Fremdkapital belief sich insgesamt auf 5,3 Mio. EUR (Vj. 4,2 Mio. EUR) und hat sich um 1,1 Mio. EUR erhöht. Es enthält im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen (3,0 Mio. EUR, Vj. 1,3 Mio. EUR) sowie sonstige Verbindlichkeiten (0,9 Mio. EUR, Vj. 1,3 Mio. EUR).

Das Eigenkapital betrug 12,8 Mio. EUR (Vj. 10,7 Mio. EUR) bei einer Eigenkapitalquote von 70,6 % (Vj. 71,7%) und erhöhte sich aufgrund des erzielten Jahresüberschusses.

Die Finanzierung erfolgt über Eigenmittel sowie über Kreditinstitute. Wesentliche Änderungen in den Kreditkonditionen haben sich nicht ergeben.

Der Finanzmittelbestand (Kasse und Bankguthaben) hat sich von 3,4 Mio. EUR um 0,9 Mio. EUR auf 4,3 Mio. EUR erhöht.

C. Risikobericht

Folgende wesentliche Risiken sehen wir aus heutiger Sicht:

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Eine weitere Verschlechterung der Gesamtwirtschaft, verbunden mit einem Nachfragerückgang stellt ein Risiko dar. Folgende weitere Risiken können sich ebenso negativ auswirken:

- Politische Risiken (Kriege, Unterbrechung von Lieferketten, Terror)

- Inflation (z.B. Preissteigerungen im Bereich von Energie- und Rohstoff)

- Volatilität der Wirtschafts- und Finanzmärkte sowie Inflation

- IT-Risiken (Cyberangriffe und IT-Ausfälle)

- Umweltrisiken

Projektrisiken

Komplexe individuelle Innenausbauprojekte im Privatkundenbereich - mit einem hohen Umsatzanteil - stellen an die Kalkulationsabteilung, Projektplanung sowie deren Durchführung bis hin zur Abnahme hohe Anforderungen an alle Beteiligten im Unternehmen.

Bei internationalen Projekten ergeben sich zusätzliche Unsicherheiten hinsichtlich der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Veränderungen der Kundenwünsche während des Projektablaufs stellen an die Planungsabteilung (Ressourceneinsatz) während der Realisierungsphase - bei gleichbleibenden Terminplänen - ein hohes Maß an Flexibilität.

Forderungsausfallrisiken

Es besteht das Risiko von eventuell möglichen Forderungsausfällen.

Fachkräftemangel

Wie im Vorjahr wird uns die Rekrutierung von Fachkräften - die das hohe Qualitätsniveau und dem anspruchsvollen Kundenkreis gerecht werden - weiter fordern.

Datensicherheit und zunehmende Bürokratisierung

Datensicherheit bzw. Datenschutz, Arbeitssicherheit sowie weitere gesetzliche Vorgaben - und deren zeitnahe Umsetzung im Unternehmen - werden uns auch in Zukunft fordern.

D. Chancen- und Prognosebericht

Chancen

Der Anteil unserer vermögenden Privatkunden ist weiterhin sehr hoch. Der Bekanntheitsgrad der Marke "Eham" konnte sich bei Architekten, Bauträgern und Immobilienentwicklern weiter etablieren.

Unsere Chancen sehen wir dementsprechend nach wie vor im hochwertigen Innenausbau bei vermögenden Privatkunden.

Das Anbieten von gewerkübergreifenden Komplettlösungen (vom Entwurf bis zum Einbau) im hochwertigen Innenausbau stellt für uns nach wie vor eine positive Perspektive dar.

Wir sehen unsere architektonisch einzigartigen Projekte, die hervorragende Qualität, unser Know-how in diesem Segment als Wettbewerbsvorteil und Differenzierungsmerkmal.

Außerdem gehen wir davon aus, dass insbesondere der Bedarf an hochwertigem und individuell gestaltetem Wohnraum in Europa groß ist.

Motivierte Mitarbeiter und die professionelle Zusammenarbeit mit Architekten und Planern sehen wir als Chance für unser Unternehmen.

Nach wie vor arbeiten wir an einer Optimierung unserer Unternehmensstruktur, um Zuständigkeiten, Kompetenzen, Ressourcen und Abläufe effizienter zu gestalten. Im Aufbau bzw. der Weiterentwicklung unseres Planungstools bzw. Controllings sehen wir ebenfalls positive Entwicklungsmöglichkeiten für unser Unternehmen, zeitnah auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren zu können.

In der Entwicklung unserer Marketingaktivitäten, u.a. in den sozialen Medien, konsequentes Branding (sowohl intern als auch extern), etc. befinden wir uns auf einem guten Weg. Unsere Mission ist es, Orte zu schaffen, die ein Gefühl von Heimat schaffen und im Einklang mit der Natur stehen. Unter anderem wurde in diesem Zusammenhang ein Unternehmenskodex erarbeitet und konsequent unsere Satzung geändert.

Außerdem forcieren wir die verstärkte Nutzung von sozialen Medien für die Personalrekrutierung und zur Sichtbarkeit und Reichweitenerweiterung.

Prognose

Der Sachverständigenrat für Wirtschaft erwartet für 2024 ein Wachstum von 0,7 %. Das geringe Produktivitätswachstum, die Energiekrise, gesunkene Realeinkommen, eine geringe Anzahl junger und innovativer Unternehmen und der demografische Wandel, bedeuten für die kommenden Jahre deutliche Wachstumshemmnisse. *) Sachverständigenrat für Wirtschaft: Jahresgutachten 2023_24

Nach derzeitigem Stand ist die Prognose wie folgt:

Der aktuelle Auftragsbestand stimmt uns positiv. Bereits heute ist abzusehen, dass einige Großprojekte im Geschäftsjahr 2024 nicht abgeschlossen werden können.

Es wird eine Betriebsleistung leicht über dem Vorjahr erwartet. Aufgrund der Erweiterung der Produktionshalle sowie der Schaffung neuer Büroräume durch die Eigentümerin, werden voraussichtlich erhöhte Pachtzahlungen, die Anschaffung zusätzlicher Maschinen und sonstiger Ausstattungen das Jahresergebnis negativ beeinflussen.

Aufgrund der höheren prognostizierten betrieblichen Aufwendungen erwarten wir ein Betriebs- und Jahresergebnis moderat unter dem Vorjahr.

 

Hausham, den 20. März 2024

Dominikus Eham

Stefan Droste

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

EHAM GMBH, HAUSHAM

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 6.389.314,35 5.866.104,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 71.516,67 88.274,67
II. Sachanlagen 2.707.472,67 2.271.576,00
III. Finanzanlagen 3.610.325,01 3.506.253,37
B. UMLAUFVERMÖGEN 11.736.981,40 9.079.895,68
I. Vorräte 626.844,86 560.601,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.847.367,97 5.169.509,07
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.262.768,57 3.349.785,19
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.947,51 20.158,48
18.138.243,26 14.966.158,20

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 12.800.971,45 10.735.110,89
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 10.685.110,89 8.688.526,86
III. Jahresüberschuss 2.065.860,56 1.996.584,03
B. RÜCKSTELLUNGEN 929.573,21 684.136,18
C. VERBINDLICHKEITEN 4.407.698,60 3.546.911,13
- davon aus Steuern: EUR 246.432,58 (Vorjahr: EUR 663.867,34)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 19.884,22 (Vorjahr: EUR 7.888,88)
18.138.243,26 14.966.158,20

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 9.435.901,76 9.493.298,02
2. Personalaufwand -4.294.692,18 -4.377.953,49
a) Löhne und Gehälter -3.574.253,63 -3.650.280,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -720.438,55 -727.673,39
- davon für Altersversorgung: EUR 45.200,36 (Vorjahr: EUR 48.876,29)
3. Abschreibungen -329.373,56 -442.403,18
- davon außerplanmäßige Abschreibungen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 75.108,18)
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.902.805,27 -1.763.733,22
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 4.726,53 (Vorjahr: EUR 256,09)
5. Betriebsergebnis 2.909.030,75 2.909.208,13
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 42.375,50 20.265,92
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.797,80 34.005,16
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 850,16)
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -45.367,18 -108.299,06
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -21.315,96 -23.262,47
10. Finanzergebnis 24.490,16 -77.290,45
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -854.925,73 -824.008,40
12. Ergebnis nach Steuern 2.078.595,18 2.007.909,28
13. sonstige Steuern -12.734,62 -11.325,25
14. Jahresüberschuss 2.065.860,56 1.996.584,03

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

EHAM GMBH, HAUSHAM

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hausham. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nr. HRB 125799 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 - 256a und 264 - 288) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes (§ 42 GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft unterliegt den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert, wobei von den Erleichterungen gemäß § 288 HGB Gebrauch gemacht wurde.

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen und unter Berücksichtigung eventuell notwendiger Abschreibungen auf den beizulegenden Wert bilanziert.

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert.

Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung außerplanmäßiger Abschreibungen auf den Zeitwert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen Leistungen (vor Abzug von erhaltenen Anzahlungen) sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bestandsrisiken sind dabei durch angemessene Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden grundsätzlich aktivisch abgesetzt und zum Nennwert bewertet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % (Vj. 1,0 %) auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Gesellschafter, sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen sind vorsichtig bemessen. Sie tragen erkennbaren Verpflichtungen und Risiken in kaufmännisch vernünftiger Weise Rechnung und sind mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden passivisch abgesetzt, sofern der Posten "unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen" nach Abzug der erhaltenen Anzahlungen kleiner Null ist.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

Kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

C. Angaben zu Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 410.700,80 0,00 0,00 410.700,80
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremde Grundstücke 1.492.080,19 0,00 0,00 1.492.080,19
2. technische Anlagen und Maschinen 1.928.454,29 176.519,65 0,00 2.104.973,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.652.695,20 152.588,41 31.339,63 1.773.943,98
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.051,00 424.207,17 4.800,00 450.458,17
5.104.280,68 753.315,23 36.139,63 5.821.456,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.600.000,00 0,00 0,00 1.600.000,00
2. Genossenschaftsanteile 42.390,92 4.764,22 0,00 47.155,14
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.977.480,99 176.206,22 91.541,93 2.062.145,28
3.619.871,91 180.970,44 91.541,93 3.709.300,42
9.134.853,39 934.285,67 127.681,56 9.941.457,50
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Zuschreibung
EUR
Abgänge
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 322.426,13 16.758,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremde Grundstücke 520.894,19 77.560,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.128.561,29 123.505,65 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.183.249,20 111.549,91 0,00 31.336,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.832.704,68 312.615,56 0,00 31.336,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 113.618,54 45.367,18 60.010,31 0,00
113.618,54 45.367,18 60.010,31 0,00
3.268.749,35 374.740,74 60.010,31 31.336,63
Abschreibungen Restbuchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand Vorjahr
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 339.184,13 71.516,67 88.274,67
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremde Grundstücke 598.454,19 893.626,00 971.186,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.252.066,94 852.907,00 799.893,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.263.462,48 510.481,50 469.446,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 450.458,17 31.051,00
3.113.983,61 2.707.472,67 2.271.576,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.600.000,00 1.600.000,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 47.155,14 42.390,92
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 98.975,41 1.963.169,87 1.863.862,45
98.975,41 3.610.325,01 3.506.253,37
3.552.143,15 6.389.314,35 5.866.104,04

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 25.755,72 (Vj. EUR 33.495,92) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 4.667,36 (Vj. EUR 0,00) enthalten.

Mit Ausnahme der Forderungen gegen Gesellschafter sowie der sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter: EUR 2.877.568,02 (Vj. EUR 2.412.972,58).

In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 2.860.134,34 (Vj. EUR 2.395.371,83) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 2.047.009,01 (Vj. EUR 246.831,82) enthalten

Auf die Erläuterung der sonstigen Rückstellungen wird nach § 327 Nr. 2 i.V.m. § 285 Nr. 12 HGB verzichtet.

Verbindlichkeiten

Mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sämtliche Verbindlichkeiten wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stellen sich wie folgt dar:

kleiner 1 Jahr
EUR
größer 1 Jahr und kleiner 5 Jahre
EUR
größer 5 Jahre
EUR
Gesamt
EUR
aktuelles Jahr 101.908,00 152.518,00 0,00 254.426,00
Vorjahr 136.708,00 254.426,00 0,00 391.134,00

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von EUR 1.375.934,96 (Vj. EUR 1.358.131,59).

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist als gering anzusehen, da die Ertragssituation der betreffenden Auftraggeber als positiv anzusehen ist.

Angabe nach Art. 28 Abs. 2 EGHGB

Der Wert der nicht ausgewiesenen Rückstellungen für Altersversorgungen gemäß Art. 28 Abs. 2 EGHGB beträgt zum Stichtag EUR 160.844,01.

D. Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Geschäfte

Der Nutzung eines Teils von Anlagevermögen liegen Miet- und Leasingverpflichtungen zugrunde. Dies trägt auch zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Wesentliche Chancen und Risiken resultieren hieraus nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Verpflichtungen zahlbar im Geschäftsjahr 2024 362
Verpflichtungen in Geschäftsjahr 2025-2028 1.449
Verpflichtungen zahlbar in Geschäftsjahr 2029 362
2.173

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres betrug 69, davon 62 in Vollzeit.

Geschäftsführer sind:

- Dominikus Eham, Geschäftsführer der Eham GmbH (alle Geschäftsbereiche)

- Stefan Droste, Geschäftsführer der Eham GmbH (alle Geschäftsbereiche)

Die Angabe der Geschäftsführergehälter unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

An Geschäftsführer gewährte Kredite

An die Geschäftsführung wurden Darlehen in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 6) gewährt.

Die Entwicklung stellte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt dar:

TEUR
Stand 01.01. 6
Tilgung -6
Zugang 5
5

Die Verzinsung erfolgt für die gewährten Darlehen mit 0,8 %, die Restlaufzeit ist von unbestimmter Dauer.

Anteilsbesitz

Anteil am Nennkapital
in %
Eigenkapital 31.12.2023
in TEUR
Ergebnis des Geschäftsjahres 2023
in TEUR
Esatu GmbH, Hausham 100 1.741 67

Die Angabe des weiteren Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleibt nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB, da die Darstellung von untergeordneter Bedeutung ist.

Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses haben sich nicht ergeben.

Vorschlag über Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschaftsversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hausham, den 7. März 2024

Dominikus Eham

Stefan Droste

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 21. Juni 2024

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hausham, den 21.06.2024

Josef Eham

Dominikus Eham

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Eham GmbH, Hausham

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Eham GmbH, Hausham, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eham GmbH, Hausham, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Grünwald b. München, den 19. April 2024

LKC Grünwald GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Nicolas Kemper, Wirtschaftsprüfer

Thomas Peschges, Wirtschaftsprüfer

News & Media Coverage

Insolvency Notices

Current insolvency proceedings

Check if there are any insolvency proceedings for this company

Commercial Register Documents

Shareholder List
Current Print (Aktueller Abdruck)
Chronological Print (Chronologischer Abdruck)

Organizations at this Address

7 nearby organizations

List of companies and organizations located at or near this business address. Data includes company names, addresses, registration details, and industry classifications.
The information on this page is sourced from public sources, official registries, or provided by third-party providers. Fusionbase does not guarantee the accuracy, completeness, or timeliness of the data. If you have any questions or suggestions, feel free to contact us via the contact form.