DP Energy GmbH
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Mikael Gilbert Jean Julien since 4/10/2026 | Managing Director |
Andrew Dwight Corkum since 7/23/2025 | Managing Director |
Edward Steven Moselle since 7/23/2025 | Managing Director |
Salah Itani since 5/3/2024 | Managing Director |
Daniel Molina Caminero since 5/3/2024 | Procura |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
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| Account |
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Official financial statements and annual reports
Ortho-Clinical Diagnostics GmbHKöln (vormals: München)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2021A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Ortho-Clinical Diagnostics GmbH ist im Bereich der In-vitro-Diagnostik ein weltweit führender Anbieter. Die Versorgung von klinischen Laboratorien und immunhämatologischen Instituten kann Ortho mit innovativen Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen der Immunhämatologie, Klinischen Chemie und Immunologie in höchster Qualität gewährleisten. Die Geschäftsanteile der weltweiten OCD-Gruppe werden seit dem 28. Januar 2021 unter dem Kürzel "OCDX" über die NASDAQ gelistet. Am 27. Mai 2022 wurde der Verkauf von Ortho Clinical Diagnostics an Quidel abgeschlossen und damit wurde auch der Handel für "OCDX" eingestellt. Seitdem ist die OCD-Gruppe Teil der QuidelOrtho-Gruppe. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Geschäftsverlauf Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren (Umsatzerlöse, EBIT) entwickelten sich wie folgt: Im Prognosebericht 2020 wurde bereits darauf hingewiesen, dass durch die Fokussierung der Vertriebsmannschaft und die Einführung neuer Produkte mit einem deutlichen Umsatzwachstum in 2021 gerechnet wird. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 9,4 % gesteigert werden. Die Fokussierung auf bestehende Kundenbindungen und innovative Produkte sowie der Ausbau der Vertriebsmannschaft waren erfolgreiche Maßnahmen zur Rückgewinnung von Marktanteilen. Auch in den Betriebsstätten in Österreich und in der Schweiz war dieser Trend erkennbar. Die Märkte in den Bereichen Klinische Chemie & Immundiagnostik und Immunhämatologie unterliegen weiterhin einem großen Preisdruck, bedingt durch weitere Konsolidierungen und Privatisierungen im Gesundheitssektor. Das EBIT hat sich im Vergleich zum Vorjahr signifikant gesteigert, was insbesondere auf Fixkostendegression, Kosteneinsparungen sowie Preiserhöhungen zurückzuführen ist. • Klinische Chemie & Immundiagnostik In 2021 konnten wir im Bereich Klinische Chemie & Immundiagnostik ein erhebliches Umsatzwachstum verbuchen. Durch die Fokussierung der Vertriebsmannschaft konnten neue Kunden gewonnen werden, die Grund für das Wachstum waren. Die Ausrichtung des Vertriebsfokus auf die klinische Chemie ist eine tragende Säule für die Zukunft. • Immunhämatologie Auch in dem Bereich Immunhämatologie konnte eine Umsatzsteigerung verzeichnet werden. Besonders starker Zuwachs wurde in dem Bereich Capital Sales erzielt und wichtige Rahmenverträge konnten erneuert werden. Auch die Einführung des Vision Swift wurde sehr positiv im Markt aufgenommen. 2. Darstellung der Lage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt per 31. Dezember 2021 TEUR 22.853 (Vorjahr: TEUR 19.776). Bezogen auf das Anlagevermögen, das Umlaufvermögen sowie das Eigenkapital ist dabei Folgendes zu bemerken: Anlagevermögen Das Sachanlagevermögen des Unternehmens beschränkt sich im Wesentlichen auf das betriebsnotwendige Vermögen. Die Sachanlagenintensität auf der Grundlage der Bilanzzahlen ist gegenüber dem Vorjahr zum 31. Dezember 2021 von 18,6 % auf 19,9 % gestiegen. Dies ist insbesondere auf die Steigerung der installierten Flotte und der damit verbundenen Erhöhung der Aktivposition "Instrument Placed" zurückzuführen. Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. die Gesellschafterin. Absolut ist das Umlaufvermögen im Vergleich zum Vorjahr insbesondere durch erhöhte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2.235 TEUR gestiegen. Vorhandene Liquidität wurde regelmäßig anderen Konzerngesellschaften zur Verfügung gestellt. Eigenkapital Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 42,6 % (Vorjahr: 49,2 %). Der Rückgang der Eigenkapitalquote resultiert aus dem Anstieg der Bilanzsumme sowie dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag. b) Finanzlage Die liquiden Mittel der Gesellschaft haben sich stichtagsbezogen zum 31. Dezember 2021 um TEUR 2 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 130 reduziert. Zum Bilanzstichtag liegt die Liquidität 2. Grades (unter Einbeziehung der Forderungen) bei 68,0 % (Vorjahr: 61,8%). Die Liquidität des Unternehmens war und ist jederzeit gesichert. Die Gesellschaft finanziert sich in erster Linie über den operativen Cashflow. Finanzierungsbedarfe darüber hinaus werden durch das Cash Pooling abgedeckt. Es bestehen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 8.484, davon TEUR 6.679 für Pensionen und TEUR 1.805 für sonstige Rückstellungen. c) Ertragslage und Geschäftsergebnis Die Umsatz- und EBIT-Ziele für das Geschäftsjahr 2021 wurden übertroffen. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.541 (9,4 %) auf TEUR 17.971 erhöht. Die Herstellungskosten haben sich im gleichen Zeitraum überproportional um TEUR 1.267 auf TEUR 10.676 erhöht. Das EBIT von TEUR 1.312 liegt deutlich über dem Vorjahreswert von TEUR 666. Die Verbesserung ist insbesondere auf den gestiegenen Umsatz sowie die Umsetzung verschiedener Kostensenkungsprogramme zurückzuführen. Gemäß geschlossenem Ergebnisabführungsvertrag aus dem Dezember 2015 sind TEUR 1.301 an die Gesellschafterin abzuführen. C. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Die Ortho-Clinical Diagnostics GmbH ist wie jedes Unternehmen mit einer Reihe von Chancen und Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um Chancen und Risiken zu identifizieren und zu bewerten, setzt die Ortho-Clinical Diagnostics GmbH vielfältige Instrumente ein, die auf allen Ebenen voll in die täglichen Geschäftsfunktionen eingebunden sind. Fester Bestandteil ist u. a. ein Planungsprozess, in dessen Verlauf alle Chancen und Risiken untersucht und bewertet werden. Darauf basierend werden Ziele und Maßnahmen vereinbart, um vorhandene Chancen zu nutzen und etwaige Risiken soweit wie möglich zu reduzieren. Ergänzend hierzu werden Markt- und Wettbewerbsanalysen durchgeführt. Der Verdrängungswettbewerb und Preisdruck stellen das größte Risiko dar. Diesem Risiko wird insbesondere mit Kosteneinsparungen über die gesamte Lieferkette begegnet. Fremdwährungsrisiken bestehen nur in geringem Umfang durch das Geschäft in der Schweiz. Sollte das Volumen zunehmen, besteht die Möglichkeit, die Währungsrisiken über den Treasury-Bereich innerhalb des Konzerns durch Hedges zu minimieren. Risiken, die den IT-Bereich betreffen, werden durch eine Vielzahl von konzernübergreifend angewandten Methoden und Maßnahmen minimiert. Dazu gehören u. a. der Einsatz speziell ausgebildeten Personals sowie Firewall- und Datenverschlüsselungstechnologien zur Sicherstellung der Geschäftskontinuität. Bestandteil unserer Geschäftspolitik ist seit langer Zeit die Verpflichtung unserer Mitarbeiter zu "ethischem Handeln". Besonders erwähnenswert ist hier die konsequente Schulung und Umsetzung bei allen relevanten Mitarbeitern im Bereich Health Care Compliance wie auch durch sonstige interne Policies und Guidelines; alle mit dem Zweck, ethische sowie rechtliche Konformität sicherzustellen. Produkt- und Umweltrisiken begegnen wir durch intensive Maßnahmen der Qualitätssicherung sowie einem Sicherheits- und Umweltmanagement mit regelmäßiger Berichterstattung. Selbstverständlich gehört zu diesem Bereich auch die bereits vor Jahren erfolgte Zertifizierung unserer Aktivitäten durch das BSI (British Standards Institution). Mögliche Haftungsrisiken oder Schadensfälle sind durch Versicherungen abgedeckt, so dass sich eventuell eintretende Risiken in finanziell vertretbaren Grenzen halten. Nach Überprüfung unserer Risikosituation kommen wir zu dem Schluss, dass keine Risiken erkennbar sind, welche die Zukunft unseres Unternehmens ernsthaft in Frage stellen könnten. Die Qualität des Risikomanagementsystems wird durch interne Überprüfungen sichergestellt. Als Chance ist weiterhin der verstärkte Trend der Krankenhausprivatisierung zu sehen. Hier besteht für unser Unternehmen die Chance, durch frühzeitige strategische Partnerschaften mit den stark wachsenden privaten Krankenhausketten an deren Wachstum partizipieren zu können. Die Internationalisierung des Laborgeschäfts innerhalb der EU-Mitgliedsländer stellt die Gesellschaft ebenso vor Herausforderungen wie vor Chancen. Die Ortho-Clinical Diagnostics GmbH begegnet dieser Entwicklung durch verstärkte organisatorische Zusammenarbeit mit den Schwestergesellschaften in den jeweiligen Ländern. Durch diese internen organisatorischen Maßnahmen, welche die Bildung von länderübergreifenden Teams beinhaltet, sieht sich die Ortho-Sparte hervorragend vorbereitet, um diese Entwicklung mitgestalten zu können. D. PROGNOSEBERICHT Der OCD-Markt ist weiterhin ein reiner Verdrängungsmarkt mit einigen großen Anbietern, die global in den wesentlichen Segmenten agieren. Budgetrestriktionen und Konsolidierungen im Labor- und Krankenhausbereich verstärken den Wettbewerbsdruck zusätzlich. Darüber hinaus wird in der Vergabe von Großaufträgen mit aggressiven Preisstrategien von Mitbewerbern gerechnet. Für 2022 wird erwartet, dass es zu Einschränkungen in der globalen Supply Chain kommt. Zudem ist mit steigenden Zinsen zur Eindämmung der inflationären Entwicklungen zu rechnen. Hier hervorzuheben sind insbesondere die steigenden Stromkosten und Preissteigerungen bei Rohmaterialien. Durch die voranschreitende Immunisierung und Durchseuchung der Bevölkerung wird nicht mit Umsatzeinbußen aus der COVID-Pandemie gerechnet. Durch die Fokussierung der Vertriebsmannschaft auf margenträchtige Produkte und mit der Einführung neuer Produkte erwartet die Ortho-Clinical Diagnostics GmbH für das nächste Geschäftsjahr einen moderat steigenden Umsatz sowie ein leicht verbessertes EBIT. Für 2023 wird ebenfalls ein moderates Wachstum bei Umsatz, aber ein deutlich rückläufiges EBIT erwartet.
Köln, den 17. Juli 2023 Ortho-Clinical Diagnostics GmbH Geschäftsführung Dean Read Zur Offenlegung bestimmte Bilanz auf den 31. Dezember 2021der Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Köln (vormals: Neckargemünd)AKTIVA :
PASSIVA:
Zur Offenlegung bestimmmte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021der Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Köln (vormals: Neckargemünd)
Zur Offenlegung bestimmter Anhang für das Geschäftsjahr 2021der Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Köln (vormals: Neckargemünd)I. Allgemeine Angaben Die Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Köln, (im Folgenden "OCD" oder "Gesellschaft"), eingetragen beim Amtsgericht Köln unter HRB 115427, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Alleinige Gesellschafterin zum 31. Dezember 2021 ist unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres die Crimson Germany GmbH, Köln (Amtsgericht Köln HRB 115138). Der vorliegende Jahresabschluss umfasst die Bilanz-, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel) sowie den Lagebericht und wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetztes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Der Jahresabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Umsatzkostenverfahren angewendet. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge im Anhang in Tausend Euro (TEUR) angegeben, dadurch können Rundungsdifferenzen entstehen. Das Geschäftsjahr ist unverändert das Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung unverändert zum Vorjahr bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Dabei wird von einer Nutzungsdauer von höchstens vier Jahren ausgegangen. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen sowie außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung, bewertet. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie aktivierungsfähige Gemeinkosten. Niedrigere Marktpreise, eingeschränkte Verwertbarkeit und allgemeine Risiken der Lagerhaltung sind durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Forderungen werden mit dem Nennwert unter Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert. Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt und wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wird versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Methode = projizierte Einmalbeitragsmethode) ermittelt. Dabei werden zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Auf- bzw. Abzinsung der Pensionsverpflichtungen basiert auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die Bewertung der Pensionsrückstellung basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
Die in den sonstigen Rückstellungen enthaltene Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Methode = projizierte Einmalbeitragsmethode) berechnet. Die Rückstellung wurde zum 31. Dezember 2021 mit einem Abzinsungssatz von 1,35 % abgezinst (Vorjahr: 1,60 %). Künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden in Höhe von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) berücksichtigt. Die Rückstellungen werden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen werden unter den "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten - sämtlich ungesichert - werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen gebildet, welche vor dem Bilanzstichtag liegen, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Seit dem 1. Januar 2015 besteht für die OCD als Organgesellschaft eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der Gesellschafterin Crimson Germany GmbH, Köln, als Organträgerin. Alleiniger Steuerschuldner ist die Organträgerin, d. h. tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaft sind seit dem 1. Januar 2015 vollständig im Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden seit dem 1. Januar 2015 die temporären Differenzen der Organgesellschaft zur Ermittlung von latenten Steuern im Abschluss der Organträgerin erfasst. III. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden die Forderungen / Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips / Imparitätsprinzips bewertet. IV. Erläuterungen der Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) dargestellt. Sämtliche Forderungen haben unverändert zum Bilanzstichtag im Wesentlichen eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Darlehensforderungen von TEUR 4.532 (Vorjahr: TEUR 3.689) sowie Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr von TEUR 503 (Vorjahr: TEUR 536). Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen den Gesellschafter aus Darlehen in Höhe von TEUR 10.018 (Vorjahr: TEUR 10.019). Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich auf EUR 1.125.368,77 (DM 2.201.030,00) und ist vollständig eingezahlt. Zum 31. Dezember 2021 bestehen Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 6.679. Diese liegen um TEUR 740 (Unterschiedsbetrag) über dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstelllungen, der sich zum 31. Dezember 2021 bei der Anwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Die Gesellschaft betrachtet den Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 740, der sich aus der Anwendung des 10-Jahres-Durchschnittszins im Vergleich zur Verwendung des 7-Jahres-Durchschnittszins ergibt, mit dem Verweis auf den Wortlaut des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB als nicht abführungsgesperrt. Die Verbindlichkeiten haben unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres sämtlich eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den laufenden Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 1.470 (Vorjahr: TEUR 1.428). Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR 1.716 (Vorjahr: TEUR 415). V. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 28). Die Zinsaufwendungen beinhalten in Höhe von TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 148) Zinsen aus der Aufzinsung von Pensions- und Jubiläumsrückstellungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von TEUR 0 auf das Geschäftsjahr 2021 und in Höhe von TEUR 10 auf Vorjahre. VI. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen: Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB für Leasingfahrzeuge:
Weiterhin wurden Büroräume angemietet. Hierfür bestehen Verpflichtungen aus Miete und Nebenkosten von TEUR 43. Mitarbeiter: Im Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich 39 (Vorjahr: 37) Arbeitnehmer, davon 37 (Vorjahr: 36) in Vollzeit und 2 (Vorjahr: 1) in Teilzeit, bei der Gesellschaft beschäftigt. Geschäftsführung: Geschäftsführer der Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Köln, waren bzw. sind:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit: Der Jahresabschluss der Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Köln, wird über die Crimson Germany GmbH, Köln, (kleinster Konsolidierungskreis) in den Konzernabschluss zum 31. Dezember eines jeden Jahres der Ortho Clinical Diagnostics Holdings Plc, UK, (größter Konsolidierungskreis) unter dem SEC Central Index Key 1828443, einbezogen, der in den USA veröffentlicht wird.
Köln, den 17. Juli 2023 Ortho-Clinical Diagnostics GmbH Geschäftsführung gez. Dave Sieber gez. Joan Martin gez. Dean Read Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres 2021
BescheinigungDen vollständigen Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2021 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 der Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Köln (vormals: Neckargemünd), haben wir geprüft. Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gemäß § 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch. Diesem einzureichenden Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2021 und Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 wird folgende Bescheinigung erteilt: In dem nachstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 18. Juli 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Köln (vormals: Neckargemünd) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Köln (vormals: Neckargemünd), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Köln (vormals: Neckargemünd), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Heidelberg, den 18. Juli 2023 FALK
GmbH & Co KG
Dr. Martin Ziegler, Wirtschaftsprüfer Jacek Wiench, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses der Ortho Clinical Diagnostics GmbH, Köln (vormals: Neckargemünd)Die Gesellschafterversammlung der Ortho Clinical Diagnostics GmbH, Neckargemünd hat am 20. Juli 2023 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 festgestellt. |
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