Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 734239
Registered
7/5/2010
Industry
Manufacture of testing machinesActivities of holding companiesManagement activities of other holding companies
Purpose
Gegenstand geändert; nun: 1. Ausführung von Qualitätssicherungsarbeiten (Prüf-Sortier-Nacharbeiten; Wareneingangs- und Warenausgangskontrolle; Umpackarbeiten; Messtechnik und Werkstoffprüfung), 2. Engineering (Reklamationsmanagement, Auditmanagement, Erstbemusterungen), 3. Dellenservice, 4. Durchführung kundenspezifischer Schulungsmaßnahmen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Benjamin Jahn
since 8/30/2022
Procura
Rico Jahn
since 7/5/2010
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
Rico Jahn
Am Ackerrain 17, 50933 Köln
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

JAHN interprof GmbH

Kirchheim unter Teck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht zum 31.12.2022

1. Grundlagen des Unternehmens

Die JAHN interprof GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Kirchheim unter Teck, das sich auf technische Dienstleistungen in den Bereichen Qualitätssicherung, industrielle Messtechnik, Werkstoffprüfung, Robotik & Automation, Engineering und Logistik spezialisiert hat. Zur Kundenstruktur gehören Unternehmen aus der Automobilzuliefererindustrie, dem Maschinenbau und der Medizintechnik.

Das Unternehmen wurde im Jahr 2010 gegründet und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kirchheim unter Teck unter der Nummer HRBB 734239 eingetragen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2022 war die wirtschaftliche Lage durch anhaltende Lieferkettenprobleme, steigende Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten geprägt. Trotz dieser Herausforderungen zeigte sich die Nachfrage nach qualitätsrelevanten Dienstleistungen in der Industrie stabil. In der Automobil- und Zulieferindustrie setzte sich die Erholung nach dem pandemiebedingten Einbruch weiter fort. Besonders im Bereich der Digitalisierung und Automatisierung von Prüfprozessen war ein wachsendes Interesse zu verzeichnen.

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2022 verlief für die JAHN interprof GmbH insgesamt positiv. Das Rohergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr von TEUR 8.987 auf TEUR 11.203 (ca. 25 %) gesteigert werden. Wachstumstreiber waren insbesondere:

- Erweiterung des Dienstleistungsportfolios im Bereich 3D-Messtechnik

- Neue Kundenprojekte im Bereich der Elektromobilität

- Ausbau der Engineering-Dienstleistungen im Bereich Prüfplanung und CAQ-Systeme

2.3 Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei rund TEUR 1.765 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 749 erhöht. Die gestiegenen Material- und Energiekosten konnten durch Effizienzsteigerungen und Preisanpassungen weitgehend kompensiert werden.

Das Ergebnis wurde im Wesentlichen durch den um TEUR 964 gestiegenen Personalaufwand beeinflusst. Der Anstieg resultiert daraus, dass sich die Anzahl der Arbeitnehmer im Vergleich zum Vorjahr um 25 erhöht hat.

2.4 Finanzlage

Die Liquidität des Unternehmens war jederzeit gesichert. Es bestanden keine wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zum 31.12.2022 betrug der Umfang an Kreditverbindlichkeiten TEUR 175. Dem entgegen standen liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.254. Investitionen erfolgten überwiegend durch Eigenmittel.

2.5 Vermögenslage

Die Vermögenslage ist geordnet. Die Eigenkapitalquote lag zum Stichtag bei 69 %. Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 134 auf TEUR 5.871. Der Anstieg resultiert insbesondere aus Forderungen gegen den Gesellschafter.

3. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag ergaben sich keine wesentlichen Ereignisse, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage wesentlich beeinflussten.

4. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein leichtes Umsatzwachstum sowie ein Anstieg der Bilanzsumme erwartet. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Ertragslage aufgrund steigender Personalkosten belastet wird.

Im Geschäftsjahr 2023 soll weiterhin die Anzahl der Arbeitnehmer erhöht werden, was zu einer Erhöhung des Personalaufwands führen wird. Die Abschreibungen werden auf einem ähnlichen Niveau zum Geschäftsjahr 2022 bleiben. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2023 ein niedrigerer Jahresüberschuss als im Geschäftsjahr 2022 erwartet.

Die Nachfrage nach qualitätsrelevanten Dienstleistungen bleibt stabil, insbesondere in den Bereichen E-Mobilität, Medizintechnik und automatisierte Messtechnik. Es wird weiterhin mit Lieferkettenproblemen und steigenden Energiepreisen aufgrund der gegebenen geopolitischen Unsicherheiten gerechnet.

5. Chancen- und Risikobericht

5.1 Chancen

• Digitalisierung von QS-Prozessen (z. B. Inline-Messtechnik, KI-gestützte Auswertung)

• Ausbau von Partnerschaften mit OEMs und Tier-1-Zulieferern

• Fachkräftesicherung durch gezielte Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramme

• Erschließung neuer Märkte und Erweiterung neuer Dienstleistungen

• Ausbau bestehender Kundenbeziehungen

5.2 Risiken

• Fachkräftemangel im technischen Bereich

• Volatilität bei Energie- und Materialkosten

• Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen in der Automobilindustrie

• Abhängigkeit von Großkunden und Großlieferanten

• Technologischer Wandel und Änderungen in verwendeten Technologien

Das Risikomanagementsystem wurde entsprechend der Unternehmensgröße angepasst und wird regelmäßig überprüft.

5. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung ist abhängig von Produkten der Zukunft. Hierfür gehen wir davon aus, dass im Jahr 2023 keine wesentlichen Entwicklungen durch unseren Kunden vorgenommen werden. Wir prüfen im Rahmen unserer Dienstleistungen welche Ergänzungen wir als ein technischer Dienstleister anbieten können und wie wir die Entwicklung vorantreiben.

6. Branchenspezifische Entwicklungen und Technologien

Die Branche der Qualitätssicherung, Messtechnik und des Engineerings befindet sich im Wandel, geprägt durch technologische Innovationen und steigende Anforderungen an Effizienz und Präzision. Im Folgenden werden zentrale Entwicklungen und Trends dargestellt:

- Automatisierte Prüfprozesse: Der Einsatz automatisierter Systeme zur Durchführung von Prüfaufgaben nimmt stetig zu. Diese ermöglichen eine höhere Reproduzierbarkeit, geringere Fehlerquoten und eine bessere Integration in bestehende Produktionslinien.

- Inline-Messtechnik: Die Integration von Messsystemen direkt in den Produktionsprozess erlaubt eine kontinuierliche Qualitätsüberwachung in Echtzeit. Dadurch können Abweichungen frühzeitig erkannt und Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden.

- Digitale Zwillinge: Die virtuelle Abbildung physischer Produkte und Prozesse ermöglicht eine präzisere Simulation, Analyse und Optimierung. In der Messtechnik werden digitale Zwillinge zunehmend zur Validierung von Messstrategien eingesetzt.

- KI-gestützte Auswertung: Künstliche Intelligenz und Machine Learning kommen verstärkt bei der Analyse großer Datenmengen aus Prüf- und Messprozessen zum Einsatz. Sie unterstützen bei der Fehlererkennung, Prognose von Qualitätsabweichungen und Optimierung von Prüfstrategien.

- Industrie 4.0-Anwendungen: Die Vernetzung von Maschinen, Sensoren und IT-Systemen schafft neue Möglichkeiten für die Qualitätssicherung. Durch die Nutzung von IoT-Technologien und cloudbasierten Plattformen können Daten zentral erfasst, ausgewertet und zur Prozessoptimierung genutzt werden.

7. Erklärung der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erklärt, dass nach bestem Wissen der Lagebericht den tatsächlichen Verhältnissen entspricht und die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. Die Geschäftsleitung verfolgt die globalen Entwicklungen und Geschehnisse, bereitet sich nach Möglichkeiten vor und entwickelt die Zukunftsstrategie. Die Aufgabe Ressourcen zu schaffen, die finanzielle Sicherheit für das Unternehmen sicherzustellen, unternimmt die Geschäftsleitung alle Maßnahmen, die sie beeinflussen und steuern kann.

 

Kirchheim unter Teck, 18.07.2025

JAHN Interprof GmbH

Rico Jahn

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 700.026,00 541.100,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 6.004,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 6.000,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen 700.022,00 535.096,00
1. technische Anlagen und Maschinen 169.280,00 6,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 530.742,00 535.090,00
B. Umlaufvermögen 5.138.156,16 3.961.010,22
I. Vorräte 94.202,30 109.045,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.789.345,47 2.206.865,01
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.254.608,39 1.645.100,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.351,20 27.749,80
Summe Aktiva 5.870.533,36 4.529.860,02

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.079.518,50 2.820.313,07
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.795.313,07 2.080.649,41
III. Jahresüberschuss 1.259.205,43 714.663,66
B. Rückstellungen 1.013.849,33 574.562,82
C. Verbindlichkeiten 777.165,53 1.134.984,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 175.000,00 275.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 175.000,00 275.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 602.165,53 859.984,13
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 602.165,53 859.984,13
Summe Passiva 5.870.533,36 4.529.860,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 11.202.955,39 8.986.657,58
2. Personalaufwand 7.674.807,29 6.485.990,02
a) Löhne und Gehälter 6.434.247,78 5.469.941,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.240.559,51 1.016.048,27
davon für Altersversorgung 19.752,48 19.625,08
3. Abschreibungen 216.557,11 165.917,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 216.557,11 165.917,91
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.546.231,78 1.319.241,05
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.390,83 13.995,84
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.235,19 7.437,37
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 517.878,42 294.201,08
8. Ergebnis nach Steuern 1.264.636,43 727.865,99
9. sonstige Steuern 5.431,00 13.202,33
10. Jahresüberschuss 1.259.205,43 714.663,66

Anhang

Rechtliche Verhältnisse

Firma: JAHN interprof GmbH
Rechtsform: GmbH
Sitz: 73230 Kirchheim unter Teck
Anschrift: Marie-Curie-Str. 31, 73230 Kirchheim unter Teck
Eintragung ins Handelsregister: Stuttgart 734239
Gründung am: 05.07.2010
Gegenstand des Unternehmens: Ausführung von Qualitätssicherungsarbeiten
Geschäftsjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
Stammkapital: Euro 25.000,00
Gesellschafter: Rico Jahn Euro 25.000,00
Finanzamt: Nürtingen ASt. Kirchheim
Steuer-Nr.: 69068/55591
Geschäftsführung: Rico Jahn

Steuerrechtliche Verhältnisse

Das Unternehmen unterliegt der Regelbesteuerung gemäß den §§ 16 - 18 des UStG 1993.

Der Gewerbebetrieb unterliegt der Gewerbesteuerpflicht gemäß § 2 Abs. 1 GewStG.

Im Rahmen der Abschlusserstellung wurde die Berechnung der Gewerbesteuer vorgenommen.

Buchführung

Für das Unternehmen besteht nach § 238 HGB Buchführungspflicht.

Die Aufzeichnung der Geschäftsvorfälle erfolgte nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der JAHN interprof GmbH wurde auf der Grundlage der neuen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und planmäßig abgeschrieben.

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Rico Jahn

sonstige Berichtsbestandteile

 

Kirchheim unter Teck, den 19.12.2023

gez. die Geschäftsleitung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der JAHN interprof GmbH, Kirchheim unter Teck - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JAHN interprof GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der von Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ erlangen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wetzlar, den 17. Juli 2025

SBBR GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Joachim Fricke, Wirtschaftsprüfer

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