DOCURA VVaG
Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Dirk Mathiasen since 11/28/2017 | Board Member |
Thomas Schmidt since 3/19/2010 | Procura |
Nicola Janßen since 3/19/2010 | Procura |
Dirk Thomas since 1/20/2009 | Board Member |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
DOCURA VVaGBochum.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Allgemeine Angaben Aufsichtsrat Vorstand Mitgliedervertretung Bericht über das Geschäftsjahr 2023 Lagebericht a) Allgemeine Ausführungen b) Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Entwicklung in der Versicherungswirtschaft Geschäftsverlauf c) Sonstige Angaben d) Chancen- und Risikobericht des Vorstandes Chancenbericht Risikobericht Risikoerkennung und -steuerung Versicherungstechnische Risiken Operationelle Risiken e) Prognosebericht Bilanz zum 31. Dezember 2023 Aktiva Passiva Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 Anhang Allgemeine Angaben zum Unternehmen Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Zeitwertermittlung Angaben zur Bilanz Entwicklung der Aktivposten A, B I und B II im Geschäftsjahr 2023 Grundstücke Sonstige Kapitalanlagen Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft Rechnungsabgrenzungsposten Gewinnrücklagen Versicherungstechnische Rückstellungen insgesamt Beitragsüberträge Bruttorückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle Rückstellungen für satzungsgemäße Beitragsrückerstattung Andere Rückstellungen Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Versicherungstechnische Rechnung Gebuchte Bruttobeiträge Verdiente Bruttobeiträge Verdiente Nettobeiträge Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle Abwicklungsergebnis Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen Rückversicherungssaldo Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung II. Nichtversicherungstechnische Rechnung Erträge aus anderen Kapitalanlagen Abschreibungen auf Kapitalanlagen Sonstige Erträge Sonstige Angaben Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Bericht des Aufsichtsrates Allgemeine Angaben Aufsichtsrat
Vorstand
Mitgliedervertretung
Lageberichta) Allgemeine Ausführungen Der DOCURA VVaG (im Folgenden auch "DOCURA" genannt) ist ein 1910 gegründeter Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) mit Firmensitz in Bochum, der seine Tätigkeit 1911 aufnahm. Das Geschäftsgebiet umfasst die Bundesrepublik Deutschland. Bei einem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist der Versicherungsnehmer * auch gleichzeitig Vereinsmitglied. Über die Mitgliedervertreterversammlung kann jedes Mitglied Einfluss auf die Entwicklung des Versicherungsvereins nehmen. Die Tätigkeit der DOCURA dient ausschließlich dem Interesse und dem Vorteil seiner Versicherungsnehmer/Mitglieder. Wir legen hiermit den Jahresabschluss und Lagebericht für das 112. Geschäftsjahr unseres Versicherungsvereins vor. Im Berichtsjahr wurden folgende Versicherungszweige und -arten betrieben:
Allen Verträgen liegen die Allgemeinen Bedingungen für die Hausratversicherung (VHB), bei Einschluss zusätzlich die besonderen Bedingungen für die Versicherung weiterer Elementarschäden (weitere Naturgefahren) in der Hausratversicherung (BEH) bzw. die Allgemeinen Bedingungen für die Glasversicherung (AGIB) zu Grunde. Allen Haftpflichtverträgen liegen die Allgemeinen Bedingungen für die Haftpflichtversicherung (AHB) zu Grunde. Verträge in einer anderen Versicherungsart und Versicherungsgeschäfte gegen feste Entgelte nach § 177 Abs. 2 VAG wurden nicht getätigt. Insbesondere für die erhöhten Risiken besteht eine angemessene Rückversicherung. b) Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Energiekrise und geopolitische Spannungen haben das Jahr 2023 wesentlich geprägt. Gleichzeitig verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen für die Wirtschaft durch steigende Zinsen erheblich. Infolgedessen wurde die Konjunktur stark gedämpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr um 0,3%. Entwicklung in der Versicherungswirtschaft Die Versicherungswirtschaft ist gut durch das Jahr 2023 gekommen. Über alle Sparten hinweg sind die Beitragseinnahmen um 0,6% und in der Schaden- und Unfallversicherung um 6,7% gestiegen. Für 2024 erwartet der GdV gegenüber dem Vorjahr ein Beitragswachstum in der Schaden- und Unfallversicherung von 7,7%. Die Stimmung in der Schaden- und Unfallversicherung hat sich laut dem Ifo Konjunkturtest zum 4. Quartal 2023 zwar verbessert, liegt aber unter dem langjährigen Mittel. Geschäftsverlauf Der DOCURA VVaG kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken. Trotz eines weiterhin wettbewerbsintensiven und preissensitiven Marktumfeldes konnte ein hoher Jahresüberschuss erzielt werden. Kontinuierlich verbesserte und marktfähige Produkte sind wesentliche Grundlage unseres Geschäfts und unserer Vertriebsaktivitäten und führten 2023 zu einem erfreulichen Beitragswachstum. Die Schadenentwicklung nahm einen insgesamt günstigeren Verlauf als im Vorjahr, wobei die Schadenstückzahl über alle Sparten etwas höher lag als 2022. Das Kapitalanlageergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr durch aktives Management und aufgrund des verbesserten Zinsumfeldes signifikant gesteigert werden. Das Geschäftsjahr 2023 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 600.000€ aus (Vorjahr: 107.330€). Satzungsgemäß kann der Vorstand im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses der Verlustrücklage und den satzungsgemäßen Rücklagen Beträge zuführen, wobei dann der verbleibende Betrag erfolgswirksam in die Rückstellung für Beitragsrückerstattung einzustellen ist. Insofern sind im Jahresabschluss 2023 Aufwendungen für Beitragsrückerstattung in Höhe von 894.895,00€ (Vorjahr: 0€) ausgewiesen. Der Eigenbehalt erhöhte sich von 71,8% auf 72,2%. Beim versicherungstechnischen Ergebnis ist eine Steigerung von 211.490,95€ auf 993.786,70€ zu verzeichnen. Die Beitragseinnahmen erhöhten sich 2023 um insgesamt 4,7% gegenüber 2022 (Vorjahr: 0,5%). Sie veränderten sich wie folgt:
Das entspricht einer Erhöhung in VHV von 5,7%, einer Minderung in Glas von 6,5% sowie einer Erhöhung in PHV von 1,3%. Die Rückversicherungsbeiträge erhöhten sich
Dies entspricht einer Erhöhung von insgesamt 3,2% (Vorjahr: -2,0%). Die Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung waren im Verhältnis zu den verdienten Nettobeiträgen mit 45,53% deutlich geringer als 2022 (Vorjahr: 60,97%): Die Nettoschadenaufwendungen des Geschäftsjahres verminderten sich von 68,6% auf 58,4% der verdienten Nettobeiträge. Die Erträge aus der Abwicklung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle erhöhten sich netto von 543.045,95€ auf 956.864,12€. Insgesamt haben sich somit die Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 22% vermindert.
Die Anzahl der Gesamtschäden betrug 2023: 6.760 (Vorjahr: 6.520). Darin sind 601 Glasschäden enthalten (Vorjahr: 676). In der Haftpflichtversicherung wurden 603 Versicherungsfälle gemeldet (Vorjahr: 640). Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb erhöhten sich von 28,3% auf 29,3% der verdienten Bruttobeiträge. Der Gesamtbestand an Kapitalanlagen erhöhte sich um 8% auf 21.067.482,91€. Die Erträge aus Kapitalanlagen betrugen insgesamt 684.110,14€ (Vorjahr: 567.440,56€). Darin sind im Verhältnis zum Vorjahr erhöhte Zuschreibungen von 20.047,41€ (Vorjahr: 3.164,35€) sowie gestiegene Zins- und Dividendenerträge von 526.909,07€ (Vorjahr: 435.414,48€) enthalten. Bei stark gesunkenen Aufwendungen für Kapitalanlagen von 255.830,60€ (Vorjahr: 563.351,65€) - davon insbesondere stark geminderte außerplanmäßige Abschreibungen von 74.019,37€ (Vorjahr: 338.515,79€) - ergibt sich somit insgesamt ein Kapitalanlageergebnis von 428.279,54€ (Vorjahr: 4.088,91€). Die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen betrug 2,1% (Vorjahr: 0,02%). Die laufende Durchschnittsverzinsung erhöhte sich von 1,78% auf 2,38%. c) Sonstige Angaben Die DOCURA ist Mitglied des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. und der Arbeitsgemeinschaft der Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. d) Chancen- und Risikobericht des Vorstandes Chancenbericht Der DOCURA VVaG ist als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit allein dem Wohl der Mitglieder verpflichtet, nicht einer Rendite von Kapitalgebern. Diesem Grundgedanken Rechnung tragend ist auch weiterhin ein dynamisches und nachhaltiges Wachstum unser Ziel. Im Rahmen unserer Geschäftsstrategie identifizieren und bewerten wir Chancen, die sich aus Marktentwicklungen ergeben und zu einer weiteren Stärkung der Ertragslage führen können. Dazu analysieren wir kontinuierlich die Entwicklungen in den von uns betriebenen Versicherungssparten und entwickeln unsere Versicherungsprodukte weiter. Mit transparenten Produkten und einer hohen Servicequalität tragen wir dem Grundgedanken des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit Rechnung. Zur Nutzung der sich bietenden Chancen arbeiten wir kontinuierlich an dem weiteren Ausbau unserer IT nach dem Stand der Technik, um die Anforderungen unserer Versicherungsnehmer und des Marktes zu erfüllen. Chancen sehen wir auch in unserer Unternehmensgröße mit flachen Hierarchien für kurze Entscheidungswege genauso wie persönlichen Ansprechpartnern. Risikobericht Risiken für die künftige Entwicklung liegen für die DOCURA im versicherungstechnischen Geschäft, im Kapitalanlagenbereich und im operationellen Bereich. Risikoerkennung und -steuerung Zur Erkennung und Steuerung der Risiken haben wir ein Risikomanagement eingerichtet, welches alle Unternehmensbereiche umfasst und einen kontrollierten Umgang mit den eingegangenen Risiken ermöglicht. Das Risikomanagement genießt einen hohen Stellenwert in unserem Unternehmen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Dazu ist eine an Unternehmensgröße und betriebenes Geschäft angepasste Organisationsstruktur eingerichtet worden. Zwischen den Führungskräften und dem Vorstand werden regelmäßig Entwicklungen und zu treffende Maßnahmen besprochen, wodurch eine schnelle und angemessene Reaktion auf erkannte Chancen und Risiken ermöglicht wird. Das Risikomanagement berichtet regelmäßig direkt an den Vorstand. Der Vorstand erstattet dem Aufsichtsrat regelmäßig Bericht, darüber hinaus besteht ein intensiver kontinuierlicher Austausch mit dem Aufsichtsrat. Die interne Revision prüft mindestens einmal im Jahr die im Revisionsplan festgelegten Prüffelder. Diese Funktion wird durch einen externen Dienstleister wahrgenommen. Das Prüfungsergebnis im Berichtsjahr ergab keine wesentlichen Anmerkungen. Empfehlungen der Internen Revision wurden umgesetzt und das Risikomanagement kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Versicherungstechnische Risiken Im versicherungstechnischen Bereich ist insbesondere das Beitrags-/Schadenrisiko zu nennen, das in einer möglichen Abweichung der Schadenaufwendungen von den kalkulierten Beiträgen besteht. Höhere Schadenaufwendungen entstehen durch
Diesen Änderungen kann zwar nicht zeitaktuell, aber kurzfristig durch Anpassung der Versicherungsbeiträge, der Versicherungsbedingungen oder des Rückversicherungsschutzes begegnet werden (Änderungsrisiko). Diese Risiken begrenzt die DOCURA durch ein intensives Controlling der Geschäftsentwicklung, genaue Marktbeobachtung und eine angemessene Rückversicherungsschutzdeckung. Ebenso bedeutend ist das Reserverisiko, das darin besteht, dass die gebildeten Rückstellungen von den tatsächlichen Schadenzahlungen abweichen. Diesem Risiko wird mit ausreichend dotierten versicherungstechnischen Rückstellungen begegnet. Die Abwicklung der Rückstellung wird laufend kontrolliert und analysiert. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle (einschließlich der Schadenregulierungsaufwendungen) f.e.R. im Verhältnis zu den verdienten Beiträgen entwickelten sich wie folgt:
Die versicherungstechnischen Rückstellungen sind angemessen. Die Abwicklung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle erbrachte Abwicklungsgewinne, die im Durchschnitt der letzten fünf Jahre 21,7% der Eingangsrückstellung betrugen. Das versicherungstechnische Risiko ist durch proportionale Rückversicherungsverträge sowie zusätzlich durch Schadenexzedentenverträge begrenzt. Die Rückversicherungsgesellschaften weisen Ratings von AA bis A+ (Standard & Poor's), A (Assekurata) bzw. A+ (Fitch) auf. Kapitalanlagerisiken Die sehr gute Kapitalausstattung unseres Unternehmens soll erhalten und weiter gestärkt werden. Dem trägt auch unsere grundsätzlich konservativ ausgerichtete Kapitalanlagepolitik bei Erzielung einer angemessenen Rendite Rechnung. Finanzwirtschaftlichen Risiken begegnet die DOCURA durch ein Management der Kapitalanlagen, sodass die Erfüllung der Verpflichtungen gegenüber den Mitgliedern und Versicherten gesichert ist und Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten unterstützt werden. Die Kapitalanlagen werden mit dem Ziel eines ausgewogenen Verhältnisses von Rendite und Sicherheit bei ausreichender Liquidität gesteuert. Im Kapitalanlagenbereich werden die Zins- und Kursrisiken durch eine ausgewogene Mischung und Streuung der Vermögensanlagen in Grenzen gehalten. Unsere Kapitalanlagen werden unter Beachtung der gesetzlichen, aufsichtsrechtlichen und internen Vorschriften (Kapitalanlagerichtlinie) gesteuert. Eine interne Kapitalanlagerichtlinie regelt die Organisation und den Ablauf des Kapitalanlageprozesses sowie die Risikosteuerung. Für die Risikobeurteilung der Kapitalanlagen werden im Wesentlichen Stresstests, die Extremszenarien an den Kapitalmärkten und ihre potenziellen Auswirkungen auf den Kapitalanlagenbestand simulieren, verwendet. Ein Liquiditätsrisiko besteht nicht, da die für 2024 erwarteten Auszahlungen an Versicherungsleistungen, Versicherungsbetrieb, Rückversicherungen und Steuern durch die Beitragszahlungen gedeckt sind. Operationelle Risiken Operationelle Risiken, die in betrieblichen Systemen und Prozessen liegen und auf Grund von Fehlern und Unzulänglichkeiten entstehen, begrenzt die DOCURA durch technische und organisatorische Maßnahmen. Dazu zählen angemessen gestaffelte Vertretungs- und Unterschriftsvollmachten sowie ein Vier-Augen-Prinzip. Im Bereich der Datenverarbeitung liegt ein wesentliches Risiko im teilweisen oder vollständigen Ausfall des Systems, das die Arbeitsabläufe in unserem Unternehmen unterstützt. Um das zu vermeiden, sind angemessene Schutzmaßnahmen eingerichtet, die laufend überwacht und - falls erforderlich - ergänzt werden. Der DOCURA VVaG investiert hierzu in Hard- und Software nach dem Stand der Technik zur weiteren Verbesserung des Schutzniveaus. Die DOCURA ist überdurchschnittlich gut mit Eigenmitteln ausgestattet. Die SCR-Bedeckungsquote nach dem Standardansatz von Solvency II betrug zum 31.12.2022 334,6%, in der Quartalsmeldung zum 31.12.2023 341,8%. Zusammenfassend stellen wir fest, dass der Bestand der DOCURA und die Interessen der Versicherungsnehmer zu keinem Zeitpunkt gefährdet waren. Darüber hinaus sind uns derzeit keine Entwicklungen bekannt, die eine solche Bestandsgefährdung herbeiführen bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Vereins nachhaltig beeinflussen könnten. Insgesamt betrachten wir die Risikosituation der DOCURA als beherrschbar, kontrolliert und tragfähig. e) Prognosebericht Durch Produktverbesserungen bei günstigen Beiträgen sowie gute Positionierungen in verschiedenen unabhängigen Vergleichstests und weitere Verbesserungen in unseren Vertriebsstrukturen erwarten wir 2024 und 2025 einen moderaten Zuwachs bei den gebuchten Bruttobeiträgen. Wir verfolgen weiterhin die strategische Zielsetzung eines kontinuierlichen Wachstums und damit eine Stärkung unserer Position am Markt. Der hohe Grad der Marktdurchdringung, der weiterhin intensive Preiswettbewerb sowie die hohe Preissensibilität auf der Nachfrageseite begrenzen allerdings zu hohe Erwartungen. Der Wettbewerb wird über den Preis und damit über die Kosteneffizienz der Unternehmen entschieden, was mit einer fortschreitenden Rationalisierung der internen Geschäftsprozesse einhergeht. Diese internen Prozesse treiben wir kontinuierlich voran. Zentrales Element im Rahmen der Effizienzsteigerung ist die Weiterentwicklung unserer IT-Landschaft. Das beinhaltet die weitere Automatisierung und Optimierung unserer Prozesse ebenso wie das Angebot digitaler Services wie BiPro-Services für Vermittler und eines Extranets für Vermittler und Versicherungsnehmer. Die fortschreitende Digitalisierung stellt eine große Herausforderung für die DOCURA als mittelständisches Unternehmen dar und beansprucht wesentliche Ressourcen in unserem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Angesichts der Unwetterereignisse der letzten Jahre erlangt das Thema Klimaschutz eine immer größere Bedeutung. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Absicherung von Schäden durch Elementarereignisse/ weitere Naturgefahren auch in der Hausratversicherung weiter forciert werden muss. Das Thema Nachhaltigkeit wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Die DOCURA berücksichtigt Nachhaltigkeitsaspekte insbesondere bei den Kapitalanlagen und bei dem Einsatz energieeffizienter Technik sowie durch Einsparung von Büromaterialien wie Papier. Naturgemäß besteht über den weiteren Schadenverlauf Unsicherheit. Hinzu kommen die inflationsbedingten Mehraufwände auch in unseren Sparten. Wir hoffen, dass die Schadenentwicklung durch Naturgewalten sich trotz des sprunghaften Verlaufs in den letzten Jahren in "normalen" Bahnen bewegt und die Bruttoaufwendungen für alle Versicherungsfälle das Vorjahresniveau unterschreiten. Die deutsche Wirtschaft hat mit 2023 ein Jahr der wirtschaftlichen Stagnation hinter sich, das Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Die Prognosen für 2024 sind zum Beginn des Jahres je nach Institut unterschiedlich ausgefallen und reichen von einem weiteren Jahr der Rezession bis hin zu einem leichten Wirtschaftswachstum. Die OECD erwartet ein gegenüber der vorherigen Prognose halbiertes Wachstum von 0,3 %. Deutschland liegt damit im internationalen Vergleich hinter anderen Wirtschaftsnationen zurück. 2024 wird von Experten im Jahresverlauf eine Leitzinssenkung erwartet, die die Aktienmärkte beflügeln könnte. Angesichts der wenig optimistischen Konjunkturprognosen geht die DOCURA jedoch davon aus, dass sich das Kapitalmarktumfeld verhalten positiv entwickelt. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit legen wir besonderes Augenmerk auf eine weitere Stärkung der Rücklagen unseres Versicherungsvereins und damit der finanziellen Basis des Unternehmens. Korrespondierend mit der Stärkung des Eigenkapitals steht die Erfüllung der Anforderungen durch die Solvency-Il-Richtlinie. In der hohen Solvenzkapitalquote spiegelt sich die hohe finanzielle Stabilität unseres Unternehmens wider. Beim Vertrieb unserer Versicherungsprodukte setzen wir auf
und erwarten durch Nutzung dieser Potenziale ein weiterhin ertragreiches Wachstum. Unsere Prognose für 2023 konnten wir deutlich übertreffen. Wir hoffen für 2024 auf ein wiederum gutes versicherungstechnisches Ergebnis, welches wir aber leicht unter dem Ergebnis von 2023 erwarten. Risiken für die Versicherungswirtschaft und für die DOCURA sehen wir auch in politischen Entscheidungen und ihren Auswirkungen auf unsere Branche. Das aufsichtliche Berichtswesen und neue gesetzliche Anforderungen bedingen erhebliche Aufwendungen in einem mittelständischen Unternehmen wie der DOCURA. Die externen Anforderungen sollten stärker von Proportionalitätsgesichtspunkten geprägt sein, um kleinere und mittlere Unternehmen zu entlasten. Mit unserer Strategie richten wir das Geschäft konsequent auf die Zukunft aus. Dabei bauen wir auf Wachstum durch unsere fortschrittlichen, leistungsstarken und preisgünstigen Produkte, durch hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und durch leistungsstarke Vertriebspartner; denn diese machen uns stark im Hinblick auf die Risikoabsicherung. Zur Verfolgung unserer Ziele legen wir hohen Wert auf Kostenoptimierung und eine hohe Servicequalität. Wir wollen unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken. Insgesamt haben wir die Zuversicht, auch in den folgenden Geschäftsjahren 2024 und 2025 jeweils wieder einen Jahresüberschuss zu erzielen, der eine weitere Stärkung der Rücklagen ermöglichen wird. Die DOCURA dankt ihren Vereinsmitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. Das Unternehmen ist zuversichtlich, die Entwicklung weiter voran zu treiben, um in Zukunft die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden noch besser erfüllen zu können. Ebenso dankt das Unternehmen seinen Rückversicherern und Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeit. Die Sicherung unserer Wettbewerbsposition wird auch künftig von unserer Belegschaft ein großes Maß an Einsatz und Leistung einfordern. Wir danken besonders unseren Mitarbeitern im Innendienst und unseren Vermittlern für ihren hohen persönlichen Einsatz und ihre Flexibilität, mit denen sie erneut die Herausforderungen aus den anhaltenden Veränderungen im Markt bewältigt haben. Sie haben wesentlich am Erfolg unseres Unternehmens im Geschäftsjahr mitgewirkt. Ein besonderes Dankeschön sagen wir den Mitgliedern der Vertreterversammlung und des Aufsichtsrates, die mit dazu beigetragen haben, die Position der DOCURA zu stärken.
Bochum, den 20. März 2024 DOCURAWVaG Der Vorstand VERTRAUEN AUF GEGENSEITIGKEIT Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Der DOCURA VVaG hat seinen Sitz in Bochum. Er ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter Abt. 14 HR B Nr. 190 eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Grundstücke wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen gemäß § 7 Abs. 4 EStG angesetzt. Die Sonstigen Kapitalanlagen (Posten 1.) wurden nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bilanziert, d.h. von dem Wahlrecht einer außerplanmäßigen Abschreibung bei voraussichtlich nur vorübergehenden Wertminderungen wurde kein Gebrauch gemacht. Lediglich bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen ist eine außerplanmäßige Abschreibung verpflichtend vorgenommen worden. Zur Beurteilung einer dauernden Wertminderung wurde der fachliche Hinweis des IDW Versicherungsfachausschusses (VFA) vom 27.10.2022 (zuletzt aktualisiert am 08.12.2023) zu § 341b HGB herangezogen. In den Vorjahren vorgenommene Abschreibungen sind durch das Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB bis maximal zu den Anschaffungskosten zugeschrieben worden. Die Einlagen bei Kreditinstituten (Posten 2.) wurden mit ihrem Nennbetrag bilanziert. Die Sachanlagen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Wirtschaftsgüter bis 1.000 € wurden in einem Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Kassenbestand, sonstige Forderungen und abgegrenzte Zinsen wurden mit dem Nominalbetrag aktiviert. Beteiligungen im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB werden nicht gehalten. Die Beitragsüberträge wurden für jeden einzelnen Versicherungsvertrag unter Berücksichtigung der vereinbarten Zahlungsweise der Fälligkeitstermine berechnet. Die Kürzung der nicht übertragsfähigen Einnahmeteile und der Rückversicherungsprovision erfolgte entsprechend dem Erlass des Finanzministers NRW vom 29.05.1974. Die Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle wurden individuell ermittelt und einzeln bewertet. In dieser Einzelbewertung sind Preissteigerungen infolge der derzeit erhöhten Inflationsraten berücksichtigt. Für unbekannte Spätschäden wurde eine pauschale Rückstellung unter Zugrundelegung der Erfahrungen aus der Vergangenheit gebildet. Die Rückstellung für Schadenregulierungsaufwendungen wurde mittels eines Stückkostensatzes je offenen Versicherungsfall berechnet. Die Schadenrückstellung wurde um Forderungen aus Regressen gekürzt. Die Anteile des Rückversicherers an den Beitragsüberträgen und Schadenrückstellungen wurden vertragsgemäß berechnet. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach dem voraussichtlichen Bedarf. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Von dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2, 3 HGB zur Aktivierung latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Die Bildung eines solchen Postens beruht auf temporär unterschiedlichen Wertansätzen bei Wertpapieren, Rückstellungen und Verbindlichkeiten in der Handels- und der Steuerbilanz, die dazu führen, dass das steuerrechtliche Ergebnis über dem handelsrechtlichen Gewinn liegt. Vorgänge von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des im Februar 2022 beginnenden und weiter anhaltenden Ukraine-Krieges stehen weiterhin unter Beobachtung, insbesondere hinsichtlich des Einflusses auf den Kapitalmarkt. Der Vorstand beschloss, vom Überschuss vor Beitragsrückerstattung in Höhe von 1.494.895€ folgende satzungsgemäße Gewinnzuweisung vorzunehmen:
Zeitwertermittlung: Für die Bewertung der Aktien, Investmentanteile und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere sowie Inhaberschuldverschreibungen richtet sich der Zeitwert der börsengängigen Titel nach dem Kurswert zum Bilanzstichtag. Der Zeitwert der Grundstücke Königsallee 55 und 57 beruht auf dem Verkehrswert eines Sachverständigengutachtens zum Stichtag 27.11.2019 vom 16. Februar 2020. Angaben zur Bilanz Entwicklung der Aktivposten A, B I und B II im Geschäftsjahr 2023
Angaben zur Bilanz Grundstücke Der Grundbesitz besteht aus zwei Wohn- und Bürogebäuden als wirtschaftliche Einheit in Bochum, Königsallee 55 und 57. Der Bilanzwert der vom Versicherungsverein anteilig genutzten eigenen Grundstücke Königsallee 55 und 57 beträgt insgesamt: 1.044.633,03 € Die anteiligen Buchwerte wurden entsprechend der genutzten Fläche ermittelt. Sonstige Kapitalanlagen Die dem Anlagevermögen zugeordneten Finanzanlagen weisen folgende Bewertungsreserven / stille Lasten aus:
Stille Lasten sind bei den notierten Aktien in Höhe von insgesamt 6.701,31 € sowie bei den Investmentanteilen von insgesamt 605.487,83 € enthalten. Von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wurde kein Gebrauch gemacht, da es sich nicht um eine voraussichtlich dauernde Wertminderung handelt. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft Es handelt sich um Forderungen aus der Rückdeckung der Verbundenen Hausratversicherung und Allgemeinen Haftpflichtversicherung von insgesamt: 396.409,47 € Rechnungsabgrenzungsposten Diese Position beinhaltet noch nicht fällige Zinsen, anteilige eigene Versicherungsbeiträge sowie Wartungsverträge für 2024. Gewinnrücklagen Verlustrücklage gemäß § 193 VAG, § 17 Abs. 1 der Satzung
Freie Rücklage gemäß § 17 Abs. 3 der Satzung
Versicherungstechnische Rückstellungen Versicherungstechnische Rückstellungen insgesamt
Beitragsüberträge Die Beitragsüberträge betreffen die Hausrat-, Glas- und Allgemeine Haftpflichtversicherung Bruttorückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle - selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft -
Die Schadenrückstellungen und auch die Schadenregulierungskosten sind für jeden Versicherungsfall individuell ermittelt. In dieser Einzelbetrachtung sind Preissteigerungen infolge der derzeit höheren Inflationsraten berücksichtigt. Daneben wurden die internen Schadenregulierungskosten aufgrund des durchschnittlichen Aufwandes je offenen Versicherungsfall angesetzt. Die Anteile des Rückversicherers betreffen die VHV und die PHV. Rückstellungen für satzungsgemäße Beitragsrückerstattung - erfolgsabhängig -
Der Vorstand ist gemäß § 17 der Satzung berechtigt, im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres Beträge in die Verlustrücklage sowie in die freien Rücklagen einzustellen. Der dann verbleibende Betrag ist gemäß § 18 Abs. 1 der Satzung der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zuzuführen. Die Mitgliedervertreterversammlung beschloss am 27. August 2022 eine Beitragsrückerstattung in Höhe von 10% des Nettobeitrages für das Geschäftsjahr 2023. Für das Geschäftsjahr 2022 wurde keine Beitragsrückerstattung an die Mitglieder gewährt. Andere Rückstellungen Sonstige Rückstellungen bestehen für Kosten der Erstellung, Prüfung und Veröffentlichung des Jahresabschlusses, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Urlaubskosten, Aufbewahrung und Archivierung von Geschäftsunterlagen sowie sonstige Rechts- und Beratungskosten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Versicherungstechnische Rechnung Gebuchte Bruttobeiträge
Verdiente Bruttobeiträge
Verdiente Nettobeiträge
Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle
Abwicklungsergebnis Die Abwicklung der Brutto-Vorjahresschadenrückstellung von 6.357 T€ (Vorjahr: 5.290 T€) ergab einen Abwicklungsgewinn von 1.439 T€ (Vorjahr: 930 T€). Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb
Seit 2021 werden Courtagen an Versicherungsmakler direkt den Abschlussaufwendungen zugerechnet.
Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen
Rückversicherungssaldo
Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung Erträge aus anderen Kapitalanlagen
Abschreibungen auf Kapitalanlagen Auf Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen wurden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB in Höhe von insgesamt 74.019,37 € (Vorjahr: 338.515,79 €) vorgenommen. Sonstige Erträge Die sonstigen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung nichtversicherungstechnischer Rückstellungen in Höhe von 386,68 € (Vorjahr: 20.285,02 €). Sonstige Angaben Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge/Risiken:
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich zweiundzwanzig Mitarbeiter/-innen (ohne Vorstand) beschäftigt. Die Vergütungen des Aufsichtsrates betrugen 54.000,00 €. Hinsichtlich der Bezüge der Vorstandsmitglieder wurde von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Das vereinbarte Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses einschließlich Solvabilitätsübersicht für das Jahr 2023 beträgt netto 28.000,00 € inkl. Auslagen. Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des im Februar 2022 beginnenden und weiter anhaltenden Ukraine-Krieges stehen weiter unter Beobachtung. Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates a) Aufsichtsrat
b) Vorstand
Bochum, den 20. März 2024 DOCURA Der Vorstand D. Thomas D . Mathiasen Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn den DOCURA WaG Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss des DOCURA VVaG, Bochum, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht des DOCURA VVaG, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. F) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Folgenden Sachverhalt erachten wir als besonders wichtig:
Hinsichtlich der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze verweisen wir auf die Erläuterungen im Anhang der DOCURA. Risikoangaben sind im Lagebericht enthalten. Das Risiko für den Abschluss Die DOCURA weist in ihrer Bilanz eine Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle in Höhe von TEUR 5.617,5 (Vorjahr: TEUR 6.356,6) aus. Dies entspricht 23,9 % der Bilanzsumme. Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle (Schadenrückstellungen) dient der Erfassung von dem Grund und/oder der Höhe nach ungewissen Verbindlichkeiten gegenüber den Versicherungsnehmern bzw. den Geschädigten. Die Rückstellung ist nach § 341g Abs. 1 HGB für Verpflichtungen aus den bis zum Ende des Geschäftsjahres eingetretenen, aber noch nicht abgewickelten Versicherungsfällen zu bilden. Die Bewertung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle unterliegt Unsicherheiten hinsichtlich der voraussichtlichen Schadenhöhe und ist daher stark ermessensbehaftet. Die Schätzung hat nach handelsrechtlichen Grundsätzen unter Beachtung des bilanzrechtlichen Vorsichtsprinzips zu erfolgen. Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle wird nach dem voraussichtlichen Aufwand für jeden einzelnen Schadenfall geschätzt. Für noch nicht bekannte Schadenfälle werden Spätschadenrückstellungen gebildet, die nach Erfahrungssätzen der Vergangenheit berechnet werden. Das Risiko besteht bei den zum Bilanzstichtag bekannten Schadenfällen darin, dass die noch ausstehenden Schadenzahlungen nicht in ausreichender Höhe zurückgestellt werden. Bei den bereits eingetretenen, jedoch noch nicht gemeldeten Schadenfällen (unbekannte Spätschäden) besteht daneben das Risiko, dass diese nicht in zutreffendem Umfang geschätzt werden. Unsere Vorgehensweise bei der Prüfung Bei der Durchführung der Prüfung sind wir wie folgt vorgegangen: Im Rahmen einer Systemprüfung haben wir uns ein Bild von der Vorgehensweise der Schadenbearbeitung bzw. der Reservierung und den Kontrollmechanismen verschafft. Des Weiteren haben wir die Abstimmung der Schnittstelle aus dem Bestandsprogramm mit der Finanzbuchhaltung bzw. dem Jahresabschluss überprüft. Im Rahmen von analytischen Prüfungshandlungen haben wir die Abwicklungsergebnisse aus den Vorjahren ausgewertet. Wie bereits in den Vorjahren wurden auch im Berichtsjahr nachhaltig insgesamt Abwicklungsgewinne erzielt. Für die Prüfung der ausreichenden Dotierung der Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle haben wir eine Stichprobe aus allen offenen Schäden gezogen. Die Stichprobenauswahl erfolgte mit digitaler Datenanalyse nach der Monetary Unit Sampling Methode. Zusätzlich erfolgte eine bewusste Auswahl nach Risikogesichtspunkten. Die dabei ausgewählten Schadenfälle haben wir einer Prüfung dem Grunde und der Höhe nach unterzogen. Unsere Schlussfolgerungen Die zugrunde liegenden Annahmen und die verwendeten Methoden zur Bewertung der Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle sind angemessen. Sonstige Informationen Der Vorstand ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerungen hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Versicherungsunternehmen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Vereins vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der DOCURA zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass diese einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir wurden in der Mitgliedervertreterversammlung mit Datum vom 26. August 2023 zum Abschlussprüfer bestellt. wir wurden am 05. Dezember 2023 vom Vorstand beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2016 als Abschlussprüfer des DOCURA VVaG tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) im Einklang stehen. Wir haben folgende Leistungen zusätzlich zur Abschlussprüfung für das geprüfte Unternehmen erbracht: Prüfung der Solvabilitätsübersicht VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Dipl.-Wir.-Jur. Mike Ortmann, Wirtschaftsprüfer.
Bielefeld, den 25. März 2024 Ostwestfälische
Mike Ortmann, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesSehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, unsere DOCURA hat im Berichtsjahr trotz eines gesamtwirtschaftlich ungünstigen Umfelds einen außergewöhnlich hohen Jahresüberschuss aus der Versicherungstechnik und den Kapitalanlagen erzielt. Dieser belief sich vor Zuführungen zu den Rückstellungen für Beitragsrückerstattung auf 1,49 Mio. €. Wir als Aufsichtsrat haben auch im Geschäftsjahr 2023 die Aufgaben wahrgenommen, die uns durch Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Führung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung laufend überwacht. Wir wurden durch den Vorstand umfassend über das Geschäftsmodell, das Risikomanagement, die aktuelle Risikolage, die Unternehmensplanung und die Geschäftsentwicklung unterrichtet. Die Berichterstattung erfolgte sowohl per elektronischer Datenübertragung als auch mündlich im Rahmen von Sitzungen des Aufsichtsrates und des Prüfungsausschusses Der Vorsitzende des Aufsichtsrates stand persönlich und/ oder telefonisch in engem Kontakt mit den Mitgliedern des Vorstands und wurde regelmäßig über Entscheidungen der Geschäftsleitung unterrichtet. Der Aufsichtsrat führte im Geschäftsjahr 2023 die ordentlichen Aufsichtsratssitzungen fünfmal durch. Der gemäß den Anforderungen aus dem FISG (Finanzmarkt-Integritäts-Stärkungs-Gesetz) von uns als Aufsichtsrat zu bildende Prüfungsausschuss hat im Geschäftsjahr 2023 zwei Sitzungen durchgeführt. Gemeinsam mit dem Vorstand haben wir ausführlich die aktuelle Situation unseres DOCURA VVaG analysiert und bewertet, - soweit erforderlich - die Geschäftsstrategie für die nächsten zwei bis drei Jahre angepasst. In den Aufsichtsratssitzungen standen folgende Themen im Mittelpunkt: Operatives Geschäft Regelmäßiger Gegenstand der Berichterstattung und Erörterung war die Entwicklung in den von dem DOCURA VVaG angebotenen Sparten nach Vertriebswegen, Produktlinien, Kosten-, Bestands- und Schadenentwicklungen. Die Geschäftsführung wurde in ihren Maßnahmen, das Unternehmen durch weitere Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fortlaufende Investments in der Digitalisierung zu optimieren, durch uns als Aufsichtsrat unterstützt. Themen zur IT-Infrastruktur, zum Datenschutz und zur Resilienz gegen Cyber-Attacken haben wir mit dem Vorstand intensiv besprochen. Regelmäßig unterzieht sich unsere DOCURA einem Audit zum Datenschutz und zur Cyber-Resilienz, der von einem unabhängigen, entsprechend spezialisierten Dritten durchgeführt wird. Bei der Weiterentwicklung und Ausrichtung unserer Produkte und unserer Dienstleistungen auf die deutlich gestiegenen Anforderungen von Kunden und Vertriebspartnern haben wir die Geschäftsführung intensiv beraten und überwacht. Strategische Ausrichtung Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat über das aktuelle Geschäftsmodell und die strategische Ausrichtung des DOCURA VVaG. Die Maßnahmen der Geschäftsführung zur Optimierung und zur Straffung der Prozesse unter Einbindung digitaler Medien wurden vom Aufsichtsrat weiterhin intensiv begleitet. Auch die Berichterstattung des Vorstands zur Erfüllung der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen insbesondere im Hinblick auf das seit 01.01.2016 geltende Regelwerk Solvency II, zur Risikolage und zum Solvenzkapital erfolgten regelmäßig. Diese waren Gegenstand der ordentlichen Aufsichtsratssitzungen, der persönlichen Gespräche zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, insbesondere mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden. Jahresabschlussprüfung Die Prüfung gemäß § 317 HGB wurde durch die Ostwestfälische Revisions- und Treuhand GmbH, Bielefeld, vorgenommen und ergab keine Beanstandungen. Dies gilt auch für die im Rahmen des Regelwerks Solvency II vorzunehmende Prüfung der Solvabilitätsübersicht. Der Bestätigungsvermerk ist uneingeschränkt erteilt. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben die Berichte des Abschlussprüfers unverzüglich erhalten. Die Berichte sind in den Bilanzsitzungen des Prüfungsausschusses und des Aufsichtsrates von den Wirtschaftsprüfern erläutert und mit allen Aufsichtsratsmitgliedern ausführlich erörtert worden. Zudem hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats im Rahmen der Vorprüfung und der eigentlichen Prüfungsarbeiten zur Erstellung des Jahresabschlusses jeweils ausführlich mit den Abschlussprüfern gesprochen. Prüfungsausschuss und Aufsichtsrat haben den Lagebericht und den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Der Aufsichtsrat hat diesen gebilligt, damit ist er festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens für ihre Arbeit und wünscht allen weiterhin Erfolg, Glück und Gesundheit. Aufsichtsrat und Vorstand danken den Damen und Herren der Mitgliedervertreterversammlung für die Wahrnehmung der Interessen der Mitglieder und damit der Interessen unseres Unternehmens. Der Aufsichtsrat beantragt, die Mitgliedervertreterversammlung möge dem im Berichtszeitraum amtierenden Vorstand Entlastung erteilen und über die Entlastung des Aufsichtsrates Beschluss fassen.
Bochum, den 09. April 2024 DOCURA VVaG, der Aufsichtsrat Heiner Lüttgens, Vorsitzender Regina Radetzky, Stellv. Vorsitzende Gerd Janßen, Mitglied |
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