Sutter Vierte Real Estate GmbH
Same addressRenting and operating of own or leased non-residential real estate
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
René Eckart since 8/10/2017 | Managing Director |
Markus Sutter since 8/10/2017 | Managing Director |
Christina Sutter since 8/10/2017 | Managing Director |
Fritz Sutter since 4/6/2006 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 25.00% | |
| 9.90% | |
| 9.90% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
Sutter GmbHGau-BickelheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LageberichtUnternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Sutter GmbH wurde am 15.11.1984 gegründet und hat ihren Sitz in Gau-Bickelheim. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2011 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Sutter GmbH liegt bei der Herstellung von SB-verpackten Fleisch- und Wurstwaren, sowie Convenienceprodukten. Die Produktion von Kochpökelwaren und Brühwurstartikeln erfolgt im Werk Gau-Bickelheim. Im Werk Wörrstadt werden an einem zweiten Standort Brühwurstartikel und Convenience hergestellt. Der Versand der in beiden Werken hergestellten Produkte erfolgt zentral über die Logistikhalle in Gau-Bickelheim. Daneben unterhält unsere Gesellschaft, neben dem Werksverkauf in Wörrstadt, zwei weitere Werksverkäufe in Bad Kreuznach und Ingelheim. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die Eurokrise hat in einigen Europäischen Ländern zu Rezessionen geführt. Insbesondere leidet die Wirtschaft in den südeuropäischen Ländern wegen auferlegter Sparauflagen unter Nachfragerückgängen. Die deutsche Wirtschaft konnte sich bisher diesem Umfeld entziehen und zeigt sich, mit einem, wenn auch niedrigeren Wachstum, robust. Die steigenden Energiekosten und die im Vergleich zum Vorjahr guten Tarifabschlüsse fördern allerdings im Inland inflationäre Tendenzen. Bislang bleibt hiervon die Konsumneigung noch unberührt. Durch weitere Belastungen der Verbraucher, u. a. im Zuge der Aufwendungen im Zusammenhang mit der Energiewende, könnte dies in Deutschland sich leicht ändern. Entwicklung der Branche Der deutsche Einzelhandel konnte 2011 ein Umsatzplus von 2,6% verbuchen. Der Einzelhandelsverband macht hierfür die steigenden Einkommen und die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes verantwortlich. Allerdings hatten die Umsatzsteigerungen im Lebensmitteleinzelhandel ihre Ursache in höheren Verbraucherpreisen, aufgrund gestiegener Rohstoffkosten. Die höheren Preise haben zu einer leicht rückläufigen Mengennachfrage geführt. Gleichzeitig nehmen die Qualitätsansprüche der Verbraucher weiter zu. Die Gesellschaft für Konsumforschung ermittelte eine anhaltende Verteuerung der bezahlten Durchschnittspreise für "Packaged goods" im deutschen Lebensmitteleinzelhandel seit 2010. Die höheren Preise sind nicht allein durch gestiegene Kosten verursacht, sondern auch den gestiegenen Qualitätsanforderungen geschuldet. Dennoch blieb die Umsatzentwicklung im Einzelhandel bei den kurzlebigen Konsumartikeln hinter der Entwicklung der Gesamtausgaben zurück. Die deutschen Discountmärkte, mit 43,4% umsatzstärkste Einzelhändlergruppe, haben im Jahr 2011 Marktanteile an die klassischen Vollsortimenter abgeben müssen. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Abgabepreise an den Einzelhandel konnten nach einem starken Preisrückgang im Vorjahr leicht erhöht werden. Dies galt insbesondere für die Preise von Brühwurstartikeln. Die Preiserhöhungen von insgesamt 2,5% waren notwendig, da gestiegene Rohstoffkosten insbesondere bei Därmen eine Anhebung unumgänglich machten. Die Absatzmenge mit Wiederverkäufern hat sich im angelaufenen Geschäftsjahr um 1,4% auf 46.461 t reduziert. Trotz niedriger Produktionsmenge ist der Umsatz mit Wiederverkäufern leicht um 0,4% gestiegen. Nach einer Untersuchung der Allgemeinen Fleischer Zeitung vom 16. November 2011 belegt unsere Gesellschaft Platz 8 der deutschen Wursthersteller. Kostensteigerungen gab es bei den Aufwendungen für Leiharbeitnehmer, Energiekosten und Verpackungsmaterialien. Einsparungen konnten bei den Aufwendungen für Mietleasing und Reparaturen erzielt werden. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Umsätze mit Wiederverkäufern waren im Geschäftsjahr stabil. Der erhebliche Anteil der Single- und kinderlosen Haushalte, die veränderten Ernährungsweisen innerhalb der Familien durch die Flexibilisierung der Arbeitszeiten, Ganztagsschulen und vermehrten Freizeitaktivitäten haben sich auf den Verzehr von Fleisch und Fleischwaren ausgewirkt und für ein gestiegenes Potenzial für verpackte Wurst- und Fleischwaren sowie für verzehrfertige Convenienceprodukte gesorgt. Im Einzelhandel konnten durch die Eröffnung eines weiteren Werksverkaufs Umsatzzuwächse erzielt werden. Durch weitere Verkaufsstellen im Umkreis unserer Produktionsstätten wird dem Trend zu stärkerer Regionalität Rechnung getragen. Ertragslage Umsatzentwicklung Die Inlandsumsätze sind um 1,59 % auf 105,1 Mio. EUR gestiegen, während die Auslandsumsätze um 1,48% auf 79,4 Mio. EUR gestiegen sind. Insgesamt sind die Umsatzerlöse um 1,54 % gestiegen. Verantwortlich hierfür waren höhere Abgabepreise an Wiederverkäufer und gestiegene Umsätze in den eigenen Werksverkäufen. Haupttätigkeitsfeld bildeten im Geschäftsjahr die Herstellung und der Vertrieb von SB-verpackten Fleisch- und Wurstwaren an Wiederkäufer. Mit verpackten Kochpökelwaren wurden hiervon 71,6 Mio. EUR umgesetzt. Mit Brühwurstartikeln konnte ein Umsatz von 102,9 Mio. EUR erzielt werden. Die Umsatzerlöse mit Convenience betrugen 4,8 Mio. EUR. Die Produktionsmenge von SB-verpackten Fleischwaren ging insgesamt um 1,39% auf 46.461 t zurück. Während die Umsätze mit Brühwurstartikeln und Convenience zurückgingen, sind die Absatzmengen für Kochpökelprodukte gestiegen. Beschaffung Der Materialaufwand ist von 108,5 Mio. EUR um 8,7% auf 118,0 Mio. EUR gestiegen. Ursache hierfür sind gestiegene Einstandskosten insbesondere bei den Fleischrohstoffen und Därmen. Die Fleischrohstoffe wurden von in- und ausländischen, zugelassenen EG-Zerlegebetrieben beschafft. Die Belieferung erfolgt überwiegend im just-in-time-Verfahren, um eine möglichst hohe Qualität und Frische zu gewährleisten und um die Kosten der Lagerhaltung zu reduzieren. Investitionen Die Investitionen haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,3 Mio. EUR betragen. Der überwiegende Teil hiervon wurde am Standort Gau-Bickelheim für Verpackungs- und Produktionsmaschinen investiert. Ferner wurden Investitionsausgaben für die Ladeneinrichtung des am 15.11.2011 eröffneten Werksverkaufs in Ingelheim aufgewendet. Daneben wurde ein Kühlfahrzeug beschafft. Personalentwicklung Die Beschäftigtenzahl unserer Gesellschaft ist im Geschäftsjahr zurückgegangen. Der Personalbedarf wird insbesondere in den Abteilungen Produktion und Lebensmittelverpackung zunehmend durch den Einsatz von Leiharbeitnehmerkräften gedeckt. Diese lassen sich bei Produktionsschwankungen flexibler einsetzen als eigene Mitarbeiter. Im Bereich des Verkaufspersonals wurden wegen der Eröffnung des Werkverkaufes in Ingelheim zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt. Die Qualifikation der Mitarbeiter wurde durch Schulungen im Bereich der Lebensmittelhygiene und Arbeitssicherheit verbessert. Ferner wurden in den sensiblen Bereichen Weiterbildungen im Rahmen des Datenschutzes durchgeführt. Qualitätsmanagement Unser Unternehmen verfügt über eine eigene Abteilung zur Qualitätssicherung. Im Rahmen der Qualitätssicherungsmaßnahmen wird die Produktion fortlaufend, von der Beschaffung bei nur ausgesuchten Lieferanten, über programmgesteuerte Qualitätskontrollen während sämtlicher Produktionsprozesse, bis hin zur Analyse des Fertigprodukts überwacht. Die Analysen werden dabei teilweise intern und teilweise extern durch beauftragte Analyselabore durchgeführt. Über tägliche Rückstellproben von sämtlichen Produktionschargen bis zum Ablauf der Mindesthaltbarkeitszeit wird die Qualität unserer Produkte fortlaufend geprüft. Die Einhaltung der Qualitätsstandards wird neben eigenen Qualitätskontrollen regelmäßig durch angemeldete und auch unangemeldete Kontrollen der Lebensmittelüberwachung oder von Großabnehmern beauftragten unabhängigen Lebensmitteluntersuchungsinstituten überwacht. Die Qualität unserer Produkte wurde durch zahlreichte unabhängige Tests bestätigt. Die von unserer Gesellschaft hergestellten Produkte erhalten regelmäßig Spitzenplatzierungen bei Qualitätsvergleichen der DLG und der Stiftung Warentest. Ertragsentwicklung
Finanzlage Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des geprüften Unternehmens gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung, welche die Zahlungsmittelflüsse nach der indirekten Methode darstellt und den Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR erarbeiteten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 2 (DRS 2) entspricht. In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in die drei Bereiche Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt. Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft wurde eine Kapitalflussrechnung erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Berichtsjahr verändert haben.
Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum TEUR 7.387 (Vorjahr: TEUR 3.895). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2011 auf TEUR -6.001 (Vorjahr: -TEUR 11.093). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf -TEUR 7.458 (Vorjahr: -TEUR 125). Diese Position umfasst erstmals den aufgrund des geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abzuführenden Ergebnisabführungsbetrag von TEUR 7.333. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von 19,5 Mio. EUR auf 20,0 Mio. EUR angestiegen. Die Wertpapiere stiegen von 7,1 Mio. EUR auf EUR 9,0 Mio. EUR. Unsere Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zum Bilanzstichtag betrugen die liquiden Mittel 7,8 Mio. EUR (Vorjahr: 13,8 Mio. EUR) Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Das Eigenkapital beträgt unverändert 51,6 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote ging von 77,5% auf 70,5% zurück. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 1.000.000. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten wir im Vergleich zum Vorjahr um EUR 125.000 zurückführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 10,4 Mio. EUR um 3,7 Mio. EUR auf 14,1 Mio. EUR erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 3,3 Mio. EUR Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von 1,1 Mio. EUR auf 1,0 Mio. EUR gesunken. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken sind durch die langfristige Finanzierung des Anlagevermögens durch das Eigenkapital gering. Die Gesellschaft verfügt neben Bankguthaben über ausreichende noch nicht ausgenutzte Kreditlinien bei Ihren Hausbanken. Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft ist hierdurch gewährleistet. Die Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
Vermögenslage Die Bilanzsumme der Sutter GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 73.271.351,20. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2010 (EUR 66.688.476,22) um 9,87 % erhöht. An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum 31.12.2011 einen Anteil von 24,9 %. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 1,1 Mio. EUR. Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um 5,5 Mio EUR. Wertpapiere und flüssige Mittel betrugen 16,8 Mio. EUR und umfassten 22,9 % der Bilanzsumme. Unser Vorratsvermögen betrug zum Bilanzstichtag 7,0 Mio. EUR. Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 70,5 % gekennzeichnet. Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
Prognosebericht und Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Die vergleichsweise gute Lage des Arbeitsmarkts und die abgeschlossenen Tarifabschlüsse lassen ein stabiles Konsumklima in Deutschland erwarten. Allerdings reagieren die Umsätze mit Lebensmitteln des täglichen Bedarfs nur wenig auf Konjunkturausschläge, sodass von dieser Seite weder hohe Risiken noch Chancen zu erwarten sind. Von dieser guten Prognose für das inländische Konsumklima kann in den meisten Europäischen Nachbarstaaten nicht ausgegangen werden. Die in den meisten südeuropäischen Ländern getroffenen Einschnitte treffen auch den Konsum und lassen für das kommende Geschäftsjahr eine eher zurückhaltende Konsumnachfrage erwarten. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass in den betroffenen Ländern die Nachfrage nach höherpreisigen Produkten zurückgeht, gleichzeitig werden niedrigpreisigere Produkte stärker nachgefragt. Durch unser ausgewogenes Produktionsprogramm können wir auch in diesen Ländern preisadäquate Produkte anbieten um Umsatzeinbusen auszugleichen. Einzig für den Fall, dass einzelne Länder aus dem Euro-Währungsverbund aussteigen und zu einer nationalen Währung zurückkehren, könnte eine allzu starke Aufwertung des Euros zu Umsatzausfällen führen. Da unseren Lieferbeziehungen zu den besonders gefährdeten Ländern nicht allzu groß sind, ist nicht mit einem übermäßigen hohen Risiko in diesem Fall zu rechnen. Der Pro-Kopf Fleischverzehr stagniert seit einigen Jahren bei ca. 61 kg pro Jahr. Es ist allerdings festzuhalten, dass die Nachfrage nach magerem Kalb- oder Geflügelfleisch leicht ansteigt, während die Fleischfrage nach Schweinefleisch leicht rückläufig ist. Unsere Gesellschaft hat neben Schweinefleischprodukten auch verstärkt Geflügelprodukte im Angebot, sodass wir von einer steigenden Nachfrage nach Geflügelfleisch profitieren können. Unsere Gesellschaft erwartet aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung für das kommende Jahr im Bereich SB-verpackter Lebensmittel nach zwei Jahren mit einer eher stagnierenden Umsatzentwicklung eine deutliche Umsatzausweitung. Die Umsatzausweitung stützt sich einerseits auf neu eingeführte Produkte. Andererseits konnte die Gesellschaft von Umsatzverlagerungen von in Insolvenz geratenen Mitbewerbern profitieren. Die Umsatzausweitung wird dabei vom In- und Auslandsumsatz getragen. Das Betriebsergebnis wird allerdings von Kostensteigerungen bei den Rohstoffkosten für Schweinefleisch, bei Naturdärmen und den Verpackungsmaterialien belastet werden und Preiserhöhungen bei den Abgabepreisen unumgänglich machen. Mit steigenden Preisen ist ferner bei den Energie- und den Transportkosten wegen der höheren Rohölpreise und den steigenden Kosten für den Umbau der Energieversorgung zu rechnen. Die Gesellschaft begegnet der Energieverteuerung mit der Einführung eines zertifizierten Energiemanagementsystems zur Ermittlung und Realisierung von Einsparpotenzialen. Vor diesem Hintergrund geht die Geschäftsleitung von stagnierenden Erträgen aus. Risiken der zukünftigen Entwicklung ergeben sich aus einer Verteuerung der Rohstoffe wegen gestiegenen Futtermittelkosten aufgrund der Missernten in den USA und Russland. Die Schweinefleischpreise unterliegen traditionell starken Schwankungen. Nach einer Phase der Preiserhöhung folgt in der Regel nach einiger Zeit wieder eine Phase der Preisreduzierung. Hieraus können sich Chancen wie auch Risiken ergeben. Chancen für die zukünftige Entwicklung ergeben sich aus den verstärkten Einzelhandelsaktivitäten der Gesellschaft. So soll im Jahr 2013 ein weiterer Werksverkauf in Worms eröffnet werden. Durch den Abbau der Kreditverpflichtungen und der Leasingbelastungen in der Vergangenheit ergeben sich Chancen für eine verbesserte Ertragslage wegen geringerer Zins- und Leasingraten. Die hohe Produktqualität und Produktsicherheit eröffnen Chancen gegenüber Mitbewerbern mit schlechteren Produkteigenschaften. Verantwortlich hierfür ist unter anderem das neue und moderne Produktionswerk in Gau-Bickelheim, dass in naher Zukunft noch durch ein weiteres Produktionswerk ergänzt werden soll. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Unternehmenssteuerung und zur Risikoerkennung verfügt die Gesellschaft über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente. Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und Gegensteuerung von Risiken werden diese Instrumente von der Geschäftsführung zur Unternehmenssteuerung und Risikobewertung eingesetzt. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Zu unserem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - der Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - Abweichungsanalysen - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht - Maßnahmen zur Funktionstrennung Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. Dadurch ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Die Absatzmärkte der Fleischwarenindustrie sind nicht durch langfristige Lieferverträge oder -bedingungen geprägt. Die Liefervereinbarungen lassen eine veränderte Preisfindung für den Fall steigender oder auch fallender Rohstoffpreise zu. Dies gilt insbesondere für den Vertrieb von Produkten über Discountmärkte, die einen wesentlichen Anteil an den Umsatzerlösen unserer Produkte bilden. Unsere Erfahrungen durch den Vertrieb über Discountmärkte haben gezeigt, dass unabhängig von der konjunkturellen Lage Umsatzsteigerungen erzielt werden können, da dieses Segment die am stärksten wachsende Vertriebsschiene für Lebensmittel ist. Die Lieferbeziehung mit dem in Europa führenden Lebensmitteldiscounter führen zu einer starken Verzahnung der Interessen beider Beteiligter. Der Bedeutung dieser Kundenbeziehungen für unser Unternehmen steht eine gleichbedeutende Lieferantenbeziehung unseres Abnehmers gegenüber. Dabei stehen für beide Partner die Lieferfähigkeit und die hohe Qualität der Produkte im Vordergrund. Eine Verlagerung der Warenbeschaffung unseres Kunden auf andere Lieferanten gleicher Qualität und Kapazität ist kurzfristig nicht realisierbar. Eine Abhängigkeit besteht daher, wenn überhaupt, in beiderseitiger Richtung. Das Risiko eines Verlustes dieser bestehenden Kundenbeziehungen wird daher von uns als sehr gering eingeschätzt Im Produktionsbereich wird die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch Maßnahmen und Qualitätssicherung reduziert. Unsere Instandsetzungsabteilung kann die gewöhnlich anfallenden Reparaturen an dem vorhandenen Maschinenpark selbständig durchführen. Die dafür benötigten Ersatzteile werden ausreichend bevorratet. Regelmäßige Wartungen werden durchgeführt und dokumentiert. Ferner stehen Ersatzeinheiten zum kurzfristigen Einsatz bei Ausfall von Produktionsanlagen zur Verfügung. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch regelmäßige Datensicherung auf externe Serversysteme reduziert. Produktrisiken Die Einhaltung von Qualitätsstandards ist für Unternehmen der Lebensmittelbranche das wichtigste Ziel. Ohne funktionierende Qualitätssicherungsmaßnahmen wäre der Vertrieb mit Fehler behafteter Produkte existenzbedrohend. Der Schutz des Verbrauchers hat daher für uns höchste Priorität. Unsere Qualitätssicherung begleitet den Produktionsprozess von der Anlieferung der Rohstoffe von ausgewählten und zertifizierten Lieferanten, über die Verarbeitung nach standardisierten Vorgaben, bis hin zur Auslieferung mit ständigen Kontrollen. Dabei gehen wir über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und führen zusätzliche Kontrollen und Qualitätssicherungsmaßnahmen durch. Investitions-/Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch eine der Vorhaben angemessene Investitionsrechnung bewertet. Die Kreditsicherheit ist durch die langfristige Finanzierung der Anlageinvestitionen und die noch ungenutzten Kreditlinien gesichert. Personalrisiken Die Sutter GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Durch die Förderung einer kooperativen Unternehmenskultur und einer leistungsbezogenen Vergütung wird versucht die Abwanderung von wichtigen Mitarbeitern zu verhindern. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind z. Zt. nicht erkennbar. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Forschung und Entwicklung Durch Forschung und Entwicklung werden ständig neue Produkte und Produktinnovationen entwickelt. Dabei steht neben der Qualität auch die rationelle Fertigung im Aufgabenbereich der Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen. Die Anforderungen der Lebensmittelsicherheit und der Verpackungstechnik stellen dabei besondere Herausforderungen in diesem Bereich dar. Sämtliche neuen Produkte werden im Rahmen der Qualitätssicherung umfangreichen Tests unterworfen und analysiert bevor die Produkte im Verkauf angeboten werden. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich verändert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Personalentwicklung Aufgrund flexibler Arbeitszeitmodelle und dem Einsatz von Fremdarbeitnehmern im Bedarfsfall, konnte die Auslastung der Produktionsanlagen im Zwei- bzw. Dreischichtbetrieb optimiert werden. Der Personalaufwand verminderte sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig auf 16,3 Mio. EUR. Neueinstellungen wurden überwiegend im Vertriebsbereich getätigt. Mit 13,7 Mio. EUR entfielen davon 84,1 % der Personalaufwendungen auf Löhne und Gehälter. Die Lohnnebenkosten betrugen dagegen 2,6 Mio. bzw. 15,9 % der Personalaufwendungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr leisteten wir Zahlungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 49.587,84. In diesem Betrag sind die Zuführungen zu Pensionsrückstellungen enthalten. Arbeitssicherheit Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Durch unsere Fachkraft für Arbeitssicherheit wurden zahlreiche Verbesserungen im Bereich der Unfallverhütung vorgenommen. Von der zuständigen Berufsgenossenschaft haben wir einen Beitragsnachlass wegen unterdurchschnittlicher Zahl von Arbeitsunfällen erhalten. Umweltschutz Unser Unternehmen betreibt aktive Umweltschutzpolitik. Dies bedeutet einerseits einen schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und den Einsatz modernster Fertigungstechnik. Andererseits werden alle Möglichkeiten zur stofflichen Verwertung von Abfällen genutzt. Beide Produktionsstandorte der Gesellschaft verfügen jeweils über eine eigene Abwasserkläranlage und über eine Rauchgasaufbereitungsanlage. Die Einhaltung der für unser Unternehmen geltenden umweltschutzbezogenen Rechtsvorschriften ist gewährleistet. Unterschrift der Geschäftsleitung
Gau-Bickelheim, den 28. August 2012 gez. Karl Joachim Sutter gez. Hans Joachim Sutter gez. Friedrich Sutter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Sutter GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Einzelpositionen des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle EUR auf- bzw. abgerundet. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Für die im Geschäftsjahr neu angeschafften beweglichen Wirtschaftsgüter wurde grundsätzlich die degressive Abschreibungsmethode angewandt, da diese Methode dem tatsächlichen Wertverzehr der Anlagegüter sehr nahe kommt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von mehr als EUR 150,00 bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden ab dem Jahr 2008 im Jahr des Zugangs aktiviert, in voller Höhe abgeschrieben und als Anlageabgang verbucht. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten. Fertige Erzeugnisse und Waren wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten jeweils die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen wurde möglichen Ausfallrisiken Rechnung getragen. Unverzinsliche mehrjährige Forderungen wurden unter Berücksichtigung der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem Barwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 752.177,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Mehrjährige unverzinsliche Rückstellungen wurden unter Berücksichtigung der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem Barwert angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten werden. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Bilanzierung. Die Grundsätze der Einzelbewertung, der Unternehmensfortführung, das Vorsichtsprinzip und der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurden beachtet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf EUR 104.786,41. Angabe zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 491.376,85 (Vorjahr: EUR 1.068.624,27).
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Steuerrückforderungen in Höhe von EUR 3.900.654,54 erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen betreffen zwei Pensionsdirektzusagen an Mitglieder der Geschäftsführung. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen die zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Einkommen- und Ertragsteuern des Vorjahres. Sonstige Rückstellungen Für Urlaubslohnverpflichtungen wurden EUR 702.993,45, für Prozesskosten wurden EUR 5.003,50 und für Abschluss- und Prüfungskosten wurden EUR 69.000,00 zurückgestellt. Ferner wurden für noch nicht abgerechnete Mietnebenkosten und Abwassergebühren Rückstellungen in Höhe von EUR 11.000,00 gebildet. Die Rückstellung für Aufbewahrungskosten beträgt EUR 32.941,00. Angaben zu Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 500.000,00. Die Besicherung erfolgt über Pfandrechte an unbeweglichen Sachen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 3.309.524,92. Diese Verbindlichkeit setzt sich wie folgt zusammen.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 10.208 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Ausgewiesen werden die nicht abgezinsten Beträge, die bis zum frühest möglichen Kündigungszeitpunkt anfallen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt EUR 165.505.13 enthalten. Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst. Es handelt sich in Höhe von EUR 63.045,20 um gerichtlich festgesetzte Schadenersatzleistungen, das Vorjahr betreffende Stromsteuererstattungen und die Auflösungsbeträge verjährter Verbindlichkeiten. Ferner wurden unter den periodenfremden Erträgen Veräußerungsgewinne aus Anlageverkäufen in Höhe von EUR 55.540,42 und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 35.917,88 sowie Zuschreibungen bei Umlaufvermögen in Höhe von EUR 11.001,63 erfasst. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund des mit der Sutter Holding GmbH (Muttergesellschaft) geschlossenen und im Handelsregister eingetragenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages waren keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag mehr für das Geschäftsjahr zu ermitteln. Der gezeigte Aufwand betrifft die Auflösung der aktiven latenten Steuern bzw. die Auflösung von Steuerrückstellungen des Vorjahrs. Gewinnvortrag In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von EUR 50.519.505,63 einbezogen. Ergebnisabführung Aufgrund des mit der Sutter Holding GmbH geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wurde ein Betrag von EUR 7.333.621,63 als abzuführender Gewinn verbucht und dem Gesellschafterverrechnungskonto der Muttergesellschaft gutgeschrieben. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft von den Geschäftsführern Karl-Joachim Sutter, Hans-Joachim Sutter und Friedrich Sutter, alle Metzgermeister, geführt. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Daneben bestehen Forderungen gegen Mitglieder der Geschäftsführung aus Auslagen und Leistungen der Gesellschaft in Höhe von EUR 222.599,06. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Angaben beinhalten nicht diejenigen Beträge, die den Geschäftsführern zuzurechnen sind. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist seit 2002 eine 100%ige Tochtergesellschaft der Konzernmuttergesellschaft Sutter Holding GmbH mit Sitz in Gau-Bickelheim. Die Sutter GmbH wurde in den Konzernabschluss der Sutter Holding GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der Muttergesellschaft erhältlich. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar der Abschlussprüfungsleistungen beträgt EUR 20.830,00. Andere Auftragsleistungen wurden nicht erbracht. Unterschrift der Geschäftsleitung
Gau-Bickelheim, den 28. August 2012 gez. Karl Joachim Sutter gez. Hans Joachim Sutter gez. Friedrich Sutter Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2012 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sutter GmbH, Gau-Bickelheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Alzey, den 01. Oktober 2012 AZ-Treuhandgesellschaft
mbH
S. Cerny, Wirtschaftsprüfer K. Freund, Wirtschaftsprüfer |
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