Master Data

Registry
Register court Hannover HRB 101041
Previous
Treichel-Elektronik Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Registered
2/14/1980
Industry
Manufacture of consumer electronicsManufacture of electronic components n.e.c.Manufacture of loaded electronic boards
Purpose
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von elektronischen Geräten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Torsten Bethke
since 2/21/2011
Managing Director

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

micronex GmbH

Springe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell der micronex GmbH

Die micronex GmbH gehört zu den großen Fertigungsdienstleistern für elektronische Komponenten in Deutschland und ist seit 1979 am Markt aktiv. Die Gesellschaft bedient als EMS-Dienstleister mit ihrer nunmehr über 40-jährigen Erfahrung erfolgreich unterschiedliche Marktsegmente, welche von der Bahntechnik, über Automotive, Industrieelektronik, Mess- und Regeltechnik bis hin zu Zukunftsmärkten wie Medizintechnik und erneuerbaren Energien reichen.

Das Unternehmen fertigt rund 2.000 verschiedene Produkte für mehr als 40 namhafte und weltweit agierende Kunden. Die micronex GmbH ist ein starker Partner, der seine Kunden kompetent von der Produktidee bis zum fertigen Produkt begleitet. Qualität, Flexibilität, Verlässlichkeit und das hohe Leistungsvermögen sind unsere gemeinsamen Werte.

Im Geschäftsjahr 2023 arbeiteten bei der micronex GmbH durchschnittlich 108 motivierte und qualifizierte Mitarbeiter auf einer Fertigungsfläche von 4.000 m2.

Ziele und Strategien

Das Jahr 2023 ist für unsere Gesellschaft positiv verlaufen. Der Umsatz liegt mit über 24 Mio. € zwar leicht unter dem Vorjahresumsatz und den Erwartungen, aber das für uns entscheidende Rohergebnis konnte von T€ 8.055 auf T€ 8.690 gesteigert werden. Grund sind gesunkene Materialkosten, bedingt durch rückläufige Lieferengpässe und die zunehmende Normalisierung der Einkaufspreise. Für die kommenden Jahren wird ein weiteres Umsatzwachstum angestrebt.

Die micronex GmbH vollzieht derzeit konsequent den Wandel vom EMS-Dienstleister zum echten Gerätefertiger. So werden die Wertschöpfungsketten und Kompetenzen des Unternehmens weiter gestärkt. Im Fokus stehen die Flexibilisierung der Produktion sowie angepassten Materialwirtschaft. Es wurden erhebliche Investitionen in Digitalisierung und Einführung neuer Prozesse getätigt.

Zudem ist es gelungen den Kundenstamm zu erweitern und die eigene Position im Bereich der Bestandskunden durch den Abschluss langfristiger Verträge zu stärken.

Die steigende Diversifikation erhöht das Wachstumspotential. Die aktuelle Auftragslage ist erfreulich.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im zurückliegenden Jahr erneut von den Folgen globaler Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die europäische EMS-Industrie ist im Jahr 2023 gleichwohl um über 15 % gewachsen und ist weiterhin eine Branche mit exzellenten Zukunftsaussichten.

Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 war für die micronex GmbH ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Die erfreuliche, nachhaltige Ausweitung des operativen Geschäftes, die sich in einem gestiegenen Rohergebnis widerspiegelt, wurde weitestgehend aus eigener finanzieller Kraft bewältigt. Forderungen gegen Gesellschafter bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Ertragslage verbesserte sich und das Geschäftsjahr wurde mit einem Ergebnis in Höhe von T€ 712 abgeschlossen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Das Eigenkapital erhöhte sich auf T€ 3.008 (Vj. T€ 2.499). Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 130 (Vj. T€ 130).

Es erfolgten Tilgungen von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die Aufnahme eines Wachstumskredits sowie die Ausweitung eines Euribor-Kredits. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen auf T€ 1.675 (Vj. T€ 1.210).

Die Bilanzsumme verringerte sich durch den Abbau von Lagerbeständen und Verbindlichkeiten LuL auf T€ 8.581 (Vj. T€ 8.696).

Finanzlage

Die micronex GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr in der Lage, alle fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen und ist dies auch im Jahr 2024. Finanziell ist die Gesellschaft stabil aufgestellt und durch den gezielten Ausbau des operativen Geschäftes imstande, marktseitige Schwankungen auszugleichen.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.362 gesunken. Ein Rückgang der Gesamtleistung erfolgte um T€ 1.782 auf T€ 24.547. Die Materialaufwandsquote liegt bei 64,6 % (Vj. 69,4 %). Der Rohertrag stieg um T€ 613. Die Gesellschaft konnte durch das Rohertragswachstum das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Der Personalaufwand ist - aufgrund des Umsatzwachstums und Lohnerhöhungen - leicht auf T€ 5.198 angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf T€ 2.159. Aufgrund der umsatzbedingten Ausweitung der Factorings, der höheren Kreditverbindlichkeiten und Darlehen von nahestehenden Unternehmen sowie Zinssteigerungen erhöhte sich der Zinsaufwand gegenüber dem Vorjahr um T€ 207.

3. Risikobericht

Die Gesellschaft stellt sich den unterschiedlichen und möglichen Risiken, versucht diese mit geeigneten Maßnahmen und passenden Instrumenten zu begegnen.

Der fürchterliche Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine ist ein globales geopolitisches Risiko, hat aber aktuell kaum Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der micronex GmbH. Von den Auswirkungen der Energiekrise waren wir bisher gering betroffen.

Das Risiko von Engpässen in der Materialversorgung ist infolge der hohen Nachfrage unserer Partner weiterhin gegeben. Daher werden sämtliche Beschaffungsmöglichkeiten genutzt und es erfolgen ggf. strategische Bevorratungen, um mögliche Engpässe zu reduzieren.

Dem Risiko der Abhängigkeit von einzelnen Kunden wird durch die Neukundenakquise und die diversifizierte Ausrichtung des Vertriebs begegnet. Produktionsrisiken beugen wir durch moderne Ausrüstung, hochqualifiziertes Personal sowie das ausgereifte Qualitätsmanagementsystem vor.

Währungskursrisiken bestehen, sie spielen jedoch eine untergeordnete Rolle.

Liquiditätsrisiken wird durch die Nutzung von Factoring begegnet.

4. Chancenbericht

Den dargestellten Risiken stehen aus heutiger Sicht erheblich größere Chancen gegenüber.

Der Markt der EMS-Dienstleistungen wächst stetig. Insbesondere die Verkürzung der Supply Chain führt dazu, dass viele Kunden heute eine Vollkostenbetrachtung vornehmen. Produkte mit Stückzahlen bis zu 200.000 p.a. werden deshalb wieder verstärkt zu Produktionsstandorten in Deutschland zurück verlagert.

Die micronex GmbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr strategische Kooperationen und Partnerschaften mit einigen Kunden aufbauen, welche nachhaltig das Portfolio der Gesellschaft stärken.

Für die Jahre 2024 und 2025 sind erhebliche Investitionen in neue Fertigungstechnologien geplant. Die damit einhergehenden Effizienzsteigerungen sorgen für zusätzliche Stabilität.

5. Prognosebericht

Die Vertriebsaktivitäten wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr forciert. Hierdurch werden positive Potentiale im Neukunden- und Bestandskundenbereich generiert. Die micronex GmbH hat nunmehr marktseitig einen ausgeglichenen „Branchenmix“. Dieser wird weiter ausgebaut und schafft langfristige Stabilität.

Die aktuelle Planung sieht ein Rohertragswachstum von etwa 5 % für 2024 und weitere 10 % für 2025 vor. Die Abhängigkeit gegenüber wenigen Großkunden soll strategisch reduziert werden. Die Umsatzwachstumsplanung beinhaltet keine Materialpreissteigerungen und -verkäufe. Die Gesellschaft erwartet durch das Umsatzwachstum ein leicht steigendes Jahresergebnis im Vergleich zu diesem Geschäftsjahr.

Für die micronex GmbH bieten sich gute Zukunftsaussichten. Das Unternehmen verfügt über qualifiziertes und motiviertes Personal und kann sich als stabiles, qualitativ hochwertiges sowie resilientes Unternehmen erfolgreich am Markt positionieren.

 

Springe, den 13. März 2024

micronex GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 683.092,00 769.086,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.321,00 39.323,50
II. Sachanlagen 435.171,00 500.163,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 94.387,00 112.670,00
2. technische Anlagen und Maschinen 291.809,00 318.160,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.975,00 69.333,00
III. Finanzanlagen 229.600,00 229.600,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 229.600,00 229.600,00
B. Umlaufvermögen 7.872.008,45 7.910.905,14
I. Vorräte 6.389.706,33 7.341.086,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 997.754,03 536.471,16
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 5.456,03
2. sonstige Vermögensgegenstände 997.754,03 531.015,13
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 484.548,09 33.347,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.739,82 16.201,83
Summe Aktiva 8.580.840,27 8.696.193,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.008.436,24 2.498.780,24
I. Gezeichnetes Kapital 130.000,00 130.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.300.000,00 1.300.000,00
III. Gewinnvortrag 1.068.780,24 595.522,67
IV. Jahresüberschuss 509.656,00 473.257,57
B. Rückstellungen 788.647,64 446.718,25
C. Verbindlichkeiten 4.783.756,39 5.750.694,98
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.674.885,29 1.209.768,89
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 147.625,62 86.953,90
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.961.245,48 4.453.972,19
Summe Passiva 8.580.840,27 8.696.193,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.763.806,52 8.093.797,99
2. Personalaufwand 5.197.915,72 5.043.081,71
a) Löhne und Gehälter 4.308.097,48 4.207.710,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 889.818,24 835.371,70
3. Abschreibungen 210.182,38 237.493,78
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 210.182,38 237.493,78
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.159.470,19 2.053.726,51
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 9.320,71 21.926,37
5. Erträge aus Beteiligungen -41.671,72 -5.464,52
davon aus verbundenen Unternehmen -41.671,72 -5.464,52
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 445.689,65 238.607,60
davon an verbundene Unternehmen 1.139,98 810,27
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 202.080,86 45.451,80
8. Ergebnis nach Steuern 506.796,00 469.972,07
9. sonstige Steuern -2.860,00 -3.285,50
10. Jahresüberschuss 509.656,00 473.257,57

Anhang Geschäftsjahr 2023

micronex GmbH

1. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Firma micronex GmbH, Springe, ist beim Amtsgericht Hannover HR Abt. B Nr. 101041 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen (§§ 276, 288 HGB).

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung. Die Grundsätze der Einzelbewertung und der Unternehmensfortführung, das Vorsichtsprinzip und der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurden beachtet.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke sind aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit teilweise im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Diese Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden linear und degressiv pro rata temporis abgeschrieben.

In Anwendung der steuerrechtlichen Bewertungsvorschrift des § 6 Abs. 2a EStG werden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet, für dauernde Wertminderungen wurden Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Werten angesetzt, welche sich aus den Marktpreisen am Abschlussstichtag ergeben. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten. Für nicht gängige Vorräte wurden in angemessener Höhe Abwertungen gebildet. Die Bewertungssystematik wurde beibehalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie auch die flüssigen Mittel - zum Nennbetrag angesetzt. Den besonderen Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Einzelabwertungen Rechnung getragen. Eine Pauschalwertberichtigung wurde (wie im Vorjahr) mit 0,5 % des Nettoforderungsbetrages nach Berücksichtigung der an ein Factoring-Institut veräußerten Forderungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten, Verluste und erkennbare Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Währungsumrechnung

Die in Fremdwährung bezogenen Vorräte, Forderungen in Fremdwährung und Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden im Zugangszeitpunkt mit dem Mittelkurs bewertet. Auf Fremdwährung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten sowie die weiteren Angaben sind aus dem Anlagespiegel ersichtlich.

Angaben zum Anteilsbesitz im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB

Mit Kaufvertrag vom 7. Mai 2012 wurden 94 % der Anteile an der USV Universal Support Vision GmbH, Springe, erworben. Der letzte vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 weist ein Jahresergebnis von T€ -42 vor Ergebnisabführung und ein Eigenkapital von T€ 232 vor Ergebnisabführung aus. Mit der Gesellschaft ist ein Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung ab dem 1. Januar 2013 abgeschlossen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind (wie bereits im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig.

Stammkapital

Das Stammkapital beträgt € 130.000,00. Es ist vollständig eingezahlt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für Personal (Urlaubsverpflichtungen, Urlaubsgeld, Überstunden), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Gewährleistungen und Kosten des Jahresabschlusses.

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten setzt sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeit Insgesamt besichert
< 1 Jahr
T€
1-5 Jahre
T€
>5 Jahre
T€
T€ T€ Sicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 922 753 0 1.675 1.675 Grundschuld, Rangrücktrittserklärungen, Sicherungsübereignungen
(Vorjahr) (783) (420) (7) (1.210) (1.210)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 826 0 0 826 0 Eigentumsvorbehalte
(Vorjahr) (2.533) (0) (0) (2.533) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 48 24 76 148 0
(Vorjahr) (6) (24) (57) (87) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 580 1.555 0 2.135 0
(Vorjahr) (376) (1.545) (0) (1.921) (0)
Summe 2.376 2.332 76 4.784 1.675
(Vorjahr) (3.698) (1.989) (64) (5.751) (1.210)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine brieflose Grundschuld (nominell: T€ 500, Valuta der Darlehen zum Bilanzstichtag: T€ 1.250) und Sicherungsübereignungen von Warenlagern (Valuta der Darlehen zum Bilanzstichtag T€ 1.626) abgesichert. Zudem haben Gesellschafter und nahestehende Unternehmen Rangrücktrittserklärungen in Bezug auf ihre Forderungen i. H. v. T€ 503 als Sicherheit für das KfW-Darlehen (Valuta zum Bilanzstichtag T€ 500) abgegeben.

Die Zinsen für die durch Grundschulden und Rangrücktrittserklärungen besicherten Darlehen betrugen im Geschäftsjahr T€ 35.

Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Teil branchenüblichem Eigentumsvorbehalte.

In Höhe von T€ 80 (Vorjahr: T€ 80) bestehen Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 259 (Vorjahr: T€ 169) enthalten. Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheiten betragen T€ 28 (Vorjahr: T€ 60).

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Es besteht ein Factoringvertrag. Zum 31. Dezember 2023 waren Forderungen i.H.v. T€ 5.349 an das Factoringinstitut verkauft. Die Gesellschaft hat einen Liquiditätsvorteil aus der Nutzung dieses Bilanzierungsinstruments.

Die Gesellschaft hat zur Finanzierung von technischen Anlagen und Maschinen im Wert von T€ 1.696 Leasingverträge abgeschlossen. Die Anlagengegenstände werden beim Leasinggeber bilanziert.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen mit T€ 21.685 (Vorjahr: T€ 21.087) auf den inländischen und mit T€ 2.709 (Vorjahr: T€ 4.669) auf den ausländischen Markt.

Sonstige betriebliche Erträge

Aus der Währungsumrechnung wurde im Geschäftsjahr ein Ertrag von T€ 4 (Vorjahr T€ 0) erfasst.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf Raumkosten, Leasing, Versicherungen sowie Betriebsbedarf.

Aus der Währungskursumrechnung wurde im Geschäftsjahr ein Aufwand in Höhe von T€ 9 (Vorjahr: T€ 22) erfasst.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind durch einen Verlustvortrag bedingt anteilig angefallen.

6. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den zum Stichtag bestehenden Leasing-Verträgen für Maschinen, Anlagen und Kfz ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen i. H. v. T€ 884 (Vorjahr: T€ 930), die im nächsten Geschäftsjahr sowie den folgenden vier Geschäftsjahren zu erfüllen sind. Aus dem laufenden Mietvertrag für das Firmengebäude ergeben sich jährliche Pachtzahlungen i. H. v. T€ 36.

Mit der Tochtergesellschaft USV Universal Support Vision GmbH, Springe, wurde mit Wirkung ab dem 1. Januar 2013 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, wonach auch Verluste zu übernehmen sind. Aus der Ergebnisübernahme wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Verlust i. H. v. T€ -42 gebucht.

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Dipl.-Ing. Torsten Bethke, Barsinghausen. Auf die Angabe der Geschaäftsführervergütung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Anzahl der Arbeitnehmer nach § 285 Nr. 7 HGB

2023 2022
Angestellte 33 30
Gewerbliche 75 77
Gesamt 108 107

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

 

Springe, den 13. März 2024

micronex GmbH

Geschäftsführung

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 1.158.716,65 1.284,00 0,00 1.160.000,65
2. Geleistete Anzahlungen 1.687,50 0,00 0,00 1.687,50
1.160.404,15 1.284,00 0,00 1.161.688,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.429.781,12 26.617,56 0,00 1.456.398,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.972.345,02 49.042,00 3.806,78 2.017.580,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.814.940,40 47.256,32 0,00 1.862.196,72
5.217.066,54 122.915,88 3.806,78 5.336.175,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 494.478,07 0,00 0,00 494.478,07
Summe Anlagevermögen 6.871.948,76 124.199,88 3.806,78 6.992.341,86
Abschreibungen Buchwert Buchwert
1.1.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2023
Euro
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 1.121.080,65 20.599,00 0,00 1.141.679,65 18.321,00 37.636,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.687,50 0,00 1.687,50 0,00 1.687,50
1.121.080,65 22.286,50 0,00 1.143.367,15 18.321,00 39.323,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.317.111,12 44.900,56 0,00 1.362.011,68 94.387,00 112.670,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.654.185,02 75.393,00 3.806,78 1.725.771,24 291.809,00 318.160,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.745.607,40 67.602,32 0,00 1.813.209,72 48.975,00 69.333,00
4.716.903,54 187.895,88 3.806,78 4.900.992,64 435.171,00 500.163,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 264.878,07 0,00 0,00 264.878,07 229.600,00 229.600,00
Summe Anlagevermögen 6.102.862,26 210.182,38 3.806,78 6.309.237,86 683.092,00 769.086,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde am 13. März 2024 folgender Bestätigungsvermerk erteilt.

An die micronex GmbH, Springe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der micronex GmbH, Springe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der micronex GmbH, Springe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S.1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlich falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstelllungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 13. März 2024

ETL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Hille Behrens, Wirtschaftsprüferin

gez. Cornelia Debus, Wirtschaftsprüferin

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