CSS Catering System Services GmbH
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Bernd Dip.-Betriebswirt Schell since 11/25/2024 | Board Member |
Official financial statements and annual reports
PALUX AktiengesellschaftBad MergentheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008I. GeschäftsentwicklungDie im Vorjahr gestoppte negative Entwicklung der Großkochbranche konnte trotz der im IV. Quartal massiv einsetzenden Weltwirtschaftskrise über das Geschäftsjahr 2008 hinweg weiter positiv ausgebaut werden. Der HKI-Verband meldete ein positives Wachstum beim Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr von 6.95 % sowie eine Steigerung des Umsatzes gegenüber Vorjahr von 8,21 %. Dabei war das Wachstum sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz im Export deutlich stärker als im Inland. Die PALUX Aktiengesellschaft hat von dieser Marktentwicklung ebenfalls profitiert und ihre Position im In- und Ausland weiter gestärkt. 1. Umsatz-/Auftragsentwicklung Die PALUX Aktiengesellschaft konnte die positive Entwicklung der letzten Jahre fortsetzen und hat im Geschäftsjahr 2008 den Umsatz über alle Tätigkeitsbereiche hinweg gegenüber Vorjahr um 5,3 % gesteigert. Im Markenbereich PALUX konnte der Umsatz entsprechend der Marktentwicklung um 8,2 %, der Auftragseingang um 5,6 % gesteigert werden. Erfreulich ist, dass unbeachtlich der sich im IV. Quartal ständig verstärkenden Weltwirtschaftskrise die PALUX Aktiengesellschaft auch in diesem Zeitraum die gesetzten Ziele erreichen konnte. 2. Beschaffungsmarkt Nach dem Rekordjahr 2007 haben die Materialpreise für CrNi-Stahl im ersten Halbjahr 2008 spürbar nachgegeben, was zunächst im Wesentlichen durch einen massiv gefallenen Marktpreis für den Rohstoff Nickel beeinflusst wurde. So reduzierte sich der Nickelpreis je Tonne von $ 30.000 am Jahresanfang auf $ 20.000 zur Jahresmitte und auf $10.000 zum Jahresende. Bedingt durch die einbrechende Stahlnachfrage im Zuge der Weltwirtschaftskrise wurde der Preisabschwung durch die entstehenden Überkapazitäten der Stahlwerke noch verstärkt und erreichte Ende 2008 das Preisniveau des Jahres 2003. Aufgrund der stark reduzierten Nachfrage am Weltmarkt war die Versorgung mit den von PALUX benötigten Stahlsorten stets gewährleistet. Nicht so deutlich, jedoch in der Tendenz ähnlich, entwickelten sich die Preise anderer Werkstoffe, wie z. B. Kupfer, ebenfalls wieder nach unten. 3. Personal Im Zuge der Ausweitung des Geschäftsvolumens wurden während des Geschäftsjahres weitere Mitarbeiter sowohl im gewerblichen wie auch im kaufmännischen Bereich eingestellt. Gleichzeitig wurden alle Auszubildenden mit abgeschlossener Ausbildung übernommen sowie die Anzahl der Ausbildungsplätze weiter erhöht. Insgesamt wurden am Jahresende 226 Mitarbeiter beschäftigt. II. Darstellung der Lage1. Vermögenslage Trotz des ausgeweiteten Geschäftsvolumens hat sich die Bilanzsumme der PALUX Aktiengesellschaft nur von TEUR 11.089 auf TEUR 11.282 erhöht. Dabei haben sich die Buchwerte der Sachanlagen durch planmäßige Abschreibungen weiter reduziert. Durch die überwiegende Leasingfinanzierung von Ersatzinvestitionen ergibt sich daraus kein vollständiges Bild von der Investitionstätigkeit der Gesellschaft. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen konnten durch konsequente Materialbewirtschaftung sowie einer gezielten Mehrfachverwendung von Bauteilen weiter reduziert werden. Gegenläufig war der Aufbau von Fertigerzeugnissen, da diese durch kundenseitige Projektverschiebungen nicht mehr planmäßig ausgeliefert werden konnten. 2. Finanzlage Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der GUSTATUS Holding GmbH liegt die Eigenkapitalquote fast unverändert bei 33,3 %. Die Finanzlage des Unternehmens ist positiv. Durch gezieltes Forderungsmanagement konnten die Außenstände um 28 % reduziert und weitere Liquidität generiert werden. Dementsprechend wurde kein Fremdkapital in Anspruch genommen. 3. Ertragslage Das Ergebnis des Jahres 2008 resultierte in einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 987, das aus einer Gesamtleistung des Unternehmens in Höhe von TEUR 32.268 (Vorjahr: TEUR 30.165) generiert wurde. III. Künftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung1. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht) Die Folgen der globalen Finanzkrise haben mittlerweile fast weltweit die Volkswirtschaften in Wirtschaftskrisen gestürzt, wie sie seit dem II. Weltkrieg bislang nicht mehr erlebt wurden. Dabei wurden einzelne Branchen bislang sehr unterschiedlich von dieser Entwicklung tangiert. Wie die Vergangenheit in früheren Rezessionszeiten gezeigt hat, ist die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nachhaltig von der Einschränkung des privaten Konsums gegenüber der Gastronomiebranche beeinflusst, da diese wiederum die Nachfrage nach Investitionsgütern bestimmt. Auch wenn wir bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses 2008 bislang noch keine klar erkennbaren Rückgänge im Auftragseingang feststellen konnten, so gehen wir dennoch davon aus, dass unsere Geschäftsentwicklung in Folge steigender Kurzarbeit oder Entlassungen in beschäftigungsintensiven Branchen über ein stark eingeschränktes Konsumverhalten der davon Betroffenen gegenüber der Gastronomie beeinflusst werden kann. Daneben steht zu erwarten, dass potentielle Investoren in der Hotel- und Gastronomiebranche geplante Entscheidungen verschieben und somit eine sinkende Nachfrage für Produkte unserer Gesellschaft entstehen kann. Soweit Investitionsentscheidungen dennoch getroffen werden, ist von einem deutlich härteren Preiskampf unter den Wettbewerbern auszugehen, was zu einer deutlich verschlechterten Marge führen kann. Aufgrund der fast weltweiten Einflüsse dieser Finanzkrise können in vergleichbarer Weise auch unsere Exportmärkte von dieser Entwicklung betroffen sein. Auch wenn sich die derzeitige Euro-Dollar-Parität in den letzten Monaten deutlich zu unserem Vorteil entwickelt bzw. stabilisiert hat und wir nunmehr deutlich wettbewerbsfähiger gegenüber Anbietern aus dem Dollarraum geworden sind, bleibt in unseren Augen ein latentes Wechselkursrisiko in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer Angebote im Mittleren und Fernen Osten erhalten. Um weitere Risiken im Auftragsfall zu vermeiden, werden wir auch zukünftig Aufträge nur in Euro annehmen. Im Bereich der Materialkosten verzeichnen wir derzeit aufgrund der deutlich gesunkenen Nachfrage eine Stabilisierung der Materialpreise für CrNi-Stahl auf niedrigerem Niveau. Auf Basis der mittlerweile gemachten Erfahrungen sehen wir für das laufende Geschäftsjahr keine Gefahr unkalkulierbarer Preiserhöhungen. Im Zuge einer möglichen Reduzierung des Geschäftsvolumens werden wir alle Anstrengungen unternehmen, durch geeignete Managementmaßnahmen die erreichte Effizienz in den Unternehmensabläufen zu erhalten. Darüber hinaus werden wir im Rahmen einer solchen Entwicklung alle uns zumutbaren Anstrengungen unternehmen, die Fachkräfte des Unternehmens zu halten. Hieraus können jedoch bislang nicht eingeplante Zusatzaufwendungen im Rahmen von Kurzarbeit entstehen und das Ergebnis belasten. Durch die Fertigungsverlagerung der Salvis AG zur PALUX Aktiengesellschaft ist eine zusätzliche und direkte Verflechtung der Gesellschaften entstanden. Die Gesellschaften sind deshalb zukünftig wesentlich auch vom Geschäftsverlauf der jeweiligen Schwesterfirma beeinflusst. Dies schließt die Einhaltung der zwischen den Gesellschaften vereinbarten Liefertermine als auch insbesondere der Zahlungstermine ein. Störungen im Produktionsablauf als auch im Zahlungsverkehr können wesentlich und direkt Einfluss auf den Geschäftserfolg bzw. die Liquidität der jeweils anderen Gesellschaft nehmen. 2. Zukünftige Entwicklung und ihre Chancen (Prognosebericht) Die Planung der PALUX Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr 2009 basiert unter Berücksichtigung der zum Zeitpunkt der Planungserstellung erkennbaren wirtschaftlichen Entwicklungen zunächst auf der Zielsetzung, das im Vorjahr erzielte Geschäftsvolumen in den angestammten Geschäftsbereichen zu halten. Der Vorstand geht davon aus, das Gemeinkostenniveau des Vorjahres halten zu können. Er geht weiterhin davon aus, dass das Unternehmen von den weiter gesunkenen Materialpreisen profitieren wird und die Herstellkosten der Produkte dadurch positiv beeinflusst werden. Durch langjährige Projekterfahrung haben wir im Unternehmen eine umfassende Projektabwicklungskompetenz aufgebaut. Wir gehen davon aus, dass diese Kompetenz im Zuge eines verschärften Wettbewerbs ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal sein wird. Wir sind der Meinung, dass unsere diesbezüglichen Argumente vom Markt positiv aufgenommen wurden und wir gerade in Krisenzeiten einem potentiellen Kunden damit eine zusätzliche Sicherung seiner Investition bieten können. Als einziger Hersteller mit Komplettangeboten für die gesamte professionelle Gastronomieküche und Direktvertrieb sind wir in der Lage, auch kurzfristig komplette Systemlösungen zu liefern, da wir den gesamten Produktionsprozess selbst steuern und beeinflussen können. Dies gibt uns bei kurzfristigen Kundenentscheidungen, wie sie in Krisenzeiten oftmals aus Notsituationen heraus fallen, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Fachhandelswettbewerb. Im Zuge unserer Expansionsstrategie haben wir im vergangenen Geschäftsjahr weitere Vertriebskräfte in völlig neuen Märkten aufgebaut. Wir gehen davon aus, dass wir dadurch eventuelle krisenbedingte Ausfälle in angestammten Vertriebsgebieten kompensieren können. 3. Schlussfolgerung / Ausblick Die Perspektiven der Gesellschaft schätzen wir, aufbauend auf den im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Stärkung des Vertriebs, der Erweiterung des Produktspektrums, unserer Vertriebsstruktur sowie unserer Projektabwicklungskompetenz, im Vergleich zum Wettbewerb als gut ein. Aus Sicht des 1. Quartals 2009 und mit Blick auf die aktuelle Entwicklung bei Wettbewerbsfirmen in der Branche sehen wir jedoch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es im 2. Halbjahr 2009 auch für uns als Komplettanbieter zu einem Auftragseinbruch kommen kann. Durch kontinuierliche Optimierung unserer Prozessabläufe, nachhaltiges Kostenmanagement, ergänzende Produkt-Entwicklungen sowie den fortgesetzten Ausbau der Vertriebskraft werden wir in 2009 alles daran setzen, diesen eventuellen Auftragseinbruch zu mildern bzw. die Kostenstruktur weiter zu verbessern.
Bad Mergentheim, 24. April 2009 Erhard Ikas Der Vorstand BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2008AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008
ANHANG für das Geschäftsjahr 2008I. Allgemeine Angaben und rechtliche GrundlagenDer Abschluss der PALUX Aktiengesellschaft, Bad Mergentheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten erfolgte grundsätzlich unverändert zum Vorjahresabschluss. Änderungen sind im Folgenden beschrieben. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über den Zeitraum der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 Euro werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter von 150 - 1000 Euro werden als Sammelposten jährlich um 20 % abgeschrieben. Bei der planmäßigen Abschreibung wurde von den üblichen Nutzungsdauern ausgegangen, wie sie in den amtlichen Verlautbarungen der Finanzverwaltung festgelegt sind. Bei den Vorräten erfolgt die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten oder den niedrigeren Nettoverkaufspreisen bewertet. Lager- und Bestandsrisiken wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Im Geschäftsjahr 2008 wurde das Verfahren der Berechnung der Wertabschläge leicht modifiziert, um der tatsächlichen Wertentwicklung des Bestandes besser Rechnung zu tragen. Für Geräte im Kommissionsbestand erfolgt eine an Liefer- und Baudatum orientierte Abwertung. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzel- und -gemeinkosten sowie Fertigungseinzel- und -gemeinkosten. Die Gemeinkostenzuschlagsätze wurden unter Einbeziehung von angemessenen Teilen der Fremdkapitalzinsen ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei zweifelhaften und mit erkennbaren Risiken behafteten Forderungen werden direkte Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert passiviert worden; es wurde ein Zinsfuß von 4,5 % zu Grunde gelegt. Für die sich in 2008 lt. Versicherungsmathematischen Gutachten ergebende Erhöhung der Rückstellungen wurde die Drittelungsregelung in Anspruch genommen. Die sonstigen Rückstellungen werden nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich zum Stichtagskurs. Wenn durch die Umrechnung zum Stichtagskurs unrealisierte Kursgewinne ausgewiesen werden, erfolgt die Umrechnung zum Transaktionskurs. III. Erläuterungen zu Posten der Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und dessen Zusammensetzung zum 31. Dezember 2008 ist im Anlagespiegel dargestellt, welcher dem Anhang als Anlage beigefügt ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in voller Höhe aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr und sind innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Vermögensgegenstände beinhalten als wesentliche Posten den Aktivwert der zur Rückdeckung der Pensionsverpflichtungen und Altersteilzeitzusagen abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen, Forderungen gegen das Arbeitsamt, Sonstige Forderungen sowie debitorische Kreditoren. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr mit Ausnahme der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen (TEUR 679), die eine Laufzeit von mehr als einem Jahr haben. 3. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft ist in 2.000.000 auf den Inhaber lautende Stammaktien im Nennbetrag von je EUR 1,00 eingeteilt. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Angaben zu den Restlaufzeiten sind dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
IV. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse teilen sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich mit Maschinen, elektrischen Apparaten und entsprechenden Teilen und Zubehör für die Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung getätigt. Unterschiedliche Tätigkeitsbereiche bestanden nicht. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus weiterberechneten Dienstleistungen für Konzernunternehmen, Erlöse aus Schrottverkäufen / Verschnittresten, Erträge aus Besserungsschein der SERVATOR ServiceLine GmbH, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen, Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen sowie Erträge aus der Aufstockung von Aktivwerten der Rückdeckungsversicherungen. Der Ausweis beinhaltet aperiodische Positionen in Höhe von TEUR 407. Entsprechend dem Forderungsverzicht mit Besserungsabrede vom 12. März 1999 zwischen der Gläubigerin PALUX AG (jetzt: Franke bremer GmbH, Igersheim), und der Schuldnerin SERVATOR (vormals: PALUX Vertriebs- und Service GmbH, Bad Mergentheim), verzichtete die Gläubigerin auf Forderungen in Höhe von EUR 2.620.393,78 (DM 5.125.044,77). Der Verzicht entfällt rückwirkend und führt zum Wiederaufleben der Forderungen, sobald und soweit der Handelsbilanzverlust der Schuldnerin vollständig ausgeglichen ist und soweit anschließend ein Jahresüberschuss vorliegt. Im Rahmen der Restrukturierung des Konzerns im Jahr 2002 ist dieser Anspruch auf die PALUX AG (neu) übergegangen. Die Erfüllung der Besserungsabrede führt dazu, dass trotz des in 2002 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages zwischen der GUSTATUS GmbH und der SERVATOR der Gewinn der SERVATOR nicht an die GUSTATUS GmbH, sondern an die PALUX AG abgeführt wird. Bis zum 31. Dezember 2008 wurden über die Besserungsabrede durch die SERVATOR insgesamt TEUR 1.169 an die PALUX AG zurückgeführt, wobei für das Geschäftsjahr 2008 TEUR 201 abgeführt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen sowie Forderungsverluste, Mieten und Kfz-Leasing, verrechnete Dienstleistungen von Gruppenunternehmen, Gewährleistungen, Werbeaufwendungen, Reisekosten, Vertreterprovisionen, Instandhaltungskosten, Brenn- und Treibstoffe, Stromkosten und Kosten des Warenverkehrs, Lizenzgebühren, Sonstige Aufwendungen, Versicherungen, Gaskosten, EDV-System-Miete, Sonstige Beratungen sowie verrechnete Personalkosten. Der Ausweis beinhaltet aperiodische Positionen in Höhe von TEUR 59. V. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen aus Bürgschaften und Avalen in Höhe von TEUR 1.276. Für diese Haftungsverhältnisse bürgt die GUSTATUS Holding GmbH in Höhe von TEUR 2.000. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge betragen TEUR 329. 3. Derivative Finanzinstrumente Die PALUX AG hat im Geschäftsjahr 2008 mehrere Nickel Termingeschäfte abgeschlossen, welche die Gesellschaft zur Abnahme von insgesamt 240 t Nickel in 2009 und 2010 zu den entsprechenden Nickel-Kursen der Vereinbarungstermine verpflichten. Zum Bilanzstichtag ergibt sich insgesamt ein Verpflichtungsüberschuss in Höhe von EUR 999.617, der entsprechend im Abschluss als Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt ist. 4. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer stellt sich im Geschäftsjahr 2008 wie folgt dar
5. Vorstand Herr Erhard Ikas, Igersheim Auf die Angabe der Bezüge der Vorstände wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten die folgenden Mitglieder an: Herr Edmund Brenner, Bad Mergentheim, Sparkassendirektor i.R., Vorsitzender Herr Dr. Hans-Georg Rummler, Hösbach, Direktor, stv. Vorsitzender Herr Dr. Bernd Kober, Wertheim, Rechtsanwalt Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats für 2008 beträgt ca. TEUR 39. 7. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der GUSTATUS Holding GmbH mit Sitz in Bad Mergentheim (HR Ulm Nr. 680799), in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird. Mit der Muttergesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag gemäß § 291 AktG.
Bad Mergentheim, im April 2008 Erhard Ikas BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PALUX AG, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 24. April 2009 MAZARS
Hemmelrath GmbH
gez. Zelger, Wirtschaftsprüfer gez. Eichler, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 vom Vorstand der PALUX AG durch mündliche und schriftliche Berichte über die Lage und die Entwicklung des Unternehmens umfassend und aktuell unterrichten lassen. Der Vorstand ist damit seiner Informationspflicht gemäß § 90 AktG nachgekommen. Die Themen, mit denen sich der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2008 befasst hat, betrafen die aktuelle und beabsichtigte Geschäftspolitik sowie grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung. Diese Punkte wurden insbesondere im Zuge der sich seit Spätsommer des Jahres 2008 deutlich abzeichnenden Finanz- und Wirtschaftskrise behandelt. Dazu fanden im Jahr 2008 drei Aufsichtsratssitzungen statt, in denen der Vorstand jeweils ausführlich die aktuelle Geschäftsentwicklung sowie die beabsichtigte Geschäftspolitik erläuterte. Dabei wurden Abweichungen vom Geschäftsverlauf gegenüber den aufgestellten Plänen im Einzelnen ausführlich erläutert. Insbesondere wurden dabei mögliche Risiken einer sich abzeichnenden Rezession in den bisherigen Märkten sowie die Chancen der im Laufe des Geschäftsjahres 2008 eingeleiteten zusätzlichen Vertriebs- und Produktaktivitäten auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft diskutiert. Darüber hinaus wurde die Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten und deren Auswirkung auf die von der Gesellschaft getätigten Sicherungsgeschäfte besprochen. Sich daraus für die Gesellschaft evtl. ergebende Risiken wurden einschließlich der möglichen Gegenmaßnahmen ausführlich analysiert. Außerhalb der Aufsichtsratssitzungen stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand in ständigem Kontakt und wurde über wichtige Geschäftsvorfälle und Beschlüsse unterrichtet. Bei zustimmungsbedürftigen Entscheidungen des Vorstandes ist der Aufsichtsrat rechtzeitig und ausführlich informiert worden. Der Aufsichtsrat hat entsprechend § 111 (II) AktG dem von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer den Prüfungsauftrag für das Geschäftsjahr 2008 der PALUX AG erteilt. Der vom Vorstand nach den Regeln des HGB zum 31.12.2008 aufgestellte Jahresabschluss der PALUX AG und der Lagebericht der PALUX AG für das Geschäftsjahr 2008 sind von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten Mazars Hemmelrath GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt/Main, ZN München, geprüft und am 24. April 2009 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Gemäß den Vorschriften des § 170 AktG hat der Vorstand die Abschlussunterlagen, den Lagebericht und den Prüfungsbericht der Abschlussprüfungsgesellschaft allen Mitgliedern des Aufsichtsrates rechtzeitig zur Prüfung vorgelegt. Diese Unterlagen waren in der Aufsichtsratssitzung vom 18. Mai 2009 Gegenstand ausführlicher Beratungen. Der Abschlussprüfer nahm an diesen Beratungen über den Jahresabschluss 2008 teil und berichtete über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen. Zu weitergehenden Fragen der Aufsichtsratsmitglieder erteilte er umfassend Auskünfte. Als Ergebnis seiner eigenen Prüfungen des Jahresabschlusses und der darüber stattgefundenen ausführlichen Beratungen stimmte der Aufsichtsrat dem Prüfungsergebnis der Abschlussprüfer zu und billigte den Jahresabschluss 2008. Der Jahresabschluss 2008 ist damit gemäß § 172 Satz 1 AktG festgestellt. Über einen Gewinnverwendungsvorschlag war aufgrund des am 13. Dezember 2002 abgeschlossenen und am 20. Dezember 2002 ins Handelsregister eingetragenen Ergebnisabführungsvertrages mit der GUSTATUS Holding GmbH nicht zu beschließen. Der im Geschäftsjahr entstandene Jahresüberschuss von € 986.776,03 wurde in voller Höhe an die GUSTATUS Holding GmbH abgeführt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Führungskräften für die konstruktive Zusammenarbeit und ihre Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Ein besonderer Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr großes Engagement.
Bad Mergentheim, im Mai 2009 Edmund Brenner, Vorsitzender Der Aufsichtsrat ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2008
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