GENEART AGLiquidated
93053 Regensburg, DEUMaster Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Janet Sutherland since 7/25/2013 | Board Member |
Axel Dr. Trefzer since 10/4/2012 | Procura |
Marcus Dr. Graf since 5/14/2009 | Board Member |
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
Mr Gene GmbHDissolved | 100.00% |
Financial Report
Official financial statements and annual reports
GENEART AGRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2013I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Nach den in § 267 (2) HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. § 267 (3) Satz 2 HGB ist für die GENEART AG nicht einschlägig, da keine Wertpapiere an einem organisierten Markt im Sinne des § 2 (5) WpHG ausgegeben sind. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Herstellungskosten aktiviert, sofern der Zufluss eines Nutzens wahrscheinlich ist und verlässlich bewertet werden kann. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten und den direkt zurechenbaren Gemeinkosten zusammen. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die planmäßige Abschreibung wird auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Der aus einer Verschmelzung im Geschäftsjahr 2006 entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear auf 15 Jahre abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert basiert im Wesentlichen auf Produktionsknowhow im Bereich der Produktion und Optimierung von synthetischen Genen sowie auf dem dazugehörigen Kundenstamm. Der Lebenszyklus der genannten wertbegründenden Faktoren beträgt nach unserer Einschätzung mindestens 15 Jahre. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibung bewertet. Selbst erstellte Anlagegüter werden zu Herstellungskosten bewertet. In den Herstellungskosten wurden die direkt zurechenbaren Kosten (Einzelkosten) sowie die notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren linear abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurde ab dem 1. Januar 2008 ein Sammelposten gebildet, der linear mit 20 % im Jahr des Zugangs und in den folgenden 4 Jahren abgeschrieben wird. Sofern die Anschaffungs- und Herstellungskosten unterhalb von EUR 150,00 liegen, wurden diese als Sofortaufwand behandelt. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten abzüglich der Anschaffungspreisminderungen angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Ist der Nettoveräußerungspreis niedriger als die Herstellungskosten, wird dieser angesetzt. In die Herstellungskosten wurden die direkt zurechenbaren Kosten (Einzelkosten) und die angemessenen notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, einbezogen. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs und für freiwillige soziale Leistungen wurden nicht aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Erkennbare Risiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine pauschalierte Einzelwertberichtigung mit verschiedenen Prozentsätzen je nach Fälligkeit auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Prozentsätze wurden auf Grund von Erfahrungswerten der Forderungsausfälle der Gesellschaft ermittelt. Die Erstverbuchung von Forderungen in fremder Währung erfolgte zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank. Der Referenzkurs zum Monatsersten wurde durchgängig für den laufenden Monat zu Grunde gelegt. Zum Bilanzstichtag wurden die Forderungen zum Devisenkassamittelkurs der Europäischen Zentralbank bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten, Kassenbestände sowie das Eigenkapital werden zum Nominalwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen richtet sich nach dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung, da es sich um leistungskongruent, rückgedeckte Versorgungszusagen handelt. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen und hierbei mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag (d. h. einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) bewertet. Die Restlaufzeiten sind als kurzfristig einzuordnen. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Erstverbuchung von Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgte zum Referenzkurs der Europäischen Zentralbank. Der Referenzkurs zum Monatsersten wurde durchgängig für den laufenden Monat zu Grunde gelegt. Zum Bilanzstichtag wurden die Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs der Europäischen Zentralbank bewertet. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt nach dem bilanzorientierten Temporary-Konzept. Danach werden temporäre Differenzen zwischen den im Jahresabschluss angesetzten Buchwerten und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden zukünftig wahrscheinlich eintretende Steuerent- und -belastungen bilanziert. Die latenten Steuern werden unter Anwendung der Steuersätze und Steuervorschriften bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gesetzlich verabschiedet worden sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung bzw. der Begleichung der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird. Die GENEART AG unterliegt abhängig vom anzuwendenden Gewerbesteuerhebesatz einer Gewerbesteuer von 14,88 %. Der Körperschaftsteuersatz beträgt unverändert zum Vorjahr 15,00 % zuzüglich eines Solidaritätszuschlags in Höhe von 5,5 % auf die Körperschaftsteuer. III. Angaben zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Zur Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zum Anhang. Das Finanzanlagevermögen beinhaltet Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 6.500 (i. Vj. TEUR 6.500). Die Ausleihungen zum 31. Dezember 2013 (TEUR 6.500) betreffen die Muttergesellschaft Life Technologies GmbH, Darmstadt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrugen zum Stichtag 31. Dezember 2013 TEUR 11.094 (i. Vj. TEUR 658). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel in Höhe von TEUR 192 (i. Vj. TEUR 4.648) setzen sich zusammen aus Kassenbeständen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 2) und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 192 (i. Vj. TEUR 4.646). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der GENEART AG, Regensburg, besteht aus 4.487.800 Stückaktien, die jeweils im gleichen Umfang am Grundkapital beteiligt sind. Der auf die einzelne Aktie entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals beträgt EUR 1,00. In der Hauptversammlung am 18. Dezember 2013 der GENEART AG, Regensburg, ist beschlossen worden, den zum 31. Dezember 2012 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.381.450,52 auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Im Geschäftsjahr 2011 wurden erstmalig für alle Mitarbeiter, die bestimmte Voraussetzungen erfüllten, sogenannte leistungskongruent, rückgedeckte Versorgungszusagen erteilt. Maßgeblich für die Höhe der Altersrente ist dabei die Versicherungsleistung, die sich bei Erfüllung der Voraussetzungen für den Bezug der Altersrente aus der abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung ergibt. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgt somit in Höhe des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherungen. Im Geschäftsjahr 2013 wurden die Pensionsrückstellung und der Aktivwert in Höhe von TEUR 787 (i. Vj. TEUR 592) bilanziert. Unter den sonstigen Rückstellungen mit TEUR 2.362 (i. Vj. TEUR 1.652) sind im Wesentlichen Rückstellungen für Bonuszahlungen in Höhe von TEUR 1.325 (i. Vj. TEUR 682), Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 188 (i. Vj. TEUR 181) sowie Rückstellungen für Lizenzzahlungen in Höhe von TEUR 302 (i. Vj. TEUR 356) enthalten. Verbindlichkeiten Zum 31. Dezember 2013 bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und sind grundsätzlich unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum Stichtag 31. Dezember 2013 TEUR 9.451 (i. Vj. TEUR 3.587) und beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Passive latente Steuern Aus Unterschieden zwischen Wertansätzen in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz ergaben sich aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 257 und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 362. Nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern verbleibt ein Passivüberhang in Höhe von TEUR 105 (i. Vj. TEUR 0), der passiviert wurde. Durch die Übernahme des Konzerns von Thermo Fisher Scientific Inc. am 3. Februar 2014 entfallen die steuerlichen Verlustvorträge. Dementsprechend wurden keine aktiven latenten Steuern auf den entstandenen Verlustvortrag gebildet. IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliederten sich wie folgt:
Außerplanmäßige Abschreibungen Im Geschäftsjahr 2013 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen vorgenommen (i. Vj. TEUR 8). Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 30 (i. Vj. TEUR 123) periodenfremde Erträge enthalten. Davon betreffen TEUR 29 die Erträge aus der Auflösung von Bonusrückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 11 (i. Vj. TEUR 256), die im Wesentlichen Aufwendungen für Nachbelastungen aus Vorjahren beinhalten. Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 105 (i. Vj. TEUR 60). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 85 (i. Vj. TEUR 43) enthalten. Forschung und Entwicklung Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten für das Geschäftsjahr 2013 beträgt TEUR 1.893 TEUR (i. Vj. TEUR 2.588). V. Sonstige Angaben Angaben zu den Arbeitnehmern Im Jahresdurchschnitt 2013 waren 244 Mitarbeiter (i. Vj. 196) auf Vollzeitarbeitsbasis und 2 (i. Vj. 3) Vorstände in der Gesellschaft beschäftigt. Alle Mitarbeiter der Gesellschaft befanden sich im Angestelltenverhältnis. Zum Stichtag 31. Dezember 2013 waren 262 Mitarbeiter (i. Vj. 205) im Unternehmen beschäftigt, davon 113 Mitarbeiter (i. Vj. 101) mit akademischer Ausbildung. Aktien/Anteile der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats halten keine Aktien bzw. Anteile. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft nutzt Operating Leasing für Fahrzeuge und Betriebsflächen, um attraktive Finanzierungsmöglichkeiten auszuschöpfen. Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2013 in Höhe von EUR 1.842.888,05 (i. Vj. EUR 2.381.450,52) soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Der Bilanzgewinn setzt sich zusammen aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 538.562,47 (i. Vj. EUR -1.301.184,70) und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.381.450,52 (i. Vj. EUR 3.682.635,22). Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen TEUR 389 (i. Vj. TEUR 637). Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr 2013 und 2012 keine Bezüge. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Als mittelgroße Kapitalgesellschaft verzichtet die GENEART AG, Regensburg, in Anwendung des § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB. Anteilsbesitz Angaben zu Gesellschaften, an denen die GENEART AG, Regensburg, Anteile von mehr als 20 % hält: Mr. Gene GmbH Sitz: Regensburg Beteiligungsquote: 100 % Stammkapital: EUR 125.000,00 Jahresergebnis 2013: EUR 0,00 Eigenkapital: EUR -242.867,79 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat langfristige Mietverträge über Büroräume und Fahrzeuge sowie Lizenzverträge abgeschlossen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich insgesamt auf TEUR 6.104 (i. Vj. TEUR 2.547). Die Verpflichtungen belaufen sich für 2014 auf TEUR 1.270, für 2015 auf TEUR 1.230 und für den Zeitraum 2016 bis 2018 auf TEUR 3.604. Darlehensvertrag mit Rangrücktrittsvereinbarung Die GENEART AG, Regensburg, hat am 1. Dezember 2008 einen Darlehensvertrag über TEUR 480 mit der Mr. Gene GmbH, Regensburg, geschlossen und mit Vertrag vom 1. Dezember 2008 den Rangrücktritt auf das gewährte Darlehen erklärt. Das Darlehen ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Quartalsende kündbar und mit Ablauf der Kündigungsfrist zurückzuzahlen. Seit dem 1. Januar 2009 betragen die Zinsen 5 % jährlich und sind jeweils zum Jahresende fällig. Das Darlehen ist auf Grund der Einstellung der Geschäftstätigkeit und geplanten Liquidaton der Mr. Gene GmbH, Regensburg, vollständig wertberichtigt. Beherrschungsvertrag Im September 2010 wurde zwischen der Life Technologies GmbH, Darmstadt/Deutschland (ehem. Applied Biosystems Deutschland GmbH, Darmstadt/Deutschland), und der GENEART AG ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen, dem die außerordentliche Hauptversammlung der GENEART AG am 12. November 2010 zugestimmt hat. Der Beherrschungsvertrag wurde am 21. Dezember 2010 in das Handelsregister eingetragen. Konzernzugehörigkeit Name und Sitz des Unternehmens, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt: Life Technologies Corporation mit Sitz in Carlsbad/Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika. Der Konzernabschluss ist bei der Securities and Exchange Comission, Washington/USA, erhältlich. Nachtragsbericht Am 3. Februar 2014 wurden die Anteile an der Life Technologies Corporation, der obersten Muttergesellschaft der Life Technologies GmbH, für einen Kaufpreis von für $ 76,13 in bar je Aktie durch die Thermo Fisher Scientific Inc. erworben. Angaben zur Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB
Organe der GENEART AG Mitglieder des Aufsichtsrats - Dr. Dieter Daniels, Aufsichtsratsvorsitzender der GENEART AG, Regensburg, Geschäftsführer der GENOMED molekular-biologische und diagnostische Produkte GmbH, Löhne, der Life Technologies GmbH, Darmstadt, sowie der Life Technologies Europe B.V., Zweigniederlassung Zug/Schweiz - Genoffir MacLeod, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der GENEART AG, Regensburg Vize-Präsident und Chefsyndikus der Life Sciences Solutions Group, Carlsbad/Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika - Nathan Wood, Aufsichtsrat der GENEART AG, Regensburg Vize-Präsident des Geschäftsbereichs Synthetische Biologie der Life Technologies Corporation, Carlsbad/Kalifornien, Vereinigte Staaten von
Amerika, ausgeschieden zum 31. März 2014 Mitglieder des Vorstands - Dr. Marcus Graf, Vorstand (COO) der GENEART AG, Regensburg - Dipl.-Kfm. Bernd Merkl, Vorstand (CBO) der GENEART AG, Regensburg (bis 3. November 2014 - Janet Sutherland, Vorstand (CFO) der GENEART AG, Regensburg, (eingetreten zum 18. Juni 2013
Regensburg, den 7. November 2014 GENEART AG Dr. Marcus Graf, Vorstand Janet Sutherland, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20131. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Überblick 2013 GENEART setzte das beindruckende Umsatzwachstum in 2013 fort und schloss zum Jahresende mit EUR 23,2 Mio. im Vergleich zu 18,8 Mio. zum Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von 23,5 % gegenüber dem Vorjahr. Das anhaltende Wachstum verdeutlicht die erzielten Synergieeffekte durch den Life Technologies Vertriebskanal und den Fokus auf die Verbesserung der Kundenerfahrung. Die globale wirtschaftliche Situation verbesserte sich mit einem erkennbaren Anstieg der Wachstumsrendite von 3,7 %, dies half das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen von EUR -2,0 Mio. im Vorjahr auf EUR -0,2 Mio. zu verbessern. 1.2 Unternehmensprofil Gemessen an allen relevanten Kenngrößen wie Umsatz, Output oder Mitarbeiterzahl ist GENEART, nach eigener Einschätzung, der weltweit führende Anbieter von synthetisch hergestellten Genen, die beispielsweise als Medikamente eingesetzt werden. GENEART ist damit der führende Spezialist für eine der Zukunftstechnologien im Markt der Gentechnologie (Genetic Engineering) und gleichzeitig einer der Pioniere im neu entstehenden Markt der Synthetischen Biologie, deren Ziel die Schaffung von Organismen, z. B. Bakterien oder Hefen, mit speziellen und für Mensch und Umwelt nützlichen Eigenschaften ist. 1.3 Tätigkeit und Geschäftsfelder Kerngeschäft von GENEART ist die Gensynthese - die künstliche Herstellung von Genen. Das Leistungsspektrum von GENEART reicht von der Produktion synthetischer Gene über die Generierung einer großen Anzahl von Genvarianten und Genbibliotheken bis hin zur Herstellung von DNA-basierten Wirkstoffen. 1.4 Unternehmensstruktur Seit Dezember 2010 ist die GENEART AG eine 100 %ige Tochter der Life Technologies GmbH, Darmstadt (ehemals Applied Biosystems Deutschland GmbH), und gehört damit vollständig zum Konzern der Life Technologies Corporation, Carlsbad/Kalifornien. Mit der vollständigen Übernahme und Integration von GENEART in den Life Technologies Konzern, wurden im Laufe des Jahres 2011 auch die Order-to-Cash Prozesse umgestellt. Daraus folgt, dass GENEART ausschließlich Life Technologies zum Kunden hat. Die Life Technologies Partner verkaufen in dem jeweiligen Land an den Endkunden. Über Life Technologies gemachte Bestellungen werden von GENEART produziert und direkt an die Kunden versandt. Das operative Geschäft der 100 % Tochtergesellschaft Mr. Gene GmbH mit Sitz in Regensburg/Deutschland wurde im Laufe des Jahres 2011 eingestellt. Die Mr. Gene GmbH wurde zum 3. Juli 2014 liquidiert. 1.5 Strategie Als Marktführer im Bereich Gensynthese hat GENEART die Grundlage geschaffen, um vom Wachstum dieses Zukunftsmarktes überproportional zu profitieren. Diesen Wettbewerbsvorteil innerhalb des etablierten Genetic Engineering Marktes plant Life Technologies zu nutzen, um sich als führender Spezialist in weiteren und neu entstehenden Anwendungsfeldern, insbesondere in der Synthetischen Biologie, zu positionieren. Zusätzliche Impulse für die Erreichung aller wichtigen strategischen Ziele sollen aus der Einbindung in den Konzern der Life Technologies Corporation generiert werden. Insbesondere die Erschließung des Zukunftsmarkts der Synthetischen Biologie wird im Konzernverbund wesentlich schneller und breiter vonstattengehen können, als dies in einer Stand-alone-Lösung möglich wäre. 1.6 Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2013 betrugen die Aufwendungen für Forschung- und Entwicklung EUR 1,9 Mio. (i. Vj. EUR 2,6 Mio.). Sie konzentrierten sich im Wesentlichen auf drei Forschungsschwerpunkte: (1) Weiterentwicklung der Produktionsprozesse (2) Verbesserung der Produktqualität (3) Ausbau des Produkt- und Dienstleistungsportfolios 1.7 Rechtliche Rahmenbedingungen Die Einrichtung und der Betrieb von gentechnischen Anlagen, in denen mit gentechnisch veränderten Organismen gearbeitet wird, sowie die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen und das Inverkehrbringen von Produkten, in denen gentechnisch veränderte Organismen enthalten sind, unterliegen in der Bundesrepublik Deutschland den Bestimmungen des Gesetzes zur Regelung der Gentechnik (Gentechnikgesetz - "GenTG") in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Dezember 1993, zuletzt geändert durch Artikel 1 vom 9. Dezember 2010. Gentechnische Arbeiten werden abhängig vom Grad des damit jeweils einhergehenden Risikos für die menschliche Gesundheit und die Umwelt in vier Sicherheitsstufen eingeteilt. Die Tätigkeit von GENEART in diesem Bereich fällt gemäß der Genehmigung der Regierung von Unterfranken (§ 31 Gentechnikgesetz i. V. m. § 1 Abs. 1 Nr. 2 Bayerische Gentechnikzuständigkeitsverordnung) vom 18. Januar 2001 in die Sicherheitsstufe I. Eine Zuordnung zur Sicherheitsstufe I setzt voraus, dass nach dem Stand der Wissenschaft nicht von einem Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt auszugehen ist. Außerdem wurden Voraussetzungen geschaffen, um Kundenprojekte durchzuführen, die eine Zuordnung zur Sicherheitsstufe II benötigen. Diese wenigen Projekte wurden der zuständigen Behörde angezeigt und durch diese genehmigt. Alle Arbeiten wurden mit der größtmöglichen Sorgfalt in den entsprechend ausgerüsteten und abgesicherten Bereichen vorgenommen. Die Ausfuhr von Genen und gentechnisch veränderten Organismen unterliegt in weitem Umfang nationalen und internationalen regulatorischen Anforderungen, unter anderem in den Bereichen Ausfuhrrecht, Ausfuhrkontrolle und Zollrecht bis hin zum Kriegswaffenkontrollrecht. Darüber hinaus wird die Regulation der Außenwirtschaft im Bereich potenzieller Dual-Use-Güter von internationalen Kooperationen wie der "Australian Group" beeinflusst und weiterentwickelt. Die Einhaltung dieser Bestimmungen wird durch regelmäßige Kontrollen, insbesondere durch Zoll- und Außenwirtschaftsprüfungen, im Unternehmen überprüft. 2. Wirtschaftsbericht und Geschäftsverlauf 2.1 Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Markt und Branche Die Produkte der GENEART werden an Kunden aus der Pharma- und Biotechbranche überwiegend über Life Technologies verkauft. Die Kunden verwenden synthetische Gene für die Entwicklung oder Produktion von gentechnisch hergestellten Impfstoffen oder Arzneimitteln - auch Biopharmazeutika genannt. Biopharmazeutika gewinnen weiterhin an Bedeutung und werden auch in Zukunft eines der wachstumsstärksten Segmente des gesamten Pharmamarktes darstellen, weil mit ihnen innovative Behandlungen für bisher unheilbare Erkrankungen in greifbare Nähe rücken. 2.2 Markt und Wettbewerbssituation Die Gensynthese besitzt das Potenzial, wesentliche Teile der heute für das Genetic Engineering eingesetzten Technologien zu ersetzen. Vor diesem Hintergrund und zusammen mit neuen Anwendungsgebieten in der Synthetischen Biologie schätzt die Gesellschaft, dass das jährliche Marktpotenzial für die Gensynthese in den nächsten Jahren ein Volumen von bis zu USD 500 Mio. erreichen wird. Der Aufbau wachsender Kapazitäten zur Produktion von Genen, verbunden mit Skaleneffekten und Effizienzsteigerungen stellt immer weiter steigende Anforderungen im Hinblick auf Technologieentwicklung und Kapitalbedarf. Zugleich führte dieser Prozess seit der Gründung von GENEART zu einer Marktbereinigung unter den Anbietern, so dass von mehr als 30 Gensyntheseanbietern im Jahr 2000 heute noch vier Hersteller (einschließlich GENEART) mit nennenswerten Marktanteilen und globaler Bedeutung im Markt aktiv sind. Unter diesen Anbietern ist GENEART, gemessen an Umsatz, Output und Mitarbeiterzahl, der weltweite Marktführer. 2.3 Produktion GENEART führt seit 2009 eine umfangreiche Automatisierung aller Produktionsprozesse durch und hat dies auch 2013 fortgesetzt. Bereits bestehende Automationsmodule wurden weiter ausgebaut und neue Module für die zukünftige Integration entwickelt. Mit der fortschreitenden Automatisierung der Produktionsprozesse konnten die Produktionskosten weiter verringert werden. 2.4 Beschaffung 2013 entfiel der größte Anteil des Materialaufwands auf die Beschaffung von Rohstoffen auf die Fertigung von Oligonukleotiden, einem von GENEART im eigenen Hause hergestellten Vorprodukt für die Gensynthese. Diese Rohstoffe umfassen insbesondere Chemikalien und Reaktionsgefäße. Darüber hinaus wurden Projekte umgesetzt, um vom Konzernverbund mit Life Technologies auf der Beschaffungsseite profitieren zu können. 2.5 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse stiegen 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 23,5 % von EUR 18,8 Mio. auf EUR 23,2 Mio. aufgrund der Vertriebs- und Marketingaktivitäten und Markenbekanntheitsgrad geschaffen durch die Life Technologies Vertriebskanäle. 2.6 Beschäftigung Im Jahresdurchschnitt 2013 waren 244 Mitarbeiter (i. Vj. 196) auf Vollzeitarbeitsbasis und 2 Vorstände in der Gesellschaft beschäftigt . Alle Mitarbeiter der Gesellschaft befanden sich im Angestelltenverhältnis. Zum Stichtag 31. Dezember 2013 waren 262 Mitarbeiter (i. Vj. 205) im Unternehmen beschäftigt, davon 113 Mitarbeiter (i. Vj. 101) mit akademischer Ausbildung. 2.7 Umweltschutz und Sicherheit GENEART unterliegt strengen Auflagen im Hinblick auf den Laborbetrieb, die regelmäßig überprüft und sorgfältig beachtet werden. Die Herstellung synthetischer Gene erfolgt ohne die Verwendung potenziell gefährlicher Erreger oder Bakterien, so dass grundsätzlich keine - im Vergleich zu anderen Branchen - erhöhten biologischen Umweltrisiken bestehen. Der Konzern hat detaillierte interne Richtlinien über die Sicherheitsstandards und Arbeitsverfahren erstellt, die dem aktuellen Stand der Technik für gentechnische Arbeiten in Laboratorien entsprechen. Diese Richtlinien werden von allen Mitarbeitern in den gentechnischen Laboratorien der Gesellschaft befolgt. Die Mitarbeiter werden im Hinblick auf die Einhaltung dieser Richtlinien sowie die gültigen Sicherheitsvorschriften und mögliche Änderungen dieser internen Richtlinien oder der gesetzlichen Vorschriften regelmäßig informiert und diesbezüglich geschult. 3. Ertragslage Die GENEART AG hat den Jahresabschluss 2013 unter Beachtung der handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften aufgestellt (HGB). 3.1 Ertragsentwicklung Das Betriebsergebnis (EBIT) für 2013 lag bei EUR -0,2 Mio., während im Vorjahr ein EBIT von EUR -2,0 Mio. erzielt wurde. Dementsprechend stieg auch die EBIT-Marge (bezogen auf den Umsatz) von -10,4 % auf -1,1 %. Das Finanzergebnis in Höhe von EUR 0,1 Mio. (i. Vj. EUR 0,1 Mio.) besteht aus Zinserträgen in Höhe von EUR 0,1 Mio. sowie aus Zinsaufwendungen EUR 0,0 Mio. GENEART musste in 2013 einen Jahresfehlbetrag von EUR -0,5 Mio. verbuchen. Das Vorjahresergebnis lag bei EUR -1,3 Mio. 3.2 Wertschöpfung Die GENEART AG zeichnet sich durch eine hohe eigene Wertschöpfung aus. Alle wesentlichen Verfahrensschritte der Gensynthese von der Auftragserteilung bis zur Auslieferung werden im Unternehmen selbst erbracht. Die zugekauften Leistungen reduzieren sich im Wesentlichen auf den Materialeinsatz und hier insbesondere auf den Bereich Oligonukleotide. 3.3 Ausgewählte Positionen der Gewinn-und-Verlust-Rechnung Die Materialaufwandsquote der GENEART AG erhöhte sich von 25,3 % im Vorjahr auf 27,4 % im Geschäftsjahr 2013. Die Personalaufwandsquote blieb im Berichtszeitraum mit 53,7 % (i. Vj. 54,8 %) in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. 4. Finanzlage 4.1 Finanzmanagement Organisatorisch ist das Finanzmanagement dem Finanzvorstand des Life Technologies Konzerns für die EMEA Region zugeordnet. Schwerpunktmäßig befasst es sich mit dem Management der Kapital- und Kostenstrukturen sowie der Liquiditätssteuerung. Durch die Umstellung der Order-to-Cash Prozesse und der mehrheitlichen Fakturierung in Euro an Life Technologies sind die Risiken von Wechselkursschwankungen stark minimiert. 4.2 Finanzierungsanalyse Das bilanzielle Eigenkapital lag zum Jahresabschluss der GENEART AG am 31. Dezember 2013 bei EUR 21,0 Mio. (i. Vj. EUR 21,5 Mio.). Mit diesem Betrag konnte 2013 ein Vorsteuerergebnis von EUR -0,2 Mio. (i. Vj. EUR -1,9 Mio.) erwirtschaftet werden. Die Eigenkapitalquote liegt mit 60,7 % (i. Vj. 76,0 %) auf einem sehr hohen Niveau und verleiht der GENEART AG eine stabile Grundlage für weiteres Wachstum. 4.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Leasingverhältnisse, bei denen die Gesellschaft als Leasingnehmer in erster Linie Labor- und Büroflächen nutzt. Diese Verträge stellen Operating-Leasingverhältnisse dar. Die Verträge zur Nutzung dieser Flächen haben Mindestrestlaufzeiten zwischen ein und sechs Jahren. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kann das Leasingverhältnis jeweils um ein weiteres bzw. zwei weitere Jahre verlängert werden. Darüber hinaus nutzt GENEART Kraftfahrzeuge und Stellplätze im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen. 4.4 Investitionsanalyse Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Produktionskapazitäten in allen vier Produktbereichen Custom Gene Synthesis & Services, Directed Evolution, Plasmid Services und Cell Lines & Proteins maßgeblich erweitert. Weitere Investitionsfelder betrafen die Automatisierung vor- und nachgelagerter Prozesse der Produktion. Insgesamt wurden EUR 1,7 Mio. (i. Vj. EUR 8,4 Mio.) investiert. 4.5 Liquiditätsanalyse Die Liquidität ersten Grades errechnet sich als Quotient aus den verfügbaren flüssigen Mitteln (bestehend aus Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) von insgesamt EUR 0,2 Mio. (i. Vj. EUR 4,6 Mio.) und den kurzfristigen Verbindlichkeiten von insgesamt EUR 10,3 Mio. (i. Vj. EUR 4,6 Mio.). Am 31. Dezember 2013 betrug die Liquidität ersten Grades 2 % (i. Vj. 102 %), was auf den Anschluss von GENEART an das Treasury Management System der Life Technologies Gruppe zurückzuführen ist, bei dem überschüssige liquide Mittel innerhalb der Life Gruppe investiert werden. Das Unternehmen war jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Liquidität von GENEART, bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, hat sich damit von EUR 4,6 Mio. zum 31. Dezember 2012 auf EUR 0,2 Mio. zum 31. Dezember 2013 verändert. 5. Vermögenslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 stieg die Bilanzsumme der GENEART AG um EUR 6,3 Mio. auf EUR 34,6 Mio. (i. Vj. EUR 28,3 Mio.), hauptsächlich auf Grund des Anstiegs der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Gegenläufig wirkte sich die Entwicklung der flüssigen Mittel aus. Die immateriellen Vermögenswerte blieben fast unverändert bei EUR 0,7 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.). Das Sachanlagevermögen verringerte sich um EUR 0,3 Mio. auf EUR 12,4 Mio. Das Finanzanlagevermögen blieb unverändert bei EUR 6,5 Mio. Der Ausleihung liegt das Cash-Pooling-System der Life Technologies Group zu Grunde, bei dem Überschüsse durch die Treasury-Abteilung des Konzerns investiert werden. Die Ausleihung wird zum 3-Monats-LIBOR zuzüglich 2,5 % verzinst. Die Zinszahlungen erfolgen vierteljährlich. Die Ausleihung hat keinen festen Rückzahlungsplan, ist jedoch mit einer Frist von 10 Tagen jederzeit kündbar. Das Umlaufvermögen stieg um EUR 7,0 Mio. auf EUR 14,9 Mio. bei einer Erhöhung der Vorräte um EUR 0,1 Mio. auf EUR 1,3 Mio., einer Erhöhung der Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände um EUR 11,4 Mio. auf EUR 13,4 Mio. sowie einer Verminderung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten von EUR 4,6 Mio. auf EUR 0,2 Mio. 6. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, insbesondere die ausgezeichnete Eigenkapitalausstattung in Kombination mit dem Treasury Management System der Life Technologies Gruppe, bietet eine solide Basis für ein anhaltendes Wachstum in Kombination mit dem angestrebten Ausbau der Ertragskraft. 7. Nachtragsbericht Am 3. Februar 2014 wurden die Anteile an der Life Technologies Corporation, der obersten Muttergesellschaft der Life Technologies GmbH, für einen Kaufpreis von für $ 76,13 je Aktie in bar durch die Thermo Fisher Scientific Inc. erworben. Thermo Fisher Scientific Inc. und Life Technologies sind jetzt Teil eines Unternehmens und haben das gemeinsame Ziel, unseren Kunden die besten Produkte, Leistungen und Lösungen entsprechend ihrer Bedürfnisse zu bieten. Wir sind erfreut über diesen Zusammenschluss, über das Potenzial unsere Kunden zu bedienen, ihren Innovationsprozess zu beschleunigen und sie bei der Realisierung ihrer Ziele zu unterstützen. Weitere Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GENEART AG von besonderer Bedeutung wären und über die hier im Sinne von § 289 Abs. 2 HGB zu berichten wäre, sind nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 nicht eingetreten. 8. Risiko- und Chancenbericht 8.1 Risikomanagement Als weltweit im Bereich der Biotechnologie tätiges Unternehmen ist GENEART einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die mit zunehmender Globalisierung und Wettbewerbsintensität größer werden, aber untrennbar mit unserer Geschäftstätigkeit verbunden sind und insofern von uns akzeptiert werden müssen. Diese Risiken sind nach unserer Auffassung weitgehend kalkulierbar. Die GENEART AG ist nach § 91 Abs. 2 AktG verpflichtet, ein Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem einzurichten. GENEART hat zu diesem Zweck eine Reihe von Instrumenten zur Beobachtung und Eingrenzung dieser Risiken etabliert. Ziel ist es, alle möglichen Risiken frühzeitig zu identifizieren und rechtzeitig mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken. Zusätzlich werden im Rahmen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems auch die rechnungslegungsbezogenen Prozesse überwacht. Die bei der GENEART AG eingerichteten Rechnungslegungsprozesse sind in Hinblick auf Verantwortungsbereiche und Führung klar strukturiert. Eine einheitliche Rechnungslegung ist gewährleistet. Dies gewährleistet eine hohe, gleichbleibende Qualität in der Erfassung und Bearbeitung der rechnungslegungsrelevanten Daten. Bei den im Bereich Rechnungswesen eingesetzten Finanzsystemen handelt es sich, soweit möglich, um Standardsoftware. Durch entsprechende Sicherheits- bzw. Berechtigungskonzepte, die regelmäßig überprüft werden, sind diese Systeme gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Die am Rechnungslegungsprozess beteiligten Bereiche sind den Anforderungen entsprechend EDV-technisch und personell ausgestattet. Die beteiligten Personen verfügen über die erforderlichen Qualifikationen. Rechnungslegungsrelevante Daten werden regelmäßig durch Stichprobenprüfungen innerhalb der GENEART als auch im Konzernverbund Life Technologies auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft. Es erfolgen fortlaufend Plausibilitätsprüfungen, einerseits durch die eingesetzte Software, andererseits durch die am Rechnungswesen beteiligten Personen sowohl im Rahmen der tagesaktuellen Buchungen als auch beim monatlichen und quartalsweisen Reporting. Die rechnungslegungsrelevanten Prozesse der GENEART werden regelmäßig durch externe Qualitätskontrollen (DIN-ISO) sowie durch interne Quality Reviews überprüft. Daneben wird turnusmäßig eine Überprüfung der implementierten Prozesse am Standort Regensburg durchgeführt. Ziel der vorhandenen Kontrollen ist ein möglichst umfassender Fehlerausschluss. Es wird sichergestellt, dass die Rechnungslegung in der GENEART AG in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben und den Konzernvorgaben erfolgt. Einzelne Risiken werden jeweils nachvollziehbar in regelmäßigen Meetings des Managements mit den Abteilungsleitern bzw. Fachverantwortlichen umfassend diskutiert und geprüft. Die identifizierten Risiken werden in Protokollen erfasst, bewertet und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet sowie deren Wirksamkeit geprüft. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind für Gegenwart und Zukunft keine bestandsgefährdenden Risiken festzustellen. 8.2 Darstellung der Sicherungsziele Gesamtwirtschaftliches Risiko GENEART ist in einem jungen Markt tätig. Kern des Unternehmenskonzepts ist die Erwartung und damit auch die Chance, dass dieser Markt zukünftig weiter wachsen wird. Diese Erwartung hat sich durch die Erfahrungen seit der Unternehmensgründung 1999 bestätigt. Dennoch ist eine Prognose über die künftige Marktentwicklung mit entsprechenden Risiken behaftet. Maßgeblich für die weitere Entwicklung wird sein, inwieweit es gelingt, Großunternehmen aus Pharmazie und Chemie als Kunden für die Gensynthese zu gewinnen, die über große potenzielle Bestellvolumina und die entsprechende Kaufkraft verfügen. GENEART versucht, diese Risiken durch intensive Marktbeobachtung unter Nutzung des eigenen Netzwerks rechtzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Die umgesetzten Automatisierungs- und Miniaturisierungsprogramme und die starke Marktkonsolidierung, die von GENEART in den letzten zehn Jahren und seit der Übernahme durch Life Technologies maßgeblich mit vorangetrieben wurde, haben die Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber allerdings erheblich erhöht. Umsatzrisiken Die Produkte der GENEART AG sind auf den internationalen Märkten einem möglichen Preiswettbewerb ausgesetzt. Diesem begegnet GENEART aktiv durch fortlaufende Kostenoptimierung, Automatisierung und Effizienzsteigerung über alle Produktbereiche. Trotzdem kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich negative Preisentwicklungen nachteilig auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung auswirken. Beschaffungsmarktrisiko Als produzierendes Unternehmen beschafft GENEART verschiedene Chemikalien und Reagenzien zur Herstellung der Produkte. Dabei unterliegt das Unternehmen dem Risiko, die benötigten Rohstoffe nicht in der nötigen Menge, zu einem angemessenen Preis und in der erforderlichen Qualität beschaffen zu können. Um diese Abhängigkeiten zu vermindern, prüft GENEART in kritischen Fällen die Eigenproduktion der Rohstoffe bzw. testet regelmäßig Zweitlieferanten. Produkt- und Umweltschutzrisiken Produkt- und Umweltschutzrisiken trägt GENEART durch die ordnungsgemäße Zulassung aller Labors nach amtlichen Normen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und die Zertifizierung der Aktivitäten nach DIN EN ISO 9001:2008 Rechnung. Zudem wird eine Haftpflichtversicherung unterhalten, die auch die Abgeltung von Umweltschäden umfasst. Rechtliche Risiken Als international tätiges biotechnologisches Unternehmen ist GENEART einer Vielzahl von rechtlichen Risiken ausgesetzt. Hierzu können insbesondere Risiken aus den Bereichen Export- und Importrecht, Zollrecht, Produkthaftung, Patentrecht, Steuerrecht, Wettbewerbs- und Umweltschutzrecht gehören. Zudem unterliegen die Zulassung und der Betrieb der Labors umfangreichen rechtlichen Normen. Um möglichen Risiken zu begegnen, werden betriebliche Entscheidungen bei Bedarf auf intensive rechtliche Beratung und Prüfung externer Experten gestützt. Zudem versucht GENEART, diese Risiken neben einem entsprechenden Versicherungsschutz durch Fortbildungsmaßnahmen und einer Reihe von Instandhaltungsroutinen sowie laufende Inspektionen der Betriebsanlagen einzugrenzen. Im Bereich Logistik, der für Export und Import zuständig ist, wird hoher Wert auf kontinuierliche Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter gelegt. Risiko des organisatorischen Wachstums Das anhaltende und auch zukünftig geplante Umsatz- und Unternehmenswachstum muss vom Management bewältigt werden, ohne dass die Kunden Engpässe oder Verzögerungen wahrnehmen dürfen. Mit dem Ausbau der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 konnte eine gute Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen werden. Risiken des Ausscheidens von Schlüsselpersonen GENEART wird durch die Mitglieder des Vorstands und ein erweitertes Management Board geprägt. Diese sind überwiegend lange im Unternehmen tätig und gehören zum Teil zu den Gründungsgesellschaftern. Das Ausscheiden von einer oder mehreren dieser Personen könnte zu Nachteilen für die kommende Entwicklung des Unternehmens führen. GENEART hat in den vergangenen Jahren durch die erfolgreiche Entwicklung einer zweiten und dritten Management-Ebene einen Ausgleich geschaffen. 8.3 Erläuterung der einzelnen Risikokategorien Währungsrisiko Durch die Umstellung der Order-to-Cash Prozesse und Life Technologies als im Wesentlichen einziger Kunde und einer Fakturierung in Euro, besteht für GENEART nur mehr ein geringes Währungsrisiko. Liquiditätsrisiko Dem Liquiditätsrisiko wird durch ein systematisches Liquiditätsmanagement begegnet. Für die Geschäftsjahre 2014 und 2015 sind Investitionen in den weiteren Ausbau des Geschäfts sowie in die Forschung und Entwicklung geplant. Auf Grund der guten Liquiditätsausstattung und der Zugehörigkeit zum Thermo Fisher Scientific Konzern reichen die vorhandenen Mittel voraussichtlich aus, um mittelfristig alle anfallenden Investitionen zu finanzieren. Preisänderungsrisiko Die Preisentwicklung im Markt für Gensynthese ist seit Gründung des Unternehmens rückläufig. Sinkende Preise haben unmittelbaren Einfluss auf die erzielbaren Margen, führen auf der anderen Seite aber auch zu einer deutlichen Öffnung des Marktes und sind insofern ein entscheidender Faktor für das künftige Marktwachstum. Obwohl Preissenkungen tendenziell von uns vorhergesehen und vom Unternehmen auch gewollt werden, können Zeitpunkt und Umfang für künftige Preissenkungen nicht exakt geplant werden. Die Marktpreisentwicklung wird von uns regelmäßig kontrolliert und in entsprechenden Statistiken festgehalten. Wichtig für den weiteren Erfolg von GENEART ist, dass es gelingt, auch zukünftig die Herstellungskosten in entsprechendem Umfang zu senken und entsprechende Forschungs- und Entwicklungsprojekte rechtzeitig umzusetzen, um den negativen Einfluss auf die Margen auszugleichen. Forderungsausfallrisiko Da GENEART seit Ende 2011 fast ausschließlich an die Life Technologies Leistungen verrechnet bzw. sein einziger Kunde ist, besteht künftig kein wesentliches Forderungsausfallrisiko mehr. 9. Prognosebericht 9.1 Voraussichtliche Branchenentwicklung 2014 GENEART rechnet damit, dass der Markt für Gensynthese und daraus resultierende Dienstleistungen in den nächsten Jahren weiter wachsen wird, da die Gensynthesetechnologie in puncto Flexibilität, Geschwindigkeit und Kosten bei der Entwicklung und Herstellung neuer Bioprodukte (z. B. Medikamente) wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Methoden des Genetic Engineering bietet. Die robuste Nachfrage im Jahr 2013 zeigt, dass die grundsätzlichen Treiber im Markt der Gensynthese intakt sind. 9.2 Unternehmensausblick 2014 Innerhalb des Thermo Fisher Scientific Verbunds - mit einem der weltweit größten, innovationsträchtigsten und liquiditätsstärksten Biotech-Konzerne - wird GENEART die in den vergangenen Jahren aufgebauten Wettbewerbsvorteile in den Bereichen Technologie-, Kosten- und Marktführerschaft weiter erfolgreich nutzen, um die eigene Marktposition weiterhin effektiv auszubauen. Mittelfristig erwartet GENEART auch aus dem neu entstehenden Markt der Synthetischen Biologie zusätzliche Wachstumsimpulse. Das Unternehmen verfügt mit der Gensynthese und insbesondere auch den in der Wertschöpfungskette nachgelagerten Produktbereichen Directed Evolution und Plasmid Services über Schlüsseltechnologien, um die Möglichkeiten der Synthetischen Biologie mit konkreter Produktforschung und -entwicklung zu erschließen und in marktreife Anwendungen münden zu lassen. GENEART begleitet die Entwicklungen in der Synthetischen Biologie von Anfang an sehr eng - auch im Rahmen von Forschungsprojekten und Entwicklungsvorhaben, die durch öffentliche Fördermittel des Bundes und der Europäischen Union finanziert werden. Obwohl sich die gesamte Synthetische Biologie noch immer in der Forschungs- und Entwicklungsphase befindet, werden mittelfristig bedeutende Potenziale beispielsweise beim Abbau von Umweltschadstoffen und der Entwicklung neuartiger Biokraftstoffe erwartet. Vor diesem Hintergrund hält GENEART auch 2014 an der langfristig angelegten Wachstumsstrategie fest. Die Schwerpunkte 2014 zur weiteren Unternehmensentwicklung sind: Forschung, Entwicklung und Technologie: Weitere Senkung der Produktionskosten durch Weiterentwicklung, Miniaturisierung und Automatisierung der Produktionsprozesse sowie Erhöhung der IT-Integration in allen Produktbereichen Business Development und Vertrieb: Komplementäre Erweiterung der Wertschöpfungskette und Realisierung von Cross Selling Potentialen durch Integration der GENEART Services in das Life Portfolio Einkauf, Finanzen und Controlling: Erhöhung der Skalierbarkeit durch Verringerung der Personalintensität sowie durch Senkung von Herstellungs- und Verwaltungskosten sowie Realisierung von Einsparpotenzialen durch verstärktes Prozesskosten- und Investitionscontrolling 9.3 Gesamtaussage zur künftigen Entwicklung Die Rahmenbedingungen für ein mittelfristiges Wachstum auf dem Gensynthese Markt und damit auch für GENEART als weltweitem Marktführer sind intakt. Mit dem weiteren Integrationsprozess in den Life Konzern wird sich die Profitabilität durch Synergieeffekte in Vertrieb, Marketing und Einkauf weiterhin erhöhen und die Gewinnmargen werden weiter nachhaltig steigen. GENEART wird in den nächsten Jahren ein kapitalstarkes Unternehmen bleiben, das im Bereich der Synthetischen Biologie auf Grund seiner erheblichen Produktionskapazitäten, hervorragenden Verfahrenstechniken und hochmodernen Produktionsstätten der Spitzenklasse angehört. Die Nachfrage nach GENEART Produkten steigt weiterhin von Monat zu Monat und wir werden auch weiterhin die globale Reichweite der Life Technologies Gruppe, sowie die Erschließung neuer Märkte durch die Übernahme von Life Technologies durch Thermo Fisher Scientific Inc. wirksam einsetzen. Im Hinblick auf die in diesem Jahr bereits produzierten Kundenaufträge ist im Vergleich zum Jahr 2013 ein signifikantes Wachstum zu verzeichnen. Im Juli 2014 wurde am Standort Regensburg im Hinblick auf die produzierten Kundenaufträge ein Rekordvolumen erzielt. Die Umsatzerlöse für das Jahr 2014 werden entsprechend den Erwartungen des Vorstands bei rund EUR 23 Mio. erwartet. Die Nachfrage nach GENEART-Produkten und das vorhandene Produktionspotenzial lassen ein nahezu ausgeglichenes Jahresergebnis 2014 erwarten.
Regensburg, den 7. November 2014 GENEART AG Dr. Marcus Graf, Vorstand Janet Sutherland, Vorstand Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GENEART AG, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 11. November 2014 KPMG
AG
David, Wirtschaftsprüfer Stranegger, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrates Geschäftsjahr vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013Der Aufsichtsrat der Geneart AG hat während des abgelaufenen Geschäftsjahres die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat der Geneart AG regelmäßig und umfassend über die Entwicklung, die wirtschaftliche Lage und über alle wesentlichen Geschäftsvorgänge des Unternehmens unterrichtet. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG hat den Jahresabschluss 2013 wie im Vorjahr geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat nahm das Ergebnis der Prüfung zur Kenntnis und billigte es. In der Hauptversammlung wurde der Jahresabschluss mit einem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1,842,888.05 für das Jahr 2013 festgestellt und den Vorstandsmitgliedern Entlastung erteilt. Der Bilanzgewinn setzt sich zusammen aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -538,562.47 (i.Vj. EUR -1,301,184.70) und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2,381,450.52 (i.Vj. EUR 3,682,635.22). Den Vorschlag des Vorstands, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2013 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Vorstand und den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit.
Regensburg, den 02. Dezember 2014 Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Dr. Dieter Daniels |
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