EUROBAUSTOFF Beratungsgesellschaft mbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christian Kraus since 11/21/2024 | Managing Director |
Michael Baier since 7/16/2018 | Managing Director |
Ulrich Ehrhardt since 7/22/2015 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Infokom GmbHKarlsruheJahresabschluss zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. GRUNDLAGE DES UNTERNEHMENS I. Geschäftsmodell Die Infokom GmbH ist ein IT-Systemhaus und 100%ige Tochter der EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, im Folgenden als EUROBAUSTOFF bezeichnet. Die EUROBAUSTOFF ist mit 444 Gesellschaftern und einem im Berichtsjahr 2023 zentralfakturierten Umsatz von € 7,67 Mrd. eine der führenden Kooperationen für den mittelständischen Baustoffgroß- und -einzelhandel Europas. Die Infokom GmbH hat drei strategische Geschäftsfelder und zwar die Zurverfügungstellung eines vollumfänglichen IT-Dienstleistungsangebots für die EUROBAUSTOFF, die Entwicklung und Bereitstellung eines branchenspezifischen IT-Portfolios für die Gesellschafter der Kooperation sowie den Betrieb eines Rechenzentrums für die beiden zuvor genannten Kundensegmente. In ihrer Rolle als IT-Dienstleister für die EUROBAUSTOFF ist die Infokom GmbH für die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung und den Betrieb aller wesentlichen kaufmännischen Anwendungen verantwortlich, mit denen die Geschäftsprozesse der Kooperationszentrale abgewickelt werden. Hinzu kommt die Betreuung der gesamten IT-Infrastruktur an den beiden Standorten der EUROBAUSTOFF in Karlsruhe und Bad Nauheim einschließlich sämtlicher Server, des Netzwerkes, aller Endgeräte an den Arbeitsplätzen sowie die datentechnische Koppelung beider Standorte. Das im Jahr 2023 in Betrieb genommene dritte Rechenzentrum am Standort in Bad Nauheim dient vorwiegend als weitere Instanz zur Datensicherung. Aufgrund der räumlichen Entfernung zwischen Karlsruhe und Bad Nauheim erfüllt dieses Rechenzentrum die Anforderung nach Georedundanz. Das zweite Geschäftsfeld umfasst die Entwicklung nutzenorientierter Branchen- und Integrationslösungen für die Gesellschafter der Kooperation. Kernprodukt ist die selbstentwickelte Warenwirtschaft InfoPro, in die über einen sog. Enterprise-Service-Bus, welcher einen anwendungsübergreifenden Datentransfer realisiert, mehrere Partnerprodukte wie beispielsweise die Finanzbuchhaltung CSS eGecko und das Dokumentenmanagementsystem ELO ECM integriert sind. Den Kunden steht so ein in sich geschlossenes, exakt auf ihre branchenspezifischen Anforderungen zugeschnittenes Produktportfolio zur Verfügung. Dieses Leistungsspektrum wird durch ein umfangreiches Beratungsangebot, abgestimmte Schulungen und einen mehrstufigen Hotlinesupport flankiert. Der gesamte Rechenzentrumsbetrieb für die zuvor genannten Lösungen rundet als drittes Geschäftsfeld das Portfolio der Infokom GmbH ab und wird intern als EUROBAUSTOFF-Cloud bezeichnet. Mit rund 1.650 virtualisierten Servern, redundanten Speichersystemen, mehrstufigen Backuplösungen sowie einer von unabhängigen Dritten regelmäßig geprüften Sicherheits-Infrastruktur betreibt die Infokom GmbH ein hochmodernes Rechenzentrum, welches durch Verteilung auf drei räumlich getrennte Lokationen sowie spezielle Feuerschutz-Safes für die wichtigsten Systemumgebungen eine sehr hohe Verfügbarkeit der bereitgestellten IT-Infrastruktur bietet. II. Ziele und Strategien Als mittelständisch geprägtes Unternehmen steht die Infokom GmbH seit über 40 Jahren ihren Kunden als Partner auf Augenhöhe zur Seite, wenn Erfahrung und innovative Lösungen im Bereich von IT- und Softwarelösungen sowie Organisationsberatung rund um die spezifischen Geschäftsprozesse im Baustoffhandel gefragt sind. Für die Infokom GmbH ist die Zufriedenheit ihrer Kunden das zentrale Anliegen und stets im Fokus des Handelns. Daher werden die Produkte und Services konsequent auf die individuellen Anforderungen und Wünsche der Kunden ausgerichtet. Basis des Erfolgs der Infokom GmbH bildet ein zuverlässiges Team von qualifizierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einem breiten Fachwissen und langjähriger Branchenerfahrung. Ziel der Infokom GmbH ist es, für die Kooperationszentrale der EUROBAUSTOFF und für deren Gesellschafter der IT-Leader und erster Ansprechpartner in allen IT-Fragen zu sein. In diesem weitgehend geschlossenen Markt der Kooperation will die Infokom GmbH ihre Marktführerschaft kontinuierlich weiter ausbauen. Deshalb beschäftigt sich die Infokom GmbH mit innovativen Technologien der IT und mit zukunftsorientierten Architekturen, um maximal mögliche Sicherheit und Skalierbarkeit im IT-Betrieb zu gewährleisten. Hierzu gehören auch Konzepte zur Nutzung der Public Cloud und Outsourcing in das Partnernetz mit Marktführern zu Sicherheits- und Infrastrukturfragen. Mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage in Karlsruhe ist es möglich, im Sinne der Nachhaltigkeit einen nicht unerheblichen Teil des für den Serverbetrieb und die Klimatisierung erforderlichen Strombedarfs bereitzustellen. Durch mehrere erfolgreiche Cyber-Angriffe bei branchenweit bekannten Unternehmen wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr der Fokus auf IT-Security nochmals deutlich verstärkt. Weil die Infokom GmbH auf die daraus resultierende Nachfrage sowohl personell als auch fachlich sehr gut vorbereitet war, konnten die entsprechenden Dienstleistungen schnell weiter ausgebaut werden. Im Jahr 2023 wurden die vorhandenen Notfallpläne und Alarmszenarien weiter verfeinert und im Rahmen eines simulierten Cyberangriffs hinsichtlich Durchgängigkeit und Praxistauglichkeit verifiziert. Während die Warenwirtschaft InfoPro und die Einzelhandelskasse InfoCash selbst entwickelt werden, setzt die Infokom GmbH für alle anderen Produkte auf langjährige Partnerschaften mit den jeweiligen Marktführern aus dem Mittelstand. Dieses Netzwerk, mit der Infokom GmbH als Systemintegrator in der Mitte, stellt einen Leistungsverbund dar, in dem mehrere hundert Programmierer eine Innovationskraft erzeugen, welches ein Unternehmen mit den personellen Ressourcen der Infokom GmbH allein nicht leisten könnte. B. WIRTSCHAFTSBERICHT I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen * 1) Das abgelaufene Geschäftsjahr war politisch durch den Krieg in der Ukraine und den ab dem 07. Oktober 2023 neu aufflammenden Nahostkonflikt geprägt. Im Jahresverlauf 2023 hat die EZB zur Bekämpfung der Rekordinflation die Leitzinsen mit insgesamt 6 Zinsschritten von 2,5 (Sitzung vom 21. Dezember 2022) auf 4,5 Prozentpunkte (Sitzung vom 20. September 2023) angehoben und seitdem nicht mehr verändert. Während die Inflation langsam, aber kontinuierlich sinkt und die Energiekosten - teilweise auch aufgrund von staatlichen Entlastungen -inzwischen auf einem relativ hohen Niveau verharren, wirkt sich die Zinspolitik unmittelbar auf Investitionen im Baugewerbe aus. Dadurch haben sich die Rahmenbedingungen in der Branche, in der die Infokom GmbH ihre Kunden hat, insgesamt negativ entwickelt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lag mit € 3,86 Bill. im Jahresdurchschnitt um 0,3 % unter dem Vorjahrswert. Die unverändert hohe Nachfrage nach Digitalisierungslösungen, wie beispielsweise die Implementierung komplexer Workflows, hat sich bei der Infokom GmbH ebenso positiv auf das Geschäftsergebnis ausgewirkt, wie in der gesamten IT-Branche. Das deutlich gestiegene Bewusstsein für die Risiken von Cyber-Angriffen führte dazu, dass die Infokom GmbH ihre Expertise als professioneller Rechenzentrumsbetreiber gewinnbringend einsetzen konnte. * 1) Pressemitteilung Nr. 019 des Statistischen Bundesamts vom 15. Januar 2024: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3% gesunken. URL: https://www.destatis.de/DE/Presse/ Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html. (22.03.2024). II. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 4,1 % auf T€ 15.211 gesteigert werden. Wesentliche Umsatztreiber waren die Erlöse aus dem Verkauf von Hardware und Hardwarewartung (+45,1 %). Dem gegenüber steht ein Rückgang bei dem Verkauf von Software (-21,8 %). Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 112 Personen (Vorjahr 109), jeweils ohne Geschäftsführer. Hinzu kamen im Jahresdurchschnitt 9 Auszubildende (Vorjahr 9). Der Personalanstieg erfolgte in dem für die Softwareentwicklung der Kooperationszentrale zuständigen Teams. III. Wirtschaftliche Lage Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 ist das Rohergebnis um 4,5 % auf T€ 10.370 (Vorjahr T€ 9.923) gestiegen. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr T€ 8.500 (Vorjahr T€ 8.291). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 1.616 auf T€ 1.555 im Berichtsjahr marginal reduziert. Ursache hierfür waren u.a. die geringeren Kosten für die Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 15 (Vorjahr Jahresfehlbetrag von T€ -252). Finanzlage Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag T€ 817 (Vorjahr T€ 783). In Verbindung mit einem im Jahr 2020 gewährten Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 1.000 ist die Finanzierung der betrieblichen Abläufe jederzeit sichergestellt. Alle im Geschäftsjahr 2023 durchgeführten Investitionen in Höhe von T€ 287 konnten vollständig aus frei verfügbaren liquiden Mitteln finanziert werden. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Infokom GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 % gesunken. Sie betrug zum Bilanzstichtag T€ 3.776 (Vorjahr T€ 4.275). Die Bilanzstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich geändert. Die Veränderung bei den Aktiva betraf insbesondere folgende Positionen: ● Reduktion des Anlagevermögens um T€ 13 ● Reduktion der Vorräte um T€ 72 ● Reduktion der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 495 ● Erhöhung der liquiden Mittel um T€ 34 Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen von T€ 287 (Vorjahr T€ 433) durchgeführt, überwiegend in den Bereichen PKW, Hardware und Software. Bei den Passiva ergaben sich folgende wesentliche Veränderungen: ● Erhöhung der sonstigen Rückstellungen um T€ 30 ● Reduktion der Lieferantenverbindlichkeiten um T€ 524 ● Reduktion der übrigen Verbindlichkeiten um T€ 20 Die Entwicklung des Eigenkapitals stellt sich wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 30,9 % (Vorjahr 26,9 %). IV. Leistungsindikatoren Als modernes Unternehmen ist die Infokom GmbH ein zuverlässiger und angesehener Arbeitgeber, der stark von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geprägt wird. Flache Hierarchien ermöglichen kurze Kommunikations- und Entscheidungswege sowie pragmatische Lösungsfindungen. Zudem ermöglicht die Organisationsstruktur eine flexible Zusammenarbeit über Fachbereiche hinweg sowie die persönliche Entfaltung in abwechslungsreichen Tätigkeiten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen die Arbeit, welche durch Eigenverantwortung, Offenheit und Flexibilität geprägt ist. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in der überdurchschnittlich langen Firmenzugehörigkeit vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. Ein besonderer Fokus lag im Jahr 2023 auf der Qualifikation des Führungsteams. Gemeinsam mit einem externen Partner wurde ein Führungskräftetraining initiiert, welches auch im Jahr 2024 fortgeführt wird. Parallel dazu sollen Auszubildende auch in den Fachbereichen der Infokom GmbH gewonnen werden, die bisher noch nicht ausgebildet haben. Ausbildung und betriebliche Weiterbildung in Kombination mit verschiedenen Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität ist aus Sicht der Geschäftsleitung notwendig, um trotz Fachkräftemangel weiterhin hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen zu beschäftigen. C. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT I. Prognosebericht Die Infokom GmbH ist ein IT-Unternehmen, das aufgrund der Ausrichtung auf die EUROBAUSTOFF und deren Gesellschafter stark abhängig von der Entwicklung der Baustoffbranche ist. Vor dem Hintergrund der unverändert hohen Baukosten und des nur langsam sinkenden Zinsniveaus ist es schwierig, die Investitionsbereitschaft der Kunden einzuschätzen. Im Jahr 2024 geht die Infokom GmbH von einer unverändert hohen Nachfrage nach Digitalisierungslösungen wie beispielsweise elektronischen Rechnungsworkflows und steigenden Investitionen in Schutzmaßnahmen vor Cyber-Angriffen aus. Letzteres wird die Tendenz zur Verlagerung von lokaler Serverinfrastruktur in die Cloud nochmals beschleunigen und bietet ein hohes Umsatzpotential im Neu- und Bestandskundengeschäft. Unter Berücksichtigung der Unsicherheit von Voraussagen zur Konjunkturentwicklung im Allgemeinen und im Baugewerbe im Besonderen ist mit einem Umsatz zwischen € 15,3 Mio. und € 15,8 Mio. zu rechnen. Die Infokom GmbH geht für das Geschäftsjahr 2024 von einem positiven Ergebnis in der Größenordnung des Jahres 2023 aus. Das gegenüber der Prognose im Vorjahresbericht deutlich bessere Ergebnis resultiert einerseits aus höheren Umsatzerlösen und andererseits aus den im Vergleich zu 2022 moderat gestiegenen Energiekosten, welche zum Planungszeitpunkt signifikant höher angesetzt wurden. II. Risikobericht Die kontinuierliche Überwachung aller relevanten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen in Verbindung mit einer zurückhaltenden Investitionspolitik stellen die Basis des Risikomanagements der Infokom GmbH dar. Eine Unterbrechung der Geschäftstätigkeit durch Elementarschäden oder Ausfälle ist durch Versicherungen abgedeckt; ebenso existieren spezielle Versicherungen für Ausfälle im Rechenzentrumsbetrieb und gegen Cyber-Angriffe. Die unverändert hohen Baukosten und die Unsicherheit, wann die EZB eine Zinswende einleitet, haben zu einer deutlichen Abkühlung der Baukonjunktur geführt. Ein Risiko besteht darin, dass die Kunden der Infokom GmbH darauf mit sinkenden IT-Investitionen reagieren. Ob und in welchem Umfang IT-Investitionen verschoben werden, wird sich im Laufe des Jahres 2024 zeigen. Da die Infokom GmbH nur in dem geschlossenen Markt der EUROBAUSTOFF Gesellschafter tätig ist, besteht ein weiteres Risiko in der Möglichkeit der Geschäftsaufgabe oder Fusion einiger Gesellschafter und des daraus resultierenden Verlustes von Kunden und der Reduzierung des Kundenpotentials. Ein zusätzliches Risiko besteht in der aktuellen Arbeitsmarktsituation und dem IT-Fachkräftemangel. Da die wichtigste Säule des Geschäftsmodelles der Infokom GmbH die zu erbringende Dienstleistung in Form von Entwicklung und Beratung darstellt, können geplante Projekte nur mit ausreichender Kapazität an hochqualifizierten Fachkräften umgesetzt werden. III. Chancenbericht Eine Chance besteht in der deutlich gestiegenen Sensibilität der Baustoffbranche in Bezug auf die Risiken von Cyber-Angriffen und die damit verbundene Bereitschaft in komplexe IT-Lösungen zu investieren. Die Corona-Pandemie hat zudem die Notwendigkeit aufgezeigt, den digitalen Wandel zu beschleunigen. Das umfangreiche Produktportfolio der Infokom GmbH und die Beratungskompetenz aus über 40 Jahren Erfahrung im Baustoffhandel stellen das richtige Angebot für den Baustoffhändler dar. Der geschlossene Markt innerhalb der Gesellschafter der EUROBAUSTOFF, in dem sich die Infokom GmbH bewegt, schützt vor dem übermäßigen Einfluss der Global Player des IT-Marktes. Da die Infokom GmbH neben den Gesellschaftern auch die Softwarelösungen für die EUROBAUSTOFF und die sechs Zentrallager liefert und betreut, kann der Gesellschafter mit den Lösungen der Infokom GmbH ideal an die Datenströme der EUROBAUSTOFF angebunden werden, was einen großen Wettbewerbsvorteil darstellt. Mit Fertigstellung einer um die spezifischen Anforderungen der Zentrallager erweiterten Version von InfoPro und deren Einführung in zwei weiteren Zentrallagern bis Ende des Jahres 2024 werden die technischen und organisatorischen Möglichkeiten zur weiteren Optimierung von Geschäftsprozessen zwischen den Kunden der Infokom GmbH nochmals zunehmen.
Karlsruhe, den 03. April 2024 Michael Baier, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 20231. Unternehmensdaten
2. Allgemeine Angaben Die Infokom GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Infokom GmbH ist als Kapitalgesellschaft im Sinne des § 264 HGB verpflichtet, einen Jahresabschluss nach den Vorschriften für Kapitalgesellschaften und einen Lagebericht nach § 289 HGB aufzustellen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB unter Berücksichtigung des "Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung" (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind nach den handelsrechtlichen Grundsätzen ausgerichtet worden. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgte die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter wurden ebenfalls linear abgeschrieben. Die Abschreibung bei beweglichen Wirtschaftsgütern des Sachanlagevermögens erfolgte monatsgenau. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden gemäß § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben. Die Maßgaben des § 253 Abs. 3 HGB wurden dabei eingehalten. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Erforderliche Bewertungsabschläge erfolgten, soweit diese notwendig waren. Die zum Stichtag unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nominalwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die flüssigen Mittel wurden zum Nominalwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Zahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen soweit sie Aufwand nach dem 31. Dezember 2023 darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden, unter Berücksichtigung sorgfältiger kaufmännischer Bewertungsgrundsätze, mit den Beträgen angesetzt, die voraussichtlich nach dem Abschlussstichtag in Anspruch genommen werden. Sämtliche Rückstellungen wurden gemäß § 253 HGB mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren, um ungewisse Verbindlichkeiten oder ungewisse Risiken abzudecken. Das Unternehmen erwartet allerdings keine relevanten Kostensteigerungen, die in den Erfüllungsbeträgen zu berücksichtigen wären. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB) angesetzt. 4. Angaben zu Positionen der Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen den Gesellschafter EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG in Höhe von T€ 1.425 (Vorjahr T€ 1.904). Sie bestehen in vollem Umfang aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind kurzfristig, die Restlaufzeit beträgt, wie im Vorjahr, höchstens ein Jahr. Zum 31. Dezember 2023 beträgt das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital € 1.261.292,00. Die Stammeinlagen sind in voller Höhe erbracht. In dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel werden alle Verbindlichkeiten unter Angabe der Restlaufzeiten aufgegliedert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stehen unter dem erweiterten Eigentumsvorbehalt der Lieferanten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.036 bestehen gegenüber der Gesellschafterin EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG (Vorjahr T€ 1.040). Sie beinhalten ein im Jahr 2020 erhaltenes Darlehen in Höhe von T€ 1.000, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 21 sowie eine Zinsverbindlichkeit in Höhe von T€ 15. 5. Sonstige Angaben Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Infokom GmbH durch ● Herrn Michael Baier Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und unterliegt nicht den Beschränkungen des § 181 BGB. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Gesellschafterversammlung Die EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG ist die alleinige Gesellschafterin der Infokom GmbH mit dem Sitz in Karlsruhe. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 112 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 109 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter), ohne Geschäftsführung, beschäftigt. Die Mitarbeiterstruktur gliedert sich im Geschäftsjahr wie folgt: ● 1 leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ● 111 angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 9 Auszubildende beschäftigt. Eventualverbindlichkeiten und aus dem Jahresabschluss nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen Langfristige Miet- und Leasingverpflichtungen: 1. Mietvertrag EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, monatlich ab 2024 € 15.000,00 sowie Nebenkosten € 11.500,00 (befristet bis 31.12.2033). 2. Mietvertrag Swiss Life Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH aus 12/2019, monatlich ab 2024 € 11.863,44 sowie Betriebs-/Nebenkosten € 2.889,01 (Der Mietvertrag wurde am 22.12.2023 mit Wirkung zum 31.01.2025 gekündigt, um ihn in veränderter Form fortzuführen) 3. Mietvertrag Swiss Life Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, monatlich ab 2024 € 720,14 sowie Nebenkosten € 260,00 (auf unbestimmte Zeit, Kündigungsfrist 6 Monate alle drei Jahre zum 30.09.). Weitere Eventualverbindlichkeiten, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nach den uns abgegebenen Erklärungen und unseren Feststellungen - abgesehen von den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten der Lieferanten - nicht. Muttergesellschaft
Ein Konzernabschluss der EUROBAUSTOFF Handelsgesellschaft mbH & Co. KG wurde gemäß § 296 HGB nicht aufgestellt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht) Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge oder Ereignisse eingetreten, die das im vorliegenden Jahresabschluss vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft beeinflussen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 14.672,47 mit dem Verlustvortrag in Höhe von € -110.503,58 zu verrechnen und den verbleibenden Verlustvortrag in Höhe von € -95.831,11 auf neue Rechnung vorzutragen.
Karlsruhe, den 03. April 2024 Michael Baier, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Infokom GmbH, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Infokom GmbH, Karlsruhe , - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Infokom GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse: ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, den 08. April 2024 DR.
GEHRE-TREUHAND-GMBH
Waldschmidt, Wirtschaftsprüfer Saßmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 24. Juni 2024 unverändert festgestellt. |
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