DURTRACK AGLiquidated

17219 Möllenhagen, DEU

Master Data

Registry
Register court Neubrandenburg HRB 1695
Registered
3/25/1992
Industry
Manufacture of plaster products for construction purposesManufacture of railway infrastructureManufacture of builders’ ware of plastic
Purpose
Herstellung von Stahlbetonschwellen, Produktion von sonstigen Betonfertigteilen aller Art und Vertrieb dieser Produkte

History

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Management

NameRole
Board Member
Stefan Linke
since 3/26/2008
Procura
Markus Mildner
since 11/5/2007
Procura
Eleonore Woyke
since 6/8/2006
Procura
Wolfgang Puntke
since 6/8/2006
Board Member
Wolf-Rüdiger Meyer
since 6/8/2006
Procura
Holger Horn
since 6/8/2006
Procura

Financial Report

Durtrack AG

Möllenhagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Bilanz zum 31. Dezember 2007

Aktiva

31.12.2007
31.12.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Rechte 130.312,00 164.169,00
2. Geleistete Anzahlungen 15.000,00 15.000,00
145.312,00 179.169,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 4.963.220,17 5.029.792,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.050.406,00 2.336.712,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 571.513,68 675.997,68
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 787.121,40 333.830,84
8.372.261,25 8.376.332,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.500,00 13.500,00
8.531.073,25 8.569.001,69
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.181.604,28 1.865.000,39
2. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke 1,00 1,00
3. Fertige Erzeugnisse 2.524.604,72 4.046.711,08
4. Geleistete Anzahlungen 68.800,00 0,00
4.775.010,00 5.911.712,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 666.825,78 1.871.978,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.351.763,57 11.919.880,98
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.026.465,10 1.957.707,76
12.045.054,45 15.749.567,55
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.639.833,56 5.496.944,13
22.459.898,01 27.158.224,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.755,32 16.568,12
- davon Disagio: € 0,00 Vorjahr: € 4.616,51
31.004.726,58 35.743.793,96

Passiva

31.12.2007
31.12.2006
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 512.000,00 512.000,00
II. Gewinnrücklagen 87.456,01 87.456,01
599.456,01 599.456,01
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 398.000,00 2.268.700,00
2. Sonstige Rückstellungen 3.560.700,00 4.136.600,00
3.958.700,00 6.405.300,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.310.439,77 14.066.840,13
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 42.940,30 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.051.861,98 1.674.708,60
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.800.894,47 10.906.608,49
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.240.110,95 2.090.880,73
- davon aus Steuern: € 16.000,00 Vorjahr: € 546.135,14
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 4.482,05 Vorjahr: € 5.167,41
26.446.247,47 28.739.037,95
D. Rechnungsabgrenzungsposten 323,10 0,00
31.004.726,58 35.743.793,96

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2007

2007
01.09.2006 - 31.12.2006
1. Umsatzerlöse 48.446.946,43 16.818.682,85
2. Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen - 1.522.106,36 - 371.462,35
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 10.162,13 24.749,71
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.408.260,98 804.644,77
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 29.629.607,68 - 9.749.854,09
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 1.016.968,95 - 292.655,83
- 30.646.576,63 - 10.042.509,92
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 7.581.927,09 - 2.960.871,24
b) Soziale Abgaben - 1.616.305,27 - 541.235,73
- davon für Altersversorgung: € 4.229,30 Vorjahr: € 792,66
- 9.198.232,36 - 3.502.106,97
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 901.269,08 - 313.481,04
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 6.638.121,05 - 3.065.911,90
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 746.704,43 206.432,49
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 547.243,75 Vorjahr: € 180.390,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 876.821,92 - 300.311,43
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 828.946,57 258.726,21
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.731.181,04 0,00
13. Sonstige Steuern - 42.303,01 - 12.331,00
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne - 2.517.824,60 - 246.395,21
15. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als große Kapitalgesellschaft einzustufen.

Das Gliederungsschema der Bilanz nach § 266 HGB wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB erweitert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Gemäß § 265 Abs. 6 HGB wurde die Bezeichnung einzelner Bilanzpositionen sowie Posten der Gewinn- und Verlustrechnung ihrem tatsächlichen Inhalt angepasst.

Der Jahresabschluss wurde nach Ergebnisabführung aufgestellt.

Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist nicht gegeben, da es sich im Jahr 2006 um zwei Rumpfgeschäftsjahre handelte.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gegenstände des immateriellen Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 8 Jahren) bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen einem und 50 Jahren) angesetzt.

Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des niedrigeren beizulegenden Wertes bilanziert.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten/Herstellkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem gewogenen Durchschnittswert. Für überalterte und ungängige Gegenstände werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten, Fertigungsbereichskosten (anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten) sowie angemessene Verwaltungsgemeinkosten.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden zum Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die Bewertung des Kassenbestandes und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen sind für die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet worden. Diese sind mit dem nach vernüftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Betrag der Inanspruchnahme angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr 2007 ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von T€ 3 mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 919) sowie Darlehen.

Die übrigen Forderungen haben alle eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Gemäß Kreditvertrag vom 19. Dezember 2001 mit der ING Bank Deutschland AG, Frankfurt a.M., ist das Konto bei der Müritz Sparkasse, Waren, mit einem Saldo in Höhe von T€ 4.898 verpfändet. Weitere Verfügungsbeschränkungen in Höhe von T€ 124 bestehen für die Verpfändung von Avalkonten.

Im Zusammenhang mit der Besicherung weiterer Avale bestehen bei der ING Bank Verfügungsbeschränkungen in Höhe von T€ 409. Des Weiteren sind T€ 203 als Kaution hinterlegt.

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 512.000,00. Es ist eingeteilt in 512.000 Stückaktien ohne Nennbetrag.

Der Vorstand ist vom Tag der Eintragung der Gesellschaft im Handelsregister (10. Januar 2003) an für die Dauer von fünf Jahren ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe von bis zu 256.000 neuer, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu € 256.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

T€
Bahnvergleich 2.195
Personalrückstellungen 412
Sanierungsentgelt 396
Ausstehende Eingangsrechnungen 215
Gewährleistung 178
Übrige (im Einzelfall unter T€ 100) 165
3.561

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten solche aus Lieferungen und Leistungen (T€ 6.283) sowie Darlehen (T€ 4.000) und die Ergebnisabführun 2007 (T€ 2.518).

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben zu den Restlaufzeiten im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt, der diesem Anhang als Anlage 2 beigefügt ist.

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

31.12.2007
Vorjahr
Bürgschaften und Gewährleistungen 773.435,72 773.435,72
Haftung aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 842.532,77 994.870,49
- davon zugunsten verbundener Unternehmen € 842.532,77 (Vorjahr: € 994.870,49)
1.615.968,49 1.768.306,21

Zum 31. Dezember 2007 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, zahlbar in 2008 (T€ 2.096), in 2009 (T€ 2.061), in 2010 (T€ 2.043) und in 2011 (T€ 1.831).

Zum Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo in Höhe von T€ 1.456.

Für Forderungsverzichte im Jahr 2006 von insgesamt T€ 4.501 wurden Besserungszahlungen vereinbart. Insgesamt sind diese zur Zahlung fällig, sofern in den Folgejahren - bis zur endgültigen Rückführung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - bestimmte, im Vorfeld vereinbarte Planwerte von Finanzkennzahlen überschritten werden.

Im Berichtsjahr waren keine Besserungszahlungen zu leisten. Zugunsten der am Forderungsverzicht beteiligten Banken wurde im Geschäftsjahr 2007 vertragsgemäß der erhaltene Kaufpreis aus dem Verkauf des Mörtelwerkes als Tilgung in Höhe von T€ 1.100 eingesetzt.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse (T€ 48.447) wurden in Höhe von T€ 44.508 im Inland und in Höhe von T€ 3.939 im übrigen Europa erzielt.

Folgende Tabelle zeigt die Umsatzerlöse:

2007
T€
Vorjahr 01.09.2006-31.12.2006
T€
Betonfertigprodukte 50.982 17.911
Erlösschmälerungen - 3.474 - 1.584
übrige 939 492
48.447 16.819

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremden Erträge in Höhe von T€ 154. Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 151.

Die Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhaltet die Auflösung von Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 1.733.

V. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt per 31. Dezember 2007 wurden 308 Mitarbeiter (ohne Vorstand) beschäftigt, davon 44 Angestellte und 250 gewerbliche Arbeitnehmer (davon 126 befristet) und 14 Auszubildende.

Folgende Mitglieder des Vorstands der Durtrack AG waren bestellt:

Herr Dr. Michael Tim Koehne, Möllenhagen, Vorstandsvorsitzender;

Herr Dipl.-Ing. Wolfgang Puntke, Frankfurt a.M., Vorstand für Technik und Qualität;

Herr Jörg-Christian Schiwek, Neubrandenburg (seit dem 01. April 2008).

Mitglieder des Aufsichtsrates der Durtrack AG waren im Geschäftsjahr:

Herr Alexander Goerke, Rechtsanwalt, Kiel (Vorsitzender);

Herr Prof. Dr. Bernd Hillemeier, Universitätsprofessor, Berlin (Stellvertreter);

Herr Ole Jensen, Rechtsanwalt, Kiel.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2007 eine Vergütung in Höhe von T€ 45.

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Durtrack AG Anteile von mehr als 20% hat:

Name Sitz Beteiligungsquote
%
Gezeichnetes Kapital
Ergebnis des Geschäftsjahres
- KOEHNE-BUD Sp.z.o.o.w l. Stagard Szeczecinsiski (Polen) 100,0 27.298,80 k.A.
- Durimm B.V. Apeldoorn, Niederlande 75,0 18.000,00 k.A,

Die Gesellschaften befinden sich insgesamt in Abwicklung.

VI. Konzernabschluss

Ein Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB, in den die Gesellschaft mit einbezogen ist, wird von der Durtrack Beteiligungsgesellschaft mbH + Co. Holding KG, Möllenhagen, erstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

VII. Ergebnisabführung

Aufgrund des geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages vom 20. November 2006, eingetragen im Handelsregister am 13. Dezember 2006, hat sich die Gesellschaft verpflichtet, ihren ganzen Gewinn an die Durtrack Beteiligungsgesellschaft mbH + Co. Holding KG, Möllenhagen, abzuführen. Die Gewinnabführung für das Geschäftsjahr beträgt T€ 2.518.

 

Möllenhagen, den 2. Juni 2008

Durtrack AG

Vorstand

Dr. Michael Tim Koehne

Wolfgang Puntke

Jörg Christian Schiwek

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2007
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Rechte 943.837,93 2.497,00 0,00 0,00 946.334,93
2. Geleistete Anzahlungen 15.000,00 0,00 0,00 0,00 15.000,00
958.837,93 2.497,00 0,00 0,00 961.334,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 26.662.595,39 8.073,58 161.846,94 0,00 26.832.515,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.511.653,80 104.816,75 0,00 0,00 26.616.470,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.967.131,21 134.359,81 0,00 46.385,63 3.055.105,39
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 333.830,84 615.137,50 - 161.846,94 0,00 787.121,40
56.475.211,24 862.387,64 0,00 46.385,63 57.291.213,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 490.385,33 0,00 0,00 462.927,68 27.457,65
57.924.434,50 864.884,64 0,00 509.313,31 58.280.005,83
Abschreibungen
01.01.2007
Zugänge
Abgänge
31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Rechte 779.668,93 36.354,00 0,00 816.022,93
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
779.668,93 36.354,00 0,00 816.022,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 21.632.803,22 236.492,52 0,00 21.869.295,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.174.941,80 391.122,75 0,00 24.566.064,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.291.133,53 237.299,81 44.841,63 2.483.591,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
48.098.878,55 864.915,08 44.841,63 48.918.952,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 476.885,33 0,00 462.927,68 13.957,65
49.355.432,81 901.269,08 507.769,31 49.748.932,58
Buchwerte
31.12.2007
31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Rechte 130.312,00 164.169,00
2. Geleistete Anzahlungen 15.000,00 15.000,00
145.312,00 179.169,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 4.963.220,17 5.029.792,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.050.406,00 2.336.712,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 571.513,68 675.997,68
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 787.121,40 333.830,84
8.372.261,25 8.376.332,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 13.500,00 13.500,00
8.531.073,25 8.569.001,69

Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2007

Art der Verbindlichkeit T€ Mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr
T€
1 bis zu 5 Jahren
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.310 1.575 9.735 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.052 1.052 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.801 12.801 0 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 43 43 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.240 1.240 0 0
26.446 16.711 9.735 0

Sicherheiten der Kreditinstitute:

Grundschuld über T€ 8.181, eingetragen im Grundbuch von Möllenhagen, Blatt 84 Abt. III Nr. 2

Grundschuld von T€ 5.113, eingetragen im Grundbuch von Möllenhagen, Blatt 84 Abt. III Nr. 3 und 4

Grundschuld von T€ 3.860, eingetragen im Grundbuch von Möllenhagen, Blatt 84 Abt. III Nr. 1

Grundschuld über T€ 500, eingetragen im Grundbuch von Möllenhagen, Blatt 40.000 Abt. III Nr. 1

Grundschuld über T€ 511, eingetragen im Grundbuch von Möllenhagen, Blatt 635 Abt. III Nr. 1 und 2

Grundschuld über T€ 466, einzutragen in den Grundbüchern von Möllenhagen und Ankershagen

Mithaftung der erststelligen Grundschuld über T€ 2.713, eingetragen im Grundbuch von Bergwerke, Blatt 87 Abt. III lfd. Nr. 1

Grundschuld über T€ 256 und T€ 1.508 eingetragen im Grundbuch von Möllenhagen, Blatt 480 Abt. III Nr.1 und. 2

Sicherungsübereignung diverser Anlagen und Maschinen

Bürgschaft von TDM 850

Raumsicherungsübereignung des gesamten Umlaufvermögens, mit einem Mindestschwellenbestand im Wert von T€ 1.534 (TDM 3.000)

Raumsicherungsübertragung Inventar vom 02. / 04. Juni 1997 mit Nachtrag vom 03. Februar 2000

Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Verpfändung des Festgeldkontos bei der ING Bank sowie Guthabenkonten bei der Müritz Sparkasse

Sonstige Sicherheiten

Grundschuld in Höhe von T€ 1.278 lastend auf dem Objekt Amtshaus, Blatt 635 Abt. III Nr. 3 - 7

Sicherheiten gemäß Sicherheitenpoolvertrag vom 04. Mai 2006

31. Dezember 2006

Art der Verbindlichkeit T€ Mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr
T€
1 bis zu 5 Jahren
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.067 2.598 11.469 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.675 1.675 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.907 10.907 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.091 2.091 0 0
28.740 17.271 11.469 0

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Einleitung

Durtrack ist Produzent von Gleisschwellen, Weichenschwellen, Bahnmasten, Freileitungsmasten sowie Kies und Sand. Bahnmaste, Freileitungsmaste, Kies und Sand werden derzeit ausschließlich national, Gleisschwellen und Weichenschwellen auch international vertrieben.

Durtrack entwickelt und produziert Fahrbahnsysteme für den Schienenverkehr im Fern- und Nahverkehr der großen Eisenbahngesellschaften, aber auch für kommunale Stadt- und Straßenbahnen und S-Bahnen. Der Anspruch unserer Kunden und damit der an unsere Produkte ist mit den Eigenschaften höchster Haltbarkeit, Belastbarkeit und gleichbleibendem Komfort bei jeder Beanspruchung beschrieben. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern bietet die Durtrack als Systemlieferant alle Leistungen für Produktentwicklung, und -produktion bis hin zum Angebot von Engineeringunterstützung, Supply, Logistik und Qualitätsmanagement. Am Ende der Kette steht die Rücknahme und das umweltzertifizierte Recycling von Altschwellen. Das Lieferprogramm der Durtrack umfasst neben den klassischen Monoblockschwellen für den traditionellen Schienenoberbau, - z.B. die Spannbetonschwellen vom Typ B70, dieses Produkt stellt den Kernbereich unsere Produktion dar und kann in großen Stückzahlen in kurzer Zeit produziert und ausgeliefert werden -, eine breite Auswahl von individuell entwickelten Varianten für verschiedenste Einsatzmöglichkeiten.

Unsere Technologie hat sich seit Jahren erfolgreich beim Bau und Betrieb einer Vielzahl, u.a. Hochgeschwindigkeitsstrecken, bewährt und findet in verschiedensten Varianten auch bei Spezialprojekten Anwendung. Besondere Anforderungen bei Sonderbauprojekten wie Tunneln, Brücken, aber auch besonders schwierige Untergrundbeschaffenheit stellen höchste Ansprüche an die Bahntrasse und damit ebenso an unsere Produkte. Die notwendige Nähe zu den Bauprojekten unserer Kunden ist sichergestellt und unsere Schwellensysteme können Dank intelligenter Logistik bedarfsgerecht am jeweiligen Bauabschnitt bereitgestellt werden.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Weltweit rechnen die Wirtschaftsinstitutionen trotz enormen Turbulenzen bedingt durch Öl- und Gaspreisanstieg und Immobilien-/Bankenkrise in diesem Jahr mit einem Wachstum aller Volkswirtschaften von insgesamt ca. 4,9 Prozent. Die Warnung vor wachsenden Risiken durch die globalen Ungleichgewichte bleibt aber auch in Deutschland nicht ungehört.

Für Deutschland schwanken die Wachstumsprognosen der verschiedenen Organisationen noch zwischen 2,4 und 2,7 %. Der wichtigste Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft war wie bereits in den Vorjahren der Export.

Durtrack vertreibt seine Produkte im Wesentlichen auf dem deutschen Markt. Die herausragende Rolle für die geschäftlichen Aktivitäten der Durtrack spielen die Gleis und Weichenschwellenlieferungen für die Deutsche Bahn.

Mit der primär nationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten waren wir im Berichtszeitraum in hohem Maße von der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland abhängig.

Unser wichtigster Kunde in Deutschland ist die DB Netz AG. Wichtigste Aufgabe ist es, mit einem qualitativ hochwertigen und auf die Bedürfnisse der Eisenbahnverkehrsunternehmen abgestimmten Schienennetz, die Grundlage für einen sicheren und zuverlässigen Bahnbetrieb zu schaffen. Neben der Instandhaltung gehören zu den vorrangigen Tätigkeitsfeldern die Investitionen in das bestehende Netz, in Neu- und Ausbaustrecken.

Die Infrastruktur des Fahrweges besteht aus ca. 34.000 Kilometern Gleisen und gegenwärtig rund 73.000 Weichen und Kreuzungen, den elektrischen Oberleitungen, Signalen, Stellwerken, technischen Anlagen zur Zugsicherung sowie Bauwerken wie 28.000 Brücken und 800 Tunneln. Von dem gesamten Gleisnetz sind ca. 20.000 Kilometer elektrifiziert. 310 Eisenbahnverkehrsunternehmen nutzen in Teilen diese Fahrwege.

Mit Blick auf die Qualität und Verfügbarkeit des Netzes lagen die Aufwendungen für Instandhaltung auf einem hohen Niveau. Das Modernisierungsprogramm der Bahn wurde mit den Schwerpunkten Bestandsnetz sowie Leit- und Sicherungstechnik fortgeführt.

Mit ProNetz hat die Bahn im Frühjahr 2007 ein auf mehrere Jahre angelegtes Zukunftsprogramm für das bestehende Schienennetz entwickelt. Es zielt darauf ab, die vorhandene Infrastruktur fit zu machen für mehr Verkehr. Wie bereits in den Vorjahren lag der Schwerpunkt dieser Investitionsmaßnahmen im Oberbau - hierunter fallen die Erneuerung oder Ertüchtigung von Schienen, Schotter und Schwellen.

Die Brutto Investitionen der DB AG lagen im Geschäftsjahr 2007 (Mrd. Euro 6,3) auf Vorjahresniveau (Mrd. Euro 6,6).

2008 werden die Bauaktivitäten der DB Netz AG unvermindert fortgeführt. Von den Investitionen in die bestehende Infrastruktur - insgesamt mehr als 3 Milliarden Euro pro Jahr - fließen allein über 1 Milliarde Euro in den Oberbau, also auch in den Austausch von Schienen, Weichen, Schwellen und Schotter.

Wir gehen davon aus, dass im Rahmen dieser Investitionsstrategie auch in den Folgejahren jährlich Investitionen in Höhe dieser Vorjahresbeträge erfolgen.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Weiter positive Umsatzentwicklung

Durtrack erzielte im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz nach Erlösschmälerungen in Höhe von T€ 48.447.

Diesen Umsätzen im Berichtsjahr liegen folgende Absatzentwicklungen in den einzelnen Produkt - und Marktsegmenten zugrunde.

Absatzbetrachtung in den Märkten

Der Gleisschwellenabsatz 2007 im Inland mit unserem Hauptkunden DB Netz AG entsprach den prognostizierten Erwartungen.

In unseren ausländischen Märkten sind bei einem schwierigen Umfeld rückläufige Absätze festzustellen.

Kongruent mit den Lieferungen von Gleisschwellen im Inland sind die Weichenschwellenabsätze im Rahmen unserer Erwartungen erfolgt.

Dazu kamen planmäßige direkte bzw. indirekte Lieferungen über unsere Partner in internationale Märkte auf Vorjahresniveau.

Durch intensive inländische Baumassnahmen zum weiteren Ausbau der Elektrifizierung der Fahrwege konnten im Geschäftsjahr 2007 entsprechende Stückzahlen von Bahnmasten für Oberleitungen abgesetzt werden.

Im Bereich der übrigen Umsatzträger sind der Kies- und Sandvertrieb sowie die Belieferungen von regionalen Straßenbaumaßnahmen mit Tragschichtmaterial aus Beton-Recyclingmaterial hervorzuheben.

4. Weiterentwicklung des Managementsystems

Die im Berichtsjahr eingeführten europäischen Normen, deren nationale und internationale Anwendungsregeln sowie die zugeordneten Produktspezifikationen sind nach wie vor geprägt von umfangreichen Neuerungen und nationalen Auslegungen. Ergänzungen des Produktsortiments zwangen zu erneuten Nachweisen der Produktanforderungen auf Basis der aktuellen Regelungen.

Die überarbeitete Fassung des Qualitätsmanagement Handbuchs, der Prüfpläne und der Ausführungsanweisungen wurden im März 2007 freigegeben. Eine erneute Aktualisierung der QM-System-Unterlagen wurde im Mai 2008 realisiert.

5. Produktion

Im Berichtszeitraum wurden die Arbeitsabläufe und die Produktqualität kontinuierlich beobachtet und nach Möglichkeit weiter verbessert. Eingehende Verbesserungsvorschläge wurden bewertet und nach Maßgabe realisiert. Vor allem in den Produktionsbereichen Gleisschwellen und Mastefertigung wurden vielfältige Erprobungen von personellen und technologischen Änderungen durchgeführt, deren positive Ergebnisse größtenteils zum Anfang des Kalenderjahres 2008 zum Tragen kommen.

6. Forschungs- und Entwicklungsarbeit

Entwicklungsprojekte wurden für alle Technologie- und Produktbereiche der Durtrack spezifiziert und systematisch verfolgt, um weiterhin an den aktuellen und mittelfristigen Entwicklungen teilhaben zu können.

7. Beschaffung

Bedarfsgerechte Versorgung der Produktion mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen

Die Koordination zwischen Bedarf, Beschaffung und Lagerhaltung erfolgt durch den Bereich Einkauf und Materialwirtschaft. Unterstützt durch das bestehende Warenwirtschaftssystem konnte die Bestandsüberwachung weiter verbessert werden.

Für alle Hauptmaterialgruppen gibt es eine ausreichende Anzahl von qualifizierten Lieferanten, so dass keine Versorgungsprobleme aufgetreten, bzw. zu erwarten sind. Gleiches gilt für die Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen.

Für die Qualitätssicherung von Einsatzgütern greifen drei Maßnahmen des bereits angeführten Qualitätsmanagement-Systems

das Materialzulassungsverfahren für Grundmaterialien, sicherheitsrelevante Teile und Dienstleistungen

das Lieferantenzulassungsverfahren für die zugelassenen Materialien und

die Wareneingangsprüfungen im Zuge der werkseigenen Produktionskontrolle.

Dabei war zu jeder Zeit eine störungsfreie Versorgung der Produktion und der unterstützenden Bereiche mit den notwendigen Materialien gewährleistet.

Der Rohstoff Sand wird bedarfs- und qualitätsgerecht von unserem Kiestagebau zur Verfügung gestellt. Für Rohstoffe wie Zement, grobe Gesteinskörnungen, Spannstahl- und Befestigungsteile und auch Energie wurden mit unseren Lieferanten langfristige Einkaufsrahmenverträge abgeschlossen.

Die Verträge schließen insbesondere folgende Zielvereinbarungen ein:

Klare Definition der Qualitätsmerkmale

Langfristige Preisbindung und günstige Preise durch Mengenrabatte

Kurze Lieferzeiten zur Optimierung der Lagerbestände.

Aufgrund der geringen Fertigungstiefe unserer Produktion und der einhergehenden hohen Materialaufwandsquote stellen die steigenden Rohstoffpreise unverändert eine besondere Herausforderung für unseren Einkauf dar. Die Preise für Rohstofflieferungen waren im Geschäftsjahr 2007 weiterhin auf steigendem hohem Niveau.

Unsere Termintreue ist stark von den Lieferanten Stahl- und Oberbaumaterial abhängig. Die Situation auf dem Stahlmarkt erfordert erhöhte Aufmerksamkeit. Um auf Lieferengpässe reagieren zu können, haben wir den Lieferantenkreis von Spannstählen um einen Lieferanten zusätzlich zu unserem von Voest Alpine unterhaltenen Konsignationslager erweitert und die kurzfristige Umstellungsmöglichkeit durch Eignungsnachweise alternativer Spannstähle in Abstimmung mit unseren Kunden gesichert.

Die Preise für Gas und Elektrizität waren 2007 für uns im Einkauf stabil und vertraglich abgesichert. Da nach unserer Einschätzung auch die Energiebezugspreise weiterhin der volatilen Entwicklung des Rohstoffmarktes unterliegen, haben wir einen Neuvertrag über die Lieferung von Elektroenergie mit stabilen Preisen bis Ende 2009 abgeschlossen. Die Versorgung mit Gas haben wir durch einen unbefristeten Liefervertrag abgesichert. Die Preise für den Gasbezug werden entsprechend der Energiemarktentwicklung quartalsweise angepasst.

8. Personal- und Sozialbereich

In Berichtsjahr wurden durchschnittlich 308 Mitarbeiter (ohne Vorstand) beschäftigt, davon 44 Angestellte, 250 gewerbliche Mitarbeiter (davon 126 befristete Mitarbeiter) sowie 14 Auszubildende.

Die Zahl unserer Arbeitnehmer haben wir den zu bewältigenden Arbeitsaufgaben sowie der Erwartungshaltung für die kommenden Geschäftsjahre angepasst. Damit werden wir auch unserer hohen sozialen Verantwortung gerecht. Nach wie vor haben wir es uns als Ziel gesetzt, Jugendlichen eine Ausbildung zu ermöglichen und so unseren Nachwuchs soweit wie möglich selbst auszubilden.

Die Mitarbeiterzahl korreliert mit der Produktionsauslastung in allen Bereichen.

Im Geschäftsjahr kam es aufgrund der Anwendung des im Juni 2006 geschlossenen Tarifvertrages zu höheren Personalaufwendungen. Ab dem 01.04.2007 wurden 2,6% mehr Lohn und Gehalt für unsere unter den Geltungsbereich des Tarifvertrages fallenden Mitarbeiter aufgewendet.

Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden jährlich im Unternehmen planmäßig intern und extern durchgeführt. Besonderes Augenmerk richtet der Vorstand auf wiederholungspflichtige Prüfungen und gesetzlich vorgeschriebene Qualifikationen sowie der Aus- und Weiterbildung von Schlüsselpersonal. Eine Bewertung der Weiterbildungsmaßnahmen erfolgt regelmäßig und entsprechend den Festlegungen unseres Qualitätsmanagementsystems.

Im Jahr 2007 sind insbesondere, um weiterhin marktgerecht die Anforderungen unserer Kunden erfüllen zu können, die Bereiche Vertrieb, Qualitätssicherung und Controlling mit erfahrenem Personal gestärkt worden.

Die im Vorjahr begonnene Meisterausbildung von vier Mitarbeitern für die Bereiche Betonteilproduktion bzw. Transport und Verladung wurde auch im Jahr 2007 mit erfolgreich abgelegten Zwischenprüfungen weitergeführt. Ferner sind Schweißer-, Beton-, und CAD-Lehrgänge von uns initiiert und erfolgreich von unseren Kollegen durchgeführt worden. Die in vorgeschriebenen Turnussen nachzuweisenden Kenntnisse im Bereich Qualitätssicherung sind im Jahr 2007 erbracht worden.

Unfall- und Arbeitsschutz liegen im Verantwortungsbereich unseres Werkleiters, dem Sicherheitsbeauftragten, der Fachkraft für Arbeitssicherheit bzw. der unter Vertrag stehenden Betriebsärztin.

Periodisch wird die Ersthelferausbildung von verantwortlichen Mitarbeitern in den Bereichen der Verwaltung und der Produktion durchgeführt. Es finden systematisch, bei Einstellung und im Beschäftigungsprozess, Unterweisungen und Tauglichkeitsuntersuchungen der Belegschaft statt.

9. Umweltschutz

Auflagen im Bereich des Umweltschutzes wurden durch den Werkleiter und den Umweltschutzbeauftragten ständig überwacht.

Der Kiestagebau wird gemäß Hauptbetriebsplan vom 29.05.2006 zur Errichtung und Führung des Tagebaues Möllenhagen Rethwisch betrieben und in Verbindung mit dem Abschlussbetriebsplan vom 29.06.06 fachgerecht rekultiviert. Eine regelmäßige externe Überwachung erfolgt durch das Bergamt Stralsund. Im Dezember 2007 erfolgte die letzte Überwachung.

10. Versicherung und Versicherungsschutz

Der vereinbarte Versicherungsschutz der Durtrack orientiert sich an den Risiken, welche auf einen Produktionsbetrieb mit unserem Sortiment, unserem Marktumfeld sowie den möglichen internen und externen Störfällen negativen Einfluss nehmen könnten.

In Zusammenarbeit mit unserem betreuenden Industrieversicherungsmakler wird hier auf sich ändernde Gegebenheiten reagiert, indem auf angemessene Wirtschaftlichkeit geachtet und unter Umständen die Versicherungsbedingungen angepasst werden.

11. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Gesellschaftsrechtliche Entwicklung der Gesellschaft

Umstellung des Geschäftsjahres

Mit Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung der Durtrack AG vom 20. November 2006 wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft geändert.

Im Gegensatz zum Vorjahr entspricht das Geschäftsjahr 2007 dem Kalenderjahr.

Gleichzeitig gilt der von der Hauptversammlung zugestimmte Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Durtrack Holding und der Durtrack AG, der seine steuerrechtliche Wirksamkeit am 1. September 2006 entfaltete. Die Handelsregistereintragung des Beschlusses erfolgte am 19. Dezember 2006.

"Bahnvergleich 2000"

Der Vergleich mit der DB AG wird von beiden Parteien bedient. Der Vorstand erkennt für die nächsten Jahre keine besonderen Risiken aus dem verbliebenen Bahnvergleich 2000.

II. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Durch die Betrachtung des Berichtsjahres als Kalendergeschäftsjahr sind die absoluten Werte nicht mit denen des Vorjahres, welches ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. September 2006 bis 31. Dezember 2006 darstellt, vergleichbar.

Um eine gewisse Vergleichbarkeit zu ermöglichen wird in den folgenden Ausführungen auf die relativen Werte Bezug genommen.

Wie bereits im Abschnitt I.3 beschrieben, wurde im Berichtszeitraum ein Umsatz nach Erlösschmälerungen von T€ 48.447 erzielt.

Dieser Umsatz wurde im Wesentlichen aus der erwähnten Liefermenge an Gleis- und Weichenschwellen in Deutschland und in den europäischen Märkten generiert.

Ausgehend von dem erreichten Umsatz erzielte die Durtrack im Berichtszeitraum ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 829.

Die Materialaufwandsquote in Bezug auf die Umsatzerlöse betrug im Berichtszeitraum 63 % und bewegt sich damit über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne Transportkosten) sind mit 5,2 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum 2006 leicht gesunken, ebenso aber auf der Habenseite die sonstigen betrieblichen Erträge mit nur 3 %.

In der Personalaufwandsquote in Höhe von 19,6 % sind zum einen die Auswirkungen der Tarifanpassung des Jahres 2007 spürbar, aber auch die Personalintensität einiger Produktbereiche durch deren nicht mit den anderen Produktbereichen korrelierende Absatzsteigerungen.

Die Aufwendungen für Transport- und Logistikdienstleistungen gehen einher mit der veränderten Absatzquote von unseren Schwellenlogistikzentren und sind daher mit insgesamt 11,0 % im Rahmen des Erwarteten.

2. Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum 31. Dezember 2007 um T€ 38 vermindert. Hierbei standen den Abschreibungen in Höhe von T€ 901 Zugänge in Höhe von T€ 865 sowie Abgänge zu Buchwerten in Höhe von T€ 1 gegenüber.

Der Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2007 im Vergleich zum 31. Dezember 2006 um T€ 1.205 ist durch die rückläufigen Absatzzahlen in den Monaten November und Dezember 2007 begründet.

Im Zusammenhang mit dem Mahnwesen werden im regelmäßigen Rhythmus von 2 Wochen Mahnvorschlagslisten aus unserem Buchhaltungssystem generiert und die Debitoren, deren Zahlungen bereits überfällig sind, angeschrieben. Im Einzelfall erfolgt die Erinnerung in einem persönlichen Gespräch.

Um Forderungsausfälle zu minimieren werden bestimmte Forderungen bei der Warenkreditversicherung von Euler-Hermes zum einen auftragsbezogen und zum anderen allgemein versichert. Forderungsausfälle hatten wir im Berichtszeitraum nicht zu verzeichnen.

Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2006 geringfügig um T€ 143.

3. Finanzlage

Die Liquidität ist langfristig gesichert.

Mit den Banken wurden Kreditverträge mit langfristigen Laufzeiten geschlossen. Die Liquidität ist auch in der Perspektive der vertragsgerechten Bedienung gegenüber den Gläubigerbanken gesichert.

Die im Berichtsjahr zur Verfügung stehende freie Liquidität reichte jederzeit aus, um die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag sowie Chancen und
Risiken der künftigen Entwicklung

1. Entwicklung der Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag

Die weitere Entwicklung der Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag ist im Wesentlichen geprägt durch positive Jahresperspektiven unserer Hauptkunden. Die noch verhaltenen Auftragseingänge im 1. Quartal 2008 veranlassen uns aber zu erhöhter Aufmerksamkeit und Vorsicht bei allen zu leistenden finanziellen Transaktionen.

2. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Chancen, die wir für die zukünftige Entwicklung der Durtrack sehen, werden durch folgende Einschätzung unsererseits untermauert.

Wir erwarten, dass die DB Netz AG mittelfristig alle zur Verfügung stehenden Bundesmittel für Bestandsnetzinvestitionen ausschöpfen wird, so dass bei einem gleich bleibenden Marktanteil der Durtrack AG ein hinreichender Gleisschwellenabsatz auf dem deutschen Markt gewährleistet ist.

Für das Jahr 2008 sehen wir keine wesentlichen Veränderungen bei den erwarteten Absatzzahlen bei Gleis und Weichenschwellen.

3. Risiken der zukünftigen Entwicklung

3.1 Wirtschaftliche Risiken

Risiken, die wir für die Zukunft analysiert haben:

Marktseitig liegt für uns das größte Risiko in einer Reduzierung des Umsatzes infolge einer Verringerung der Investitionen der Deutschen Bahn.

Weitere Risiken ergeben sich nach unserer Einschätzung in unverändertem Maße aus der Entwicklung auf dem Rohstoffmarkt, speziell dem Stahlmarkt und im Energiesektor.

3.2 Personelle Risiken

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation, speziell in unserer Region, sehen wir keine Risiken im Personalbereich.

Die Fluktuation ist im Rahmen der Stammbelegschaft sehr gering. Für weiteren eventuell notwendig werdenden Personalaufbau stehen qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung.

3.3 Steuerliche Risiken

Die Betriebsprüfung im Koehne Konzern, in welchem wir bis zum 31. August 2006 eingegliedert waren (Beherrschungs- sowie Ergebnisabführungsvertrag), für die Jahre 1997 bis 1999 ist zwischenzeitlich abgeschlossen worden. Die Bescheide gegen uns wurden im Januar 2007 erlassen. Wir haben hiergegen Einspruch eingelegt und erfolgreich eine Aussetzung der Vollziehung erreichen können. Strittig hierbei ist folgendes:

Die Finanzverwaltung vertritt die Auffassung, dass eine wirtschaftliche Eingliederung der Durtrack AG in die Koehne Holding als geschäftsführende Holding im Zeitraum zwischen April 1997 und Februar 1999 nicht vorgelegen haben soll und damit die steuerliche Wirksamkeit der bestehenden Ergebnisabführungsverträge (steuerliche Organschaft) in den Jahren 1997 bis 1999 nicht gegeben gewesen sei.

Nach unserer Auffassung und der unserer steuerlichen Berater war die wirtschaftliche Eingliederung für den genannten Zeitraum gegeben.

Unterlagen, welche der Finanzverwaltung während der laufenden Betriebsprüfung überreicht wurden (Konzernrichtlinie, Protokolle der Geschäftsführerbesprechungen), wurden bisher nicht als Nachweis akzeptiert. Im Herbst 2006 haben wir den gesamten Sachverhalt nochmals gutachterlich überprüfen lassen mit dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen für eine steuerliche Organschaft sehr wohl vorgelegen haben. Auch dies hat die Finanzverwaltung nicht überzeugt. Bis zum heutigen Zeitpunkt liegt eine Entscheidung im Einspruchsverfahren nicht vor. Aufgrund der streitgegenständlichen Höhe (Steuernachzahlungen Mio. € 11; Zinsen Mio. € 4) werden wir bei weiterhin ablehnender Auffassung der Finanzverwaltung unsere Auffassung im Klageverfahren durchsetzen. Sollte uns dies nicht gelingen, sehen wir den Bestand der Gesellschaft als gefährdet.

Aus den oben genannten Gründen halten wir und unsere steuerlichen Berater die bilanzielle Abbildung dieses Sachverhaltes nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung daher nicht für erforderlich.

 

Möllenhagen, den 2. Juni 2008

Durtrack AG

Vorstand

Dr. Michael Tim Koehne

Wolfgang Puntke

Jörg Christian Schiwek

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Durtrack AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir darauf hin, dass die Behandlung zukünftig zu liefernder Freischwellen entgegen dem Wortlaut der entsprechenden Vereinbarungen als sonstige finanzielle Verpflichtung ausgewiesen wird. Ebenfalls verweisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft unter Abschnitt III.3.3. des Lageberichtes (steuerliche Risiken).

 

Leipzig, den 2. Juni 2008

Rölfs WP Partner AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Schilling, Wirtschaftsprüfer

Heike Finke, Wirtschaftsprüferin

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