BST GmbH
Remusweg 1, 33729 Bielefeld, DEUMaster Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Joachim Barthelme since 6/7/2024 | Procura |
Uwe Menke since 2/2/2023 | Procura |
Alexander Heck since 12/6/2022 | Managing Director |
Ingo Dipl.-Oec. Koesfeld since 3/31/2021 | Managing Director |
Roman Andreas Frost since 11/28/2017 | Procura |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
EMG Automation GmbHSelf-held cycle | 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership structure and capital distribution
HoldingsBeta
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Financial Report
Official financial statements and annual reports
BST International GmbHBielefeldJahresabschluss zum 31. Dezember 2007LageberichtEntwicklung von Branche und GesamtwirtschaftDie BST International operiert weltweit im Rahmen ihrer Globalstrategie im Investitionsgüterbereich der Steuerungs- und Automatisierungstechnik. Die Produktpalette beinhaltet im Wesentlichen Bahnlaufregelungen und Qualitätssichernde Systeme für die Papier-, Folien-, Gummi- und Kunststoffindustrie. Die hierfür relevante Branche Druckereimaschinen zeigte in 2007 mit einem Minus von 1 % (Inland +6 %; Ausland -3 %, davon Euro-Raum -9 %) einen erneuten Abwärtstrend nach dem bereits rückläufigen Jahr 2006 (-7 %). Der Teilbereich der Flexo-Druckmaschinen wurde in 2007 aber durchweg positiv bewertet. Der Bereich dieser Maschinenhersteller, der bedeutendsten Kundengruppe für BST, zeigte bis auf wenige Einzelfälle positive Marktentwicklungen. Dieser Trend zeigte sich nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland, insbesondere die italienischen Maschinenhersteller konnten in 2007 Rekordergebnisse erzielen. Für 2008 erwartet der VDMA für die Branche Druckereimaschinen für Deutschland ein Wachstum von 2 %. Die Marktausschöpfung für die Qualitätssichernden Systeme wurde weiter intensiviert. Der Trend verschiebt sich von immer schnelleren und teueren Druckmaschinen hin zu kostengünstigen ökonomischen Anlagen. Wir erwarten für 2008 und in den folgenden Jahren in diesem Marktsegment eine deutliche Steigerung. Dieses Wachstum soll durch Weiterentwicklungen und neue Produkte erreicht werden. Das Kundenspektrum umfasst die gesamte Papier-, Folien-, Non-Woven-, Kunststoff- und Reifenindustrie. Der relevante Markt wird bestimmt durch Kundenforderungen nach komplexen Systemlösungen mit entsprechenden Anforderungen an die einzelnen Automatisierungsbausteine. Generell ermöglichen die Produktinnovationen im Bereich Qualitätssichernde Systeme unseren Kunden, die steigenden Qualitätsanforderungen des Marktes zu befriedigen sowie deutliche Produktionskostenreduzierungen zu erreichen. Auftragseingang- und UmsatzentwicklungDie Geschäftseinheit Fertigungsautomatisierung Druck sah sich in 2007 einem weiterhin zunehmendem Preisdruck im US-Dollar- und Yen-Raum ausgesetzt. Der Wertverlust von 11 % des US-Dollar und der Verlust von 5 % des Yen gegenüber dem EURO führte in Ländern dieses Währungsraums zu hartem Preiswettbewerb. Wir konnten uns im Bereich der Bahnlaufregelungen entgegen der allgemeinen Branchenentwicklung behaupten und im Geschäftsvolumen ein Plus von 7 % gegenüber Vorjahr erzielen. Nach der erfolgreichen Markteinführung der Bahnlaufregelung "Compact Guide" auf der Messe LabelExpo zeigen die ersten Auftragseingänge bereits ein großes Potential für ein schnelles Wachstum. Besonders starke Auftragseingangs- und Umsatzzahlen haben wir in der Geschäftseinheit der Qualitätssichernden Systeme Druck erzielen können. Der Auftragseingang konnte mit 10 % und der Umsatz mit 15 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Wesentlicher Wachstumstreiber war unser Highend-Produkt "Premius Digital" und der Registerregler AR4000. Bei den Qualitätssichernden Systemen für die Reifenindustrie konnten wir gegenüber Vorjahr mit 21 % im Auftragseingang und 23 % im Umsatz ebenfalls sehr deutlich zulegen. Hier war die hohe Nachfrage nach Reifenaufbaumaschinen insbesondere in China und Korea maßgeblich an der erfreulichen Entwicklung beteiligt. Insbesondere die Inbetriebnahme der Fabrik unserer Tochtergesellschaft BST International (Shanghai) Co., Ltd. hat das Vertrauen unserer chinesischen Kunden in unsere Leistungsfähigkeit nachhaltig gestärkt, so dass wir in China unsere Marktführerschaft weiter ausbauen konnten. Zusätzlich konnten wir aber auch mit dem Auftragseingang aus Deutschland und Europa deutlich gegenüber dem Vorjahr zulegen. Insgesamt betrug der Auftragseingang im Jahr 2007 Mio. EUR 36,6 und lag damit um 10,9 % über dem Vorjahr. Der Auslandsanteil am Auftragseingang betrug 2007 analog zum Vorjahr 70 %. Das Wachstum wurde auf breiter Basis unserer Produktpalette erzielt, besonders jedoch durch die intensive Vermarktung des "Premius Digital" und der hohen Projektvolumina im Reifenbereich. Der Auftragsbestand belief sich per 31. Dezember 2007 auf Mio. EUR 2,2 und lag damit unter Vorjahresniveau (Mio. EUR 3,0). Der Umsatz stieg im Berichtsjahr auf Mio. EUR 37,2 und lag damit um 14 % über dem Wert des Vorjahres. Einem Rückgang der Nachfrage aus dem nordamerikanischen Markt (minus 16 %) stehen Steigerungen im europäischen (plus 13 %) und asiatischen Markt (plus 35 %) gegenüber. Der Auslandsanteil vom Umsatz, der in 2007 71,6 % des Gesamtumsatzes (Vorjahr: 70,1 %) betrug, zeigt folgende regionale Zusammensetzung:
Produktion und BeschaffungDurch weitere Verbesserungen im Bereich der Prozesssteuerung sowie Arbeitsablaufoptimierungen und Outsourcing von Teilen der Fertigung konnte die Produktivität gegenüber Vorjahr erneut um 8 % gesteigert werden. Bei der Beschaffung wurden durch Warengruppenstrategien, Bündelung und Fokussierung der Bedarfe, Beschaffungen aus dem US-Dollar-Raum sowie intensive Nutzung des Einkaufsinformations- und Lieferantenbewertungssystems die sich fortsetzende Erhöhung der allgemeinen Rohstoffkosten nicht nur weitestgehend kompensiert, sondern zusätzlich weitere Kostensenkungseffekte generiert. Der Materialanteil konnte dadurch gegenüber dem Vorjahr in etwa auf dem gleichen Niveau gehalten werden. Darüber hinaus hat sich die frühzeitige Einbindung des Strategischen Einkaufs in der Produktentstehungsphase neuer Produkte positiv auf den Materialanteil ausgewirkt. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte hat sich aufgrund eines geplanten Bestandsaufbaus gegenüber dem Vorjahr etwas verschlechtert. Der Aufbau der Vorräte war erforderlich, um aufgrund der konjunkturellen Entwicklung eingetretenen, teilweise erschwerten Materialbeschaffung, die fristgerechte Auslieferung von Kundenaufträgen mit kurzen Lieferzeiten zu gewährleisten. InvestitionenIm Jahr 2007 wurden insgesamt TEUR 458 in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert. Mit dem Anbau eines 400qm großen Bürogebäudes durch den Leasinggeber ist ein weiterer Meilenstein für das zukünftige Wachstum gelegt worden. Weiterhin wurden Leasingverträge über Vermögensgegenstände im Gesamtwert von TEUR 38 abgeschlossen, die aufgrund der Vertragsgestaltung beim Leasinggeber zu bilanzieren sind. Schwerpunkte lagen bei den Sachanlagen im Bereich der Kapazitätserweiterung in neue Fertigungs- und Büroflächen sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im EDV- und Fertigungsbereich. Mit der Gründung der BST International (Shanghai) Co., Ltd. (eingezahltes Kapital TEUR 335) und der Kapitaleinlage bei BST France S.A.R. L. (Erhöhung um TEUR 200) wurde das Beteiligungsportfolio für die Zukunft ausgerichtet. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDas absolute Bruttoergebnis lag mit Mio. EUR 14,2 auf Rekordniveau, wobei sich jedoch das prozentuale Bruttoergebnis vom Umsatz auf 38,2 % leicht reduziert hat (Vorjahr 39,3 %). Die Erlösqualität konnte aufgrund der Währungsbelastungen im internationalen Wettbewerb und der expansiven Wachstumspolitik nicht ganz auf Vorjahreshöhe gehalten werden. Die Materialaufwendungen konnten auch durch die Nutzung von Einkäufen aus dem US-Dollar-Raum und durch weitere technische Optimierungen der Produkte auf 39,6 % vom Umsatz (Vorjahr 40,0 %) leicht reduziert werden. Die Personalaufwendungen liegen mit Mio. EUR 9,5 auf dem Niveau des Vorjahres. Der Mitarbeiterstand (ohne Azubis) betrug im Jahresdurchschnitt 148 gegenüber 145 im Vorjahr. Trotz temporärer Erhöhung der Kapitalbindung bei Vorräten und Forderungen dokumentieren der operative Cashflow und die vorhandenen flüssigen Mittel die realisierte Ertragskraft und die ausreichende Finanzierung. Diese Finanzierung wird zusätzlich durch vorhandene, aber nicht in Anspruch genommene Kreditlinien erweitert. Damit ist die Gesellschaft für ein weiteres organisches Wachstum ausreichend mit Liquidität ausgestattet. Für das Jahr 2007 wird ein Gewinn von TEUR 4.389 ausgewiesen, der aufgrund eines mit der alleinigen Gesellschafterin bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags vollständig abgeführt worden ist. Das Eigenkapital beträgt 26,5 % (Vorjahr: 26,5 %) der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen wird vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Weitere wesentliche Leistungsindikatoren werden im Vergleich zum Vorjahr wie folgt ausgewiesen:
Forschung und EntwicklungDie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in Höhe von 11,2 % (Vorjahr 11,6 %) vom Umsatz beinhalten im Berichtsjahr im Wesentlichen, mit Fokus auf den Schmalbahn-Druckmaschinenmarkt, den neuen Regler "EKR 500", neue Sensoren, das neue Fehlererkennungssystem "Shark", Spezialausführungen des Systems "Premius Lex" sowie die Weiterentwicklung bestehender Produktlinien und die Erweiterung der Software-Optionen des "Premius Digital". Im Einzelnen sind hier besonders erwähnenswert:
Umwelt- und ArbeitnehmerbelangeBei der Forschung und Entwicklung neuer Produkte und in der Produktion wird immer auf eine möglichst hohe Umweltverträglichkeit geachtet. Das Management sorgt dafür, dass alle gesetzlichen Anforderungen eingehalten oder übertroffen werden. Verantwortlich für den Umweltschutz ist der Leiter des strategischen Qualitätsmanagements. Das bereits seit einigen Jahren eingeführte Gleitzeitarbeitszeitmodell ermöglicht es, die Kapazitäten an die jeweilige Auftragslage flexibel und ohne zusätzliche Mehrkosten anzupassen. Die zusätzlich vereinbarte Arbeitszeiterweiterung ermöglicht weiteren Gestaltungsspielraum und verschafft Wettbewerbsvorteile, letztlich zur Absicherung der Arbeitsplätze und der Ertragskraft. Zusätzlich partizipieren die Mitarbeiter durch ergebnisabhängige Entgeltkomponenten am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei Erreichen der Unternehmensziele, Im Bereich der betrieblichen Altersversorgung gibt es bereits seit einigen Jahren eine arbeitnehmerfinanzierte Unterstützungskasse, die eine zusätzliche Vorsorgemöglichkeit bietet. Besondere Aufmerksamkeit richten wir auch auf die Ausbildung von Nachwuchskräften und die Qualifikation unserer Mitarbeiter für neue Aufgaben und Herausforderungen. In vielfältigen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wurden technische, kaufmännische, sprachliche und EDV-technische Kenntnisse und Qualifikationen der Mitarbeiter aus allen Fachbereichen weiter geschult und erweitert. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungBei der BST International GmbH pflegen wir ein Risiko-Management-System, das der Früherkennung von Risiken dient. Daher konnten wir notwendige Gegenmaßnahmen bisher immer rechtzeitig einleiten. Die Gesellschaft ist insbesondere den vom Absatzmarkt ausgehenden Risiken ausgesetzt. Wir konzentrieren uns überwiegend auf abgegrenzte, mittelständisch strukturierte Marktsegmente, in denen das generelle Risiko der Marktakzeptanz der Produkte im Hinblick auf sich wandelnde technologische Anforderungen besteht. Unsere Ertragslage wird ferner nicht unerheblich beeinflusst durch die konjunkturelle Entwicklung wesentlicher Abnehmerbranchen wie den Maschinenbau. Trotz umfangreicher Qualitätssicherungsmaßnahmen ist nicht auszuschließen, dass wir Risiken im Bereich der Produkthaftung und -gewährleistung ausgesetzt sind. Im Rahmen des Risikomanagementsystems wird über bestehende und absehbare Risiken berichtet. Dabei werden gemäß § 289 HGB insbesondere Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen erfasst. Außerdem werden die Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und die Berichterstattung durch einen Termin- und Maßnahmenplan ergänzt. Aufgrund unserer Bestandsaufnahme der Risiken, unserer Einschätzung von deren Eintrittswahrscheinlichkeit und unserer Beurteilung der Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen sind wir der Ansicht, dass Risiken, die den Fortbestand der BST International GmbH gefährden könnten, nicht bestehen. AusblickDie BST International GmbH wird auch 2008 entsprechend ihrer Langfriststrategie die expansive Vertriebspolitik und neue Produktentwicklungen fortsetzen. Dabei spielen neben den europäischen Märkten China, Indien und die asiatischen Schwellenländer eine immer wichtigere Rolle. Durch die erfolgte Gründung der BST International (Shanghai) Co., Ltd. als Vertriebs-, Produktions- und Servicegesellschaft erwarten wir im asiatischen Markt eine weitere Steigerung unseres Geschäftsvolumens. Wir gehen davon aus, dass wir aufgrund des verbesserten Produktportfolios sowie Verstärkung der Vertriebsaktivitäten in ausgewählten Regionen eine Steigerung unseres Geschäftsvolumens erzielen können. Insbesondere bei den Qualitätssichernden Systemen sehen wir gute Wachstumschancen, da die Marktausschöpfung erst am Anfang steht. Im Bereich Machine Vision erwarten wir aus den Markteinführungen der genannten Produktneuentwicklungen wesentliche Impulse. Im Offset-Markt werden wir uns mit einem Produkt für die Inline-Farbdichtemessung noch wettbewerbsfähiger aufstellen. Im Reifenmarkt sehen wir für uns gute Chancen, an die Erfolge des Vorjahres im Bereich der Reifenaufbaumaschinen anzuknüpfen, sind aber auch für die Produktbereiche Dublieranlagen, Kalander, Textil- und Stahlcordanlagen sehr zuversichtlich. Kosten- bzw. Markenrisiken sehen wir in dem prognostizierten weiterhin starken Eurokurs, der nicht komplett kompensiert werden kann. Durch entsprechende Maßnahmen wird jedoch versucht, diese Risiken zu mindern. Insgesamt erwarten wir deshalb für den Umsatz und das Ergebnis 2008 eine weiterhin positive Entwicklung, sofern die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, hinsichtlich möglicher Rezessionen auch außerhalb des nordamerikanischen Wirtschaftsraums, sich nicht signifikant ändern.
Bielefeld, den 22. Februar 2008 BST International GmbH Die Geschäftsführung, Wolfgang Küster Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2007
AnhangDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) gegliedert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit erfolgen alle Wertangaben in tausend Euro. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, abzüglich aufgelaufener Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Zugrundelegung einer für Zugänge ab 2005 gültigen Nutzungsdauer von fünf (Vorjahre vier) Jahren ermittelt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, abzüglich der bisher aufgelaufenen Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen, bewertet. Zugänge zu den technischen Anlagen und Maschinen sind bis zum Geschäftsjahr 1995 degressiv abgeschrieben worden. Die Abschreibungen auf Sachanlagenzugänge seit Beginn des Geschäftsjahres 1996 sind nach der linearen Methode vorgenommen worden. Einbauten in gemieteten Räumen werden über die Dauer des Mietvertrags abgeschrieben; die Nutzungsdauern für das übrige bewegliche Sachanlagevermögen liegen zwischen zwei und zehn Jahren. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten oder zu einem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Vorräte ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach dem Durchschnittsverfahren oder den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag erfolgt. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungskosten anteilige angemessene Materialgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen, abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 6 % p.a. und der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen Rechnung tragen. Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Beträge in Fremdwährungen wurden unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu den Kursen zum Entstehungszeitpunkt oder den Stichtagskursen zum 31. Dezember 2007 in Euro umgerechnet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Zusammensetzung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr 2007 sind aus dem beigefügten Anlagengitter (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Unsere Gesellschaft ist direkt und indirekt mit einem Anteil von mehr als 20 % am Kapital der folgenden Unternehmen beteiligt:
* bei ausländischen Beteiligungen
Umrechnung zum historischen Kurs
Die sonstigen Ausleihungen von TEUR442 (Vorjahr: TEUR 0) betreffen ein Darlehen an den Leasinggeber des in 2007 fertig gestellten Bürogebäudes. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Liefer- und Leistungsforderungen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen mit TEUR 165 (Vorjahr: TEUR 238) den Aktivwert einer Rückdeckungsversicherung für Versorgungsverpflichtungen sowie mit TEUR 235 Anzahlungen auf ein zukünftig zu leasendes Produktionsgebäude. Das Eigenkapital wurde im Berichtsjahr durch eine Einlage in die Kapitalrücklage um TEUR 1.000 erhöht. Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Vertreterprovisionen, Tantiemen, Garantieverpflichtungen und Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aufgrund Arbeitszeitregelung und tariflichen Entgeltrahmenabkommens gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten mit TEUR 4.389 (Vorjahr: TEUR 3.506) die Gewinnabführungsverpflichtung gegenüber dem Gesellschafter, im Übrigen wie im Vorjahr Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungNach strategischen Geschäftseinheiten setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Auf das In- und Ausland verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Der Materialaufwand gliedert sich entsprechend den Vorschriften zum Gesamtkostenverfahren wie folgt:
Der Personalaufwand gliedert sich entsprechend den Vorschriften zum Gesamtkostenverfahren wie folgt:
In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten. In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 27) als Abschlussprüfer-Honorar enthalten. Dieses Honorar bezieht sich ausschließlich auf die Abschlussprüfung. Die Erträge aus Beteiligungen betreffen eine Dividendenausschüttung der BST Sayona Automation Private Ltd., Mumbai, Indien. Sonstige Erläuterungen und AngabenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen bis zum Ablauf der entsprechenden Grundmietzeiten TEUR 10.347 (Vorjahr TEUR 11.284); davon werden TEUR 794 (Vorjahr TEUR 821) im Geschäftsjahr 2008 fällig. Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr wahrgenommen von: Herrn Wolfgang Küster (Dipl.-Ing.), Bielefeld, kaufmännischer und technischer Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Über die EMG Automation GmbH, Wenden, die sämtliche Anteile am Kapital unserer Gesellschaft hält, gehört unsere Gesellschaft zum Konzern der elexis AG, Wenden. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der elexis AG einbezogen, der nach den IFRS-Vorschriften aufgestellt und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Die elexis AG wird beim Amtsgericht Siegen unter HRB 7549 geführt. Aufgrund der Einbeziehung unserer Gesellschaft und unserer wesentlichen Tochtergesellschaften in den Konzernabschluss der elexis AG (kleinster und größter Konsolidierungskreis) ist unsere Gesellschaft von der Pflicht zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses befreit. Mit der EMG Automation GmbH besteht unverändert ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.
Bielefeld, den 22. Februar 2008 BST International GmbH Die Geschäftsführung, Wolfgang Küster Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BST International GmbH, Bielefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der BST International GmbH, Bielefeld, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 26. Februar 2008 Deloitte
& Touche GmbH
gez. Dr. Froese, Wirtschaftsprüfer gez. Becker, Wirtschaftsprüfer |
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