PolyNeo GmbH
Same addressWholesale of non-ferrous ores, non-ferrous metals and non-ferrous semi-finished metal products
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Eduard Albrecht since 8/9/2016 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Zoom Developers (P) Limited | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
Polytrade Global GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Anhang für das Geschäftsjahr 2019I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist in das Handelsregister am Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 105952) eingetragen. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 264 a Abs. 1 HGB bzw. § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, die die voraussichtliche Nutzungsdauer berücksichtigen, bewertet. Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen werden ergebniswirksam abgesetzt. Wertaufholungen werden vorgenommen, sobald der Grund für die Wertminderung weggefallen ist. Die Vorräte werden zu letzten Einkaufspreisen bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird ggf. durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Durchschnittskurs am Bilanztag umgerechnet, sofern sie nicht durch ein Kurssicherungsgeschäft gesichert sind. Pensionsrückstellungen werden als Verpflichtungen mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, was insbesondere die Berücksichtigung künftiger Lohn-, Gehalts- und Rentenentwicklungen impliziert. Bei der Ermittlung des Barwertes der Verpflichtung wird für den Gesamtbestand der durchschnittliche Marktzinssatz bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Die Ermittlung und Bekanntgabe der Diskontierungssätze erfolgt durch die Deutsche Bundesbank. Die sonstigen Rückstellungen werden so bemessen, dass sämtliche bekannten, der Höhe oder dem Grunde nach jedoch ungewissen Risiken in angemessenem Umfang berücksichtigt werden. Sie werden in Höhe desjenigen Erfüllungsbetrages ausgewiesen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und Vorsicht zur Abgeltung der jeweiligen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten erforderlich sein wird. Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Durchschnittskurs am Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie nicht durch ein Kurssicherungsgeschäft gesichert sind. Der Betrag der Wertänderung eines Derivates wird in dem Posten der Gewinn- und Verlustrechnung berichtet, in dem auch die Wertänderung des Grundgeschäfts erfasst wurde. Wenn keine Bewertungseinheit gebildet wurde, sind Derivate maximal zu den Anschaffungskosten bilanziert. Sofern der Zeitwert unter den Anschaffungskosten lag, erfolgte eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert, bei negativem beizulegenden Zeitwert wurde eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Die Devisentermingeschäfte werden zur Vermeidung von Fremdwährungsrisiken abgeschlossen. Es werden Grundgeschäfte und geplante Grundgeschäfte jeweils als Bewertungseinheit 1:1 gesichert. Es kann jedoch vorkommen, dass abgesicherte Zahlungsströme nicht fristenkongruent zum Sicherungsgeschäft eingehen. In diesem Fall wird über entsprechende Vor- oder Nach-Swaps eine Übereinstimmung von Zahlung und Devisentermingeschäft hergestellt. III. Erläuterung zur Bilanz 1. Anlagevermögen Wertberichtigungen auf sonstige Ausleihungen wurden wie im Vorjahr keine vorgenommen. Wertaufholungen erfolgten wie im Vorjahr ebenfalls nicht. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. 3. Rückstellungen Beim Ansatz der Pensionsrückstellungen werden der versicherungsmathematischen Bewertung nach der projizierten Einmalbetragsmethode ein Rechnungszinsfuß von 2,71 % (Vorjahr: 3,21 %), eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 2,0 % bzw. von 1,0 % garantiert für die Entgeltumwandlung, eine Anpassung der laufenden Renten von 2,0 % sowie keine Fluktuation zu Grunde gelegt. Zur Anwendung kommen die Richttafeln Heubeck 2018 G. In den sonstigen Rückstellungen sind TEUR 105 (Vorjahr: TEUR 110) für ausstehende Lieferantenrechnungen und Jahresabschluss, TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 19) für Gratifikationen und Tantiemen sowie TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 10) für Urlaub und Gleitzeit enthalten. 4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von TEUR 4.500 der Gesellschafterin, Albrecht Consulting GmbH & Co. KG, Bad Soden am Taunus, sowie durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft des Geschäftsführers in Höhe von TEUR 250 sowie durch Abtretung von Ansprüchen aus Export- und Importversicherungsverträgen. Im Vorjahr wurden in den sonstigen Verbindlichkeiten Ansprüche der Factoringgesellschaft aus den angekauften Forderungen in Höhe von TEUR 1.508 bilanziert, welche zu Beginn des Geschäftsjahres durch Weiterleitung von Kundenzahlungen, die zum Stichtag 31.12.2018 als Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen waren, komplett beglichen wurden. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 374) aus dem Gesellschafter Umfeld, welche eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren haben. 5. Latente Steuern Latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden in der Handelsbilanz und den steuerlichen Wertansätzen in der Steuerbilanz sowie ggf. aus steuerlichen Verlustvorträgen. Zum Jahresende 2019 überwiegen die aktiven Beträge, so dass insgesamt ein Ansatz unter Inanspruchnahme des Wahlrechtes gemäß § 274 Abs.l Satz 2 HGB unterbleibt. IV. Derivative Finanzinstrumente Derivative Instrumente werden grundsätzlich nur als Devisentermingeschäfte zu Sicherungszwecken genutzt. Zum Stichtag standen Einkaufskontrakten über Devisentermingeschäfte in Höhe von TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 3.120) Verkaufskontrakte in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 3.028) gegenüber. Die Bewertungen der Devisentermingeschäfte wurden unter Anwendung anerkannter mathematischer Verfahren (Mark-to-Market) und auf der Basis der zum Berechnungszeitpunkt vorliegenden Marktdaten erstellt. V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Versicherungsverträgen in Höhe von TEUR 419 (Vorjahr: TEUR 323). Davon sind TEUR 231 (Vorjahr: TEUR 248) innerhalb eines Jahres und TEUR 188 (Vorjahr: TEUR 75) zwischen einem und fünf Jahren fällig. Darüber hinaus bestehen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln sowie keine Pfandrechte an Bankguthaben. VI. Geschäftsführung Eduard Albrecht, Diplom-Ingenieur, Bad Soden am Taunus Die Angabe zu den Bezügen unterbleibt gemäß § 286 Abs.4 HGB. VII. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 13 (Vorjahr: 13) Mitarbeiter beschäftigt (davon 4 (Vorjahr: 3) Verwaltung, davon 6 (Vorjahr: 7) Vertrieb, davon 3 (Vorjahr: 3) Logistik). VIII. Ausschüttungsgesperrter Betrag Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 89). Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen. IX. Nachtragsbericht Der Warenkreditversicherer Coface verweigert derzeit die Zahlung von Entschädigungsleistungen, hat jedoch ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz mit Schreiben vom 4. Juni 2020 eine abschließende Entschädigungszahlung von EUR 0,9 Mio. angeboten. Nach Einschätzung des rechtlichen Vertreters der Gesellschaft wurde der Vergleichsvorschlag als nicht akzeptabel bzw. sachgerecht eingestuft und der Geschäftsführung angeraten, die Ansprüche klageweise durchzusetzen. Vor diesem Hintergrund hat die Geschäftsführung den Vergleichsvorschlag abgelehnt und beabsichtigt die Ansprüche nunmehr im Klageverfahren geltend zu machen. Der Streitwert beläuft sich auf EUR 4,6 Mio. und entspricht nach Abzug des vertraglich vereinbarten Selbstbehalts ca. 90 % des Nominalwertes der Forderungen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass dieser Anspruch im Klageverfahren der Gesellschaft zugesprochen wird. Mit dem Zufluss liquider Mittel hieraus ist aber erst in Folgejahren zu rechnen. Ein derzeit schwer einzuschätzendes aktuelles Risiko ist eine unkontrolliert ausufernde Verbreitung des Corona-Virus (COVID-19). Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat weltweit zu massiven wirtschaftlichen Verwerfungen geführt und der weitere Verlauf der Pandemie ist derzeit nicht absehbar, was jede Form von Planung erheblich erschwert. Aufgrund der hohen Flexibilität im Produktportfolio kann jedoch auf zukünftige Entwicklungen schnell mit adäquaten Maßnahmen reagiert werden.
Frankfurt am Main, den 26. August 2020 Eduard Albrecht Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde festgestellt am 01.09.2020. |
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