S & G Versicherungsvermittlung GmbH
Same addressActivities of insurance brokers
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Christian Tobias Ullrich since 7/11/2025 | Managing Director |
Daniel Daufer since 7/12/2022 | Managing Director |
Thomas Brauch since 1/26/2022 | Procura |
Wolfgang Ritz since 10/18/2006 | Managing Director |
Stefan Wolfgang Schlömp since 10/18/2006 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 0.00% |
Company ownership structure and capital distribution
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
S&G Leasing GmbH & Co. KGKarlsruheKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2022 bis zum 31.01.2023• Konzernabschluss zum 31. Januar 2023 - Konzernbilanz - Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung - Konzernanhang • Konzernkapitalflussrechnung • Konzerneigenkapitalspiegel • Konzernlagebericht • Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Konzernbilanz zum 31. Januar 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Februar 2022 bis 31. Januar 2023
Konzernanhang zum 31. Januar 2023A. Allgemeine Erläuterungen (1) Aufstellung des Konzernabschlusses Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss der S&G Leasing GmbH & Co. KG mit Sitz in Karlsruhe, eingetragen unter der Registernummer HRA 102960 beim Registergericht in Mannheim, sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die verpflichtenden Standards der DRSC werden für den Konzernabschluss befolgt. Empfehlungen des DRSC werden beachtet. Die Vorjahresvergleichszahlen der Davon-Vermerke werden in Tausend-€ angegeben. Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergaben sich im Berichtsjahr nicht, soweit diese nicht auf die Anwendung neuer bzw. geänderter Standards des DRSC zurückzuführen sind. Die auf den vorliegenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. (2) Konsolidierungskreis In den Konsolidierungskreis sind, neben der Konzernobergesellschaft S&G Leasing GmbH & Co. KG, unverändert weitere sieben Gesellschaften der S&G-Gruppe einbezogen. Es wird kein Konzernabschluss für einen kleineren oder größeren Kreis von Unternehmen aufgestellt. Zum 1. Oktober 2022 sind die ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH, Düsseldorf und die MOLARIS Managementgesellschaft mbH, Düsseldorf als Kommanditisten aus der ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Pforzheim KG, Düsseldorf ausgeschieden. Durch dieses Ausscheiden verblieb die S&G Diamant Autowelt GmbH, Karlsruhe als einzige Gesellschafterin. Dadurch ist das Vermögen der ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Pforzheim KG gemäß § 738 Abs. 1 Satz 1 BGB der S&G Diamant Autowelt GmbH angewachsen. Dieser Vorgang erfolgte nach dem allgemeinen Anschaffungskostenprinzip und die übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden zu einem erfolgsneutralen Zwischenwert angesetzt. Dadurch entstand ein Abstockungsbetrag, der ausschließlich auf das abnutzbare Anlagevermögen quotal verteilt wurde. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist bedingt durch die Anwachsung nur eingeschränkt möglich. (3) Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der einzelnen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der S&G Leasing GmbH & Co. KG geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung wurde auf den 1. Februar 2010 nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Zwischenergebnisse beim Anlagevermögen und bei den Vorräten sowie bei den Rückstellungen werden erfolgswirksam eliminiert. Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden eliminiert. Latente Abgrenzungsposten gemäß § 306 HGB werden gebildet und unter gesondertem Posten in der Bilanz ausgewiesen. Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften werden abweichend zum Bilanzstichtag der Muttergesellschaft, zum 31. Dezember des Vorjahres, aufgestellt. Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmens, die zwischen dem Abschlussstichtag dieses Unternehmens und dem Abschlussstichtag des Konzernabschlusses eingetreten sind, sind nicht zu verzeichnen. (4) Einbezogene Unternehmen (§ 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
Zwischen der S&G Automobil AG und deren Tochterunternehmen (siehe Punkt c) bis g)) sind Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen. Die einbezogenen Unternehmen beanspruchen die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Aufstellung eines Lageberichts und hinsichtlich der Offenlegung (§§ 325ff HGB). Die S&G Leasing GmbH ist Komplementärin der S&G Leasing GmbH & Co. KG. (5) Beteiligungen (§ 313 Abs. 2 Nr. 4 und Nr. 6 HGB) Zum 1. Oktober 2022 sind die ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH, Düsseldorf und die MOLARIS Managementgesellschaft mbH, Düsseldorf als Kommanditisten aus der ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Pforzheim KG, Düsseldorf ausgeschieden. Durch dieses Ausscheiden verblieb die S&G Diamant Autowelt GmbH, Karlsruhe als einzige Gesellschafterin. Dadurch ist das Vermögen der ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Pforzheim KG gemäß § 738 Abs. 1 Satz 1 BGB der S&G Diamant Autowelt GmbH angewachsen. Durch diese Umwandlungsmaßnahme erhöhte sich zum 1. Oktober 2022 das Anlagevermögen um T€ 4.259, die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 13, die liquiden Mittel um T€ 46 und die Verbindlichkeiten um T€ 4.288. Die ROSARIA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Pforzheim KG erzielte im Zeitraum Januar bis September 2022 Umsatzerlöse in Höhe von T€ 645. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 141, die Abschreibungen T€ 451, die Zinsaufwendungen T€ 32 und die sonstigen Steuern T€ 47. Die Gesellschaft schloss die Periode Januar bis September 2022 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 26 ab. (6) Erläuterungen und Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Konzern-Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten unter € 800,00 (netto) liegen, werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Einstandspreisen bewertet. Ungängige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe bewertet der Konzern entsprechend der verminderten Verwertungsmöglichkeit mit Abschlägen von den Anschaffungskosten. Die Ermittlung dieser Abschläge erfolgt anhand der Umschlagshäufigkeit der Bestände. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, die Einzelkosten für Material und Lohn sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten umfassen. Ersatzteile, Zubehör und Austauschaggregate sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Ungängige Waren bewertet der Konzern entsprechend der verminderten Verwertungsmöglichkeit mit Abschlägen von den durchschnittlichen Anschaffungspreisen. Die Ermittlung dieser Abschläge erfolgt anhand der Umschlagshäufigkeit der Bestände. Die Waren (Neu- und Gebrauchtfahrzeuge sowie Vorführwagen) sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Neuwagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Vorführwagen sind zum Bilanzstichtag mit den fortgeführten Anschaffungskosten aktiviert. Der niedrigere beizulegende Wert bei Vorführwagen wird grundsätzlich aus Vereinfachungsgründen mittels planmäßiger linearer Abschreibung über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren ermittelt. Gebrauchtwagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert, der auf Grundlage von DAT-Bewertungsgutachten ermittelt ist, bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Im Berichtsjahr wurden Guthaben bei Kreditinstituten und Wertpapiere, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen, mit diesen Schulden verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände betrug € 2.616.904,07. Der Erfüllungsbetrag der verechneten Schulden beträgt € 3.766.506,51. Der Wertansatz der verrechneten Schulden beträgt zum Bilanzstichtag € 3.740.285,89. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt mit dem Nominalbetrag. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der im Geschäftsjahr geleisteten Ausgaben gebildet, die Aufwand für die Folgezeit darstellen. Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die versicherungsmathematische Berechnung erfolgt nach der sogenannten "projected unit credit method". Bei der Abzinsung wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. § 256a HGB wird beachtet. B. Erläuterungen zu den Posten des Konzernabschlusses (1) Anlagevermögen (§ 313 Abs. Abs. 4 i.V.m. § 284 Abs. 3 HGB) Anlagenspiegel Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus folgendem Anlagenspiegel: Anlagenspiegel
(2) Forderungen (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 268 Abs. 4 HGB)
(3) Sonstige Vermögensgegenstände (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 268 Abs. 4 HGB) Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Aktivwerte für Lebensversicherungen zur Rückdeckung der Pensionsverpflichtungen, soweit nicht verrechnet, Erstattungsansprüche gegen Finanzbehörden, Bonusforderungen sowie debitorische Kreditoren. (4) Steuerabgrenzung (§§ 274, 298 Abs. 1, 306, 314 Abs. 1 Nr. 22 HGB) Es sind Abgrenzungsposten für aktive latente Steuern aufgelöst, die insbesondere aus der Zwischenergebniskonsolidierung resultieren.
Der zu Grunde gelegte Steuersatz beträgt 30,2 %. Es sind Abgrenzungsposten für passive latente Steuern gebildet, die insbesondere aus der Zwischenergebniskonsolidierung resultieren.
Der zu Grunde gelegte Steuersatz beträgt 30,2 %. Im Einzelabschluss der S&G Leasing GmbH & Co. KG wurden passive latente Steuern, deren Ursache Unterschiedsbeträge zwischen Handels- und Steuerbilanz sind, abgegrenzt. Diese haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Es wurde ein Steuersatz von 15,05 % zu Grunde gelegt. Insgesamt werden somit passive latente Steuern in Höhe von € 99.461,00 (Vorjahr: T€ 41) ausgewiesen. (5) Rückstellungen (§ 314 Abs. 1 Nr. 16 HGB) Die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurde unter der Annahme einer regelmäßigen Rentensteigerung bei laufenden Versorgungsleistungen von 2,0 % p.a. sowie 2,5 % p.a. Gehaltssteigerung für Mitglieder des Geschäftsleitung vorgenommen. Es wurden die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der angesetzte Rechnungszins beträgt 1,75 % (Vorjahr: 1,87 %). Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen gem. dem Rechnungszins des Sieben-Jahres-Durchschnitts und dem des Zehn-Jahres-Durchschnitts beträgt € 755.927,00 (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 6 HGB). (6) Verbindlichkeiten (§ 314 Abs. 1 Nr. 1 HGB)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen besichert. Die belasteten Grundstücke stehen im Eigentum der S&G Leasing GmbH & Co. KG. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung, Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung in Form einer stillen Beteiligung sowie kreditorische Debitoren. In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung in Form einer stillen Beteiligung über € 1.440.036,00 ausgewiesen. Die stillen Beteiligungen sind über einen doppelseitigen Treuhandvertrag gesichert. Der beizulegende Zeitwert der verrerchneten Vermögensgegenstände beträgt € 1.230.137,85. Letztere werden in Anwendung des § 246 Abs 2 Satz 2 HGB saldiert ausgewiesen. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB)
(2) Sonstige betriebliche Erträge Die periodenfremde Erträge belaufen sich auf € 1.705.796,83 (Vorjahr: T€ 2.001) und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Vorratsvermögen bzw. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erlöse aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. Im Geschäftsjahr gab es keine Erträge von außerordentlicher Größenordnung und/oder Bedeutung, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind. (3) Sonstige betriebliche Aufwendungen Wesentliche periodenfremde Aufwendungen belaufen sich auf € 656.130,00 (Vorjahr: T€ 0) und beinhalten ausschließlich Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. Im Geschäftsjahr gab es keine Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder/und Bedeutung, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind. (4) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (§ 277 Abs. 5 HGB) Die Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" enthält Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 20.002,50 (Vorjahr: T€ 1). (5) Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen (§ 277 Abs. 5 HGB) Die Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von € 270.745,00 (Vorjahr: T€ 351). (6) Steuerliche Überleitungsrechnung (DRS 18)
D. Sonstige Erläuterungen und Angabepflichten (1) Haftungsverhältnisse (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 268 Abs. 7 und § 314 Abs. 1 Nr. 19 HGB)
Auf Basis der Erfahrungen und Einschätzungen der Kreditgeber und S&G wird von keinem bzw. von einem äußerst geringen Risiko der Inanspruchnahme ausgegangen. Die Bürgschaftssumme verteilt sich auf insgesamt 100 Vorgänge. (2) Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB)
(3) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (§ 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB)
(4) Abschlussprüferhonorare (§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 97. Es handelt sich ausschließlich um Abschlussprüfungsleistungen für den Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen. (5) Befreiung von der Offenlegungspflicht (§ 264b HGB) Für den Einzelabschluss der Gesellschaft wird die Befreiung von der Offenlegungspflicht nach § 264b HGB in Anspruch genommen. (6) Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 314 Abs. 1 Nr. 25 HGB) Es ereigneten sich keine angabepflichtigen Vorgänge. (7) Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 314 Abs. 1 Nr. 26 HGB)Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss der Muttergesellschaft (S&G Leasing GmbH & Co. KG) den Gesellschaftern im Rahmen der gesellschaftsvertraglichen Regelungen gutzuschreiben.
Karlsruhe, den 20. März 2023 S&G Leasing GmbH & Co. KG - Die Geschäftsführung - gez. Achim Quitz gez. Daniel Daufer gez. Stephan Kinzel Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 01.02.2022 bis 31.01.2023Grundlagen der Gesellschaft Der S&G - Konzern ist mit seinem Kerngeschäftsfeld der weltweit älteste Vertragspartner der Mercedes-Benz AG und Daimler Truck AG für die Marke Mercedes-Benz und blickt auf eine über hundertjährige Unternehmensgeschichte zurück. Das Kerngeschäftsfeld des Konzerns liegt in der Vermarktung von und dem Service an Pkw, Lkw und Transportern der Marke Mercedes-Benz. Ebenfalls vertrieben werden die Fahrzeuge der zur Daimler Truck AG gehörenden Marke Fuso und der zur Mercedes-Benz Group AG gehörenden Marke smart. Ergänzend wird, an einigen Standorten auch für weitere Fahrzeugbaureihen der Daimler Truck AG - insbesondere Busse der Marken EvoBus, Setra und Unimog -, der Service angeboten. Zusätzlich zu Wartung und Reparatur verkauft der S&G - Konzern auch Ersatzteile und Zubehör für die Fahrzeuge aller genannten Marken. Die Partnerschaft mit der Mercedes-Benz AG und der Daimler Truck AG ermöglicht ein breites Angebotsportfolio. Das Mercedes-Benz Pkw-Angebot reicht vom Kompaktwagenangebot der A- und B-Klasse über verschiedene Roadster, Cabrios und Geländefahrzeuge, unterschiedliche Fahrzeuge der Mittel- und oberen Mittelklasse (C- und E-Klasse) bis in das Segment der Luxuslimousinen. Aus dem Angebot der Daimler Truck AG und des Geschäftsfelds Mercedes-Benz Vans bieten die S&G Automobil AG und die S&G Automobil GmbH Lkw über 6 t, Transporter der Baureihen Sprinter als auch weitere leichte Transporter (z.B. Vito und V-Klasse) an. Zusätzlich zum Neufahrzeuggeschäft werden an den Vertriebsstandorten der S&G Automobil AG und S&G Automobil GmbH Pkw- und Transporter-Gebrauchtfahrzeuge vermarktet. Der S&G - Konzern betreibt sein Geschäft an insgesamt 17 Standorten, in Baden-Württemberg (9 Standorte), Sachsen-Anhalt (7 Standorte) und Rheinland-Pfalz (1 Standort). Die genutzten Immobilien sind größtenteils im Eigentum des S&G - Konzerns. Entgegen der Muttergesellschaft des S&G - Konzerns, welche ihren Abschluss zum 31.01. aufstellt, werden die Abschlüsse aller einbezogenen Tochtergesellschaften zum 31.12. aufgestellt. Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmens, die zwischen dem Abschlussstichtag dieses Unternehmens und dem Abschlussstichtag des Konzernabschlusses eingetreten sind, sind nicht zu verzeichnen. Aus Vereinfachungsgründen wird in den folgenden Darstellungen das Geschäftsjahr 01.02.2022 bis 31.01.2023 mit 2022 und entsprechend das Folgejahr mit 2023 bezeichnet. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf Zu Beginn des Berichtsjahres 2022 schienen die größten Auswirkungen der Corona-Pandemie überwunden und die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung hellten sich weiter auf. Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine am 24.02.2022 wurden die Probleme der Lieferketten noch weiter verschärft. Zudem entwickelte sich, durch die auf Russland bezogene Energiepolitik der Bundesrepublik Deutschland der letzten Jahre, eine signifikante Energiekrise. Energiepolitische und wirtschaftspolitische Maßnahmen versuchten die negativen Auswirkungen zwar zu begrenzen. Ein deutlicher Inflationsanstieg und in Folge eine Reaktion der Zentralbanken durch entsprechende Zinsanstiege blieben allerdings nicht aus. In diesem schwierigen Umfeld konnte das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Vorjahresvergleich um 1,9 % gesteigert werden und erreichte somit den Vorpandemiestand. Belastende Einflüsse aus Inflation und unsicherer Energieversorgung hatten im Jahr 2022 nur begrenzten Einfluss auf den privaten Verbrauch. Nachholeffekte bei Anschaffungen und Freizeitaktivitäten waren mit weitgehender Beendigung der Corona-Schutzmaßnahmen ein deutlich spürbarer Konjunkturtreiber. In dem beschriebenen Umfeld verzeichnete der deutsche Pkw-Markt 2022 mit 2,65 Mio. Neuzulassungen ein leichtes Plus im Vorjahresvergleich von 1,1 %. Während der Anteil der klassischen Verbrennungsmotoren auf 50,4 (i.V. 57,1) % fiel, stieg der Anteil alternativer Antriebsarten weiter an. Rein batterieelektrische Fahrzeuge erzielten mit 470.559 Fahrzeugen einen Anteil an den Zulassungen von 17,7 %. Die Marke Mercedes-Benz konnte in 2022 den Pkw-Absatz, gemessen an den Neuzulassungen, um 18,4 % auf 172.612 Fahrzeuge in Deutschland steigern. Trotz des deutlichen Anstiegs im Vorjahresvergleich wurde das Niveau von 2020 um ca. 14.000 Einheiten unterschritten. Die Marke smart der Mercedes-Benz AG als reiner E-Fahrzeuganbieter, reduzierte in 2022 ihre verkaufsfördernden Maßnahmen deutlich. Entsprechend gingen die Neuzulassungen um 53,7 % zurück. Für die Marke können voraussichtlich noch bis Mai 2023 Kundenbestellungen abgegeben werden. Die Produktion endet voraussichtlich im ersten Quartal 2024. Im Bereich des Pkw-Gebrauchtwagengeschäfts war mit 5,6 (i.V. 6,7) Mio. Besitzumschreibungen erneut ein spürbarer Rückgang zu registrieren. Das weiterhin relativ geringe Angebot führte zu einem auch im Berichtsjahr hohen Preisniveau. Die für die Marke Mercedes-Benz Lkw relevanten Neuzulassungen in Deutschland gingen um 1,4 % auf 61.302 Fahrzeuge zurück. In diesem Umfeld steigerte die Marke Mercedes-Benz Lkw ihr Zulassungsvolumen um 15,7 %. Der Marktanteil lag final bei 39,5 % (i.V. 33,6 %). Der bundesweite Markt für Transporter entwickelte sich erneut rückläufig (-8,0 %). Die Marke Mercedes-Benz Vans erreichte in diesem Umfeld mit 98.464 Neuzulassungen (+5,2 %) einen Marktanteil von 24,8 % (i.V. 21,7 %). Im Geschäftsjahr 2022 konnte der S&G - Konzern insgesamt 8.308 Fahrzeuge über alle Bereiche absetzen. Somit lag der Jahresabsatz um 12,2 % unter dem Vorjahr. In der Sparte Pkw wurden 5.535 (i.V. 6.637) Fahrzeuge abgesetzt, was einem Rückgang von 16,6 % entsprach. Die rückläufigen Absatzzahlen resultierten überwiegend aus dem Bereich der Pkw-Gebrauchtfahrzeuge (-788 Einheiten) und dem Bereich der Marke smart (-310 Einheiten). Spürbare Rückgänge im Bereich der Auftragseingänge für Mercedes-Benz Neufahrzeuge führten zum Jahresende zu einem um 10,7 % geringeren Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr. Vor dem Hintergrund eines bundesweit um 0,6 %-Punkte gestiegenen Marktanteils innerhalb der Pkw-Vergleichsklasse, sank der Marktanteil im Betreuungsgebiet des S&G - Konzerns um 0,1 %-Punkte auf 17,4 %. Das auch 2022 geringe Fahrzeugangebot führte im Pkw-Gebrauchtfahrzeugbereich zu einem um 23,6 % rückläufigen Absatzvolumen auf 2.544 (i.V. 3.330) Einheiten bei einem weiterhin hohen Preisniveau. Die bundesweit gestiegenen Absatzzahlen im Lkw Neufahrzeugbereich der Marke Mercedes-Benz zeigten sich auch im S&G - Konzern. Mit 499 (i.V. 363) abgesetzten Lkw wurde das schwache Vorjahresniveau um 37,5 % überschritten. Trotz der gestiegenen Auslieferungen ging der Marktanteil im Betreuungsgebiet in diesem Segment, durch überproportionale Wettbewerbszulassungen, auf 26,0 % (i.V. 28,9 %) zurück. Der Bereich der Transporter Neufahrzeuge konnte, nach einem deutlichen Absatzrückgang in 2021, den Absatz um 10,1 % auf 1.223 Einheiten steigern. Zum Jahresende 2022 lag der Auftragsbestand für die Folgejahre bei 777 Einheiten. Der Marktanteil im Betreuungsgebiet stieg auf 18,6 %. Der Bereich der gebrauchten Transporter war 2022 erneut ein Spiegelbild der Pkw-Situation. Insgesamt wurden 768 Fahrzeuge (-24,5 %) abgesetzt. Die Fahrzeuge verfügten über höhere Durchschnittspreise und waren ertragsstärker als 2021. Im Berichtsjahr 2022 hatten die Servicebereiche des S&G - Konzerns 155.487 (i.V. 164.055) Fahrzeugdurchläufe zu verzeichnen (-5,2 %). Im Bereich der Mercedes-Benz Werkstätten wurden 149.785 Durchläufe realisiert, was einem Rückgang von 5,1 % zum Vorjahr entspricht. Im Bereich der Marke smart lag der Fahrzeugdurchlauf noch bei 5.702 (i.V. 6.211). Die Zahl der insgesamt geleisteten Arbeitswerte innerhalb des S&G - Konzerns nahm um 1,4 % auf 5.419.332 (i.V. 5.495.041) ab. Ertragslage Das EBIT des S&G - Konzerns stieg um 11,4 % auf 20,6 (i.V. 18,5) Mio. €. Ein in Summe absatzschwächeres aber weiterhin ertragreiches Verkaufsgeschäft in Verbindung mit einem stabilen Servicegeschäft führten zu dieser Entwicklung. Eine insgesamt leichte Umsatzsteigerung mit insgesamt verbessertem Rohertrag traf auf moderate Kostensteigerungen im Personalbereich und aufgrund erhöhter Instandhaltungsaufwendungen auf gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen. In Folge des Anstiegs der durchschnittlichen Verkaufspreise der abgesetzten Fahrzeuge in Verbindung mit einem höheren Lkw-Absatz, stieg der Umsatz um 1,0 %. Der Rohertrag hingegen stieg um 5,3 % auf 117,3 (i.V. 111,4) Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vorjahresvergleich durch den Wegfall des Auflösungsvolumens an Wertberichtigungen auf Gebrauchtwagen (-610 T€) bei einem gleichzeitig gestiegenen Auflösungsvolumen diverser Rückstellungspositionen (+205 T€) und diversen kleineren Veränderungen auf 2,0 (i.V. 2,4) Mio. €. Die tariflichen Anpassungen führten in Verbindung mit einem deutlichen Rückgang des Zuführungsbedarfs zur Pensionsrückstellung (-0,6 Mio. €) zu einem um 2,0 % auf 74,1 Mio. € gestiegenen Personalaufwand. Das Abschreibungsvolumen reduzierte sich um 6,8 % auf 3,6 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Berichtsjahr um 11,2 % auf 20,5 (i.V. 18,5) Mio. €. Maßgeblich hierfür waren die um 1,8 Mio. € planmäßig gestiegenen Instandhaltungskosten. Die durch den am Standort Pforzheim zum 30.09.2022 beendeten Immobilienleasingvertrag reduzierten Mietaufwendungen (-770 T€) wurden in ihrer Entlastungswirkung durch Mindererlöse aus Anlagenabgängen (-650 T€, Teilabriss am Standort Hagsfeld) und diversen Einzelpositionen überkompensiert. Das Finanzergebnis blieb konstant bei -0,8 (i.V. -0,8) Mio. €. Das Ergebnis vor Ertragssteuern stieg um 12,1 % auf 19,8 (i.V. 17,7) Mio. €. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme des S&G - Konzerns zum 31.01.2023 lag mit 219,1 Mio. € um 13,0 % über dem Wert zum 31.01.2022. Das Sachanlagevermögen stieg durch die Übernahme der bisher geleasten Standorte Pforzheim und Bretten um 9,0 % auf 59,5 (i.V. 54,6) Mio. €. Die Beteiligungen reduzierten sich im Zuge der Anwachsung der Rosaria Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Pforzheim KG auf die S&G Diamant Autowelt GmbH auf 53 T€ (-10 T€). Im Bereich des Umlaufvermögens lagen die Vorräte mit 91,1 (i.V. 68,7) Mio. € um 32,7 % über dem Vorjahr. Der Bestand an Vorführwagen stieg im Jahresvergleich um 14,2 Mio. € (+40,0 %), an Gebrauchtfahrzeugen um 7,2 Mio. € (+59,5 %). Gründe für die Bestandserhöhung waren neben der prinzipiellen Verfügbarkeit eine beschaffungsseitige Reaktion auf die neuen restriktiveren Regularien zur Beschaffung von Geschäftsfahrzeugen im Rahmen der Agentenverträge ab Frühjahr 2023. Die Forderungen gegenüber Kunden lagen zum Stichtag mit 40,6 Mio. € um 9,5 Mio. € über dem Vorjahr; die sonstigen Vermögensgegenstände lagen mit 5,6 (i.V. 7,1) Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Die Zahlungsmittel lagen zum Stichtag bei 21,5 (i.V. 31,6) Mio. €. Das Eigenkapital stieg im Berichtszeitraum auf 105,6 (i.V. 96,4) Mio. € an. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 48,2 (i.V. 49,7) %. Die Rückstellungen haben im Vergleich zum Vorjahr in Summe um 3,7 Mio. € auf 32,8 (i.V. 29,2) Mio. € zugenommen. Die Rückstellung für Steuern vom Einkommen und Ertrag lagen zum Jahresende aufgrund der unerwartet guten Ergebnisentwicklung des Berichtsjahres bei 6,1 (i.V. 2,6) Mio. €. Die Pensionsverpflichtungen (geschlossene Versorgungswerke) blieben mit einem Anstieg von 80 T€ auf 15,2 Mio. € fast konstant. Der Stand der sonstigen Rückstellungen stieg in Summe um 0,1 auf 11,5 Mio. €. Die Verbindlichkeiten stiegen auf 80,6 (i.V. 68,3) Mio. €. Einem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+8,5 Mio. €), der erhaltenen Anzahlungen (+1,5 Mio. €) und der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (+2,8 Mio. €) stand eine Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-1,1 Mio. €) gegenüber. Risiko- und Chancenbericht Der S&G - Konzern verfügt über ein den gesetzlichen Vorschriften entsprechendes Risikomanagementsystem, welches in Abhängigkeit der betrieblichen und gesetzlichen Anforderungen permanent weiterentwickelt wird. Der Fokus liegt auf wesentlichen Risiken, deren Früherkennung und Überwachung. Erwähnung im Lagebericht finden Chancen und Risiken, deren Nichtbehandlung in der Berichterstattung die Beurteilungen oder Entscheidungen von Dritten verändern oder beeinflussen könnte. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Gefahr einer deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage des S&G - Konzerns besteht oder Hinweise auf eine mögliche wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdung vorliegen. Ziel des Risikomanagements ist es damit nicht, möglichst viele Risiken zu identifizieren, sondern die wesentlichen Risiken angemessen zu steuern und zu überwachen. Identifizierte Risiken haben häufig auch einen Chancencharakter, welcher sich aus der Risikobewältigungsstrategie und auch der Ungenauigkeit von Prognosen ableiten lässt. Das Risikomanagementsystem verfolgt nicht das Ziel der grundsätzlichen Vermeidung von Risiken. Vielmehr sollen bewusst Risiken und Chancen im Rahmen des unternehmerischen Handelns abgewogen werden und Chancen ergriffen werden, wenn sie nicht mit unangemessenen Risiken verbunden sind. Risiken sind auf ein vertretbares Maß zu reduzieren. Falls wirtschaftlich sinnvoll, können Risiken auch auf Dritte übertragen werden. Dauerhafte, aus Sicht des S&G - Konzerns branchentypische und demzufolge systemimmanente Risiken sind der Verlust der vertraglichen Bindungen zur Mercedes-Benz AG oder Daimler Truck AG, der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit von Produktbereichen dieser Vertragspartner als auch das Risiko eines plötzlichen starken Absatz- und Auslastungsrückgangs z.B. bedingt durch einen konjunkturellen Einbruch oder sich drastisch ändernde gesetzliche Rahmenbedingungen zur Mobilität. Die sich stetig verändernden Vergütungsmodelle der Mercedes-Benz AG und Daimler Truck AG für die Handelspartner im Pkw-, Van-, Lkw-Verkauf und Ersatzteilgeschäft, sind aufgrund der hohen wirtschaftlichen Bedeutung für den S&G - Konzern Gegenstand eines ständigen Controllings als Teil des Risikomanagements. Die durch die Mercedes-Benz AG klar definierte E-Fahrzeug Strategie - auch Folge der rechtlichen Rahmenbedingungen - beinhaltet neben dem Fokus auf E-Fahrzeuge eine Konzentration auf das Luxus- bzw. Premiumsegment. In diesem Segment sieht die Mercedes-Benz AG das größte Ertragspotential. Zur Umsetzung ihrer Strategie hat die Mercedes-Benz AG das echte Agentensystem als zukünftiges Vertriebsmodell ausgewählt und plant dies derzeit im Mai 2023 einzuführen. Dies soll neben einer Preishoheit des Herstellers, dem Kunden eine durchgängige "Customer Journey" ermöglichen. Das System beinhaltet eine klare betriebswirtschaftliche Ausrichtung hinsichtlich der vertriebsseitigen Notwendigkeit einzelner Standorte, sowie eine für den Handel kostenentlastende (z.B. wegfallende Prozesse) und risikoreduzierende (z.B. Übernahme von Vermarktungsrisiken) Konzentration von wesentlichen Prozess- und Verantwortungsgebieten bei der Mercedes-Benz AG. Die Ausrichtung auf E-Fahrzeuge im Luxussegment für Pkw und VAN, hat bei Händlern die Frage nach einem zukünftig ausreichenden Absatzvolumen im Vertrieb und in Folge einer zukünftigen Kapazitätsauslastung im Service aufgeworfen. Die relevanten Entwicklungen sind dynamisch und unterliegen z.B. aufgrund der Nachfrageentwicklung, Lieferfähigkeit und regulatorischen Eingriffen erheblichen Schwankungen. Aufgrund dieser Entwicklung ist eine laufende Überprüfung des Angebotsportfolios aber auch der Geschäftsmodelle geboten. Die Auswirkungen der überwundenen Corona-Pandemie blieben für den S&G - Konzern beherrschbar. Der Ukraine-Konflikt zeigte sich in gestiegenen und noch steigenden Energiepreisen und Preissteigerungen der Produkte der Mercedes-Benz AG und Daimler Truck AG. Diese Entwicklung, in Verbindung mit einem deutlich gestiegenen Zinsniveau, kann kurzfristig zu einem spürbaren Nachfragerückgang führen. Prognosebericht Die für das Geschäftsjahr 2022 erarbeiteten Prognosen hinsichtlich Absatz- und Umsatzentwicklung gingen von einer schwer einschätzbaren, jedoch sich sukzessive verbessernden Liefersituation aus. Die Corona-Pandemie spielte in den Prognosen nur noch eine untergeordnete Rolle und wurde kurzfristig durch den Ukraine-Konflikt überlagert. Einschätzungen zu Dauer und Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die europäische Wirtschaftsentwicklung waren schwer vorhersehbar und führten zu keiner Korrektur der für 2022 durch die S&G gewählten Ansätze hinsichtlich Umsatz- und Ertragsentwicklung. Die Annahmen zur sich entspannenden Liefersituation trafen nur teilweise zu. Der Neufahrzeugabsatz für Mercedes-Benz Pkw lag leicht über Vorjahr aber gleichzeitig auch um 17,7 % unter dem im Berichtsjahr angestrebten Wert. Die Absatzerwartung für Transporter Neufahrzeuge wurde um 3,3 % unterschritten. Ebenfalls leicht unter dem erwarteten Niveau lag mit 499 (Plan 515) Neufahrzeugen der Lkw-Bereich. Besonders starke unerwartete Absatz- und Ertragsschwankungen gab es im Bereich der Vorführ- und Gebrauchtfahrzeuge. Der Absatz für Pkw und Transporter lag in diesen Bereichen um 19,0 % unter dem angestrebten Wert, die relativen als auch absoluten Erträge aufgrund des weiterhin überwiegend knappen Angebotes deutlich über den Annahmen. Im Service konnten die angestrebten Absatzziele für Arbeitswerte mit einer Zielerreichung von 97,2 % annähernd erreicht werden. Der Lkw-Bereich lag ca. 9 % unter seinen Zielvorgaben und war daher bestimmend für die leichte Zielunterschreitung. Die beschriebenen Entwicklungen führten in Summe zu einem um ca. 6,2 % unter Plan liegenden Umsatz bei einem um ca. 9,1 % über den Erwartungen liegenden Rohertrag (9,8 Mio. €) unter Berücksichtigung der in Summe ca. 1,7 Mio. € über unseren Erwartungen liegenden Bonuszahlungen aus den diversen Vergütungssystemen der Mercedes-Benz AG und Daimler Truck AG. Die im Folgenden getroffenen Aussagen basieren auf der durch Geschäftsführung und Beirat verabschiedeten Planung des S&G - Konzerns für das Geschäftsjahr 2023. In seinen Einschätzungen, insbesondere zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, stützt sich die Geschäftsführung auf einschlägige Analysen von Wirtschaftsforschungsinstituten, Branchenverbänden und insbesondere auch denen der Mercedes-Benz AG und Daimler Truck AG. Die S&G Automobil AG als auch ihre Tochtergesellschaft die S&G Automobil GmbH werden als Partner der Mercedes-Benz AG für den Vertrieb von Pkw und Transportern (VAN) erwartungsgemäß im Mai 2023 in Verbindung mit dem gesamten deutschen Händlernetz in den echten Agentenstatus überführt. Wir erwarten, dass die Umstellung erhebliche Veränderungen in den Prozessen und Systemen mit sich bringt. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wird nach einhelliger Meinung bei einer geringen Wachstumsrate zwischen 0,2 und 0,4 % für das Jahr 2023 liegen, trotz einer seit geraumer Zeit erwarteten Rezession und einer in der Jahresvorschau liegenden Inflationsrate von ca. 6 %. Für die in 2023 anstehenden Tarifverhandlungen erwarten wir analog den bereits erfolgten Abschlüssen anderer Branchen in 2022 und Anfang 2023 eine herausfordernde Verhandlungsrunde. Ein deutliches Fragezeichen steht über der Nachfrageentwicklung der privaten Haushalte. Ein weiterhin hohes Energiepreisniveau, gestiegene Baukosten, gekürzte staatliche Förderung von Kraftfahrzeugen dürfte in Verbindung mit einer spürbaren Inflationsrate und gestiegenen Kreditzinsen den privaten Konsum deutlich dämpfen. In diesem Umfeld sind die Prognosen für die Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen schwankend, beruhen aber auch auf der Einschätzung zum Abbau der weiterhin hohen Auftragsbestände. Insgesamt wird für Deutschland mit einem leichten Plus der Zulassungszahlen (ca. 2 %) gerechnet. Im Lkw- und Transportermarkt wird in Summe von einer Seitwärtsbewegung ausgegangen. Grundsätzlich gehen wir aufgrund der Ausgangslage hinsichtlich des Auftragsbestandes, des Anlaufs diverser neuer Modelle und Überarbeitung bestehender für den Bereich der Mercedes-Benz Pkw Neuwagen von einem um ca. 11 % steigenden Absatzniveau aus. Ergänzt werden soll diese Entwicklung durch den neuen smart #1 (Hersteller Geely), den wir für 2023 bei einem Absatzniveau in Höhe von ca. 470 Neufahrzeugen sehen. Das Pkw Vorführ- und Gebrauchtfahrzeuggeschäft sehen wir unter diesen Annahmen im Absatz um ca. 7 % wachsen, sich im Rohertrag jedoch auf ein Normalniveau zurückentwickeln. Für den Transporterabsatz sehen wir für 2023 einen leichten Anstieg in Höhe von ca. 3-4 %. Im Lkw-Bereich rechnen wir für 2023, nach einer deutlichen Absatzsteigerung in 2022 und einer klar formulierten Lieferfähigkeit der Daimler Truck AG, mit einem Absatzvolumen von ca. 515 Fahrzeugen. Gründend auf einer weiterhin zufriedenstellenden Entwicklung des Fahrzeugabsatzes der letzten Jahre in Verbindung mit einer stetig intensivierten Marktbearbeitung einerseits und der technischen Entwicklung der Fahrzeuge andererseits prognostizieren wir für unsere Servicebereiche einen leichten Rückgang der verkauften Arbeitswerte (Leistungseinheiten) auf ca. 5,3 Mio. Aufgrund der in Summe über alle Fahrzeugbereiche prognostizierten steigenden Verkaufszahlen in Verbindung mit einer leicht sinkenden Absatzentwicklung in den Servicebereichen, gehen wir bei planmäßigen Preisanpassungen für 2023 und unter Berücksichtigung der zunehmenden Verlagerung des Neufahrzeugabsatzes der Marke Mercedes-Benz (Pkw, VAN und Lkw) in das Vermittlungsgeschäft von einem für den S&G - Konzern darstellungsbedingt sinkenden Umsatz auf ca. 348 Mio. € aus. Der Rohertrag wird sich im Rahmen unseres Planansatzes bei ca. 114 Mio. € um ca. 3 Mio. € reduzieren. Für die Ertragssituation werden über die Umsatzentwicklung (Eigengeschäft und Vermittlungsgeschäft) hinaus die Entwicklung der Preisqualität im Eigengeschäft, die Kostenentwicklung im Bereich Personal- und Sachkosten, die Erreichung der vertraglich mit der Mercedes-Benz AG und Daimler Truck AG vereinbarten bonusrelevanten Ziele als auch die Ertragsentwicklung der Tochtergesellschaften maßgeblich sein. Das von uns prognostizierte insgesamt steigende Absatzniveau wird bei annahmegemäß sinkender Ertragsqualität in den Vertriebsbereichen auf spürbare und damit ergebnisverschlechternde Personalkostensteigerungen treffen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden sich voraussichtlich um ca. 0,5 - 1,0 Mio. € bei einem weiterhin hohen Instandhaltungsvolumen von ca. 4,4 Mio. € erhöhen. In Summe gehen wir daher für das Geschäftsjahr 2023 von einem EBIT zwischen 13,0 und 14,5 Mio. € aus. Die durch den S&G - Konzern zu tätigenden laufenden Sachinvestitionen beziehen sich regelmäßig auf die Erneuerung bestehender Betriebs- und Geschäftsausstattung mit Zielsetzung der verbesserten Funktionalität, der Erfüllung der Herstellervorgaben und einer sinnvollen technischen Aktualität. Schwerpunkte liegen in der Weiterentwicklung aller Standorte entsprechend des sukzessive steigenden Angebotsportfolios an E-Fahrzeugen der Mercedes-Benz AG und der umfangreichen Neuausstattung im Rahmen des Neubaus am Standort Karlsruhe-Hagsfeld, finale Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen am Standort Offenburg, Vorbereitung der beginnenden Sanierung am Standort Pforzheim und beginnende Umsetzung zur Anschaffung diverser Photovoltaikanlagen.
Karlsruhe, den 24. März 2023 S&G Leasing GmbH & Co. KG -Die Geschäftsführung- gez. Achim Quitz gez. Daniel Daufer gez. Stephan Kinzel BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die S&G Leasing GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der S&G Leasing GmbH & Co. KG, Karlsruhe - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Januar 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der S&G Leasing GmbH & Co. KG, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2022 bis zum 31. Januar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 11. April 2023 PFLUGERPARTNER
GmbH
gez. Pirmin Schroff, Wirtschaftsprüfer Beschluss über die Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss zum 31. Januar 2023 der S&G Leasing GmbH & Co. KG, Karlsruhe, wurde am 22. Mai 2023 gebilligt. Einstandserklärung für eingegangenen Verpflichtungen (§ 264 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB) Folgende Gesellschaften, die in den Konzernabschluss der S&G Leasing GmbH & Co. KG, Karlsruhe, einbezogen werden, haben für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 von der Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB insoweit Gebrauch gemacht, dass sie von der Veröffentlichung des gesamten Jahresabschlusses bzw. des Lageberichtes befreit werden:
Alle Gesellschafter haben am 10. Juni 2022 die Anwendung von § 264 Abs. 3 HGB beschlossen. Die Befreiung wurde im Anhang des Konzernabschlusses der Muttergesellschaft, der S&G Leasing GmbH & Co. KG, Karlsruhe, angegeben, in den die Gesellschaften einbezogen werden. Der von der S&G Leasing GmbH & Co. KG aufgestellte Konzernabschluss wird nach § 325 HGB durch Einreichung beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers offengelegt. Die S&G Leasing GmbH & Co. KG erklärt sich hiermit bereit, für die von den o.g. Gesellschaften bis zum Abschlussstichtag (31.12.2022) eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr (2023) einzustehen.
Karlsruhe, den 8. August 2023 S&G Leasing GmbH & Co. KG gez. die Geschäftsleitung |
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