EWR Netz GmbH
Same addressConstruction of utility projects for electricity and telecommunications
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Official financial statements and annual reports
e-rp GmbHAlzeyJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016 und TätigkeitsabschlussLageberichtGrundlagen des UnternehmensKerngeschäft der e-rp GmbH ist die Energieversorgung in Rheinhessen und der Pfalz mit dem Schwerpunkt in der Gasversorgung. Das in den letzten Jahren ausgebaute Geschäftsfeld in der Wärmeversorgung, welche sich auf HKW´s und Contractinganlagen stützt, wird weiterhin ausgebaut. Die e-rp ist als Kommanditist an fünf Windparkanlagen am Standort Alzey beteiligt. An der THEE GmbH und an der Syneco GmbH sowie weiteren Unternehmen ist sie ebenfalls beteiligt. Das Geschäftsjahr 2016 war, wie die Vorjahre, vom Wettbewerb neuer Konzessionen geprägt. Die Anteilseigner sind waren zum 31. Dezember 2016:
Das gezeichnete Kapital beträgt 12.890 T€, aufgeteilt auf die prozentuale Beteiligung der Anteilseigner. Gesamtwirtschaftliche Grundlagen und zukünftige EntwicklungDer Aufschwung der Wirtschaft in Deutschland hielt auch in 2016 an. Das Bruttoinlandsprodukt stieg preisbereinigt um 1,9 Prozent, so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr. Vor allem der private Konsum, die positive Entwicklung des Arbeitsmarktes hinsichtlich Erwerbstätigkeit und steigenden Löhnen sowie die günstigen Finanzierungsbedingungen unterstützten das Wachstum. Der Bundeshaushalt 2016 erzielte einen Milliardenüberschuss. Die Flucht von Menschen aus den Krisengebieten des Nahen und Mittleren Ostens sowie aus afrikanischen Ländern wird die deutsche Wirtschaft und Politik für die nächsten Jahre stark beeinflussen. Die anstehenden Regierungswahlen in Deutschland und einigen Ländern Europas sowie der EU-Austritt Großbritanniens und die ungewisse Neuausrichtung der amerikanischen Politik können die deutsche und weltweite Konjunktur verändern. Die für die Energiewende in Deutschland erforderliche Neuausrichtung der Energieversorgung durch Ausstieg aus der Kernenergie und die stetig zunehmende Nutzung umwelt- und klimafreundlicher erneuerbarer Energien, benötigt weiterhin eine kluge Regulierung bezüglich vorhandener und zukünftiger Systeme in einer funktionierenden Infrastruktur. Im Berichtsjahr erfolgte die Einführung der Kooperationsvereinbarung (KoV) IX, die Änderungen im Gasnetzzugang definiert. Eine Umstellung vollzog sich dabei in der Mehr- und Mindermengenabrechnung mit Invoice-Datenformat, d.h. diese Prozesse basieren nun auf einem elektronischen Rechnungsversand. Im September 2016 trat das Messstellenbetriebsgesetz in Kraft. Das führt dazu, dass das Messwesen in einen eigenen Unternehmensbereich ausgegliedert wird, da die Regulatorik durch die Bundesnetzagentur für die neuen Smart Meter Zähler entfällt. Für die Einführung sind die ersten Smart Meter Zähler als Testgeräte im Einsatz. Diese Thematik führt zu erheblichen Veränderungen im Netz, die entsprechend im neuen Geschäftsjahr umgesetzt werden müssen. Das Jahr 2016 war somit weiterhin geprägt von den Hürden, die die Umstrukturierung der Energielandschaft mit sich bringt. Auch konnte die bestehende Verwirrung im Umsatzsteuerrecht durch die Umkehrschuld bei Energieverkäufen im Jahr 2016 noch nicht abschließend geklärt werden. Die Auffassung der Finanzverwaltung steht mittlerweile jedoch fest. Nach Abstimmung mit den Bundesländern wird diese in 2017 veröffentlicht werden. Das führt in der Praxis dazu, dass sich durch die noch fehlende Rechtssicherheit manche Energieversorger weiterhin an die Empfehlung des BDEW halten und andere sich an die Vorgabe des BMF. Zusammenfassend gesagt - die Komplexität der Energiebranche bleibt exorbitant-. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDer Preisverfall an der Börse ist gestoppt und es erfolgte eine Erholung. Auf diesem Preisniveau bewegt sich auch unser Einkauf. Die zukünftige Preisentwicklung für die gehandelten Jahre ist leicht geringer und passt auch hier zur Unternehmens-Einkaufsstrategie. Für das Jahr 2016 konnte die e-rp aufgrund des besseren Einkaufs die Mehrkosten aus Steuern und Abgaben abfangen und die Preise stabil halten. Auch hier hat die e-rp den Einkaufsvorteil weitergegeben. Der Erdgaspreis hat sich an der Börse übers Jahr gesehen mit einem leichten Aufwärtstrend entwickelt. Die e-rp gleicht weiterhin Kunden- und Margenverluste aus, indem sie über das Grundversorgungsgebiet hinaus Strom- und Erdgaslieferverträge in weiteren Gemeinden anbietet. Im Strombereich konnten in 2016 für unsere Verhältnisse erhebliche Kundengewinne verzeichnet werden (ca. 780). Die Anzahl der Zählpunkte stieg um 6,02 % auf 16.773. In der Sparte Gas konnten durch die Zugewinne in fremden Netzgebieten die Verluste im angestammten Netzgebiet weitestgehend ausgeglichen werden und die Zählpunkte sanken um 1,17 % auf 27.763. Durch den erzielten besseren Einkauf wurde im Laufe des Lieferjahres die spezifische Marge ausgeweitet. Gemäß dem Tarifvertrag zur Überleitung des Personals auf die e-rp aus dem Jahre 2011 sind betriebsbedingte Beendigungskündigungen für die betroffenen Beschäftigten bis zum 30. April 2019 ausgeschlossen. Konzessionswettbewerb Im Jahr 2016 stand die e-rp weiter im harten Wettbewerb um Konzessionen innerhalb und außerhalb des eigenen Netzgebietes. Im Bereich der Gasversorgung ist die e-rp seit nahezu vier Jahrzehnten der zuverlässige Netzbetreiber in vielen Verbandsgemeinden in Rheinhessen und in der Nordpfalz. In vielen dieser Gemeinden stand die e-rp auch in diesem Jahr weiterhin im Wettbewerb um die Gaskonzessionen. In insgesamt 16 Gemeinden, in denen die e-rp die Gasversorgung betreibt, standen die Gaskonzessionen im Jahr 2016 zur Vergabe an. Es handelt sich dabei um Gemeinden aus den Verbandsgemeinden Alzey-Land, Eich und Monsheim sowie um die Stadt Osthofen. In diesen Gemeinden ist es noch nicht zu Vergabeentscheidungen gekommen, diese werden im kommenden Jahr erwartet. Darüber hinaus hat sich die e-rp auch um Konzessionen außerhalb ihres bestehenden Netzgebietes beworben. Dies betrifft die Gaskonzessionen dreier Gemeinden sowie der Stadt Gau-Algesheim in der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim und die Gas- und Stromkonzessionen in der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen. Die Verfahren wurden im Jahr 2016 noch nicht abgeschlossen. Die Vergabeentscheidungen werden ebenfalls für das kommende Jahr erwartet. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Das Ergebnis des Jahres 2016 beträgt 5.899 T€ und liegt witterungsbedingt über den Erwartungen. Die Umsatzerlöse belaufen sich insgesamt auf 78.182 T€. Hiervon entfallen auf den Bereich Gasversorgung 48.000 T€, auf die Sparte Stromversorgung 26.712 T€ und auf den Bereich Sonstiges 3.470 T€. Den Umsatzerlösen stehen in Summe Materialaufwendungen in Höhe von 51.137 T€ gegenüber, wovon 28.109 T€ auf die Sparte Gasversorgung entfallen, auf die Sparte Stromversorgung 21.789 T€ und auf den Bereich Sonstiges 1.239 T€. In der größten Sparte Gasversorgung entsprechen die Materialaufwendungen einem Anteil von 58,58 % der spartenzugehörigen Umsatzerlöse. Auf die Entwicklung der einzelnen Sparten wird im Folgenden ohne Berücksichtigung der internen Geschäfte näher eingegangen. Entwicklung der Betriebszweige Stromversorgung Stromvertrieb Im Strombereich wurden 33 T€ (im Vorjahr 42 T€) investiert. Wesentliche Zugänge betrafen die Anlagen im Bau sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Stromabgabe veränderte sich von 125,017 Mio. kWh im Vorjahr auf 139,268 Mio. kWh im Jahr 2016. Die Steigerung ist auf eine Zunahme bei den Sondervertragskunden zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 540 T€ um 187 T€ über dem Ergebnis des Vorjahres (353 T€). Der Steigerung der Umsatzerlöse um 10,25 % auf 17.371 T€ stehen um 1.498 T€ höhere Material- und Personalaufwendungen von insgesamt 16.486 T€ gegenüber. Elektrizitätsverteilung Der Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung weist im Berichtsjahr einen Gesamtumsatz von 9.542 T€ gegenüber einem Vorjahreswert von 7.359 T€ aus. Der Materialaufwand von 5.959 T€ (Vorjahr 4.453 T€) enthält 4.158 T€ für die Nutzung des vorgelagerte Netzes. Der Rest entfällt auf Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen (1.801 T€) für den Netzbetrieb. Personalaufwand (1.958 T€), Abschreibungen (1.055 T€), an die Gemeinde abgeführte Konzessionsabgabe (1.004 T€) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (856 T€) stellen die weiteren wichtigsten Aufwandspositionen des regulierten Tätigkeitsbereiches dar. Im Ergebnis ergibt sich für die Elektrizitätsverteilung im Berichtsjahr ein Ergebnis vor Steuern von -1.481 T€ (Vorjahr -843 T€). Zum 31. Dezember 2016 beträgt die Bilanzsumme des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung 15.860 T€ (Vorjahr 14.661 T€). Die Kapitalstruktur der Elektrizitätsverteilung zeigt, dass sich das Eigenkapital unter Einbeziehung der empfangenen Ertragszuschüsse um 7,43 Prozentpunkte erhöht hat, auf 48,46 % der Bilanzsumme der Sparte. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um 519 T€ auf 12.832 T€. Die Investitionen in der Elektrizitätsverteilung (1.608 T€) betreffen im Wesentlichen die Netzinfrastruktur. Messstellenbetrieb Strom Zu den Aktivitäten im Bereich Stromversorgung zählt erstmalig der neue Messstellenbetrieb, der einen Umsatz von -0,1 T€ ausweist. Nach Berücksichtigung der Aufwandspositionen für Material und Personal, den Abschreibungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, ergibt sich ein Betriebsergebnis in Höhe von -9 T€. Unter Berücksichtigung des Beteiligungs- und Finanzergebnisses ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern von -9 T€. Gasversorgung Gasvertrieb In der Gasversorgung investierte die Gesellschaft 86 T€ (im Vorjahr 108 T€). Die Zugänge betrafen hauptsächlich die Anlagen im Bau sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Gasabgabe ist deutlich auf 954,220 Mio. KWh (im Vorjahr 829,709 Mio. KWh) angestiegen. Diese Erhöhung ist auf die für einen Gasversorger günstigere Witterung zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern ist um 2.338 T€ auf 6.725 T€ angestiegen. Gasverteilung Der Tätigkeitsbereich Gasverteilung weist im Jahr einen Gesamtumsatz von 15.097 T€ gegenüber einem Vorjahr von 14.472 T€ aus. Geprägt ist diese Position im Wesentlichen aus den Erlösen aus Netznutzungsentgelten (14.310 T€). Der Materialaufwand in Höhe von 4.806 T€ (Vorjahr 4.506 T€) enthält neben den Aufwendungen für die Nutzung des vorgelagerten Netzes (3.458 T€) Mehr-Mindermengenabrechnungen sowie Betriebs- und Instandhaltungsaufwendungen für den Netzbetrieb von (1.348 T€). Personalaufwand (3.324 T€), Abschreibungen (1.555 T€), Konzessionsabgabe (499 T€) sowie sonstige betriebliche Aufwendungen (1.423 T€) stellen die weiteren wichtigsten Aufwandspositionen des Tätigkeitsbereiches dar. Die Gasverteilung erzielt im Berichtsjahr ein Ergebnis vor Steuern von 3.414 T€ (Vorjahr 3.085 T€). Zum Bilanzstichtag beträgt die Bilanzsumme des Tätigkeitsbereichs Gasverteilung 24.142 T€ (Vorjahr 23.125 T€). Die Kapitalstruktur zeigt, dass sich das Eigenkapital unter Einbeziehung der empfangenen Ertragszuschüsse um 25,35 Prozentpunkte auf 38,29 % der Bilanzsumme der Sparte Gasverteilung gefallen ist. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um 233 T€ auf 19.313 T€. Die Investitionen in der Gasverteilung (1.788 T€) betreffen ebenfalls vorwiegend die Netzinfrastruktur im Niederdruckbereich. Sonstige Aktivitäten Der Tätigkeitsbereich Sonstige Aktivitäten der im Wesentlichen Contracting-, Installations- und Wärmegeschäft umfasst, weist im Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 3.283 T€ gegen-über dem Vorjahr von 1.695 T€ aus. Nach Berücksichtigung der Aufwandspositionen für Material und Personal, den Abschreibungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, ergibt sich ein Betriebsergebnis in Höhe von 115 T€. Unter Hinzuziehung des Beteiligungs- und Finanzergebnisses ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern von -978 T€ (Vorjahr -879 T€). Investitionslage Insgesamt wurden im Jahr 2016 5.610 T€ in den Ausbau und die Erneuerung der Anlagen investiert. Die in der Sparte Strom investierten 1.641 T€ und in der Sparte Gas investierten 1.874 T€ betrafen im Wesentlichen Zugänge bei Betriebsanlagen und Leitungsnetz. In die sonstigen Aktivitäten wurden 1.317 T€ investiert. Die Finanzanlagen erhöhten sich bei den Beteiligungen um 778 T€, welche die THEE und vier Windparks betreffen. Personalbereich Die e-rp GmbH, Alzey, beschäftigte zum 31. Dezember 2016, die Geschäftsführung eingeschlossen, 133 Mitarbeiter (Vorjahr 130 Mitarbeiter). Der Personalaufwand betrug im Jahr 2016 8.543 T€ (Vorjahr 9.008 T€). Im Personalaufwand sind neben diversen Rückstellungen, die sozialen Abgaben (Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und Beiträge zur Berufsgenossenschaft) und die Aufwendungen zur Altersversorgung (Beiträge zur Zusatzversorgungskasse) enthalten. Vermögens- und Finanzlage des Gesamtbetriebes In dieser Übersicht haben wir die einzelnen Posten nach wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten zusammengefasst bzw. miteinander verrechnet.
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 7.648 T€ bzw. 8,8 % erhöht. Das Sachanlagevermögen bildet mit 42,2 % (Vorjahr 44,5 %) den bedeutendsten Teil auf der Aktivseite der Bilanz. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 1.208 T€. Der Anstieg der kurzfristigen Forderungen um 3.513 T€ ist ursächlich auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der günstigen Witterung zurückzuführen. Der Zugang bei den flüssigen Mitteln i.H.v. 2.085 T€ ergibt sich im Wesentlichen aus den erhaltenen Zahlungen aus dem Energieverkauf. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital insgesamt um 2.936 T€ auf 23.574 T€ erhöht. Dies ergibt sich aus der Zuführung in die andere Gewinnrücklage i.H.v. 1.500 T€ und der Steigerung des Jahresüberschusses i.H.v. 1.436 T€. Der Hauptzugang bei den langfristigen Rückstellungen besteht im Wesentlichen aus Rückstellungen für die Regulierung. Bei den kurzfristigen Rückstellungen ist ein Gesamtrückgang zu verzeichnen. In den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen die von Kunden gezahlten Abschläge aus der Energieversorgung enthalten. Der Finanzmittelfonds bestehend aus den flüssigen Mitteln erhöhte sich deutlich auf T€ 4.670, da die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit (T€ 10.817) ausgereicht haben, die Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit (T€ -7.103) und der Finanzierungstätigkeit (T€ -1.629) zu decken. Erfolgs- und Ertragslage Dieser Aufstellung für das Gesamtunternehmen liegen die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung zugrunde. In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas werden die Konzessionsabgabe, das Betriebs- und das Finanzergebnis gesondert gezeigt. Die unter den Umsatzerlösen ausgewiesene Strom- und Energiesteuer wurde als durchlaufender Posten behandelt und offen abgesetzt.
Der Jahresüberschuss liegt um 1.436 T€ (d.s. 32,18 %) über dem des Vorjahres. Das Betriebsergebnis ist um 2.011 T€ (d.s. 25,8 %) auf 9.804 T€ gestiegen. Mit dem Anstieg von Jahresüberschusses und Betriebsergebnis wurde die Prognose aus dem Vorjahr übertroffen, was aus steigenden Umsatzerlösen und sinkenden Personalkosten resultiert. Das negative Finanzergebnis beinhaltet insbesondere Verlustübernahmen, durch die ab dem Jahr 2011 geschlossenen Ergebnisabführungsverträge mit PIK und Wartbergbad, sowie den Zinsaufwendungen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr als günstig zu bewerten. Risiken und ChancenDie allgemeinen Geschäftsrisiken werden durch ein permanentes 'Risk-Management' analysiert, dokumentiert und der Geschäftsführung bzw. den Aufsichtsorganen zur Kenntnis gegeben. Entsprechende Entscheidungen, insbesondere zur Abwendung bzw. Minimierung von Risiken werden an den zuständigen Stellen getroffen. Durch witterungsabhängige Verkaufsmengen wird die Energieversorgung stark beeinflusst. Die gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen stellen zudem eine große Heraus-forderung für die Energiebranche dar. Ebenso zeigen die steten Energiesparmaßnahmen und die Eigenstromnutzung ihre Wirkung. Auch ist eine Wechselbereitschaft der Stammkunden im Kerngebiet zu spüren. Um diesen Einflüssen entgegenzuwirken hat der Vertrieb der e-rp die Chancen des Marktes genutzt und in Netzgebieten von Dritten mit attraktiven Preisen überzeugt. Dies führte zu Kundengewinnen in anderen Netzgebieten mit positiven Erlösen. Weiterhin baut die e-rp ihr Dienstleistungsangebot rund um die Energie aus, um sich von Abhängigkeitsstrukturen zu lösen. Das bedeutendste Produkt in diesem Bereich sind die Contracting-Anlagen. Mit dieser Produktpalette wird eine dezentrale Erzeugung und verbesserte Energieeffizienz konsequent ausgebaut. Seitens der Gesellschaft wurden in diesem Geschäftsjahr Gespräche mit dem EWR in Worms, als möglichem Fusionspartner geführt, um die weiter steigenden Anforderungen auf dem Energiesektor zu bewältigen und weitere Synergien zu nutzen. Dieses neue Unternehmen wäre für zukünftige Einflüsse besser gerüstet. Das Beratungs- und Prüfungsunternehmen Deloitte wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Fichtner mit der Bewertung der beiden Energieversorger beauftragt. In dem Jahr 2017 werden entsprechende Richtungsentscheidungen erwartet. Als zukunftsorientiertes Unternehmen stellt sich die e-rp dem Thema E-Mobilität und fördert die Entwicklung der umwelt- und klimaschonenden Fortbewegungsmöglichkeiten in Rheinhessen und der Pfalz. Um neue innovative Schritte einzuleiten, wurden in 2016 bereits Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Elektrofahrräder in Betrieb genommen. Dies diente dazu, die Aufmerksamkeit zukünftiger Kunden auf dieses Instrument der Energiewende zu lenken. In den nächsten Jahren sind weitere Ladesäulen in Planung, um ein neues Geschäftsfeld zu generieren und daraus Umsatzerlöse zu erzielen. Das neue Messstellenbetriebsgesetz stellt eine erhebliche Anforderung an die technische und finanzielle Leistungsfähigkeit. Die anfallenden Mehrkosten werden nicht am Markt realisierbar sein. Dennoch sieht es die e-rp als Kernaufgabe Messstellenbetreiber in ihrem Netz zu bleiben. Durch eine entsprechend ausgelegte Bezugspolitik ist die e-rp bestrebt, das Preisänderungsrisiko zu minimieren. Marktrisiken können sich aus ungünstigen Preisentwicklungen auf den Energiemärkten ergeben. Mit einer strukturierten Beschaffung versucht die e-rp diese Risiken zu minimieren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben kurzfristigen Charakter. Da die Leistungen zeitnah abgerechnet und Zahlungsrückstände von Kunden frühzeitig angemahnt und beigetrieben werden, ist das Forderungsausfallrisiko als gering zu bewerten. Dennoch ist eine steigende Zahl von Mahnungen, Sperraufträgen und Mahnbescheiden erkennbar. Liquiditätsengpässe bzw. -risiken bestehen nicht. Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2016 über einen ausreichenden finanziellen Bestand. Zinsrisiken wird durch den Einsatz von Derivaten entgegengewirkt. Entsprechend unseren Annahmen und Erwartungen ist mittelfristig nicht mit bestandsgefährdenden Entwicklungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu rechnen, bzw. wurde mit der Gründung von Kooperationen mit anderen Versorgungsunternehmen entgegengesteuert. Weitere nennenswerte Risiken aus schwebenden Geschäften bestehen nicht. Zukünftige EntwicklungAlle Mengen- und Leistungsanforderungen der Kunden konnten im Jahr 2016 erfüllt werden und werden auch im Jahr 2017 von der e-rp jederzeit erfüllt werden können. Die Gesellschaft wird im Geschäftsjahr 2017 im Bereich der Großkunden Strom mengenmäßig ihren Absatz halten, da langfristige Verträge abgeschlossen wurden. In der Sparte Erdgas sind die Anzahl der Großkunden sowie die abgeschlossenen Mengen stabil geblieben. Es besteht weiterhin das Risiko, dass es neben der Sparte Strom auch im Segment Erdgas aufgrund des herrschenden Wettbewerbs zu Margenverlusten kommen kann. Die Verbrauchsmengen im Segment Gas in den ersten Monaten des Jahres 2017, befinden sich witterungsbedingt für diese Jahreszeit über dem Plan. Durch eine bessere Überwachung und detailliertere Zielvorgabe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kostenersparnisse geplant. Daraus ergibt sich für das Geschäftsjahr 2017 eine leicht steigende Tendenz beim Betriebsergebnis und bei dem Jahresüberschuss.
Alzey, im April 2017 Bilanz zum 31.12.2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2016
Anhang zum Jahresabschluss zum 31.12.2016der e-rp GmbH Alzey (e-rp)A. Angaben zur Darstellung von Bilanz, Gewinn- und VerlustrechnungDie e-rp GmbH hat ihren Sitz in Alzey und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter der Nummer HRB 31106 eingetragen. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31.12.2016 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), des GmbH-Gesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Außerdem waren nach dem Gesellschaftsvertrag auch die darüber hinausgehenden Vorschriften der Eigenbetriebs- und Anstaltsverordnung Rheinland-Pfalz (EigAnVO) zu beachten. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 265 Absatz 5 und 6 HGB sowie den Bestimmungen der EigAnVO um Besonderheiten in der Versorgungswirtschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt und um die Posten Betriebsergebnis, Finanzergebnis und Ergebnis vor Steuern erweitert. Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG (HGB n.F.) nicht vergleichbar, da auf eine Anpassung der Vorjahresumsatzerlöse verzichtet wurde. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB n.F. hätten sich für das Vorjahr um T€ 263 höhere Umsatzerlöse ergeben. Infolge der Neudefinition der Umsatzerlöse haben sich auch die Zusammenstellungen der Position "sonstige betriebliche Erträge" geändert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, soweit hier nicht gesondert aufgeführt, gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (Entgeltlich erworbene Software und Baukostenzuschüsse) werden zu Anschaffungskosten bewertet und über die betriebsgewöhnlichen bzw. vertraglichen Nutzungsdauern linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet: Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte werden gegebenenfalls vorgenommen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde. Als Herstellungskosten wurden außer Fremdkosten auch Eigenleistungen aktiviert. Die anderen aktivierten Eigenleistungen umfassen Einzel- und Gemeinkosten. Der Lohnaufwand entspricht den tatsächlichen Stundensätzen des jeweiligen Mitarbeiters. Das Lagermaterial wird mit dem ermittelten Durchschnittswert angesetzt. Die Gemeinkostenzuschläge betragen 10% für Material, 100 % für Löhne und 6 % für Fremdlieferungen der tatsächlich angefallenen Kosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Aktivierung einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen werden bei den Sachanlagen sowohl linear als auch degressiv entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern von 3 bis 55 Jahren vorgenommen. Soweit für Vorjahre steuerlich abweichende Abschreibungsmethoden und Wertansätze gewählt wurden, sind diese für die bis zum 31.12.2009 angeschafften bzw. hergestellten Anlagegüter beibehalten und fortgeführt worden. Degressive Abschreibungen werden entsprechend den steuerlichen Regelungen für Zugänge bis zum 31.12.2005 maximal mit 20 % p.a., bei Zugängen vom 01.01.2006 bis 31.12.2007 maximal mit 30 % p.a. und für Zugänge im Jahr 2009 mit maximal 25 % p.a. angesetzt. Für Zugänge des Jahres 2008 und ab dem Jahr 2010 werden planmäßige Abschreibungen ausschließlich linear vorgenommen. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten größer € 410 werden im Jahr der Anschaffung aktiviert und über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von weniger als € 410 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen, dies war im Jahr 2016 jedoch nicht der Fall. Bei den Vorräten handelt es sich ausschließlich um Hilfs- und Betriebsstoffe, deren Bestand durch eine Inventur ermittelt wurde. Die Bewertung erfolgt zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen, das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Delkredere-Risiko wird über Pauschalabwertungen berücksichtigt. Wie im Vorjahr werden die Zählerstände für den Energieverkauf vor dem Bilanzstichtag abgelesen. Auf der Grundlage der abgelesenen Zählerstände und der im Abrechnungssystem hinterlegten Gewichtungspunkte wurde der Verbrauch je Zähler bis zum Stichtag (31.12.2016) rechnerisch ermittelt (Jahresverbrauchsabgrenzung). Hierbei werden jahreszeitliche Besonderheiten berücksichtigt. Die Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden bei Bestehen einer Aufrechnungslage im Sinne des § 387 BGB miteinander saldiert. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bewertet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 29,30 % zugrunde (15,83 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 13,47 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 385 %. Es besteht zum Bilanzstichtag ein Überhang der aktiven latenten Steuern, von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die gemäß AVB erhobenen Baukostenzuschüsse wurden bis zum Jahr 2006 als empfangene Ertragszuschüsse passiviert. Die bis zum Jahr 2002 erhobenen Beiträge werden jährlich mit 5 % der Ursprungsbeträge aufgelöst. Die Auflösung der in den Jahren 2003 bis 2006 erhobenen Beiträge erfolgt analog über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagen zugunsten der Umsatzerlöse. In den Jahren 2007 bis 2009 erhobene Baukostenzuschüsse wurden vom Anlagevermögen abgesetzt. Die ab dem 1. Januar 2010 erhobenen Beiträge werden unter den empfangenen Ertragszuschüssen ausgewiesen und über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagen zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Ab 1. Januar 2014 erfolgte eine Verlängerung der Nutzungsdauer gleichlautend der Nutzungsdauer im Anlagenvermögen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Pensionsrückstellungen, die durch die Verschmelzung der Teilbetriebe der Thüga Energienetz GmbH, München ("THEN") und der Thüga Energie GmbH, München ("THEV"), auf die e-rp übergegangen sind, wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,01 %. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,35 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,75 % zugrunde gelegt. Aufgrund der geringen Fluktuation wurden keine alters- und geschlechtsabhängigen Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Der Unterschiedsbetrag der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen zwischen dem Ansatz mit dem 10-Jahres-Durchschnittszins (4,01 %) und dem Ansatz mit dem 7-Jahres-Durchschnittszins (3,24 %) nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 497 und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Da die e-rp zum 31. Dezember 2016 über ausreichende frei verwendbare Rücklagen verfügt, kann dieser Betrag grundsätzlich vollständig ausgeschüttet werden. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit wurden aufgrund einer im Jahr 2015 getroffenen Vereinbarung gebildet. Verbindlichkeiten wurden mit Ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens werden im Anlagenspiegel dargestellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen von insgesamt T€ 8.903 betreffen mit T€ 6.219 einen Anteil von 100 % an der Wartbergbad & Schwimmhalle Betriebsgesellschaft Alzey mbH ("Wartbergbad"), Alzey, mit T€ 2.659 einen Anteil von 100 % an der Parken in Kirchheimbolanden GmbH ("PIK"), Kirchheimbolanden und mit T€ 25 einen Anteil vom 100 % an der EWG Shareholder GmbH, Alzey. Die Beteiligungen von insgesamt T€ 4.096 entfallen mit T€ 3.079 auf einen Kommanditanteil in Höhe von jeweils 33,3% an fünf Windparkgesellschaften. Die Hafteinlage beträgt jeweils € 900 bei jeder Windparkgesellschaft. Der Kommanditanteil auf die Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co KG, München, beträgt T€ 1.004. Die Hafteinlage beträgt T€ 250. Weiterhin ist die e-rp GmbH an der Syneco GmbH und Co. KG, München, beteiligt. Diese befindet sich in der Phase der Liquidation und die Beteiligung beläuft sich zurzeit auf T€ 9. Weiterhin bestehen noch zwei kleinere Beteiligungen mit Anschaffungskosten von insgesamt T€ 2. Die Vorräte betreffen im Wesentlichen Hilfs- und Betriebsstoffe. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr außer der Forderung gegen die EWG Shareholder GmbH (T€ 6.026) keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen Forderungen aus Energielieferungen, Installationen und Baukostenzuschüssen sowie Verbrauchsabgrenzungen für Kunden, die in die Jahresverbrauchsabrechnung einbezogen werden. Im Berichtsjahr wurden Forderungen von T€ 150 abgeschrieben. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr vollständig Finanzforderungen aus einem Verrechnungskonto. Die Forderungen gegen Gebietskörperschaften bestehen gegenüber Kirchheimbolanden und Alzey, diese betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung und der Ermittlung des unternehmensindividuellen Steuersatzes von 29,30 % der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen, insbesondere in Sachanlagen, in Rückstellungen und in Finanzanlagen. Eigenkapital Eigenkapitalspiegel (in T€)
Der gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage blieben bei den Werten des Vorjahres. Die anderen Gewinnrücklagen haben sich auf Grund eines Gesellschafterbeschlusses auf einen Wert von T€ 3.500 erhöht. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betrifft einen in Vorjahren zugegangenen Zuschuss nach dem KWKG zum Ausbau des Fernwärmenetzes. Die empfangenen Ertragszuschüsse betreffen erhaltene Baukostenzuschüsse. Im Jahr 2016 standen den Zugängen von T€ 1.180 Auflösungen der beiden Positionen von T€ 809 gegenüber. Die Steuerrückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
Die Pensions- und sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Aufwendungen aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 130 (Vorjahr T€ 125) werden unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit T€ 252 gegenüber dem Wartbergbad und mit T€ 17 gegenüber der PIK. Dies betrifft in beiden Fällen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Verlustübernahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gebietskörperschaften resultieren wie im Vorjahr mit T€ 3.822 aus Verbindlichkeiten gegenüber dem Zweckverband Nieder-Olm, der Restbetrag ergibt sich aus Verbindlichkeiten aus Konzessionsabgaben. II. GuVDie Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. Von den Umsatzerlösen (T€ 78.182; Vorjahr T€ 69.842) entfallen auf Strom T€ 26.712 (Vorjahr T€ 23.064) und auf Gas T€ 48.000 (Vorjahr T€ 44.220). Einzelheiten ergeben sich aus der beigefügten Mengen- und Tarifstatistik. Die hier zugrunde gelegten Daten ergeben sich aus der Jahresverbrauchsabrechnung unter Berücksichtigung der Verbrauchsabgrenzung der Vorjahre. Die Umsatzerlöse enthalten Auflösungen von empfangenen Ertragszuschüssen und Sonderposten von insgesamt T€ 809 (Vorjahr T€ 944). Mengen und Tarifstatistik
Die sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 226 (Vorjahr T€ 1.117) setzen sich vollständig (Vorjahr T€ 777) aus neutralen und periodenfremden Erträgen zusammen. Die periodenfremden Erträge ergeben sich vorwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 87. Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Aufwendungen für den Energiebezug sowie die auf vorgelagerte Netzebenen entfallenden Kosten für den Energietransport. Der Eindeckungsgrad für die Strombeschaffung der Jahre 2018 bzw. 2019 beträgt, jeweils bezogen auf die Planungsmenge 72 %, bzw. 22 % und für die Gasbeschaffung 63 % bzw. 16 %. Der Bezug setzt sich zusammen aus Eindeckungen für Privat- und Geschäftskunden und Back-to-Back-Eindeckungen für Großkunden. Weitere Vertragsverhandlungen und Back-to-Back-Eindeckungen für Großkunden stehen sowohl für 2018 als auch für 2019 noch aus. Der Personalaufwand entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:
Die e-rp GmbH, Alzey, ist Mitglied der Bayerischen Versorgungskammer, München, sowie der Zusatzversorgungskasse, Darmstadt. Es besteht ein privatrechtliches Versicherungsverhältnis zwischen Arbeitgeber und der jeweiligen Kammer mit der Aufgabe, den Arbeitnehmern der Kammermitglieder eine zusätzliche Alters-, Erwerbsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung zu gewährleisten. Die Beiträge zur Zusatzversorgung werden für alle ständig Beschäftigten der e-rp entrichtet. Die Summe der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter betrug im Jahr 2016 T€ 5.059. Im Jahr 2016 betrug der Umlagesatz bei der Bayerischen Versorgungskammer 3,75 % und der Zusatzbeitrag 4,00 %; Bei der ZVK Darmstadt betrug der Umlagesatz 5,7 % und das Sanierungsgeld 2,3 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts zuzüglich der hierauf entfallenden pauschalierten Lohn- und Kirchensteuer. Für die Mitarbeiter, welche von der THEN und von der THEV übergeleitet wurden, wird das bestehende Altersversorgungssystem fortgeführt. Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen von T€ 400 auf eine Erzeugungsanlage. Es beliefen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf T€ 4.220 (Vorjahr T€ 4.024). Als größte Positionen sind die Fremdlieferung und Fremdleistung i.H.v. 582 T€, IT-Dienstleistungen i.H.v. T€ 552 und Kosten für Werbung i.H.v. T€ 554 zu nennen. Weiterhin sind mit T€ 151 (Vorjahr T€ 164) periodenfremde und neutrale Aufwendungen enthalten. Die folgenden Posten betreffen Erträge und Aufwendungen mit verbundenen Unternehmen und mit Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht:
In den Steuern von Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Steuererträge von T€ 152 enthalten. D. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen betragen T€ 170 (Vorjahr T€ 316). Abgeleitet aus dem geplanten Stromeinkauf für die Jahre 2017 bis 2020 bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen von T€ 7.919 und für den Gaseinkauf für die Jahre 2017 bis 2020 von T€ 30.111. Aus Wegenutzungsverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen zur Zahlung von Konzessionsabgaben. Des Weiteren besteht eine gesetzliche Verpflichtung aus der Beschaffung der benötigten Energie zur Deckung von Netzverlusten, für die die Gesellschaft als Betreiberin von Elektrizitätsversorgungsnetzen verantwortlich ist. Darüberhinausgehende, im Jahresabschluss 2016 nicht ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen nicht. E. Derivative FinanzinstrumenteDie e-rp hat zur Absicherung des Zinsrisikos aus variabel verzinslichen Darlehen sechs Zinsswapgeschäfte (derivative Finanzinstrumente) bei zwei Kreditinstituten abgeschlossen. Den im Rahmen der Payer-Swaps zu leistenden festen Zinszahlungen stehen variable Zinszahlungen auf Basis des 3-Monats-Euribor gegenüber. Die Payer-Swaps haben die folgenden Laufzeiten und Nominalbeträge zum 31. Dezember 2016:
Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der pro Darlehensverbindlichkeit (Grundgeschäft) und Zinsswap (Sicherungsgeschäft) gebildeten Bewertungseinheiten (Mikro Hedges) wird die sogenannte Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Der Betrag der abgesicherten Darlehensverbindlichkeit entspricht dem Nominalvolumen der Bezugsbeträge. Die Effektivität wird anhand der Critical Terms Match Methode beurteilt. Diese wird angewendet, da jeweils alle Bewertungsparameter von Grund- und Sicherungsgeschäften übereinstimmen. Die Bewertung des Sicherungsgeschäfts erfolgt auf Basis aktueller Marktdaten unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden bei dem jeweiligen Kreditinstitut. Aufgrund der bestehenden Bewertungseinheiten erfolgte zum 31. Dezember 2016 keine Passivierung einer Drohverlustrückstellung der jeweils negativen Marktwerte der Zinsswaps. F. Ergänzende Angaben1. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der e-rp GmbH, Alzey, sind Udo Beckmann (kaufmännischer Geschäftsführer) und Prof. Dr. Peter Missal (technischer Geschäftsführer). Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wurde unter Berücksichtigung der Schutzklausel gemäß§ 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder des Aufsichtsrates waren in 2016: als Vorsitzender Bürgermeister, Stadt Alzey, Christoph Burkhard, als stellvertretende Vorsitzende Prokurist der Thüga AG Otto Huber, Stellvertreter I, Stadtbürgermeister, Stadt Kirchheimbolanden, Klaus Hartmüller, Stellvertreter II, weitere Aufsichtsratsmitglieder Bürgermeister, Ortsgemeinde Essenheim, Hans-Erich Blodt, Ratsmitglied, Stadt Alzey, WP StB Dipl-Kfm. Winfried Doege, Ratsmitglied, Stadt Alzey, Oberstudienrat Werner Geißel, Leiter Projektsteuerung der Thüga AG, Nima Ghaeni, Landrat, Kreisverwaltung Alzey-Worms, Ernst-Walter Görisch, Bürgermeister, Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden, Polizeibeamter Axel Haas, Ratsmitglied, Stadt Alzey, Jurist Maximilian Hobohm, Ratsmitglied, Stadt Alzey, Parlamentarische Referentin Stephanie Kramer, Ratsmitglied, Stadt Kirchheimbolanden, Betriebswirt Hans Leverkus, Rechtsanwalt, Kreisverwaltung Mainz-Bingen, Michael Reitzel, Rechtsanwalt, Thüga AG, Dr. Christoph Schuch, Ratsmitglied, Stadt Alzey, Oberstudienrat i.R. Werner Steinmann, Bürgermeister, Verbandsgemeinde Alzey-Land, Steffen Unger, Betriebsratsvorsitzender e-rp GmbH, Alzey, Stephan Fuge, (gem. § 8 Abs. 3 Satz 3 des Gesellschaftervertrages ohne Stimmrecht) Der Aufsichtsrat kam 2016 zu zwei Sitzungen zusammen. Die Vergütungen für den Aufsichtsrat betrugen T€ 51. Organkredite bestanden in 2016 und auch zum 31.12.2016 nicht. 2. Angaben zum Anteilsbesitz Zum Bilanzstichtag bestehen die nachfolgenden unmittelbaren Beteiligungen mit mindestens 20% Kapitalanteil i.S.d. § 285 Abs. 11 HGB, Eigenkapital und Ergebnis beruhen auf handelsrechtlicher Rechnungslegung.
*: Aufgrund des vorliegenden Ergebnisabführungsvertrags wird auf diese Angabe verzichtet. 3. Beschäftigungszahlen Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich aktiv beschäftigten Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
4. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angaben zu den Honoraren des Abschlussprüfers der Gesellschaft wurde verzichtet, da diese Angaben im Konzernabschluss der e-rp enthalten sind. 5. Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen Geschäfte nach § 6b Abs. 2 EnWG, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungs-tätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind wurden getätigt für: Verlustübernahmen (T€ 1.019) aus bestehenden Ergebnisabführungsverträgen, Erträge aus Gewinnabführungsverträgen (T€ 665) sowie Erträge aus Dienstleistungen (T€ 160). 6. Gesellschafter Die Gesellschafterin Thüga AG, München, hält 79,29 % der Anteile. Ferner entfallen Anteile von 16,02 % auf die Bäderbetrieb Alzey GmbH, Alzey, Anteile von 2,82 % auf die Projekte und Service GmbH, Kirchheimbolanden, Anteile von 1,40 % auf die Verbandsgemeinde Alzey-Land und Anteile von 0,47 % auf die Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden. 7. Konzernabschluss Die Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird beim Bundesanzeiger bekannt gemacht. 8. Vorschlag zur Gewinnverwendung Es wird vorgeschlagen von dem Jahresüberschuss einen Betrag von T€ 5.399 an die Gesellschafter auszuschütten und einen Betrag von T€ 500 in die Gewinnrücklagen einzustellen. 9. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Alzey, den 18. April 2017 e-rp GmbH, Alzey Die Geschäftsführung Udo Beckmann Prof. Dr. Peter Missal Entwicklung des Anlagenvermögensder e-rp GmbH zum 31.12.2016
Bilanz Elektrizitätsverteilung zum 31.12.2016 in EuroAktiva
Bilanz Gasverteilung zum 31.12.2016 in EuroAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung Elektrizitätsverteilung 01.01.2016 bis 31.12.2016 in Euro
Gewinn- und Verlustrechnung Gasverteilung 01.01.2016 bis 31.12.2016 in Euro
Anlagennachweis zum 31.12.2016 Elektrizitätsverteilung
Anlagennachweis zum 31.12.2016 Gasverteilung
Erläuterungen der gemäß § 6b EnWG abzubildenden TätigkeitenGrundlageNach § 6b Abs. 3 EnWG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten in den nachfolgend aufgeführten Bereichen so zu führen, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbständigen Unternehmen ausgeführt würden. Definitionen der UnternehmensaktivitätenDie e-rp GmbH, Alzey, ist nach dieser Definition in folgende sechs Tätigkeiten zu segmentieren:
Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), des GmbH-Gesetzes (GmbHG), den gem. Gesellschaftsvertrag geltenden ergänzenden Vorschriften der Eigenbetriebs- und Anstaltsverordnung vom 05.10.1999 (EigAnVO) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Im Hinblick auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die den Tätigkeitsabschlüssen zu Grunde gelegt wurden, wird auf den Anhang des Jahresabschlusses verwiesen. Die Systematik zur Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung und für die Elektrizitäts- und die Gasverteilung sind im Folgenden erläutert. Erläuterungen zur BilanzAllgemein Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die für Energieversorgungs-unternehmen geltenden besonderen Rechnungslegungsvorschriften des § 6b EnWG beachtet. Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG wurden in der internen Rechnungslegung nach Tätigkeitsbereichen getrennte Konten geführt und für jeden Tätigkeitsbereich intern eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Zur Kontenzuordnung wurden, soweit wie möglich, Aktiva und Passiva sowie Aufwendungen und Erträge direkt zugeordnet. Wenn die direkte Zuordnung der Konten nicht möglich ist oder mit nicht vertretbarem hohem Aufwand verbunden wäre, wird anhand eines sachgerechten Schlüssels eine Verteilung des entsprechenden Kontos auf die verschiedenen Tätigkeiten vorgenommen. Die für die Zuordnung zu den Positionen der Bilanz im Wesentlichen verwendeten Schlüssel werden nachfolgend dargestellt:
Erläuterung zu einzelnen Bilanzpositionen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den Forderungen gegen Gesellschafter und gegen Gebietskörperschaften sowie in den Sonstigen Vermögensgegenständen sind - wie im Vorjahr - keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Im Eigenkapital wird ein Kapitalverrechnungsposten (Ausgleichsposten) ausgewiesen als Residualgröße zwischen den Vermögensgegenständen, Schulden und Eigenkapital der einzelnen Unternehmensaktivitäten. Verbindlichkeitenspiegel:
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie wesentlichen Aufwendungen und Erträge werden den Unternehmenstätigkeiten direkt zugeordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden ist, erfolgt grundsätzlich eine Verrechnung nach sachgerechten Schlüsselungen, die eine möglichst verursachungsgerechte Zuordnung gewährleistet. Die für die Zuordnung zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung im Wesentlichen verwendeten Schlüssel werden nachfolgend dargestellt:
Alzey, den 18. April 2017 e-rp GmbH, Alzey Die Geschäftsführung Udo Beckmann Prof. Dr. Peter Missal Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der e-rp GmbH, Alzey, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft, und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Frankfurt am Main, den 18. April 2017 WIBERA
Wirtschaftsberatung
Dirk Fischer, Wirtschaftsprüfer ppa. Marc Krizaj, Wirtschaftsprüfer PROTOKOLL zur 95. Gesellschafterversammlung der e-rp GmbH am Montag, 15. Mai 2017 im Anschluss an die 153. Aufsichtsratssitzung im Sitzungszimmerder e-rp GmbH AlzeyBeginn: 18:50 UhrEnde: 19:10 Uhr1) Genehmigung des 61. Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 und des LageberichtesBeschlussfassung über den Gewinn 2016 Beschluss: Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde von der Wibera Frankfurt geprüft. Sie hat dem in der gesetzlichen Form erstellten Jahresabschluss am 18. April 2017 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Prüfungsbericht der Wibera wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrates zur Kenntnis gebracht. Der Jahresabschluss 2016, so das Testat der Wibera, setzt auf den von der Wibera testierten Jahresabschluss 2015 auf. Die Geschäftsführung schlägt vor, dass aus dem erwirtschafteten Ergebnis nach Steuern von € 5.898.545,80 eine Gewinnrücklage in Höhe von€ 1.000.000,00 eingestellt wird. Die Gewinnverteilung 2016 wurde nach Berücksichtigung der Verluste PIK und WBB sowie der oben genannten Rücklagenzuführung erstellt. Der Verlustausgleich unter den kommunalen Partnern erfolgt untereinander direkt.
Die Gesellschafterversammlung genehmigt die Gewinnrücklage und die Gewinnverteilung 2016 einstimmig. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 15. Mai 2017 festgestellt. |
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