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mms communication AGHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006BILANZ zum 31. Dezember 2006mms communication AG, HamburgAKTIVA
ANHANGAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Firma mms communication AG, Hamburg, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher MaßnahmenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aktiva Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs aus Vereinfachungsgründen stets vollständig abgeschrieben. Die entsprechenden Beträge sind unter diesem Posten ausgewiesen. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2006
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt. In Höhe von 1 v.H. der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine pauschale Wertberichtigung vorgenommen, die aktivisch vom Forderungsbestand abgesetzt wurde. Der Ausweis des Körperschaftsteuer - Guthabens nach dem SEStEG erfolgt zum Barwert des gesamten Erstattungsanspruchs. Kassenbestände und Bankguthaben wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Passiva Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Rückstellung waren die Erfahrungswerte der vorangegangenen Wirtschaftsjahre. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs und BewertungsmethodenEin grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Besondere Angaben zu BewertungsvereinfachungenZur Bewertung des Vorratsvermögens wurden gemäß § 256 HGB Verbrauchsfolgeverfahren FiFo angewandt. Zwischen den im Einzelfall angewandten Verfahren und den auf der Grundlage von Marktpreisen festgelegten Werten ergaben sich aufgrund von mangelnder Gängigkeit, Lagerdauer und technischer Überholung wesentliche Unterschiede, so dass auf den niedrigeren Wert abgeschrieben wurde. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EuroDer Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzEntwicklung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte im Berichtszeitraum ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage) zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Vom Gesamtbetrag der Abschreibungen von Euro 15.049,25 entfielen Euro 3.043,29 auf die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter. Forderungen Die Forderungen sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Die Zusammensetzung der Forderungen in Höhe von insgesamt Euro 1.085.131,72 ergibt sich unmittelbar aus der Bilanz und dem Erläuterungsbericht. Die Laufzeiten stellen sich wie folgt dar:
Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 JahrenDer Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00. Nachfolgende Aufstellung gliedert die am Bilanzstichtag vorhandenen Verbindlichkeiten:
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen VerpflichtungenWesentliche finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind bestehen wie folgt: Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:
Zusätzlich bestehen diverse Leasingverpflichtungen in Höhe von EUR 705,61 monatlich. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie satzungsmäßigen Rücklage ist gemäß § 10 Tz. 5 des Gesellschaftsvertrages in Höhe von € 35.038,17 zu bilden. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die Ergebnisverwendung durch Vortrag in Höhe von € 105.114,52 vor. Sonstige PflichtangabenNamen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Vorstand:
Hamburg, den 07.08.2007 Frank Wagner Lagebericht 2006der mms communication AG1. Darstellung des Geschäftsverlaufes1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Geschäftsjahr 2006 war von einigen innerpolitischen Turbulenzen betroffen. Ständige Diskussionen um verschiedene Steuererhöhungen und die beschlossene Mehrwertsteuererhöhung zum 1.1.2007 führten insgesamt zu einer Verunsicherung der Konsumenten. Ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit und die positive Stimmung durch die Fussballweltmeisterschaft sowie den überaus intensiven Sommer wirkten dem nur leicht entgegen. Die Entwicklung in der deutschen Wirtschaft war gekennzeichnet durch steigende Exporte, Kosteneinsparungen bei grossen Firmen (z.B. VW), und teilweise sehr positive Geschäftsergebnisse (z.B. Deutsche Bank). Die IT Branche konnte nur von einer erhöhten Nachfrage nach Multimedia- und Mobilfunkprodukten profitieren. 1.2. Umsatz und Auftragsentwicklung Das Geschäftsjahr wurde mit einem Umsatz von 10,06 Mio. € beendet und liegt damit exakt im Plan und etwa 3 %über dem Vorjahreszeitraum. Im Verlauf des 1. und 2. Quartales haben wir mangels neuer Produkte keine Umsatzsteigerungen erzielen können. Erst im weiteren Verlauf des Jahres führten die zu Jahresbeginn eingeleiteten Massnahmen, Stärkung des Vertriebes und des Marketings mit jeweils einer neu eingestellten Kraft, zu erkennbaren Umsatzsteigerungen. Zusätzlich wurde ein neues Geschäftsfeld entwickelt, mobile Multimedia. Dieser neue Bereich und die Produktgruppe Navigation waren im 3. und 4. Quartal die umsatzstärksten Geschäftsfelder. Im 4. Quartal kam der Bereich Smartphones aufgrund von neuen Produkten als ein Hauptumsatzträger hinzu. Das aufgrund der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung erhoffte Jahresendgeschäft blieb insgesamt hinter den Erwartungen zurück. 1.3. Beschaffungsmarkt Es kam wiederholt zu Lieferengpässsen, insbesondere bei Produktneuheiten. Fast alle neu angekündigten Produkten waren nicht termingerecht oder nicht in ausreichender Stückzahl verfügbar. 1.4. Investitionen Im Berichtszeitraum wurden in die neuen Büroräume ca 10.000 Euro investiert Die Summe der Abschreibungen beträgt etwa 15.000 Euro, davon betrugen die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen ca 10.000 Euro. 1.5. Entwicklung Personalbereich Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresmittel 10 Mitarbeiter zzgl. Vorstand. Im Februar wurde ein Vertriebsmitarbeiter zur Kundenaquise eingestellt, im März eine Mitarbeiterin im Marketing. Zur Entwicklung des neuen Bereiches CarMedia wurde im Oktober ein neuer Mitarbeiter eingestellt. Ein Mitarbeiter der Logistik schied Ende Oktober aus gesundheitlichen Gründen aus und wurde durch einen neuen Mitarbeiter ersetzt. 1.6. Darstellung der Geschäftsbereiche Die Teilung des Produktportfolios erfolgte nunmehr in 5 Fokusbereiche, da ab Mai der Bereich mobile Multimedia entwickelt wurde. Die Ergebnisse in den 5 Fokusbereichen sind folgende: Umsatz nach Produktgruppen und gesamt
Die Umsätze im Handheld Segment sind um ca 10 % zurückgegangen. Dies entspricht nicht der tatsächlichen Entwicklung im weltweiten Handheld Verkauf. Wir konnten hier von unserer starken Präsens bei Partnern im Projektgeschäft profitieren. Der Umsatzrückgang bei Smartphones ist auf fehlende Produktneuheiten zurückzuführen. Im Bereich Navigation konnten die Umsätze wiederum erheblich gesteigert werden, was auf die insgesamt gestiegene Nachfrage in Deutschland zurückzuführen ist. 1.7. Risikobericht Die Folgen der Mehrwertsteuererhöhung zum 1.1.2007 sind nicht konkret kalkulierbar. Einerseits kann auf Grund der höheren Preise mit Kaufzurückhaltung gerechnet werden. Andererseits werden durch die sinkende Zahl der Arbeitslosen immer mehr Interessenten in den Konsumkreislauf hineingeführt. Der Absatz mobiler Kommunikationsprodukte, unserem Handelsschwerpunkt, wird voraussichtlich nur über permanente Innovationen und Weiterentwicklungen erfolgreich gesteigert werden können. Eine besondere Rolle kommt hierbei unserem Portfoliomanagement zu, bei dem die Suche nach Neuheiten und die Ausweitung unserer direkten Einkaufskontakte in Asien im Vordergrund stehen. 2. Darstellung der UnternehmenslageDie Geschäftstätigkeit wurde aus vorhandener Liquidität geführt. 2.1. Vermögenslage Zum 31.12.2006 ergibt sich folgende Vermögenslage:
2.2. Kapitalstruktur
2.3. Ertragslage
Die jeweils angefallenen Gesamtkosten ließen folgende Betriebsergebnisse zu:
3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresEs gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres. 4. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken zukünftiger EntwicklungIm Geschäftsjahr 2007 ist es von besonderer Bedeutung, die Produktbereiche im Rahmen der allgemeinen Marktlage zu entwicklen und das Umsatzniveau zu erhöhen. Dies soll durch eine Verbreiterung des Produktportfolios und eine Erhöhung der Kundenzahl erreicht werden. Damit die Angebotsbreite übersichtlich gestaltet werden kann, ist die Einführung einer Eigenmarke geplant. Unter dieser Eigenmarke werden in erster Linie die neuen Produkte für den Bereich "CarMedia" sowie die vielfältigen Zubehöre unserer asiatischen Lieferanten zusammengeführt. Der Vertrieb muss insgesamt noch mehr Aktivität entwickeln, um das breitere Portfolio an noch mehr Kunden vermarkten zu können. Dem Marketing kommt hierbei ebenfalls eine besondere Bedeutung zu, da hier die verschiedenen Vertriebsaktivitäten weiterentwickelt und unterstützt werden. |
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