Donath GmbH
Same addressManagement of non-residential real estate on a fee or contract basis
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Marion Süß since 10/31/2002 | Procura |
Christian Witte since 10/31/2002 | Managing Director |
Yvonne Witte since 10/31/2002 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 49.46% | |
| 31.54% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Interprecise Donath GmbHObermichelbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1. Firmenstruktur und Geschäftstätigkeit Interprecise Donath GmbH ist nach §267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft mit Sitz in Obermichelbach. Geschäftsfelder sind die Herstellung von Wälzlager und wälzlagerbasierten Baugruppen, insbesondere Zylinderrollenlager, Axial-Zylinderrollenlager, Tandemlager, Stützrollen, Kurvenrollen, Nadellager, Kreuzrollenlager, Axial-Radiallager, Pendelrollenlager, Kegelrollenlager, Rillenkugellager, Schrägkugellager, Umlenkrollen, Spannrollen, Führungsrollen, Verlegerollen und Druckwalzen. Die Produkte werden unter dem Markennamen "IDC" und "IDC Germany" vertrieben. Am Standort Obermichelbach sind Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Verwaltung vereint. Im Juni 2023 wurde ein neues Werk in Changzhou, China eröffnet. Hier wurden zusätzliche Fertigungskapazitäten geschaffen um die steigende Nachfrage an Präzisionswälzlagern in Asien zu decken, bzw. bereits vorhandene europäische Kunden bei ihren Aktivitäten im asiatischen Markt zu unterstützen. Wichtigster Absatzmarkt ist Deutschland gefolgt von, China, der EU, USA und Drittländern. Unsere Kunden sind vorwiegend Direktkunden aus dem Bereich allgemeiner Maschinen- und Anlagebau, Getriebebau, Wehrtechnik und Robotik. Der qualifizierte Wälzlagerhandel in Europa wird über unsere eigene Vertriebsgesellschaft IDC Germany GmbH betreut. Interprecise Donath GmbH sieht sich als Nischenanbieter. Der Fokus wird auf Sonderlagerungen gelegt, welche aufgrund von Nachfragemenge und/oder Komplexität nicht von den marktbeherrschenden Unternehmen angeboten werden. 2. Unternehmensziele und Strategie Die Bevorratung der als Standard definierten Produktreihen wird weiter forciert, um der Erwartungshaltung des Marktes nach immer kürzeren Lieferzeiten zu entsprechen. Durch gezielte Bevorratung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie unfertigen und fertigen Erzeugnissen soll auch kurzfristig auf spezielle Kundenwünsche reagiert werden können. Durch permanente umfassende Verbesserungsmaßnahmen soll die Liefertreue laufend gesteigert werden. Damit unsere Produkte weiterhin auf höchsten Qualitätslevel gefertigt werden können, wird kontinuierlich in neue Mess- und Fertigungstechnologie investiert. Besonderer Focus liegt auf den Ausbau des mittelständischen Kundenstamms. Dieser soll sowohl direkt als auch in enger Zusammenarbeit mit dem qualifizierten Wälzlagerfachhandel erfolgen. Die Neugewinnung von qualifizierten Mitarbeitern für das Unternehmen, sowie die Weiterqualifizierung aller Mitarbeiter im Unternehmen durch diverse Schulungsmaßnahmen. Eine kontinuierliche Erweiterung und Modernisierung unserer Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten steht im Fokus um auch weiterhin ein organisches Wachstum gewährleisten zu können 3. Forschung, Entwicklung und Qualität Die technische Produktentwicklungskompetenz hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Wir konzentrieren uns nicht nur auf die Erweiterung und Verbesserung bestehender Sortimente, sondern wir stehen im Besonderen unseren Kunden als Entwicklungspartner für anwendungsoptimierte Sonderlösung zur Verfügung. Hierfür wird kontinuierlich in neue Produktionsmittel und effizientere Produktionsverfahren investiert. Die konsequente Umsetzung unseres Qualitätsanspruches wird von einem laufend weiterentwickelten Qualitätsmanagementsystem unterstützt. Für spezielle Forschungsprojekte gibt es Kooperationen mit der Industrie, Instituten und Universitäten. 2. Wirtschaftsbericht 1. Überblick über den Geschäftsverlauf Die anhaltenden globalen Krisenherde und die damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheiten zeigen eine starke Wirkung auf die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens. Aufgrund sinkender Exporte und schwacher Inlandsnachfrage ist Deutschland in eine Rezession abgerutscht. Für das Gesamtjahr 2023 hat der Verband VDMA einen Rückgang im Auftragseingang Maschinenbau von 12% ermittelt. Unsere Fertigungskosten werden zukünftig massiv beeinflusst von einer starken allgemeinen Inflation, weiterhin steigenden Energiekosten sowie signifikant gestiegenen Personalaufwendungen. Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen reduzierten sich unsere Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 4,2 %. Dennoch konnten wir das Jahresergebnis um 30 T€ steigern, da teilweise auf vorhandene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zurückgegriffen werden konnte. Erwartungsgemäß reduzierte sich der Auftragseingang gegenüber 2022 um 16,2 %, blieb aber auf einem zufriedenstellenden Niveau. 2. Ertragslage Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das Rohergebnis zum Stichtag 31.12 um 5.8 %. Der Personalbestand lag mit 101 Mitarbeitern im Jahresdurchschnitt über Vorjahresniveau. Die Personalkosten erhöhten sich durch den Personalaufbau und Lohnerhöhungen um 9 % gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis lag um 5,9 % über Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalrendite lag bei 10 %. Der EBIT erhöhte sich um 87 TEUR auf 2.199 TEUR. Trotz des leichten Umsatzrückganges konnten wir uns Ziele beim Umsatz und Ergebnis größtenteils erreichen. 3. Finanzlage Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung sämtlicher Investitionen waren zu jeder Zeit sichergestellt. Neben den vorhandenen liquiden Mitteln stehen ausreichend verbindliche Kreditzusagen zur Verfügung. Sämtlichen Zahlungsverpflichtungen konnte in voller Höhe nachkommen werden. Aufgrund unseres aktiven Mahnwesens sind Ausfälle von Forderungen nur in sehr geringem Umfang zu verzeichnen. Bis auf wenige Ausnahmen, sind Forderungen gegenüber Kunden durch eine Forderungsausfallversicherung abgesichert. Die durchschnittliche Zielgewährung an Kunden betrug 30 Tage. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse quantitative und qualitative Kennzahlen heran. Es erfolgt ein laufender Abgleich mit unseren Planungen und Budgets. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 betragen im Bereich immateriellen Vermögensgegenstände 193 TEUR, bei den technischen Anlagen und Maschinen 180 TEUR sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung, sowie den Außenanlagen insgesamt 685 TEUR. Die Abschreibungen betrugen 1.017 TEUR. Bei unserer Beteiligung in China haben wir seit 2021 insgesamt 3.570 T€ eingezahlt. 4. Vermögenslage Die kontinuierlich positiven Erträge sind die Grundlage für die stabile und solide Vermögenslage. Die Erhöhung des Eigenkapitals wurde fortgeführt und liegt deutlich über den Branchendurchschnitt. Die Eigenkapitalquote lag bei 66,1 %. Die Bestände an Fertigerzeugnisse und Waren zum Bilanzstichtag erhöhten sich um 6,5 % hauptsächlich aufgrund Abnahmeverschiebungen auf Kundenseite. Die Gesamtverbindlichkeiten reduzierten sich um 14,5 % zum Vorjahr, während die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 15 % reduzierte. Das Eigenkapital konnte gegenüber dem Vorjahr um 11,1 % erhöht werden. 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt sehen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 als positiv an. 2. Prognosebericht Beginnend mit dem zweiten Quartal 2023 stellen wir einen deutlichen Rückgang im Bereich Auftragseingang bzw. eine anhaltende Verlangsamung der Abnahmegeschwindigkeit bei vorhandenen Mengenkontrakten fest. Aufgrund des stark gestiegenen Zinsniveau, der vermehrt auftretenden weltweiten Krisen sowie der hohen Inflation ist weiterhin eine deutliche Zurückhaltung bei Neuinvestitionen zu verspüren. In Kombination mit Abbau von Lagerbeständen bei unseren Kunden, rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit rückläufigen Umsatzerlösen. Für das Geschäftsjahr 2025 rechnen wir zunächst im ersten und zweiten Quartal mit einer seitwärts Bewegung der Umsatzerlöse. Im dritten und vierten Quartal 2025 rechnen wir aber mit einer weltweiten leichten Belebung der Wirtschaft. Für beide Geschäftsjahre erwarten wir aber weiterhin ein positives Jahresergebnis. 3. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Aufgrund der weltweit anhaltenden Krisenherde ist mit einer kurzfristigen Belebung der Weltwirtschaft nicht zu rechnen. Sollte sich zukünftig die Konjunktur weiter abschwächen, ist zu erwarten, dass die wirtschaftliche Situation unserer Kunden hiervon zunehmend negativ beeinflusst wird. Durch die gleichzeitig eingetretene Stabilisierung der Lieferketten wird es dann vermehrt zu Preiskämpfen mit unseren Marktbegleitern kommen. Dies könnte die Umsatz- und Ertragssituation unseres Unternehmens negativ beeinflussen. Der immer stärker spürbar werdende Mangel an Fachkräften am Arbeitsmarkt wird mittelfristig zu weiter steigenden Lohnkosten führen. Es besteht das Risiko, das unsere eigenen Wachstumsziele in Deutschland nicht erreicht werden können, da unsere Kunden vermehrt Investitionen ins Ausland verschieben um ihre Wachstumsziele überhaupt noch mittel- und langfristig realisieren zu können. Kaufende Kunden werden kreditversichert, somit ist mit keinem wesentlichen Forderungsausfall zu rechnen. Die Abhängigkeit von einzelnen Kunden konnte weiterhin durch konsequente Neukundengewinnung reduziert werden. Eine Betriebshaftpflicht- und Produkthaftpflichtversicherung liegt vor. Währungsrisiken können weitestgehend ausgeschlossen werden, da hauptsächlich in Euro fakturiert und eingekauft wird. Zinsrisiken wurden dahingehend minimiert, das bestehende Darlehen einer festen Zinsbindung unterliegen. Die Währungsrisiken sind unbedeutend, da derzeit im Liefer- und Leistungsbereich weder Forderungen noch Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen. Sofern sich die wirtschaftliche Währungssituation in 2024 und 2025 nicht grundlegend verändert ist hier mit keinem Risiko zu rechnen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Ertragssituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Kurzfristige Liquiditätsbedarfe können mit den bestehenden Kreditlinien bei unseren Hausbanken abgedeckt werden. Zusätzliche Liquiditätsbedarfe könnten aufgrund längerer Zahlungsziele bei Kunden entstehen. Redundante Systeme sichern unsere IT sowohl für Datenverlusten, technischen Ausfällen als auch vor unerlaubten Zugriffen von außen. Die Systeme unterliegen einer fortlaufenden Überwachung. 2. Chancenbericht Wir gelten als zuverlässiger Partner unserer Kunden. Durch die Nähe zu unseren Kunden bieten sich große Chancen für ein zusätzliches Wachstum und Diversifizierung in der Zusammenarbeit bei neuen Produktlösungen. Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir durch Erfahrung, Einsatz sowie einem hohen Anspruch an die Qualität unserer Produkte. Als zukunftsorientiertes und nachhaltig agierendes Familienunternehmen sind wir entlang der Wertschöpfungskette sehr gut aufgestellt. Die im Juni 2023 in Betrieb genommene neue Produktions- und Vertriebsstätte in Changzhou, China ermöglicht uns kurz- und mittelfristig neue Marktanteile in Asien und Europa zu gewinnen. Durch die zusätzliche Produktionskapazität können wir noch flexibler auf die Bedarfe unsere Kunden reagieren. 3. Gesamtaussage Aufgrund der aktuell weltweiten Krisen und des volatilen Marktumfelds gehen wir von einem tendenziell rückläufigen Geschäftsjahr 2024 und 2025 aus. Risiken für den Fortbestand unseres Unternehmens sind aus heutiger Sicht aber nicht zu erkennen.
Obermichelbach im März 2025 Gez. Christian Witte, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die interprecise Donath GmbH hat ihren Sitz in Obermichelbach und ist in das Handelsregister des Amtsgericht Fürth unter HRB 1954 eingetragen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages beachtet. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 II HGB. Sie nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen gem. §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und soweit sie der Abnutzung unterlagen, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko, die Kosten des Forderungseinzuges und der Zinsverlust durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % ausreichend berücksichtigt. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennbetrag angesetzt. Bei den Bankguthaben wurden zwei Bankkonten in Höhe von EUR 72.278,15 an Eurofactor abgetreten. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sowie von Devisentermingeschäften und anderen Währungsderivaten erfolgt nach der Methode der eingeschränkten Marktbewertung. Hierzu werden Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit den Devisenkassamittelkursen und die zu Ihrer Kurssicherung abgeschlossenen Währungsderivate mit den Marktterminkursen zum Abschlussstichtag bewertet. Aus der Bewertung resultierende Gewinne und Verluste werden je Währung miteinander verrechnet. Für Verlustüberhänge werden Drohverlustrückstellungen gebildet; Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "projected unit credit method" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,82% bei der Bewertung zugrunde gelegt. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung beträgt EUR 188.980,00. Erwartete Gehalts- und Rentenanpassungen sind mit 0,00% p. a. eingerechnet. Die zu erwartenden Steigerungen für laufende Leistungen sind mit 0,0% p.a. berücksichtigt. Neben den Verpflichtungen aus laufenden Pensionen und den am Bilanzstichtag bestehenden Anwartschaften sind auch Verpflichtungen für Deputate und Altersübergangsgeld im Ansatz berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB). Der Unterschiedsbetrag zwischen der zehnjährigen und der siebenjährigen Abzinsung aus dem Vorjahr beträgt EUR 534,00 und unterliegt gem. § 253 VI S. 2 HGB einer Ausschüttungssperre wegen geänderter Bewertungsvorschriften. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr weren künftige Preis- und Kostensteigerung berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen haben sämtlich, bis auf eine Kaution von € 3.000,00, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf:
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten entfallen auf:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Zinserträgen entfallen € 17.314,31 auf Zinserträge verbundene Unternehmen. E. Sonstige Erläuterungen Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3 HGB Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen die nicht in der Bilanz erscheinen beträgt aus Leasingverträgen für Maschinen und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung insgesamt € 142.191,20. Darüber hinaus beträgt der jährliche Aufwand aus zeitlich nicht begrenzten Pachtverträgen insgesamt € 266.476,98. Beteiligungen Die Gesellschaft ist mit 50% an der IDC Germany GmbH beteiligt, das Stammkapital beträgt EUR 85.000,--, das Ergebnis des Vorjahres EUR 885.699,68. In 2021 wurde eine Beteiligung an der neu gegründeten Changzhou IDC Bearing Man. in Höhe von 51% angeschafft, Abschlüsse aus China lagen noch nicht vor. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer
Prokura
Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):
Sonstiges Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs i. S. d. §285 Nr. 33 HGB aufgetreten. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Ergebnisverwendungsvorschlag aufgestellt und der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:
F. Unterzeichnung Jahresabschluss
Obermichelbach, den 26.08.2024 Interprecise Donath GmbH Gez. Geschäftsführer: Christian Witte sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkFür den vollständigen Jahresabschluss habe ich folgende Bestätigungsvermerke erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die interprecise Donath GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der interprecise Donath GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der interprecise Donath GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend gebe ich weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit meiner Prüfung habe ich die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder zu meinen bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Nürnberg, 10.04.2025 Gesiegelt Stefan Rademacher, vereidigter Buchprüfer |
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