Advanced vocational training, schools for continuing vocational training
INSERCO Industrie Service GmbH
Kränkelsweg 25, 41748 Viersen, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Cesar Alberto Bedoya David since 8/19/2022 | Procura |
Luz Edith David de Schläger since 12/19/2006 | Managing Director |
Ralf Bergmann since 1/6/2005 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
Luz Edith David de Schläger | 55.00% |
| 45.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
INSERCO Industrie Service GmbHViersenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023INSERCO INDUSTRIE SERVICE GMBH, VIERSENI. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken, auch geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft 2023 war im Wesentlichen geprägt von ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort, so das Statistisches Bundesamt in einer Pressemitteilung vom 15.01.2024. Das Statistische Bundesamt veröffentlichte im Januar 2024 erste Berechnungen. in denen das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Jahr 2022 war, kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU) und der Eurozone steigt im Jahr 2023 auf rund 16,97 Billionen Euro (EU-27) und rund 14,38 Billionen Euro (Eurozone). Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigte sich weiterhin robust. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Darstellunq des Geschäftsverlaufs und des Ergebnisses für 2023 Die INSERCO Industrie Service GmbH wurde 1984 gegründet und hat ihren Sitz in Viersen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der INSERCO Industrie Service GmbH liegt im Handelsgeschäft und Engineering-Leistungen, komplementiert mit der Betreuung, Beratung und Unterstützung von Industrieunternehmen. Handelsgeschäfte werden dabei auf eigene Rechnung durchgeführt, weiterhin werden Projekte und Verbrauchsmittel/Commodities auf Provisionsbasis vermittelt. Wesentliche Erfolgsfaktoren für diese, hauptsächlich - aber nicht ausschließlich - im amerikanischen und südostasiatischen Kontinent akquirierten Umsätze sind qualitativ hochwertige, individuell auf die einzelnen Kunden ausgerichtete, technische Unterstützung und Engineering-Leistungen, die durch nachhaltige Präsenz der Gesellschaft auf den zuvor genannten Zielmärkten, auch durch ein in Brasilien niedergelassenes Tochterunternehmen und weitere lokale Angestellte in Mexico, Kolumbien und Chile, unterstützt werden. Des Weiteren kooperiert die Gesellschaft mit Vertretungen in Süd-Korea und Sri Lanka. Die Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Lieferanten der Gesellschaft sind langjährig und von Vertrauen geprägt. Hierin sehen wir die Stärken der Gesellschaft im Vergleich zu unseren Mitbewerbern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren wir hauptsächlich in den Bereichen Export von Wirtschaftsgütern, Verbrauchsgütern/Commodities und der Vermittlung von Projekten tätig. INSERCO Industrie Service GmbH ist spezialisiert auf die Optimierung der Ersatzteilbeschaffung der Kunden, durch die Vernetzung der deutschen und europäischen Produzenten mit den Kunden unserer Gesellschaft, zumeist in Übersee. Wir sind hauptsächlich im Bereich der Holzwerkstoffindustrie, inzwischen aber weiter zunehmend in anderen Industrien tätig. Hier sehen wir für die Zukunft noch ein großes Marktpotenzial. Durch die fortgesetzte Diversifizierung auf andere Regionen und Industrien konnte die positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt werden. Die Gesellschaft ist durch die Struktur des Geschäftes auf Länderbereiche organisiert, und zwar Nordamerika, Zentralamerika und Asien (NACAA), die Andenregion von Kolumbien bis Bolivien und Peru (ANDINOS) und die südlichen Staaten Argentinien, Brasilien, Uruguay, Paraguay und Chile (SUR). Die anhaltende Nachfrage nach den Produkten unseres Portfolios und die breitere Aufstellung des Unternehmens sorgen dabei für stabile Umsätze und unser Personal ist so qualifiziert, dass die Nachhaltigkeit von unseren Aktivitäten das größte Gut ist, das wir haben können. Aufgrund der weltwirtschaftlichen Entwicklung und mit unserer organisatorischen Einstellung konnte eine gute Position am Markt gehalten werden. II. Ertragslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der INSERCO Industrie Service GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt wie folgt entwickelt: Die Einschätzung der Geschäftsführung für die erfolgreiche Entwicklung der Gesellschaft hat sich als zutreffend erwiesen. Die Strategie einer zunehmenden Diversifizierung, einer intensiven Betreuung von key-accounts, sowie einer Verstärkung der örtlichen Präsenz mit eigenem Personal war richtig und wird konsequent fortgesetzt. Die Umsatzerlöse sind von TEUR 17.591 um 15,0 % auf TEUR 20.234 angestiegen. Der Materialaufwand stieg unterproportional um TEUR 1.228 oder 9,4 % auf TEUR 14.319. Der Rohertrag ist dabei von TEUR 4.819 im Vorjahr um TEUR 1.318 auf TEUR 6.137 im Geschäftsjahr gestiegen. Der Anteil der sonstigen betrieblichen Erträge betrug dabei T€ 105. Die Personalaufwendungen sind von TEUR 2.938 auf TEUR 3.556 (+ 21,0 %) gestiegen. Enthalten sind hier die Boni für das abgelaufene Geschäftsjahr für die Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben mit TEUR 1.559 (VJ: TEUR 1.583) nahezu konstant. Wir haben ein Jahresergebnis von TEUR 587 (Vj. TEUR 123) vor Ertragssteuern erzielt. Wir beurteilen die Ertragslage unserer Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 damit als zufriedenstellend. III. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der INSERCO Industrie Service GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 9.061. Sie ist damit gegenüber dem Vorjahr (TEUR 7.990) deutlich angestiegen. Die im Geschäftsjahr vorgenommenen Investitionen in Höhe von TEUR 578 betreffen im Wesentlichen die Anzahlungen auf den nächsten Baustein der neuen ERP-Software /Warenwirtschaft). Die Sachanlagenintensität beträgt rd. 2,5 %. Um der Risikovorsorge ausreichend Rechnung zu tragen, wurden im Berichtsjahr Sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 427 (Vj. TEUR 196) gebildet. Verbindlichkeiten werden in der Regel unter Nutzung von Skontovorteilen innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens einschließlich liquider Mittel an der Bilanzsumme beträgt rd. 90 % (Vj. 91 %). Dementsprechend beurteilen wir die Liquiditätslage unserer Gesellschaft als zufriedenstellend. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit aus Eigenmitteln erfüllen zu können. Die Kapitalstruktur zeigt die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 68 % (Vorjahr rd. 75 %). Der Rückgang resultiert lediglich aus der gestiegenen Bilanzsumme. Die Gesellschaft war auch im Geschäftsjahr 2023 von Bankfinanzierungen unabhängig. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Unsere Finanzierung erfolgte ausschließlich aus Eigenmitteln. IV. Risikobericht Zusammengefasste Darstellung der Risikolage Die INSERCO Industrie Service GmbH unterliegt den üblichen Risiken im Tätigkeitsbereich. Diese branchenüblichen Risiken liegen insgesamt in üblicher Intensität vor und es lassen sich keine Indikatoren ableiten oder erkennen, die langfristig zu einer Bestandsgefährdung führen könnten. Die Effekte der Konjunktur bzw. die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der INSERCO Industrie Service GmbH. Insbesondere ein auf unsere Bedürfnisse abgestimmtes, produktives IT-System für alle Geschäftsabläufe, Marktanalysen und Auswertungen (Salesforce), in das ab Ende des Geschäftsjahres 2019 umfassend investiert wurde und der ständige Kontakt mit den Kunden in unseren Märkten, auch über eine in Brasilien niedergelassene Tochtergesellschaft sowie lokale Mitarbeiter in Mexico, Kolumbien, Chile und unsere Vertretungen in Asien, lassen frühzeitige strategische Ausrichtungen zu. Wirtschaftliche Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, aber durch die enge Kooperation, Transparenz und Nachhaltigkeit mit den Kunden, ohne wirtschaftliche Risiken für die Gesellschaft, weitergegeben werden. Trotz der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten werden die resultierenden Zahlungsströme fast ausschließlich in Euro abgewickelt, damit Wechselkursrisiken weitestgehend vermieden werden. Finanzierungsrisiken könnten durch politisch-/wirtschaftliche Risiken in den Verkaufsmärkten entstehen, was allerdings in der Regel durch die traditionelle Firmenphilosophie des Unternehmens, das kaufmännische Management und insbesondere die intensiven Marktkenntnisse vermieden wird. Die INSERCO Industrie Service GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert dabei die fachliche Kompetenz des Personals. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. V. Prognosebericht Prognose für die INSERCO Industrie Service GmbH Für das Geschäftsjahr 2024 sind wieder steigende Umsatzerlöse zu erwarten. Die Geschäftsleitung erwartet dann wieder Geschäftsergebnisse auf dem Niveau von 2023. VI. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Zu Jahresbeginn 2024 konnte man bereits sehen, dass sich die Lieferkettenschwierigkeiten ausgeglichen haben. Die erhöhten Preise durch die Corona-Pandemie konnten wir wieder auffangen, wodurch wir einen Vorteil für unsere Verkaufsstrategie bekommen haben. Wir arbeiten weiter an unserer modernen CRM-Software plus Programmierung; das Thema was uns einige Jahre verfolgen wird. Zusätzlich gibt es auch das Thema der fehlenden qualifizierten Arbeitskräfte mit dem Deutschland zu kämpfen hat. Hier jedoch ist durch unsere langjährigen guten, qualifizierten und motivierten Mitarbeiter, unser guter Standard in der Betreuung geblieben. Das präsentiert, als Resultat, unser gutes Ergebnis.
Viersen, den 11.04.2025 gez. Ralf Bergmann gez. Luz E. David de Schläger BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die INSERCO Industrie Service GmbH, mit Sitz in Viersen, ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Mönchengladbach unter HRB 9702 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Regelungen kamen die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zur Anwendung. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden unverändert zum Vorjahr beibehalten. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen. Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 270.894,00 Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs im Zeitpunkt des Zugangs angesetzt. Fremdwährungsposten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Ausgaben sowie Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden über Rechnungsabgrenzungsposten zeitanteilig abgegrenzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Die Finanzanlagen betreffen die Beteiligung an der INSERCO Brasil Servicos Industriais Ltda., Curitiba (Brasilien). Die Gesellschaft hält 99,0 % der Anteile. Im Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird ein Eigenkapital von T€ 140 und ein Jahresüberschuss von T€ 33 ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Steuererstattungsansprüchen aus Einkommens- und Ertragssteuern in Höhe von T€ 537 , sowie aus Umsatzsteuerforderungen in Höhe von T€ 363 (Vj: T€ 510). Im Geschäftsjahr wurden T€ 181 an die Gesellschafter ausgeschüttet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der "Projected Unit Credit Method" unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck und unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) bewertet. Für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren angesetzt. Der sich daraus ergebende Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 2. In dieser Höhe besteht eine gesetzliche Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im wesentlichen solche für Personalboni mit T€ 286 (Vj. 60), noch nicht genommenen Urlaub mit T€ 86 (Vj. T€ 78), sowie Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses mit T€ 30 (Vj. T€ 40). Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Bestandsveränderungen der fertigen Erzeugnisse in Höhe von T€ 117 betreffen T€ 96 solche aus dem Vorjahr. In den Abschreibungen sind T€ 272 für außerordentliche Abschreibungen enthalten. Diese beziehen sich auf die Anzahlungen für das laufende EDV Projekt "Warenwirtschaft" mit der Firma IBS Technology GmbH, Frankfurt am Main. Es wurden 50 % der bereits geleisteten Zahlungen (T€ 544) berücksichtigt. Darüber hinaus gestellte Rechnungen wurden aktiviert, aufgrund der ausstehenden Zahlung aber noch nicht in die Wertberichtigung einbezogen. V. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigen liegt bei 35 (Vj. 34). Während der Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Ralf Bergmann, Kempen (Kaufmann) Frau Luz E. David de Schläger, Viersen (Kauffrau) Für das Guthaben in Höhe von € 127.496,06 auf dem Geldmarktkonto bei der Deutschen Bank besteht zugunsten der Bank ein Pfandrecht bezogen auf einen ausgegebenen Aval von € 127.050,00. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind: Zu Jahresbeginn 2024 liegt weiterhin eine Unsicherheit bzgl. der zukünftigen Entwicklungen von Energie- und Rohstoffpreisen sowie möglichen Lieferkettenschwierigkeiten vor. Auch durch die steigende Inflationsrate zeigt der Trend der Baubranche nach unten. Die russische Invasion in der Ukraine hält an und ob sich der Krieg ausbreitet, ist nicht realistisch abschätzbar. Die Preise für Öl, Kohle und Gas waren im Zuge der russischen Invasion sprunghaft gestiegen, haben sich jedoch zwischenzeitlich stabilisiert. Die Folgen könnten sich nachteilig auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken, konkret ist dieses jedoch nicht erkennbar.
Viersen, den 11.04.2025 gez. Ralf Bergmann gez. Luz E. David de Schläger sonstige BerichtsbestandteileDer Jahresabschluss wurde am 14.04.2025 festgestellt
gez. Ralf Bergmann gez. Luz E. David de Schläger BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die INSERCO Industrie Service GmbH, Viersen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der INSERCO Industrie Service GmbH, Viersen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - und den Lagebericht geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltende handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 14. April 2025 FRTG
AG
Wolfgang Hohl, Wirtschaftsprüfer Dirk Rohde, Wirtschaftsprüfer |
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