ECOenergy Friedrichsdorf GmbH
Same addressTrade of steam, hot water and cooled air
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Ulf Dr. Schauenburg since 7/4/2022 | Managing Director |
Marc Schauenburg since 9/18/2020 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Frank Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KGHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2021
KONZERNANHANG 2021A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS, ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN I. Grundlagen und Methoden Der Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff, 242 ff, 264 ff HGB aufgestellt. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde ordnungsgemäß aus den Konten entwickelt. Die üblichen Bestandsnachweise lagen vor. Die Eröffnungsbilanzwerte stimmen mit den Schlussbilanzwerten des Vorjahres überein. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Bilanz ist eine Handelsbilanz. Die Bilanzierung erfolgte nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen. Die Frank Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG (Konzernmutter) hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRA 40841). Die Bewertung erfolgte unter der Prämisse der Fortführung der Gesellschaft. Die zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Konzernbilanz zusammengefassten Posten werden gem. §§ 298 Abs. 1 i.V.m. 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einzeln erläutert. Der Konzernabschluss der Gesellschaft war erstmalig für das Geschäftsjahr 2000 aufzustellen. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2000. Der Konzernabschluss der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG ist zugleich befreiender Konzernabschluss für die FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG und für die FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, gemäß § 291 Abs. 2 HGB und befreiender Jahresabschluss gem. §§ 264 Abs. 3 und§ 264b HGB für die folgenden Tochtergesellschaften:
II. Konsolidierungskreis, Veränderung bei Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen Die folgenden Unternehmen wurden im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG einbezogen: Mutterunternehmen: FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg Tochterunternehmen:
Es wurden alle Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen, an denen die FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hat. Der Konsolidierungskreis umfasst insgesamt 34 (Vorjahr: 33) inländische Unternehmen. Abschlussstichtag aller in die Konzernrechnungslegung zum 31. Dezember 2021 einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021. Assoziierte Unternehmen Nicht einbezogen wurden die Beteiligungen an folgenden Gesellschaften:
Die Terramag GmbH wurde zum 31. Dezember 2018 erstmalig und die Immovativ GmbH in 2019 mittels der Equity-Methode einbezogen. Der Unterschiedsbetrag zum 31.12.2021 der Terramag beträgt € 935.741,10 und der Immovativ GmbH € 518.076,00 Beide Werte beziehen sich auf den Firmenwert. Die anderen assoziierten Unternehmen wurden aufgrund ihrer relativ geringen Bedeutung nicht nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. III. Konsolidierungsgrundsätze Dem Konzernabschluss liegen die geprüften Einzelabschlüsse der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen zum 31. Dezember 2021 zugrunde. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode. Dabei werden die Buchwerte der Beteiligungen dem anteiligen konsolidierungspflichtigen Kapital zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss gegenübergestellt. Erstkonsolidierungen neu erworbener Anteile werden nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Soweit i.R. der Erstkonsolidierung gem. § 301 Abs.1 HGB ein aktivischer Unterschiedsbetrag entsteht, wird dieser einzelnen Vermögensgegenständen der Tochtergesellschaften insoweit zugeschrieben, als deren Wert höher als der bisherige Wertansatz ist. Der im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandene aktivische Unterschiedsbetrag wurde über 4 Jahre abgeschrieben. Der im Geschäftsjahr 2018 entstandene Unterschiedsbetrag aus der Beteiligung an der FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH, wird über 5 Jahre abgeschrieben, da die Grundlage bereits in Vorjahren erfolgte. Lediglich der aus der Konsolidierung entstandene aktivische Unterschiedsbetrag aus der Beteiligung an der GbR Studentenwohnungen in Kiel wurde über 10 Jahre abgeschrieben, da es sich um eine langfristige Objektgesellschaft handelt. Ein sich auf der Passivseite gem. § 301 Abs. 3 HGB ergebender Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird als gesonderter Posten nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Er darf gem. § 309 Abs. 2 HGB nur dann aufgelöst werden, wenn er einem realisierten Gewinn entspricht. Die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren und ist als voll konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt, in der sämtliche Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen miteinander verrechnet wurden. Der konzerninterne Lieferungs- und Leistungsaustausch sowie Forderungen und Verbindlichkeiten einbezogener Gesellschaften wurden gegeneinander aufgerechnet. Auf die Eliminierung von Zwischengewinnen wurde verzichtet, da die konzerninternen Lieferungen und Leistungen kostendeckend vorgenommen werden. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Soweit Gründe für außerplanmäßig vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen. Die zum Verkauf bestimmten Grundstücke werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Notwendige Abwertungen aufgrund von dauerhaften Wertminderungen bzw. des Niederwertprinzips werden vorgenommen. Die Herstellungskosten beinhalten neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Bei im Bau befindlichen Objekten wurden die Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihren nominellen Werten angesetzt, ebenso die flüssigen Mittel. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend der periodengerechten Abgrenzung der Aufwendungen bzw. Erträge ermittelt. Die Pensionsrückstellungen werden aufgrund der zum Stichtag erteilten Versorgungszusagen und abgeschlossenen Pensionsverträge unter Beachtung versicherungsmathematischer Grundsätze gebildet. Die Ermittlung des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages erfolgte nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Method). Die Grundlage der Ermittlung war die "Richttafeln 2018 G" von K. Heubeck. Weiterhin erfolgte die Diskontierung der künftigen Leistung mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten maßgeblichen Rechnungszins nach dem Stand zum 31. Dezember 2021 bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (1,87 % p.a.). Der Abzinsungssatz wurde nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre ermittelt. Der Unterschiedsbetrag zum Erfüllungsbetrag auf Basis des 7-Jahresdurchschnittes beträgt. zum 31. Dezember 2021 € 1.264. Zu den Pensionsverpflichtungen bestehen Rückdeckungsversicherungen, die an die Berechtigten verpfändet wurden. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB gelten solche Vermögensgegenstände als Deckungsvermögen, da diese dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung dieser Pensionsverpflichtung dienen. Den gesetzlichen Regelungen zufolge wurde eine Verrechnung des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens und der Verpflichtung vorgenommen. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen beträgt 24 T€. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden voraussichtlichen Verpflichtungen dotiert. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. B. ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 ist in dieser Anlage dargestellt. Die Abschreibung der erworbenen Firmenwerte erfolgt linear über einen geplanten Zeitraum von 4 - 10 Jahren. Die sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von 3 - 5 Jahren linear abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2021 wurden 3.862,4 T€ Zinsen als Herstellungskosten aktiviert. Die Entwicklung der im Berichtsjahr angepassten Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung der nachfolgenden Gesellschaften stellt sich wie folgt dar:
Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestanden in Höhe von 3.349,9 T€. Diese bestanden gegenüber der Aventino GmbH & Co. Erste Portfolio KG. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Im Rechnungsabgrenzungsposten ist in Höhe von 12 T€ ein Disagio aktiviert. Eigenkapital Die Kapitalanteile der Kommanditisten sind in voller Höhe eingezahlt. Der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Als Jahresüberschuss/-fehlbetrag wird in der Bilanz ausschließlich der auf den Konzern entfallende Anteil des Jahresergebnisses (-733 T€) ausgewiesen. Auf im Fremdbesitz befindliche Anteile entfällt ein anteiliger Jahresfehlbetrag in Höhe von 56,2 T€ (siehe Anlage 2. Ziffer 16b). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für Baukosten. Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten sowie die gegebenen Sicherheiten sind in diesem Anhang als gesonderte Anlage dargestellt. Im Geschäftsjahr werden Verbindlichkeiten in Höhe von 3.089,7 T€ (Vorjahr: 1.771,3 T€) gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Grundpfandrechte stellen sich wie folgt dar:
Bei dem nicht durch Grundpfandrechte gesicherten Betrag handelt es sich um Darlehen von Gesellschaftern (auch ehemaligen) sowie um sonstige Bankkredite. Der Anlagespiegel stellt sich wie folgt dar:
Die kumulierten Abschreibungen zum 1. Januar 2021 betrugen € 189.745.058,65. Im Geschäftsjahr erhöhten sich diese durch Abschreibungen um € 12.815.568,81 und verringerten sich um den Saldo der Zu- und Abgänge um € 0,00 Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern ergeben sich durch Wertzuschreibungen im Rahmen der Anwachsung der GbR's Moorburger Weg, Winterbeker Weg, Jägerstrasse und FRANK Vermögensbildung Im Brauereiviertel sowie aus der Bildung einer Rücklage nach § 6b EStG unter Ansatz einer Ertragssteuerquote von 15,7 %. Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Teil der latenten Steuer in Höhe von 585,6 T€ erhöht und weist somit zum 31. Dezember 2021 einen Stand in Höhe von 4.160,3 T€ aus. Haftungsverhältnisse Es bestehen Bürgschaften in Höhe von 1.010 T€ im Wesentlichen aus Haftungen für die ECOenergy Friedrichsdorf GmbH. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. C. ANGABEN ZU POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt und belaufen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 83.602,7 T€ und setzten sich wie folgt zusammen:
Aus der Beteiligung an der Entwicklungsgesellschaft Hofheim und den anteilig ausgebuchten Kosten sind im Geschäftsjahr 2.263,3 T€ abgeschrieben worden. D. NACHTRAGSBERICHT Im Hinblick auf die anhaltende Ukraine-Krise sind wir von einer zunehmenden Materialknappheit in der Baubranche betroffen. Dies führt zu Verzögerungen und steigenden Kosten in Zusammenhang mit dem Bau von Immobilien. Eine exakte Schätzung der Mehrkosten ist aktuell noch nicht möglich. Der Krieg könnte sich ebenfalls auf die Höhe von Kaufpreisen negativ auswirken. Das wird sich ab 2023 auswirken, wird aber jetzt schon in den Planungsszenarien und damit bei Grundstücksankaufsopportunitäten berücksichtigt. E. SONSTIGE ANGABEN Persönlich haftende Gesellschafterin der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG ist die FRANK Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg und einem gezeichneten Kapital in Höhe von € 113.000,00. Im Konzernverbund tätige Geschäftsführer waren am 31. Dezember 2021 Herr Marc Schauenburg, Herr Dr. Ulf Schauenburg, Frau Karen Hinrichsen, Frau Natascha Hoffmann, Frau Barbara Jansen, Frau Anke Schlütter, Herr Jens Abraham, Herr Guido Kany, Herr Frank Bösch, Herr Robert Höricht, Herr Michael Henninger, Herr Thomas Hermes, Herr Roland Oertzen, Herr Rubin Dümpert, Herr Hans-Jürgen Rathjens und Herr Fabian Rohde, Frau Birgit Bender, Frau Carolin Ahrens. Im Jahresdurchschnitt wurden 260 Mitarbeiter und 17 Geschäftsführer beschäftigt. Es besteht ein Beirat, dem angehören:
Die Beiratsbezüge betrugen in 2021 124 T€. Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betrugen in 2021 2.860 T€ (Vorjahr: 2.621 T€); davon 1.118 T€ (Vorjahr: 1.008 T€) an Geschäftsführer der Obergesellschaft. Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 529 T€. Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungen 72,0 T€, für steuerliche Beratungsleistungen 2 T€ und für andere Bestätigungsleistungen 7 T€. Anteilsbesitz (gem. § 285 Nr. 11 HGB)
Weiter: Anteilsbesitz (gem. § 285 Nr. 11 HGB)
** der Abschluss lag zum Prüfungszeitpunkt
noch nicht vor.
Hamburg, im Juli 2022 FRANK - Gruppe gez. Marc Schauenburg gez. Dr. Ulf Schauenburg KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG 2021
Konzern - Eigenkapitalveränderungsrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
KONZERNLAGEBERICHT 20211. Grundlagen des Konzerns Gegenstand der Geschäftstätigkeiten der FRANK-Gruppe sind im Wesentlichen der Erwerb von Grundbesitz jeglicher Art sowie die Entwicklung, Bebauung, Veräußerung und Verwaltung von eigenem und fremdem Grundbesitz. Des Weiteren bietet die Gruppe mit einigen Gesellschaften Dienstleistungen wie die energetische Sanierung von Immobilien, Hausmeisterleistungen und Instandhaltungsleistungen und allgemeine Handwerksleistungen für Immobilien an. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2021 trotz der andauernden Corona-Pandemie und Lieferengpässen erholt. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im zweiten Coronajahr um 2,7 % höher als im Vorjahr. Das reichte jedoch nicht, um den starken Rückgang im ersten Corona-Jahr aufzuholen: Im Vergleich zum Jahr 2019 war das BIP noch um 2,0 % niedriger. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. In jeweiligen Preisen gerechnet, lag das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 mit 3.564 Mrd € um 5,8 % höher als im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,8 % und betrug im Jahr 2021 durchschnittlich knapp € 42.900. Im Vergleich zum Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt war, erhöhte sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion zog sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe deutlich an. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+3,0 %) waren es vor allem der Verkehr und das Gastgewerbe, die zulegten, allerdings ausgehend vom sehr niedrigen Niveau des Jahres 2020. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Handel nahm gegenüber 2020 nur leicht zu. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 kaum Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 leicht zurück (-0,4 %). Auf der Nachfrageseite waren im zweiten Corona-Jahr erneut die privaten Haushalte besonders von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben stabilisierten sich 2021 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. Nachdem im Jahr 2020 aufgrund der temporär gesenkten Mehrwertsteuersätze im 2. Halbjahr noch besonders viele langlebige Konsumgüter nachgefragt wurden, gab es 2021 eine starke Gegenbewegung. Grund hierfür waren unter anderem Sättigungseffekte: Käufe langlebiger Gebrauchsgüter wie Möbel oder Haushaltsgeräte wurden vorgezogen und fehlten im Jahr 2021. Kurzlebige Konsumgüter, wie beispielsweise Bekleidung und Schuhe, wurden hingegen wieder etwas mehr nachgefragt als im Vorjahr. Auch für Reisen gaben die Menschen wieder mehr Geld aus. Eine weitere Veränderung im Konsumverhalten war die merkliche Zunahme des Online-Handels seit Beginn der Corona-Krise. Die Konsumausgaben des Staates waren auch im Jahr 2021 eine Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie, ausgehend von dem bereits hohen Vorjahresniveau, preisbereinigt um weitere 3,4 %. Die Bauinvestitionen legten im Jahr 2021 aufgrund von Engpässen bei Arbeitskräften und Material nur noch um 0,5 % zu, nachdem sie zuvor fünf Jahre in Folge stärker gewachsen waren. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde im Jahr 2021 preisbereinigt 3,2 % mehr investiert, allerdings nach einem starken Rückgang im Krisenjahr 2020. Der Außenhandel erholte sich 2021 von den starken Rückgängen im Vorjahr. Deutschland exportierte preisbereinigt 9,4 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2020. Die Importe legten gleichzeitig um preisbereinigt 8,6 % zu. Damit lag der Außenhandel Deutschlands 2021 nur noch leicht unter dem Niveau des Jahres 2019. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr. Trotz der sich in 2021 abzeichnenden besseren Entwicklung sind die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin geprägt durch die anhaltende Corona-Pandemie und den aktuellen Krieg in der Ukraine, der in vielen Branchen zu einer Rohstoff- und Materialknappheit führt. Letztlich ist auch die Baubranche von der Materialknappheit betroffen. Die Folgen umfassen steigende Einkaufspreise und Verzögerungen in der Produktion sowie ein insgesamt gehemmtes Wirtschaftswachstum. 2.2 Branchensituation 2.2.1. Markt für Wohnimmobilien in Deutschland Der Nachfrageüberhang ist weiterhin Preistreiber bei Immobilien in ganz Deutschland. Gerade in den Metropolregionen Deutschlands wird ein weiterer Anstieg der Immobilienpreise für das kommende Jahr erwartet. Die Gründe, aus denen die Immobilienpreise weiter steigen werden, sind vielseitig. Ein wichtiger Faktor besteht in der Diskrepanz zwischen der Zahl fertiggestellten Wohnraums und dem Bedarf auf dem Immobilienmarkt: Vor allem in Deutschlands Großstädten wie Berlin, München und Frankfurt kann die Zahl der Neubauten die tatsächliche Nachfrage nicht decken. Dennoch muss auch bei der Entwicklung der Immobilienpreise zwischen verschiedenen Standorten differenziert werden. So ist trotz des allgemein hohen Preisniveaus ein deutliches Ost-West-Gefälle zu bemerken sowie ein zum Teil deutlicher Unterschied zwischen den Immobilienpreisen in ländlichen Gebieten und den Städten. Baufertigstellungen und Neubautätigkeiten werden allerdings mit einem reduzierten Tempo aufgrund von Verzögerungen bei der Lieferung von Teilen und länger dauernden behördlichen Genehmigungsprozessen durchgeführt. Sowohl Kauf- als auch Mietpreise stiegen erneut an. In hochpreisigen Metropolmärkten wie Frankfurt am Main, Köln, München und Hamburg zeichnete sich teilweise eine Tendenz zu stagnierenden Preisen und leichten Preiskorrekturen ab. Gefragt waren insbesondere Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Die Indexwerte in allen Kategorien lagen zum Jahresende teilweise deutlich über dem Niveau vom Dezember 2020. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im stetigen Anstieg des Wohnungsmietindex wider. Der Index stieg von 107,5 auf 109 auch Anfang 2022 setzt sich dieser Trend fort. Nach den Metropolregionen München, Stuttgart und Köln folgt Frankfurt mit einer durchschnittlichen Miete im Wohnungsbestand von ca. € 16,23 /qm, Hamburg folgt mit ca. € 13,78 /qm. Allerdings haben die Durchschnittswerte der Mietspiegel oft eine geringe Aussagekraft, da hier insbesondere Mieten von Bestandsmietverhältnissen Eingang finden. Neuvermietungsmieten liegen je nach Baualter, Größe, Ausstattung und Mikrolage der Wohnung an den Standorten Hamburg und Frankfurt zwischen € 10,00 und € 20,00. Kiel liegt im Bereich von € 7,00 bis € 14,00. Entsprechend wird es in Hamburg und auch im Hamburger Umland (auf das auf Grund der Knappheit stärker ausgewichen wird) auch aufgrund der ähnlichen Belastung bei Kauf einer Immobilie wie bei der Anmietung dauerhaft einen Nachfrageüberhang geben. Dieser ist vor allem in Städten und Ballungsräumen gegeben. Die Mietentwicklung bleibt hinter der Kaufpreisentwicklung leicht zurück. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmendbedingungen sind weiterhin geprägt durch die anhaltende Corona-Pandemie und den aktuellen Krieg in der Ukraine, der in vielen Branchen zu einer Rohstoff- und Materialknappheit führt. Letztlich ist auch die Baubranche von der Materialknappheit betroffen. Die Folgen umfassen steigende Einkaufspreise und Verzögerungen in der Produktion sowie ein insgesamt gehemmtes Wirtschaftswachstum. 2.2.2 Immobilienmarkt in Hamburg, Schleswig-Holstein und Hessen FRANK konnte auf dem knappen Grundstücksmarkt in Hamburg, Hamburger Umland und Kiel Grundstücke erwerben und profitiert im Bauträgerbereich von der hohen Nachfrage. Die Attraktivität des Hamburger Wohnimmobilienmarkts ist nach wie vor ungebrochen. Die Stadt vereint ein hohes Kaufkraftniveau mit einer großen Einwohnerzahl und es wird bis 2030 mit einem deutlichen Anstieg der Bevölkerung gerechnet. Kiel und auch das hier angrenzende Umland (insbesondere mit einem Wasserbezug) hat wie Hamburg mit einem dauerhaften Anstieg der Bevölkerung zu rechnen. Auch hier wird weiter mit einem Nachfrageüberhang, insbesondere in den innerstädtischen Lagen gerechnet. Der Trend zum Wohnen in der Innenstadt ist neben dem Anlagedruck auch in Kiel und Umlandgemeinden weiterhin deutlich zu erkennen. Der Markt in Kiel wird ebenfalls von den institutionellen Anlegern verstärkt wahrgenommen. Besonders dynamisch ist weiterhin der Markt der Ferienimmobilien. Bezugnehmend auf den im Jahr 2022 geplanten Vertriebsstart des zweiten Bauabschnitts des Projekts in Travemünde hat dieser Standort u.a. die größten Kaufpreissteigerungsraten erfahren. Die Metropolregion FrankfurtRheinMain mit ihren weiteren Oberzentren Wiesbaden und Darmstadt, die zudem auch Universitätsstädte sind, zählt nach wie vor zu den interessantesten Immobilienregionen Deutschlands. Die Wohnimmobilienpreise sind aufgrund eines knappen Angebotes in ausgesuchten Lagen mit die höchsten in Deutschland. Der Trend der Vorjahre hat sich weiter verfestigt. Durch den erheblichen Nachfrageüberhang in nahezu allen Segmenten des Wohnungsmarktes kommt es in den innerstädtischen Bezirken Frankfurts, aber verstärkt auch in den Umlandgemeinden zu steigenden Preisen für Wohneigentum. 2.3 Geschäftsverlauf 2.3.1 Insgesamt Die Umsatzerlöse von 83.603 T€ entfielen in Höhe von 40.232 T€ (Vorjahr: 36.191 T€) auf die Hausbewirtschaftung und mit 31.346 T€ (Vorjahr: 82.139 T€) auf den Verkauf von Grundstücken. In Höhe von 12.025 T€ (Vorjahr: 9.804T T€) betrafen sie andere Lieferungen und Leistungen. Das Jahresergebnis der FRANK-Gruppe in Höhe von -733 T€ (Vorjahr: 338T€) beinhaltet die Regel-Abschreibungen in Höhe 10.544 T€, Sonderabschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 2.272 T€ und Erhaltungsinvestitionen in den Bestand (nach Konsolidierung von konzerninternen Leistungen) von 5.816 T€ (Vorjahr: 8.753 T€). Dabei ist das Ergebnis von einem Einmaleffekt geprägt: Im Berichtsjahr mussten bei der FRANK Entwicklung Stadt und Land GmbH und bei der FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von insgesamt 2.264 T€ vorgenommen werden. Die Abschreibungen resultieren aus einer Abwertung der Anteile an der Entwicklungsgesellschaft Hofheim GmbH & Co. KG aufgrund einer nicht durchführbaren Grundstücksentwicklung in Hofheim. Der Bauträgerbereich hat in Hamburg und im Frankfurter Raum zu einem Unterschuss von -999 T€ geführt. Dabei sind die zahlreichen in der Durchführung befindlichen Vorhaben in allen Standorten zu berücksichtigen, die vorwiegend in 2022 mit hohen Überschüssen Beiträge zum Konzernergebnis beitragen werden. Die Bereiche Dienstleistung, Handwerkerleistungen, Grundstücksentwicklung und die Verwaltung fremden Vermögens haben positive Ergebnisbeiträge erwirtschaftet. Die Eigenkapitalquote im Konzern beträgt 15,1 % (Vorjahr: 18,0 %). Die Quote ist im Wesentlichen auf die Finanzierungen der im Bau befindlichen Projekte zurückzuführen und ist auch in den kommenden Jahren im Wesentlichen durch den Umfang von neuen Projekten und deren Finanzierungen bestimmt. Da das Ergebnis der Gesellschaft von den Erträgen und Aufwendungen der Bauträgergesellschaften der Gruppe beeinflusst ist, ist das Ergebnis unter Berücksichtigung der noch nicht abgeschlossenen Bauvorhaben zu beurteilen, die sich erst ab 2022 und den Folgejahren ertragsmäßig auswirken werden. Vor diesem Hintergrund und im Hinblick auf die niedrigen Leerstandquoten und die stabilen Mieten im Bestandsgeschäft ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf außerordentlich zufrieden. Zu den einzelnen Geschäftsfeldern der FRANK-Gruppe: 2.3.2 Eigenes Vermögen Der Immobilienbestand im Anlagevermögen der FRANK-Gruppe beläuft sich auf 4.400 Wohneinheiten und 181 Gewerbeeinheiten mit insgesamt 291.259 qm Wohn- und Nutzfläche in Hamburg, Schleswig-Holstein und Frankfurt bzw. Frankfurter Umland. Insgesamt beträgt das Jahresergebnis dieses Geschäftsbereiches 4.347 T€ nach Abschreibungen in Höhe von insgesamt 8.273 T€ und den oben genannten Investitionen. Darin enthalten sind Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten in Höhe von 1.900 T€. Die planmäßigen Tilgungen der Objektfinanzierungen betrugen 11.577 T€. Es sind Aufwendungen für Maßnahmen im Bestand in Höhe von 5.816 T€ ausgewiesen, die im Wesentlichen mit Eigenkapital finanziert wurden. Das Anlagevermögen in Höhe von 414,8 Mio € wird mit Fremdkapital in Höhe von 316,4 Mio € und im Übrigen mit Eigenkapital finanziert und laufend bewertet. Darüber hinaus ergeben sich erhebliche stille Reserven. Die Eigenkapitalquote der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG stellt sich mit 26,6 % (Vorjahr: 30,8 %) nachhaltig gut dar. Mit dem Geschäftsverlauf der Berichtsgesellschaft ist die Geschäftsführung im Hinblick auf die niedrigen Leerstandquoten und die stabilen Mieten außerordentlich zufrieden. Die Wohnungsbestände werden laufend instandgehalten, Wohnungen in der Regel bei Mieterwechsel modernisiert. Diese baulichen Maßnahmen werden nicht zuletzt zur Erhaltung und Steigerung unserer Wettbewerbsposition durchgeführt. Dies führt auch dazu, dass Mieterhöhungen im Bestand und bei Neuvermietung kontinuierlich möglich sind und im gesetzlich vorgegebenen Rahmen durchgeführt werden. 2.3.3 Verwaltung fremden Vermögens Die Fremdvermögensverwaltung hat in 2021 einen Überschuss von 397 T€ erwirtschaftet. Dieser Gewinn teilt sich auf in einen Gewinn in Höhe von 291 T€ aus der Wohnungsfremdverwaltung der FRANK Immobilien-Management GmbH und in Höhe von 106 T€ aus der Wohnungseigentumsverwaltung der FRANK Immobilienservice Nord GmbH und der FRANK Immobilienservice Rhein/Main GmbH. 2.3.4 Bauträgergeschäft/Baubetreuung Insgesamt ergab sich für diese Sparte ein Fehlbetrag von 999 T€. Es werden erst in 2022 nach der Fertigstellung und Übergabe der derzeitigen Bauvorhaben Gewinne fließen. Weitere Bauträgertätigkeit in der Gruppe gab es an folgenden Standorten: Hamburg, Dieselstraße Hamburg, Baakenhafen Friedrichsdorf (FRANK Projektentwicklung Wohnkonzept GmbH, FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH und FRANK Seniorenanlagen GmbH & Co. KG) Langen (FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH) Wiesbaden-Nordenstadt (FRANK Projektentwicklung Wohnkonzept GmbH) Baubetreuungstätigkeiten werden generell von der FRANK Projektentwicklung Nord GmbH, der FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH sowie für den Bereich der energetischen Sanierung durch die FRANK ECOzwei GmbH durchgeführt. 2.3.5. Grundstücksentwicklung und -verwertung Die FRANK Entwicklung Stadt und Land GmbH hat in 2021 einen Fehlbetrag in Höhe von 1.842 T€ ausgewiesen, der darauf beruht, dass es wie oben bereits erläutert, zu Abschreibungen auf Beteiligungsansätze gekommen ist. 2.3.6 Dienstleistungs- und Handwerkergesellschaften sowie Energieversorgung Der Dienstleistungsbereich umfasst die FRANK Facility Service GmbH mit Hausmeisterdienstleistungen und Winterdienst. Handwerkerleistungen werden durch die FRANK Facility Service GmbH und die Abraham & Rathjens Haustechnik GmbH erbracht. Beide Bereiche haben positive Ergebnisbeiträge in Höhe von insgesamt 413 T€ erbracht. Durch die Einbindung der Gesellschaft in den Konzern wird hier zusätzlich ein Umsatzsteuervorteil erreicht, der den anderen Gesellschaften der FRANK-Gruppe Einsparungen bringt. Der Hausmeisterservice und die Handwerksfirma bieten auch erfolgreich Leistungen außerhalb der Gruppe an. Die Sparte Energieversorgung erwirtschaftet aufgrund der Anlaufphase und der Abschreibungen auf die Energieversorgungsanlagen noch Verluste (2021 in Höhe von -123 T€). 3. VFE Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Wir verweisen dazu auf unsere Ausführungen unter 2.3 "Geschäftsverlauf". Zur Finanzlage verweisen wir auf die Konzern-Kapitalflussrechnung (Anlage 4). Die eingegangenen Verpflichtungen konnten im Berichtsjahr jederzeit erfüllt werden und die Kreditlinien stehen dem Unternehmen in unveränderter Höhe zur Verfügung. Die Konditionen sind gleichbleibend. 4. Leistungsindikatoren Zur Beurteilung und ständigen Kontrolle im Kernbereich, der Verwaltung des eigenen Bestandes, werden die Leerstände und Fluktuationen und deren Entwicklung wöchentlich erfasst und ausgewertet. Zentraler finanzieller Leistungsindikator ist der Cash-Flow. Dieser wird jeweils auf Monatsbasis sowohl für das laufende als auch für das Folgejahr prognostiziert, um die Finanzierung im Wesentlichen des Projektgeschäftes sicher zu stellen. 5. Prognose-, Chancen und Risikobericht 5.1 Risikobericht Die wirtschaftliche Situation wird durch eine zeitnahe Liquiditätsplanung und Soll-/Ist-Kontrolle überwacht. Zur ständigen Informations- und Qualitätssicherung werden die Mitarbeiter in internen und externen Seminaren geschult. Außerdem qualifizieren sich einige Mitarbeiter in ihren Fachbereichen in mehrjährigen Weiterbildungsmaßnahmen. Für die FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG bestehen Chancen und Risiken unmittelbar aus geschlossenen Ergebnisabführungsverträgen oder Mithaftungen bei den Beteiligungsgesellschaften. Bei den Beteiligungen an Bauträgergesellschaften können sich Risiken aus Nicht-Vermarktung und aus dem Anstieg von Baukosten ergeben, die nicht durch die Anhebung von Verkaufspreisen kompensiert werden. Zu den bereits bestehenden Lieferengpässen aufgrund der Coronapandemie, der Verknappung bei Baustoffen sowie dem Fachkräftemangel sind jetzt auch die Auswirkungen des Ukrainekriegs zu spüren. Diese führen zu weiteren Verzögerungen durch verspätete Materiallieferungen. Zum Teil sind Materialien zweitweise gar nicht verfügbar und wenn, nur zu tagesaktuellen Preisen. Neben den Kosten aus Verzug kommen auch steigende Kosten der Bauleistungen und damit einhergehend Kostensteigerungen im Bereich der Planung und Finanzierung. Hierdurch steigt auch der erforderliche Eigenkapitaleinsatz. Dies wird auch durch erhöhte Anforderungen der Banken an die Eigenkapitalquote verstärkt und wird insgesamt zu geringeren Fertigstellungszahlen führen. Die Unsicherheiten hinsichtlich der Höhe der Baukosten und Bauzeiten wird eine Anpassung der Vertriebsstrategie nach sich ziehen. Ein Vertriebsstart und die damit einhergehende Festlegung der Verkaufspreise und Übergabetermine wird erst zu späteren Zeitpunkten als bisher erfolgen. Dies wird Auswirkungen auf die Laufzeit der Finanzierungen und deren Struktur haben, die sich auch aufgrund immer unkalkulierbarer Genehmigungszeiten verlängert wird. Neben hohen Baukosten und langen Realisierungszeiten sind die steigenden Zinsen sowohl bei Zwischen- als auch Langfristfinanzierungen eine weitere Herausforderung. Die Grundstückspreise haben ein hohes Niveau erreicht. Aufgrund der in fast allen Städten und Gemeinden eingeführten Richtlinien zur sozialen Bodenordnung und der vorgenannten Punkte erwarten wir zukünftig Opportunitäten aufgrund von nicht realisierten Projekten. Außerdem werden Projekte im Rahmen des Baucontrollings kontrolliert; so können Kostenüberschreitungen frühzeitig identifiziert werden. Dennoch bleibt der Einfluss der Inflation und der gestiegenen Energiekosten auf die Kaufkraft abzuwarten. Im Bereich der Grundstücksentwicklung bestehen naturgemäß Risiken darin, dass entstandene Entwicklungskosten ergebniswirksam ausgebucht werden müssen, da keine Baureife erreicht werden kann. Um hier große Aufwendungen zu vermeiden, entwickelt die Gesellschaft zur Risikoteilung Grundstücke immer öfter gemeinsam mit anderen Partnern in Projektgesellschaften. Außerdem erfolgt ein Grundstücksankauf generell erst bei Erreichen einer Baureife. Für die FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH sowie die maßgeblichen Beteiligungsgesellschaften wird jährlich eine Risikobewertung in Form einer Matrix erstellt, die die Höhe eines möglichen Schadens und deren Eintrittswahrscheinlichkeit erfasst und bewertet. Daraus ergibt sich für 2021 kein substanzielles Risiko der Gesellschaft. Daher wird von weitergehenden Darstellungen abgesehen. 5.2 Chancenbericht Chancen und Risiken bestehen in der Entwicklung der Immobilienkonjunktur. Finanzierungsinstrumente, über deren Chancen und Risiken zu berichten wäre, wurden nicht eingesetzt. 5.3 Prognosebericht Insgesamt rechnen wir für die FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG für 2022 mit einem Ergebnis in Höhe von 5.400 T€.
Hamburg, im Juli 2022 gez. Marc Schauenburg gez. Dr. Ulf Schauenburg BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG: Prüfungsurteile: Wir haben den Konzernabschluss der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, - und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile: Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht: Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts: Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 21. Oktober 2022 Hamburger
Treuhand Gesellschaft Schomerus & Partner mbB
Frech, Wirtschaftsprüfer Comberg, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Latest news articles and media mentions
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Real-time document download from the commercial register
Other companies registered at or near this business location
99 nearby organizations
Trade of steam, hot water and cooled air
Activities of holding companies
Development of building projects for residential buildings
Development of building projects for residential buildings
Activities of holding companies
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Trade of steam, hot water and cooled air
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Development of building projects for residential buildings
Activities of tax consultants, agents in tax matters and tax consulting companies
Activities of holding companies
Buying and selling of own non-residential real estate
Buying and selling of own non-residential real estate
Buying and selling of own non-residential real estate
Trade of steam, hot water and cooled air
Trade of steam, hot water and cooled air
Management activities of other holding companies
Wholesale of fruit and vegetables
Activities of holding companies
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Development of building projects for residential buildings
Management activities of other holding companies
Manufacture of builders’ ware of plastic
Renting and operating of own or leased residential real estate
Consulting architectural activities in building construction
Wholesale of fruit and vegetables
Activities of holding companies
Activities of holding companies
Motion picture, video and television programme post-production activities
Buying and selling of own non-residential real estate
Sawmilling and planing of wood
Post-secondary non-tertiary education in social sector schools
Management activities of other holding companies
Management activities of other holding companies
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Publishing of music recordings (labels)
Activities of holding companies
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Advertising agencies
Management activities of other holding companies
Artist and model agents
Wholesale of audio and video equipment
Advertising agencies
Computer consultancy activities
Activities of holding companies
Wholesale of flowers and plants
Computer consultancy activities
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Wholesale of fruit and vegetables
Manufacture of additive manufacturing machinery
Other activities of head offices
Indemnity and accident insurance
Activities of tax consultants, agents in tax matters and tax consulting companies
Activities of tax consultants, agents in tax matters and tax consulting companies
Activities of insurance brokers
Activities of holding companies
Wholesale of fruit and vegetables
Wholesale of fruit and vegetables
Business and other management consultancy activities
Business and other management consultancy activities
Computer consultancy activities
Activities of holding companies
Activities of insurance brokers
Activities of brokers and agents for electric power and natural gas
Activities of holding companies
Computer consultancy activities
Management activities of other holding companies
Activities of holding companies
Intermediation service activities for freight transport
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
General cleaning of buildings
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Management of residential real estate on a fee or contract basis
Indicators extracted from public financial statements
Real-time document download from the commercial register
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company