Master Data

Registry
Register court Hamburg HRB 164622
Registered
9/18/2020
Industry
Buying and selling of own non-residential real estateActivities of holding companiesDevelopment of building projects for residential buildings
Purpose
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, die Bebauung und die Weiterveräußerung bzw. die Verwaltung von Grundvermögen, sowie der Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen an Immobiliengesellschaften sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Ulf Dr. Schauenburg
since 7/4/2022
Managing Director
Marc Schauenburg
since 9/18/2020
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Frank Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVSEITE

31.12.2021 Vorjahr
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 457.139,69 717,52
2. Lizenzen 60.000,00 0,00
3. Firmenwert 653.429,01 1.170.568,70 1.154,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 298.309.550,57 305.571,99
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten 20.617.697,12 21.699,92
3. Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 42.585,00 43,68
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.876.190,98 3.362,03
5. Anlagen im Bau 74.379.960,15 30.531,96
6. Geleistete Anzahlungen 0,00 399.225.983,82 0,0
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verb. Unternehmen 0,00 20,25
2. Assoziierte Unternehmen 2.874.695,00 2.874,7
3. Beteiligungen 4.491.922,63 2.765,86
4. Andere Finanzanlagen 7.009.245,54 14.375.863,17 414.772.415,69 6.632,79
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
1. Grundstücke ohne Bauten einschl. Bauvorbereitungskosten 38.396.091,07 51.336,56
2. Grundstücke mit unfertigen Bauten 96.232.365,30 45.896,69
3. Grundstücke mit fertigen Bauten 108.000,00 108,00
4. Andere Vorräte und und. Leistungen 23.349.126,58 158.085.582,95 21.404,33
II. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung 215.830,62 270,60
2. Forderungen aus Grundstücksverkäufen 4.020.817,36 4.734,58
3. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 1.992.314,60 1.235,14
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.475.365,57 673,37
5. Sonstige Vermögensgegenstände 12.076.318,69 19.780.646,84 177.866.229,79 7.020,87
III. Flüssige Mittel 7.775.099,54 3.585,08
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.990,23 0,76
600.425.735,25 511.641,39

PASSIVSEITE

31.12.2021 Vorjahr
T€
A. EIGENKAPITAL
I. Kapitalanteile
1. Festes Kapital 50.000.000,00 50.000,0
2. Variables Kapital 35.319.394,22 35.992,51
II. Kapitalrücklage 31.814,59 31,81
III. Gewinn-/Verlustvortrag 6.235.168,96 5.900,41
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -788.783,70 337,56
V. Ausgleichsposten für Anteile in Fremdbesitz -96.769,22 90.700.824,85 -54,50
B. UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG 49.999,00 50,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 21.524,92 22,13
2. Steuerrückstellungen 267.013,19 283,05
3. Sonstige Rückstellungen 14.230.864,61 14.519.402,72 14.358,66
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und anderen Kreditgebern 417.827.170,03 355.928,11
2. Erhaltene Anzahlungen 44.089.413,77 22.147,89
3. Verbindlichkeiten aus Vermietung 591.146,66 380,75
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.166.351,76 11.359,11
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 11.572.002,13 5.412,83
6. Sonstige Verbindlichkeiten 6.749.076,61 490.995.160,96 4.980,82
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 64,43
F. LATENTE STEUERN 4.160.347,72 4.445,81
600.425.735,25 511.641,39

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 2021

2021 Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse
a) aus der Hausbewirtschaftung 40.231.977,81 36.191,15
b) aus Verkauf von Grundstücken 31.345.863,00 82.139,40
c) aus anderen Lieferungen und Leistungen 12.024.857,11 83.602.697,92 9.826,60
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken und unfertigen Leistungen 39.185.401,62 9.523,46
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 3.105.579,61 3.485,71
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.983.989,95 3.395,48
5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen
a) Aufwendungen für Hausbewirtschaftung -15.819.106,24 -17.678,22
b) Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke -63.810.804,06 -82.169,98
c) Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen -5.473.000,69 -85.102.910,99 -3.777,69
6. Rohergebnis 42.774.758,11 40.935,91
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -14.167.507,65 12.724,89
b) Soziale Abgaben -2.684.782,91 2.199,40
c) Altersversorgung -91.483,44 -16.943.774,00 134,57
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sach- und Finanzanlagen -12.815.568,81 -9.935,73
davon aus Abschreibung Firmenwert 787 T€
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.948.663,12 -6.755,58
10. Erträge aus Beteiligungen und anderen Wertpapieren 979.595,29 515,57
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 283.286,38 134,30
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.870.722,63 -8.319,30
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -128.728,59 -251,17
14. Sonstige Steuern -2.892,56 -1,59
15. Abführungen an Minderheitsgesellschafter -59.899,39 -926,00
16. Jahresüberschuss /-fehlbetrag -732.609,32 337,56
a) FRANK-Gruppe -788.782,23 634,52
b) Anteile im Fremdbesitz 56.172,91 -296,96
-732.609,32 337,56

KONZERNANHANG 2021

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS, ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

I. Grundlagen und Methoden

Der Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff, 242 ff, 264 ff HGB aufgestellt. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde ordnungsgemäß aus den Konten entwickelt. Die üblichen Bestandsnachweise lagen vor. Die Eröffnungsbilanzwerte stimmen mit den Schlussbilanzwerten des Vorjahres überein. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Bilanz ist eine Handelsbilanz. Die Bilanzierung erfolgte nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen.

Die Frank Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG (Konzernmutter) hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (HRA 40841).

Die Bewertung erfolgte unter der Prämisse der Fortführung der Gesellschaft.

Die zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Konzernbilanz zusammengefassten Posten werden gem. §§ 298 Abs. 1 i.V.m. 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einzeln erläutert.

Der Konzernabschluss der Gesellschaft war erstmalig für das Geschäftsjahr 2000 aufzustellen. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 1. Januar 2000.

Der Konzernabschluss der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG ist zugleich befreiender Konzernabschluss für die FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG und für die FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg, gemäß § 291 Abs. 2 HGB und befreiender Jahresabschluss gem. §§ 264 Abs. 3 und§ 264b HGB für die folgenden Tochtergesellschaften:

 

FRANK Projektentwicklung Nord GmbH, Hamburg

 

FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH, Hofheim

 

FRANK Entwicklung Stadt und Land GmbH, Hamburg

 

FRANK Immobilienservice Nord GmbH, Hamburg

 

FRANK Facility Service GmbH, Hamburg

 

Abraham & Rathjens Haustechnik GmbH, Hamburg

 

FRANK Projektentwicklung Wohnkonzept GmbH, Hofheim

 

FRANK Am Urselbach GmbH, Hofheim

 

FRANK Seniorenanlagen GmbH & Co. KG, Hamburg

 

FRANK Am Rebstockpark GmbH & Co. KG, Hofheim

 

FRANK Auf dem Mühlberg GmbH & Co. KG, Hofheim

 

PSA Pinneberger Seniorenanlagen GmbH & Co. KG, Hamburg

 

Aventino GmbH & Co. Zweite Portfolio KG, Hamburg

 

FRANK an der Frankenallee GmbH & Co. KG, Hofheim

 

Aventino GmbH, Hamburg

II. Konsolidierungskreis, Veränderung bei Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen

Die folgenden Unternehmen wurden im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG einbezogen:

Mutterunternehmen:

FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg

Tochterunternehmen:

Anteile in %
FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg 100
FRANK Projektentwicklung Nord GmbH, Hamburg 100
FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH, Hofheim 90
FRANK Auf dem Mühlberg GmbH & Co. KG, Hofheim 100
FRANK Projektentwicklung Wohnkonzept GmbH, Hofheim 70
FRANK Seniorenanlagen GmbH & Co. KG, Hamburg 100
PSA Pinneberger Seniorenanlagen GmbH & Co. KG, Hamburg 94
FRANK Entwicklung Stadt und Land GmbH, Hamburg 100
FRANK Immobilien-Management GmbH, Hamburg 90
FRANK Immobilienservice Rhein/Main GmbH, Hofheim 55
FRANK Immobilienservice Nord GmbH, Hamburg 100
Aventino GmbH & Co. Zweite Portfolio KG, Hamburg 100
FRANK ECOzwei GmbH, Hamburg 100
FRANK ECOenergy GmbH, Hamburg 70
FRANK Facility Service GmbH, Hamburg 100
Abraham & Rathjens Haustechnik GmbH, Hamburg 85
Jensen Gartenbau GmbH, Hamburg 100
FRANK Main/Taunus Verwaltungs GmbH, Hofheim 100
FRANK Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft Wentorf mbH, Hamburg 100
Aventino GmbH, Hamburg 100
FRANK Seniorenanlagen Verwaltungs GmbH, Hamburg 100
FRANK Am Urselbach GmbH, Hofheim 100
FRANK an der Frankenallee GmbH & Co. KG, Hofheim 95
FRANK An der Kennedyallee GmbH, Hofheim 100
Grundstücksgesellschaft Gojenbergsweg GmbH, Hamburg 51
FRANK Am Rebstockpark GmbH & Co. KG, Hofheim 100
G.b.R. Studentenwohnungen in Kiel, Kiel 94
FTG Fischereihafen Travemünde GmbH, Hamburg 51
Verwaltungsgesell. frank&hit auf der Bauernvogtskoppel mbH, Hamburg 5
Projektgesell. frank&hit auf der Bauernvogtskoppel mbH&Co.KG, Hamburg 51
G.b.R. Gustav-Schatz-Hof GmbH, Kiel 70
FRANK Projektentwicklung Hamburg Ost GmbH 100
Entwicklungsgesellschaft Groß-Gerau Schießgarten mbH, Hanau 51
Entwicklungsgesellschaft Ostseeblick GmbH 51

Es wurden alle Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen, an denen die FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hat. Der Konsolidierungskreis umfasst insgesamt 34 (Vorjahr: 33) inländische Unternehmen.

Abschlussstichtag aller in die Konzernrechnungslegung zum 31. Dezember 2021 einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2021.

Assoziierte Unternehmen

Nicht einbezogen wurden die Beteiligungen an folgenden Gesellschaften:

Anteile in %
PAF Projektgesellschaft Alte Feuerwache Kiel mbH & Co. KG, Kiel 50,00
Wentorfer Sachsenwald GmbH & Co. KG, Wentorf 33,33
Entwicklungsgesellschaft Hofheim mbH & Co. KG, Hofheim 45,00
PAF Verwaltungsgesellschaft Alte Feuerwache Kiel mbH, Kiel 50,00
Grundstücksentwicklungsgesellschaft auf den Gleichen GmbH 50,00
Grundstücksentwicklungsgesellschaft auf den Gleichen GmbH & Co. KG 50,00
Main/Taunus Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH, Hofheim 50,00
Terramag GmbH 40,00
Immovativ GmbH 45,00
Immobilienverwaltungsgesellschaft FRANK BAUER Wohnimmobilien Frankfurt am Main GmbH, Hamburg 20,00
WVF-Beteiligungsgesellschaft Stahltwiete mbH & Co. KG, Hamburg 50,00
Entwicklungsgesellschaft Laboe GmbH, Itzehoe 50,00
IPEG GmbH, Hamburg 20,00
EHO Entwicklungsgesellschaft Hamburger Osten mbH i.L., Hamburg 33,33
Kieler Hörn GmbH & Co. KG, Kiel 22,22

Die Terramag GmbH wurde zum 31. Dezember 2018 erstmalig und die Immovativ GmbH in 2019 mittels der Equity-Methode einbezogen. Der Unterschiedsbetrag zum 31.12.2021 der Terramag beträgt € 935.741,10 und der Immovativ GmbH € 518.076,00 Beide Werte beziehen sich auf den Firmenwert.

Die anderen assoziierten Unternehmen wurden aufgrund ihrer relativ geringen Bedeutung nicht nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Dem Konzernabschluss liegen die geprüften Einzelabschlüsse der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen zum 31. Dezember 2021 zugrunde.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode. Dabei werden die Buchwerte der Beteiligungen dem anteiligen konsolidierungspflichtigen Kapital zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss gegenübergestellt. Erstkonsolidierungen neu erworbener Anteile werden nach der Neubewertungsmethode vorgenommen.

Soweit i.R. der Erstkonsolidierung gem. § 301 Abs.1 HGB ein aktivischer Unterschiedsbetrag entsteht, wird dieser einzelnen Vermögensgegenständen der Tochtergesellschaften insoweit zugeschrieben, als deren Wert höher als der bisherige Wertansatz ist. Der im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandene aktivische Unterschiedsbetrag wurde über 4 Jahre abgeschrieben. Der im Geschäftsjahr 2018 entstandene Unterschiedsbetrag aus der Beteiligung an der FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH, wird über 5 Jahre abgeschrieben, da die Grundlage bereits in Vorjahren erfolgte. Lediglich der aus der Konsolidierung entstandene aktivische Unterschiedsbetrag aus der Beteiligung an der GbR Studentenwohnungen in Kiel wurde über 10 Jahre abgeschrieben, da es sich um eine langfristige Objektgesellschaft handelt.

Ein sich auf der Passivseite gem. § 301 Abs. 3 HGB ergebender Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird als gesonderter Posten nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Er darf gem. § 309 Abs. 2 HGB nur dann aufgelöst werden, wenn er einem realisierten Gewinn entspricht.

Die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren und ist als voll konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt, in der sämtliche Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen miteinander verrechnet wurden.

Der konzerninterne Lieferungs- und Leistungsaustausch sowie Forderungen und Verbindlichkeiten einbezogener Gesellschaften wurden gegeneinander aufgerechnet. Auf die Eliminierung von Zwischengewinnen wurde verzichtet, da die konzerninternen Lieferungen und Leistungen kostendeckend vorgenommen werden.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Soweit Gründe für außerplanmäßig vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen.

Die zum Verkauf bestimmten Grundstücke werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Notwendige Abwertungen aufgrund von dauerhaften Wertminderungen bzw. des Niederwertprinzips werden vorgenommen. Die Herstellungskosten beinhalten neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Bei im Bau befindlichen Objekten wurden die Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihren nominellen Werten angesetzt, ebenso die flüssigen Mittel. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend der periodengerechten Abgrenzung der Aufwendungen bzw. Erträge ermittelt.

Die Pensionsrückstellungen werden aufgrund der zum Stichtag erteilten Versorgungszusagen und abgeschlossenen Pensionsverträge unter Beachtung versicherungsmathematischer Grundsätze gebildet. Die Ermittlung des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages erfolgte nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Method). Die Grundlage der Ermittlung war die "Richttafeln 2018 G" von K. Heubeck.

Weiterhin erfolgte die Diskontierung der künftigen Leistung mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten maßgeblichen Rechnungszins nach dem Stand zum 31. Dezember 2021 bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (1,87 % p.a.).

Der Abzinsungssatz wurde nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre ermittelt. Der Unterschiedsbetrag zum Erfüllungsbetrag auf Basis des 7-Jahresdurchschnittes beträgt. zum 31. Dezember 2021 € 1.264.

Zu den Pensionsverpflichtungen bestehen Rückdeckungsversicherungen, die an die Berechtigten verpfändet wurden. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB gelten solche Vermögensgegenstände als Deckungsvermögen, da diese dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung dieser Pensionsverpflichtung dienen. Den gesetzlichen Regelungen zufolge wurde eine Verrechnung des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens und der Verpflichtung vorgenommen. Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen beträgt 24 T€.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden voraussichtlichen Verpflichtungen dotiert. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

B. ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 ist in dieser Anlage dargestellt.

Die Abschreibung der erworbenen Firmenwerte erfolgt linear über einen geplanten Zeitraum von 4 - 10 Jahren. Die sonstigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von 3 - 5 Jahren linear abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2021 wurden 3.862,4 T€ Zinsen als Herstellungskosten aktiviert.

Die Entwicklung der im Berichtsjahr angepassten Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung der nachfolgenden Gesellschaften stellt sich wie folgt dar:

T€
FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg 3.085
FRANK Projektentwicklung Nord GmbH, Hamburg 191
FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH, Hofheim 102
FRANK Main/Taunus Verwaltungs GmbH, Hofheim 0
FRANK Immobilienservice Rhein/Main GmbH, Hofheim 11
FRANK Immobilien-Management GmbH, Hamburg 2
FRANK Entwicklung Stadt und Land GmbH, Hamburg 167
FRANK Grundstücksentw.- und Verwertungsges. Wentorf mbH, Hamburg 3
FRANK Immobilienservice Nord GmbH, Hamburg 548
FRANK Facility Service GmbH, Hamburg 0
Abraham & Rathjens Haustechnik GmbH, Hamburg 52
Aventino GmbH & Co. Zweite Portfolio KG, Hamburg 0
Aventino GmbH, Hamburg 0
FRANK Seniorenanlagen GmbH & Co. KG, Hamburg 0
PSA Pinneberger Seniorenanlagen GmbH & Co. KG, Hamburg 220
FRANK Projektentwicklung Wohnkonzept GmbH, Hofheim 29
FRANK an der Saarlandstraße GmbH & Co. KG, Hamburg 0
FRANK Auf dem Mühlberg GmbH & Co. KG, Hofheim 0
FRANK Am Rebstockpark GmbH & Co. KG, Hofheim 0
FRANK ECOzwei GmbH, Hamburg 0
FRANK Seniorenanlagen Verwaltungs GmbH, Hamburg 0
FRANK Am Urselbach GmbH, Hofheim 0
FRANK ECOenergy GmbH, Hamburg 0
FRANK An der Kennedyallee GmbH, Hofheim 0
Aktivierte latente Steuern auf Firmenwert 151
Historische Anschaffungskosten zum 1. Januar 2021 4.561
Kumulierte Abschreibungen zum 1. Januar 2021 3.406
Buchwert 1. Januar 2021 1.155
Zugänge 2021
Jensen Gartenbau GmbH 88
Abraham & Rathjens Haustechnik GmbH 349
Abgänge 2021
Latente Steuern -151
Abschreibung 2021 -787
Buchwert 31. Dezember 2021 654

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestanden in Höhe von 3.349,9 T€. Diese bestanden gegenüber der Aventino GmbH & Co. Erste Portfolio KG.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rechnungsabgrenzungsposten ist in Höhe von 12 T€ ein Disagio aktiviert.

Eigenkapital

Die Kapitalanteile der Kommanditisten sind in voller Höhe eingezahlt.

Der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

T€
Aventino GmbH, Hamburg 50

Als Jahresüberschuss/-fehlbetrag wird in der Bilanz ausschließlich der auf den Konzern entfallende Anteil des Jahresergebnisses (-733 T€) ausgewiesen. Auf im Fremdbesitz befindliche Anteile entfällt ein anteiliger Jahresfehlbetrag in Höhe von 56,2 T€ (siehe Anlage 2. Ziffer 16b).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für Baukosten.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten sowie die gegebenen Sicherheiten sind in diesem Anhang als gesonderte Anlage dargestellt.

Im Geschäftsjahr werden Verbindlichkeiten in Höhe von 3.089,7 T€ (Vorjahr: 1.771,3 T€) gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Grundpfandrechte stellen sich wie folgt dar:

insgesamt davon Restlaufzeit unter 1 Jahr davon Restlaufzeit 1 - 5 Jahre davon Restlaufzeit über 5 Jahre gesichert Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und anderen Kreditgebern 417.827.170,03 133.883.366,16 44.713.896,59 239.229.907,28 350.506.103,85 GPR *
Erhaltene Anzahlungen 44.089.413,77 44.089.413,77 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Vermietung 591.146,66 591.146,66 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.166.351,76 7.669.035,83 2.497.315,93 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 11.572.002,13 11.572.002,13 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 6.749.076,61 6.749.076.61 0,00 0,00 0,00
490.995.160,96 204.554.041,16 47.211.212,52 239.229.907,28 350.506.103,85

*) GPR Grundpfandrechte

Bei dem nicht durch Grundpfandrechte gesicherten Betrag handelt es sich um Darlehen von Gesellschaftern (auch ehemaligen) sowie um sonstige Bankkredite.

Der Anlagespiegel stellt sich wie folgt dar:

01.01.2021 AK/HK Zugänge Abgänge Umbuchung Abschreibg. 31.12.2021 Buchwert
€ (Kumul.)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
6.968.942,64 564.955,85 150.617,13 0,00 6.212.133,45 1.170.568,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 465.381.565,93 325.162,77 7.113,81 0,00 167.390.064,32 298.309.550,57
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts- und anderen Bauten 42.309.575,15 0,00 225.717,04 0,00 21.466.160,99 20.617.697,12
3. Grundstücke mit Erbbaurechten Dritter 82.982,56 0,00 0,00 0,00 40.397,56 42.585,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 7.198.386,59 3.584.586,16 78.733,90 0,00 4.828.047,87 5.876.190,98
5. Anlagen im Bau (AV) 30.531.959,62 44.576.713,34 497.347,70 0,00 231.365,11 74.379.960,15
545.504.469,85 48.486.462,27 808.912,45 0,00 193.956.035,85 399.225.983,82
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen nicht konsolidierten Unternehmen 20.250,00 0,00 20.250,00 0,00 0,00 0,00
2. Assoziierte Unternehmen 2.874.695,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.874.695,00
3. Beteiligungen 2.792.225,94 4.092.154,85 0,00 0,00 2.392.458,16 4.491.922,63
4. Andere Finanzanlagen 6.632.788,10 398.819,84 0,00 -22.362,40 * 0,00 7.009.245,54
12.319.959,04 4.490.974,69 20.250,00 -22.325,40 2.392.458,16 14.375.863,17
564.793.371,53 53.542.392,81 979.779,58 -22.325,40 202.560.627,46 414.772.415,69

Die kumulierten Abschreibungen zum 1. Januar 2021 betrugen € 189.745.058,65. Im Geschäftsjahr erhöhten sich diese durch Abschreibungen um € 12.815.568,81 und verringerten sich um den Saldo der Zu- und Abgänge um € 0,00

* Es handelt sich bei diesem Betrag um eine Korrektur der Anschaffungskosten, die im Konzernanlagenspiegel des Vorjahres gefehlt hat.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern ergeben sich durch Wertzuschreibungen im Rahmen der Anwachsung der GbR's Moorburger Weg, Winterbeker Weg, Jägerstrasse und FRANK Vermögensbildung Im Brauereiviertel sowie aus der Bildung einer Rücklage nach § 6b EStG unter Ansatz einer Ertragssteuerquote von 15,7 %. Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Teil der latenten Steuer in Höhe von 585,6 T€ erhöht und weist somit zum 31. Dezember 2021 einen Stand in Höhe von 4.160,3 T€ aus.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Bürgschaften in Höhe von 1.010 T€ im Wesentlichen aus Haftungen für die ECOenergy Friedrichsdorf GmbH. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

C. ANGABEN ZU POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt und belaufen sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 83.602,7 T€ und setzten sich wie folgt zusammen:

- aus Hausbewirtschaftung 40.232,0 T€
- aus Verkauf von Grundstücken 31.345.8 T€
- aus Lieferungen und Leistungen (z.B. Baubetreuungen) 12.024,9 T€

Aus der Beteiligung an der Entwicklungsgesellschaft Hofheim und den anteilig ausgebuchten Kosten sind im Geschäftsjahr 2.263,3 T€ abgeschrieben worden.

D. NACHTRAGSBERICHT

Im Hinblick auf die anhaltende Ukraine-Krise sind wir von einer zunehmenden Materialknappheit in der Baubranche betroffen. Dies führt zu Verzögerungen und steigenden Kosten in Zusammenhang mit dem Bau von Immobilien. Eine exakte Schätzung der Mehrkosten ist aktuell noch nicht möglich.

Der Krieg könnte sich ebenfalls auf die Höhe von Kaufpreisen negativ auswirken. Das wird sich ab 2023 auswirken, wird aber jetzt schon in den Planungsszenarien und damit bei Grundstücksankaufsopportunitäten berücksichtigt.

E. SONSTIGE ANGABEN

Persönlich haftende Gesellschafterin der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG ist die FRANK Verwaltungsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg und einem gezeichneten Kapital in Höhe von € 113.000,00.

Im Konzernverbund tätige Geschäftsführer waren am 31. Dezember 2021 Herr Marc Schauenburg, Herr Dr. Ulf Schauenburg, Frau Karen Hinrichsen, Frau Natascha Hoffmann, Frau Barbara Jansen, Frau Anke Schlütter, Herr Jens Abraham, Herr Guido Kany, Herr Frank Bösch, Herr Robert Höricht, Herr Michael Henninger, Herr Thomas Hermes, Herr Roland Oertzen, Herr Rubin Dümpert, Herr Hans-Jürgen Rathjens und Herr Fabian Rohde, Frau Birgit Bender, Frau Carolin Ahrens.

Im Jahresdurchschnitt wurden 260 Mitarbeiter und 17 Geschäftsführer beschäftigt.

Es besteht ein Beirat, dem angehören:

Herr Alexander Stuhlmann - Vorsitzender
Herr Anthony Firmin - stellvertr. Vorsitzender
Herr Ingo Alpers bis 31.12.2021
Herr Prof. Phillip Goltermann
Herr Wilken von Hodenberg

Die Beiratsbezüge betrugen in 2021 124 T€.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betrugen in 2021 2.860 T€ (Vorjahr: 2.621 T€); davon 1.118 T€ (Vorjahr: 1.008 T€) an Geschäftsführer der Obergesellschaft.

Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 529 T€.

Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungen 72,0 T€, für steuerliche Beratungsleistungen 2 T€ und für andere Bestätigungsleistungen 7 T€.

Anteilsbesitz (gem. § 285 Nr. 11 HGB)

Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis 2021
% T€ T€
FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg 100,00 10.650,0 *
FRANK Projektentwicklung Nord GmbH, Hamburg 100,00 6.025,0 *
FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH, Hofheim 90,00 1.000,0 *
FRANK Am Urselbach GmbH, Hofheim 100,00 25,0 *
FRANK Projektentwicklung Wohnkonzept GmbH, Hofheim 70,00 125,0 *
FRANK an der Frankenallee GmbH & Co.KG, Hofheim 94,69 1.587,9 -127,0
FRANK Main/Ts. Verwaltungs GmbH, Hofheim 100,00 1,8 0,2
FRANK Immobilien Service Rhein/Main. GmbH, Hofheim 55,00 101,6 50,7
FRANK Immobilien-Management GmbH, Hamburg 90,00 519,3 291,4
FRANK Entwicklung Stadt und Land GmbH, Hamburg 100,00 301,8 *
FRANK Grundstücksentw.- und Verwertungsges. Wentorf mbH, Hamburg 100,00 3,3 1,8
FRANK Immobilien Service Nord GmbH, Hamburg 100,00 52,5 *
FRANK Facility Service GmbH, Hamburg 100,00 37,1 *
Aventino GmbH, Hamburg 100,00 164,0 5,4
Abraham & Rathjens Haustechnik GmbH, Hamburg 85,00 100,0 *
Aventino GmbH & Co. Zweite Portfolio KG, Hamburg 100,00 68,1 -3,9
FRANK Seniorenanlagen GmbH & Co. KG, Hamburg 100,00 4.510,1 -304,5
PSA Pinneberger Seniorenanlagen GmbH & Co. KG, Hamburg 94,00 270,1 45,6
FRANK ECOzwei GmbH, Hamburg 100,00 -145,7 -41,5
FRANK ECOenergy GmbH, Hamburg 70,00 -776,7 -122,6
PAF Projektgesellschaft Alte Feuerwache Kiel mbH & Co. KG, Kiel 50,00 23,5 4,1
PAF Verwaltungsges. Alte Feuerwache Kiel mbH, Kiel 50,00 40,4 -1,5
Grundstücksges. Gojenbergsweg mbH, Hamburg 51,00 46,6 -1,8
FRANK Auf dem Mühlberg GmbH & Co. KG, Hofheim 100,00 10,0 -22,2
FRANK Am Rebstockpark GmbH & Co. KG, Hofheim 100,00 10,0 -4,5
FRANK Seniorenanlagen Verwaltungs GmbH, Hamburg 100,00 -10,4 -2,8
FRANK An der Kennedyallee GmbH, Hofheim 100,00 25,0 *
Wentorfer Sachsenwald GmbH & Co. KG, Wentorf 33,30 195,1 102,5
Entwicklungsges. Hofheim mbH & Co. KG, Hofheim 45,00 45,0 -3.809,2
Main/Taunus Grundstücksentwicklungs- und Verwertungsgesellschaft mbH, Hofheim 50,00 81,2 11,1
WVF Beteiligungsges. Stahltwiete mbH & Co. KG 50,00 ** **
G.b.R. Gustav-Schatz-Hof 25-35 mbH, Hamburg 69,70 421,0 117,1
G.b.R. Studentenwohnungen in Kiel, Kiel 94,00 -774,9 70,4
FTG Fischereihafen Travemünde GmbH 51,00 -1.410,2 -8,6
Verwaltungsgesellschaft frank & hit auf der Bauernvogtskoppel GmbH, Hamburg 51,00 19,9 -0,9
Projektgesellschaft frank & hit auf der Bauernvogtskoppel mbH & Co. KG, Hamburg 51,00 25,0 4,4
Immovativ GmbH, Hanau 44,52 250,6 750,6
Entwicklungsgesellschaft Laboe GmbH, Pinneberg 50,00 10,5 -4,9
Terramag GmbH, Hanau 40,00 548,3 -1.607,5
Kieler Hörn GmbH & Co. KG, Kiel 22,22 8.280,7 -5,2
FRANK Projektentwicklung Hamburg Ost GmbH, Hamburg 100,00 -24,0 -44,4

Weiter: Anteilsbesitz (gem. § 285 Nr. 11 HGB)

Immobilienverwaltungsgesellschaft FRANK BAUER Wohnimmobilien Frankfurt mbH, Hamburg ** 20,00 ** **
IPEG GmbH, Hamburg ** 20,00 ** **

* Bei diesen Gesellschaften bestehen Ergebnisabführungsverträge, sodass keine Jahresüberschüsse in den Gesellschaften verbleiben.

** der Abschluss lag zum Prüfungszeitpunkt noch nicht vor.

 

Hamburg, im Juli 2022

FRANK - Gruppe

gez. Marc Schauenburg

gez. Dr. Ulf Schauenburg

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG 2021

T€
1 Konzern-Jahresfehlbetrag -789
+/- 2 Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 12.816
+/- 3 Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -144
-/+ 4 Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 45.198
+/- 5 Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 28.536
-/+ 6 Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens - 95
+/- 7 Zinsaufwendungen/Zinserträge 7.588
- 8 Sonstige Beteiligungserträge -980
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.734
+ 9 Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 95
- 10 Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -47.402
- 11 Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -410
+/- 12 Zahlungen aus außerordentlichen Posten -44
- 13 Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -4.400
+ 14 Erhaltene Zinsen 283
+ 15 Erhaltene Dividenden und Erträge aus Beteiligungen 980
= Cashflow aus der lnvestitionstätigkeit -50.898
-/+ 16 Aus-/Einzahlungen aus Eigenkapitalzu-/abführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens - 674
-/+ 17 Aus/Einzahlungen aus Eigenkapitalzu-/abführungen von anderen Gesellschaftern 0
+ 18 Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von Krediten 79.880
- 19 Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten - 17.981
- 20 Gezahlte Zinsen - 7.871
- 21 Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 53.354
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.734
Cashflow aus der lnvestitionstätigkeit - 50.898
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 53.354
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 4.190
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.585
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 7.775
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungsmittel 7.775
7.775

Konzern - Eigenkapitalveränderungsrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen
Festes Kapital Variables Kapital Summe Kapitalrücklage gemäß Gesellschaftsvertrag
T€ T€ T€
Stand am 31.12.2019 50.000 37.035 87.035 32
Entnahmen -392 -392
Veränderung der Anteile der Fremdgesellschafter
Erstkonsolidierung/Veränderung Konsolidierungskreis -703 -703
0
Sonstige Veränderungen 52 52
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0
Stand am 31.12.2020 50.000 35.992 85.992 32
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
T€ T€ T€
Stand am 31.12.2019 50 12.215 -6.314 93.018
Entnahmen -392
Veränderung der Anteile der Fremdgesellschafter
Erstkonsolidierung/Veränderung Konsolidierungskreis -703
Sonstige Veränderungen -6.314 6.314 52
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 338 338
Stand am 31.12.2020 50 5.901 338 92.313
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe Summe
T€ T€ T€ T€
Stand am 31.12.2019 458 -128 330 93.348
Entnahmen 0 -392
Veränderung der Anteile der Fremdgesellschafter 697 697 697
Erstkonsolidierung/Veränderung Konsolidierungskreis 0 -703
Sonstige Veränderungen -913 128 -785 -733
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag -297 -297 41
Stand am 31.12.2020 242 -297 -55 92.258
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen
Festes Kapital Variables Kapital Summe Kapitalrücklage gemäß Gesellschaftsvertrag
T€ T€ T€
Stand am 31.12.2020 50.000 35.992 85.992 32
Entnahmen -673 -673
Veränderung der Anteile der Fremdgesellschafter
0
Erstkonsolidierung/Veränderung Konsolidierungskreis 0
0
Sonstige Veränderungen 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0
Stand am 31.12.2021 50.000 35.319 85.319 32
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
T€ T€ T€
Stand am 31.12.2020 50 5.901 338 92.313
Entnahmen -673
Veränderung der Anteile der Fremdgesellschafter
Erstkonsolidierung/Veränderung Konsolidierungskreis -3 -3
Sonstige Veränderungen 338 -338 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag -789 -789
Stand am 31.12.2021 50 6.236 -789 90.848
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe Summe
T€ T€ T€ T€
Stand am 31.12.2020 242 -297 -55 92.258
Entnahmen 0 -673
Veränderung der Anteile der Fremdgesellschafter -98 -98 -98
Erstkonsolidierung/Veränderung Konsolidierungskreis 0 -3
Sonstige Veränderungen 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 56 56 -733
Stand am 31.12.2021 144 -241 -97 90.751

KONZERNLAGEBERICHT 2021

1. Grundlagen des Konzerns

Gegenstand der Geschäftstätigkeiten der FRANK-Gruppe sind im Wesentlichen der Erwerb von Grundbesitz jeglicher Art sowie die Entwicklung, Bebauung, Veräußerung und Verwaltung von eigenem und fremdem Grundbesitz. Des Weiteren bietet die Gruppe mit einigen Gesellschaften Dienstleistungen wie die energetische Sanierung von Immobilien, Hausmeisterleistungen und Instandhaltungsleistungen und allgemeine Handwerksleistungen für Immobilien an.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2021 trotz der andauernden Corona-Pandemie und Lieferengpässen erholt. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im zweiten Coronajahr um 2,7 % höher als im Vorjahr. Das reichte jedoch nicht, um den starken Rückgang im ersten Corona-Jahr aufzuholen: Im Vergleich zum Jahr 2019 war das BIP noch um 2,0 % niedriger. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen.

In jeweiligen Preisen gerechnet, lag das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 mit 3.564 Mrd € um 5,8 % höher als im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,8 % und betrug im Jahr 2021 durchschnittlich knapp € 42.900.

Im Vergleich zum Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt war, erhöhte sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen.

Die Produktion zog sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe deutlich an. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+3,0 %) waren es vor allem der Verkehr und das Gastgewerbe, die zulegten, allerdings ausgehend vom sehr niedrigen Niveau des Jahres 2020.

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Handel nahm gegenüber 2020 nur leicht zu. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 kaum Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 leicht zurück (-0,4 %).

Auf der Nachfrageseite waren im zweiten Corona-Jahr erneut die privaten Haushalte besonders von den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betroffen. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben stabilisierten sich 2021 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

Nachdem im Jahr 2020 aufgrund der temporär gesenkten Mehrwertsteuersätze im 2. Halbjahr noch besonders viele langlebige Konsumgüter nachgefragt wurden, gab es 2021 eine starke Gegenbewegung. Grund hierfür waren unter anderem Sättigungseffekte:

Käufe langlebiger Gebrauchsgüter wie Möbel oder Haushaltsgeräte wurden vorgezogen und fehlten im Jahr 2021. Kurzlebige Konsumgüter, wie beispielsweise Bekleidung und Schuhe, wurden hingegen wieder etwas mehr nachgefragt als im Vorjahr. Auch für Reisen gaben die Menschen wieder mehr Geld aus. Eine weitere Veränderung im Konsumverhalten war die merkliche Zunahme des Online-Handels seit Beginn der Corona-Krise.

Die Konsumausgaben des Staates waren auch im Jahr 2021 eine Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie, ausgehend von dem bereits hohen Vorjahresniveau, preisbereinigt um weitere 3,4 %.

Die Bauinvestitionen legten im Jahr 2021 aufgrund von Engpässen bei Arbeitskräften und Material nur noch um 0,5 % zu, nachdem sie zuvor fünf Jahre in Folge stärker gewachsen waren. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde im Jahr 2021 preisbereinigt 3,2 % mehr investiert, allerdings nach einem starken Rückgang im Krisenjahr 2020.

Der Außenhandel erholte sich 2021 von den starken Rückgängen im Vorjahr. Deutschland exportierte preisbereinigt 9,4 % mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als 2020. Die Importe legten gleichzeitig um preisbereinigt 8,6 % zu. Damit lag der Außenhandel Deutschlands 2021 nur noch leicht unter dem Niveau des Jahres 2019.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr.

Trotz der sich in 2021 abzeichnenden besseren Entwicklung sind die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin geprägt durch die anhaltende Corona-Pandemie und den aktuellen Krieg in der Ukraine, der in vielen Branchen zu einer Rohstoff- und Materialknappheit führt. Letztlich ist auch die Baubranche von der Materialknappheit betroffen. Die Folgen umfassen steigende Einkaufspreise und Verzögerungen in der Produktion sowie ein insgesamt gehemmtes Wirtschaftswachstum.

2.2 Branchensituation

2.2.1. Markt für Wohnimmobilien in Deutschland

Der Nachfrageüberhang ist weiterhin Preistreiber bei Immobilien in ganz Deutschland.

Gerade in den Metropolregionen Deutschlands wird ein weiterer Anstieg der Immobilienpreise für das kommende Jahr erwartet. Die Gründe, aus denen die Immobilienpreise weiter steigen werden, sind vielseitig. Ein wichtiger Faktor besteht in der Diskrepanz zwischen der Zahl fertiggestellten Wohnraums und dem Bedarf auf dem Immobilienmarkt: Vor allem in Deutschlands Großstädten wie Berlin, München und Frankfurt kann die Zahl der Neubauten die tatsächliche Nachfrage nicht decken. Dennoch muss auch bei der Entwicklung der Immobilienpreise zwischen verschiedenen Standorten differenziert werden. So ist trotz des allgemein hohen Preisniveaus ein deutliches Ost-West-Gefälle zu bemerken sowie ein zum Teil deutlicher Unterschied zwischen den Immobilienpreisen in ländlichen Gebieten und den Städten.

Baufertigstellungen und Neubautätigkeiten werden allerdings mit einem reduzierten Tempo aufgrund von Verzögerungen bei der Lieferung von Teilen und länger dauernden behördlichen Genehmigungsprozessen durchgeführt.

Sowohl Kauf- als auch Mietpreise stiegen erneut an. In hochpreisigen Metropolmärkten wie Frankfurt am Main, Köln, München und Hamburg zeichnete sich teilweise eine Tendenz zu stagnierenden Preisen und leichten Preiskorrekturen ab. Gefragt waren insbesondere Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser. Die Indexwerte in allen Kategorien lagen zum Jahresende teilweise deutlich über dem Niveau vom Dezember 2020.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch im stetigen Anstieg des Wohnungsmietindex wider. Der Index stieg von 107,5 auf 109 auch Anfang 2022 setzt sich dieser Trend fort.

Nach den Metropolregionen München, Stuttgart und Köln folgt Frankfurt mit einer durchschnittlichen Miete im Wohnungsbestand von ca. € 16,23 /qm, Hamburg folgt mit ca. € 13,78 /qm. Allerdings haben die Durchschnittswerte der Mietspiegel oft eine geringe Aussagekraft, da hier insbesondere Mieten von Bestandsmietverhältnissen Eingang finden. Neuvermietungsmieten liegen je nach Baualter, Größe, Ausstattung und Mikrolage der Wohnung an den Standorten Hamburg und Frankfurt zwischen € 10,00 und € 20,00. Kiel liegt im Bereich von € 7,00 bis € 14,00.

Entsprechend wird es in Hamburg und auch im Hamburger Umland (auf das auf Grund der Knappheit stärker ausgewichen wird) auch aufgrund der ähnlichen Belastung bei Kauf einer Immobilie wie bei der Anmietung dauerhaft einen Nachfrageüberhang geben. Dieser ist vor allem in Städten und Ballungsräumen gegeben.

Die Mietentwicklung bleibt hinter der Kaufpreisentwicklung leicht zurück.

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmendbedingungen sind weiterhin geprägt durch die anhaltende Corona-Pandemie und den aktuellen Krieg in der Ukraine, der in vielen Branchen zu einer Rohstoff- und Materialknappheit führt. Letztlich ist auch die Baubranche von der Materialknappheit betroffen. Die Folgen umfassen steigende Einkaufspreise und Verzögerungen in der Produktion sowie ein insgesamt gehemmtes Wirtschaftswachstum.

2.2.2 Immobilienmarkt in Hamburg, Schleswig-Holstein und Hessen

FRANK konnte auf dem knappen Grundstücksmarkt in Hamburg, Hamburger Umland und Kiel Grundstücke erwerben und profitiert im Bauträgerbereich von der hohen Nachfrage.

Die Attraktivität des Hamburger Wohnimmobilienmarkts ist nach wie vor ungebrochen. Die Stadt vereint ein hohes Kaufkraftniveau mit einer großen Einwohnerzahl und es wird bis 2030 mit einem deutlichen Anstieg der Bevölkerung gerechnet.

Kiel und auch das hier angrenzende Umland (insbesondere mit einem Wasserbezug) hat wie Hamburg mit einem dauerhaften Anstieg der Bevölkerung zu rechnen. Auch hier wird weiter mit einem Nachfrageüberhang, insbesondere in den innerstädtischen Lagen gerechnet. Der Trend zum Wohnen in der Innenstadt ist neben dem Anlagedruck auch in Kiel und Umlandgemeinden weiterhin deutlich zu erkennen. Der Markt in Kiel wird ebenfalls von den institutionellen Anlegern verstärkt wahrgenommen.

Besonders dynamisch ist weiterhin der Markt der Ferienimmobilien. Bezugnehmend auf den im Jahr 2022 geplanten Vertriebsstart des zweiten Bauabschnitts des Projekts in Travemünde hat dieser Standort u.a. die größten Kaufpreissteigerungsraten erfahren.

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain mit ihren weiteren Oberzentren Wiesbaden und Darmstadt, die zudem auch Universitätsstädte sind, zählt nach wie vor zu den interessantesten Immobilienregionen Deutschlands. Die Wohnimmobilienpreise sind aufgrund eines knappen Angebotes in ausgesuchten Lagen mit die höchsten in Deutschland.

Der Trend der Vorjahre hat sich weiter verfestigt. Durch den erheblichen Nachfrageüberhang in nahezu allen Segmenten des Wohnungsmarktes kommt es in den innerstädtischen Bezirken Frankfurts, aber verstärkt auch in den Umlandgemeinden zu steigenden Preisen für Wohneigentum.

2.3 Geschäftsverlauf

2.3.1 Insgesamt

Die Umsatzerlöse von 83.603 T€ entfielen in Höhe von 40.232 T€ (Vorjahr: 36.191 T€) auf die Hausbewirtschaftung und mit 31.346 T€ (Vorjahr: 82.139 T€) auf den Verkauf von Grundstücken. In Höhe von 12.025 T€ (Vorjahr: 9.804T T€) betrafen sie andere Lieferungen und Leistungen.

Das Jahresergebnis der FRANK-Gruppe in Höhe von -733 T€ (Vorjahr: 338T€) beinhaltet die Regel-Abschreibungen in Höhe 10.544 T€, Sonderabschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 2.272 T€ und Erhaltungsinvestitionen in den Bestand (nach Konsolidierung von konzerninternen Leistungen) von 5.816 T€ (Vorjahr: 8.753 T€).

Dabei ist das Ergebnis von einem Einmaleffekt geprägt:

Im Berichtsjahr mussten bei der FRANK Entwicklung Stadt und Land GmbH und bei der FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von insgesamt 2.264 T€ vorgenommen werden. Die Abschreibungen resultieren aus einer Abwertung der Anteile an der Entwicklungsgesellschaft Hofheim GmbH & Co. KG aufgrund einer nicht durchführbaren Grundstücksentwicklung in Hofheim.

Der Bauträgerbereich hat in Hamburg und im Frankfurter Raum zu einem Unterschuss von -999 T€ geführt. Dabei sind die zahlreichen in der Durchführung befindlichen Vorhaben in allen Standorten zu berücksichtigen, die vorwiegend in 2022 mit hohen Überschüssen Beiträge zum Konzernergebnis beitragen werden.

Die Bereiche Dienstleistung, Handwerkerleistungen, Grundstücksentwicklung und die Verwaltung fremden Vermögens haben positive Ergebnisbeiträge erwirtschaftet.

Die Eigenkapitalquote im Konzern beträgt 15,1 % (Vorjahr: 18,0 %). Die Quote ist im Wesentlichen auf die Finanzierungen der im Bau befindlichen Projekte zurückzuführen und ist auch in den kommenden Jahren im Wesentlichen durch den Umfang von neuen Projekten und deren Finanzierungen bestimmt.

Da das Ergebnis der Gesellschaft von den Erträgen und Aufwendungen der Bauträgergesellschaften der Gruppe beeinflusst ist, ist das Ergebnis unter Berücksichtigung der noch nicht abgeschlossenen Bauvorhaben zu beurteilen, die sich erst ab 2022 und den Folgejahren ertragsmäßig auswirken werden. Vor diesem Hintergrund und im Hinblick auf die niedrigen Leerstandquoten und die stabilen Mieten im Bestandsgeschäft ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf außerordentlich zufrieden.

Zu den einzelnen Geschäftsfeldern der FRANK-Gruppe:

2.3.2 Eigenes Vermögen

Der Immobilienbestand im Anlagevermögen der FRANK-Gruppe beläuft sich auf 4.400 Wohneinheiten und 181 Gewerbeeinheiten mit insgesamt 291.259 qm Wohn- und Nutzfläche in Hamburg, Schleswig-Holstein und Frankfurt bzw. Frankfurter Umland.

Insgesamt beträgt das Jahresergebnis dieses Geschäftsbereiches 4.347 T€ nach Abschreibungen in Höhe von insgesamt 8.273 T€ und den oben genannten Investitionen.

Darin enthalten sind Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten in Höhe von 1.900 T€.

Die planmäßigen Tilgungen der Objektfinanzierungen betrugen 11.577 T€.

Es sind Aufwendungen für Maßnahmen im Bestand in Höhe von 5.816 T€ ausgewiesen, die im Wesentlichen mit Eigenkapital finanziert wurden.

Das Anlagevermögen in Höhe von 414,8 Mio € wird mit Fremdkapital in Höhe von 316,4 Mio € und im Übrigen mit Eigenkapital finanziert und laufend bewertet. Darüber hinaus ergeben sich erhebliche stille Reserven.

Die Eigenkapitalquote der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG stellt sich mit 26,6 % (Vorjahr: 30,8 %) nachhaltig gut dar.

Mit dem Geschäftsverlauf der Berichtsgesellschaft ist die Geschäftsführung im Hinblick auf die niedrigen Leerstandquoten und die stabilen Mieten außerordentlich zufrieden.

Die Wohnungsbestände werden laufend instandgehalten, Wohnungen in der Regel bei Mieterwechsel modernisiert.

Diese baulichen Maßnahmen werden nicht zuletzt zur Erhaltung und Steigerung unserer Wettbewerbsposition durchgeführt.

Dies führt auch dazu, dass Mieterhöhungen im Bestand und bei Neuvermietung kontinuierlich möglich sind und im gesetzlich vorgegebenen Rahmen durchgeführt werden.

2.3.3 Verwaltung fremden Vermögens

Die Fremdvermögensverwaltung hat in 2021 einen Überschuss von 397 T€ erwirtschaftet.

Dieser Gewinn teilt sich auf in einen Gewinn in Höhe von 291 T€ aus der Wohnungsfremdverwaltung der FRANK Immobilien-Management GmbH und in Höhe von 106 T€ aus der Wohnungseigentumsverwaltung der FRANK Immobilienservice Nord GmbH und der FRANK Immobilienservice Rhein/Main GmbH.

2.3.4 Bauträgergeschäft/Baubetreuung

Insgesamt ergab sich für diese Sparte ein Fehlbetrag von 999 T€. Es werden erst in 2022 nach der Fertigstellung und Übergabe der derzeitigen Bauvorhaben Gewinne fließen.

Weitere Bauträgertätigkeit in der Gruppe gab es an folgenden Standorten:

Hamburg, Dieselstraße

Hamburg, Baakenhafen

Friedrichsdorf (FRANK Projektentwicklung Wohnkonzept GmbH, FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH und FRANK Seniorenanlagen GmbH & Co. KG)

Langen (FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH)

Wiesbaden-Nordenstadt (FRANK Projektentwicklung Wohnkonzept GmbH)

Baubetreuungstätigkeiten werden generell von der FRANK Projektentwicklung Nord GmbH, der FRANK Projektentwicklung Rhein/Main GmbH sowie für den Bereich der energetischen Sanierung durch die FRANK ECOzwei GmbH durchgeführt.

2.3.5. Grundstücksentwicklung und -verwertung

Die FRANK Entwicklung Stadt und Land GmbH hat in 2021 einen Fehlbetrag in Höhe von 1.842 T€ ausgewiesen, der darauf beruht, dass es wie oben bereits erläutert, zu Abschreibungen auf Beteiligungsansätze gekommen ist.

2.3.6 Dienstleistungs- und Handwerkergesellschaften sowie Energieversorgung

Der Dienstleistungsbereich umfasst die FRANK Facility Service GmbH mit Hausmeisterdienstleistungen und Winterdienst.

Handwerkerleistungen werden durch die FRANK Facility Service GmbH und die Abraham & Rathjens Haustechnik GmbH erbracht.

Beide Bereiche haben positive Ergebnisbeiträge in Höhe von insgesamt 413 T€ erbracht.

Durch die Einbindung der Gesellschaft in den Konzern wird hier zusätzlich ein Umsatzsteuervorteil erreicht, der den anderen Gesellschaften der FRANK-Gruppe Einsparungen bringt.

Der Hausmeisterservice und die Handwerksfirma bieten auch erfolgreich Leistungen außerhalb der Gruppe an.

Die Sparte Energieversorgung erwirtschaftet aufgrund der Anlaufphase und der Abschreibungen auf die Energieversorgungsanlagen noch Verluste (2021 in Höhe von -123 T€).

3. VFE Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet.

Wir verweisen dazu auf unsere Ausführungen unter 2.3 "Geschäftsverlauf".

Zur Finanzlage verweisen wir auf die Konzern-Kapitalflussrechnung (Anlage 4).

Die eingegangenen Verpflichtungen konnten im Berichtsjahr jederzeit erfüllt werden und die Kreditlinien stehen dem Unternehmen in unveränderter Höhe zur Verfügung. Die Konditionen sind gleichbleibend.

4. Leistungsindikatoren

Zur Beurteilung und ständigen Kontrolle im Kernbereich, der Verwaltung des eigenen Bestandes, werden die Leerstände und Fluktuationen und deren Entwicklung wöchentlich erfasst und ausgewertet.

Zentraler finanzieller Leistungsindikator ist der Cash-Flow. Dieser wird jeweils auf Monatsbasis sowohl für das laufende als auch für das Folgejahr prognostiziert, um die Finanzierung im Wesentlichen des Projektgeschäftes sicher zu stellen.

5. Prognose-, Chancen und Risikobericht

5.1 Risikobericht

Die wirtschaftliche Situation wird durch eine zeitnahe Liquiditätsplanung und Soll-/Ist-Kontrolle überwacht.

Zur ständigen Informations- und Qualitätssicherung werden die Mitarbeiter in internen und externen Seminaren geschult. Außerdem qualifizieren sich einige Mitarbeiter in ihren Fachbereichen in mehrjährigen Weiterbildungsmaßnahmen.

Für die FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG bestehen Chancen und Risiken unmittelbar aus geschlossenen Ergebnisabführungsverträgen oder Mithaftungen bei den Beteiligungsgesellschaften.

Bei den Beteiligungen an Bauträgergesellschaften können sich Risiken aus Nicht-Vermarktung und aus dem Anstieg von Baukosten ergeben, die nicht durch die Anhebung von Verkaufspreisen kompensiert werden.

Zu den bereits bestehenden Lieferengpässen aufgrund der Coronapandemie, der Verknappung bei Baustoffen sowie dem Fachkräftemangel sind jetzt auch die Auswirkungen des Ukrainekriegs zu spüren. Diese führen zu weiteren Verzögerungen durch verspätete Materiallieferungen. Zum Teil sind Materialien zweitweise gar nicht verfügbar und wenn, nur zu tagesaktuellen Preisen. Neben den Kosten aus Verzug kommen auch steigende Kosten der Bauleistungen und damit einhergehend Kostensteigerungen im Bereich der Planung und Finanzierung. Hierdurch steigt auch der erforderliche Eigenkapitaleinsatz. Dies wird auch durch erhöhte Anforderungen der Banken an die Eigenkapitalquote verstärkt und wird insgesamt zu geringeren Fertigstellungszahlen führen.

Die Unsicherheiten hinsichtlich der Höhe der Baukosten und Bauzeiten wird eine Anpassung der Vertriebsstrategie nach sich ziehen. Ein Vertriebsstart und die damit einhergehende Festlegung der Verkaufspreise und Übergabetermine wird erst zu späteren Zeitpunkten als bisher erfolgen. Dies wird Auswirkungen auf die Laufzeit der Finanzierungen und deren Struktur haben, die sich auch aufgrund immer unkalkulierbarer Genehmigungszeiten verlängert wird.

Neben hohen Baukosten und langen Realisierungszeiten sind die steigenden Zinsen sowohl bei Zwischen- als auch Langfristfinanzierungen eine weitere Herausforderung.

Die Grundstückspreise haben ein hohes Niveau erreicht. Aufgrund der in fast allen Städten und Gemeinden eingeführten Richtlinien zur sozialen Bodenordnung und der vorgenannten Punkte erwarten wir zukünftig Opportunitäten aufgrund von nicht realisierten Projekten.

Außerdem werden Projekte im Rahmen des Baucontrollings kontrolliert; so können Kostenüberschreitungen frühzeitig identifiziert werden.

Dennoch bleibt der Einfluss der Inflation und der gestiegenen Energiekosten auf die Kaufkraft abzuwarten.

Im Bereich der Grundstücksentwicklung bestehen naturgemäß Risiken darin, dass entstandene Entwicklungskosten ergebniswirksam ausgebucht werden müssen, da keine Baureife erreicht werden kann. Um hier große Aufwendungen zu vermeiden, entwickelt die Gesellschaft zur Risikoteilung Grundstücke immer öfter gemeinsam mit anderen Partnern in Projektgesellschaften. Außerdem erfolgt ein Grundstücksankauf generell erst bei Erreichen einer Baureife.

Für die FRANK Beteiligungsgesellschaft mbH sowie die maßgeblichen Beteiligungsgesellschaften wird jährlich eine Risikobewertung in Form einer Matrix erstellt, die die Höhe eines möglichen Schadens und deren Eintrittswahrscheinlichkeit erfasst und bewertet. Daraus ergibt sich für 2021 kein substanzielles Risiko der Gesellschaft.

Daher wird von weitergehenden Darstellungen abgesehen.

5.2 Chancenbericht

Chancen und Risiken bestehen in der Entwicklung der Immobilienkonjunktur.

Finanzierungsinstrumente, über deren Chancen und Risiken zu berichten wäre, wurden nicht eingesetzt.

5.3 Prognosebericht

Insgesamt rechnen wir für die FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG für 2022 mit einem Ergebnis in Höhe von 5.400 T€.

 

Hamburg, im Juli 2022

gez. Marc Schauenburg

gez. Dr. Ulf Schauenburg

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG:

Prüfungsurteile:

Wir haben den Konzernabschluss der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, - und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FRANK Siedlungsbaugesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile:

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht:

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts:

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 21. Oktober 2022

Hamburger Treuhand Gesellschaft Schomerus & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frech, Wirtschaftsprüfer

Comberg, Wirtschaftsprüfer

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