NETGO Unternehmensgruppe GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Kai Günther Wedel since 5/28/2026 | Managing Director |
Felix Lennart Kusch since 4/2/2026 | Managing Director |
Sven Erik Dr. Fürth since 5/5/2025 | Managing Director |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
ITS Clean GmbHBorkenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Grundlagen des Konzerns Organisatorische und rechtliche Struktur Die netgo group ist ein schnell wachsendes IT-Unternehmen, das Kunden bei der Transformation ihrer digitalen Geschäftsprozesse durch die Bereitstellung und Implementierung sowie den Betrieb modernster Hardware und Software unterstützt. Netgo bietet mit seinen lokalen Standorten sowie seiner Kompetenz für Rechenzentrumsbetrieb und Cloud Services einerseits die regionale Nähe eines Fullservice-IT-Dienstleisters für den deutschen Mittelstand und andererseits die notwendige Professionalität und Leistungsfähigkeit für Großunternehmen und Behörden. Konzernobergesellschaft ist die ITS Clean GmbH, die sämtliche Anteile an der netgo group GmbH hält. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Borken. Die netgo group GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Die netgo group GmbH ist die operative Management-Holding der netgo group und beschäftigt neben dem Group-Management die gruppenweit wirkenden Zentralbereiche (Shared Services) z.B. für Finanzbuchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Marketing, Recht, Treasury, M&A, PMI, IMS, Controlling, operativen Einkauf oder die Verwaltung von Fuhrpark und Immobilien. Die netgo group GmbH hält direkt oder indirekt die Anteile an den am Markt tätigen Unternehmen der netgo group und setzt die Unternehmenskäufe im Rahmen einer definierten Buy-and-Build-Strategie um. Ihr kommt somit auch die zentrale Finanzierungsfunktion der netgo group zu. Größte Einzelgesellschaft des Konzerns im Berichtszeitraum ist die netgo Ost GmbH mit Sitz in Berlin. Durch die Übernahme der nitsche-Gruppe und der Glöckler & Lauer GmbH & Co. KG und der damit verbundenen gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen hat die netgo group einen weiteren Schritt im Rahmen der Wachstumsstrategie gemacht. Die netgo tax hat hiermit ihre Stellung am Markt weiter ausgebaut und stellt deutschlandweit den größten DATEV IT-Spezialisten dar. Die gesellschaftsrechtliche Umsetzung des Regionenkonzepts wurde im Berichtsjahr stark forciert und umgesetzt, wodurch die netgo Gruppe jetzt in regionalen Entitys agiert. Das Group-Management kontrolliert und steuert aktiv die Unternehmen der Gruppe. Teilweise sind die Geschäftsführer der netgo group GmbH auch als Geschäftsführer bei weiteren Unternehmen der netgo group bestellt. Die zuvor nicht aktiv tätige ITS Clean GmbH und netgo group GmbH wurden 2019 von den Gründern der netgo GmbH, Borken und einem Fond von Waterland Private Equity erworben, um diese als Akquisitions- und Management-Holding im Rahmen einer Buy-and-Build-Strategie zu etablieren. Leistungen und Absatzmärkte Die netgo group unterscheidet fünf Leistungssegmente mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen:
Im Segment Services wird Beratung für die Auswahl, Einführung und den gesetzes- und normenkonformen Einsatz von IT-Systemen und -Anwendungen angeboten. Die Abrechnung erfolgt zumeist zeitaufwandsbezogen. Im Segment IT-Commerce werden alle Leistungen rund um die Spezifizierung von IT-Systemen, deren Beschaffung und Verkauf (Handel), Konfiguration und Betriebssicherung zusammengefasst. Ein großer Anteil des Umsatzes dieses Segments wird durch den Handel von Hard- und Software für Kundenprojekte sowie Arbeitsplatzrechnern (zusammen mit entsprechender Software, Bereich Modern Workplace) erzielt. Strategisch bedeutsam sind die kundenindividuelle Konfiguration, die Einbringung vor Ort beim Kunden und die Rahmenverträge für das Monitoring und Problembehebung der installierten Basis. Hierfür werden überregional Service und Help-Desks betrieben, die zusammen mit den Technik-Teams den Kunden beim reibungslosen Betrieb der IT-Systeme unterstützen. Die Segmente Managed Services und Cloud Solutions bündeln die Aktivitäten der Bereitstellung von Hardware- und Softwarekapazitäten zur Nutzung durch den Kunden. Dabei kommen sowohl netgo-eigene Systeme zum Einsatz (Managed Services) als auch Systeme von großen Anbietern in der Cloud (Cloud Solutions) zum Einsatz, deren Management eine hohe Expertise benötigt. In beiden Fällen werden die Kunden, anders als im Segment IT-Commerce, nicht Eigentümer der IT-Systeme, sondern Nutzer. Für die Nutzung werden pauschale und verbrauchsabhängige Entgelte berechnet. Im Segment netgo Software werden die eigenen Softwarelösungen der netgo group zusammengefasst. Die Softwarelösungen werden sowohl als Lizenz mit Wartungsvertrag als auch mit Software as a Service-Modellen verkauft. Die Segmente Managed Services, Cloud Solutions sowie netgo Software haben einen hohen Anteil an wiederkehrenden Erlösen aus Dauerschuldverhältnissen. Die weitere Steigerung des Anteils an wiederkehrenden Erlösen ist ein wichtiger Teil der Strategie der netgo group. Netgo verfolgt keinen besonderen Branchenfokus, sondern bedient aufgrund seiner Erfahrungen Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen. Über die Jahre haben sich jedoch besondere Kenntnisse in einzelnen Branchen entwickelt. So gibt es z.B. sehr ausgeprägtes Know-how für die hohen fachlichen Anforderungen bzgl. der Dokumentation und der Prozesse in den Bereichen Pharma und Kliniken, aber auch in einer Reihe anderer Branchen. Im Berichtszeitraum ist der bei weitem größte Umsatzanteil mit Kunden aus Deutschland erzielt worden. Forschung und Entwicklung Die netgo group erzielt den überwiegenden Anteil der Umsätze mit Hard- und Software von Drittanbietern sowie Dienstleistungen. Eine dedizierte Forschungseinrichtung ist in keinem Unternehmen des Konzerns eingerichtet. Entwicklungskosten wurden für selbst erstellte Software aktiviert. Der Schwerpunkt der Softwareentwicklung liegt neben der vollumfänglichen Einführung der neuen Lösungen für öffentliche Bereiche, Banken und spezielle Produkte für Industriekunden in der Entwicklung neuer digitaler Plattformen, die flexibel in allen Industriebereichen eingesetzt werden können. Die F&E Arbeiten konzentrieren sich im Bereich SW-Entwicklung auf die Optimierung und Verbesserung der Applikationen im praktischen Betrieb sowie auch die Entwicklung neuer Anwendungen, um auch weiterhin wettbewerbsfähig zu sein. Die netgo group hat im Geschäftsjahr 2023 mehr als EUR 3m (Vorjahr: EUR 2m) in die Entwicklung neuer Produkte investiert, wobei keine F&E Mittel von Land, Bund und EU auf Grund der wirtschaftlichen Größe beantragt und genutzt wurden. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Gesamtmarkt des ITK-Sektors ist 2023 im für die netgo group relevanten Markt Informationstechnik in Deutschland laut Erhebungen des Branchenverbands bitkom um 2,6 % auf EUR 143,4 Milliarden gewachsen (Vorjahr: EUR 139,8 Milliarden mit einem Wachstum von 5,5 %). Der Anstieg ist insbesondere auf den Bereich Software zurückzuführen, der deutliche Zuwächse von 12,1 % (Vorjahr: 9,4 %) aufweist. Der Anstieg im IT-Services Bereich liegt mit einem Zuwachs von 5,0 % (Vorjahr: 5,5 %) über der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, während der Rückgang im IT-Hardware Bereich mit - 6,1 % (Vorjahr: Zuwachs um 1,7 %) darunter liegt. Damit konnte die IT-Branche insgesamt im Berichtszeitraum erneut deutlich besser abschneiden als die Gesamtwirtschaft. 1 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt BIP ist 2023 laut BMWK um 0,3 % 2 gesunken (Vorjahr: um 1,8 % gewachsen), für 2024 wird jedoch wieder ein Anstieg von 0,3 % erwartet. Die Tochtergesellschaften der netgo group GmbH agierten im Berichtszeitraum somit weiterhin in einem relativ stabilem Wirtschaftssegment. In 2023 belastete insbesondere der Ukraine-Krieg die wirtschaftliche Entwicklung. In der Frühjahrsprojektion 2024 geht die Bundesregierung von einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,3 % für 2024 aus. 3 Der Krieg in der Ukraine birgt nach wie vor substanzielle Risiken für die deutsche Wirtschaft, die aktuell nicht verlässlich beziffert werden können. In der Informationstechnik erwartet bitkom für 2024 einen Umsatz im deutschen IT-Markt von EUR 151,5 Milliarden - das ist im Vergleich zu 2023 ein Wachstum um 6,1 %. Am stärksten zulegen sollen die Umsätze mit Software (+9,4 %, EUR 45,5 Milliarden). Dabei sollen die Umsätze mit Plattformen für die Entwicklung, das Testen und die Bereitstellung von Software überdurchschnittlich, und zwar um 12,3 % auf EUR 12,2 Milliarden wachsen. Hier spiegelt sich auch der aktuelle Boom bei Künstlicher Intelligenz wider. Das Hardware-Segment soll um 4,6 Prozent wachsen, getrieben unter anderem durch steigende Ausgaben für Infrastructure-as-Service (243,5 %, EUR 5,8 Milliarden), Workstations (17,8 %, EUR 1,0 Milliarden) sowie Wearables (+15,3 %, EUR 2,9 Milliarden). Das Geschäft mit PCs soll sich erholen und um 4,2 % auf EUR 7,9 Milliarden Euro zulegen. Unterhalb der Nulllinie sollen sich jedoch dagegen die Umsätze mit Sicherheitstechnologien bewegen, die nach mehreren starken Wachstumsjahren um 1,5 % auf 1,1 Milliarden Euro sinken dürften. Die Umsätze mit IT-Services sollen um 4,8 Prozent auf EUR 51,7 Milliarden steigen und damit in etwa die Wachstumsraten der Vorjahre erreichen. Treiber für IT- Dienstleistungen sind insbesondere Dienstleistungen mit Cloud-Bezug. Das Projektgeschäft ist zumeist langfristig angelegt und weniger stark von Konjunkturschwankungen beeinflusst. Das Geschäftsklima in der ITK-Branche ist auch für das Geschäftsjahr 2024 positiv. 4
1 bitkom, ITK-Marktzahlen vom Juni 2024
Insgesamt ist für 2024 eine minimale Erhöhung der Gesamtkonjunktur und eine deutlich dynamischere Entwicklung in der IT-Branche zu verzeichnen. Für 2024 wird von einem sehr geringen Wachstum des BIP in Deutschland ausgegangen, für die IT-Branche wird jedoch eine deutlich positivere Entwicklung erwartet, wobei die Entwicklung von dem Krieg in der Ukraine stark abhängig sein wird. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis des Konzerns Die Gesamtleistung des Konzerns stieg 2023 auf EUR 388,1m (Vorjahr: EUR 374,3m). Der Geschäftsverlauf war geprägt von der Umsetzung des Regionenkonzepts, dem Erwerb und der Integration der nitsche-Gruppe und der Glöckler & Lauer GmbH & Co. KG sowie der Einführung des gruppenweiten ERP-Systems (SAP S/4 Hana) und Ticketing-System. Zudem wurden wir trotz unserer hohen (IT-) Sicherheitsstandards im November 2023 von außen attackiert. Das vorrangige Ziel dieser Attacke war, den Geschäftsbetrieb der netgo zu stören. Eine umfangreiche Analyse bestätigte, dass der Angriff sich nur auf einige wenige ältere Geschäftssysteme beschränkt hat und nur begrenzt Auswirkungen auf unsere internen Abläufe hatte. Die betroffenen Systeme wurden nicht wieder in Betrieb genommen, sondern durch leistungsfähigere Nachfolgesysteme ersetzt. Der gesamte Betrieb läuft seitdem auf einem höheren Sicherheitsstandard. Die für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte Gesamtleistung von ca. EUR 400m und die Rohertragsmarge von ca. 34,7 % konnten wir im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der wirtschaftlichen und unternehmensinternen Rahmenbedingungen nicht erfüllt werden. Das operative EBITDA blieb sowohl hinter den Erwartungen als auch dem Vorjahr. Zu Einzelheiten der Geschäftsentwicklung im Detail wird auf Punkt III. dieses Konzernlageberichts verwiesen. 3. Lage des Konzerns einschließlich Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage In der folgenden Bilanzübersicht sind die Posten zum 31. Dezember 2023 nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zusammengefasst:
Die Bilanzsumme hat sich um EUR 1.272k auf EUR 205.763k erhöht. Dabei ist ein Anstieg des Anlagevermögens, um EUR 12.584k auf EUR 115.149k zu verzeichnen. Das Anlagevermögen beträgt somit rd. 56,0 % der Bilanzsumme; im Vorjahr betrug die Anlagenintensität rd. 50.2 %. Ursächlich für den Anstieg des Anlagevermögens ist die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, die zum Stichtag um EUR 9.313k gestiegen sind. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die aktivierten stillen Reserven im Auftragsbestand und Kundenstamm zurückführen, die im Rahmen des Erwerbs der nitsche-Gruppe und der Glöckler & Lauer GmbH & Co. KG in Höhe von EUR 10.194 aufgedeckt wurden. Gegenläufiger Effekt ist die Entwicklung der Geschäfts- oder Firmenwerte, welche planmäßig um EUR 7.025k abgeschrieben wurden und sich, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Neuakquisitionen in 2023, insgesamt um EUR 972k verringert haben. Für das Geschäftsjahr 2023 beträgt der Buchwert der Geschäfts- oder Firmenwerte EUR 76.613k. Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 10.931k gesunken. Bei den Vorräten ist ein Rückgang, um EUR 9.393k auf EUR 9.725k zu verzeichnen. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf einen optimierten Lagerstand aufgrund der Einführung eines Zentrallagers zurückzuführen. Der Anstieg der Forderungen durch höhere Umsatzvolumen sowie stichtagsbezogene Effekte bedingt. Das Eigenkapital ist aufgrund des Konzernfehlbetrags um EUR 13.192k gesunken. Gegenläufig haben sich die Kapitalrücklagen durch bare Zuzahlungen um EUR 1.445k erhöht. Insgesamt hat sich die Eigenkapitalquote auf rd. 16,2 % (Vorjahr: 22,1 %) verringert. Folglich hat sich auch der Anteil des Fremdkapitals am Gesamtvermögen erhöht, was überwiegend auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen ist. Das Fremdkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 11.420k auf EUR 166.626k gestiegen. Davon entfallen EUR 1.912k auf den Rückgang der Rückstellungen und EUR 13.332k auf den Anstieg der Verbindlichkeiten. Für die Finanzierung der Unternehmenskäufe wurden weitere langfristige, endfällige Darlehen bei Kreditinstituten in Höhe von EUR 13.000k (Vorjahr: EUR 6.750k) aufgenommen. Die Darlehenssumme beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 88.000k. Ertragslage Zur Beurteilung der Ertragslage des Konzerns wurde aus der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 eine Darstellung der Erfolgsrechnung des Konzerns zum 31. Dezember 2023 abgeleitet, um eine zukunftsgerichtete Beurteilung der finanziellen Lage des Konzerns zu ermöglichen:
Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung, aktivierte Eigenleistungen und sonstige betriebliche Erträge) beträgt EUR 388.104k und liegt somit EUR 13.781k über dem Vorjahr. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr von EUR 247.503k auf EUR 247.802k gestiegen. Die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Betriebsleistung) beträgt 63,8 % und ist somit leicht gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Rohergebnis beträgt EUR 140.302 (Vorjahr: EUR 126.820k). Das Rohergebnis konnte somit im Vergleich zum Vorjahr um EUR 13.482 gesteigert werden. Daraus abgeleitet beträgt das organische Wachstum des Rohergebnisses rd. 3,5 %. Das Rohergebnis konnte gesteigert werden und auch die Rohmarge mit 36,2 % liegt über dem Niveau des Vorjahres (33,9 %). Dies ist insbesondere auf den höheren Anteil margenschwächerer Umsätze im Vorjahr im Segment IT-Commerce zurückzuführen. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 11.839k auf EUR 96.258k gestiegen. Im Berichtsjahr arbeiteten durchschnittlich 1.281 Mitarbeiter; im Vorjahr waren es noch 1.111 Mitarbeiter. Durch die Unternehmenszukäufe im Jahr 2023 sind rd. 164 Mitarbeiter in die netgo group hinzugekommen. Die Personalaufwandsquote liegt im Berichtsjahr mit 24,8 % leicht über dem Niveau des Vorjahres (22,6%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen EUR 33.565k und sind um EUR 5.091k gestiegen. Die größten Einzelpositionen sind Raumkosten (EUR 6.133k) und Fahrzeugkosten (EUR 6.678k). Das EBITDA liegt mit EUR 10.350k unter dem Vorjahr (EUR 13.380k). Das Finanzergebnis in Höhe von EUR -9.086k (Vorjahr: -6.081k) ist insbesondere durch Zinsaufwendungen zur Finanzierung der Unternehmensübernahmen geprägt. In den Ertragssteuern des Berichtsjahres sind zahlungsunwirksame latente Steuererträge in Höhe von EUR 1.192k (Vorjahr: EUR 136k) enthalten. Der Konzern-Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres beträgt EUR -13.192k (Vorjahr: EUR -4.756k). Finanzlage
Abweichend zum Vorjahr wurden erworbene liquide Mittel im Cashflow für Investitionstätigkeit saldiert dargestellt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von EUR 7.039k stellt sich positiv dar, wird jedoch durch den Konzernfehlbetrag negativ beeinflusst. Der Geschäftsverlauf war geprägt von der Umsetzung des Regionenkonzepts, der Integration der nitsche-Gruppe und der Glöckler & Lauer GmbH & Co. KG sowie der Einführung des gruppenweiten ERP-Systems (SAP S/4 Hana) und Ticketing-System. Die netgo group konnte im Geschäftsjahr 2023 ihren Zahlungsverpflichtungen vollständig und jederzeit nachkommen. Die Auszahlungen aus dem Erwerb von Unternehmen in Höhe von EUR 12.175k betreffen den an die Verkäufer entrichteten Kaufpreis zzgl. Nebenkosten der Transaktion und abzgl. erworbener liquider Mittel. Der Erwerb der Gesellschaften durch die netgo group wurde dabei durch Einzahlungen der Gesellschafter in Höhe von EUR 1.445k, der Aufnahme von langfristigen Darlehen über nominal EUR 8.000k sowie Eigenmittel finanziert. Gesamtaussage Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage vor dem Hintergrund der politischen und ökonomischen Entwicklungen im Jahr 2023 insgesamt positiv. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Entlang der strategischen Leitlinien verfolgen wir laufend folgende finanzielle Leistungsindikatoren: die Entwicklung zu Vorperioden und Plan vom Umsatz der vier Leistungssegmente, Rohertrag je Mitarbeiter, Rohmarge, operatives EBITDA, und operative EBITDA-Marge. Wichtiger nicht-finanzielle Leistungsindikator ist die Mitarbeiterfluktuation. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung des Konzerns stellen sich wie folgt dar: Risikomanagementsystem Die finanziellen Leistungsindikatoren unterliegen einer monatlichen Analyse auf Basis vollständiger Monatsabschlüsse aller Gesellschaften und des Konzerns. Hierbei kommen auch Gegenüberstellungen zu Vorperioden und Planwerte zum Einsatz. Eine Reihe zusätzlicher Indikatoren wie Umsatz und Rohertrag pro Mitarbeiter und Margenentwicklungen im Zeitverlauf werden zusammen mit der Erfolgsrechnung und der Bilanz in einem zentralen Managementsystem des Herstellers LucaNet für jede Konzerngesellschaft sowie den Konzern gehalten. Wöchentlich wird für alle Unternehmen des Konzerns einheitlich u.a. über Auftragseingang, Forderungen, Liquidität, Warenbestände sowie Einschätzungen zu Großkundensituationen, Vertrieb und Kundenservice berichtet und zentral zusammengeführt, um möglichst kurzfristig sich abzeichnende Risiken zu erkennen. Operative Chancen und Risiken Die zunehmende Bedeutung der IT in allen Geschäftsprozessen eines Unternehmens wird zu einem Anstieg der IT-Budgets in den Unternehmen führen. Die Covid-19-Pandemie hat für viele Bereiche der Wirtschaft und der öffentlichen Hand die noch deutlicher gewordene Notwendigkeit der Digitalisierung von Prozessen aufgezeigt, welche grundsätzlich Chancen für den Konzern darstellen. Außerdem erfordert der Einsatz von KI in den meisten Fällen ein Upgrade der Hardware, was ebenfalls zu einer höheren Nachfrage bei netgo führt. Im Segment IT-Commerce ist die netgo group angewiesen auf die Lieferfähigkeit der Hardware-Hersteller. Die fortschreitende weltweite Digitalisierung führt zu einer hohen Nachfrage nach Chips, die von den Herstellern aufgrund von fehlenden Kapazitäten nicht immer bedient werden können. Dadurch wird die Produktion von Elektrogeräten, darunter auch EDV-Hardware, gehindert und es kommt zu Lieferverzögerungen und -engpässen. Für die operativ tätigen Gesellschaften der netgo group besteht in Folge der Lieferengpässe das Risiko, dass Kundenaufträge nicht zeitnah oder gar nicht abgeschlossen werden können. Die Lieferengpässe sind auch mit gestiegenen Preisen für EDV-Hardware verbunden, die unter Umständen den Kunden nicht weiterbelastet werden können. Der wirtschaftliche Erfolg der Tochterunterunternehmen ist somit von der Verfügbarkeit von EDV-Hardware abhängig. Wir gehen davon aus, dass uns die Lieferengpässe teilweise auch noch das ganze Geschäftsjahr 2024 begleiten werden, sich jedoch im Jahresverlauf verbessern dürften. Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung kann sich auch durch den Krieg in der Ukraine verschlechtern. Zusätzlich zu einer weiteren Anspannung bei der Liefersituation könnte hierdurch auch die Nachfrage nach IT-Lösungen und neuer Software zurückgehen und das allgemeine Investitionsverhalten von unseren Kunden negativ beeinflusst werden. Die steigende Inflation kann dazu führen, dass sich die Einkaufspreise für Hardware- und Software Komponenten erhöhen, welche u.U. nicht immer direkt an den Kunden weitergegeben werden können. Außerdem könnten durch die hohe Inflation die Gehälter unserer Mitarbeitenden in 2024 stärker steigen als geplant. Die Umsetzung der Buy-and-Build-Strategie birgt vielerlei operative Chancen. Die zunehmenden Einkaufsvolumina führen zu besseren Rabatten und Kickback-Zahlungen der Hersteller, was die Wettbewerbsfähigkeit verbessert. Durch Zusammenlegung von Rechenzentren, Service-Desks und Verwaltung können Effizienzsteigerungen erzielt werden und zugleich der Reifegrad erhöht werden. Dies ist kleineren Anbietern am Markt nicht möglich. Unverändert besteht weiterhin das Risiko, nicht genügend geeignete Mitarbeiter zu finden, um die Wachstumsziele umsetzen zu können. Die netgo group hat bereits einen guten Employer Brand aufgebaut und unterstützt mit vielen Einzelmaßnahmen die Mitarbeiterloyalität. Dem anhaltenden Mangel an erfahrenem Fachpersonal wird durch ein ausgeprägtes Ausbildungs- und Weiterqualifizierungsprogramm begegnet. Über eine besonders hohe Fluktuation ist nicht zu berichten. Jedoch besteht in der aktuellen Zeit besonders die Gefahr, dass Mitarbeiter oder auch ganze Teams von Wettbewerbern abgeworben werden können. Aktuell befinden wir uns in einem Arbeitnehmer-Markt, der dieses Risiko erhöht. Finanzierungsrisiken Im Neukundengeschäft kommt überwiegend eine standardisierte Bonitätsbeurteilung zum Einsatz zur Reduzierung des Risikos von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Ein Teil der Kundenforderungen ist durch eine Warenkreditversicherung abgesichert. In den umsatzseitig größten Konzerngesellschaften wurde in 2023 teilweise Factoring eingesetzt. Folglich haben wir das Risiko von Forderungsausfällen weiter reduziert und unserer Möglichkeiten bei der Working-Capital-Steuerung verbessert. Zur Finanzierung von Unternehmensübernahmen wurde ein umfassender Kreditvertrag geschlossen. Dieser sieht eine mehrjährige Laufzeit der in Anspruch genommenen Mittel mit endfälliger Tilgung vor. Es sind Covenants vereinbart worden für das Verhältnis von operativem Ergebnis und Nettoverschuldung. Im Falle einer Nicht-Einhaltung der Covenants besteht das Risiko, dass der Kredit gekündigt werden kann und vorzeitig zurückgezahlt werden muss. Das Risiko schätzen wir aktuell als moderat ein. Sonstige Risiken Da wir unsere Geschäfte ausschließlich im Euroraum tätigen, unterliegen wir derzeit keinen besonderen Währungsrisiken durch Auslandsgeschäfte. Steuerliche Risiken werden laufend überwacht und steuerliche Sachverhalte aufgrund ihrer Komplexität zumeist unter Rückgriff auf die Expertise externer Steuerberater aufgearbeitet. Aufgrund von Betriebsprüfungen sowie der sich laufend ändernden Steuergesetzgebung ist es nicht ausgeschlossen, dass daraus negative Folgen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entstehen können. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wird im Hinblick auf die Prognosen des BMWK und des Branchenverbands bitkom eine positive Entwicklung des Konzerns erwartet. Für das kommende Geschäftsjahr ist die weitere Einführung des neuen ERP-System (SAP S/4 Hana) geplant, wodurch die Gruppe durch einheitliche Geschäftsprozesse profitieren wird. Daneben soll die Buy-and-Build-Strategie weiterverfolgt werden, um das anorganische Wachstum der netgo group zu beschleunigen. Durch organisches Wachstum rechnen wir für 2024 mit einer Steigerung der Gesamtleistung von gut 10%, einer Rohertragsmarge von ca. 37 % und einer Steigerung des operativen EBITDA von über 15%. Wie bereits im Abschnitt "Wirtschaftsbericht" dargestellt, birgt der Krieg in der Ukraine substanzielle Risiken für die deutsche Wirtschaft. Seit Beginn des Krieges sind deutliche Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen festzustellen, die sich negativ auf die Prognose der netgo group für das Geschäftsjahr 2024 auswirken können. Auch die Lieferkettenbeziehungen sind stark beeinträchtigt. Dies betrifft insbesondere die operativ tätigen Unternehmen der netgo group. Die genauen Auswirkungen auf die Vermögens-, Ertrags-, und Finanzlage lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht genau beziffern. Die Auswirkungen hängen u.a. von der Dauer und Intensität des Konflikts in der Ukraine ab. Mittelfristig wird der Trend der Digitalisierung, der Industrie 4.0 und des Internet of Things (IoT), also des Anschlusses sehr großer Mengen an physikalischen Geräten aller möglichen Geräteklassen an das Internet, zu einer weiteren hohen Nachfrage in der IT-Branche führen. Die Anforderungen der Kunden werden dabei zunehmend komplexer. Der hohe Ausbildungsstand und die Erfahrung unserer Mitarbeiter auch in hochkomplexen IT-Projekten stellen uns schon heute für die Anforderungen der Zukunft hervorragend auf. Unser Konzept des Full-Service-Dienstleisters wird sich weiter positiv auf unseren Serviceumsatz auswirken. Durch das Forcieren von langfristigen Verträgen für Managed Services und Rahmenverträgen sowie Softwarelösungen wird der Anteil wiederkehrender Erlöse im Vergleich zu den Vorjahren steigen. Ein wichtiger Schlüssel für eine weiterhin positive Umsatzentwicklung ist die Gewinnung neuer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Mit vielfältigen Angeboten präsentieren wir uns als sehr attraktiver Arbeitgeber. Für 2024 wird mit einem erneuten Mitarbeiterwachstum gerechnet.
Borken, den 17. Juli 2024 Michael Eberhardt Dr. Alexander Blum Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben Die Konzernmuttergesellschaft ITS Clean GmbH (nachfolgend "ITS GmbH" oder "Gesellschaft") ist im Handelsregister beim Amtsgericht Coesfeld unter der Nummer HRB 18785 mit Sitz in 46325 Borken, Weseler Straße 9 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches nach den Vorschriften der §§ 290ff. HGB und auf Basis der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Konzernbilanz und die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurden gem. § 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 266 bzw. § 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) und der Konzernanhang nach den Vorschriften der §§ 313 f. HGB aufgestellt. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt in Euro. Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen sämtliche Angaben in Tausend Euro (kurz: TEUR). Angaben die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der ITS Clean GmbH grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, für die die Gesellschaft am Bilanzstichtag mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hält. Der Konzern besteht aus den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften:
Im Berichtsjahr fanden folgende Änderungen des Konsolidierungskreises statt:
Folgende Tochterunternehmen wurden wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss einbezogen, weil ihre Umsatzerlöse weniger als 1 % des Konzernumsatzes ausmachten:
Der Erweb der nitsche-Gruppe und der Glöckler & Lauer GmbH & Co.KG sowie die Vollkonsolidierung der CONTENIT GmbH hat Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sowie die Vergleichbarkeit mit dem Konzernabschluss des Vorjahres. Die folgende Übersicht zeigt zusammengefasst die Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung aus den gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingetretenen Veränderungen des Konsolidierungskreises.
Die folgende Übersicht zeigt zusammengefasst die Auswirkungen auf die Konzernbilanz aus den gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingetretenen Veränderungen des Konsolidierungskreises. Die Veränderung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Konzernanlagenspiegel.
3. Grundlagen des Konzernabschlusses und Konsolidierungsmethoden Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren zum Stichtag 31. Dezember 2023. Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Danach werden die konsolidierungspflichtigen Anteile mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet, das dem beizulegenden Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder zum späteren Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht. Übersteigt der Beteiligungsansatz das entsprechende anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen, so werden sich ergebende aktivische Unterschiedsbeträge als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Beteiligungsansatz sind variable Kaufpreisbestandteile enthalten, sofern die Zahlungsverpflichtungen (earn-out) hinreichend konkretisiert sind. Stille Reserven wurden im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelt und betreffen den Auftragsbestand sowie den Kundestamm, welche im immateriellen Anlagevermögen ausgewiesen werden. Der Auftragsbestand wird nach angefallener Leistung abgeschrieben. Der Kundenstamm wird über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Darüber hinaus wurden stille Reserven auf Grundstücke und Gebäude ermittelt. Auf Gebäude allokierte stille Reserven werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen gemäß § 303 HGB zwischen einbezogenen Unternehmen eliminiert. Eine Eliminierung der Zwischenergebnisse nach § 304 HGB war nicht durchzuführen. Umsätze und Erträge wurden gemäß § 305 HGB zwischen einbezogenen Unternehmen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Soweit die DRS über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende zusätzliche Angaben fordern, wurden diese grundsätzlich nicht beachtet. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen auf Basis der für das Mutterunternehmen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus wurden die für das Mutterunternehmen geltenden ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von 2 Jahren bis 10 Jahren linear vorgenommen. Die Buchwerte langfristig genutzter Vermögensgegenstände wie z.B. Geschäfts- oder Firmenwerte und anderer immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich auf Werthaltigkeit hin überprüft. Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Firmenwerte werden planmäßig über eine unternehmensindividuelle Nutzungsdauer von 10 und 15 Jahren abgeschrieben. Aus Einzelabschlüssen resultierende Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine Nutzungsdauer von 5 bis 15 Jahren abgeschrieben. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden in Höhe der Entwicklungskosten i.S.d. § 255 Abs. 2a HGB i.V.m. § 255 Abs. 2 HGB angesetzt. Es wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände werden zum Nennwert ermittelt und angesetzt. Darüber hinaus werden in Erstellung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände ebenfalls unter den geleisteten Anzahlungen ausgewiesen und in Höhe der Entwicklungskosten i.S.d. § 255 Abs. 2a HGB i.V.m. § 255 Abs. 2 HGB angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden oder in einen Sammelposten eingestellt, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, ist der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte nach § 255 Abs. 2 HGB zu Herstellungskosten. Es wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die Waren sind zu Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nennwert ermittelt und angesetzt. Der Posten wird nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos besteht größtenteils eine Warenkreditversicherung. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen zwischen 0,5 und 1,0% auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung gesichert sind. Zahlungsmittel wurden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz für Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Bilanzierungswahlrecht für Disagio wird in Anspruch genommen. Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen wurden für die noch nicht veranlagten Steuern des Berichtsjahres gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Rückstellung für Altersteilzeit wird unter Anwendung eines Zinsfußes von 1,07 % p.a. (von der Deutschen Bundesbank veröffentlichter Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren bei einer Restlaufzeit von ungefähr drei Jahren ergibt) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Bei der Bewertung der Altersteilzeitrückstellung wird ein Gehaltstrend von 0 % p.a. angenommen. Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden beim Großteil der einbezogenen Gesellschaften pauschal mit 0,4 % der Umsatzerlöse der vergangenen beiden Geschäftsjahre berechnet. Die weiteren Konzerngesellschaften bilden etwaige Rückstellungen im Bedarfsfall. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet worden. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge (Vorjahr) werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HG>B. Daneben werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts. Die latenten Steuern nach § 306 HGB werden mit den Posten nach § 274 HGB zusammengefasst. 5. Erläuterungen zur Konzernbilanz Die Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten auf TEUR 3.457 (Vorjahr: TEUR 1.989). Davon entfielen auf aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 2.680 (Vorjahr: TEUR 1.831) und TEUR 777 (Vorjahr: TEUR 158) auf geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände für das laufende SAP Projekt. In den immateriellen Vermögensgegenständen sind zum 31. Dezember 2023 Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 75.281 (Vorjahr: TEUR 76.176) enthalten. Diese werden gemäß § 309 Abs. 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 S. 3, 4 HGB über eine Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren abgeschrieben. Der mögliche Wert eines Kundenstammes, mit Ausnahme des Kundenstammes der ckn-Gruppe, nitsche-Gruppe und der Glöckler & Lauer GmbH & Co. KG, ist im Goodwill enthalten. Die Abschreibungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 6.897 (Vorjahr: TEUR 6.632). Ferner bestehen zum Stichtag Geschäfts- oder Firmenwerte aus Einzelabschlüssen in Höhe von TEUR 1.332 (Vorjahr: TEUR 1.409). Im Rahmen der Neubewertung der erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden der nitsche-Gruppe und der Glöckler & Lauer GmbH & Co. KG sowie der Vollkonsolidierung der CONTENIT GmbH wurden stille Reserven im Auftragsbestand in Höhe von TEUR 5.553 und im Kundenstamm in Höhe von TEUR 4.641 gehoben. Die Abschreibung des Auftragsbestands erfolgt über 5 Jahre und des Kundestammes über 8 Jahre. Ferner sind aus den Erstkonsolidierungen Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 6.000 entstanden, die bereits im gleichnamigen Bilanzposten in Höhe von TEUR 76.613 enthalten sind. Der Equity-Ansatz der CONTENIT GmbH zum 31. Mai 2023 in Höhe von TEUR 552 wurde den gezahlten Anschaffungskosten (TEUR 1.405) für die verbleibenden 50 % der Gesellschaft hinzugerechnet und mit dem Eigenkapital zum Erstkonsolidierungszeit verrechnet, woraus sich der Geschäfts- oder Firmenwert ergibt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 288 (Vorjahr: TEUR 1.173) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr: TEUR 322) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind erwartete Lieferanten-Gutschriften in Höhe von TEUR 3.543 (Vorjahr: TEUR 3.445) erfasst. Sie werden nach den gegenwärtigen Verhältnissen und Erfahrungen der vergangenen Jahre voraussichtlich zeitnah im neuen Geschäftsjahr gewährt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Disagiobeträge in Höhe von TEUR 345 (Vorjahr: TEUR 465). Bei den übrigen Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich insbesondere um abgegrenzte Aufwendungen für Lizenzen, Versicherungen, Beiträgen, Wartungsarbeiten und Kfz-Steuern. Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um vorzeitig vereinnahmte Erträge. Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 und die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von TEUR 72.278 (Vorjahr: TEUR 70.833) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB betrifft ausschließlich die auf Ebene der Einzelgesellschaften aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände von TEUR 2.567 (Vorjahr: TEUR 1.643) abzgl. passiver latenter Steuern von TEUR 796 (Vorjahr: TEUR 509). Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 8.841 setzen sich im Wesentlichen aus TEUR 5.517 (Vorjahr: TEUR 6.054) für Personalrückstellungen, TEUR 827 (Vorjahr: TEUR 962) für Gewährleistungsansprüche und TEUR 2.062 (Vorjahr: TEUR 1.268) für ausstehende Eingangsrechnungen zusammen. Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 157.040 (Vorjahr: TEUR 143.709) gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden durch Globalzessionen, Verpfändung von Geschäftsrechten, Sicherungsübereignung von Anlagevermögen und Umlaufvermögen sowie Kontoverpfändung besichert. Die passiven latenten Steuern haben sie wie folgt entwickelt:
Die Bewertung der temporären Differenz erfolgte mit Steuersätzen zwischen 31,35 % und 30,46 %. Im Konzerngeschäftsjahr wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 1.192 (Vorjahr: TEUR 240) erfolgswirksam aufgelöst. Zusätzlich bestanden im Vorjahr latente Steueraufwendungen von TEUR 104. 6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse werden überwiegend im Inland generiert und setzen sich aufgegliedert nach folgenden Tätigkeitsbereichen zusammen:
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Saldo latente Steuererträge in Höhe von TEUR 1.192 (Vorjahr: TEUR 136) enthalten. Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge Im Zusammenhang mit einer Attacke von außen, trotz unserer hohen (IT-) Sicherheitsstandards, sind insgesamt externe Kosten in Höhe von TEUR 600 entstanden. Gegenläufig wurden durch die Cyberversicherung ein Betrag von TEUR 400 erstattet bzw. als Forderung erfasst. Im Zusammenhang mit einem Betrugsfall sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 170 entstanden. Gegenläufig wurden durch die Warenkreditversicherung ein Betrag von TEUR 145 erstattet. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
7. Organe der Gesellschaft Mitglieder des Geschäftsführungsorgan des Mutterunternehmens sind:
Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB. 8. Sonstige Angaben Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB betrug 1.281 (Vorjahr: 1.111) im Geschäftsjahr 2023. Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte und sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB entfallen im Wesentlichen auf Mietverträge für Bürogebäude und Leasingverpflichtungen. Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen in Höhe von TEUR 61.110 (Vorjahr: TEUR 62.292) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Der Konzern hat im Zuge eines aktiven Working Capital Managements sowie unter Gesichtspunkten des allgemeinen Risikomanagements das Factoringprogramm fortgeführt, das die mit den veräußerten Forderungen verbundenen Risiken ohne Rückgriffsrecht des Erwerbers auf diesen überträgt ("echtes Factoring"). Das per 31. Dezember 2023 übertragene und somit nicht mehr zu bilanzierende Forderungsvolumen beläuft sich auf TEUR 11.174 (Vorjahr: TEUR 8.302). Dem gegenüber stehen TEUR 1.836 (Vorjahr: TEUR 2.336) bilanzierte Forderungen gegenüber dem Factor. Die Risiken aus dem Factoring bestehen im Bonitätsrisiko des Factors und liegen unterhalb des Bonitätsrisikos der ursprünglichen Forderungsschuldner. Die Vorteile des Factorings liegen in einer verbesserten Risikoposition der Gesellschaft im Hinblick auf Forderungsausfälle sowie erweiterten Möglichkeiten der Working Capital Steuerung. Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 193) und betrifft in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 190) Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 3) sonstige Leistungen. 9. Konzernabschluss Der Konzernabschluss der ITS Clean GmbH umfasst den größten Konsolidierungskreis und wird im Unternehmensregister offengelegt. 10. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge eingetreten, die für den Konzernabschluss eine i.S.d. § 314 Nr. 25 HGB besondere Bedeutung haben.
Borken, den 17. Juli 2024 Michael Eberhardt Dr. Alexander Blum Entwicklung des Konzernanlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ITS Clean GmbH, Borken Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der ITS Clean GmbH, Borken, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ITS Clean GmbH, Borken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 17. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Joerg Schoberth, Wirtschaftsprüfer Daniel Feiter, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Latest news articles and media mentions
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Real-time document download from the commercial register
Other companies registered at or near this business location
13 nearby organizations
Management activities of other holding companies
Computer consultancy activities
Computer consultancy activities
Management activities of other holding companies
Business and other management consultancy activities
Management activities of other holding companies
Construction of utility projects for electricity and telecommunications
Agents involved in the sale of wine, sparkling wine and spirits
Management activities of other holding companies
Wholesale of computers, computer peripheral equipment and software
Computer consultancy activities
Computer consultancy activities
Indicators extracted from public financial statements
Real-time document download from the commercial register
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company