Manufacture of electric lighting equipment
EBS Ink Jet Systeme GmbH
Alte Ziegelei 19, 51588 Nümbrecht, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Andreas Robert Slomianny since 7/20/2020 | Managing Director |
Thorsten Manfred Wasser since 6/25/2019 | Procura |
Christian Hentrich since 6/25/2019 | Procura |
Zenon Jan Slomianny since 1/30/2003 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 60.00% | |
Eva Maria Slomianny | 40.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
EBS Ink Jet Systeme GmbHNümbrechtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein mittelständisch geführtes Familienunternehmen mit Sitz in einem Industriegebiet in Nümbrecht, bei Gummersbach. Unsere Hauptgeschäftstätigkeit, die Herstellung und der weltweite Handel mit Ink-Jet-Anlagen, die auf besondere industrielle Zwecke zugeschnitten sind, sowie Dienstleistungen, Service und die Herstellung und der Verkauf der dazugehörigen Tinten und Lösungsmittel, haben wir auch im Geschäftsjahr 2021 - wie seit Jahrzehnten - weiter in nahezu unveränderter Form betrieben. Wir sind weltweit tätig und zwar schwerpunktmäßig in der Europäischen Union, allen voran in Deutschland, sowie außerhalb der europäischen Union vor allem in Nord- und Südamerika und Südafrika, aber auch in Asien oder in den arabischen und afrikanischen Ländern, wobei unsere Lieferungen ins Ausland an unsere Distributoren vor Ort in diesen Ländern erfolgen. Unsere Positionierung im US-amerikanischen Markt haben wir mit unserem Tochterunternehmen, der EBS Ink-Jet Systems USA, Inc., Libertyville, Illinois, gesichert. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer stetigen Entwicklungstätigkeit ist die technische Weiterentwicklung und Vermarktung hochwertiger Produkte. Insbesondere unser langjähriger Hauptzulieferer, unsere Schwestergesellschaft, die EBS Ink-Jet Systems Poland Sp. z o.o., Wroclaw, ermöglicht uns den qualitativen Fortschritt unserer Produkte weiter voranzutreiben. Eine besondere Forschungs- und Entwicklungsabteilung unterhalten wir selbst nicht. Aufgrund der pandemischen Entwicklung der Covid-19 - Infektionen sind einige Entwicklungsprojekte ins Stocken geraten. Die Aufteilung der Teams vor allem in sog. Home-Office - Konstellationen wirkte sich negativ auf die Effizienz der Projekte aus. Andererseits haben auch vermehrte Arbeitsunfähigkeiten innerhalb der Belegschaft zu einer Verschleppung der Projekte beigetragen. Abgeschlossene Entwicklungen im Geschäftsjahr 2021: Projektbezeichnung/Beschreibung 116 Behebung von Fehlern, einschließlich Systemabstürzen mit zwei Druckköpfen und Problemen beim Festlegen der Subnetzmaske auf Italienisch 030 Verbesserungen der Versiegelung von Handjet-Patronen 121 Änderungen an den Fertigungsspezifikationen, insbesondere für die Anpassung von Typenschildern (CRCO-4619 & CPMCU-3305) 122 Anpassung der Software für SENDACK über Ethernet für das Boltmark2-System 128 Kennzeichnungsanforderungen für die kundenspezifische DOD - Serie, einschließlich der Einhaltung der Anforderungen der Taiwan NCC und anderer 026 Einführung neuer DOD-Düsen (Drop On Demand) 112a Anwendung des neuen Sicherheitsstandards EN62368-1 für den EBS-250 112c Anwendung des neuen Sicherheitsstandards EN62368-1 für den EBS-260 112d Anwendung des neuen Sicherheitsstandards EN62368-1 für Boltmark II 112e Anwendung des neuen Sicherheitsstandards EN62368-1 für den 6800P 132a Machbarkeitsphase für die Anwendung von Data Matrix im russischen Markt, mit Schwerpunkt auf Qualität, Höhe und Geschwindigkeit Weitergeführte und neu aufgenommene Projekte in 2021: Projektbezeichnung/Beschreibung 102 Modifikation und Testen des EBS-6600 unter Bedingungen hoher Luftfeuchtigkeit 9 RED-Zertifizierung (EBS 1500 & 230) 109b 12 Meter und 25 Meter Verbindungskabel für kundenspezifisches DOD - System. 137 Machbarkeitsstudie für Hi - RES - Drucker 113 Ethernet-Protokoll für kundenspezifisches DOD - System 21 Massenproduktion von iSopar - Transpondern 017 EBS-2600 Hi - Res Drucker 84 64 - Dot - Valvejet - Druckkopf 90 Zertifizierung des kundenspezifisches DOD - System gemäß MD-Compliance 43 Ethanol - Tinte für Boltmark II 133&134 Fehlerbehebung bei EBS-260/45/47 (Erhaltungsprojekt). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Aussagen des statistischen Bundesamtes (Destatis; Pressemitteilung vom 25.02.2022) ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in 2021, im zweiten Jahr der Corona-Pandemie, preisbereinigt wieder um 2,9 % (Vj.: - 5,0 %) angestiegen. Für unseren Geschäftsverlauf ist insbesondere die wirtschaftliche Lage auf unseren weiteren wichtigsten Zielmärkten in der Europäischen Union, allen voran Italien sowie in den Drittländern USA, Russland und Schweiz bedeutend. Das statistische Bundesamt (Destatis) gibt hierzu für das Jahr 2021 die folgenden, wiederum positiven Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts an:
2. Geschäftsverlauf Wie im ersten Jahr der Corona-Pandemie können wir auch im zweiten Jahr der Corona-Pandemie auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurückblicken. Bei unveränderter Geschäftstätigkeit verringerten sich unsere Umsatzerlöse erwartungsgemäß um rd. 1,0 Mio. € auf 17,0 Mio. € (Vj.: 18,0 Mio. €). Das Absatzgeschäft in den USA verschlechterte sich gegenüber 2020 um rd. 0,8 Mio. € (2021: 1,6 Mio. €; Vj.: 2,4 Mio. €). Wichtigster Vertriebspartner in den USA war auch im Jahr 2021 unsere 100%-ige Tochtergesellschaft, die EBS Ink-Jet Systems USA, Inc.. Die EBS USA konnte das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresüberschuss von rd. 0,8 Mio. USD (Vj.: rd. 0,5 Mio. USD) abschließen. Die Nachfrage auf dem deutschen Absatzmarkt erwies sich in 2021 als deutlich stabiler. Mit rd. 2,4 Mio. € blieb unser Umsatz in Deutschland auch in 2021 auf einem konstant hohen Niveau (Vj.: 2,3 Mio. €). Auf den internationalen Märkten verlief das Absatzgeschäft sehr unterschiedlich. In Drittländer verbesserte sich der Umsatz von rd. 6,4 Mio. € auf rd. 7,7 Mio. €, der Absatz auf den europäischen Auslandsmärkten verschlechterte sich in 2021 um rd. 1,5 Mio. € auf 5,3 Mio. € (Vj.: 6,8 Mio. €). Unser Folgegeschäft, im Wesentlichen bestehend aus Dienstleistungen für Service, Reparatur- und Zubehör, verbesserte sich in 2021 um rd. 21 T€ auf 246 T€ (Vj.: 224 T€). 3. Lage a. Ertragslage Unsere bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die erwirtschafteten Umsatzerlöse und der damit erzielte EBIT aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Um den EBIT zu ermitteln, bereinigen wir die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen um Finanzvorgänge wie im Folgenden im Einzelnen dargelegt. Unser Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr planmäßig um 0,3 Mio. € (9,8 Mio. €; Vj.: 10,1 Mio. €) verschlechtert. Bei auf 17,0 Mio. € (Vj.: 18,0 Mio. €) gesunkene Umsatzerlösen verringerten sich die Materialkosten in 2021 auf rd. 7,1 Mio. € (Vj.: 7,9 Mio. €) und betrugen damit 42% der Umsatzerlöse (Vj.: 44%). Die sonstigen betrieblichen Erträge bereinigt um Finanzvorgänge von insgesamt 716 T€ (siehe unten, "Finanzergebnis") lagen in 2021 bei 540 T€ (Vj.: 132 T€). Darin enthalten sind Erträge aus Währungsumrechnungen von 412 T€ (Vj.: 8 T€). Die Personalkosten haben sich insbesondere aufgrund allgemeiner Lohnkostensteigerungen gegenüber dem Vorjahr (3.167 T€) auf 3.247 T€ erhöht. Ferner beinhalten die Personalkosten die teilweise variablen Bezüge der Geschäftsführung. Unser Personalstamm blieb in 2021 mit 55 Mitarbeitern relativ konstant (Vj.: 56 Mitarbeiter). Demgegenüber standen gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen von 1.765 T€ (Vj.: 1.528 T€). In diesem Posten sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i.H.v. 146 T€ (Vj.: 106 T€) enthalten; ferner Verluste aus dem Abgang von Wertpapieren i.H.v. 191 T€ Vj.: 0 T€), die wir wirtschaftlich unserem Finanzergebnis zurechnen (siehe unten, "Finanzergebnis"). Unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von 358 T€ (Vj.: 309 T€) erzielten wir unter dem Strich einen um Finanzvorgänge bereinigten operativen EBIT von 5.214 T€ (Vj.: 5.282 T€). Dem gestiegenen operativen Geschäftsergebnis stand ein negatives Finanzergebnis von - 834 T€ (Vj.: - 56 T€) gegenüber. Wir haben in 2021 einen Teil unserer liquiden Mittel in Wertpapiere (Aktien) umgeschichtet. Zum einen konnten wir hieraus Buchgewinne aus Verkäufen von 525 T€ realisieren, zum anderen mussten wir auf den Bestand zum Bilanzstichtag Abschreibungen von 1.326 T€ vornehmen, so dass dies unser Finanzergebnis per Saldo mit - 801 T€ belastete. Der Zinssaldo war in 2021 weiterhin mit - 33 T€ weiterhin gering (Vj.: - 56 T€). Der Ertragsteueraufwand für das Geschäftsergebnis 2021 lag mit 1.746 T€ rund 7 T€ unter dem Vorjahr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in 2021 sowohl die Erträge aus der Veräußerung als auch die Abschreibungen auf Wertpapiere nahezu steuerunwirksam waren, so dass sowohl in 2020, als auch in 2021 das zu versteuernde Einkommen bei rd. 5,2 Mio. € lag. Letztendlich konnten wir das Geschäftsjahr 2021 mit einem wiederum deutlich positiven Jahresergebnis von 2.629 T€ (Vj.: 3.481 T€) abschließen. b. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft zum Bilanzstichtag und deren Entwicklung in 2021 ist vor allem durch Folgendes gekennzeichnet: Unser Eigenkapital stieg aufgrund thesaurierter Gewinne nominal um 2.629 T€ auf 31.692 T€ an. Bei einer um 2.852 T€ gestiegenen Bilanzsumme (33.442 T€; Vj.: 30.589 T€) verringerte sich unsere Eigenkapitalquote dennoch geringfügig von 95,0 % auf 94,8 %, liegt aber damit weit über der durchschnittlichen Eigenkapitalquote im Mittelstand. Unsere Barliquidität erhöhte sich zum Bilanzstichtag leicht um 139 T€ auf 21.149 T€ (Vj.: 21.010 T€). Damit nehmen die Liquiden Mittel, wie auch im Geschäftsjahr 2020, mit 63% (Vj.: 69%) die zweitgrößte Bilanzposition ein und zeigen die laufend gute Entwicklung der Gesellschaft. Unser langfristig gebundenes Anlagevermögen baute sich zum Bilanzstichtag um 65 T€ auf 1.419 T€ ab. Den Ersatzinvestitionen bei den Produktionshilfsanlagen (133 T€) sowie bei der Büro- und Betriebsausstattung (277 T€), zusammen demnach von 410 T€, standen Abschreibungen (358 T€) und erhaltene Tilgungsraten auf Ausleihungen (116 T€) gegenüber. Die Vorratsbestände haben wir planmäßig um 884 T€ auf 4.436 T€ (Vj.: 5.320 T€) abgebaut. Den Vorräten standen passivisch ausgewiesene erhaltene Anzahlungen von 21 T€ (Vj.: 5 T€) gegenüber. Die Leistungsforderungen sanken zum Bilanzstichtag gegenüber dem 31.12.2020 insgesamt um 303 T€. Dabei reduzierten sich zum Bilanzstichtag die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte gegenüber dem Vorjahr um 247 T€ auf 1.594 T€ (Vj.: 1.841 T€). Die Leistungsforderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich um 56 T€ auf 375 T€ (Vj.: 431 T€). Die sonstigen Forderungen haben sich gegenüber dem Vorjahresstichtag, insbesondere aufgrund von gestiegenen Gewerbesteuerüberzahlungen (308 T€; Vj.: 91 T€) insgesamt um 300 T€ auf 709 T€ (Vj.: 409 T€) erhöht. Unsere Leistungsverbindlichkeiten verringerten sich zum 31.12.2021 auf 258 T€ (Vj.: 435 T€). Demgegenüber stiegen die sonstigen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag um 252 T€ auf 483 T€ an (Vj.: 231 T€). Dabei erhöhten sich insbesondere die Vorauszahlungen von Kunden auf noch nicht erbrachte Dienstleistungen um 226 T€. Die Sonstigen Rückstellungen blieben zum Bilanzstichtag mit 388 T€ (Vj.: 368 T€) in etwa konstant. Neben leicht gestiegenen Urlaubsrückstellungen (79 T€; Vj.: 66 T€) wurden Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 9 T€ (Vj.: 0 €) gebildet Die Steuerrückstellungen erhöhten sich zum 31.12.2021 um 113 T€ auf 601 T€ (Vj.: 488 T€). Den Steuerrückstellungen standen zum 31.12.2021 Erstattungsansprüche aus der steuerlichen Veranlagung für das Jahr 2019 in Höhe von 308 T€ aktivisch gegenüber. Derivative Finanzinstrumente setzen wir nicht ein. c. Gesamtaussage Im Geschäftsjahr 2021 hat sich unser Umsatz um etwa 6% zum Vorjahr reduziert. Das war im Hinblick auf die Corona - Pandemie ein geringer Rückgang, denn unser Worst-Case Szenario haben wir damit um 1 Mio. € übertroffen. Unser um Finanzvorgänge bereinigtes operatives Geschäftsergebnis 2021 lag, wie im Lagebericht 2020 prognostiziert, bei 5,2 Mio. €. Unser Finanzergebnis war in 2021 durch die Umschichtung liquider Mittel erstmals durch Wertpapiererträge und Abschreibungen auf Wertpapiere beeinflusst, wobei die Wertminderungen noch nicht realisiert wurden und bei entsprechender Kursentwicklung wieder aufgeholt werden können. Insgesamt kann unsere Gesellschaft weiterhin eine sehr solide und absolut sichere Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage vorweisen. III. Bericht über Prognose, Risiken und Chancen Prognose: Aus den vorläufigen Zahlen unseres Rechnungswesens hat sich unsere Ertragslage in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 wie folgt entwickelt: Unser Umsatz in 2022 lag mit rd. 19 Mio. € wieder deutlich über dem Vorjahresniveau 2021 (rd. 17 Mio. €). Zudem konnten wir bei einer verbesserten Materialquote von 38 % (2021: 42 %) unseren Rohertrag auf rd. 11,8 Mio. € (2021: 9,8 Mio. €) steigern. Unser Umsatz in 2023 lag mit rd. 20 Mio. € noch deutlicher über dem Niveau des Geschäftsjahres 2021. Allerdings verschlechterte sich unsere Materialquote in Richtung 50 %, so dass unser Rohertrag in 2023 unter dem in 2022, aber in mindestens auf dem Niveau von 2021, liegen wird. Die Entwicklungen der Roherträge in 2022 und 2023 werden auf unseren operativen EBIT in diesen beiden Geschäftsjahren durchschlagen, da die sich unsere laufenden Personal- und Sachkosten in 2022 und 2023 nur wenig geändert haben. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 ist sehr gut angelaufen und berechtigt zu der Annahme, dass das Geschäftsjahr 2024 ein überdurchschnittliches umsatz- und ertragsstarkes Geschäftsjahr werden wird. Unsere 100%-ige Tochtergesellschaft, die EBS Ink-Jet Systems USA, Inc konnte in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 Überschüsse von rd. 0,5 bzw. 0,7 Mio. USD erzielen. Aus den aufgelaufenen Überschüssen ist eine Gewinnausschüttung von 2,5 Mio. USD vorgesehen. Wir gehen von einer anhaltend positiven Entwicklung in den Geschäftsjahren 2024ff. aus. Die Entwicklung unserer Wertpapiere in den Geschäftsjahren 2022ff. haben wir noch nicht abschließend bewertet. Die Aktienmärkte haben sich aber in jüngster Zeit deutlich positiv entwickelt. Risikobericht: Unsere Geschäftstätigkeit unterliegt grundsätzlich den Risiken, die sich aus der Abhängigkeit von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung sowie speziell von einer kontinuierlichen Nachfrage nach unseren Ink-Jet-Systemen durch unsere Hauptkunden im produzierenden Gewerbe ergeben. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das produzierende Gewerbe, das für unser Unternehmen von zentraler Bedeutung ist, waren in den Jahren 2022 und 2023 weniger drastisch als ursprünglich erwartet. Inzwischen lassen sich die Auswirkungen der Pandemie auf unsere Geschäftstätigkeit besser abschätzen. Dabei hat sich unser Händlernetzwerk als robust und auch unter den besonderen wirtschaftlichen Herausforderungen weitgehend stabil erwiesen. Der Ukraine-Konflikt, der seit 2022 das geopolitische und wirtschaftliche Umfeld erheblich beeinflusst, hat jedoch zusätzliche Unsicherheiten geschaffen. Die Auswirkungen des Konflikts auf unsere Geschäftstätigkeit zeigen sich auf mehreren Ebenen, insbesondere durch schwankende Energiepreise, logistische Herausforderungen, eingeschränkte Warenverfügbarkeit sowie erhöhte Kosten für Rohstoffe und Halbfabrikate. Zudem beeinflussen die ständig wechselnden Handelsbeschränkungen mit Russland - unserem drittwichtigsten Markt - die Stabilität unseres Geschäfts. Diese Faktoren könnten zu einer Zunahme von Insolvenzen unserer Endkunden im Binnenmarkt führen, was weitere Risiken für unser Unternehmen birgt. Für die kommenden Geschäftsjahre ab 2024 bleiben zusammengefasst mehrere Faktoren von entscheidender Bedeutung, die unsere Ertragslage nachhaltig beeinflussen könnten: • Wiederaufflammen der COVID-19-Pandemie durch neue Virusvarianten sowie die damit verbundenen behördlichen Handelsbeschränkungen, • Auswirkungen des Ukraine-Konflikts und die daraus resultierenden geopolitischen Unsicherheiten, • Art und Umfang staatlicher Maßnahmen zur Bekämpfung sowohl einer Pandemie als auch des Ukraine-Konflikts, • Wirtschaftspolitische Interventionen zur Unterstützung der deutschen Wirtschaft in Krisenzeiten, • Konjunkturelle Entwicklungen auf kurz- und mittelfristiger Basis und deren Einfluss auf die Investitionsbereitschaft im produzierenden Gewerbe, • Aufkeimen einer Rezession, die den Absatz schwächt. Im laufenden Geschäftsjahr 2024 haben wir jedoch bislang keine wesentlichen negativen Entwicklungen in Bezug auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage festgestellt. Neben den aufgeführten, im Einzelnen aber nicht bezifferbaren abstrakten Risiken, sind uns derzeit keine konkreten quantifizierbaren Risiken bekannt, die wir nicht bereits in unseren Planungen berücksichtigt haben und sich nennenswert auf unsere geplante zukünftige Rendite oder gar negativ auf die Entwicklung oder den Bestand unseres Unternehmens auswirken könnten. Chancen: Trotz der genannten Herausforderungen sehen wir auch Chancen, insbesondere durch die Erschließung neuer Marktnischen in der Industrie. Durch die Qualifizierung für bestimmte, bislang von uns nicht beachtete Lizensierungen können neue Umsatzbereiche, teilweise sogar exklusiv, erschlossen werden. Diese Chancen werden wir aktiv verfolgen, um unser Portfolio zu erweitern und neue Wachstumsfelder zu erschließen. Die aufgezeigten Chancen, die sich positiv auf die Entwicklung unserer Ertragskraft in der Zukunft auswirken könnten, können wir derzeit aber noch nicht konkret quantifizieren. Gesamtaussage: Die Finanzierung unserer Geschäftstätigkeit, einschließlich notwendiger Neu- und Ersatzinvestitionen, ist jederzeit gesichert. Der Abbau von Forderungen und Verbindlichkeiten kann vollständig aus dem laufenden Cashflow finanziert werden. Aufgrund unserer starken Finanz- und Kapitalbasis rechnen wir auch in Zukunft nicht mit einer wesentlichen Veränderung, sodass wir weiterhin ohne den Rückgriff auf Bankkredite auskommen sollten. Dank unserer soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind wir in der Lage, auch kurzfristige wirtschaftliche Krisen gut zu überstehen. Wir sehen uns weiterhin gut im globalen Markt mit unseren Ink-Jet-Systemen positioniert. Unsere Produktpalette wird kontinuierlich und marktorientiert in kleinen, aber zielgerichteten Schritten weiterentwickelt.
Nümbrecht den, 30. September 2024 Die Geschäftsführung Zenon Jan Slomianny Andreas Robert Slomianny BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben Die EBS Ink Jet Systeme GmbH wird beim Amtsgericht Siegburg unter der HRB 7602 geführt. Sitz der Gesellschaft ist Nümbrecht. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 der EBS Ink Jet Systeme GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgten nach den geltenden Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften. AKTIVA Die Bilanzierung und Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten und, soweit deren Nutzung begrenzt ist, unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger linearer Abschreibungen und, sofern notwendig, unter Berücksichtigung außerplanmäßiger Abschreibungen. In den immateriellen Vermögensgegenständen und im Sachanlagevermögen enthaltene geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von über 250 € bis zu 800 € wurden aus Vereinfachungsgründen im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Auslandsbeteiligungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) zum Erwerbszeitpunkt angesetzt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Zum 31.12.2021 waren keine Abschreibungen auf Finanzanlagen notwendig; ebenso keine Zuschreibungen wegen Wertaufholungen nach vorangegangenen Abschreibungen. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten nach der Lifo-Methode bzw. den niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Sofern Vorräte veredelt werden, erfolgt der Ansatz dieser Vorräte zu Herstellungskosten (Material- und Personaleinzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge). Geleistete Anzahlungen sind zum angezahlten Betrag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Forderungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauten und deren Restlaufzeiten nicht länger als ein Jahr betragen, werden zum Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) am Abschlussstichtag bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung wurde gem. § 246 Abs. 2 HGB aktiviert. Der Aktivwert des Anspruches aus Rückdeckungsansprüchen i. H. v. 290.599,00 € überstieg am Stichtag den zu verrechnenden Erfüllungsbetrag aus Pensionen i. H. v. 249.063,00 € um 41.536,00 €. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsansprüche entsprechen dem Aktivwert. Für die Rückdeckungsversicherung liegt eine Verpfändungsanzeige vor, wonach die Rückdeckungsversicherung an den jeweiligen Versorgungsberechtigten verpfändet ist. Die verrechneten Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die folgenden Bewertungsannahmen und Bewertungsmethoden wurden der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen zu Grunde gelegt:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,35 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 11.898,00 €. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. PASSIVA Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert 25.600,00 EUR und ist in voller Höhe eingezahlt. Die Steuerrückstellungen wurden zum Bilanzstichtag in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) für das Geschäftsjahr angesetzt. Die Sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) am Abschlussstichtag bewertet. Es werden keine Aktiven latenten Steuern ausgewiesen, da von dem Wahlrecht gem. § 274 HGB Gebrauch gemacht wurde. Der Unterschiedsbetrag zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ist gering. Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen und Erträge der Gesellschaft sind entsprechend ihrer wirtschaftlichen Verursachung dem jeweiligen Geschäftsjahr zugeordnet. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Positionen des Anlagevermögens sind mit ihrem Nettobuchwert in der Bilanz ausgewiesen. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zu Bruttowerten, einschließlich der Entwicklung der Abschreibungen des Geschäftsjahres, sind aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungsspiegel
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen i. H. v. 319.027 € (Vj.: 112.918 €) enthalten. Rückstellungspiegel (sonstige Rückstellungen) R
Die Rückstellung für Gewährleistungen wurde pauschal mit einem Satz von 0,5 % auf die Umsatzerlöse berechnet. Die Personalrückstellungen betreffen i. H. v. 123.200 € (Vj.: 123.200 €) Verpflichtungen gegenüber dem geschäftsführenden Gesellschafter Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Zu den Sonstigen Verbindlichkeiten sind folgende "Davon-Vermerk" anzubringen:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Bei den Umsatzerlösen handelt es sich fast ausschließlich um Erlöse aus dem Verkauf von Ink Jet Systeme einschließlich der dazugehörigen Ersatzteile, Tinten und Lösungsmittel. Sonstige betriebliche Erträge In dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. 412.239 € (Vj.: 8.188 €) enthalten. Ferner sind in diesem Posten Erlöse aus dem Abgang von Wertpapieren i.H.v. 716.160 € (Vj.: 0,00 €), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. 16.859 € (Vj.: 12.714 €) sowie ansonsten im Wesentlichen verrechnete Sachbezüge der Arbeitnehmer enthalten. Personalaufwendungen In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung" sind Altersvorsorgeaufwendungen i. H. v. 1.702 € (Vj.: 1.615 €) enthalten. Abschreibungen Im Geschäftsjahr 2021 wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Gebäude i.H.v. 57.577 € (Vj.: 0 €) vorgenommen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen i. H. v. 145.751 € (Vj.: 106.392 €) enthalten. Ferner sind in diesem Posten Aufwendungen aus dem Abgang von Wertpapieren i.H.v. 191.271 € (Vj.: 0,00 €) enthalten. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Zum Bilanzstichtag wurden Abschreibungen auf Wertpapiere i.H.v. 1.325.879 € (Vj.: 0,00 €) vorgenommen, um diese mit den niedrigeren Kurswerten zum Bilanzstichtag anzusetzen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen i. H. v. 5.736 € (Vj.: 6.754 €) enthalten. Steuern vom Einkommen und Ertrag Es handelt sich im Wesentlichen um Körperschaft- und Gewerbesteueraufwand des Geschäftsjahres (1.746.143 €; Vj.: 1.739.467 €). Der Ertragsteueraufwand des Geschäftsjahres war in Relation zum Ergebnis überproportional hoch, da sich das insgesamt negative Ergebnis aus Wertpapieren nicht steuerwirksam auswirkte. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2021 bestanden keine Haftungsverhältnisse. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Die EBS GmbH besaß zum 31.12.2021 100 % (nominal 6.291,68 € zzgl. Anschaffungsnebenkosten i. H. v. 8.543,00 €) der Anteile an der EBS Ink-Jet Systems USA, Inc., Libertyville, Illinois. Zwischen der EBS GmbH und der EBS USA besteht somit ein Mutter-Tochter-Verhältnis nach § 290 HGB. Die EBS GmbH ist daher grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach §§ 290 ff. HGB verpflichtet. Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses wurde nach § 293 Abs. 1 HGB verzichtet. Die EBS USA schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresüberschuss i. H. v. 781 TUSD (Vj.: 467 TUSD) ab. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2021 4.768 TUSD (Vj.: 3.997 TUSD). Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 55 Angestellte beschäftigt (Vj.: 55), davon 5 Aushilfen (Vj.: 4). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 463 T€ p.a.. Die Verträge sind ohne Mindestlaufzeit abgeschlossen und alle innerhalb eines Geschäftsjahres kündbar. Geschäftsführung Jeweils einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: • Herr Zenon Jan Slomianny, Nümbrecht, • Herr Andreas Robert Slomianny, Nümbrecht Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Ergebnis Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres i. H. v. 2.628.955,88 € auf neue Rechnung vorzutragen. Danach ergibt sich ein Bilanzgewinn von 31.665.917,03 €. Über eventuelle Gewinnausschüttungen entscheidet die Gesellschafterversammlung gesondert. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Das allgemeine wirtschaftliche und rechtliche Umfeld hat sich durch die Corona-Pandemie ab März 2020 sowie den begonnen Ukraine-Krieg ab Februar 2022 und den daraufhin eingeleiteten Maßnahmen grundsätzlich geändert. Aufgrund unserer soliden Eigenkapital- und Finanzmittelausstattung gehen wir von keinen wesentlichen Beeinträchtigungen der zukünftigen Entwicklung unseres Unternehmens aufgrund der durch das COVID-19-Virus und dem Ukraine-Krieg ausgelösten anhaltenden globalen Weltwirtschaftskrise aus; insbesondere sehen wir den Fortbestand unseres Unternehmens nicht gefährdet. Die Auswirkungen der "Corona-Pandemie" des Ukraine-Kriegs auf unsere Ergebnisse und Prognosen für die Geschäftsjahre 2022 bis 2024 sowie eine Chancen- und Risikoanalyse dazu haben wir in unserem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 ausführlich dargestellt. Anlagenspiegel 2021
Nümbrecht den, 30. September 2024 Die Geschäftsführung Zenon Jan Slomianny Andreas Robert Slomianny sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EBS Ink Jet Systeme GmbH, Nümbrecht Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EBS Ink Jet Systeme GmbH Nümbrecht, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EBS Ink Jet Systeme GmbH Nümbrecht, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bergisch Gladbach, den 30.09.2024 HFI
GmbH
Holger Fittje, Wirtschaftsprüfer |
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