Ring -Textilservice GmbH
Theodor-Heuss-Straße 8, 71336 Waiblingen, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Andrea Christine Reimann since 4/13/2010 | Managing Director |
Jens Reimann since 9/25/2006 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
Andrea Christine ReimannBocher - Weber GmbH | 50.00% |
Jens ReimannBocher - Weber GmbH | 50.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Ring -Textilservice GmbHWaiblingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Ring-Textilservice GmbH, WaiblingenI. Grundlage des Unternehmens/Geschäftsmodell Geschäft und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft betreibt auf einem gemieteten Betriebsgelände in Waiblingen-Hohenacker einen Mietservice für Hotel-, Gastronomie- und Klinikwäsche und für Berufskleidung aller Branchen einschließlich Reparaturservice sowie eine Wäscherei. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftlich branchenbezogene Rahmenbedingungen Durch die gestiegenen Energiepreise, die massiv steigenden Preise und zunehmender Liefer- und Materialengpässe ist die deutsche Wirtschaft im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3% (i. Vj. Wachstum um 1,4 %) gesunken. (vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_038_811.html) Im Vergleich zum vorangegangenen Jahr 2022 ist die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 in fast allen Wirtschaftsbereichen leicht gesunken. Die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten gegenüber 2022 nur geringe Veränderungen. (vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html) Zusätzlich zu der erhöhten Inflation, Lieferkettenengpässen und der Energiekrise, ist die aktuelle Entwicklung der Textilreinigungs-Branche durch die wachsenden Anforderungen aus den Bereichen Energieeinsparung, Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein geprägt. Hinzu kommen besondere Innovations- und Investitionsanforderungen infolge der zunehmenden Outsourcing-Bemühungen der Kunden, des steigenden Einsatzes von Automationstechnologien und einer wachsenden Nachfrage nach modernen pflegeleichten Textilien. Die Kunden der Wäschereien kommen vor allem aus der Industrie, Gesundheitswesen, dem Handel und dem Handwerk. 2. Geschäftsverlauf a) Absatzmarkt Der Leistungsschwerpunkt der Gesellschaft ist die Vermietung und Pflege von Berufskleidung und die textile Vollversorgung für Industrie, Hotel, Gastronomie und das Gesundheitswesen. Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Rohergebnis von TEUR 28.146 (Vj. TEUR 18.910) erzielt werden, damit ist das Rohergebnis um TEUR 9.236 (48,8 %) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. b) Kooperationen, Allianzen und Netzwerke Um neue Märkte im Gesundheitswesen zu erschließen bzw. eine höhere Marktpräsenz zu erreichen, hat sich die Ring-Textilservice GmbH der Sitex Gruppe angeschlossen. Dieser strategische Beitritt soll neue Märkte erschließen und zu Kostendegressionen führen. Dies soll zum einen über verbesserte Einkaufskonditionen in allen Bereichen der textilen Dienstleistung und durch günstigere Mietkonditionen sowie durch ein verbessertes Textilmanagement erreicht werden. Die Ring-Textilservice GmbH ist weiter Mitglied bei Fatex Fachverband Textilpflege e.V. der Landesinnung des Textilreiniger Handwerks. c) Produktion Durch den Einsatz neuester Technologien wird eine optimale Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen angestrebt. Die Abholung und Auslieferung der Wäsche bei unseren Kunden erfolgten durch unseren eigenen Fuhrpark. d) Beschaffung Im Beschaffungsbereich konnten durch konsequente Verhandlungen die Einkaufspreise in den letzten Jahren gemeinsam mit unseren Verbundpartnern stabil gehalten werden. e) Personal und Sozialwesen Die Mitarbeiterzahl hat sich im Jahresdurchschnitt auf 331 (Vj. 220) Beschäftigte erhöht. f) Umweltschutz/Qualitätssicherungs-Management Seit der Einführung eines Qualitätsmanagement 1993 sind wir ununterbrochen zertifiziert nach SO 9001 ff. Neben dem Qualitätssicherungs-Managementsystem unterwerfen wir uns in Form von externen Kontrollen durch das Forschungsinstitut Hohenstein den durch das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V RAL vorgeschriebenen waschtechnischen, hygienetechnischen und mikrobiologischen Prüfungen. Für 2023 haben wir von der Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege e. V. das Gütezeichen für Haushalt- und Objektwäsche, das Hygienezeugnis für Krankenhauswäsche, das Hygienezeugnis für Wäsche aus Lebensmittelbetrieben und das Hygienezeugnis für Bewohnerwäsche aus Pflegeeinrichtungen verliehen bekommen. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Bedingt durch die Geschäftstätigkeit besteht ein Großteil der Investitionen ins Anlagevermögen aus geringwertigen Wirtschaftsgütern in Form von Mietwäsche. Für diese Investitionen wurde eine einheitliche und vom Steuerrecht abweichende Aktivierung vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurde Mietwäsche und Container in Höhe von TEUR 1.481 (Vj. TEUR 1.015) erworben. Die Finanzierung der Investitionen 2023 in das Sachanlagevermögen und in die Finanzanlagen erfolgte mit EUR 4,6 Mio. (Vj. EUR 3,7 Mio.) aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit und mittels Krediten. Die Bilanzsumme von TEUR 11.641 (Vj. TEUR 10.181) entfällt neben dem Anlagevermögen in Höhe von TEUR 7.999 (Vj. TEUR 6.565) vor allem auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.210 (Vj. TEUR 2.128). Die Eigenkapitalquote beträgt 61,3 %, sie ist damit auf einem guten Niveau. b) Finanzlage Unter Cashflow verstehen wir hierbei das Jahresergebnis, bereinigt um die Abschreibungen. Der so dargestellte vereinfachte Cashflow hat sich im Berichtsjahr bedingt durch die geringeren Abschreibungen von TEUR 2.673 auf TEUR 2.366 reduziert. Wir finanzieren uns vor allem über Kontokorrentkredite. Die freien Kreditlinien betrugen zum 31. Dezember 2023 TEUR 797 (Vj. TEUR 626). c) Ertragslage Einhergehend mit einer Steigerung der Umsatzerlöse konnte eine Verbesserung des Rohergebnisses erzielt werden, das Rohergebnis ist von TEUR 18.487 um TEUR 5.547, auf TEUR 24.034 gestiegen. Das Betriebsergebnis hat sich insbesondere aufgrund der im Verhältnis zu den betrieblichen Erträgen überproportional angestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.531 auf TEUR 1.336 reduziert. Durch das Betriebsergebnis, den Zinsaufwendungen und den Ertragsteuern hat sich im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von TEUR 962 ergeben. Im Ertragssteueraufwand mit TEUR 416 ist eine Zuführung zu passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 87 enthalten. Die passiven latenten Steuern ergeben sich aus der unterschiedlichen Behandlung in der Steuer- und Handelsbilanz der geringwertigen Wirtschaftsgüter in Form von Mietwäsche. Für diese Investitionen wurde eine einheitliche und vom Steuerrecht abweichende Aktivierung vorgenommen. Der Betriebsaufwand enthält als wesentliche Positionen Leasingaufwendungen für Wäsche und Maschinen. Aufgrund der Marktanforderungen und der Bestrebungen den Umsatz zu steigern, sind entsprechende Neuanschaffungen nötig, die über Leasingverträge realisiert wurden. Der Leasingaufwand für Maschinen ist von TEUR 1.586 auf TEUR 1.922 gestiegen, im Bereich der Leasingwäsche ist das Volumen von TEUR 1.555 auf TEUR 2.258 gestiegen. Bei den Vertriebs- und Verwaltungskosten haben sich in 2023 hauptsächlich die Kraftfahrzeugaufwendungen ausgewirkt. In 2023 betragen die Kraftfahrzeugaufwendungen TEUR 1.737, sie haben sich damit um TEUR 224 erhöht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den Umsatz und den Jahresüberschuss TEUR 1.378 (Vj. TEUR 1.621) vor Ertragssteuern heran. 5. Gesamtaussage Insgesamt war die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 962 höher als prognostiziert. Die erwartete Umsatzsteigerung konnte erreicht werden, und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.687. Im Jahr 2023 war eine Erholung der Corona geprägten Vorjahre zu spüren, insbesondere bei den Erträgen aus dem Hotel- und Gastronomiebereich war dies spürbar. Wir sind weiter der Ansicht, dass aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung sowie unserer diversifizierten Kundenstruktur zukünftig wieder gute Chancen bestehen, Marktanteile zu festigen und auszubauen. Ill. Prognosebericht Die Gesellschaft konnte Ihren Geschäftsbetrieb ausbauen und weitere Erlöse generieren. Als Risikofaktoren bleiben die Entwicklung der Energiepreise, die nicht zuletzt von der geopolitischen Entwicklung abhängt. Auf Unternehmensseite wird die Investitionsbereitschaft durch die neuerlichen Unsicherheiten tendenziell gedämpft. Um die positiven Entwicklungen des Unternehmens aufrecht zu erhalten, wird weiterhin der Vertrieb aktiv betrieben. Der Ausblick in das laufende Geschäftsjahr 2024 gestaltet sich positiv. Für unsere finanziellen Leistungsindikatoren rechnen wir mit einem Umsatz über dem Vorjahresniveau und gehen davon aus, dass wir diese Umsatzhöhe im Jahr 2024 noch deutlich steigern können, ca. EUR 1,1 Mio. Das tatsächliche Ergebnis kann naturgemäß von den Erwartungen wesentlich abweichen. IV. Chancen und Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Unternehmen dieser Branche sind vor allem durch die Kostensteigerung von Energie, Rohstoffen, Textilien sowie Löhnen und dem hohen Preisdruck belastet. Der hohe Kostendruck und der harte Preiskampf auf nahezu gesättigten Märkten führen bei den Wäscherei- und Textilservice Unternehmen zu einem Verdrängungsprozess und Konzentrationsprozess, von denen größere Unternehmen profitieren. Aber auch mittelständische Unternehmen können durch Zusammenschlüsse und Serviceverbünde Synergieeffekte erzielen und nutzen. 2. Unternehmensbezogener Risikobericht Zukünftige Risiken und Chancen können wie in der Vergangenheit, in der Entwicklung der Auftragsvergabe bestehen. Durch Ankündigung von neuen Ausschreibungen großer Kunden besteht die Chance, bedeutendes Auftragsvolumen hinzuzugewinnen und das Risiko, ebenso bedeutendes Auftragsvolumen zu verlieren. Dies macht sich auch durch einen entsprechenden Preisdruck bemerkbar. Die Energiekosten stellen einen wesentlichen Kostenblock dar und werden deshalb von der Gesellschaft regelmäßig überwacht und optimiert. Kontrollsysteme in den Bereichen Finanz- und Debitoren-Management, Vertrieb und Beschaffung sowie Leistungserstellung sichern einen jederzeit aktuellen Sachstand und vermeiden Risiken, die das Unternehmen gefährden können. Trotz der Energiekrise und der noch recht hohen, aber abflachenden Inflation sehen wir keine grundsätzliche Veränderung der Risikostruktur in unserem Geschäftsfeld. Es liegen nach unseren Einschätzungen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. 3. Chancenbericht Durch den Beitritt zur Sitex Gruppe bietet sich die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen und Kostendegressionen herbeizuführen. Mit der Verleihung des Gütezeichens für Haushalt- und Objektwäsche, das Hygienezeugnis für Krankenhauswäsche, das Hygienezeugnis für Wäsche aus Lebensmittelbetrieben und das Hygienezeugnis für Bewohnerwäsche aus Pflegeeinrichtungen sind wir Teil des Qualitätsprofils unserer Kunden. Neukunden können bei der Wahl ihres Vertragspartners den hohen Qualitätsstandard als Auswahlkriterium berücksichtigen.
Waiblingen, den 15.01.2025 gez. Andrea Reimann gez. Jens Reimann gez. Nic Jonathan Reimann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Ring-Textilservice GmbH, WaiblingenI. Allgemeine Angaben II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IV. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz (1) Anlagevermögen (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (3) Rechnungsabgrenzungsposten und aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (4) Eigenkapital (5) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (6) sonstige Rückstellungen (7) Verbindlichkeiten (8) Passive latente Steuern V. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung (9) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge/Zinsen und ähnliche Aufwendungen VI. Sonstige Angaben (10) sonstige finanzielle Verpflichtungen (11) Mitarbeiter (12) Organe der Gesellschaft (13) Ergebnisverwendungsvorschlag I. Allgemeine Angaben Die Ring-Textilservice GmbH hat ihren Sitz in Waiblingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 260398 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt im Berichtsjahr die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, §§ 266 ff. HGB) aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen werden. Der Abschreibungszeitraum entspricht der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Anlagengegenstände und beträgt 1 bis 25 Jahre. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter im Bereich Mietwäsche werden aktiviert und pro rata temporis über drei Jahre bzw. gebrauchte Mietwäsche über zwei Jahre abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens - ausschließlich Hilfs- und Betriebsstoffe - erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bilanziert. Für die in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Risiken werden notwendigen Wertberichtigungen gebildet. Der aktivische Unterschiedsbetrag ergibt sich aus der Saldierung der Rückdeckungsversicherung mit der Pensionsrückstellung. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit den versicherungsmathematischen Aktivwerten bewertet. Verpfändete Rückdeckungsversicherungen werden mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen und unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der PUC-Methode gemäß IAS 19 ermittelt worden. Für die Bewertung der Pensionsrückstellung wurde ein von der deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,82 % (Vj. 1,78 %) verwendet. Die Rentensteigerungen wurden mit 0 % angesetzt. Beim aktiven Anwärter sind die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 233 mit den verpfändeten Rückdeckungsansprüchen in Höhe von TEUR 276 verrechnet worden. Die Bewertung der Rückdeckungsversicherung erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB. Durch die Saldierung ergibt sich ein aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung von TEUR 43 (Vj. TEUR 23). Bei den Pensionären wird die Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 315 ebenso mit den verpfändeten Rückdeckungsansprüchen in Höhe von TEUR 252 verrechnet. Auch hier erfolgt die Bewertung der Rückdeckungsversicherung mit dem beizulegenden Zeitwert gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGBG. Durch die Saldierung ergibt sich ein Passivüberhang, der zu einer Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Hohe von TEUR 63 (Vj. TEUR 68) führt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden abgezinst. Erwartete Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. IV. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Vorjahreszahlen sind aufgrund folgender Änderungen nicht vergleichbar: Die Forderungen gegen die Bocher-Weber GmbH wurden aufgrund einer ihrer Laufzeit von den sonstigen Vermögensgegenständen in die Ausleihungen an Gesellschafter umgegliedert. In den Ausleihungen an Gesellschafter werden Darlehen in Höhe von TEUR 2.286 (Vj. TEUR 2.762) ausgewiesen. Die Ausleihungen an Gesellschafter aus dem Vorjahr im Höhe von TEUR 2.762, sind aufgrund der neuen Gesellschafterstruktur unter die sonstigen Ausleihungen umgegliedert worden.
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen die Bocher-Weber GmbH wurden aufgrund einer ihrer Laufzeit von den sonstigen Vermögensgegenständen in die Ausleihungen an Gesellschafter umgegliedert. (3) Rechnungsabgrenzungsposten und aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Im Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio gemäß § 250 Abs. 3 HGB in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 0) ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag resultiert aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2. Hierbei sind die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen mit den zugehörigen Pensionsverpflichtungen des aktiven Anwärters saldiert und der Überhang auf der Aktivseite ausgewiesen worden. Der Zeitwert der saldierten Vermögensgegenstande entspricht deren Anschaffungskosten und betragt TEUR 276 (Vj. TEUR 252), der Erfüllungsbetrag der saldierten Pensionsverpflichtungen TEUR 233 (Vj. TEUR 229). (4) Eigenkapital Das Eigenkapital unterliegt, einer Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 13). Diese resultiert aus der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangene sieben Jahre bei der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen. (5) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellung resultiert aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2. Hierbei sind die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen mit den zugehörigen Pensionsverpflichtungen der Rentner saldiert und der Überhang auf der Passivseite ausgewiesen worden. Der Zeitwert der saldierten Vermögensgegenstände entspricht deren Anschaffungskosten und beträgt TEUR 252 (VJ. TEUR 263), der Erfüllungsbetrag der saldierten Pensionsverpflichtungen TEUR 315 (Vj. TEUR 331). In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erträge aus den Rückdeckungsversicherungen mit dem Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen saldiert. Die Ermittlung des Zeitwerts der Rückdeckungsversicherung erfolgte durch das Versicherungsunternehmen unter Berücksichtigung der ein- bzw. ausgezahlten Beitrage. Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 3 (Vj. TEUR 13). (6) sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen mit TEUR 433 (Vj. TEUR 233) auf den Personalbereich und mit TEUR 53 (Vj. TEUR 53) auf die Jahresabschlusserstellung und -prüfung sowie auf die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen. (7) Verbindlichkeiten Die Bankverbindlichkeiten werden in voller Höhe durch Grundschulden, Sicherungsübereignung von Sachanlagevermögen sowie einer Globalabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesichert. (8) Passive latente Steuern Der Posten passive latente Steuern beträgt TEUR 512 (Vj. TEUR 425). Dieser Betrag ist im Wesentlichen durch die unterschiedliche Behandlung der geringwertigen Wirtschaftsgüter verursacht. In der Handelsbilanz werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter aktiviert und über drei Jahre abgeschrieben, in der Steuerbilanz erfolgt hingegen eine sofortige Abschreibung im Jahr der Anschaffung. Im Berichtsjahr wurde durch die unterschiedliche Behandlung ein Aufwand aus der Zuführung der passiven latenten Steuer in Höhe von TEUR 87 gebucht. V. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung (9) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge/Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind TEUR 20 (Vj. TEUR 20) aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung enthalten. VI. sonstige Angaben (10) sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat hauptsächlich Leasingverträge für die technischen Anlagen und Maschinen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Darüber hinaus bestehen Mietverträge und sonstige Vertragsverpflichtungen über Geschäftsräume. (11) Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 331 (Vj. 220) und entfällt mit 291 (Vj. 207) auf Vollzeitkräfte, mit 17 (Vj. 13) auf Teilzeitkräfte. Hiervon sind 21 (Vj. 15) Mitarbeiter in der Verwaltung und 23 (Vj. 14) als Aushilfen beschäftigt. (12) Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Herr Jens Reimann, sowie Frau Andrea Reimann. Sie vertreten die Gesellschaft je allein. Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Der Beruf der Geschäftsführer entspricht der Organstellung. Für ehemalige Organmitglieder bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 315 (Vj. TEUR 331). Diese werden mit den verpfändeten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 252 (VJ. TEUR 263) saldiert. Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der ehemaligen Organmitglieder und deren Hinterbliebene wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. (13) ErgebnisverwendungsvorschlagDas Ergebnis des Jahres 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Waiblingen, den 15.01.2025 gez. Andrea Reimann gez. Jens Reimann gez. Nic Jonathan Reimann sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.01.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ring-Textilservice GmbH, Waiblingen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ring-Textilservice GmbH, Waiblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ring-Textilservice GmbH, Waiblingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Biberach an der Riß, 15.01.2025 Schirmer
Treuhand GmbH
gez. Raimund Schirmer, Wirtschaftsprüfer |
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