Dynapac GmbH
Ammerländer Straße 93, 26203 Wardenburg, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Michael Hoffmann since 5/20/2025 | Procura |
Mathias Egon Walter Kayser since 5/20/2025 | Procura |
Fabian Gerriet Boklage since 11/19/2024 | Procura |
Paul Corneel Maria Hense since 11/15/2024 | Managing Director |
Nikhil Ravindra Sapre since 11/4/2021 | Procura |
Axel Mooren since 3/19/2019 | Managing Director |
Thorsten Bode since 3/19/2019 | Procura |
Thomas Kramer since 3/19/2019 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Dynapac Compaction Equipment AB | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Dynapac GmbHWardenburg-WesterholtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Bilanz zum 30. September 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (1) Allgemeine Angaben Die Dynapac GmbH mit Sitz in Wardenburg-Westerholt ist unter der Nummer HRB 2318 im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg eingetragen. Der Abschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Aufgrund der Merkmale für die Größenklassifizierung der Gesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB erfolgt eine Einordnung der Gesellschaft als große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie dem § 42 GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt. (2) Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind, soweit nichts anderes bestimmt ist, nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens, für die Beschaffung des Eigenkapitals und für den Abschluss von Versicherungsverträgen wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. (3) Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, soweit keine abweichende gesetzliche Regelung greift. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagengegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen (drei bis fünf Jahre) vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Erwerb des Road Construction-Geschäfts von der Atlas Copco MCT GmbH, wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über 15 Jahre abgeschrieben, da die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der immateriellen Werte aus dem Erwerb des Road Construction-Geschäfts auf diesen Zeitraum geschätzt wird. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (zwei bis 50 Jahre). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden geringwertige Vermögensgegenstände (ab dem 01.01.2018: Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 800,00) sowohl als Zugang und Abgang erfasst und voll abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden direkt im Aufwand erfasst. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB unter Beachtung des Niederstwertprinzips aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten (Standardkosten) oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Restlaufzeit aller Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt unter einem Jahr. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden bei Entstehen mit ihrem Umrechnungskurs am Transaktionstag und mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs am Transaktionstag oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) berechnet. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,6% (30.09.2023: 2,6 %) p.a. sowie die jährliche Rentenanpassung mit 2,0 % (30.09.2023: 2,0 %) p.a. entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre verwendet (Bundesbankzins). Er beträgt 1,86 % (30.09.2023:1,81 %) p.a. Vom Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (pauschale Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren) wurde Gebrauch gemacht. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der nach § 253 Abs. 6 HGB zu ermittelnde Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt für das Geschäftsjahr zum 30. September 2024 TEUR -0,8. Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 0,4 (30.09.2023 TEUR 1). Die Berechnung der Jubiläumsrückstellung erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Dabei wurden als Rechnungszins 1,89 % (30.09.2023: 1,66 %) gemäß RückAbzinsV, für künftige Gehaltssteigerungen 2,6 % p.a., eine Fluktuationsrate von
sowie die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Zinsaufwand aus der Jubiläumsverpflichtung beträgt TEUR 2,5 (30.09.2023: TEUR 2). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert und haben wie im Vorjahr mit Ausnahme der Darlehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 10.500 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Darlehen gegenüber Gesellschaftern von TEUR 10.500 (30.09.2023: TEUR 13.000) haben eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden bei Entstehen mit ihrem Umrechnungskurs am Transaktionstag und mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. (4) Erläuterungen zur Bilanz (a) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel (Anhang, Seite 5) dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens zum 30. September 2024
(b) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen in Höhe von TEUR 9.707; (30.09.2023: TEUR 9.835). Darüber hinaus sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.124 (30.09.2023: TEUR 2.796) enthalten. (c) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal in Höhe von TEUR 1.977 (30.09.2023: TEUR 2.146), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von TEUR 841 (30.09.2023: TEUR 1.448) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen von TEUR 737 (30.09.2023: TEUR 788). (d) Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungsbeziehungen in Höhe von TEUR 4.187 (30.09.2023: TEUR 4.460), davon gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 3.072 (30.09.2023: TEUR 2.182). Daneben sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus Darlehensverpflichtungen in Höhe von TEUR 10.500 (30.09.2023: 13.000) enthalten. Die zukünftigen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf TEUR 1.164 (30.09.2023: TEUR 2.091) und sind wie folgt fällig:
(5) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (a) Umsatzerlöse
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 67 % des Umsatzvolumens mit verbundenen Unternehmen weltweit erzielt (Vorjahr: 62 %). Die Umsatzverteilung über die Produktbereiche veränderte sich im Geschäftsjahr 2024 wie folgt: 60% (Vorjahr: 59 %) des Umsatzvolumens resultiert aus dem Verkauf von Maschinen; 25% (Vorjahr: 28 %) auf zugehörige Komponenten, Ersatzteile und Service Leistungen; 12% (Vorjahr: 13 %) aus dem Verkauf von Handelsware; sowie 4% (Vorjahr: 0%) sonstige Erlöse. (b) Personalaufwand und Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
(c) Materialaufwand
(d) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge TEUR 605 (30.09.2023: TEUR 7), Erträge aus der Weiterberechnung von Kosten TEUR 543 (30.09.2023: TEUR 891) und Währungsumrechnung von TEUR 191 (30.09.2023: TEUR 183). (e) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 621 (30.09.2023: TEUR 978) und Forderungsabwertungen in Höhe von TEUR 75 (30.09.2023: TEUR 51). (f) Zinsergebnis Die Zinsaufwendungen enthalten mit TEUR 611 (30.09.2023: TEUR 954) Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen. Sonstige Angaben (6) Zusammensetzung der Organe Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Axel Mooren, Hatten-Sandkrug, hauptberuflich als Vice President Business Unit Paving tätig. Paul Corneel Maria Hense, Oldenburg, hauptberuflich Vice President FAYAT Road Equipment Division (ab 1.10.2024). Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge für aktive und ehemalige Organmitglieder wird unter Anwendung von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. (7) Angaben zum Konzernabschluss Die Gesellschaft ist seit dem 1. Oktober 2017 ein verbundenes Unternehmen der Fayat SAS, Bordeaux/Frankreich, die als oberstes Mutterunternehmen (kleinster und größter Kreis) einen Konzernabschluss aufstellt und in Frankreich offenlegt. (8) Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis 30. September 2024 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 48,8. Es unterteilt sich in Kosten für Prüfungsleistungen in Höhe von TEUR 38,8 und Steuerberaterleistungen in Höhe von TEUR 10.
Wardenburg-Westerholt, den 30. April 2025 Dynapac GmbH Die Geschäftsführer Axel Mooren Paul Corneel Maria Hens Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024Einbindung in den Konzernverbund Die Dynapac GmbH fertigt und vertreibt am Standort in Wardenburg Straßenfertiger und Spezialmaschinen für den Straßenbau, sowie die zugehörigen Ersatzteile. Die Gesellschaft vertreibt ihre Produkte sowohl über konzerneigene Verkaufsgesellschaften als auch über externe Händler unter der Marke Dynapac. Das Unternehmen ist eingebunden in die Dynapac-Gruppe und ist eine 100%ige Tochter der Dynapac Compaction Equipment AB, Karlskrona/Schweden. Die Dynapac Compaction Equipment AB, Karlskrona/Schweden ist wiederum eine 100%ige Tochter der Fayat SAS, Bordeaux/Frankreich. Branchensituation Im Jahr 2024 hatte die Baumaschinen-Branche in Europa einen Wachstumsrückgang in Höhe von -19 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Der Rückgang für Straßenbaumaschinen fiel mit -16 % im Vergleich zum Vorjahr etwas milder aus. Wobei sich der Markt im Laufe des Jahres stabiler zeigte. Während für das 1. Quartal ein Rückgang in Höhe von -25 %, für das 2. Quartal ein Rückgang in Höhe von -21 % und für das 3. Quartal ebenfalls ein Rückgang in Höhe von -21 % gegenüber den Vorjahresquartalen verzeichnet wurden, konnte im 4. Quartal ein Rückgang in Höhe von -11 % verglichen mit dem Vorjahresquartal verzeichnet werden. Einzelne Märkte waren wie folgt an der Entwicklung in der Straßenbaumaschinen-Branche beteiligt: Deutschland -25 %, Frankreich -9 %, UK -24 %, Polen +6 %, Italien -2 %, Österreich/Schweiz -16 %, Benelux -14 %, nordische Länder -16 %, Südeuropa -1 %, Balkan +10%, Türkei -15 %. Die Dynapac GmbH war während des kompletten Geschäftsjahres 2023/24 von der oben genannten Entwicklung betroffen. Darstellung der Ertragslage Umsatz und Auftragsentwicklung Der Umsatz der Dynapac GmbH stellt sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse liegen im Geschäftsjahr per 30. September 2024 über dem Niveau des entsprechenden Zeitraums des Vorjahres. Hier sehen wir eine uneinheitliche Entwicklung der Umsatzbereiche. Während wir Umsatzrückgänge im Ersatzteilgeschäft in Höhe von 2.521 TEUR und bei der leichten Verdichtungstechnik in Höhe von 1.568 TEUR zu verzeichnen hatten, konnten wir für die Straßenbaumaschinen einen Umsatzanstieg in Höhe von 1.411 TEUR und in den sonstigen Bereichen von 3.860 TEUR verzeichnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 67 % des Umsatzvolumens mit verbundenen Unternehmen weltweit erzielt (Vorjahr: 62 %). Die Umsatzverteilung über die Produktbereiche änderte sich im Geschäftsjahr 2023/24 wie folgt: 60 % (Vorjahr: 59 %) des Umsatzvolumens resultiert aus dem Verkauf von Maschinen; 12 % aus dem Verkauf von Handelsware (Vorjahr: 13 %); 25 % (Vorjahr: 28 %) auf zugehörige Komponenten, Ersatzteile und Service Leistungen; sonstige Erlöse 4 % (Vorjahr 0 %). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Auftragsbestand zum 30. September 2024 um EUR 3,6 Mio. auf EUR 27,4 Mio. verringert. Die Gesellschaft produziert grundsätzlich auftragsbezogen. Die Produktionsplanung benötigt einen gewissen Vorlauf und wird rollierend den Markterfordernissen angepasst. Die hieraus resultierenden Beschaffungsbedarfe werden überprüft und Kontrakte mit unseren Lieferanten adjustiert. Die Einstandspreise bewegten sich dabei im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Treiber dieser Entwicklung waren Metallprodukte. Entwicklung der Ertragslage
Wir weisen per 30. September 2024 ein Bruttoergebnis vom Umsatz in Höhe von EUR 30,3 Mio. (Vorjahr EUR 30,1 Mio. per 30. September 2023) aus. Dies entspricht einem Verhältnis auf den Umsatz bezogen in Höhe von 27,7 % (Vorjahr 27,8 % per 30. September 2023). Das Ergebnis nach Steuern der Dynapac GmbH für das Geschäftsjahr 2023/24 beträgt EUR 0,23 Mio. (Vorjahr: EUR 0,65 Mio. per 30. September 2023). Der Personalaufwand liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei EUR 21,2 Mio. (Vorjahr: EUR 20,6 Mio.). In den einzelnen Bereichen gab es unterschiedliche Entwicklungen. Im gewerblichen Bereich gab es eine Erhöhung des Personalaufwands (EUR +0,5 Mio.), im Vertriebsbereich eine Erhöhung (EUR +0,3 Mio.) und im Verwaltungsbereich gab es eine Reduzierung des Personalaufwands (EUR -0,1 Mio.). Die Vertriebskosten belaufen sich im Geschäftsjahr 2023/24 auf EUR 12,2 Mio. (Vorjahr EUR 13,6 Mio.). Die Veränderung ist auf gestiegene Personalkosten (EUR +0,3 Mio.), verringerte Managementaufwendungen (EUR -0,3 Mio.), geringere Versandkosten (EUR -1,2 Mio.), sowie reduzierte Werbungskosten (EUR -0,1 Mio.) zurückzuführen. Im Zeitraum 1. Oktober 2023 - 30. September 2024 weisen wir Verwaltungskosten in Höhe von EUR 18,2 Mio. (Vorjahr EUR 15,2 Mio.) aus, während bei den Personalkosten eine Reduzierung in Höhe von (EUR -0,1 Mio.) zu sehen ist. Die Serviceleistungen sind um (EUR +0,5 Mio.) und die Managementaufwendungen um (EUR +2,6 Mio.) gestiegen.
1
Jahresergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern In den per 30. September 2024 ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 1,4 Mio. sind Erträge aus vorherigen Perioden in Höhe von EUR 0,6 Mio., Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,2 Mio. und Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten in Höhe von EUR 0,5 Mio. enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich per 30. September 2024 auf EUR 0,5 Mio. und bestehen aus Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,6 Mio. und Forderungsaufwertungen in Höhe von EUR 0,1 Mio. Der Abschreibungsaufwand im Geschäftsjahr 2023/24 beträgt EUR 0,8 Mio. (Vorjahr EUR 0,9 Mio.). Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme liegt zum 30. September 2024 um EUR 0,8 Mio. unter dem Wert per 30. September 2023. Der Rückgang im Anlagevermögen in Höhe von EUR -0,2 Mio. ist auf Zugänge in Höhe von EUR +0,6 Mio. und die reguläre AfA in Höhe von EUR -0,8 Mio. zurückzuführen. Zum 30. September 2024 weisen wir eine Bestandserhöhung in Höhe von EUR +3,7 Mio. aus. Diese resultiert aus einer Reduzierung des Rohmaterials für die Produktion sowie unfertigen Erzeugnissen in Höhe von EUR -1,7 Mio., sowie einer Erhöhung der fertigen Erzeugnisse in Höhe von EUR +5,4 Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um EUR -3,7 Mio. reduziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Geschäftsjahr um EUR +0,2 Mio. erhöht, dagegen haben sich die Forderungen gegen externe Geschäftspartner um EUR -3,9 Mio. reduziert. Eine Reduzierung um EUR -0,3 Mio. gab es bei den sonstigen Vermögensgegenständen. Die Liquidität hat sich um EUR -0,6 Mio. reduziert. Der Rechnungsabgrenzungsposten ist um EUR +0,3 Mio. gestiegen. Auf der Passivseite verzeichnen wir eine Reduzierung im Bereich der Verbindlichkeiten in Höhe von EUR -0,2 Mio. aufgrund einer erhaltenen Anzahlung in Höhe von EUR +1,1 Mio., höheren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR +1,8 Mio., reduzierten Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR -0,3 Mio., gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR -2,5 Mio. und reduzierten sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR -0,3 Mio. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von EUR -0,8 Mio. gesunken. Das Eigenkapital ist um das positive Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023/24 in Höhe von EUR +0,2 Mio. gestiegen. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zum 30. September 2024 wurde die bestehende Kontokorrentkreditlinie nicht in Anspruch genommen. Durch die positiven Jahresergebnisse ist eine Finanzierung aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sichergestellt. Personal Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter (exklusive Auszubildende) ist mit 290 Mitarbeitern per 30. September 2024 um 1 Person gestiegen. Die Zahl der Auszubildenden betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 16. Forschung und Entwicklung Es findet eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte statt, die den Marktanforderungen und dem Stand der Technik Rechnung trägt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir an der Weiterentwicklung unserer nächsten Generation von Straßenfertigern gearbeitet. Diese neue Großfertigerserie legt gleichzeitig den Grundstein für eine modulare Maschinenplattform, die eine Elektrifizierung zulässt und Potentiale für weitere alternative Antriebstechniken bereitstellt. Im Geschäftsjahr 2023/24 waren durchschnittlich 38 Mitarbeiter im Bereich der Entwicklung beschäftigt, wovon ein wesentlicher Teil derer Aktivitäten auf die Produktweiterentwicklung entfällt. Entwicklung 2024/25 Das Geschäftsjahr 2023/24 hat unsere, am Anfang des Jahres bestehenden Erwartungen seitens des Umsatzes, nicht erfüllt. Dies ist vor allem einem schwachen europäischen Markt und dem stetig steigenden Wettbewerbsdruck auch internationaler Akteure geschuldet, die neue Vertriebsregionen für sich erschließen. Das Ergebnis, vor Verrechnungspreiszahlungen an unsere Vertriebseinheiten, entsprach somit ebenfalls nicht unseren Erwartungen. In das Geschäftsjahr 2024/25 (1. Oktober 2024 - 30. September 2025) sind wir mit einem im Vergleich zum Vorjahr geringeren Auftragsbestand gestartet. Die Auftragseingänge für Straßenfertiger sind insgesamt hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Der Umsatz hat sich entsprechend entwickelt. Auf Basis der vorläufigen Zahlen für 2024/25 wird die Dynapac GmbH am Standort Wardenburg-Westerholt im Geschäftsjahr 2024/25 ein ausgeglichenes Ergebnis ausweisen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind Mitarbeiteranzahl, Fortbildungsstunden und Anzahl der Unfälle im laufenden Betrieb. Die Mitarbeiterzahl zum 30. September 2024 hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1 Person erhöht. Der große Stellenwert von Aus- und Weiterbildung dokumentiert sich, neben der hohen Zahl an Auszubildenden, auch in den im Geschäftsjahr 2024 geleisteten 27 Stunden Weiterbildung pro Mitarbeiter. Die Anzahl der Unfälle bezogen auf 1 Mio. Arbeitsstunden lag per 30. September 2024 bei 8,1 (Vorjahr 12,4). Durch Steigerungen des Sicherheitsbewusstseins der Mitarbeiter und intensiver Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen und der Umsetzung der daraus resultierenden Maßnahmen wird versucht diesen positiven Trend fortzusetzen. Risikomanagement Die Dynapac GmbH ist vielfältigen Risiken ausgesetzt, die mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Mit dem Risikomanagement verfolgen wir das Ziel, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Elemente des Risikomanagements bestehen aus der strategischen Planung, dem Reporting und dem laufenden Controlling, das alle für die Beurteilung der aktuellen und künftigen Entwicklung relevanten Daten erfasst. Die Zielerreichung unserer im Planungsprozess gegebenen Vorgaben ist Teil des Risikomanagements und hat im Controlling höchste Priorität. Durch dieses Vorgehen sind in der Vergangenheit negative Planabweichungen frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet worden. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Bestandsgefährdende Risiken bestehen aus heutiger Sicht nicht. Allerdings haben die hohen Produktionskosten, der schwache europäische Markt und die herausfordernde Wettbewerbssituation das Ergebnis der Dynapac GmbH im Geschäftsjahr 2023/24 negativ beeinflusst. Für das Geschäftsjahr 2024/25 gehen wir von einem rückläufigen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr aus. Dennoch erwarten wir wieder ein ausgeglichenes Ergebnis. Für die zukünftige Entwicklung wird es entscheidend sein, die Geschäftstätigkeit weiter auszubauen, Kostenstrukturen zu optimieren und sich der aktuellen Marktentwicklung dynamisch anzupassen. Das Unternehmen ist ferner branchenspezifischen Risiken ausgesetzt, z. B. dem Preis- und Mengendruck bzw. saisonalen Schwankungen. Um erforderlichenfalls frühzeitig geeignete Gegenmaßnahmen treffen zu können, wird die Entwicklung auf den Rohstoff- und Absatzmärkten von den Führungskräften regelmäßig analysiert und auf ihre geschäftlichen und finanziellen Auswirkungen hin beurteilt. Positive Entwicklungschancen sehen wir in der weiteren Komplettierung unserer Produktlinie und in der konsequenten Weiterentwicklung unserer Produkte und Absatzmärkte.
Wardenburg-Westerholt, 30. April 2025 Dynapac GmbH Die Geschäftsführer Axel Mooren Paul Corneel Maria Hense BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dynapac GmbH, Wardenburg-Westerholt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dynapac GmbH, Wardenburg-Westerholt, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dynapac GmbH, Wardenburg-Westerholt, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 12. Juni 2025 MÖHRLE HAPP LUTHER GmbH Dodenhoff, Wirtschaftsprüfer Wrede, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 30. September 2024 Der Jahresabschluss zum 30. September 2024 wurde am 17. Juni 2025 festgestellt. |
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