Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 763028
Previous
Jungpflanzen Natterer GmbH
Registered
11/30/2017
Industry
Wholesale of flowers and plantsOther landscape and garden service activitiesOperation of tree nurseries
Purpose
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und der Vertrieb ökologisch erzeugter Jungpflanzen und artverwandte Geschäfte sowie gartenbauliche Produktion, Beratung, Lizenzüberlassung und Sortenverkauf.

Financial Overview

History

No events found for this filter

Management

NameRole
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€400,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Natterer GmbH

Vaihingen an der Enz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Natterer GmbH

1. Allgemeine Unternehmensbeschreibung

Der Bio-Jungpflanzenbetrieb Natterer GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das auf die Produktion und den Vertrieb von biologisch zertifizierten Jungpflanzen spezialisiert ist. Die Produktion umfasst eine breite Palette von Kulturen, darunter Gemüse-, Kräuter- und Heilpflanzen.

Das Unternehmen orientiert sich an den höchsten Standards des biologischen Landbaus gemäß der EU-Öko-Verordnung und trägt mehrere Bio-Zertifizierungen (z. B. Bioland, Naturland). Mit einer klaren Fokussierung auf Nachhaltigkeit setzt der Betrieb auf umweltfreundliche Technologien und erneuerbare Energien. Zielgruppen sind Biolandwirte, regionale Gärtnereien und Wiederverkäufer.

2. Branchen- und Marktentwicklung

Im Jahr 2023 erlebte die deutsche Wirtschaft eine leichte Kontraktion. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter die anhaltend hohen Preise, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Trotz dieser Herausforderungen zeigte sich die deutsche Wirtschaft in einigen Bereichen widerstandsfähig. Positive Impulse kamen vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Die Dienstleistungssektoren trugen ebenfalls zur Stabilisierung bei.

Der Bio-Gemüsemarkt in Deutschland und der Schweiz erlebte während der Corona-Pandemie einen deutlichen Aufschwung, gefolgt von einer Abschwächung in den Jahren 2022 und 2023. In Deutschland ging die Bio-Gemüse-Anbaufläche 2022 leicht zurück, mit einem Rückgang von 650 Hektar auf insgesamt 17.600 Hektar. Die Ernte fiel aufgrund von Trockenheit und Hitze geringer aus, mit einer Gesamtmenge von 410.000 Tonnen, was einem Rückgang von etwa 10% entspricht. Der gesamte Bio-Lebensmittelmarkt in Deutschland verzeichnete 2023 jedoch ein Umsatzplus von 5%, wobei der Gesamtumsatz 16,08 Milliarden Euro erreichte. Dies deutet auf eine Erholung nach dem Rückgang im Jahr 2022 hin. In der Schweiz sank der Bio-Umsatz im Detailhandel 2022 um 2% im Vergleich zum Vorjahr auf 3.278 Millionen Franken. Dieser Rückgang wird mit der Rückkehr zum Vor-Pandemie-Konsumverhalten erklärt. Trotz des Rückgangs zeigt eine Mehrjahresbetrachtung ein stabiles Wachstum der Bio-Lebensmittelnachfrage im Detailhandel. Der Bio-Umsatz lag 2022 um 480 Millionen Franken höher als im Vor-Pandemiejahr 2019. In der Schweiz stieg der Marktanteil von Bio-Produkten im Detailhandel 2023 auf 11,6% (2022: 11,2%). Der Gesamtumsatz mit Bio-Produkten in verschiedenen Absatzkanälen erreichte 4,075 Milliarden Franken, was einen Anstieg gegenüber 2022 (3,873 Mrd. CHF) darstellt.

Trotz der kurzfristigen Schwankungen bleibt der langfristige Trend zu mehr Bio und Regionalität im Lebensmittelmarkt sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz ungebrochen. Der Bio-Markt wird weiterhin als klarer Wachstumsmarkt angesehen, mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 9% zwischen 2016 und 2020. Für Gemüse- und Kräuter können diese Wachstumsprognosen abweichen.

3. Betriebliche Lage

3.1 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Jahr 2023 stieg die Bilanzsumme der Gesellschaft von 6,6 Mio. € auf 11,2 Mio. €. Die Steigerung resultierte aus der Verschmelzung der Natterer Erwerbsgesellschaft mbH, welche vor Verschmelzung die Wirtschaftsgüter der Gärtnerei Natterer (Einzelunternehmen) im Wege eines sog. asset-deals erworben hatte. Die Vermögensgegenstände und Schulden gingen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die aufnehmende Gesellschaft über. Im Vermögen der Natterer Erwerbsgesellschaft befanden sich unter anderem die Anteile an der Natterer GmbH, welche dort mit Anschaffungskosten in Höhe von 2,9 Mio. € aktiviert wurden. Mangels Aktivierungsmöglichkeit für eigene Anteile und des Aktivierungsverbotes für originären Firmenwert, wurden die Anschaffungskosten im Jahr 2023 vollumfänglich als Aufwand behandelt. Dieser einmalige Sondereffekt hatte erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Natterer GmbH. Durch die Verschmelzung ergaben sich folgende wesentliche Zugänge:

- Geschäfts- oder Firmenwert: 1.778 T€
- Sachanlagen: 1.858 T€
- Finanzanlagen: 92 T€
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: 600 T€
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 3.400 T€

Neben den Zugängen durch die Verschmelzung investierte die Gesellschaft insgesamt 227 T€ in Anlagevermögen. Hierbei stellen Investitionen in Software für die Gewächshaussteuerung und Jungpflanzenkisten die größte Position dar. Die Abschreibungen stiegen von 394 T€ auf 996 T€ an. Hiervon entfielen rund 689 TEUR auf die Zugänge, die im Wege der Verschmelzung erworben wurden. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bildet der Aufwand aus der Verschmelzung in Höhe von 2,9 Mio. € den größten Posten. Hierbei handelt es sich, wie bereits oben erläutert, um einen Einmaleffekt. Im Jahr 2023 wurden erstmalig Zinserträge im Finanzergebnis erzielt. Durch die Verschmelzung ging eine Darlehensforderung an einer Tochtergesellschaft zu, welche entsprechend verzinst wurde. Die Zinsaufwendungen haben sich gegenüber Vorjahr von 70 T€ auf 475 T€ erhöht. Diese Entwicklung steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit den durch die Verschmelzung übernommenen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden aktive latente Steuern für Verlustvorträge als Steuerertrag in Höhe von 550 T€ erfasst.

Das Eigenkapital der Natterer GmbH reduzierte sich aufgrund des Verlustes von 3,3 Mio. € auf 2,1 Mio. €

Insgesamt ist der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 zufriedenstellend. Ohne die oben beschriebenen Einmaleffekte aus der Verschmelzung hätte das Geschäftsjahr operativ deutlich im positiven Bereich abgeschlossen.

Die Gesellschaft finanziert ihren Geschäftsbetrieb unterjährig durch bis zur Veräußerung der Pflanzen gewährte kurzfristige Darlehen. Fällige Verbindlichkeiten konnten im Berichtsjahr jederzeit beglichen werden. Liquiditätsengpässe sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar.

3.2 Produktion

Der Betrieb verfügt über eine Produktionsfläche von 30 Hektar, davon 8 Hektar Gewächshausfläche. In den Gewächshäusern kommen moderne Technologien wie computergestützte Klimatisierungssysteme zum Einsatz. Auf den Freiflächen wird nach dem Prinzip der Fruchtfolge gearbeitet, um die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten.

Das Geschäftsjahr 2023 war durch überwiegend günstige Wetterbedingungen geprägt. Die heiße Sommerperiode erforderte jedoch den verstärkten Einsatz von Schattierungsnetzen und zusätzlichen Bewässerungsmaßnahmen. Insgesamt wurden ungefähr 134 Millionen Jungpflanzen produziert, was einem Rückgang von etwa 8,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Ein bedeutender Schritt war die Einführung eines neuen Substrats, das zu 30 % Torf-frei ist. Dies reduziert die CO2-Bilanz des Betriebs und entspricht den wachsenden Erwartungen der Kundschaft hinsichtlich nachhaltiger Produktionsmethoden.

3.3 Absatz und Kundenstruktur

Der Absatz lag mit 134 Mio. Pflanzen 8,1 % unter Vorjahr, wobei der Umsatz bei 13,0 Mio. € lag (+4,9% im Vergleich zum Vorjahr). Hauptabsatzmärkte sind Deutschland (62,0 % des Umsatzes), die Schweiz und Frankreich.

Kundengruppen:

• Großabnehmer (Gärtnereien und Biolandwirte): 90,22 % des Umsatzes

• Wiederverkäufer (Händler): 9,78 %

3.3 Personal

Der Betrieb beschäftigt 50 festangestellte Mitarbeiter und bis zu 50 Saisonkräfte. Die Personalstruktur ist ausgewogen, allerdings erschweren Fachkräftemangel und steigende Lohnkosten die Rekrutierung. Um dem entgegenzuwirken, wurden interne Fortbildungsprogramme eingeführt, die bestehende Mitarbeitende schulen und weiterqualifizieren.

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Kennzahlen haben sich entsprechend unseren Erwartungen wie folgt entwickelt:

• Umsatzerlöse: 13,0 Mio. € (Steigerung von 4,9% im Vergleich zum Vorjahr)

• Ergebnis vor Steuern: - 2,0 Mio. € (Minderung um 3,9 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr infolge des Verschmelzungsverlustes in Höhe von 2,9 Mio. €)

4. Chancen und Risiken

Chancen

Wachsender Bio-Markt - Die Nachfrage nach Bio-Produkten steigt kontinuierlich, da Verbraucher zunehmend auf Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung achten. Jungpflanzenproduzenten könnten von diesem Trend profitieren.

Förderungen und Subventionen - Es gibt staatliche Förderprogramme und EU-Zuschüsse für nachhaltige Landwirtschaft, die Investitionen in moderne Gewächshaustechnologien und Bio-Produktion unterstützen.

Technologische Fortschritte - Neue Technologien wie automatisierte Bewässerungssysteme, LED-Beleuchtung und vertikale Anbausysteme können die Effizienz und Produktivität in der Produktion unter Glas steigern.

Klimaschutz und Regionalität - Der Fokus auf regionale Produktion und kurze Lieferketten bietet Bio-Produzenten in Deutschland Wettbewerbsvorteile gegenüber Importen.

Innovative Anbaumethoden - Der Einsatz von nachhaltigen Substraten und biologischen Schädlingsbekämpfungsmethoden kann die Attraktivität der Jungpflanzen bei Bio-Landwirten erhöhen.

Risiken

Steigende Energiekosten - Der Betrieb von Gewächshäusern ist energieintensiv, und steigende Kosten für Gas oder Strom können die Wirtschaftlichkeit gefährden.Regulierungsdruck - Strengere Vorschriften für Bio-Produkte oder erhöhte Anforderungen an den Gewächshausbetrieb könnten zusätzliche Kosten oder Anpassungen erfordern.

Klimatische Herausforderungen - Wetterextreme, wie längere Kälte- oder Hitzeperioden, können trotz des kontrollierten Anbaus unter Glas zu Problemen führen, etwa durch höhere Kühl- oder Heizkosten.

Konkurrenzdruck -Internationale Anbieter, insbesondere aus Ländern mit niedrigeren Produktionskosten, könnten den Markt unter Druck setzen.

Arbeitskräftemangel - Der Fachkräftemangel in der Landwirtschaft macht es schwieriger, qualifiziertes Personal zu finden, insbesondere für spezialisierte Tätigkeiten in der Bio-Jungpflanzenproduktion.

Marktsättigung - In einigen Regionen könnte es durch einen Überschuss an Bio-Jungpflanzen zu Preisverfall oder Absatzschwierigkeiten kommen.

5. Strategische Ausrichtung und Ausblick

Im Geschäftsjahr 2024 werden Umsatzerlöse leicht unter dem Niveau des Vorjahres und ein Ergebnis vor Steuern deutlich über Vorjahr erwartet. Das Geschäftsjahr steht im Zeichen der Übergabe vom derzeitigen Inhaber an einen neuen Geschäftsführer, der Ende 2024 die vollständige Leitung des Unternehmens übernehmen und weiterführen wird. Das Investitionsbudget für 2024 wird auf etwa 650.000 € erhöht und vor allem in moderne Beleuchtungssysteme für die Produktion von Warmpflanzen (wie Tomaten, Paprika und Zucchini) investiert. Diese Maßnahme steigert sowohl die Produktionskapazität als auch die Produktqualität der Warmpflanzen und trägt unmittelbar zur Erhöhung von Umsatz und Ertrag bei. Langfristig wird das Unternehmen auf höhere Effizienz und Wachstum vorbereitet um den Marktansprüchen und dem zunehmenden Preisdruck gerecht zu werden.

Auf Basis der aktuellen Geschäftsentwicklung wird für das Jahr 2025 ein Umsatz von 12,6 Mio. EUR, ein Rohertrag von 7,7 Mio. EUR und ein EBT von 0,9 Mio. EUR erwartet. Trotz bestehender Unsicherheiten geht das Management von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.909.240,04 1.817.584,17
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.790.397,58 62.004,58
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.679.175,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 111.222,58 62.004,58
II. Sachanlagen 2.376.595,00 1.237.783,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 143.563,00 180.133,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.287.147,00 413.205,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 945.885,00 644.445,00
III. Finanzanlagen 742.247,46 517.796,59
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.010,98
2. Beteiligungen 60.898,77
3. Sonstige Finanzanlagen 669.337,71 517.796,59
B. Umlaufvermögen 5.640.968,03 4.794.141,67
I. Vorräte 1.667.537,57 1.874.723,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.912.405,89 2.194.370,24
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 19.290,82 19.290,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.061.024,57 725.047,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 104.387,10 2.360,00
D. Aktive latente Steuern 550.200,00
Summe Aktiva 11.204.795,17 6.614.085,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.065.427,10 3.311.447,70
I. eingefordertes Kapital 400.000,00 200.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen 0,00 -200.000,00
II. Kapitalrücklage 103.000,00 78.000,00
III. Gewinnvortrag 3.033.447,70 1.730.209,06
IV. Jahresfehlbetrag 1.471.020,60 -1.303.238,64
B. Rückstellungen 112.740,00 179.088,32
C. Verbindlichkeiten 9.026.628,07 3.123.549,82
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.400.000,00 1.145.886,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 800.000,00 1.145.886,99
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.600.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.495.761,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 1.495.761,20
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.057.273,97
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 82.273,97
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 975.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 4.569.354,10 481.901,63
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 469.354,10 481.901,63
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.100.000,00
Summe Passiva 11.204.795,17 6.614.085,84

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.119.295,12 7.722.828,47
2. Personalaufwand 3.286.734,39 3.000.159,19
a) Löhne und Gehälter 2.742.491,23 2.529.101,61
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 544.243,16 471.057,58
davon für Altersversorgung 9.423,20 10.474,38
3. Abschreibungen 995.996,64 393.987,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 995.996,64 393.987,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.393.188,54 2.415.751,63
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung -6.781,83 31.606,28
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.171,88
davon aus verbundenen Unternehmen 10.171,88
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 474.767,77 69.665,64
davon an verbundene Unternehmen 82.273,97 24.485,93
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -550.199,74 540.026,18
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 550.200,00
8. Ergebnis nach Steuern -1.471.020,60 1.303.238,64
9. Jahresfehlbetrag 1.471.020,60 -1.303.238,64

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Natterer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Vaihingen an der Enz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 763028

2. Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Mit notariellem Verschmelzungsvertrag vom 24.08.2023 wurde die Natterer Erwerbsgesellschaft mbH (Amtsgericht Bremen, HRB 38798 HB) auf die Natterer GmbH verschmolzen. Hierdurch gingen das Vermögen und die Schulden der Gesellschaft zu Buchwerten auf die Natterer GmbH als aufnehmende Gesellschaft über. Im Vermögen der Natterer Erwerbsgesellschaft mbH befanden sich unter anderem die entgeltlich erworbenen Anteile der Natterer GmbH. Durch die Gesamtrechtsnachfolge werden keine eigenen Anteile erworben und die Aktivierung eines Firmenwertes auf Ebene der Natterer GmbH scheidet wegen des Aktivierungsverbotes für originären Firmenwert aus. Die Anschaffungskosten der Anteile in Höhe von 2.939.540,98 Euro wurden daher im Geschäftsjahr als laufender Aufwand in den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Durch die Verschmelzung ergaben sich ferner im Wesentlichen die folgenden Zugänge:

- Geschäfts- oder Firmenwert: TEUR 1.778
- Sachanlagen: TEUR 1.858
- Finanzanlagen: TEUR 92
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: TEUR 600
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: TEUR 3.400

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr Abgang wurde unterstellt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die im Vorjahr ausgewiesenen Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit einem Steuersatz von 30 % bewertet. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

4. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Abweichend zum Vorjahr wurden die Pflanzen im Aufwuchs im Berichtsjahr in den unfertigen Erzeugnissen und deren Veränderung zum Vorjahr in der Bestandsveränderung ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte ein Ausweis in den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie im Materialaufwand. Der Vorjahresausweis wurde angepasst.

5. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 639.118,43 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.635.115,07 Euro

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 62.004,58 50.005,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.778.002,18 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 62.004,58 1.828.007,18 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 219.375,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 550.859,30 1.148.542,02 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.106.392,63 886.652,44 0,00
Summe Sachanlagen 1.876.626,93 2.035.194,46 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 12.010,98 0,00
2. Beteiligungen 0,00 60.898,77 0,00
3. sonstige Ausleihungen 518.071,09 151.541,12 0,00
Summe Finanzanlagen 518.071,09 224.450,87 0,00
Summe Anlagevermögen 2.456.702,60 4.087.652,51 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 112.009,58
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.778.002,18
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.890.011,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 219.375,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.699.401,32
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.993.045,07
Summe Sachanlagen 0,00 3.911.821,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 12.010,98
2. Beteiligungen 0,00 60.898,77
3. sonstige Ausleihungen 0,00 669.612,21
Summe Finanzanlagen 0,00 742.521,96
Summe Anlagevermögen 0,00 6.544.355,11
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 787,00 0,00 0,00 787,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 98.827,18 0,00 0,00 98.827,18
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 99.614,18 0,00 0,00 99.614,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.242,00 36.570,00 0,00 0,00 75.812,00
2. technische Anlagen und Maschinen 137.654,30 274.600,02 0,00 0,00 412.254,32
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 461.947,63 585.212,44 0,00 0,00 1.047.160,07
Summe Sachanlagen 638.843,93 896.382,46 0,00 0,00 1.535.226,39
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 274,50 0,00 0,00 0,00 274,50
Summe Finanzanlagen 274,50 0,00 0,00 0,00 274,50
Summe Anlagevermögen 639.118,43 995.996,64 0,00 0,00 1.635.115,07
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 111.222,58 62.004,58
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.679.175,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.790.397,58 62.004,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 143.563,00 180.133,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.287.147,00 413.205,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 945.885,00 644.445,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.376.595,00 1.237.783,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 12.010,98 0,00
2. Beteiligungen 0,00 60.898,77 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 669.337,71 517.796,59
Summe Finanzanlagen 0,00 742.247,46 517.796,59
Summe Anlagevermögen 0,00 4.909.240,04 1.817.584,17

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt, da dieser Zeitraum dem typischen Lebenszyklus der Produkte entspricht.

Eigenkapital

Im Berichtsjahr wurde die Kapitalrücklage um 25.000,00 Euro erhöht. Ferner erfolgte die Einzahlung der ausstehenden Einlage in Höhe von 200.000,00 Euro.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 550.200,00 Euro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0,00
Aktivierung latenter Steuern 550.200,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 550.200,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

• Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 28.340,00 Euro

• Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von 24.400,00 Euro

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 5.075.000,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) und entfällt in Höhe von 4.100.000,00 Euro auf die sonstigen Verbindlichkeiten und in Höhe von 975.000,00 Euro auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Wesentlichen durch die Abtretung von Kundenforderungen sowie von Ansprüchen aus Stromeinspeisung und die Sicherungsübereignung eines Anlagengutes gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Darlehensverbindlichkeit gegenüber einem im Berichtsjahr tätigen Organ in Höhe von 4.100.000,00 Euro enthalten.

Mitzugehörigkeitsvermerk Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Darlehen.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 550.200,00 Euro. Diese resultieren im Wesentlichen aus Verlustvorträgen.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 550.200,00 Euro.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 6.225.000,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

• Pachtvertrag für die Gärtnerei (TEUR 5.950)

• Mietverträge für Betriebsgebäude (TEUR 70)

• Leasingverträge für bewegliche Wirtschaftsgüter (TEUR 205)

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen:

• Pachtvertrag für die Gärtnerei (TEUR 5.950)

Vorteile der Leasing- und Mietverträge gegenüber dem Erwerb der Vermögensgegenstände liegen in der Liquiditätsschonung, wesentliche Risiken sind hiermit nicht verbunden.

6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 2.939.540,98 Euro für die Anschaffungskosten der Natterer Erwerbsgesellschaft an der Natterer GmbH für die ein Aktivierungsverbot besteht und die nicht als eigene Anteile ausgewiesen werden dürfen.

7. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 63,50
Angestellte 8,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 73,50
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 64,50
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 9,00

Namen der Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörten an:

Ulrich Natterer ausgeübter Beruf: Gärtner (bis 05.02.2025)
Pieter Schapers ausgeübter Beruf: Kaufmann (seit 07.03.2024)

Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
Euro
Eigenkapital
Euro
Natterer Biologique Maroc S.A.R.L., Marokko 100,00% -76.326,93 219.714,09

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 1.471.020,60 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von 3.033.447,70 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn von 1.562.427,10 Euro der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 1.562.427,10 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Vaihingen an der Enz, im Februar 2025

Pieter Schapers

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Natterer GmbH

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Natterer GmbH, Vaihingen an der Enz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Natterer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von T-€ 1.668 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen.

Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hinweis auf Erstprüfung

Der Jahresabschluss und Lagebericht der Natterer GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurden nicht geprüft.

 

Heilbronn, den 21. Februar 2025

Remmlinger + Partner Treuhand Partnerschaftsgesellschaft mbB Buchprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft

Joachim Remmlinger, vereidigter Buchprüfer

Birgit Sandrisser, Wirtschaftsprüferin

News & Media Coverage

Insolvency Notices

Current insolvency proceedings

Check if there are any insolvency proceedings for this company

Commercial Register Documents

Shareholder List
Current Print (Aktueller Abdruck)
Chronological Print (Chronologischer Abdruck)
The information on this page is sourced from public sources, official registries, or provided by third-party providers. Fusionbase does not guarantee the accuracy, completeness, or timeliness of the data. If you have any questions or suggestions, feel free to contact us via the contact form.