IMS
Messsysteme GmbH
Heiligenhaus
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die IMS Messsysteme GmbH ist einer der weltweit
führenden Hersteller von Röntgen-, Isotopen- und
optischen Messsystemen für die Stahl-, Metall- und
Aluminiumindustrie. Die Messsysteme werden in diesen
Industrien zur Materialprüfung eingesetzt.
2. Forschung und Entwicklung
Im Geschäftsjahr 2023 wurden etwa 4,0 Mio. Euro
(Vorjahr 3,3 Mio. Euro) für die Forschung und
Entwicklung neuer Produkte sowie die Optimierung interner
Prozesse aufgewendet. Dies entspricht 4,0% vom Umsatz. Die
Entwicklungsaktivitäten konzentrieren sich im
Wesentlichen auf radiometrische und optische Messsysteme.
Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist
unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Insgesamt waren
im Geschäftsjahr 2023 32 Mitarbeiter für die
Weiterentwicklung unserer Produkte sowie in der Forschung
tätig
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Als Anlagenbauer von Messsystemen für die Stahl-
und Aluminiumindustrie ist unser Unternehmensergebnis eng
mit der wirtschaftlichen Konjunkturentwicklung weltweit und
insbesondere mit der Entwicklung in den wichtigen
Absatzmärkten China, USA, Korea und Indien
verknüpft.
Stahl wird in unterschiedlicher Form und
Qualität in einer Vielzahl von Produkten eigensetzt.
Etwa 52% des weltweit produzierten Stahls wird in
Gebäuden und Infrastrukturprojekten (Brücken,
Gebäuden, Schienen, Windkraftanlagen etc.) verwendet.
Rund 16% wird in Industrieanlagen (Kräne, Baumaschinen
etc.) verwendet, 12% in der Automobilindustrie, 10% in
direkten Metallprodukten (Möbeln, Dosen, Werkzeuge
etc.), 5% im Schiffs- und Zugbau, 3% in elektrischen
Anlagen und Motoren und 2% Haushaltsgeräten. (Quelle:
World Steel Association,
https://worldsteel.org/steel-topics/steel-markets/
(05.03.2024)).
In jedem Produkt und in jeder Dienstleistung wohnt
Stahl inne, auch wenn das Produkt selbst keinen Stahl
beinhaltet. Für die Herstellung, die Lagerung oder den
Transport einer Ware oder für die Erbringung einer
Dienstleistung wird stets Stahl benötigt.
Aus diesem Grund hängt die Stahlindustrie,
sowohl die Erzeuger als auch die nachgelagerten Veredler,
stark von der weltweiten Konjunkturentwicklung ab.
Wir selbst sehen uns einem starken Wettbewerb auf den
nationalen und internationalen Märkten ausgesetzt.
Dieser Wettbewerb konzentriert sich im Wesentlichen auf
Preiskonkurrenz im Bereich einfacher Messsysteme und ist
regional unterschiedlich zu bewerten. Vorteilhaft für
uns erweist sich die Möglichkeit, den Kunden Gesamt-
und Individuallösungen mit unterschiedlichsten
Messeinrichtungen in höchster Qualität und mit
enormer Messpräzision anbieten zu können. Auch
die Möglichkeit, neue und kundenindividuelle
Lösungen anzubieten sowie ein weltweites Service- und
Ersatzteilgeschäft mit Ansprechpartnern vor Ort,
überzeugt unsere Kunden.
2. Geschäftsverlauf
Die Nachfrage nach unseren Systemen, Ersatzteilen und
Dienstleistungen war im Geschäftsjahr 2023 sehr hoch.
Es wurden sowohl neue Anlagen an neue Kunden verkauft, alte
Anlagen durch neue Anlagen mit moderneren und
leistungsstärkeren Messsystemen ersetzt, als auch
vorhandene Anlagen mit neuen Messkomponenten ausgestattet.
Die Kunden der IMS befinden sich in einem starken
Qualitäts- und Preiswettbewerb. Unsere Messsysteme
sorgen nicht nur für eine Qualitätsverbesserung
und eine lückenlose Qualitätssicherung und
-protokollierung während des Produktions- und
Veredelungsprozesses, sondern reduzieren auch den Ausschuss
und sparen somit Kosten. Hierdurch schaffen unsere Systeme
einen schnellen Mehrwert für unsere Kunden mit sehr
kurzen Amortisationszeiten. Genau hier sehen wir auch in
Zukunft unser Hauptabsatzpotenzial.
Die seit Mitte des Jahres 2021 bestehenden
Lieferengpässe und damit einhergehende Preisanstiege
bei verschiedenen Teilen haben sich 2023 deutlich
entspannt. Die eingeleiteten Maßnahmen wie die Suche
nach neuen oder zusätzlichen Lieferanten, der
Abschluss gezielter Rahmenverträge mit entsprechenden
Volumen und Laufzeiten und die Erhöhung der
Lagerhaltung kritischer Komponenten waren ebenfalls
erfolgreich. Gleichzeitig wurden die Verkaufspreise
überarbeitet, um die höheren Einkaufspreise an
unsere Kunden weiterzugeben.
Erneut haben wir von unseren weltweiten
Niederlassungen und Vertretungen profitiert und unsere
Marktanteile ausbauen können. Ferner wurden wichtige
neue Referenzanlagen bei Kunden erfolgreich in Betrieb
genommen.
Der Umsatz aus dem operativen Geschäft als
wichtiger finanzieller Leistungsindikator stieg um 13,8%
(Vorjahr: 21,9%) von 87,2 Mio. Euro auf 99,3 Mio. Euro.
Somit konnte die Prognose in Höhe von 85,0 Mio. Euro
deutlich übertroffen werden.
Im gleichen Zeitraum stieg die operative
Gesamtleistung (operative Umsatzerlöse und
Bestandsveränderung) auf 102,1 Mio. Euro (Vorjahr:
91,5 Mio. Euro) und damit um 11,7%.
Als Ergebnis des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes
(BilRUG) werden auch Erträge, die nicht zum operativen
Geschäft unseres Unternehmens gehören (z.B.
Mieterträge oder Erträge aus der Stromeinspeisung
der Solaranlage) in den Umsatzerlösen des Unternehmens
dargestellt. Diese nicht operativen Umsatzerlöse
betrugen im Geschäftsjahr 2023 769 TEuro (Vorjahr: 549
TEuro).
In Deutschland wurden 19,7% der operativen
Umsatzerlöse erwirtschaftet. Der direkte Exportanteil
(inkl. Europa) lag somit bei 80,3%. Unter Einbeziehung der
indirekten Exporte, bezogen auf das operative
Geschäft, wurden über 91,7% aller Anlagen ins
Ausland verkauft.
Die Mitarbeiterzahl (Vollzeitäquivalente) im
Unternehmen ist im Jahresdurchschnitt auf 351 (Vorjahr:
331) gestiegen. Dies bedeutet einen Zuwachs von 6,0%.
Die Gesamtleistung je Mitarbeiter (ohne
Auszubildende) lag mit 320 TEuro über dem Vorjahr (302
TEuro).
3. Lage der Gesellschaft
Ertragslage
Die Ertragslage war im Geschäftsjahr 2023
für die IMS Messsysteme GmbH sehr positiv.
Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 10,5 Mio.
Euro (Vorjahr: 16,1 Mio. Euro). Es ist bei der Bewertung
der Ertragslage und auch der Leistungsindikatoren zu
berücksichtigen, dass das Ergebnis 2022 einen Ertrag
in Höhe von 5,7 Mio. Euro aus der Verschmelzung der
surcon GmbH auf die IMS Messsysteme GmbH sowie
Beteiligungserträge von Tochterunternehmen in
Höhe von 2,7 Mio. Euro beinhaltet. Das Ergebnis 2023
berücksichtigt demgegenüber nur
Beteiligungserträge in Höhe von 0,8 Mio. Euro.
Bereinigt um diese Sondereffekte läge das Ergebnis vor
Steuern bei 9,7 Mio. Euro (Vorjahr: 7,7 Mio. Euro).
Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern als
wichtiger finanzieller Leistungsindikator betrug im
Geschäftsjahr 2023 24,9% (Vorjahr: 49,3%). Die
Gesamtkapitalrentabilität vor Steuern belief sich auf
15,4% (Vorjahr: 26,2%).
Die größten Aufwandspositionen waren der
Materialaufwand mit 51,0 Mio. Euro (Vorjahr: 44,2 Mio.
Euro), der Personalaufwand mit 26,9 Mio. Euro (Vorjahr:
26,5 Mio. Euro) und die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen mit 15,2 Mio. Euro (Vorjahr: 13,3 Mio. Euro).
Die Materialeinsatzquote lag bei 49,6% im
Verhältnis zur Gesamtleistung (Vorjahr: 48,0%) und ist
damit gegenüber 2022 leicht gestiegen. Gründe
für die leicht schlechtere Materialeinsatzquote sind
der gestiegene Umsatz an Kaltbandanlagen mit höherer
Materialeinsatzquote und das leicht gesunkene
Ersatzteilgeschäft.
Die Rohgewinnmarge hat sich demzufolge gegenüber
dem Vorjahr mit 50,4% (Vorjahr: 52,0%) leicht
verschlechtert.
Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr
trotz einem deutlichen Anstieg der Mitarbeiterzahl von 331
auf 351 mit 26,9 Mio. Euro (Vorjahr: 26,5 Mio. Euro) nur
leicht gestiegen. Grund für diesen moderaten Anstieg
ist der Rückgang der Tantieme um 0,7 Mio. Euro, die
den gestiegenen Aufwand für Löhne und
Gehälter um 0,9 Mio. Euro weitestgehend kompensiert
hat.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit
15,2 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahr (Vorjahr:
13,3 Mio. Euro). Gründe hierfür sind die
gestiegenen umsatzabhängigen Aufwandspositionen wie
Verkaufsprovisionen, Versand-/Transportkosten und
Reisekosten sowie mit 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio.
Euro) hohen Fremdleistungen für
Entwicklungstätigkeiten
Finanzlage
Der erwirtschaftete Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit (gemäß DRS 21) als
weiterer finanzieller Leistungsindikator lag bei 1,1 Mio.
Euro (Vorjahr: 13,9 Mio. Euro). Wesentliche Gründe
für diesen, bei einem Jahresüberschuss von 7,3
Mio. Euro, verhältnismäßig geringen
Cashflow ist die stichtagsbedingte Zunahme der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen (+5,2 Mio. Euro) und der
Aufbau der Vorräte (+5,6 Mio. Euro). Dem
gegenüber stehen auf der Passivseite ein Aufbau an
Rückstellungen (+2,6 Mio. Euro und hiervon
insbesondere Steuerrückstellungen (+2,0 Mio. Euro)
sowie ein Aufbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen und sonstigen Verbindlichkeiten (+0,8 Mio.
Euro). Der erwirtschaftete Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit hat sich somit angemessen
entwickelt, zeigte jedoch nicht die im Vorjahr erwartete
positive Entwicklung. Dies nicht zuletzt vor dem
Hintergrund der gestiegenen Bevorratung im
Vorratsvermögen zur Vermeidung von
Lieferengpässen.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war
im Geschäftsjahr aufgrund erhaltener
Ausschüttungen von unseren Tochterunternehmen in
Höhe von 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 2,7 Mio. Euro)
insgesamt mit 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 2,4 Mio. Euro) erneut
positiv.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit fiel
mit -4,0 Mio. Euro (Vorjahr: -9,0 Mio. Euro) insgesamt
negativ aus. Grund hierfür waren Auszahlungen an die
Anteilseigner (1,8 Mio. Euro) sowie die weiterhin hohe
Tilgungsleistung der Bankdarlehen und die mit den
Bankdarlehen zusammenhängenden Zinsaufwendungen (2,2
Mio. Euro).
Insoweit hat sich der Bestand an liquiden Mitteln
unseres Unternehmens gegenüber dem Vorjahr
stichtagsbezogen verschlechtert. Er betrug trotzt der hohen
Abflüsse aus der Finanzierungstätigkeit zum
Jahresende 9,9 Mio. Euro (Vorjahr: 12,1 Mio. Euro). Diesem
Bestand stehen Darlehen mit einer Restlaufzeit von unter
einem Jahr in Höhe von 0,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1,5
Mio. Euro) gegenüber. Es liegt eine fristenkongruente
Finanzierung vor.
Ziel des Unternehmens und der IMS-Gruppe ist es, den
gesamten Finanzbedarf über den erwirtschafteten
operativen Cashflow abzudecken.
Vermögenslage
Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug die
Eigenkapitalquote 68,6% (Vorjahr: 67,4%), wobei das
gezeichnete Kapital 28,6% am Gesamtkapital ausmachte.
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr
um 7,0 Mio. Euro auf 69,4 Mio. Euro erhöht.
Auf der Aktivseite sank das Anlagevermögen um
0,9 Mio. Euro. Wesentlich ist hierbei der Abbau der
Ausleihungen um 0,5 Mio. Euro. Unter Einbeziehung der
Erhöhung der langfristigen sonstigen
Vermögensgegenstände (+0,2 Mio. Euro) reduzierte
sich das langfristige Vermögen um 0,7 Mio. Euro. Die
Vorräte stiegen um 5,6 Mio. Euro, die Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen um 5,2 Mio. Euro und die
sonstigen kurzfristigen Vermögensgegenstände um
0,2 Mio. Euro. Die Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen sanken um 1,0 Mio. Euro und die die liquiden
Mittel um 2,1 Mio. Euro auf 9,9 Mio. Euro.
Auf der Passivseite erhöhte sich das
Eigenkapital um 5,5 Mio. Euro, was dem hohen
Jahresüberschuss von 7,3 Mio. Euro geschuldet ist.
Gegenläufig wirkten sich die Ausschüttungen an
die IMS Holding GmbH & Co. KG in Höhe von 1,8 Mio.
Euro aus. Die Erhöhung der Rückstellungen um
2,6 Mio. Euro ist im Wesentlichen auf erhöhte
Steuerrückstellungen (+2,0 Mio. Euro)
zurückzuführen. Durch die gute
Liquiditätssituation wurden
Sondertilgungsmöglichkeiten genutzt und die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 2,0
Mio. Euro abgebaut.
Die Anlagendeckung liegt nach wie vor auf einem guten
Niveau. Durch Aktivierung der Beteiligung an der IMS
Röntgensysteme GmbH zum fortgeführten Buchwert
von 10,1 Mio. Euro im Jahr 2022 deckt das gezeichnete
Kapital des Unternehmens nicht mehr das gesamte
Anlagevermögen ab.
Generell verfolgt das Unternehmen eine restriktive
Ausschüttungspolitik und hat eine entsprechend hohe
Thesaurierungsquote.
Das Working Capital als Saldo aus Vorräten sowie
Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen hat sich von 9,5 Mio. Euro auf 19,1 Mio. Euro
deutlich erhöht. Grund hierfür ist der Aufbau an
Vorräten (+5,6 Mio. Euro), der Aufbau an kurzfristigen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
(+5,2 Mio. Euro) sowie gegenläufig ein
Aufbau der kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen (+1,2 Mio. Euro).
4. Finanzielle und nicht finanzielle
Leistungsindikatoren
Zur Steuerung der Gesellschaft verwendet die IMS
Messsysteme GmbH im Wesentlichen
Steuerungsgrößen, die sich aus operativen
Kennzahlen ableiten. Insbesondere werden die finanziellen
Leistungsindikatoren Umsatz, Auftragseingang,
Rohgewinnmarge, Eigenkapitalrendite vor Steuern sowie der
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
verwendet.
Weitere Erläuterungen sowie die Zusammensetzung
der Kennzahlen sind im Rahmen der Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage dargestellt.
Neben den finanziellen Kennzahlen wird die
Entwicklung unseres Unternehmens maßgeblich durch
nicht finanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Sie
betreffen die Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitern sowie
die Technologieposition. Als wesentliche nicht finanzielle
Leistungsindikatoren sind daher insbesondere die
Innovationsfähigkeit der Gesellschaft in Bezug auf
Produkte sowie das Ideenmanagement und die
Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter zu nennen, aus
denen zahlreichen Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet
werden konnten.
Es wurden weiterhin wichtige Entwicklungen zur
Marktreife gebracht und Referenzsysteme bei Kunden
erfolgreich in Betrieb genommen.
III. Prognosebericht
Die Auftragsvorlage im Anlagengeschäft
(inklusive Modernisierungen) für 2024 beläuft
sich auf 87,0 Mio. Euro (Vorjahr: 80,4 Mio. Euro) und liegt
damit erneut auf einem historischen Höchstwert. Die
Nachfrage nach unseren Systemen und auch nach Ersatzteilen
ist sehr hoch. Für 2025 haben wir bereits
Anlagenaufträge (inklusive Modernisierungen) in
Höhe von 18,0 Mio. Euro in den Büchern.
Steigende Energiepreise und stets neue
bürokratische Auflagen belasten das Ergebnis, die
Inflation sorgt für Ungewissheit,
Planungsschwierigkeiten und steigende Personalkosten und
der Fachkräftemangel sorgt, trotz konsequenter
Ausbildung in allen Unternehmensbereichen, für
Probleme bei der Besetzung von offenen Stellen.
Darüber hinaus sorgt der Krieg in der Ukraine
dafür, dass das Geschäft mit russischen Kunden
aufgrund von EU-Sanktionen komplett zum Erliegen gekommen
ist.
Auch wenn die Wirtschaft insgesamt und die
Märkte von hoher Unsicherheit geprägt sind, so
bewerten wir die Aussichten für unser Unternehmen als
gut. Die Auftragsvorlage ist hervorragend und die
Angebotsbücher sind gut gefüllt. Die
Rahmenbedingungen können sich jedoch sehr schnell
ändern und die Einschätzung der Entwicklung und
der Perspektive für die Stahl- und Aluminiumindustrie
als Hauptabsatzbranche unseres Unternehmens ist nur schwer
möglich.
Unser Unternehmen ist auf seinen Märkten
hervorragend positioniert. Das Unternehmen ist sehr solide
finanziert und flexibel im Bereich seiner Produkte, seiner
internen Prozesse und seiner Organisation. Gezielte
Investitionen in die Produktionsstandorte in Deutschland,
den USA, China und Indien, in die weltweiten Vertriebs- und
Serviceniederlassungen, in die Entwicklung neuer und die
Optimierung bestehender Systeme und in die Verbesserung
interner Prozesse und neuer Hard- und Softwarelösungen
sorgen für nachhaltiges und zielorientiertes
Wirtschaften. Durch unseren klaren Fokus auf den gesamten
Weltmarkt und nicht speziell auf einzelne Regionen sind wir
unabhängiger von der Entwicklung einzelner
Märkte.
Insgesamt erwarten wir trotz der sehr hohen
Auftragsvorlage für 2024 eine gegenüber dem
Geschäftsjahr 2023 nur leicht verbesserte Entwicklung
unseres Geschäfts.
Für das Jahr 2024 gehen wir von Umsätzen in
Höhe von ca. 105,0 Mio. Euro sowie mittelfristig von
Umsätzen zwischen 100,0 und 110,0 Mio. Euro aus.
Für 2024 wird ebenfalls eine leicht verbesserte
Finanz- und Ertragslage in Bezug auf den operativen
Cashflow und die Ertragskennzahlen erwartet. Eine Prognose
über 2024 hinaus ist hier aufgrund der Vielzahl von
ungewissen Entwicklungen nicht möglich.
IV. Chancen- und Risikobericht
Im Allgemeinen bewerten und quantifizieren wir die
Risiken und Chancen basierend auf der Wahrscheinlichkeit
ihres Eintretens im Zusammenhang mit den möglichen
Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des
Unternehmens entsprechend dem nachfolgenden Schema:
|
Wahrscheinlichkeit
|
Wahrscheinlichkeit
|
Wahrscheinlichkeit
|
Wahrscheinlichkeit
|
Wahrscheinlichkeit
|
Auswirkung
|
=20%
|
21%-40%
|
41%-70%
|
71%-90%
|
>90%
|
gering
|
niedrig
|
niedrig
|
niedrig
|
niedrig
|
niedrig
|
moderat
|
niedrig
|
niedrig
|
mittel
|
mittel
|
mittel
|
signifikant
|
niedrig
|
mittel
|
mittel
|
hoch
|
hoch
|
kritisch/umfassend
|
mittel
|
mittel
|
hoch
|
hoch
|
kritisch/erheblich
|
Wir bewerten folgenden Risiken und Chancen als
wesentlich für das Unternehmen:
1. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken
Konjunkturelle Entwicklungen, politische und
wirtschaftliche Einflussnahmen oder Veränderungen der
rechtlichen Rahmenbedingungen können die Nachfrage und
den Absatz in einzelnen Regionen beeinträchtigen und
sind von uns nicht beeinflussbar.
Durch eine Konzentration in der Stahl- und
Aluminiumindustrie kann die Abhängigkeit von einzelnen
Kunden zunehmen und den Preisdruck erhöhen.
Eine breite Kundenstruktur und die Fokussierung auf
den gesamten Weltmarkt reduzieren die Abhängigkeiten
von einzelnen Kunden und Regionen erheblich.
Insgesamt bewerten wir dieses Risiko als moderat.
Ertragsorientierte Risiken
Die einkaufsseitigen Lieferengpässe und
Preisanstiege haben sich 2023 nicht in dem Maße
fortgesetzt. Die eingeleiteten Gegenmaßnahmen, wie
neue und zusätzliche Lieferanten, gezielte
Rahmenverträge mit entsprechenden Volumen und
Laufzeiten und die Erhöhung der Lagerhaltung
kritischer Komponenten, waren erfolgreich. Gleichzeitig
wurden die Verkaufspreise überarbeitet, um die
höheren Einkaufspreise an unsere Kunden weiterzugeben.
Die Preisentwicklung für Strom und Gas belastet
das Ergebnis. Hinzu kommt die Ungewissheit, ob es
zukünftig in Deutschland zu temporären
Stromausfällen kommt. Die IMS Messsysteme GmbH ist
kein Unternehmen mit einem besonders hohen
Energieverbrauch. Dennoch führen die Preisanstiege zu
erhöhen Kosten und im Falle von Stromausfällen
wäre keine Produktion mehr möglich.
Stets neue bürokratische Auflagen sorgen
für steigende Fixkosten und belasten das Ergebnis.
Die Inflation führt zu steigenden
Gehaltsforderungen und weiterhin steigenden Preisen
für alle bezogenen Waren und Leistungen. Ziel ist es,
diese durch gezielte Anpassungen der Verkaufspreise
aufzufangen, was jedoch bei längerfristigen
Verträgen und Projekten auf den internationalen
Märkten nicht immer möglich ist.
Technologische Fortschritte von Wettbewerbern sind in
der Hightech-Industrie nicht auszuschließen und
können derzeit noch nicht abzusehende
Wettbewerbsvorteile für die Konkurrenz bringen. Sie
sind aber gegenwärtig im Rahmen einer intensiven
Marktbeobachtung nicht erkennbar. Auch ist die
Markteintrittsbarriere sehr hoch, die Entwicklungszeiten
sind lang und rein regionale Märkte sind für neue
Wettbewerbsunternehmen zu klein und daher uninteressant.
Durch gezielte Produktverbesserungen, Innovationen und
Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung, sowie
einer gezielten Diversifikation im Produktportfolio tragen
wir den sich kontinuierlich ändernden
Markterfordernissen Rechnung.
In Summe bewerten wir das Ertragsrisiko in diesem
Jahr als moderat.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Im internationalen Geschäft bestehen
Währungsrisiken. Auch kann sich das Zahlungsverhalten
im Markt insgesamt ändern (z.B. längere
Zahlungsziele). Unser Ziel ist es, sich diesen Risiken zu
stellen und sie bei der Preisfindung sowie der Finanzierung
zu berücksichtigen.
Zur Reduzierung von Währungsrisiken setzen wir
geeignete Sicherungsinstrumente ein.
Wir bewerten das Währungsrisiko daher als
moderat.
Steigende Zinsen im Verlauf des Jahres haben die
Fremdfinanzierung verteuert. Finanzierungen sind bei der
IMS immer investitionsgebunden. Größere
Investitionen haben 2023 nicht stattgefunden,
Ersatzinvestitionen wurden aus dem operativen Cashflow
finanziert und die bestehenden Bankdarlehen durch die
Nutzung von Sondertilgungsmöglichkeiten weiter
reduziert. Aufgrund der sehr hohen Eigenkapitalquote und
der sehr guten Liquidität sind wir nur bedingt auf
eine Fremdfinanzierung angewiesen. Zudem sind die
Darlehenskonditionen für mögliche Investitionen
aufgrund unseres hervorragenden Ratings sehr gut. Daher ist
auch das Risiko steigender Zinsen überschaubar.
Unser Ziel ist es, den gesamten Bedarf an liquiden
Mitteln aus dem Cashflow des operativen Geschäfts zu
generieren. Für den Fall, dass sich dies aufgrund sich
verändernder Zahlungsströme einmal als schwierig
erweisen könnte, besteht die Möglichkeit, in
Zusammenarbeit mit unseren Hausbanken individuelle
Exportfinanzierungen in Betracht zu ziehen.
Für den kurzfristigen Finanzierungsbedarf stehen
uns bedarfsorientierte und mittelfristig festgeschriebene
Kreditlinien bei unseren Hausbanken zur Verfügung.
Wir bewerten daher das Zinsrisiko als gering.
Einem möglichen Ausfallrisiko bei
Lieferforderungen beugen wir durch gezielte
Bonitätsprüfungen unserer Kunden vor. Ferner
versuchen wir, das Risiko eines Zahlungsausfalls durch
entsprechende Zahlungsbedingungen, z. B. hohe Anzahlungen
oder Zahlung per L/C, gering zu halten. In
Einzelfällen findet auch eine Versicherung des
Fabrikationsrisikos und des Delkredererisikos über
Exportkreditversicherer statt.
Insofern beurteilen wir dieses Risiko als moderat.
Betriebsrisiken
Für Risiken, die sich aus dem gewöhnlichen
Geschäft heraus ergeben, wurden die erforderlichen
Versicherungen für Produkthaftung, Umwelthaftung,
Fabrikations- und Delkredererisiko, Feuer- und
Betriebsunterbrechung, Montage- und Transportversicherung
etc. gezeichnet.
Wir beurteilen das verbleibende Risiko als gering.
2. Chancenbericht
Ertragsorientierte Chancen
Der hohe Kosten- und Qualitätsdruck sowie eine
optimierte und fehlerfreie Produktion sorgen bei unseren
Kunden zu einem Modernisierungszwang und somit zu
Absatzmöglichkeiten für uns. Die letzten Jahre
haben gezeigt, dass kurzfristige Ersatzinvestitionen und
Modernisierungen an Bedeutung zunehmen. Dies
unterstützen wir durch die kontinuierliche
Verbesserung unserer bestehenden Produkte sowie die
Ergänzung der Produktpalette um neue innovative und
zukunftsweisende Systeme.
Ferner sind Optimierung des Produktportfolios im
Aftersales Geschäft geplant. Diese ermöglichen
uns eine noch stärkere Kundenbindung und weitere
Umsatzchancen.
Durch die verbundenen Vertriebsgesellschaften in den
wichtigsten Absatzmärkten des Unternehmens wurde und
wird die Kundennähe und
Marktbearbeitungsmöglichkeit kontinuierlich
verbessert. Dies schafft einen klaren Wettbewerbsvorteil
und neue Absatzmöglichkeiten.
Die Entwicklungen im Bereich der Röntgen- und
Multikamerasysteme bieten neue Absatzmöglichkeiten in
Branchen außerhalb der Stahl- und Aluminiumindustrie.
Diese werden geprüft, um durch gezielte
Produktdiversifikation unabhängiger von bestimmten
Branchen zu werden und neue Absatzmöglichkeiten zu
nutzen. So lassen sich diese Systeme in einer Vielzahl von
Anwendungen zur Qualitäts- und Sicherheitsprüfung
einsetzen.
Durch den Ausbau der Fertigung in den
Tochtergesellschaften in den USA und China sowie dem Bau
einer Fertigung in Indien, ergeben sich neue
Absatzmöglichkeiten für preisgünstige
Systeme in den jeweiligen Märkten, wodurch wir
Marktanteile von Wettbewerbern übernehmen können.
Insgesamt sehen wir für die Zukunft Chancen in
neuen Märkten, neuen Produkten sowie im Aftersales
Bereich.
3. Gesamtaussage
Unternehmerisches Handeln ist stets mit Risiken und
Chancen verbunden. Wir betreiben eine konservative
Risikobewältigungsstrategie. Hierzu zählt, dass
Gewinne durch das operative Geschäft erwirtschaftet
werden und nicht durch das Eingehen unnötiger Risiken
oder Spekulationen. Dort wo Risiken bestehen, werden diese
wenn möglich abgewälzt, d.h. auf Versicherungen
übertragen oder durch geeignete Maßnahmen, wie
z.B. den Einsatz von Derivaten im Bereich der
Währungssicherung, vermieden oder vermindert.
Unsere Hauptchancen liegen im Absatz hochmoderner,
spezieller und individueller Messsysteme mit einem
großen Technologievorsprung und entsprechenden
nachgelagerten Serviceleistungen.
Die Hauptrisiken liegen in nicht beeinflussbaren
wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.
Die aktive Risikobewältigung, sowie das gezielte
Eingehen von Risiken zur Chancenwahrung im Absatzbereich
sind unsere klaren Stärken und in unserem
Risikomanagementsystem fest verankert.
Vor dem Hintergrund der soliden Finanzierung sehen
wir uns für die Bewältigung der künftigen
Risiken gut gerüstet.
V. Risikoberichterstattung über die Verwendung
von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten
und Guthaben bei Kreditinstituten.
Wir verfügen über einen überwiegend
solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind selten.
Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit
vielen Kunden. Auch wird versucht das Risiko eines
Zahlungsausfalls durch hohe Kundenanzahlungen bzw.
Akkreditive oder den Abschluss von Kreditversicherungen
abzuschwächen.
Fremdwährungsforderungen werden, sofern
sinnvoll, durch geeignete Sicherungsgeschäfte
abgesichert.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich
finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels
Lieferantenkrediten und über mittelfristig
festgeschriebene Kreditlinien bei verschiedenen Banken.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der
Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs
gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management
der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine
konservative Risikopolitik.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten konkrete
Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden
entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur
Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über
ein Debitorenmanagement.
VI. Bericht über Niederlassungen
Tochtergesellschaften
Die IMS Messsysteme GmbH hält aktuell
unmittelbare Anteile an neun 100%igen
Tochtergesellschaften. Die Angaben in Klammern betreffen
das Jahr des Erwerbs bzw. der Gründung.
· IMS Systems Inc. (Mars, USA)
(2000)
· IMS Messsysteme (Shanghai) Co.
Ltd. (Shanghai, China) (2007)
· "IMS Service" LCC (Chelyabinsk,
Russland) (2011)
· IMS Sistemas de Medida, S.L.
(Madrid, Spanien) (2013)
· IMS Röntgensysteme GmbH
(Heiligenhaus, Deutschland) (2016)
· Xapt GmbH (Heiligenhaus,
Deutschland) (2017)
· IMS Messsysteme (Jiashan) Co.,
Ltd. (Jiaxing, China) (2018)
· IMS Systems Poland sp. Z o.o.
(Gliwice, Polen) (2019)
· IMS Systems Vietnam Ltd. (Ho Chi
Minh City, Vietnam) (2022)
Die IMS Systems Inc. wurde 2000 als Vertriebs- und
Serviceunternehmen gegründet und ist seit vielen
Jahren in den USA erfolgreich. Mittlerweile produziert und
vertreibt das Unternehmen auch eigene Messsysteme.
Die IMS Messsysteme (Shanghai) Co. Ltd. wurde 2007
gegründet und ist ein reines Vertriebs- und
Serviceunternehmen. Im Jahr 2018 wurde die IMS Messsysteme
(Jiashan) Co., Ltd. als Produktionsunternehmen in China
gegründet. Das Unternehmen hat 2019 sein operatives
Geschäft aufgenommen und produziert spezielle
Messsysteme für den chinesischen Markt.
Die IMS Röntgensysteme GmbH wurde 2000
gegründet. Unternehmensgegenstand ist die Entwicklung,
Herstellung und der Vertrieb von industriellen
Röntgensystemen/-komponenten sowie ausgewählten
Vorprodukten für die Messsysteme der IMS Messsysteme
GmbH.
Die Xapt GmbH wurde 2011 gegründet. Die von der
Xapt GmbH entwickelte Technik, basierend auf der Messung
mit Kamerasystemen, findet Ihre Anwendung in den von der
IMS Messsysteme GmbH verkauften Messsystemen.
Die IMS Systems Poland sp. Z o.o. wurde 2019
gegründet. Ziel des Unternehmens ist es,
Dienstleistungen im Bereich der Softwareentwicklung, der
Projektierung und des Anlagenservice für die IMS
Messsysteme GmbH zu erbringen.
Die IMS Sistemas de Medida, S.L. wurde 2013
gegründet und übt keine operative Tätigkeit
aus.
Die im Jahr 2022 gegründete IMS Systems Vietnam
Ltd.. sowie die IMS Service LLC. (Russland) sind reine
Vertriebs- und Serviceunternehmen, welche die jeweiligen
lokalen Märkte bedienen. Die weitere Entwicklung der
IMS Service LLC in Russland kann derzeit nicht
abschließend prognostiziert werden.
Neben den 100%igen Tochtergesellschaften hält
die IMS Messsysteme GmbH zudem bei sechs Joint Venture
Unternehmen eine Mehrheitsbeteiligung.
· IMS Maco Services Pvt. Ltd.
(Kolkata, Indien) (2006)
· IMSSYS Mexico SA de CV (Santa
Caterina, Mexico) (2010)
· IMS do Brasil Suporte E
Assistencia Technica Em Equipamentos Soderurgicos Ltda.
(Sao Bernardo do Campo, Brasilien) (2010)
· IMS Systems Korea Co.,Ltd.
(Seoul, Korea) (2013)
· IMS Metalurji Servis Ltd. Sti.
(Çayırova / Kocaeli, Türkei) (2016)
· IMS Maco Measuring Systems (FZC)
(2018)
Bei allen sechs Joint Venture Unternehmen handelt es
sich um reine Vertriebs- und Serviceunternehmen, deren
Aufgaben die aktive Marktbearbeitung, die Akquisition von
Aufträgen und die Bereitstellung von Serviceleistungen
und Ersatzteilen sind.
Die IMS Maco Service Pvt. Ltd. hat 2023 zudem mit dem
Bau einer Fertigungsstätte begonnen. Ziel ist es dort
einfache und preislich konkurrenzfähige Systeme
für den indischen Markt zu produzieren.
Heiligenhaus, 8. März 2024
IMS Messsysteme GmbH
Diplom-Ingenieur Richard Rak
Diplom-Betriebswirt Hendrik Schultes
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
30.435.936,83 |
31.309.819,57 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
588.976,02 |
846.136,02 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
588.976,02 |
846.136,02 |
| II.
Sachanlagen |
8.373.329,17 |
8.456.110,17 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
6.624.559,17 |
6.980.739,17 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
19.700,00 |
30.548,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.729.070,00 |
1.444.823,00 |
| III.
Finanzanlagen |
21.473.631,64 |
22.007.573,38 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
12.763.676,89 |
12.763.676,89 |
| 2.
Ausleihungen an verbundene Unternehmen |
8.709.954,75 |
9.243.896,49 |
| B.
Umlaufvermögen |
38.918.311,32 |
31.092.572,99 |
| I.
Vorräte |
8.595.005,23 |
2.951.910,49 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
5.023.848,32 |
4.065.962,25 |
| 2.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
17.763.718,00 |
14.901.156,43 |
| 3.
geleistete Anzahlungen |
374.750,00 |
787.226,56 |
| 4.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
14.567.311,09 |
16.802.434,75 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
20.383.847,24 |
16.058.812,37 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
13.553.749,69 |
8.384.555,96 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
3.157.211,65 |
4.207.848,88 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
3.672.885,90 |
3.466.407,53 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
2.577.357,36 |
2.383.443,23 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
9.939.458,85 |
12.081.850,13 |
| Aktiva |
69.354.248,15 |
62.402.392,56 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
47.578.519,77 |
42.074.393,21 |
| I.
ausgegebenes Kapital |
19.801.500,00 |
19.801.500,00 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
20.000.000,00 |
20.000.000,00 |
| 2.
eigene Anteile |
-198.500,00 |
-198.500,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
31.188,00 |
31.188,00 |
| 1.
andere Gewinnrücklagen |
31.188,00 |
31.188,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
20.401.705,21 |
8.865.172,03 |
| IV.
Jahresüberschuss |
7.344.126,56 |
13.376.533,18 |
| B.
Rückstellungen |
14.959.174,50 |
12.341.783,93 |
| 1.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen |
3.703.017,00 |
3.806.296,00 |
| 2.
Steuerrückstellungen |
3.377.194,29 |
1.384.065,74 |
| 3.
sonstige Rückstellungen |
7.878.963,21 |
7.151.422,19 |
| C.
Verbindlichkeiten |
6.816.553,88 |
7.986.215,42 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
3.476.072,10 |
5.444.932,71 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
921.825,52 |
1.501.417,00 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
2.554.246,58 |
3.943.515,71 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
3.038.090,55 |
1.875.369,31 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
3.038.090,55 |
1.875.369,31 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
41.081,50 |
102.008,27 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
41.081,50 |
102.008,27 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
261.309,73 |
563.905,13 |
| davon
aus Steuern |
258.422,56 |
524.304,79 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
261.309,73 |
563.905,13 |
| Passiva |
69.354.248,15 |
62.402.392,56 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
100.039.307,15 |
87.765.460,01 |
| 2.
Erhöhung des Bestandes an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen |
2.862.561,57 |
4.239.043,81 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
902.102,62 |
6.621.461,18 |
| davon
Erträge aus der Währungsumrechnung |
|
452.506,72 |
| 4.
Materialaufwand |
51.005.686,57 |
44.168.011,33 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
49.202.549,01 |
42.849.034,13 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
1.803.137,56 |
1.318.977,20 |
| 5.
Personalaufwand |
26.877.433,09 |
26.539.422,67 |
| a)
Löhne und Gehälter |
22.814.224,01 |
22.455.416,29 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
4.063.209,08 |
4.084.006,38 |
| davon
für Altersversorgung |
193.443,03 |
382.898,63 |
| 6.
Abschreibungen |
1.233.600,73 |
1.165.246,51 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
1.233.600,73 |
1.165.246,51 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
15.196.759,83 |
13.302.536,40 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
101.988,37 |
|
| 8.
Erträge aus Beteiligungen |
785.149,31 |
2.682.203,11 |
| 9.
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens |
285.423,97 |
185.830,71 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
285.423,97 |
185.830,71 |
| 10.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
115.806,41 |
8.539,35 |
| davon
Erträge aus Abzinsung |
15.976,69 |
8.067,41 |
| 11.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
187.188,11 |
227.535,85 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
65.248,00 |
67.426,00 |
| 12.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
3.138.946,14 |
2.717.373,09 |
| 13.
Ergebnis nach Steuern |
7.350.736,56 |
13.382.412,32 |
| 14.
sonstige Steuern |
6.610,00 |
5.879,14 |
| 15.
Jahresüberschuss |
7.344.126,56 |
13.376.533,18 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
IMS Messsysteme GmbH
Heiligenhaus
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Firma:
|
IMS Messsysteme GmbH
|
Sitz:
|
Heiligenhaus
|
Registergericht:
|
Wuppertal
|
HRB-Nummer:
|
17583
|
II. Allgemeine Angaben zum Inhalt und zur Gliederung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss der IMS Messsysteme GmbH wurde
auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 242 ff., 265
Abs.1, 266ff HGB).
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB)
gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine
große Kapitalgesellschaft.
Ausweis der nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB
zusammengefassten Posten
Zur Vergrößerung der Klarheit der
Darstellung wurden in der Bilanz die Posten des
Anlagevermögens zusammengefasst. Der beigefügte
Anlagespiegel enthält die gesetzlichen Angaben
gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266
HGB.
III. Bilanzierung und
Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbenes
immaterielles Anlagevermögen wurde zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern es der Abnutzung
unterlag, um planmäßige Abschreibungen
vermindert. Grundlage der planmäßigen
Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des
jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1
Satz 1, Abs. 3 HGB). Die Nutzungsdauer liegt zwischen drei
und fünf Jahren.
Das
Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
planmäßigen Abschreibungen wurden nach der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen. Die Nutzungsdauer liegt zwischen drei und
fünfzig Jahren.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-
oder Herstellungskosten bis Euro 800,00 wurden im Jahr des
Zugangs voll abgeschrieben.
Die
Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt:
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
Wertminderungen werden, sofern der beizulegende Wert
voraussichtlich dauerhaft gesunken ist, durch entsprechende
außerplanmäßige Abschreibungen
berücksichtigt.
Die Bewertung der
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den
Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert
beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB).
Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird
als Verbrauchsfolgeverfahren die Fifo-Methode angewendet
(§ 256 Abs. 1 HGB).
Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu
Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die
produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Es
erfolgte keine Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen bei den
Herstellungskosten.
Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden offen
von den Vorräten abgesetzt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert
angesetzt. Abweichend hiervon wurden nach § 246
Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnende
Vermögensgegenstände (Planvermögen) in der
Form von Rückdeckungsversicherungen für
Altersteilzeitverpflichtungen mit ihrem beizulegenden
Zeitwert bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung
angemessen dotierter Einzelwertberichtigung Rechnung
getragen. Daneben werden Pauschalwertberichtigungen mit
0,5% auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen
berechnet.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die
ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden
zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag
gemäß § 256a HGB bewertet
(§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB).
Der
Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten
werden zum Nennwert bilanziert.
Das
Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.
Für
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen
gebildet. Die Rückstellung wurde unverändert gem.
§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.
Zukünftige Gehaltssteigerungen wurden mit
durchschnittlich 0% berücksichtigt. Die
Rückstellung wird pauschal mit dem für die
Restlaufzeit von 15 Jahren maßgeblichen
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn
Geschäftsjahre (1,82%) abgezinst
(§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Der Bewertung
liegen die Sterbetafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck
zugrunde.
Für
pensionsähnliche Verpflichtungen wurden
Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung
wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB unverändert in
Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.
Die Rückstellung wird mit dem für die
Restlaufzeit maßgeblichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§
253 Abs. 2 Satz 1 HGB).
Die
Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr
und das laufende Jahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die
sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem
Jahr werden mit dem für die Restlaufzeit
maßgebenden durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst
(§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).
Die Berechnung der
latenten Steuern beruht auf temporären
Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher
und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß
§ 274 HGB. Der zur Berechnung der latenten
Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 32,45%. Der
Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 475%. Vom
Wahlrecht gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2
HGB zur Aktivierung eines aktiven Saldos an Steuerlatenzen
wurde kein Gebrauch gemacht.
Umsatzerlöse wurden erfasst, wenn die
entsprechende Lieferung ausgeführt oder die Leistungen
erbracht sind und die Chancen und Risiken auf den Kunden
übergegangen sind.
Materialaufwendungen sowie
sonstige betrieblichen Aufwendungen werden
entsprechend ihrer wirtschaftlichen Verursachung erfasst.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden
gegenüber dem Vorjahr mit Ausnahme der Anpassung des
Prozentsatzes der Pauschalwertberichtigung unverändert
beibehalten.
Grundlagen für die Umrechnung von
Fremdwährungsposten in Euro
Der Jahresabschluss enthält auf fremde
Währung lautende Sachverhalte, die in Euro zum
jeweiligen Tageskurs eingebucht wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in
Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein
Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag bewertet.
Auf fremde Währung lautende Forderungen oder
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr werden mit dem Kurs am Tag des zugrunde liegenden
Geschäftsvorfalls oder dem ungünstigeren
Stichtagskurs umgerechnet.
IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten
der Bilanz und Gewinn-
und Verlustrechnung
Ausschüttungsgesperrte Beträge
Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen
ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von
insgesamt EUR 26.331,00 die in voller Höhe auf die
Bewertungsänderungen im Bereich der
Pensionsverpflichtungen entfallen (§ 253 Abs. 6 S. 2
f. HGB).
Brutto-Anlagenspiegel
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte
ist aus dem Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang zu
entnehmen. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des
Geschäftsjahres (§ 268 Abs. 2
HGB).
In den
Finanzanlagen sind langfristige Ausleihungen in
Höhe von EUR 6.900.000 (Vorjahr: EUR 6.900.000)
gegenüber der Gesellschafterin IMS Holding GmbH &
Co. KG enthalten.
In den
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen
sind Forderungen in Höhe von EUR 282.733,80 (Vorjahr:
EUR 132.921,43) gegenüber der Gesellschafterin IMS
Holding GmbH & Co. KG enthalten.
Die
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen
betreffen wie im Vorjahr vollumfänglich den
Lieferungs- und Leistungsverkehr.
Der Betrag der
sonstigen Vermögensgegenstände mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt
EUR 2.577.357,36 (Vorjahr: EUR 2.383.443,23). Alle
anderen Forderungen sind wie im Vorjahr insgesamt
kurzfristig.
Latente Steuern
Die latenten Steuern beruhen grundsätzlich auf
nachfolgenden temporären Differenzen:
|
Wertansatz in EUR
|
|
handelsrechtlich
|
steuerrechtlich
|
Differenz
|
Rückstellung
für Lebensarbeitszeitkonten
|
150.806,77 €
|
150.585,90 €
|
220,87 €
|
Rückstellung
für ATZ
|
371.414,82 €
|
295.579,15 €
|
75.835,67 €
|
Pensionsrückstellung
|
3.703.017,00 €
|
2.798.096,00 €
|
904.921,00 €
|
Aktivüberhang
|
|
|
980.977,54 €
|
Steuersatz
|
|
|
32,45%
|
Aktive latente Steuern
|
|
|
318.327,21 €
|
Das Wahlrecht zur Bilanzierung der aktiven latenten
Steuern wird nicht in Anspruch genommen.
Angaben und Erläuterungen zu
Rückstellungen
Im Posten
sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR
7.854 (Vorjahr: TEUR 7.151) sind die nachfolgenden
Rückstellungsarten enthalten:
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Personalbereich
|
3.925
|
3.442
|
Vertriebsbereich
|
3.305
|
3.191
|
Andere
Rückstellungen
|
624
|
518
|
Dabei enthalten die Rückstellungen im
Personalbereich im Wesentlichen Tantiemen und
Sonderzahlungen an Mitarbeiter in Höhe von TEUR 2.471
sowie Verpflichtungen aus Mehrarbeit und nicht genommenem
Urlaub in Höhe von TEUR 1.239.
Die Rückstellungen im
Vertriebsbereich beinhalten Rückstellungen aus
Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR
1.841 sowie aus Verkaufsprovisionen in Höhe von
TEUR 1.183.
Die
anderen Rückstellungen umfassen insbesondere
Rückstellungen für Entsorgungskosten (TEUR 224),
ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 123) sowie für
die Archivierung von aufbewahrungspflichtigen
Geschäftsunterlagen (TEUR 155).
Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde
unverändert das Anwartschaftsbarwertverfahren
angewendet.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Zinssatz
|
1,82
|
%
|
erwartete Lohn- und
Gehaltssteigerungen
|
0
|
%
|
zugrunde gelegte
Sterbetafel
|
Richttafeln 2018
|
G
|
Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen
beträgt EUR 3.703.017,00. Eine bestehende
Rückdeckungsversicherung mit einem Aktivwert von EUR
2.607.441,36 wird aufgrund fehlender Klassifizierung als
Planvermögen unter den sonstigen
Vermögensgegenständen ausgewiesen.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
|
EUR
|
Rückstellung
für Lebensarbeitszeit- und Altersteilzeitkonten
|
522.221,58
|
Planvermögen
(Rückdeckungsversicherung)
|
-459.732,07
|
Bilanzansatz der Rückstellung für
|
|
Altersvorsorgeverpflichtungen nach
Saldierung
|
62.489,51
|
Die Verrechnung erfolgt gemäß § 246
Abs. 2 Satz HGB. Die Anschaffungskosten des verrechneten
Planvermögens entsprechen annähernd dem
beizulegenden Wert. Es erfolgte eine Saldierung von
Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 738,61 mit
Erträgen aus dem zu verrechnenden Planvermögen
(EUR 7.156,69).
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich
aus der nachfolgenden Aufstellung:
Art der Verbindlichkeit zum
|
Betrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
31.12.2023
|
Gesamt
|
kleiner 1. J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
gegenüber Kreditinstituten
|
3.476
|
922
|
1.591
|
963
|
(Vorjahr)
|
5.445
|
1.501
|
2.305
|
1.639
|
aus Lieferungen und Leistungen
|
3.038
|
3.038
|
-
|
-
|
(Vorjahr)
|
1.875
|
1.875
|
-
|
-
|
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
41
|
41
|
-
|
-
|
(Vorjahr)
|
102
|
102
|
-
|
-
|
Sonstige Verbindlichkeiten
|
261
|
261
|
-
|
-
|
(Vorjahr)
|
564
|
564
|
-
|
-
|
Summe
|
6.816
|
4.262
|
1.591
|
963
|
(Vorjahr)
|
7.986
|
4.042
|
2.305
|
1.639
|
Kredit- und Avallinien
|
Kontokorrent
|
Aval
|
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Kontokorrent- bzw.
Avallinie
|
7.000
|
23.500
|
Inanspruchnahme
|
-
|
17.650
|
verfügbare
Kontokorrent- bzw. Avallinie
|
7.000
|
5.850
|
Von der Kontokorrentlinie stehen wahlweise noch TEUR
4.000 als Avallinie zur Verfügung.
Die bestehenden Kredit- und Avallinien sowie Darlehen
sind wie folgt besichert:
Sicherungsgeber
|
Art der Sicherheit
|
Sicherungs-
|
31.12.2023
|
|
|
zweck
|
nominal
|
|
|
|
TEUR
|
IMS Holding GmbH &
Co. KG
|
gesamtschuldnerische
Haftung
|
Darlehen
|
6.500
|
IMS Holding GmbH &
Co. KG
|
beschränkte
Bürgschaft
|
Darlehen
|
6.000
|
IMS Holding GmbH &
Co. KG
|
Grundschuld
|
KK-Linie, Aval
|
3.500
|
IMS Röntgensysteme
GmbH
|
beschränkte
Bürgschaft
|
KK-Linie
|
5.000
|
|
|
|
21.000
|
Haftungsverhältnisse nach
§ 251 HGB
Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch nominal
in Höhe von EUR 10.181.900,00 für
Verbindlichkeiten der IMS Holding GmbH & Co. KG.
Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme beurteilen
wir als gering.
Sonstige finanziellen Verpflichtungen
Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverträge
für einen Teil der Betriebsgrundstücke sowie
sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung
geschlossen. Aus diesen Miet- und Leasingverpflichtungen
ergeben sich voraussichtlich folgende Zahlungen:
|
Betrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
|
31.12.2023
|
kleiner 1. J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
TEUR
|
Miet- und
Leasingverpflichtungen
|
5.476
|
1.027
|
3.587
|
862
|
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden gemäß
§ 285 Nr.4 HGB wie folgt aufgegliedert:
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Geografisch
|
|
|
Inland
|
20.403
|
14.114
|
Ausland
|
79.636
|
73.651
|
|
100.039
|
87.765
|
Ausland
|
|
|
Europa
|
22.373
|
19.173
|
Asien
|
41.332
|
44.425
|
Amerika
|
13.269
|
8.401
|
Afrika
|
2.083
|
807
|
Australien/ Neuseeland
|
579
|
845
|
|
79.636
|
73.651
|
Tätigkeitsbereich
|
|
|
Anlagen
|
68.517
|
53.352
|
After Sales
|
30.542
|
33.479
|
Sonstige
|
980
|
934
|
|
100.039
|
87.765
|
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
periodenfremde Erträge aus der Zuschreibung von
Finanzanlagen in Höhe von TEUR 250, aus der Ausbuchung
von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 234, der
Auflösung der Einzelwertberichtung auf Forderungen in
Höhe von TEUR 22 sowie aus der Auflösung von
Rückstellungen in Höhe von TEUR 30 enthalten. In
den periodenfremden Aufwendungen sind Aufwendungen aus
uneinbringlichen Forderungen in Höhe von EUR 109 in
2023 enthalten.
Feststellung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am
22. Juni 2023 festgestellt und der
Geschäftsführung wurde Entlastung erteilt.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung die folgende Ergebnisverwendung
vor:
Aus dem Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023
in Höhe von EUR 7.344.126,56 wird eine
Gewinnausschüttung in Höhe von
EUR 1.500.000,00 vorgenommen und der verbleibende
Betrag auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2023 hat sich wie
folgt entwickelt:
|
EUR
|
Gewinnvortrag zum 31.12.
des Vorjahres
|
8.865.172,03
|
Jahresüberschuss
des Vorjahres
|
13.376.533,18
|
Gewinnausschüttungen im Geschäftsjahr
|
-3.960.000,00
|
Gewinnvortrag zum 31.12.
des Geschäftsjahres
|
20.401.705,21
|
Sonstige Pflichtangaben
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
|
|
|
Geschäftsführer
|
Richard Rak
|
Diplom-Ingenieur
|
Geschäftsführer
|
Hendrik Schultes
|
Diplom-Betriebswirt
|
Gewährte Bezüge für
Geschäftsführer
Auf die Angabe der
Geschäftsführerbezüge wurde gemäß
§ 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen
Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname / Sitz
|
|
Anteilshöhe
|
Jahresergebnis
|
Eigenkapital
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
|
|
|
100%
|
100%
|
IMS Systems Inc., Mars,
USA
|
|
100%
|
2.097.726,70
|
8.256.003,62
|
IMS Messsysteme
(Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, China
|
|
100%
|
264.540,11
|
1.251.087,39
|
IMS Services LLC,
Chelyabinsk, Russland
|
|
100%
|
209.281,44
|
821.677,86
|
Xapt GmbH
|
|
100%
|
40.266,47
|
-7.115,10
|
IMS Sistemas de Medida
S.L., Madrid, Spanien
|
1)
|
100%
|
-1.632,01
|
8.406,86
|
IMS Measuring Equipment
(Jiashan) Co., Ltd., Zhejiang, China
|
|
100%
|
295.143,59
|
1.050.194,96
|
IMS Systems Poland sp. z
o.o., Gleiwitz, Polen
|
|
100%
|
-38.375,12
|
95.499,53
|
IMS Systems Vietnam
Ltd., Ho Chi Minh City, Vietnam
|
|
100%
|
-2.566,31
|
40.451,45
|
IMS Systems Korea Co.
Ltd., Pohang, Südkorea
|
|
70%
|
942.164,62
|
1.498.381,57
|
IMS Metalurji Servis
Ltd. Sti. , Cayirova, Türkei
|
|
60%
|
152.364,44
|
221.483,46
|
IMS Maco Service Pvt.
Ltd., Kalkutta, Indien
|
|
60%
|
242.906,38
|
2.447.198,00
|
IMS do Brasil, Sao
Paulo, Brasilien
|
|
60%
|
381.119,56
|
719.057,81
|
IMSSYS Mexico SA de CV,
Santa Caterina, Mexico
|
|
60%
|
-2.134,80
|
280.124,34
|
IMS Maco Measuring
Systems (FZC), SAIF Zone, Dubai, VAE
|
|
60%
|
628.407,00
|
667.425,14
|
1) keine operative
Tätigkeit
|
|
|
|
|
Konzernzugehörigkeit
Die IMS Messsysteme GmbH ist Tochterunternehmen der
IMS Holding GmbH & Co. KG. Die IMS Holding GmbH &
Co. KG stellt den Konzernabschluss für den
größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf,
in den die Gesellschaft einbezogen wird.
Der Konzernabschluss der IMS Holding GmbH & Co.
KG hat für die Gesellschaft befreiende Wirkung
gemäß § 291 Absatz 1 HGB. Er wird
unter HRA 23247 beim Amtsgericht Wuppertal offengelegt.
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahrs im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmeranzahl nach Gruppen
|
Zahl
|
Angestellte
|
316
|
Arbeiter
|
6
|
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
|
7
|
Durchschnittliche Anzahl der beschäftigten
Arbeitnehmer
nach § 267 HGB
|
329
|
Auszubildende
|
29
|
Gesamtzahl der durchschnittlich
beschäftigen Arbeitnehmer
|
358
|
Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt
EUR 31.500,00 und betrifft ausschließlich
Abschlussprüfungsleistungen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
4.615.366,80
|
131.318,25
|
0,00
|
0,00
|
4.746.685,05
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
4.615.366,80
|
131.318,25
|
0,00
|
0,00
|
4.746.685,05
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
10.389.266,43
|
0,00
|
2.529,13
|
0,00
|
10.386.737,30
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
165.218,52
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
165.218,52
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
9.243.792,78
|
766.201,48
|
4.647,00
|
0,00
|
10.005.347,26
|
Summe Sachanlagen
|
19.798.277,73
|
766.201,48
|
7.176,13
|
0,00
|
20.557.303,08
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
13.263.676,89
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
13.263.676,89
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
9.243.896,49
|
0,00
|
533.941,74
|
0,00
|
8.709.954,75
|
3. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
250.000,00
|
0,00
|
250.000,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
22.757.573,38
|
0,00
|
783.941,74
|
0,00
|
21.973.631,64
|
Summe
Anlagevermögen
|
47.171.217,91
|
897.519,73
|
791.117,87
|
0,00
|
47.277.619,77
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
3.769.230,78
|
388.478,25
|
0,00
|
0,00
|
4.157.709,03
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3.769.230,78
|
388.478,25
|
0,00
|
0,00
|
4.157.709,03
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
3.408.527,26
|
354.178,00
|
527,13
|
0,00
|
3.762.178,13
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
134.670,52
|
10.848,00
|
0,00
|
0,00
|
145.518,52
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
7.798.969,78
|
480.096,48
|
2.789,00
|
0,00
|
8.276.277,26
|
Summe Sachanlagen
|
11.342.167,56
|
845.122,48
|
3.316,13
|
0,00
|
12.183.973,91
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
500.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
500.000,00
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
250.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
250.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
750.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
750.000,00
|
Summe
Anlagevermögen
|
15.861.398,34
|
1.233.600,73
|
3.316,13
|
0,00
|
17.091.682,94
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
588.976,02
|
846.136,02
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
588.976,02
|
846.136,02
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
6.624.559,17
|
6.980.739,17
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
19.700,00
|
30.548,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
1.729.070,00
|
1.444.823,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
8.373.329,17
|
8.456.110,17
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Anteile an
verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
12.763.676,89
|
12.763.676,89
|
2. Ausleihungen an
verbundene Unternehmen
|
0,00
|
8.709.954,75
|
9.243.896,49
|
3. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
250.000,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
250.000,00
|
21.473.631,64
|
22.007.573,38
|
Summe
Anlagevermögen
|
250.000,00
|
30.435.936,83
|
31.309.819,57
|
sonstige Berichtsbestandteile
Heiligenhaus, den 08.
März 2024
gez.
Hendrik Schultes, kaufmännischer
Geschäftsführer
gez.
Richard Rak, technischer Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die IMS Messsysteme GmbH, Heiligenhaus:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der IMS Messsysteme
GmbH, Heiligenhaus - bestehend aus der Bilanz zum
31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie
dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IMS
Messsysteme GmbH, Heiligenhaus, für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob
der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 8. März 2024
ELWISS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Faasch Wirtschaftsprüfer
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